Wer Interesse an Bandfotos (Promotion/Live), einem privaten Shooting, o.Ă€. hat, kann mich gerne unter info@metal-impressions.de kontaktieren. Preis nach Absprache.

Archive for the ‘2009’ Category

RUHRPOTT METAL MEETING 2017

Posted by Uli On Oktober - 13 - 2017

rmm-flyer_06-2017Auch wieder in diesem Jahr findet zum dritten Mal in der Oberhausener Turbinenhalle das große Indoor Festival RUHRPOTT METAL MEETING vom 08.-09.12 statt,  mit einem Programm aus internationalen und nationalen Metal Acts. DarĂŒber hinaus gibt es noch ein reichhaltiges Rahmenprogramm, wie ein Indoor Biergarten, der Metal Markt, Meet & Greets/Autogrammstunden. Auch in diesem Jahr spielen wieder auf der zweiten BĂŒhne, der Flöz-Stage, regionale Bands aus dem Pott.

Hier das Lineup:

Max & Iggor Cavalera return to ROOTS

DORO

OVERKILL

ANNIHILATOR

INSOMNIUM

ORDEN OGAN

WOLFHEART

GLORYHAMMER

DEATH ANGEL

DESERTED FEAR

SAVAGE MESSIAH

ONKEL TOM

DESPAIR

PHANTOM CORPORATION

UNIVERSE

ERAZOR

WIZARD

http://youtu.be/nJqMPwxzu7M

MANOWAR FINAL BATTLE

Posted by Radu On Oktober - 10 - 2017

Über MANOWAR große Worte zu verlieren ist in etwas so sinnvoll, wie Conan zu erklĂ€ren, wie er sein Schwert zu fĂŒhren hat. Stolz in ihrem Tun, sĂ€mtliche andersartige Konventionen verachtend und mit Herzen aus Stahl haben die Metalwarriors Alben geschmiedet, die zeitloser Kult sind.

ManowarDer Startschuss begann auf der „Heaven and Hell“ Tour von Black Sabbath, als sich Joey DeMaio und Ross „ The Boss“ Friedman kennenlernten. Garniert vom charismatischen Gesang von Eric Adams wurde der Grundstein fĂŒr eine lange Reise gelegt, die viele Stationen, noch mehr Kultsongs und auch viele Skandale mit der Presse mit sich fĂŒhren sollten. Heute auf seinem Motorrad durch die Landschaft fahren und in voller LautstĂ€rke `Shell Shock` hören, `Hail To England` mitschreien oder sich wundern, wie viele Coverversionen des epischen `Blood Of My Enemies` von bedeutenden Bands abgeliefert wurden. Der Einfluss von MANOWAR ist groß („Tall As A Mountain“), und sie stellen sich gegen alles und jeden, der ihnen nicht in dem Kram passt („Fighting The World“ eben). SpĂ€testens mit der „Kings Of Metal“ erobern sie den eisernen Thron, den sie mit dem Triumph des Stahls weiter ausbauen. MANOWAR sind halt „Louder Than Hell“ und vereinen alle „Warriors OF The World“ unter dem Banner der Kriegsgötter.

Der „Lord Of Steel“ wendete sich im Mai 2017 an alle Manowarriors:

„Die Gods And Kings Tour war ein bahnbrechender Moment in unserer Karriere. BĂŒhne, Ton, Video und Ihr, unsere Fans, waren großartig!

Nach einer derart fantastischen Tour war es klar, daß wir das nĂ€chste Mal noch GrĂ¶ĂŸeres bieten mĂŒssen, jenseits von allem was wir bislang getan haben; etwas, das die TrĂ€ume jedes Manowarriors erfĂŒllen wird. Das wird dann der ultimative Moment sein Danke zu sagen, und Lebewohl!

Der Final Battle beginnt in Deutschland und wird uns rund um die Welt fĂŒhren, um Lebewohl zu sagen.

Wer Metal kennt,

kennt MANOWAR.

Wer MANOWAR kennt,

kennt Metal!

Alle die auf dieser Tour dabei sein werden wird eine ewige Erinnerung bleiben, an eine Band die Herz, Blut, Seele und jeden Moment ihrer Karriere dem Wahren Heavy Metal gewidment hat.

Wir rufen alle Manowarrior auf Euch bereitzumachen und mit uns am Final Battle teilzunehmen!“

MANOWAR

Wer die Live Schlachten kennt, weiß was ihn erwartet. Alle anderen, die schon immer davon getrĂ€umt haben, auf dem Schlachtfeld mit ihren BrĂŒdern `Hail And Kill` zu zelebrieren, GĂ€nsehautmomente mit `The Crown And The Ring` erleben oder 200% auf der BĂŒhne live zu erleben, sollte sich die finale Gelegenheit der Final Battle Tour nicht entgehen lassen. Es gibt noch Tickets zu erwerben; fĂŒr die königliche Vollbedienung sorgt das Ultimate Experience Upgrade, um einmal im Leben die Deluxe Edition zu erhalten.

Brothers, wir sehen uns in der Pit zu letzten Gefecht!

Hold your hammers high!

Hail and Kill!

