Wer Interesse an Bandfotos (Promotion/Live), einem privaten Shooting, o.Ă€. hat, kann mich gerne unter info@metal-impressions.de kontaktieren. Preis nach Absprache.

Archive for the ‘2009’ Category

END OF GREEN TOUR

Posted by Stefanie On August - 17 - 2017

END OF GREEN – Void Estate Tour 2017

Die Schwaben kommen wieder zurĂŒck auf unsere BĂŒhnen. Die nicht in eine Schublade zu packende Stuttgarter Band besingt Depressionen, Schwermut und Tragisches. Doch am Ende zeigt uns diese Band eigentlich mit ihren Songs das grĂŒne Licht am Ende, denn dort ist die Hoffnung.

Sie lassen sich nicht lenken, nicht leiten und gehen ihren Weg seit nunmehr 25 Jahren. Nie wurden sie zur Maschine der Musikindustrie, obwohl sie doch schon oftmals gute Erfolge mit den zuvor produzierten Alben landeten. Dennoch beließen sie es dann dabei, dass ein gutes Album eben ein gutes Album war und setzten sich nie unter Druck, zeitnah ein nĂ€chstes, noch besseres zu prĂ€sentieren. Sie wandten sich Soloprojekten zu und gaben zwischendurch ein Zeichen fĂŒr ihre Fans mit der Darkoustic Tour im Jahre 2015. In der Ruhe liegt die Kraft und genau das spiegelt sich in allen Alben von End of Green wieder.
Am 18.08.2017 erscheint nun ihr neues Album „Void Estate“ und bringt richtig gutes Material. So viel sei schon einmal vorweg genommen. Kurz konnte man ja schon in die ersten ausgekoppelten Singles „Send in the clowns“ oder „The Door“ hineinschnuppern und sich auf alles Weitere freuen.

Nachdem das neue Album schnell von Euch gekauft ist, heißt es dann fix ein Ticket fĂŒr die sich anschließende Tour im Herbst 2017 zu sichern. Ein MUSS fĂŒr jeden End of Green Fan und fĂŒr alle die, die es noch werden. Wir haben in deutschen Landen mit END OF GREEN eine ganz große Band, die noch so viel mehr an Aufmerksamkeit bekommen sollte. Und wenn nicht bei einem geilen Konzert, wo lernt man sonst das Herz einer Band kennen?

Also, hier schon einmal die Tourdaten:

20.10.2017 – Berlin / Columbia Theater
21.10.2017 – Leipzig / Werk 2
03.11.2017 – Aschaffenburg / Colos Saal
04.11.2017 – MĂŒnchen / Backstage
09.11.2017 – NĂŒrnberg / Hirsch
10.11.2017 – Bochum / Matrix
11.11.2017 – Hamburg / Knust
18.11.2017 – LKA Longhorn

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REVIEW: ICED EARTH

Posted by Petra On August - 5 - 2017

INCORRUPTIBLE

Iced EarthNach ziemlicher Mitgliederfluktuation scheinen ICED EARTH nun ein Line-up gefunden zu haben, das hervorragend funktioniert. So lieferten sie jetzt ihr 12. Studioalbum “Incorruptible” ab. Ich mach’s kurz, mir gefĂ€llt “Incorruptible” wirklich gut.Was unter anderem aber auch daran liegt, dass Frontmann Stu Block mich mit seinem Gesang in den Bann zieht.

Der Opener `Great Heathen Army` startet schonmal vielversprechend mit monumentalem symphonischen Auftakt und geht gut nach vorn. Mit `Black Flag`, `Raven Wing` und `The Veil`, folgen drei eher langsamere Tracks, dennoch sehr abwechslungsreich, mit stimmigen Details.Auf dem Album sind die Gitarrenriffs solide und klar, wenn auch eben nicht ganz so schnell, wie in manchen ICED EARTH Klassikern. Leicht zugĂ€ngliche eingĂ€ngige Melodien in Midtempo, selbstverstĂ€ndlich ist der typisch markant Schaffer Sound vorhanden.Beim ein oder anderen Song hab ich allerdings den Eindruck, hier wĂŒrde gitarrentechnisch noch ein kleines bisschen mehr gehen.

`Seven Headed Whore` ist das schnellste und aggressivste StĂŒck des neuen Albums, `Ghostdance` ist ein indianisch angehauchtes Instrumental, der Schlagzeugsound passt perfekt und geht ins Ohr. Mit `Clear The Way (December 13th, 1862)` begibt man sich mit den irischen Brigaden auf eine mehr als 9-minĂŒtige Reise in die Schlacht von Fredericksburg. Fesselnden Riffs, ausgezeichneter Gesang und einem fantastischen Chor. SĂ€nger Stu Block ĂŒberzeugt mich mit seiner Stimmvielfalt.

5/6 Punkten

Petra

REVIEW: END OF GREEN

Posted by Stefanie On August - 5 - 2017

End OF GreenVOID ESTATE

Am 18. August 2017 erscheint nun das neunte END OF GREEN Album „Void Estate“ pĂŒnktlich zum 25jĂ€hrigen BandjubilĂ€um via Napalm Records. So viel schon einmal vorweg genommen: Das Warten hat sich gelohnt!

Fangen wir gleich einmal mit dem ersten Song des Albums an, in dem es um den Clown geht, der Clown, der in schweren Zeiten, in Zeiten von Verlust, Ängsten, Schmerz, oftmals derjenige ist, der uns ein LĂ€cheln ins Gesicht zaubert. ÂŽSend in the clowns‘ – fĂŒr mich eine wahnsinnig traurig berĂŒhrende Nummer, die sehr tief geht und dennoch mit einer gewissen rockigen LĂ€ssigkeit zum Ende fĂŒhrt und einem das GefĂŒhl gibt, dass alles gut wird. Bei ‚Darkside of the sun` höre ich nur die ersten KlĂ€nge und der dann einsetzende Gesang von Michelle Darkness haut mich komplett um. Wow! WĂŒsste ich nicht, dass Peter Steele schon lĂ€nger nicht mehr unter uns weilt, wĂ€re ich davon ausgegangen, dass ich Type O Negative höre. Ich bin eh ein großer Fan von dieser rauchig tiefen Stimme of „Mr. Darkness“. Der Bass spielt ebenso dazu, als sei hier Peter Steele am Werke. GĂ€nsehaut pur dieser Titel und eine Stimme die ihresgleichen sucht.

Naja, dann denkste, nachdem diese Nummer endet, da geht ja fast nicht mehr, da kommt „BAMM“ Track 3 daher. ‚The Door‘ beginnt mit einem unbeschwerten und leichten Sound. Man schließt die Augen und ich ertappe mich, dass mich schon der Anfang komplett mitnimmt. Heißt es hier doch so schön „Wenn du gehst, dann schließe auch die TĂŒr“. Ich interpretiere diesen Song in der uns immer wieder von End of Green ĂŒbermittelten Botschaft: „Jede Dunkelheit hat am Ende ein Licht“. In diesem Fall wĂ€re es vielleicht: „Wenn du mich verlĂ€sst, schließe die TĂŒr, damit ich bereit und offen bin fĂŒr Neues“. FĂŒr mich der EINE Song dieses Albums, den ich nun schon gefĂŒhlte 50mal gehört habe und der nicht wirklich Melancholie transportiert, sondern kraftvoll zum Ende hin in den Gitarrenparts mitreißt.

