There is something about me..

ARMORED SAINT ESSEN

Posted by Peter Marquardt On November - 14 - 2018

ARMORED SAINT „Symbol Of Salvation” TOUR 2018 Die Band geht den Weg, den in letzter Zeit viele Bands beschritten. Sie prĂ€sentieren uns live ein komplettes Album. Warum nun “Symbol Of Salvation” auserkoren wurde, kein JubilĂ€um oder Ă€hnliches, entzieht sich meiner Kenntnis. Egal, denn live sind ARMORED SAINT immer eine Macht und da ist es schon fast egal, was sie aus ihrem Repertoire zaubern.

Den Anfang machten die Lokalmatadore GREYDON FIELDS aus Essen. Ich weiß nicht wie die Band an diesen Gig gekommen ist, aber es wĂ€re fĂŒr sie echt eine Chance gewesen, vor vollem Haus neue Fans zu gewinnen. Aber ob das geklappt hat, wage ich mal zu bezweifeln. Ihr Melodic Thrash passte stilistisch absolut nicht zum Headliner und wurde hier auch nicht sonderlich agil auf die Bretter gebracht.

ArmoredSaint2018_06Dass an einem Sonntag so viele Metaller den Weg ins Turock gefunden haben, ist ein Beweis dafĂŒr, dass ARMORED SAINT einen sehr hohen Stellenwert haben. Und die Band startet auch direkt in die Vollen mit ‚March Of The Saints‘, gefolgt von ‚Long Before I Die‘ und ‚Chemical Euphoria‘. Somit sind die ersten  drei Alben abgefrĂŒhstĂŒckt und man kann sich ganz dem Album Nummer vier ‚Symbol Of Salvation’ widmen. Bereit fĂŒr ein Hitfeuerwehr erster KajĂŒte? Dann mal los….. ‚Reign Of Fire‘, ‚Dropping Like Flies‘, ‚Last Train Home’ und ‚Tribal Dance‘. Was fĂŒr eine Stimmung im Publikum, die Menge tobt, grölt, singt und die Band hat sichtlich Spaß.

ArmoredSaint2018_44Nach diesem Feuerwerk mĂŒssen alle erst einmal durchatmen. John Bush erzĂ€hlt ein paar Anekdoten, z.B. warum sie sich nie einer stilistischen Beschneidung unterworfen haben und welche EinflĂŒsse die einzelnen Bandmitglieder mit in die Band brachten. Zum Song ‚Another Day‘ findet John ergreifende Worte zum 1999 verstorbenen Gitarristen Dave Prichard. Der Song ‚Symbol Of Salvation‘ wird so abgefeiert, dass sich der gute John durchs Publikum kĂ€mpft und auf der Treppe, die zum Balkon des Clubs fĂŒhrt, das Lied zu Ende singt. Das nennt man wohl FannĂ€he !!

ArmoredSaint2018_73Die restlichen Nummern sind teilweise selten bis nie live aufgefĂŒhrt worden und beschließen den “Symbol of Salvation” Teil. Dass die Band auch jetzt noch großartige Nummern schreiben kann, beweist ‚Win Hands Down‘ vom letzten Album. Mit ‚Can U Deliver‘ beendet DER Song vom Debutalbum den Abend. Wieder einmal haben ARMORED SAINT eindrucksvoll ihre LivequalitĂ€ten unter Beweis gestellt. Also ich bin wieder dabei, wenn John Bush und seine Mannen wieder in der NĂ€he spielen!!

Peter

Fotocredit: Dajana Winkel

CD-Review: LORDI

Posted by Radu On April - 23 - 2018

Ich hatte die große Ehre, die neue Platte “Sexorcism” von LORDI zu reviewen und habe dazu ein Video fĂŒr Euch vorbereitet.

Lordi – Sexorcism
10/10
Paola

KONZERTE KULTOPIA HAGEN

Posted by Uli On MĂ€rz - 30 - 2018

Im Kultopia in Hagen (NRW) geht es in den nĂ€chsten Monaten laut einher. Am 08.06. Juni kommen die kanadischen Hard Rocker von MOUNTAIN DUST ĂŒber den Teich, die mit ihrer Mischung aus Hard Rock/Doom und Psychedelic bislang jedes Publikum auf Konzerten faszinieren konnte. Als Supportband ist das hollĂ€ndische Trio THE GOOD HAND aus Holland und ST. RANGE aus Deutschland mit am Start.

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Tickets gibt es hier bei stoneriff.com oder direkt im Kultopia!

