Archive for the ‘Konzertberichte’ Category
LIVE REVIEW: PROPHECY FEST 2015
Im Jahr 2006 gab es bereits die Prophecy Konzertnacht, danach herrschte erstmal Funkstille. Dieses Jahr wurde das erste Prophecy Fest ins Leben gerufen und wartete nicht nur mit vielen schönen Details, sondern vor allem mit dem gelebten Grundgedanken eines authentischen Festivals auf.
SUMMER BREEZE 2015 TEIL 2
Alle Jahre wieder pendeln tausende Metaller in das mittelfĂ€nkische DinkelsbĂŒhl, um auf dem SUMMER BREEZE Bands der unterschiedlichsten Metalgenres zu huldigen. Auch 2015 konnte sich das Line-Up eines der gröĂten Festivals der Republik sehen lassen und Metal Impressions war wie immer fĂŒr euch dabei! In Teil 1 haben wir bereits ĂŒber den Mittwoch und Donnerstag berichtet. Wie der Rest des Festivals war, lest ihr hier.
LIVE REVIEW: HIGHFIELD 2015
Vom 14. bis zum 16. August öffnete das kleine und beschauliche Highfield-Festival seine Tore und war mit 25.000 Besuchern dieses Jahr komplett ausverkauft. In direkter Umgebung zu Leipzig wartete das Highfield mit einem bunt gemischten Lineup zum bereits 18. Mal auf und versprach seinen Besuchern neben dem MusikvergnĂŒgen reichlich Rahmenprogramm, welches maĂgeblich vom direkt an das GelĂ€nde grenzenden See geprĂ€gt war. Dadurch, dass das Wetter bis zum Sonntag wunderbar mitspielte, lud die Badestelle nach dem tĂ€glichen FrĂŒhstĂŒck zu einer wohltuenden AbkĂŒhlung ein.
SUMMER BREEZE 2015 Teil 1
Alle Jahre wieder pendeln tausende Metaller in das mittelfĂ€nkische DinkelsbĂŒhl, um auf dem SUMMER BREEZE Bands der unterschiedlichsten Metalgenres zu huldigen. Auch 2015 konnte sich das Line-Up eines der gröĂten Festivals der Republik sehen lassen und Metal Impressions war wie immer fĂŒr euch dabei!
LIVE REVIEW: PSOA 2015
Zum mittlerweile 20ten mal öffneten sich die Pforten der Hölle, besser bekannt als ThĂŒringen und versammelt Extreme Metal Fans aus aller Welt zum Party San Open Air. Was 1996 vor 170 Zuschauern begann, hat sich lĂ€ngst als eines der beliebtesten Festivals der Republik etabliert. Und dies auch, wie sich 2015 zeigt, vollkommen zurecht!
LIVE REVIEW: RIP 2015
Der Park hat Geburtstag! Mittlerweile zum zwanzigsten Mal findet Rock im Park im frĂ€nkischen NĂŒrnberg statt und dieses JubilĂ€um muss gefeiert werden. Auch die Sonne lĂ€sst sich da nicht lumpen und scheint was das Zeug hĂ€lt auf die Köpfe der Festivalmeute. Optimale Voraussetzungen also fĂŒr drei Tage voll Musik!
LIVE REVIEW: BLIND GUARDIAN
Es gibt einige Konstanten im Leben, auf die man sich verlassen kann: Paradise Lost sind immer fĂŒr eine Ăberraschung gut, Cannibal Corpse werden sich niemals vom Death Metal abwenden und ein Konzert von Blind Guardian ist grundsĂ€tzlich ein abenteuerliches Erlebnis. Das aktuelle Album âBeyond The Red Mirrorâ hat bei der Fangemeinde seine Anerkennung gefunden, wenn auch Fans der Anfangstage sich immer noch mit dem zunehmendem Bombast schwertun. Was die WĂ€chter live abliefern, sollen wir in der DĂŒsseldorfer Mitsubishi Halle erleben…
âWo ist denn die Mitsubishi Halle?â nach anfĂ€nglicher Ratlosigkeit spuckt uns das Navi die Adresse der Philipshalle aus, in der wir bereits einige denkwĂŒrdige Begegnungen mit den WĂ€chtern hatten. Bereits bei der Ankunft ist es wie nach hause kommen: Fans jeden Alters und (teilweise extrem rare) Shirts tummeln sich in der gut gefĂŒllten Halle, ehe ORPHANED LAND den Anheizer des Abends mimen.