24.11.17

Zenith – Die Kulturhalle MĂŒnchen

25.11.17

Zenith – Die Kulturhalle MĂŒnchen

27-11-17

Messehalle – Erfurt

28-11-17

Tempodrom – Berlin

29-11-17

Tempodrom – Berlin

01-12-17

Grugahalle – Essen

03.12.17

Sparkassen – Arena Kiel

05-12-17

Palladium – Köln

08.12.17

Jahrhunderthalle – Frankfurt

09.12.17

Jahrhunderthalle – Frankfurt

12.12.17

Arena – Trier

15.12.17

Porsche Arena – Stuttgart

16.12.17

Porsche Arena – Stuttgart

ARCH ENEMY TOUR 2018

Posted by Uli On Oktober - 7 - 2017

5b9c47d66b1479f0dad69319460a7789Die schwedischen Melodic Death Metaler von ARCH ENEMY kommen im Januar und Februar nĂ€chsten Jahres mit ihrer “Will To Power Tour 2018″ fĂŒr insgesamt acht Konzerte nach Deutschland. Mit im GepĂ€ck haben sie ihr gleichnamiges Album “Will To Power”, welches von der Presse sehr gute Kritiken erhalten hat! Als Support Bands konnten WINTERSUN, TRIBULATION und JINJER verpflichtet werden. Wenn das mal kein geiles Package ist. Also schnell Karten sichern!

Dates:

Fr,  12.01.18 MĂŒnchen – Tonhalle

Sa,  13.01.18 Stuttgart – LKA Longhorn

Fr,  26.01.18 Oberhausen – Turbinenhalle

Sa,  27.01.18 Geiselwind – Music Hall Strohofer

Mo, 29.01.18 Hamburg – Große Freiheit 36

Mo, 05.02.18 Berlin – HuxleyÂŽs Neue Welt

Di,  06.02.18 Wiesbaden – Alter Schlachthof

Mi, 07.02.18 SaarbrĂŒcken –  Garage

LIVE REVIEW: ARTILLERY / ONSLAUGHT

Posted by Peter Marquardt On Oktober - 2 - 2017

Samstag Abend in der Helvete in Oberhausen. Es wird wieder mal Zeit JubilĂ€en zu feiern, 30 Jahre „Terror Squad“ von ARTILLERY und 30 Jahre „The Force“ von ONSLAUGHT. Aber vorab erstmal zwei Bands der NWOGTM*.

Onslaught2Mit zeitlicher Verzögerung beginnt EXSARSIS um ca. 20:45h den Abend. Das erste was mir spontan einfĂ€llt: Haare! So stellt man sich eine Thrash Metal Band doch vor! Lange Haare, coole Typen, stĂ€ndig in Bewegung, Top! Jetzt zum Musikalischen. Geboten wird, nach anfĂ€nglichen Soundproblemen, Thrash Metal der alten Schule. Ich wĂŒrde mal Toxic, Forbidden oder Excodus als Beispiel nennen. AuffĂ€llig war der SĂ€nger mit seiner hohen Stimme. EXSARSIS sollte man im Auge / Ohr behalten.

Der zweite griechische Act ist dann CHRONOSHERE. Gefallen mir persönlich nicht ganz so gut, alles ein wenig eindimensionaler. Auch hier natĂŒrlich Thrash Metal aber mit austauschbarem SĂ€nger. Und das man bei begrenzter BĂŒhnenzeit noch eine Coverversion „Ace of Spades“ spielt verstehe ich auch nicht.

Nun wird es Zeit fĂŒr das dĂ€nische Thrash-Geschwader von ARTILLERY, im Fokus natĂŒrlich das „Terror Squad“ Album. Vom ersten Ton an zeigte sich die Band in Topform. Allen voran Michael StĂŒrtzer (guitar) und SĂ€nger Michael B. Dahl. Gerade der SĂ€nger ist ein GlĂŒcksgriff, der mit seiner variablen Stimme so einige Akzente setzten konnte. Da sich auch andere Highlights im Set befanden, meiner war natĂŒrlich „Khomaniac“, kamen alle Fans auf ihre Kosten. Seit ĂŒber 30 Jahren im GeschĂ€ft aber immer noch hungrig! Respekt!

Respekt auch an ONSLAUGHT, die einen tollen Gig spielten: Licht aus, Intro an, los geht’s! Erster Teil, das komplette „The Force“ Album. Ich habe nie verstanden, wieso man mit Songs wie „Metal Forces“ und „Demoniac“ damals nur die zweite Geige spielte. Das Set umfasst mehrere Alben. Songs von „VI“, „Power from Hell“, „Sound of Silence“ und „Killing Peace“ waren am Start. Hervorzuheben wĂ€re Drummer Michael Hourihan – ein Tier – und SĂ€nger Sy Keeler, dessen sympathische Art einfach ansteckt. Ich persönlich hĂ€tte mir auch Songs vom kommerziellen Album „In Search……“ gewĂŒnscht, aber das wĂ€re stylistisch / gesanglich schwierig geworden.

Fazit: Geiler Old-School Thrash Abend mit geringer Zuschauerzahl (ca. 100) fĂŒr wenig Geld – Mehr davon!

*New Wave of Greek Thrash Metal

Peter

NACHBERICHT: PSOA 2017

Posted by Radu On September - 26 - 2017

psoa2017Einmal im Jahr ist es soweit, und die Fans pilgern zum hĂ€rtesten Metal Festival nach Schlotheim. Das PARTY SAN hat auch 2017 einige hochkarĂ€tige Bands, skurrile Anekdoten und natĂŒrlich eine familiĂ€re AtmosphĂ€re am Start.