Drei Hammer-Songs an den Anfang des Albums gesetzt und ich hatte fast Angst weiter zu hören, denn oftmals folgt dann eine EnttĂ€uschung. Aber nein, es geht gut und rockig weiter. Hier Songs wie die dann folgende Ballade `Head Down` oder der im American Rock-Style daherkommende Song ÂŽCrossroads‘, bei dem man das GefĂŒhl hat in einem offenen Cabriolet eine lange, niemals endende Straße zu befahren und der Wind pustet durch das Haar.

Fasse ich einmal zusammen: Es ist wieder alles drin und verschiedenste Genrebereiche wurden angefasst und verarbeitet. Einfach so, wie man es von End of Green gewohnt ist und vor allem wie man sie liebt. Sie waren nie eine Schubladen-Band und sind es auch mit diesem Album nach 25 Jahren nicht geworden. Ich verneige mich vor diesem Album und auch vor der göttlichen Stimme von Michelle Darkness. Ich vergebe guten Gewissens nachstehende Punkte-Bewertung und freue mich auf die kommende Deutschland-Tour im November 2017.

5 / 6 Punkten

Stefanie

KNIGHTS OF THOR

Posted by Radu On August - 4 - 2017

Supporting Music Locally – Uniting Fans Globally!

(Musik lokal unterstĂŒtzen – Fans weltweit verbinden!)

Das ist kurz gesagt das Motto des internationalen Heavy Metal Clubs KNIGHTS OF THOR. Der Knights of Thor H.M.C. ist ein Zusammenschluss von Metalheads, die ihre Leidenschaft zum Metal teilen und leben – in einem engen familiĂ€ren Zusammenschluss. Der Fokus liegt in der UnterstĂŒtzung lokaler Bands, der dazugehörigen Szene und Lokale.

Die Mission der Knights of Thor H.M.C. ist dafĂŒr da ein Netzwerk von Fans und LokalitĂ€ten zu schaffen, um Bands so die Möglichkeit zu geben an verschiedenen Orten aufzutreten und ihre Musik zu prĂ€sentieren. DafĂŒr organisieren wir Bandabende oder gemeinsame Besuche von Konzerten, weil wir so der nachfolgenden Generation die Leidenschaft zum Metal weitergeben wollen. Unser Miteinander ist bestimmt durch LOVE (Liebe), LOYALTY (LoyalitĂ€t), HONOR (Ehre) & RESPECT (Respekt) zueinander.

Knightfest Sampler

Auch dem guten Zweck ist der Club nicht abgeneigt und veröffentlicht seinen ersten Sampler, der die Aufmerksamkeit auf das Kinderhospiz SternenbrĂŒcke lenken soll.

“Als deutsches Chapter des internationalen Knights of Thor H.M.C. haben wir mittlerweile erfolgreich zwei Benefiz-Festivals veranstaltet, bei denen wir insgesamt 6.850 € fĂŒr das Kinderhospiz SternenbrĂŒcke sammeln konnten. Hierbei schafften wir als Club es, aus einer fixen Idee des eigenen Festivals zwei großartige Veranstaltungen durchzufĂŒhren, bei denen die Bands aufgrund des Benefiz-Charakters kostenlos auftraten und sich im Vorfeld sogar bei uns bewarben.

In Folge unseres bisherigen Engagements fĂŒr junge aufstrebende Bands und auch unser Engagement fĂŒr das Kinderhospiz SternenbrĂŒcke haben wir nun unseren ersten Sampler produziert. Dort finden sich Songs von 16 Bands, denen wir getreu unserem Credo „Supporting Music Locally – Uniting Fans Globally“ die Möglichkeit eröffnen wollen bekannter zu werden, zumal einige der Bands leider aufgrund der FĂŒlle der Bandbewerbungen nicht bei unserem Knightfest 2017 berĂŒcksichtigt werden konnten. Zudem wollen wir so musikalisch die Zeit bis zu unserem kommenden Knightfest ĂŒberbrĂŒcken, das am 14. April 2018 wieder unter dem Benefiz-Aspekt fĂŒr das Kinderhospiz SternenbrĂŒcke stattfinden wird.”

Mehr Informationen zu finden online unter folgenden Adressen:

Webseite des Clubs

Facebook-Auftritt

Facebook-Seite des Knightfest

Knightfest

PROPHECY FEST

Posted by Radu On August - 1 - 2017

Prophecy Fest

Zum dritten Mal in Folge lĂ€dt Prophecy zum fest in die Balver Höhle ein. Neben einem abwechslungsreichen Billing und atmosphĂ€rischer Umgebung gibt es auch wieder kurze Wege zu den Fressbuden, zum CampinggelĂ€nde und zu den BierstĂ€nden. Warum das Festival dennoch nicht mehr jĂ€hrlich stattfindet, welcher Wahnsinn in der Höhle getobt hat und was fĂŒr coole Sonderaktionen im Einsatz waren lest ihr in den folgenden Zeilen.

Bei sonnigem Wetter kommen wir in Balve an. Fix unsere Standardpension besucht, Auto vor der Höhle geparkt und dann ab zum GelĂ€nde. Alles wie gehabt: unterschiedliches Publikum (von Kutten, ĂŒber seltene Shirts bis zu Alternativen sind alle da), bekannte StĂ€nde und natĂŒrlich der Merch-WĂŒhltisch, den wir als erstes ansteuern. Eben bei den Neuerscheinungen schauen, dann noch durch die KĂ€sten schauen und schon beginnt sich die Höhle im Nu zu fĂŒllen. Wir bekommen kaum mit, daß irgendwann der Soundcheck zu ende ist und NHOR bereits zu spielen beginnen. Was wĂ€hrend des WĂŒhlens durch die Shirthaufen wie eine nette Hintergrundmusik klingt, soll sich als ausgefallene Idee entpuppen; mit dem RĂŒcken zum Publikum spielt NHOR auf seinem BĂŒhnendebĂŒt einige dezente PianoklĂ€nge, wĂ€hrend neben ihm eine Dame an einem Bild arbeitet, welches auf der Leinwand auf der BĂŒhne projiziert wird. Das Zusammenspiel zwischen den leisen KlĂ€ngen und dem Entstehen des GemĂ€ldes verfehlt seine Wirkung nicht, denn man sieht bereits einige Leute andĂ€chtig der Performance lauschen. Es hat etwas intimes dabei zu zu sehen, wie in Begleitung simpler KlĂ€nge ein Bild Gestalt annimmt und somit ist der Gig bedĂ€chtig und mit Ruhe vollzogen worden, ehe es ohne Verbeugung oder Worte an das Publikum von der BĂŒhne geht. Ein etwas anderer Start in ein Festival und eine sehr coole Idee.