Die musikalischen Botschafter des Friedens glĂ€nzen durch old school rockiges BĂŒhnenentertainment, wĂ€hrend der SĂ€nger seine gewohnt exotischen Tanzeinlagen abliefert. Bereits nach drei Songs nimmt er mit dem Spruch âIch bin nicht Jesusâ vielen Anwesenden die Unsicherheit, denn die Ăhnlichkeit ist verblĂŒffend. Neben sehr gutem Sound und der Vorfreude auf potentiellen neuen Fans, gibtâs unter anderem mit `Brother`und `Sapari` gut was zwischen die Hörner. Selbst wenn die Meinungen zur Musik auseinandergehen, so verbuchen die Jungs ihren Charismabonus und haben die Halle schnell im Griff. Mitsingchöre, emporgestreckte FĂ€uste und Applaus lassen die Stimmung gut steigen und so hinterlassen ORPHANED LAND die Halle auf Betriebstemperatur.
Was soll man zur Vorfreude auf die Hauptband sagen? Die Stimmung ist erstaunlich entspannt, die Thekenmitarbeiter machen einen guten Job und die Halle fĂŒllt sich innerhalb weniger Minuten bis zum Anschlag. Ohne groĂartiges VorgeplĂ€nkel fĂ€llt dann auch schon der Vorhang und man eröffnet mal eben mit dem 10 minĂŒtigem Monster `The Ninth Wave`, das live seine volle Kraft entfaltet. Nachdem Hansi uns das Motto des abends (âOhne Proben, ganz nach obenâ) vorgestellt hat, wird mit âBanish From Sanctuaryâ in Erinnerungen geschwelgt…oder doch eher getobt. Als dann noch offenbart wird, dass die Show fĂŒr ein Live Album aufgezeichnet wird, kreist der Stimmungshammer mehrfach durch die Fanreihen und stachelt zu Höchstleistungen in der Nackenmuskulatur an. Die Setlist grĂ€tscht gut zwischen Klassikern und neuen Sachen, wobei man sich auch nicht vor epischen Sachen scheut. So begleiten wir Cassandra mit `And Then There Was Silence`, reisen durch die Zeit mit `Wheel Of Time`, oder lassen uns auch mal ballant die RĂŒbe zu `Tanelorn (Into The Void)`abschrauben.
Was an diesem abend besonders gut lĂ€uft: die Stimmung steigert sich mit jedem Song immer mehr und als die Akustikklampfe erstmals rausgeholt wird, erwartet DĂŒsseldorf einen weiteren Magic Moment des `Bard Song`, wie 2002 (das es auch auf die live CD geschafft hat). Stattdessen kredenzt man uns GĂ€nsehaut mit `Miracle Machine` und lĂ€sst einen riesigen Fanchor auf `Lord Of The Rings` los. Es ist einfach nur herrlich, wie die Barden ihr Heimspiel genieĂen und eine Stimmung verbreiten, die locker mit einer gewonnen FuĂball WM mithalten kann. Gassenhauer `Lost In The Twilight Hall` kracht brutal aus den Boxen, als hĂ€tte er gerade erst vor wenigen Wochen zum ersten mal das Licht eines CD Rohlings erblickt, wĂ€hrend sich `Twilight Of The Gods` locker in die Setlist einreiht. Als Zugabe gibt es natĂŒrlich den Bard Song (herrlich), als Steigerung `Mirror Mirror`(extrem geil) und nach endlosen Zurufen der Fans auch noch `Majesty`(göttlich) als Betthupferl. BLIND GUARDIAN untermauern ihren Kultstatus mit AggressivitĂ€t, OhrwĂŒrmern (auch epische) und mit ihrer sympathischen Art eine sehr geile Zeit mit den Fans zu verbringen. Wer die neue Scheibe verteufelt, sollte sich ein Konzert gönnen, denn das ist um jeden Zweifel erhaben. Ja, die WĂ€chter sind Ă€lter geworden, ebenso wie ihre Fans. Aber wer die komplette Halle innerhalb weniger Sekunden so in den Griff hat, dass sich alle Fans wieder wie 16 fĂŒhlen, der macht definitiv etwas richtig!
Fazit: geiles Konzert, tagelanges Nachbeben in der GefĂŒhlswelt und ein weiterer erinnerungswĂŒrdiger Abend. DANKE!
Radu
LIVE REVIEW:MOONSPELL
LIVE REVIEW: MOONSPELL
Mit seinem Mix aus Kneipe und Konzertkeller hat der Bastard Club in OsnabrĂŒck seinen eigenen Charme. Im oberen Geschoss gemĂŒtlich trinken und das Konzert auf Leinwand verfolgen, oder im Kellergewölbe live mitmischen, hier ist fĂŒr jeden was dabei. An diesem Abend machten MOONSPELL hier Station, um das letzte Deutschlandkonzert ihrer Tour zu spielen. Als Support gaben sich NACHTBLUT die Ehre.