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NACHBERICHT: EDGUY HAMBURG

Posted by Stefanie On September - 20 - 2017


EDGUY
feiern ihr 25jĂ€hriges JubilĂ€um. Dieses in ausgewĂ€hlten Clubs in 14 verschiedenen deutschen StĂ€dten. Auftakt der „MONUMENTS“ Tour war am vergangen Freitag in Bremen.

Einen Tag spĂ€ter war dann fĂŒr das Metal Impressions Magazine unsere Stefanie von „NordMensch in Concerts“ in Hamburg vor Ort. Hier zog es sie in die legendĂ€re, ausverkaufte Hamburger Markthalle. Hier nun ihr Bericht zur JubilĂ€umssause der Hessen in der Hansestadt Hamburg:

Schon an der Markthalle angekommen und noch einen Parkplatz suchend, sah ich die irre lange Menschenschlange wartend an der Straße stehen. Das Konzert von EDGUY in Hamburg war ausverkauft. FĂŒr mich hieß es nun, schnell parken, artig in der Schlange mit den anderen warten und um 19:45 Uhr erreichte ich endlich das Foyer des Clubs. Einen Weg durch die schon auf die Vorband THE UNITY wartende Menge gebahnt, erreichte ich den Pit. Read the rest of this entry »

NACHBERICHT: ELB RIOT 2017

Posted by joel On September - 19 - 2017

Das war das Elbriot 2017 Seit 2013 findet jĂ€hrlich das Elbriot Festival auf dem Großmarkt in Hamburg statt. Am vergangenem Wochenende war es fĂŒr dieses Jahr soweit. Um 11:00 öffneten sich die Tore fĂŒr die 10.000 Metalfans! Das Wetter spielte mit und die Fans stĂŒrmte herein. Die vorherige Bitte eines Sicherheitsmitarbeiters: „Bitte geht langsam hinein und macht mich nicht platt“, wurde schnell aus den Köpfen gelöscht. Die Leute wollten zur BĂŒhne! WĂ€hrend die Einen sich beeilten um ganz vorne zu stehen, schlenderten die Anderen gemĂŒtlich zum Bierstand und holten sich ihr erstes Bier und eröffneten somit den Festivaltag.

IMG_4067PĂŒnktlich um 12:00 betraten BURY TOMORROW die BĂŒhne. Ihr Set eröffneten sie mit ‚Man On Fire‘ und rissen damit die Menge in ihren Bann. Die ersten Crowdsurfer wurden zur BĂŒhne getragen, in der ersten Reihe wurden die Köpfe geschĂŒttelt, der Band zur Freude und die ersten Pits wurden eröffnet. Die Band bedankte sich fĂŒr das frĂŒhe Erscheinen und lieferten eine grandiose Auftaktshow.

IMG_4071Als nĂ€chstes konnte sich das Publikum auf WHITECHAPEL freuen. Die US-amerikanische deathcore Metal-Band hat mit energiegeladenem Metal die Stimmung im Publikum weiter hochgetrieben. Mit Songs wie ‚The Saw Is The Law‘, ‚Our Endless War‘, ‚Elitist Ones‘ und ‚Mark Of The Blade‘ lieferte die Band eine grandiose Show ab und ĂŒberzeugte selbst mich, als kein großer Fand der Deathcore-Scene, die Band in meine Playlist aufzunehmen.

Mit filigranen und prĂ€zisen Gitarrensolos ĂŒberzeugte AUGUST BURNS REDIMG_4072Gitarrist JB Brubaker die Menge. WĂ€hrend der SĂ€nger Jake Luhrs seinen Mikrofon am Kabel um sich herumwirbeln ließ, ließ der Klang nicht zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Das einzige Manko war der etwas zu starke Bass, was die Fans jedoch nicht vom feiern abhalten konnte.

Mit Songtexten die von Tod, Gewalt und Aggressionen handeln und manchmal die Morde am Lake Bodom thematisieren, betraten CHILDREN OF BODOM die BĂŒhne. Die finnische Band wurde 1993 gegrĂŒndet und veröffentlichte 2012 ihre best of CD/DVD “Holdiay At Lake Bodom” zur Feier ihres 15 jĂ€hrigen BandjubilĂ€um. WĂ€hrend das GelĂ€nde des Großmarktes immer voller und voller wurde, zeigt die Band dass sie nicht zum alten Eisen gehört und ließ Melodic-Death-Metal-Fan-Herzen höher schlagen. Vierzig Minuten wurden die Besucher des Elbriots mit den KlĂ€ngen von Children of Bodom beschallt.IMG_4068

IMG_8414HATEBREED, oh HATEBREED. Nach dem grandiosem Einstieg mit ‚Last Breath‘, stieg die Stimmung im Publikum. Die Menge tanzte bis in die hinterste Reihe, vorne wurde fleißig geheadbangt und der Rest der Menge lieferte Circle Pits des Feinstem ab. Die Band hatte Bock! Dass dies der Abschluss ihrer aktuellen Tour ist, hat man nicht gemerkt. Wenn ihr SĂ€nger Jamey Jasta dies nicht explizit erwĂ€hnt hĂ€tte, hĂ€tte man meinen können die Tour wĂŒrde gerade erst Beginnen. Hier war fĂŒr wirklich jeden etwas dabei!