Solor DolorosaStar AllĂŒren sind auf dem Prophecy Fest kaum zu finden. So wundert es auch nicht, daß mal eben einige Mitglieder der musikalischen Familien von Alcest und Les Discrets durch die Reihen spazieren. Man kennt sich halt, macht gemeinsam Musik und quatscht lĂ€ssig auf dem Fest. SOLOR DOLOROSA wurde von Andy Julia, der ein enger Freund von Neige ist, aus der Taufe gehoben. Optisch und musikalisch frönt die Truppe den 90er Jahren Gothic Rock, wobei Sisters of Mercy fĂŒr die EinflĂŒsse der Band dabei Pate standen und hier auch zur Schau gestellt werden. Der SĂ€nger post um sein Leben und sein HĂŒftschwung und der Versuch einen verletzlichen und gleichzeitig hartgesottenen Rockstar zu mimen ist zwar nicht neu, wird aber lĂ€ssig in Szene gesetzt. Auch bei technischen Problemen lĂ€sst er sich nicht von seinem Konzept ablenken und zieht sein Ding durch, was auch bei den Zuschauern gut ankommt. FĂŒr einige Damen das Sahneschnittchen, fĂŒr den Rest ein solider Auftritt bei gutem Sound und amtlicher Wirkung. TitelmĂ€ĂŸig spielt man auf Sicherheit und spĂ€testens bei „American Chronicle“ dominiert der Daumen nach oben. LĂ€uft bei den Jungs.

Auch dieses Jahr stellt traditionsgemĂ€ĂŸ ein KĂŒnstler in der Balver Höhle aus. Dieses Mal ist es Irrwisch, der seine Werke ausstellt. Dabei befinden sich sowohl Malereien, als auch zusammengeschnittene Bilder oder mit Garn kreierte AusstellungsstĂŒcke in der Ausstellung.

Sun Of The SleeplessIm (erneut liebevoll gestalteten) Programmheft findet man nĂŒtzliche Infos zu den Bands. So auch zu SUN OF THE SLEEPLESS; zwei Alben, 20 Jahre Zusammenarbeit mit dem Prophecy und bisher ein einziger Live Auftritt. Recht dĂŒrftig, möchte man meinen, wenn das Soloprojekt nicht vom Mastermind Schwadorf (Empyrium, The Vision Bleak) ins Leben gerufen sein wĂŒrde. Intensiver und abwechslungsreicher Black Metal steht auf dem Programm und neben atmosphĂ€rischem BĂŒhnenbild gibt es auch derbe auf die Fresse. Beginnt alles noch leicht melancholisch, bricht schnell der brachiale Gitarrenwahnsinn aus den Boxen, untermalt von einer knarzigen Stimme und einer bösen Soundwand. FĂŒr den zweiten Auftritt ist es beachtlich, wie selbstverstĂ€ndlich das Zusammenspiel funktioniert. Mir war die Band bis dato nur kurz in Erscheinung getreten, aber der live Auftritt ist der beste Beweis dafĂŒr, daß Schwadorf etwas konsequent und mit vollem Elan durchzieht. Auch wenn die Abwechslung ganz oben auf dem Programm steht, so hat er anscheinend vor dem Gig eine gehörige Packung Aggression getankt, um sich live ĂŒbelst aus zu scheißen. Sehr schön.

ArcturusMein persönlicher Hauptgrund fĂŒr das diesjĂ€hrige Prophecy Fest heißen eindeutig ARCTURUS. Aber kann man die GenialitĂ€t der Alben auch live atmosphĂ€risch umsetzen? Eine Frage, die sich viele wĂ€hrend der 40 minĂŒtigen Umbaupause stellen dĂŒrfen, ehe der Vorhang aufgeht und der Wahnsinn beginnt. Der Startschuss ist eine Mischung aus Faszination und FremdschĂ€men, denn Captain ICS Vortex hat nicht nur einen Clown gefrĂŒhstĂŒckt, sondern anscheinend sich mental die Lichter ausgeknipst. Gefangen im Körper eines erwachsenen Mannes hĂŒpft ein verspieltes Kind auf der BĂŒhne in bester Hodor- Manier rum und wirft mit Posen um sich, wobei ich mir als Zuschauer verarscht vorkomme. Warum tu ich mir so eine Scheiße eigentlich an? Die Antwort ist simpel: weil die musikalische Darbietung einfach nur genial ist! So bescheuert sein Gebaren auf der BĂŒhne auch aus, seine Stimme ist ĂŒber jeglichen Zweifel erhaben und liefert vom allerfeinsten die Bestellung ab. Der Sound ist herrlich und trĂ€gt Klassiker wie „The Chaos Path“ oder „Shipwrecked“ durch sanfte Gefilde und kosmische StĂŒrme, wĂ€hrend die intensive Lichtershow diese Grenzerfahrung unterstreicht. Irgendwann hat man sich an das seltsame Gehoppel auf der BĂŒhne gewöhnt und spĂ€testens bei der smootheren Version von „Crashlands“ ĂŒberrollt einen die GĂ€nsehaut, die man sich von dem Gig erhofft hatte. Keine Frage, diese Band polarisiert, von außen wie von innen und auch wenn ich mir von der BĂŒhnenshow mehr Ernsthaftigkeit gewĂŒnscht hĂ€tte, passt es um so besser zu ARCTURUS, den Erwartungen des Hörers schlichtweg mit ihrer Performance ins Gesicht zu schlagen. Dieser Gig trĂŒmmert sich in allen Facetten durch die Höhle und ist einfach nur krank, wahnsinnig und richtig genial!

Gler ArkurNach ARCTURUS den Boden aufwischen ist keine leichte Aufgabe. Hier wurde von der Running Order auf Sicherheit gesetzt und GLER ARKUR eingesetzt. Bereits im letzten Jahr hat die Truppe mit ihrem Gitarren-Overkill und dem Drohne geschwĂ€ngerten Sound die Massen hypnotisiert. Dieses Jahr soll es nochmal sein und wer sie letztes Jahr verpasst hat, wird mit einer Top Performance belohnt. Besucher des letzten Jahres erleben eine solide Wiederholung des letztjĂ€hrigen Gigs mit einem zusĂ€tzlichen Gastauftritt; Songs kann ich keine hervorheben, allerdings ist es erstaunlich, welche Soundcoullagen man aus vier Gitarren zaubern kann und diese zu einem harmonischen Zusammenspiel vereinen kann. Gerade die Techniker und Gitarrennerds unter den Besuchern hatten nach dem Gig einiges zu philosophieren und nach dem Gig gingen einige Platten ĂŒber den Merchandise Thresen.

SolstafirSOLSTAFIR sollen an diesem Abend den Sack zumachen. Sie stehen einer gut gefĂŒllten Höhle, mit von dem Festival sichtbar gezeichneten Meute gegenĂŒber und legen (nach einer etwas lĂ€ngeren Umbaupause) los. SĂ€nger und Gitarrist Tryggvason lebt seine Songs sehr intensiv und vermittelt das GefĂŒhl, sich in einer anderen Welt zu befinden. Trotz mehrfachen Live Versuchen kann ich dieser Band nichts abgewinnen und so verpuffen sowohl Musik, als auch BĂŒhnenperformance bei mir gĂ€nzlich. Nach zwei Songs verlassen wir die vollgestopfte Höhle und erfahren am nĂ€chsten Tag, daß eingefleischte SOLSTAFIR Fans anscheinend den Gig ihres Lebens erlebt haben.