Am 27.07. Juni folgt dann ein Knaller! Die Metal Kult-Band RIOT V aus New York kommt nach Hagen, die vor ĂŒber vierzig Jahren gegrĂŒndet wurde! Mit im GepĂ€ck haben sie ihr 16. Studio Album “Amor Of Light”, welches am 27. April via Nuclear Blast veröffentlicht wird. Als Supportband sind die Power/Thrash Band  WOLFEN aus Köln verpflichtet worden. Es ist die einzige Headlinershow in NRW!! Also schnell Tickets sichern!!

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Tickets fĂŒr 23,20 € gibt es hier bei Eventim!

REVIEW: JUDAS PRIEST

Posted by Peter Marquardt On MĂ€rz - 26 - 2018

FirepowerDa ist es endlich, das 18. Studioalbum von JUDAS PRIEST “Firepower”! Angefixt durch die kurzen Anspieler auf der Facebook /YouTube Seite der Band und die vielen Vorschusslorbeeren anderer Magazine, waren meine Erwartungen extrem hoch. Eigentlich war fĂŒr mich die Luft nach “Painkiller” schon raus. Umso ĂŒberraschter war ich jetzt vom zweiten FrĂŒhling der Band. Grossen Anteil daran dĂŒrfte das Produzententrio um Andy Sneap, Tom Allom und Mike Exeter haben. Diese haben der Legende eine Frischzellenkur verpasst, die sich echt hören lassen kann.

Die ersten vier Songs “Firepower”, “Lightning Strike”, “ Evil Never Dies” und “ Never The Heroes” gehören fĂŒr mich mit zum besten, was PRIEST seit langem produziert haben. Da gibt es nix zu meckern und sie mĂŒssten jedem Metaller und Liebhaber des Priestsounds gefallen. Von DEFENDER mĂ€ssigen Midtempo bis hin zum PAINKILLER Doublebass ist alles vorhanden. Mit “Necromancer” und “Children Of The Sun” folgen zwei Nummern die fĂŒr mich nicht so richtig zĂŒnden.

Pulver schon verschossen? NEIN, denn mit dem kurzen Instrumental “Guardians” und dem nachfolgenden “Rising From The Ruins” (was fĂŒr neÂŽ Hammermelodie!) bekommen JUDAS PRIEST nochmal die Kurve. ”Flame Thrower”, “Traitors Gate” und “No Surrender” sind coole einfach gestrickte Nummern mit netten Refrains. “Spectre” und auch “ Lone Wolf” hĂ€tten man meiner Meinung nach nicht unbedingt gebraucht.

Das abschliessende Epos “Sea of Red” beendet schlussendlich ein gutes, frisches Metalalbum.

Fazit: Die Band besinnt sich endlich auf ihre Wurzeln, gehen keine Experimente (“Nostradamus”) mehr ein und machen damit die meisten Fans wieder glĂŒcklich.

5/6

REVIEW: JUGGERNAUT

Posted by P e t e r On MĂ€rz - 11 - 2018

juggernautBÄM!!! Damit hĂ€tte ich jetzt wirklich nicht gerechnet! Ein Album das dich vom ersten bis zum letzten Ton geradezu ĂŒberfĂ€llt und niederstreckt. Ich geb es ja zu, die spanische Metalszene ist bis auf wenige Ausnahmen (BARON ROJO/TIERRA SANTA und MÄGO DE OZ ) an mir unbemerkt vorbeigezogen. Das wird sich aber mit diesem Album Ă€ndern.

JUGGERNAUT (Spanien), nicht zu verwechseln mit unzĂ€hligen Bands gleichen Namens, prĂ€sentieren uns auf ihrem ersten Longplayer “Out Of The Ashes” einen rĂ€udigen Bastard aus 5 FINGER DEATH PUNCH , MACHINE HEAD und anderen modernen Metalacts. Das Intro `Vishnu` eröffnet das Inferno. Los gehts dann so richtig mit `Eye For An Eye`. Doublebassgeballer, mĂ€chtiger abwechslungsreicher Gesang und kleine Synthiespielereien. Grösster Pluspunkt der Band, das merkt man sofort, ist SĂ€nger Javi Perra mit seiner Wahnsinnsröhre!!!