IMG_4069Die 1999 gegrĂŒndete Band TRIVIUM gab es als nĂ€chstes auf die Ohren. Ihr SĂ€nger Matthew Heafy kam bereits mit kreisendem Finger als Aufruf fĂŒr einen Circle Pit und seinem Markenzeichen, der ausgestreckten Zunge, auf die BĂŒhne. Nachdem das Intro von ‚The End Of Everything‘ angespielt war und die Band begann den Song ‚Rain‘ zu spielen war klar, dass diese Show ein reiner Abriss wird. Ununterbrochen forderte Matt die Masse auf einen neuen Pit zu starten, die Masse feierte und die Band feierte mit. Nach ‚Like light to the flies‘ verließ die Band die BĂŒhne. Die Menge jubelte. Und das nicht zu wenig. Als dann das Intro von ‚In Waves‘ startete, tobte die Menge. Der Song war die reinste Party und wirklich die ganze Menge sang lautstark mit.

IMG_4070BULLET FOR MY VALENTINE. Wer kennt sie nicht? Mit der Wahnsinns Spielzeit um 20:05 startete die Band mit ihrem Song ‚V‘. FĂŒr sie sind Fans aus DĂ€nemark, England und RomĂ€nien angereist und haben sich ihren Platz in der ersten Reihe gesichert. Die Fans feierten, wĂ€hrend die Band vor lauter Aufregung ihre Songs nicht gewohnter Routine spielte, sondern einige Patzer in vielen ihrer Songs mit einbaute. Dies lies die Band sich leider stark anmerken, was einige Fans ĂŒberraschte, da eine weltweit so bekannte Band mit solchen Fehlern routinierter mit solch einer Situation umgehen sollte.

Zum krönenden Abschluss des Tages kamen nochmal alle zur BĂŒhne. Und fĂŒr wen? FĂŒr niemand weniger als MEGADETH. Zur nĂ€chtlichen Dunkelheit zeigte die Band was fĂŒr eine geniale Lichtshow man auf die Beine stellen kann. Im Hintergrund lief zum melodischen Metal ein passendes Video. Wenn kein Video gezeigt wurde, prahlte ihr Schriftzug auf der LED-Wand.

Mit ihren einzigartigen und erkennbaren Gitarrensoli brachte die Band die Menge zum toben und hat somit den gerechten Headliner-Slot des Elbriots 2017 bekommen. Sie boten so einen perfekten Abschluss fĂŒr einen grandiosen Tag, der voll mit tollen Bands, fantastischer Musik und einer super Stimmung war!

FĂŒr alle die nochmal Lust haben, oder die jetzt Bock auf das Elbriot haben: Am 17. August 2018 findet das Hammaburg Fest 2018 statt. Dies wird die kleine Schwester des Elbriots und bietet mitelalterliche Spielmannskunst, Metal- und RockklĂ€nge, sowie Artverwandtem.

Anschließend findet am 18. August 2018 das Elbriot 2018 statt.

Ab sofort ist es möglich die Karten fĂŒr nĂ€chstes Jahr vorzubestellen und sich so frĂŒhzeitig Tickets zu sichern.

Joel

Fotos von Joel Villwock (Metal-Impression)

REVIEW:EXIT EDEN

Posted by Radu On September - 18 - 2017

RHAPSODIES IN BLACK

exit-eden-rhapsodies-in-black-coverEine neue All Female Metalcoverband werden nun viele vermuten. Hinter dem sehr fett promoteten Release “Rhapsodies In Black” von Exit Eden, versteckt sich eine gelungene Zusammenfassung von insgesamt elf Welthits bekannter GrĂ¶ĂŸen aus dem Popgenre, wie zum Beispiel Rihanna (”Unfaithful”), Adele (”Skyfall”), Backstreet Boys (”Incomplete”) oder auch “Heaven” von Bryan Adams, um nur einige zu nennen, die von einer weiblichen, ich bemĂŒhe mal wieder den so viel zitierten Begriff „AllFemaleSingersSupergroup”, gecovert und neu als femal fronted Symphonic Metal Kompositionen auf die Zuhörerschar losgelassen werden.

Exit Eden sind vier Damen aus den Fahrwassern des Metal/Symphonic Metal und mit der Amerikanerin Amanda Somerville (Trillium, Avantasia, Epica, Kamelot), der Brasilianerin Marina La Toracca (Phantom Elite, Avantasia) und der Französin Clementine Delauney (Visions of Atlantis, Serenity, Melted Space) wahrlich keine Unbekannten. Als Vierte gesellt sich noch die deutsch-amerikanische Rockröhre Anna Brunner hinzu und auf zwei Songs, nĂ€mlich “Frozen” von Madonna und eben “Skyfall” gibt sich zudem Simone Simons von Epica die Ehre.