Lotus ThiefNeuer Tag, neues GlĂŒck. PĂŒnktlich zur Mittagszeit dĂŒrfen LOTUS THIEF ran, um den Besuchern den Schlaf aus den Augen zu spielen. Die Höhle ist bereits amtlich gefĂŒllt und die Vorbereitungen lassen auf einen umfangreicheren Gig schließen. Soundcheck fertig uns sofort gehtÂŽs los; wĂ€hrend die Band spielt, lĂ€uft im Hintergrund ein optimal zusammengeschnittener Film aus Szenen von „Dantes Inferno“ aus den 20er Jahren, aktuellen Nachrichten, Naturaufnahmen und historischen Bildern eines Atombombentests. Das Zusammenspiel mit der Musik funktioniert sehr gut und zaubert eine AtmosphĂ€re, der man sich nur schwer entziehen kann. Leider kann man die zweite Gitarre mehr erahnen als hören, aber das tut dem Gig in keinster Weise einen Abbruch. Das gesangliche Zusammenspiel der Damen fesselt, die Soli reißen die Aufmerksamkeit des Publikums an sich und wĂ€hrend man noch zwischen dem Film und der Live Performance hin- und hergerissen ist, kann sich die GĂ€nsehaut bereits als Stammgast anmelden. Eine audiovisuelle Vollbedienung die gegen Ende des Gigs in einem aggressiven Growling der SĂ€ngerin mĂŒndet, was die große Bandbreite an Abwechslung und Überraschungsmomente dieser Band unterstreicht. Überragender Auftritt und ein mehr als gelungener Start in den Tag!

Moon And The NightspiritTHE MOON AND THE NIGHTSPIRIT haben einige AnhĂ€nger mitgebracht, denn die Höhle fĂŒllt sich rasch. Der leicht melancholisch angehauchte,Pagan Folk aus Ungarn wird heute durch einen Bassisten live unterstĂŒtzt. Nachdenkliche Stimmung, introvertierte BĂŒhnenshow und nur Hintergrundmusik? Vergiss es, die Truppe ĂŒberrascht mit einem sehr guten Draht zum Publikum und wird entsprechend gefeiert. Das charismatische Geigenspiel und der Gesang auf der einen Seite und das stimmungsvolle Percussion Set (inklusive Solo) und weitere Instrumentenvielfalt lassen die Meute klatschen, staunen und die Stimmung anheizen. Der Gig ist geprĂ€gt von einem gegenseitigen Geben und nehmen und das Publikum feiert es glĂŒcklich ab, wĂ€hrend die Band einen weiteren Erfolg fĂŒr sich verbuchen kann.

„Jedes Shirt hat eine Geschichte“ mit diesem Satz beginnt ein interessantes GesprĂ€ch mit Alexander Prinz , den einige unter dem Pseudonym DER DUNKLE PARABELRITTER kennen dĂŒrften. Nun steht er bei dem Stand seines Fair-Trade-Labels VON TILLING und bringt eine neue Shirt Kollektion unter die Leute. Heutzutage gibt es viele Shirts von Bands, die in der Massenproduktion hergestellt werden. Als der Metal noch nicht salonfĂ€hig war, war es entsprechend schwierig an solche Sachen ran zu kommen. Grund genug, sich die Frage zu stellen, warum die Leute eigentlich Shirts kaufen. Ist es die Zugehörigkeit zu einer Band, weil das Cover cool aussieht, oder was ist es dann? Eine tiefschĂŒrfende Antwort dĂŒrfte man bei der Auswahl finden, wobei jedes Shirt ein anderes Thema und eine andere Geschichte aufweist. Hinzu kommt der auf Naturbasis hergestellte Stoff, der sich von der Massenproduktion abhebt. Einen genaueren Eindruck bekommt ihr auf der VON TILLING Website.
Von Tilling
Neben seinen Shirts, ist Alex im Auftrag seines Online Magazins SILENCE MAGAZIN unterwegs. An dieser Stelle ist es nur fair auf den ursprĂŒnglichen Spirit des Metals hin zu weisen, der die gemeinsame Leidenschaft sieht und sich gegenseitig unterstĂŒtzt, statt um Besucherzahlen zu konkurrieren. Checkt unseren Kumpel Alex online mit seinem Label und seinem Magazin an, es lohnt sich!

Spiritual FrontSPIRITUAL FRONT scheinen ebenfalls viele AnhĂ€nger zu haben, denn die Höhle wird voller. Mir ist die Band bis dato völlig unbekannt und so gehe ich ohne Erwartungen in die vordersten Reihen. Der Mix aus Country, Blues und irgendwas anderes inklusive eingĂ€ngigen Gesangslinien reißt mich aber nicht wirklich vom Hocker. Auch die ĂŒbermĂ€ĂŸig zelebrierte Johnny Cash Performance geht spurlos an mir vorbei, so daß ich die Höhle zugunsten eines Mittagessens verlasse. Das Publikum erfreut sich derweil und feiert den Auftritt amtlich ab.

NoetaKeinen Grund zum feiern dĂŒrften NOETA bei ihrem Gig haben, denn erstmals erlebe ich hier den Tiefpunkt eines Festivals. Bereits im Vorfeld scheint es technische Probleme zu geben und wĂ€hrend des Auftritts wird es nicht besser. Aus der Dose kommen sphĂ€rische KlĂ€nge, wĂ€hrend der Gitarrist seinen Part zu spielen versucht und gleichzeitig im Minutentakt eine neue Einstellung an der Elektronik vornehmen muss. Das scheint die SĂ€ngerin ebenfalls zu verunsichern, denn sie versucht krampfhaft in den Song einzusteigen, was nur stellenweise gelingt. Peinliche Pausen und schiefe Gesangslinien sind das Ergebnis, die viele Anwesenden zu einer Pinkel- und Bierpause animieren. Hier hĂ€tte ich mir Kommunikation mit dem Publikum gewĂŒnscht, denn Pannen können immer passieren. So betrachtet man jedoch einen gequĂ€lten Auftritt, der nach knapp 40 Minuten Spielzeit den Gnadenstoß erhĂ€lt. Fans der Band unterstĂŒtzen durch aufmunternden Applaus, aber es war schlichtweg nicht ihr Tag. Sehr schade.

DornenreichEs sollte besser werden, denn als nĂ€chstes stehen DORNENREICH auf dem Programm. Wer sich jedoch auf die rabiate Vollbedienung, inklusive „Trauerbrandung“ gefreut hat, wird ernĂŒchtert feststellen, daß es ein Akustik Set wird. Gitarre, Geige, Gesang und fertig. Die Höhle ist allerdings bis zum Anschlag mit DORNENREICH Fans gefĂŒllt und so treffen die akustischen Interpretationen der eigenen StĂŒcke auf offene Ohren. Dabei wird sowohl eine große Bandbreite von “In Luft geritzt“, als auch die erste Demo angesteuert. NatĂŒrlich dĂŒrfen auch Klassiker wie „Reime faucht der MĂ€rchensarg“ nicht fehlen und so spielt man sich mit Inbrunst durch ein Set, das staunen lĂ€sst; wo andere Kapellen Schlagzeug und elektrische Gitarren benötigen, um Aggression zu erschaffen, genĂŒgt hier das minimalistische Modell und verarbeitet Aggression gekonnt in Dynamik. Fans feiern es ab, andere Hörer werden stellenweise an Goethes Erben erinnert bzw. empfinden den Gig als etwas zu sehr in die LĂ€nge gezogen. Wie viele andere Bands polarisieren DORNENREICH und gerade Fans, die eine weite Anreise auf sich genommen haben, werden heute sichtlich belohnt.