Stakkato gehts dann in den nÀchsten Track `Cry For Rage`und es gibt immer noch keine Verschnaufpause. Dann folgt mit `Beyond Thunderdome`der kleine Hit auf der Platte. Den hÀtten 5FDP auch nicht besser hinbekommen. `Ashes To Ashes` und `Dust To Dust` fallen ein wenig ab. Mit dem Shuffle `Shattered Star` mit seinen Einsatz von z.B. Trompeten und Maultrommel zeigt man seine abwechslungsreiche Seite. Das vom Riffing her ein wenig an ANNIHILATOR erinnernde `Scavenger Hunt` zeigt nochmals das grosse spielerische und kompositorische Talent von Daniel Millan ( ex-GAUNTLET) der hinter dem Projekt JUGGERNAUT steht.

Warum man als Bonus den JUDAS PRIEST Klassiker `Jawbreaker` gewÀhlt hat ist mir aber schleierhaft. Dieser ist jetzt nicht so schlecht gemacht, aber ich hÀtte lieber noch was Eigenes gehört. Ein tolles Album das mich jetzt mal öfters nach Spanien schielen lÀsst.

5/6

Peter

VERLOSUNG

Posted by Uli On Februar - 13 - 2018

51EQnzffVcLMetal Impressions verlost drei Exemplare des 2. Teiles von Kumpels in Kutten (Heavy Metal im Ruhrgebiet),  geschrieben von Holger Schmenck und Andreas Schiffmann. Alles was ihr lediglich machen mĂŒsst, schickt eine Email an: info@metal-impressions.de mit dem Betreff “Kumpels”. Einsendeschluss ist der 4.MĂ€rz. Viel GlĂŒck!

INTERVIEW: JUSTICE

Posted by Paola On Dezember - 20 - 2017

justice2015In dem kleinen Dorf, wo ich wohne, ist das Musikangebot unterm Jahr sehr begrenzt. Deshalb bin ich immer drauf und dran, ein paar Kilometer Weg auf mich zu nehmen, um gute Bands zu hören. Deshalb hab ich mich am Samstag auf den Weg nach PfÀfflingen gemacht, um eine meiner absoluten Lieblingscoverbands JUSTICE live zu sehen.

JUSTICE ist eine im Jahre 1988 gegrĂŒndete Coverband, die sowohl mit Covern von HELLOWEEN, PANTERA, ICED EARTH oder JUDAS PRIEST begeistern, aber auch eigene Alben prĂ€sentieren. Zu diesen Alben gehören unter Anderem „Hammer of Justice“(2002) oder The Descendant“(2004).

Im Rieser Tanzzentrum, in PfĂ€fflingen (NĂ€he Nördlingen), waren die Jungs angekĂŒndigt, also habe ich mich – mit meiner Kamera bewaffnet – auf den Weg gemacht, um fĂŒr Euch mal ein bisschen Informationen zu sammeln.

FĂŒr diese Informationen habe ich mir den Gitarristen der Band – Michi – geschnappt und ihn unter meine Fittiche genommen.

Ihr seid ja relativ viel unterwegs. Gibt es eine Location, wo ihr am Liebsten auftretet?

Jein. Es ist immer ganz unterschiedlich, in welcher Region man spielt. Was wir oft merken ist, wenn wir in Franken spielen, die Leute oft schon „satt“ sind teilweise von dem was wir machen. Es sind Leute dabei, die uns schon 30 Jahre kennen aber trotzdem immer noch gut drauf sind. Das ist auch ein Grund, warum wir immer noch auftreten und wir es immer noch machen. Es macht uns Spaß und die Leute mögen es auch.

In PfÀfflingen ist es immer sehr schön, es ist immer eine Highlightlocation, weil hier die Leute einfach nicht so viel Musikangebot haben, deshalb ist auch die Stimmung anders. Wenn du dich dann anstrengst, und das Publikum merkt, dass man Lust und Bock drauf hat, dann ist die Stimmung umso besser. Also eigentlich ist es ortsunabhÀngig, jedoch kommt uns halt vor, dass die Leute in Franken das Alles einfach schon kennen.

Wie war es fĂŒr euch, als ihr 2002 in Wacken auftreten durftet?

Schwer fĂŒr mich zu beurteilen, weil ich da noch nicht dabei war. Aber des war logischerweise fĂŒr die Jungs ein Highlight, damals sind sie ja mit der eigenen Musik aufgetreten und klar mit der eigenen Musik kommt man immer weiter, man hat sich dann auch schon einen Ruf erspielt, und in Wacken ist das natĂŒrlich der Ritterschlag, da es eins der bekanntesten Festivals ĂŒberhaupt ist in der Szene. Soweit ich weiß, haben die Jungs das ziemlich genossen, es ist ja immer der Hammer, mit der eigenen Musik irgendwo prĂ€sent zu sein.