Mit Rick Altzi, dem aktuellen Shouter von Masterplan, bei “Total Eclipse Of The Heart” von Bonnie Tyler darf auch mal ein mĂ€nnliches Mikro ran. Kraftvoll, hoch melodisch und im typischen Symphonic Metal Gewand mit einem tollen Sopran eröffnet der Longplayer mit “A Question Of Time” von Depeche Mode. Klasse Celli und stampfende Rhythmen frischen auch Rihanna`s “Faithful” noch richtig auf, wĂ€hrend bereits bei “Incomplete” von den britischen Poprockern Backstreet Boys eine gewisse Abnutzung der klassisch – symphonischen ErgĂŒsse schon nicht mehr verkannt werden kann. Epica, Within Temptation oder auch Xandria klingen ĂŒberall durch und gerade “Impossible” von Shontelle wirkt wie ein Plagiat von Nightwish. Das nun derbe “Frozen”, im Original von Madonna schon richtig fett, birgt nochmal ein Highlight aber mit “Heaven” (Bryan Adams) und “Firework” von Kate Perry und insbesondere dann “Skyfall” und der Bonnie Tyler Nummer “Total Eclipse Of The Heart” geht dann die Kurve wieder in die Horizontale oder mit leichtem Schwenk nach unten. “Paparazzi” im Original von Lady Gaga gibt im Intro den schwarzmetallischen Riffer, ehe auch Selbiges in die zigfach konsumierten Symphonic Gefilde abschwingt. “Fade To Grey”, im Original von den New Romantic Rockern Visage, veröffentlicht 1980 – ich weiß gar nicht ob jĂŒngere Hörer diesen Song ĂŒberhaupt noch kennen – ist bereits im Original so stark, dass jegliches Cover daran nur passen kann.

Exit Eden machen es ganz gut, bringen kraftvolle Nuancen aus dem EBM-Genre hinein und verzichten bei dem Rausschmeißer weitestgehend auf hymnische Eskapaden. Jeder einzelne Song fĂŒr sich genommen, lĂ€sst aufhorchen und macht auch Spaß, so ist es ja nicht, die Songs kommen allerdings nicht an die Vorbilder heran. Insgesamt ist die Produktion zu sehr auf den Gesang abgestimmt, etwas mehr Wums und Metal hĂ€tten der Scheibe gut getan. In der Summe stellt sich recht zĂŒgig ein gewisse Langeweile ein und bei mir erwecken die “Rhapsodies in Black” eher ein Interesse an den originalen Aufnahmen, wenn sie denn nicht schon im Sammelsurium ihr berechtigtes Dasein fristen. Ich warte nun gespannt auf eine Scheibe mit Eigenkompositionen von Exit Eden. Wer nun regen Appetit auf femal fronted Symphonic Metal bekommen hat, der sollte besser zu den Originalen von Within Temtation, Epica, Nightwish & Co. Greifen.

3 von 6

Dirk Heggemann

INTERVIEW: ARCH ENEMY

Posted by Radu On September - 17 - 2017

Mit ihrem aktuellen Album „Will To Power“ ĂŒberschreiten ARCH ENEMY ihre musikalische Grenzen und loten das bereits opulente Potential weiter aus. Im Century Media Hauptquartier sprachen wir mit Alissa White-Gluz ĂŒber Entstehung der Texte, Neuzugang Jeff Loomis und der eigenen Verantwortung gegenĂŒber der Welt, die uns umgibt.

ARCH ENEMY BANDDer Albumtitel könnte eine Kampfansage sein; anders jedoch als beispielsweise Panteras „Vulgar Display Of Power“ beschrĂ€nkt sich das Album nicht nur darauf, musikalische Aggression auf die Außenwelt zu hetzen. Das Album erzĂ€hlt viel mehr unterschiedliche Geschichten, die sowohl persönlicher, als auch philosophischer Natur sind. „ Der Albumtitel vermittelt viele Botschaften auf unterschiedliche Weise. „Will To Power“ bedeutet, daß etwas existiert und nach mehr strebt. Kleine MolekĂŒle formen sich zu einem großen Ganzen und es wird Leben erschaffen. Ähnlich sieht es im Kosmos generell aus. Wenn man die Evolution nach Charles Darvin betrachtet, strebt alles danach, sich weiter zu entwickeln, um immer mehr zu wachsen. Ähnlich geht es uns sowohl körperlich, als auch psychisch, wenn wir uns weiter entwickeln. Man kann es auch auf unsere Umwelt mĂŒnzen und die Entwicklung betrachten, was eine extrem spannende Sache ist. Wir wollten kein Konzeptalbum um ein Thema herum bauen; ich denke daß „Will To Power“ viele Facetten mit einer Ă€hnlichen Botschaft erzĂ€hlt.“

Beim Thema “Texte” spielt man im Haus ARCH ENEMY sich gegenseitig den Ball zu. „Michael und ich schreiben beide gerne Texte. Auf dem letzten Album war ich bereits an Bord und dieses Mal haben wir uns die Aufgabe erneut geteilt. Manchmal schreibt er, manchmal nur ich und manchmal gehen wir es gemeinsam an. Das Album startet mit „The Race“, einer old school Death Metal-/Thrash-/ Punknummer. Wir haben dem Songnamen bewusst eine Doppeldeutigkeit verpasst; einerseits ist es wie ein Rennen, weil es auch eine schnelle Nummer ist, andererseits trĂ€gt es auch die Bedeutung der Rasse bzw. der Menschheit allgemein in sich. Ich wollte mit der Nummer Leute dazu bringen, mehr ĂŒber sich und die Leute nach zu denken, die anders sind. Gerade die SchwĂ€cheren brauchen den Schutz der StĂ€rkeren. Es gibt immer Leute, die jene unterdrĂŒcken, die anders sind. Ich habe immer daran geglaubt, daß jeder die gleichen Rechte hat. Nicht nur die Gleichstellung von Frauen und Tieren, sondern von allem was uns umgibt geht es maßgeblich auf „Will To Power“. Es geht darum, ein lebenswertes und friedliches Leben fĂŒhren zu dĂŒrfen. Dabei konzentriere ich mich auf `The Race` auf die negative Seiten, wie z.B. jemand der Amok lĂ€uft und so etwas. Es klingt aggressiv und das ist es auch, denn es ist die negative Seite, die wir alle in uns tragen.“ Durch das Ausleben der negativen Seite in der Musik, soll die Balance zwischen den positiven und negativen Energien wieder hergestellt werden. Allerdings bedarf es auch dem Bewusstsein, das zu erkennen und die Lethargie der GleichgĂŒltigkeit abzuschĂŒtteln. „Die meisten Leute verschließen die Augen vor negativen Ereignissen, bis sie einen persönlich betreffen. Wenn du z.B. aus dem Fenster schaust und ein Haus in der Nachbarschaft brennen siehst, machen einige das Fenster zu und denken, daß Problem ist aus der Welt. Erst wenn sie die Rauchentwicklung mitbekommen, ist das Problem wieder in ihren Köpfen prĂ€sent. Ich denke, daß viele Leute ihre Fenster öffnen sollten, bevor es zu einem unlösbaren Problem kommt.“