NACHTBLUT spalten die GemĂŒter; von gesellschaftskritischem Stinkefinger, bis zu Kindertexten mit geklauten Riffs klafft die Meinungsschere ĂŒber die Band auseinander. Live muss man ihnen jedoch eine PrĂ€senz zugestehen, ob man will, oder nicht. PrĂŒgelt man sich zu Beginn sehr Black Metal lastig warm, so gewinnen die Jungs schnell die Aufmerksamkeit des Publikums. Der SĂ€nger hat ein recht umfangreiches Aggressionsvolumen, das er ĂŒberwiegend in den Höhen wie Dani Filth einsetzt. WĂ€hrend die Truppe ihre Songs runterrotzt, bietet der SĂ€nger Entertainment pur, wobei er sich in die Meute schmeiĂt, Blut trinkt und auch mal ein Herz anknabbert und in Richtung Bar wirft. Obwohl sich die Jungs redliche MĂŒhe geben, so geht den Anwesenden im letzten Viertel die Luft aus und man sieht einige ungeduldige und genervte Gesichter. Fazit: NACHTBLUT haben einen eigenstĂ€ndigen Unterhaltungsfaktor, im Guten wie im schlechten.
MOONSPELL haben nichts von ihrem Charisma auf der BĂŒhne verloren, obwohl sie bereits 20 Jahre die BĂŒhnen dieser Welt in Dunkelheit tauchen. Ein riesiger WidderschĂ€del, sowie eine verdrehte Orgeldeko finden auf der (extrem kleinen) BĂŒhne ihren Platz und kĂŒndigen GroĂes an. Nach dem Intro erscheint Fernando auf der BĂŒhne und fordert von der ersten bis zu letzten Sekunde alles vom Publikum. Der Opener von âExtinctâ eröffnet das Set und sorgt bereits fĂŒr erste wehende MĂ€hnen und GesĂ€nge. Ohne langes VorgeplĂ€nkel legt man mit `Opium` direkt die Karten auf den Tisch und was einige vielleicht schon ahnten wird an diesem Abend Wirklichkeit; das Set ist, gerade fĂŒr Fans der ersten Stunden, ein wahrer Traum, denn âWolfheartâ und âIrreligiousâ werden ebenso wie das aktuelle Album zelebriert, wĂ€hrend die restlichen Alben heute Pause haben.
In unserem Interview erklĂ€rte Fernando bereits, dass der das 20 jĂ€hrige JubilĂ€um von âWolfheartâ nicht gesondert, sondern mit der Setlist feiern möchte, was sehr gut funktioniert. `Herr Spiegelmann` wird von den Fans teilweise im Alleingang getragen, `Mephisto` lĂ€sst die Anwesenden gepflegt ausrasten und `Vampiria`erzĂ€hlt von dem goldenen Zeitalter der Gothic Szene, deren Vertreter heute Abend ebenfalls anwesend sind. Auch wenn man den Jungs ansieht, dass sie sichtlich gealtert sind, so ziehen MOONSPELL ihre Show mit einer coolen Mischung aus Leidenschaft und LĂ€ssigkeit durch, dass es eine wahre Pracht ist. Das Publikum will mehr, Fernando besticht mit seinem authentischen Charisma und seine Truppe freut sich. Party mit `Midnight Ride`, aber auch die live Darbietung von `Medusalem` und `The Last Of Us` beschwören GĂ€nsehaut und den typischen MOONSPELL Charme herauf, der konstant vorherrscht. Das (eigentlich als Bonustrack auf dem âWolfheartâ Digipack vorhandene) `Ataegina` kann mit seiner Kindermelodie und den Fanchören packen, ehe man die Moshgranate `Alma Mater` erbarmungslos in die Meute feuert. Auch die schönste Setlist neigt sich jedoch dem Ende zu und unter lauten âZugabeâ Rufen werden wir abschlieĂend mit `Fullmoon Madness` nach hause geschickt, um uns einige Jahre an die Erinnerung dieses Live Erlebnisses zu erfreuen.
LIVE REVIEW: CROWBAR + SLOMIND
New Orleans gilt als die âWiege des Jazzâ. Freunden der hĂ€rteren Musik ist die amerikanische Hafenstadt jedoch noch fĂŒr eine ganz andere Musikrichtung bekannt. Einer der Vertreter dieses ganz eigenen âNew Orleans Soundâ, der sich irgendwo zwischen Stoner Rock, Hardcore Punk und Doom Metal befindet, sind CROWBAR. Die Sludge-Band rund um Mastermind Kirk Windstein feierte im letzten Jahr ihr 25-jĂ€hriges Bestehen â wie es sich gehört natĂŒrlich mit einem neuen Album, das den Titel âSymmetry in Blackâ trĂ€gt. Read the rest of this entry »
LIVE REVIEW: CALLEJON
4.3.2015 – Hirsch NĂŒrnberg
Nahezu im Zweijahresrhythmus veröffentlichen die ChartstĂŒrmer von CALLEJON neue Alben und beehren genauso regelmĂ€Ăig auf ihren dazugehörigen Touren die Clubs der Republik. Am 4.3. war es endlich mal wieder soweit und der “Wir sind Angst”-Tour-Tross machte Halt im frĂ€nkischen NĂŒrnberg. Mit an Bord: die Support Acts VITJA und ANNISOKAY.