Vision BleakNach so vielen GefĂŒhlen und abwechslungsreichen Darbietungen braucht man mal wieder etwas Deftiges. Mittlerweile haben sich die Spielzeiten durch teils lĂ€ngere Soundchecks nach hinten verschoben, so daß wir pĂŒnktlich zu Beginn von THE VISION BLEAK in der Höhle sind. Heute sind sie mit einem kleinen Orchester am Start, wĂ€hrend Fursey Tessier am Bass aushilft. Endlich gibt es das Kontrastprogramm zu den vorangegangenen Bands, nĂ€mlich herrlich in die Fresse! Der Soundcheck hat sich gelohnt, denn sowohl die Gitarrenwand, als auch die GesĂ€nge pflĂŒgen sich durch eine volle HĂ€tte, die frenetisch abfeiern will. Die Bestellung wird vernommen und auch prompt abgeliefert, denn „Carpathia“ und „ By Our Brotherhood with Seth“ werden abgebangt und mitgesungen, wĂ€hrend der HĂ€rtegrad sich weiter nach oben schraubt. WĂ€hrend man sich fragt, ob man das noch steigern kann, feuert man mit „Deathship Symphony“ einen Klassiker in die Menge, die sich mit dem brachialen Soundgewand derbe austobt. Kreisende MĂ€hnen, singende Fans und abschließender Beifall krönen einen herrlich aggressiven und leider viel zu kurzen Gig. Inmitten all der unterschiedlichen Bands hat es gerade zu diesem Zeitpunkt eine Packung Arschtritte gebraucht. Sehr gute Wahl!

HexvesselRastermĂ€hnen, eindeutige DĂŒfte und intensive Songs; HEXVESSEL locken viele Fans der Krautrock und Stonermucke in die Höhle und beeindrucken mit einer eleganten Show. Hier ist alles da, wo es hingehört; nickende Fans, eingĂ€ngige Gesangslinien und lĂ€ssige AtmosphĂ€re. Zum Runterkommen und gemĂŒtlichem GĂ€nsehautfaktor laden Songs wie „Thiev Of The Mountain“ ein und erfreut die Menge. Nicht meins, aber dennoch gut.

DoolDOOL sind wahrscheinlich die Band der Stunde. Werden sie zur Zeit von vielen gehypt und das erste Album ist in aller Munde. Die Truppe aus Holland hat ebenfalls einige Fans mitgebracht und so ist die Vorfreude (wĂ€hrend einer weiteren, lĂ€ngeren Umbaupause) groß. Vorhang auf und los gehtÂŽs mit gemĂŒtlich, doomigen Riffs, wobei sich die Truppe schnell in Ekstase spielt. Das Album wurde bereits mit vielen Bands verglichen, was ich mir an dieser Stelle erspare. Leider springt der Funke bei mir in keinster Weise ĂŒber. Ich scheine mit meiner Meinung komplett alleine zu stehen, denn um mich herum tobt der Mob, wĂ€hrend sich neben mir eine Moshpit auftut. Fakt ist, daß die Band sich den Arsch nicht auf, sondern definitiv abreißt! Ryanne van Dorst spielt sich in Ekstase und nimmt die begeisterte Menge mit auf einer Achterbahnfahrt der GefĂŒhle. Mal balladesk, dann wieder als Kampfansage spielt sich die Truppe in einen Rausch, den sonst nur Drogenfreunden vorbehalten sein dĂŒrfte. Krasse Stimmung, 200% Herzblut, dennoch nicht meine Baustelle.

HypnopazuzuAls Rausschmeißer sollen dises Jahr HYPNOPAZUZU ran. Die Höhle hat sich mittlerweile sichtbar gelichtet und lediglich Die Hard Fans sind noch in unterschiedlichen KörperzustĂ€nden anwesend. Das Intro „Chirpy Chirpy Cheep Cheep “ wird durch den instrumentalen Fleischwolf gedreht, ehe wenige Minuten spĂ€ter die Truppe auftritt. Synthesizer, eine Quetschkommode und Geige lassen mich Schlimmes erahnen. Als der SĂ€nger im Penner Auftritt und einer Pulle irgendwas auf die BĂŒhne kommt, knallen bei mir sĂ€mtliche Klischeeschubladen auf; entweder ist es ein Imagespiel, daß ich nicht brauche, oder der Mann ist derbe fertig. Seine Stimme ist jedoch das genaue Gegenteil und so staune ich nicht schlecht, was er da vom Stapel lĂ€sst. AtmosphĂ€risch und beeindruckend, aber letzten Endes gewinnt die Erschöpfung der letzten Tage die Oberhand und ich verlasse die Höhle.

Normalerweise wĂŒrde ich jetzt alles zusammenfassen und mich auf nĂ€chstes Jahr freuen. Allerdings steht das Prophecy Fest , wie es bisher statt fand, auf der Kippe. Nach dem erfolgreichen Einstieg vor drei Jahren, wurden immer weniger Besucherzahlen verzeichnet. Trotz eines vielfĂ€ltigen Programms (Kunstausstellung, TheaterstĂŒck, liebevoll gestaltetes Programmbuch), eines charismatischen Ambientes und vielfĂ€ltigen Bandauswahl kommt man nicht auf die erhofften Besucherzahlen. Daher hat sich der Veranstalter nach langer Überlegung dazu entschlossen, daß Prophecy Fest nicht im jĂ€hrlichen Rhythmus fort zu fĂŒhren. Die Entwicklung des Festivals steht in den Sternen und so stellt man sich als Fan die Frage, womit man rechnen muss; kein Prophecy Fest mehr, oder an einem anderen Ort? Wieder zurĂŒckstufen auf das Eintagsfestival? Es dĂŒrfte mehrere Möglichkeiten geben, aber hier ist der Veranstalter auf eure Hilfe angewiesen. Was hat euch gefallen, was hat euch gefehlt? Was wĂŒrde ihr euch wĂŒnschen, um das Festival zu besuchen? Hier ist konstruktive Kritik gefragt und daher ist es an den Fans, den Veranstalter durch konstruktives Feedback zu unterstĂŒtzen. Schreibt eure Anregungen auf der FACEBOOK Seite des Veranstalters und tragt euren Teil fĂŒr die Zukunft des Prophecy Festes bei!

Jetzt kommt aber unser Fazit:
Es war erneut ein herrliches Fest mit gemĂŒtlichem Ambiente, vielfĂ€ltigen Bands und einer familiĂ€ren AtmosphĂ€re! Dieses Jahr kannte ich weniger Bands, konnte aber meinen Horizont um einiges erweitern (danke LOTUS THIEF, SUN OF THE SLEEPLESS). Auch die unerwartete Erfahrung von ARCTURUS, die mich anfangs schockiert und im Nachhinein immer noch schwĂ€rmen lĂ€sst und der herrliche Schlag in die Fresse von THE VISION BLEAK gehören definitiv zu meinen Jahreshighlights. Auch hat man dieses Jahr den WĂŒhltisch besser gestaltet, so daß die Shirts geordnet waren. Mit einigen Bands konnte ich wenig anfangen, aber es war ein Blick ĂŒber den Tellerrand hinaus. Die freundliche Security gehört mittlerweile genauso zum Kult, wie die coolen Leute, die das Festival besuchen. Schade fand ich die lĂ€ngeren Soundchecks, wobei sich die Shows nach hinten gezogen haben und die Spielzeit einiger KĂŒnstler (logischerweise) verkĂŒrzt wurde. Auch die kulinarische Auswahl ist recht begrenzt, was aber am Veranstaltungsort liegt. Unterm Strich ist es allerdings seit dem Startschuss ein ungebrochenes Kultfestival, bei dem wir gerne weiterhin Stammgast sind. Große Abwechslung, nette Leute und coole Ideen wie Ausstellung, TheaterstĂŒck und eine Live Zeichnung machen das PROPHECY FEST zu einem Erlebnis, das fest eingeplant ist. Egal wann, wir sind wieder dabei!