Arch Enemy Video`Murder Scene war der letzte Song des Albums, der seinen Weg aus Alissas Kopf auf das Papier gefunden hat. „Ich hatte mal ein Gedicht geschrieben und dachte, daß es gut zu dem Song passen wĂŒrde. Ich war mir aber nicht sicher und fragte mich einige Wochen lang, wie ich den Text mit dem Song verbinden könnte. Eines Tages saß ich einfach da, fing an zu schreiben und sagte danach: „ThatÂŽs it. Perfect!“ Ich denke daß dieser Song einigen aus der Seele sprechen wird, denn jeder von uns kennt Personen, die uns verlassen oder verraten haben. Es muss nicht mal eine Person sein, es kann auch eine Situation oder auch ein Teil von uns sein, von dem wir uns verabschieden mussten. Vergeben und vergessen ist einfacher gesagt als getan und deshalb bin ich der Meinung, daß man einige Dinge einfach radikal abschneiden muss. Wir gehen in unserem Leben durch mehrere Situationen und erschaffen mehrere Tatorte, die uns letzten Endes zu dem machen, was wir heute sind.“ Man muss erst durch mehrere Höllen gehen, um daran zu wachsen und stĂ€rker zu werden. Letzten Endes sind es die vielen SchicksalsschlĂ€ge, die unsere Aufmerksamkeit auf unsere innere Kraft lenken und dabei helfen, weiter zu machen. Jede (mentale oder körperliche) Narbe könnte daher eine `Murder Scene` darstellen. Das Prinzip könnte man auch auf die Evolution ausbreiten, bei dem sich das Leben seinen eigenen Weg gesucht und den Menschen aktuell auf das obere Podest gesetzt hat. Auch wenn es ebenfalls den Antrieb zu Wachsen beinhaltet bremsen wir uns an dieser Stelle, weil das GesprĂ€ch ansonsten leider den Rahmen sprengen wĂŒrde.

Respekt gegenĂŒber den Mitmenschen und der Welt, die uns umgibt, sind Merkmale, die bei ARCH ENEMY ausgelebt werden. „Unsere Band und Angela haben was das angeht einen Ă€hnlichen Standpunkt. Wenn du dir unsere Erde vorstellst, ist der Mensch lediglich ein Parasit. Wir sind schließlich Schuld daran, daß es zur Zeit so viel Zerstörung gibt. Vor der Menschheit wurde alles recht gut ausbalanciert. Mittlerweile wird die Welt an einigen Ecken ĂŒberbevölkert und einige entscheiden, wer etwas zu essen bekommt und wer nicht. ZusĂ€tzlich wird entschieden, wer mehr Rechte hat und wer weniger, ohne eine logische Grundlage zu haben. Zur Zeit geht es außer Balance und wenn du dir das bei einem menschlichen Körper vorstellst, ist es wie eine Krankheit. Es gibt in der Natur die Möglichkeit, eines symbiotischen Zusammenlebens. Nimm z.B. einen Fisch auf einem Hai; der Fisch nutzt den Hai, um schnell vorwĂ€rts zu kommen und frisst im Gegenzug seine Parasiten. Das ist eine Lebensweise, die wir als Menschen schnellstmöglich benötigen, um auf dieser Welt zu ĂŒberleben.“

Über den Text von `First Day In Hell` wird der Mantel des Schweigens gelegt, weil sich hier der Hörer selbst ein Bild machen soll. Einen kleinen Ausblick gibt uns Alissa dennoch: „Der Song beinhaltet eine Situation aus meiner Kindheit, als ich meine Großeltern ĂŒber deren Kindheit sprechen gehört habe. Die Geschichte findet wĂ€hrend eines historischen Ereignisses statt. Es ist persönlich, aber auch gleichzeitig eine globale Situation, die ich aus einer Ego-Perspektive beschreiben wollte. Es ist ein Song, den ich schon sehr lange machen wollte und bei dem mir viele Ideen kamen. Jedes Wort, jede Silbe sind fĂŒr mich hier sehr intensiv, denn es ist ein sehr finsterer Song.“

Arch Enemy closeDie Zeilen zu `A Fight I Must Win` sind die gemeinsamen Kinder von Alessa und Michael und beschĂ€ftigen sich mit dem inneren Kampf und Depressionen. „Der Song ist ein gutes Beispiel wie gut Michael und ich harmonieren. Er hatte den Text bereits fertig, war sich aber an einigen Stellen nicht sicher. Also habe ich hier etwas ergĂ€nzt, dort etwas gestrichen, bis wir beide zufrieden waren. Einer der grĂ¶ĂŸten Herausforderungen der Menschheit ist der innere Kampf mit sich selbst. Auch wenn ich es niemandem wĂŒnsche, so trĂ€gt jeder von uns einen inneren DĂ€mon in sich. Wer jemals dieses GefĂŒhl erfahren hat, wird sich in diesem Text wahrscheinlich gut wiederfinden. Es ist wie brodelnder Sturm, der einen dazu veranlassen könnte, sofort zu den Waffen zu greifen und Amok zu laufen. Du kannst jemandem auf der Straße begegnen und hast keine Ahnung, welchen inneren Kampf die Person vielleicht gerade in sich trĂ€gt. Ich denke, daß wir dieses GefĂŒhl in dem Sound und in dem Text sehr gut eingefangen haben.“ Auch wenn der innere Kampf mit dem DĂ€mon die GefĂŒhle aufwirbeln lĂ€sst, so ist es doch an jedem von uns zu entscheiden, in wie weit wir mit diesen GefĂŒhlen umgehen. Statt körperlicher Gewalt, kann man die Energien entsprechend kanalisieren, um beispielsweise etwas kreatives zu erschaffen. Der Song dazu ist das beste Beispiel dafĂŒr.

arch-enemy-2017`Reason to Believe` markiert fĂŒr ARCH ENEMY eine Premiere, denn erstmals sind Alissas klare Vocals zu hören. Wer jedoch nun Angst bekommt, daß man sich dem Kommerz öffnet und sich dem (durch die Massentauglichkeit teils verseuchte) Beauty and the Beast Gesang öffnet, kann beruhigt aufatmen. Hier wurde lediglich auf die gleiche Methode gesetzt, mit der bereits Metallica, Pantera oder Testament in ihren (Halb-) Balladen den Kontrast von introvertierten Momenten zu Aggressionseruptionen beackert haben. Dies wird durch die Tatsache unterstrichen, daß mehrere, unterschiedliche Gesangslinien ĂŒbereinander gelegt wurden. “Michael hat den Text geschrieben und als er die Idee in den Raum warf, mit klarem Gesang zu arbeiten, standen wir erstmals alle da und dachten uns: “OK, das könnte episch werden”. Allerdings brauchte ich dafĂŒr einiges an Hintergrundinformationen. Worum geht es, wer ist die Person, was fĂŒhlt die Person? Ich wollte hier sicher sein, daß meine Stimme genau das wiederspiegelt, was die Person auch fĂŒhlt. Ich sperrte mich stundenlang in einen Raum ein und ging mit meinem Gesang den Text immer wieder und wieder durch, wobei auch einige TrĂ€nen flossen. Ich wollte unbedingt, daß meine Stimme im Kopf des Hörers etwas bewegt und ihn wach rĂŒttelt. Letzten Endes ist es ein sehr persönlicher Song geworden. Ich wollte, daß der Schmerz und die Qual direkt in meine Stimme ĂŒbergeht und ich denke, daß wir dem Song eine eigene Magie gegeben haben. Es ist der erste ARCH ENEMY Song mit klaren Vocals und gleichzeitig unser erster Midtempo Song. Wir machen generell sehr heftigen Stoff: EinprĂ€gsame Melodien, ehe es wieder in den harten Stoff mĂŒndet. Dieser Song ist ebenfalls heftig, allerdings auf seiner eigenen Art und weise.” Das Prinzip zwischen leisen Tönen und brachialen AusbrĂŒchen kommt hier besonders zur Geltung.

Mittlerweile können sich ARCH ENEMY ĂŒber eine Millionen Zuschauer des Videos zu `The World is Yours`(innerhalb von zwei Tagen) erfreuen. Gerade die zugĂ€nglichen Riffs und vielen Überraschungsmomente wurden hier gebĂŒndelt. Doch wie funktioniert eigentlich das Songwriting generell? “Michael ist unser Hauptsongwriter. Er macht die gesamte Vorarbeit und schickt mir dann seine Ideen, damit ich bescheid sage, was ich darĂŒber denke. `The World Is Yours` ist quasi als erstes entstanden. Der Song ist sehr packend, heavy und vor allem sehr ARCH ENEMY.”

Wem die bisherige Gitarrenarbeit “nur” gefallen hat, dĂŒrfte ĂŒber den Einstieg von Jeff Loomis die Augenbrauen hochziehen. Neben den gewohnten Trademarks, kommt nun noch einge Steigerung in Sachen Griffbrettakrobatik hinzu, die man bei “Burning The Stages” bereits bewundern kann. Auch innerhalb der Band freut man sich ungemein ĂŒber den festen Einstieg des Saitenhexers.”Jeff ist einer der nettesten Typen ĂŒberhaupt! Super talentiert, sehr geerdet und absolut nett. Es war schon unglaublich, ihn auf Tour zu haben und es ist genauso herrlich, mit ihm an einem Album zu arbeiten. Er hat einen andren Stil auf der Gitarre als Michael, was sich gegenseitig sehr gut ausbalanciert. Jeff ist ein professioneller Gitarrist, der das Instrument bis an seine Grennzen fordert. wĂ€hrend Michael auch technisch, aber sehr viel emotionaler unterwegs ist. Er schaut eher, wie er die GefĂŒhle mit jeder Note transportiert. Als ich die Songs erstmals im Groben gehört habe, dachte ich an einigen Stellen, daß dort ein Solo hin sollte. SpĂ€ter hat Jeff dann auch seine Soli genau dort eingebaut. er ist ein unglaublicher Gitarrist, Perfomer und Persönlichkeit!”