Radu

Fotos von Heike Groß- Gerenkamp

ROCKHARZ FESTIVAL 2017

Posted by Stefanie On Juli - 19 - 2017

UnknownNordMensch In Concerts war fĂŒr uns auf dem Rockharz Festival. Stefanie wird berichten wie es dort so war: Anreisetag war fĂŒr mich der Donnerstag. Dieser aber leider mit einer Autopanne versehen und einer Ankunft somit auf dem FestivalgelĂ€nde erst um 20:00 Uhr.  Shit happens!

Auf dem Infield der Festival-Area angekommen, konnte ich noch zwei Songs von LACUNA COIL genießen. Sie lieferten eine tolle Show mit viel BĂŒhnenaktivitĂ€t und es war eine Freunde ihnen zuzusehen und zuzuhören. Es war in diesem Jahr mein erstes ROCKHARZ und ich spĂŒrte bereits bei Ankunft diese besondere AthmosphĂ€re, von welcher mir im Vorwege schon berichtet wurde. Mit ca. 15.000 Besuchern ist das Festival angenehm ĂŒbersichtlich, kurze Wege, nettes Personal, eine klasse Auswahl an kulinarischen StĂ€nden, einer schnellen Bedienung an den GetrĂ€nkestĂ€nden, gemĂŒtlichen Sitzmöglichkeiten im Biergarten des „Mutantenstadl“ uvm.. Gut fand ich auch die BĂŒhnensituation der ZwillingsbĂŒhne. Hier ist es dem Publikum dann, ohne lange Wegstrecke und ohne zeitliche Überschneidungen der Bands, möglich, in kurzer Zeit vor der anderen BĂŒhne zu stehen und somit nichts zu verpassen.

Kadavar6Beginnen wir also mit KADAVAR, die auf der Rockstage spielten. Die drei Berliner Mannen entwickelten eine solch irre tolle Stimmung. Stoner-/Psychedelic-Rock vom Feinsten. Lupus, das Mammut und der Tiger (so ihre Spitznamen) lieferten lĂ€ssig und sauber ab und spielten u.a. Songs, wie „The Old Man“, „Come back life“ und auch die „Doomsday Machine“ fehlte nicht. SUPREME ! Alles von hinten bis vorne. Freuen wir uns auf die Berliner im Herbst, denn dann touren sie wieder.




ArchEnemy1Gut eingestimmt ging es weiter auf der Darkstage mit ARCH ENEMY. Hier fĂŒllte es sich natĂŒrlich erheblich, denn diese Band war u.a. der heutige Headliner. Frontfrau Alissa White-Gluz war von der ersten Sekunde an prĂ€sent und zeigte sich sexy und mit einer klasse Performance dem Rockharz-Publikum. Es fehlte an nichts. Ein gutes BĂŒhnenbild mit Feuereinsatz aus Kanonen rundeten dann die Show ab. PERFEKT !

Next Stop danach dann IN EXTREMO. Ein weiterer Headliner des Abends. IN EXTREMO gaben ebenfalls eine absolut perfekte Show ab. Ein Feuerwerk der Musik, als auch ein Feuerwerk „on stage“. Die Pipes wurden gespielt, die Harfe erklang und bekannte Songs, wie „Vollmond“, „Spielmannsfluch“ oder aber gar die unvergessenen „Merseburger ZaubersprĂŒche“ stimmten die Fans glĂŒckselig. NatĂŒrlich haben sich In Extremo ĂŒber die Jahre verĂ€ndert. Oftmals hatte man das GefĂŒhl, dass Frontmann, Michael Rhein, gleich von seiner Gestikulierung her anfing zu rappen. Alles in allem aber von der Show und auch der Songauswahl her, ein Daumen, der nach oben geht. Diese Band weiß genau was sie tut und dieser Funken sprang auf jeden ĂŒber.InExtremo4

FiddlersGreen7Den Abschluss des Donnerstags gaben dann FIDDLERS GREEN. Mit einer absolut guten Show bei eher „schwachem“ Licht kredenzte die bunt gemixte Truppe fröhliches Liedgut, bei dem der eine oder andere mit anfing zu tanzen oder noch kurz vorm „Licht ausmachen“, das eine oder andere Bier zu trank. FĂŒr mich hieß es nun auch, den ersten langen Tag Revue passieren zu lassen und mich zu meinem Auto zu begeben, um dann totmĂŒde (aber zufrieden) in mein Bett zu fallen.

Am Freitag ging es dann weiter in den Nachmittagsstunden. Ein warmer schwĂŒler Tag, dennoch ließ die Laune der Besucher und das Treiben keinen Abbruch nehmen. Zunehmend waren deutlich mehr Rock- und Metalheads auf dem GelĂ€nde. Es flossen noch mehr GetrĂ€nke und man sah oftmals den einen oder die andere mit neonfarbenen Wassereisstangen umherspazieren. Kurzum: Eine AbkĂŒhlung war dringend notwendig, aber diese ließ auf sich warten.

Unzucht6Um 15:25 standen dann UNZUCHT auf meinem Programm und das nicht nur fĂŒr mich. Es wurde voll und man sah schon, dass diese Band ihre Fangemeinde hat. Da stand er nun mit seinem charmanten aber auch mystischen Blick und die MĂ€dels himmelten in an. Frontmann Daniel Schulz. Geben wir es doch zu, MĂ€dels, er ist ist schon ein heisser Feger. SouverĂ€n lieferten sie bekannte Songs ab und als dann auch noch Mr. HOT sich in den Graben begab, die Absperrung erklamm und ins Publikum sprang und dieses ihn „auf HĂ€nden trug“ war das Ding gewonnen. Hut ab ! Hat mir sehr gut gefallen. Nun bin ich auch ein Unzucht-Fan geworden.

OstFront2Auf der Darkstage sollten wir nun auf OST + FRONT treffen. Ganz ehrlich: Das war nie so meines und ist es auch nach diesem Auftritt nicht geworden. Ihre AnhĂ€nger feierten sie ab, musikalisch und auch textlich weiss ich allerdings bis heute nicht so recht, wo ich diese Combo ablegen kann. Aber zum GlĂŒck ist alles im Leben Geschmackssache und sie lieferten eine blutig-bunte Show.

Nordisch ging es dann weiter mit VARG. Eine sehr sympathische Truppe aus Oberfranken, die aber seit Jahren die nordische Mythologie in ihren Songs verarbeitet. Von daher sind sie schon im  Herzen  der Nordfrau (und damit meine ich mich).  Musikalisch wirklich alles gegeben und von mir fĂŒr gut befunden, dennoch fiel mir aber auch bei Varg auf, dass die Musiker, wie auch bei vielen Bands zuvor, diese wie festgewachsen auf ihren PlĂ€tzen auf der BĂŒhne oftmals die ganze Show stehen blieben. MerkwĂŒrdig war das schon. Insofern hierfĂŒr kleine Abzugspunkte.Varg1

Da der Vortag mir wohl noch in den Knochen lag und die SchwĂŒle am Freitag den Nachmittag ĂŒberdeckte und die Sonne brannte, gab dann mein Kreislauf ein wenig nach und ich entschied mich (wenn auch traurig), kurz vor Lord of the Lost die Segel zu setzen und fuhr in mein Quartier um fĂŒr den Samstag, fĂŒr alles was da noch kommen sollte, wieder fit zu sein. Schade war es allerdings um Bands, wie Iced Earth, Pain oder Heaven Shall Burn, die ich nun leider verpasste.

Die Auszeit tat auf jeden Fall gut und der Samstag konnte kommen. Es war deutlich voller am Samstag. Der Tagesparkplatz musste erweitert werden und der Weg zum Infield wurde etwas lÀnger, aber immer noch nicht der Rede wert und vollkommen in Ordnung. Kennen wir doch von Wacken & Co. ganz andere Wegstrecken.

Die letzten zwei/drei Songs von ASPHYX, der Doom-Death-Metaller aus den Niederlanden, konnten wir noch mit anhören. Sie gefielen zumindest meiner Begleitung absolut gut und genug Publikum zogen sie ebenfalls.

Moonspell5Nun aber schnell rĂŒbergeschwenkt zu den Portugiesen von MOONSPELL. Eine Band, auf die ich live gespannt war, denn von den Alben her, begeisterten sie mich. Umso enttĂ€uschter war ich von ihrer BĂŒhnenprĂ€senz. Sagen wir es einmal so, sie waren sicherlich in ihrem Tun gut, aber sie holten nicht ab. Dies merkte man auch am Publikum, das nun lieber den gerade einsetzenden 20minĂŒtigen Regen nutzte, um in diesem zu tanzen, als weiter aufmerksam der Band zu folgen.

Und nun ging es im ZickZack der beiden BĂŒhnen hin und her. INSOMNIUM betraten die Darkstage und mit den ersten GitarrenklĂ€ngen und Gesangsparts hatte diese Band mich total in den Bann gezogen. Gutaussehende Finnen, die auch musikalisch glĂ€nzten und die ich vorweg gar nicht so recht auf dem Schirm hatte. Melodic Death Metal. Klasse! Ich bin sonst nicht der Freund von NUR Death Metal, aber hier spielten wirklich schöne Melodic-Moments ein und nahmen mich mit auf ihre musikalische Reise. Man ließ sich zufrieden ins Gras  plumpsen und verfolgte die Finnen bis zum Ende. Mein Fazit: Daumen nach oben und gerne wieder!Insomnium5

GraveGigger8Nun schnell aufgestanden, Gras von den Klamotten geputzt und ab zu GRAVE DIGGER. Man kennt die Urgesteine des True Metals und man mag sie oder nicht. Von der Menge vor der BĂŒhne ausgehend, waren aber viele AnhĂ€nger anwesend und feierten ihre Band. Eine fröhlich-freundlich und sympathische Metalband, die sehr fotogen ist und uns Fotografen das eine oder andere schöne Bild schenkten. Das Publikum schien ebenfalls rundum zufrieden und sang mit bei Songs, wie  „Vahalla“ oder aber auch „Excalibur“.

Nach Grave Digger ging zu meinem Highlight des Festivals. Sie waren mein absolutes Zugpferd. KORPIKLAANI „on stage“ now. Mit dem ersten Sprung auf die BĂŒhne eroberte Jonne mit seinem Gefolge die Fans und natĂŒrlich auch mich. „Pilli On Pajusta Tehty“ wurde gespielt und mit einem Male bewegten sich Musiker. Es war pure Action und die schönsten Songs der KorpiklaaniÂŽs wurden abgefeuert. Man trank zusammen gedanklich „Vodka“, ließ sich mitnehmen in die finnische MĂ€rchenwelt bei „ÄmmĂ€nhauta“ oder meinem Lieblingssong „Lempo“. Alles war dabei, nichts fehlte. Diese Band ist und bleibt eine absolute Freude und ich bin dankbar, sie im kommenden Februar wieder zu sehen.Korpiklaani3

DARK TRANQUILLITY waren danach Programm. Sicherlich waren sie mir von einigen Songs her gelĂ€ufig, aber was ich nun erlebte, war der Hammer. Das Publikum war heiss auf die Schweden. Das merkte man sofort und die Band war 100% von Anfang an da. Schon nach zwei Songs war ich begeistert. Eine solche Ausstrahlung hatte Frontmann Mikael Stanne. „Forward Momentum“, ein Song der live so berĂŒhrte. Die Stimme von Mikael Stanne einfach genial. Dark Tranquillity haben mit Sicherheit seit dem Rockharz den einen oder anderen AnhĂ€nger mehr und ich glaube, das war nicht das letzte Mal, dass ich diese Band sah. Großes Kompliment !

eluveitie11ELUVEITIE nun als einer der Headliner des Samstags. Es wurde deutlicher voller vor der BĂŒhne oder sagen wir vor den BĂŒhnen, denn natĂŒrlich sammelten sich auch schon einige fĂŒr den weiteren Headliner. Dazu spĂ€ter jedoch mehr. Gesang, Harfe, Geige, Leiher und Flöte waren nun im Groben angesagt. Wie bei allen Headlinern wurde das Licht total grell. Dies tat natĂŒrlich der Band und ihrer Musik keinen Abbruch. Sie prĂ€sentierten wundervolles Liedgut und gerade auch Fabienne Erni verzauberte mit einer besonderen Klangfarbe und einem schönen Harfenspiel. Alles in allem: Eluveitie kamen, spielten und ĂŒberzeugten. Danke auch dafĂŒr.

blindguardian4Bevor es mit BLIND GUARDIAN losgehen sollte, bedankte sich das Rockharz-Team nun bei allen Helfern, KĂŒnstlern und natĂŒrlich den Fans. Ein schöner Abschluss und ein nahtloser Übergang zu den eigentlichen Headlinern. Diese Band begleitet ĂŒber Jahre doch einige Metalhearts. Es war auf dem Infield brechend voll. Alle waren gekommen. Eine wahnsinnige Stimmung. Die Fans feierten ihre Heroes und sangen laut mit voller Inbrunst „Vahalla“ oder aber auch „Nightfall“. Als vorletzter Song gab es natĂŒrlich „The BardÂŽs Song“ und die Fans lagen sich teils in den Armen. Ein schönes Abschlussbild eines einfach tollen Festivals, das meiner Meinung nach nicht viel grĂ¶ĂŸer werden sollte, denn dann verliert es seinen Charme fĂŒr viele, denen Wacken und andere Festivals einfach zu groß wurden.

feuerschwanz3Nach Blind Guardian leerte sich das Infield in einer rasanten Geschwindigkeit und einige Wenige blieben noch, um FEUERSCHWANZ zu sehen. Ein letztes Aufzucken der Fans und eine bunte „Sex is Muss“-Show der FeuerschwĂ€nze in ihren Rittergewandungen folgte. Trinkliederstimmung, wie ich immer sage. HĂŒbsch bunt, aber die Kraft bei vielen, weiter zuzuhören war nicht mehr vorhanden. Platte FĂŒĂŸe trugen mich zum Auto. Man drehte sich auf der Anhöhe des Parkplatzes noch einmal um, schaute auf das Lichtermeer des FestivalsgelĂ€ndes und fĂŒr die Nordfrau es war Zeit zu sagen:

TschĂŒĂŸ Rockharz und Danke ! Wir sehen uns 2018 wieder ! Stefanie

REVIEW: DIRKSCHNEIDER

Posted by Uli On Juli - 18 - 2017

400x400Die lang ersehnte DIRKSCHNEIDER – Live – Back To The Roots – Accepted  erscheint am 4. August via AFM-Records. Die Show wurde im Dezember 2016 in Brno in Tschechien aufgenommen und ist quasi die visuelle ErgĂ€nzung zur im Jahre 2016 erschienen Live-CD.