Arch Enemy Cover smallAuch beim Cover wurde nichts dem Zufall ĂŒberlassen. “Das Cover wurde erneut von Alex Reisfar gestaltet. Wir haben ĂŒber die Möglichkeiten des Covers diskutiert. Michael hatte eine eher symbolische Vorstellung davon, wĂ€hrend ich eigentlich mehr auf abgedrehte Sachen wir Hieronymus Bosch stehe. Ich mag es, wenn man stundenlang auf ein Bild starrt und immer noch neue Details erkennen kann. Bei einem guten Albumcover sollte etwas charismatisches dabei sein, was man beispielsweise auch als Tatoo tragen kann. Bei dem Cover von “Will To Power” kann man noch einige Details ssehen,weil es ein ÖlgemĂ€lde ist. gleichzeitig hat es aber auch diesen symbolischen Charakter, der einem schnell im GedĂ€chtnis bleibt. Jedes Detail ist hier sehr ausgeprĂ€gt und fĂŒr mich ist es ein interessanter Aspekt zu sehen, was ein anderer KĂŒnstler bei unserer Musik gefĂŒhlt hat und wie er seine Arbeit umgesetzt hat.” Musik kann also hier als Gesamtkunstwerk verstanden werden, inklusive Texten und Albumcover.

Dies ist auch der große Unterschied zu Stream und MP3 Plattformen, auf denen ganze Diskographien teilweise ungehört auf der Festplatte verrotten. Wie viel Arbeit dahinter steckt, wird bei der Entstehung eines Abums erst wirklich bewusst. Dabei setzt Alissa noch auf alte Methoden. “Ich schreibe meine Texte immer noch in ein altes Skizzenbuch. Einige meiner Texte habe ich nie abgetippt oder irgendwo ĂŒbertragen. Ich kann mich mit Worten eher ausdrĂŒcken, wenn ich etwas per Hand schreibe, weil das GefĂŒhl besser transportiert wird.” Letzten Endes ist es mit den Texten genauso, wie mit der Musik: eingekerkert in seiner Form wartet es nur darauf andere Menschen in ihrer Welt zu treffen und zu grĂ¶ĂŸerem zu inspirierren. Der “Will To Power” hat viele Gesichter, trifft bei ARCH ENEMY in Sachen PrĂ€zision und Aggression voll ins Schwarze.

Radu

END OF GREEN TOUR

Posted by Stefanie On August - 17 - 2017

END OF GREEN – Void Estate Tour 2017

Die Schwaben kommen wieder zurĂŒck auf unsere BĂŒhnen. Die nicht in eine Schublade zu packende Stuttgarter Band besingt Depressionen, Schwermut und Tragisches. Doch am Ende zeigt uns diese Band eigentlich mit ihren Songs das grĂŒne Licht am Ende, denn dort ist die Hoffnung.

Sie lassen sich nicht lenken, nicht leiten und gehen ihren Weg seit nunmehr 25 Jahren. Nie wurden sie zur Maschine der Musikindustrie, obwohl sie doch schon oftmals gute Erfolge mit den zuvor produzierten Alben landeten. Dennoch beließen sie es dann dabei, dass ein gutes Album eben ein gutes Album war und setzten sich nie unter Druck, zeitnah ein nĂ€chstes, noch besseres zu prĂ€sentieren. Sie wandten sich Soloprojekten zu und gaben zwischendurch ein Zeichen fĂŒr ihre Fans mit der Darkoustic Tour im Jahre 2015. In der Ruhe liegt die Kraft und genau das spiegelt sich in allen Alben von End of Green wieder.
Am 18.08.2017 erscheint nun ihr neues Album „Void Estate“ und bringt richtig gutes Material. So viel sei schon einmal vorweg genommen. Kurz konnte man ja schon in die ersten ausgekoppelten Singles „Send in the clowns“ oder „The Door“ hineinschnuppern und sich auf alles Weitere freuen.

Nachdem das neue Album schnell von Euch gekauft ist, heißt es dann fix ein Ticket fĂŒr die sich anschließende Tour im Herbst 2017 zu sichern. Ein MUSS fĂŒr jeden End of Green Fan und fĂŒr alle die, die es noch werden. Wir haben in deutschen Landen mit END OF GREEN eine ganz große Band, die noch so viel mehr an Aufmerksamkeit bekommen sollte. Und wenn nicht bei einem geilen Konzert, wo lernt man sonst das Herz einer Band kennen?

Also, hier schon einmal die Tourdaten:

20.10.2017 – Berlin / Columbia Theater
21.10.2017 – Leipzig / Werk 2
03.11.2017 – Aschaffenburg / Colos Saal
04.11.2017 – MĂŒnchen / Backstage
09.11.2017 – NĂŒrnberg / Hirsch
10.11.2017 – Bochum / Matrix
11.11.2017 – Hamburg / Knust
18.11.2017 – LKA Longhorn

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