Leider liegt mir nur die CD-Version zur Rezension vor, so dass ich nicht die Live BluRay besprechen kann. Aber das macht nichts. Denn was man hier zu hören bekommt ist Heavy Metal vom Allerfeinsten. Und das weiß eigentlich jeder, der die Band auf ihrer letzen viel umjubelten Welttournee oder auf den großen Open Air Festivals zu Gesicht bekam.

Udo ist gesanglich gut in Form. Ok, nicht mehr ganz so wie damals und seine Band spielt sich hier sprichwörtlich wirklich den Arsch ab. Dementsprechend wird so auch die Live BluRay werden, nur mit entsprechendem visuellen Background.

Die Songauswahl zergeht auf der Zunge. Alle Klassiker der ACCEPT-Ära werden gespielt, nichts wird ausgelassen. Sei es `London Leatherboys`, `Breaker`, `Princess Of The Dawn`, `Restless And Wild`, ®Screaming For A Lovebite`, ®Metal Heart®, `Balls To The Walls`nur um einige zu nennen und man kann wirklich sagen, dass die Herren von ACCEPT damals wirklich neben den Scorpions, die beste Band Deutschlands auf dem Sektor der harten Schiene war.

Zum Sound der CD ist zu sagen, dass er glasklar und druckvoll aus den Boxen kommt und

sehr homogen wirkt, wĂ€hrend der Gesang von Herrn Dirkschneider ĂŒber allem liegt. Der Gitarrensound steht wie eine Wand und die Rhythmusfraktion tritt ganz gewaltig Arsch. Es macht richtig Spaß das Ganze laut zu hören.

Fazit: Udo Dirkschneider hat hiermit alles richtig gemacht, um sich nun endgĂŒltig von der ACCEPT-Ära zu verabschieden und mit U.D.O. weiter machen zu können.

Herausgekommen ist hier ein Live Dokument der Extraklasse. Heavy Metal! Wie er nur sein kann. Laut! Ehrlich! Mitreißend!!! Denn wo DIRKSCHNEIDER draufsteht ist auch DIRKSCHNEIDER drin.

Volle Punktzahl 6/6

Das Ganze erscheint als DVD/2 CD, BluRay/2-CD und Gtf. 3-Vinyl und 2 verschiedenen Farben.

ROCK HARZ NEWS

Posted by Radu On Juli - 11 - 2017

Rock HarzBekanntermaßen ist nach dem ROCKHARZ ja vor dem ROCKHARZ. Und so gibt es auch in diesem Jahr direkt erste Neuigkeiten: Denn das Festival wird 25! Zum JubilĂ€um fahren die Veranstalter groß auf und prĂ€sentieren die ersten dicken Highlights fĂŒr 2018 – bestĂ€tigt sind bisher:

HAMMERFALL mit Special “Harz on Fire” Show
EISBRECHER
PARADISE LOST
KNORKATOR
AMORPHIS
EQUILIBRIUM

Damit nicht genug: Auch die beliebten FrĂŒhbucherpackages sind ab sofort in zwei verschiedenen Varianten erhĂ€ltlich:

RHZ 2018 FrĂŒhbucherpackage#1 (enthĂ€lt KEIN SHIRT)
Das kleinere der beiden FrĂŒhbucher-Packages zum ROCKHARZ 2018. Es besteht aus:
1 Festivalticket RHZ 2018 inkl. Camping und PKW-Parken
1 Original ROCKHARZ 2018 JubilĂ€ums-Flagge ca. 150×105cm im 2018er-Design (farbig)
1 DIN-A1-Wandkalender 2018
1 Postkarte „Luftbilder ROCKHARZ 2017“
1 Sticker ROCKHARZ 2018
Dieses Package ist limitiert auf 1700 StĂŒck! Zum Preis von 102,80 Euro.

RHZ 2018 FrĂŒhbucherpackage#2
Das umfangreichere der beiden FrĂŒhbucher-Packages zum ROCKHARZ 2018. Es besteht aus:
1 Festivalticket RHZ 2018 inkl. Camping und PKW-Parken
1 Original ROCKHARZ 2018 JubilĂ€ums-Flagge ca. 150×105cm im 2018er-Design (farbig)
1 ROCKHARZ-FrĂŒhbucher-Shirt (wahlweise Girlie oder Herren, GrĂ¶ĂŸen S-XXL)
1 ROCKHARZ – PATCH (zeitloses Design, rund) ca. 10×10cm
1 DIN-A1-Wandkalender 2018
1 Postkarte „Luftbilder ROCKHARZ 2017“
1 Sticker ROCKHARZ 2018
Dieses Package ist limitiert auf 1200 StĂŒck! Zum Preis von 105,80 Euro.

Hier der Link zu den Tickets: https://shop.rockharz-festival.com/

Das ROCKHARZ Open Air 2018 findet vom 04. – 07. Juli 2018 in Ballenstedt statt.

MYSTIC PROPHECY NEWS

Posted by Radu On Juli - 11 - 2017

MYSTIC PROPHECY werden ihr drittes Album “Never Ending” am 25. August 2017 bei Massacre Records erneut veröffentlichen.

Es ist der dritte Re-Release in diesem Jahr und folgt den VorgĂ€ngeralben “Vengeance” und “Regressus”. “Never Ending” wird ebenfalls als remastertes und limitiertes Digipak erhĂ€ltlich sein und beinhaltet folgende Songs: Read the rest of this entry »

ROCK IM WALD

Posted by Uli On Juli - 10 - 2017

rock_im_wald_2017Bald ist es wieder soweit! Bereits zum 19. Mal findet das wohl schönste Festival in Neuensee in Oberfranken statt. Geboten wird dem Besucher ein rundum gelungenes Programm, welches nahezu keine WĂŒnsche offen lĂ€sst:

reichlich Platz, ein vielfÀltiges Angebot an Speisen und GetrÀnken, entspanntes Personal und nicht zuletzt eine Bandauswahl, die nicht langweilig wird.

Denn die Liste der Bands, welche sich bereits in der Vergangenheit beim Rock im Wald die Ehre gegeben haben, kann sich sehen lassen:  The Bones, Volbeat, Backyard Babies, Orange Goblin, Vista Chino, Graveyard, Kadavar, Blues Pills, Kvelertak, Mantar und Brant Björk waren teilweise bereits mehrfach vertreten.

Anno 2017 werden am 28. und 29. Juli gleich 16 Bands ordentlich Stimmung machen:

SÓLSTAFIR, KADAVAR, TRUCKFIGHTERS, ZEAL & ARDOR, 1000MODS, DOOL, HORISONT, BLOODLIGHTS, DeWolff,

Death Alley, Deadheads, Skraeckoedlan, Scumbag Millionaire, Brutus, Captain Duff, DEVILTRAIN und Folk’s Worst Nightmare sorgen dafĂŒr, dass das Rock im Wald auch in diesem Jahr ein voller Erfolg wird.

Das Festival mit der Schönwettergarantie hat in diesem Jahr aber einen kleinen Haken: es ist bereits restlos ausverkauft!

Also: fĂŒr 2018 vormerken und rechtzeitig Tickets sichern!