Wir covern einerseits und machen eigene Musik, also es kommt immer die Frage „was macht ihr jetzt eigentlich?“. Mit den Covers ist man dann bekannter. Deswegen war das schon ein einmaliges Erlebnis fĂŒr die Herrschaften, fĂŒr mich leider nicht, aber ich denke mal, das wird sich wahrscheinlich auch nicht wiederholen.

Es ist jetzt dann das 30-jĂ€hrige, das machen wir in Geiselwind in der großen Halle (Eventzentrum Geiselwind, 23.12.)  und da sind auch schon relativ viele Leute eingeplant.

Könnt ihr von Euren Auftritten schon leben oder habt ihr nebenbei noch andere Jobs?

Wir haben alle Jobs.

Es gab einmal eine Zeit, wo anteilig alle Bandmitglieder davon leben konnten, das war ungefĂ€hr vor 10, 15 Jahren , da gab es diese Evolution von der Musik noch nicht. Da musste man halt noch in den Laden, sich eine CD kaufen und auch live war das so: die Leute sind auf Covermusik geschossen wie die VerrĂŒckten.  Im Umkreis von 50km haben 20 Bands gespielt. Ob es jetzt Volksmusik, Partyrock, Blues, Swing, Heavy Metal, Trash Metal oder Sonstiges war, es gab fĂŒr alles eine Coverband! Es waren einfach damals die SĂ€le noch besser besucht. Deswegen waren die Gagen auch besser. Jetzt ist es etwas zurĂŒckhaltender, klar, die Leute sparen ihr Geld und gehen auf die Konzerte, machen halt Downloading und hören sich die Musik nicht mehr von Coverbands an. Und auch die Coverbands sind nicht mehr dafĂŒr zustĂ€ndig, die Leute zu missionieren. „Hey, wir spielen jetzt was Neues, kennt ihr das schon?“, das ist immer schwierig, da die Leute meistens schon alles kennen, was wir dann neu einproben. FĂŒrher war es eben anders rum. FrĂŒher war es so … ja, ĂŒber den Teich kommt was von Anthrax, man spielt es und die Leute so „hĂ€, was ist das denn?“ Und jetzt ist es halt anders rum.

Seid ihr noch nervös vor Auftritten? Gibt es noch Lampenfieber oder ist das alles schon normal fĂŒr euch?

Ich denke mal, dass es schon ziemlich normal ist, fĂŒr uns, aufzutreten. Also Lampenfieber gibt es eigentlich in dem Sinne nicht mehr. Ich weiß nicht, wie es bei den anderen ist, aber ich denke mal, dass es keine NervositĂ€t mehr gibt. Da hat sich halt schon eine gewisse Routine eingestellt bei uns, Es ist auch immer super, die Eingene Anlage zu haben, die Location hat immer die selben Techniker, du weißt, wie es ist, welche Location wie ablĂ€uft, vom Aufbau, vom Soundcheck, von allem . Es ist, als wĂŒrde man stĂ€ndig im eigenen Wohnzimmer sitzen. WĂ€ren wir jetzt eine Band, die viel auf Tour geht, und man sich immer  neu auf die Örtlichkeiten einrichten mĂŒsste, wĂ€re es natĂŒrlich immer wieder aufregend, ob alles funktioniert, wie sind die Leute, sind es komplett neue Leute und so weiter. Wir sehen die selben Leute schon seit 10, 15 Jahren, klar, die Jugend rutscht nach, aber viele sind auch gleich geblieben. Unsere treusten Fans, die eben fast immer dabei sind, deshalb ist es so, als wĂŒrdest du viel gute Bekannte treffen und halt ein bisschen Musik machen. Klingt ziemlich unspektakulĂ€r, es macht trotzdem saumĂ€ĂŸig Spaß, sonst wĂŒrden wir es Ja nicht noch immer machen, man kann aber einfach ganz locker an die Sache ran gehen.

Habt ihr sonst noch Hobbys außer der Musik? Ist da ĂŒberhaupt Platz fĂŒr was Anderes außer der Musik?

Meine Bandkollegen sind sehr leidenschaftliche Fußballfans. Frank und ich sind eigentlich eher die, die noch am Wenigsten mit Fußball am Hut haben. Wir schauen halt oder haben alle ganz frĂŒher mal ein Bisschen selber gespielt, aber so dass ich jetzt irgendwie aktuell irgendwelche Bundesligaergebnisse wĂŒsste, ist es nicht. Bei den anderen ist das schon anders.


Jeder hat auch seine Familie, was aber kein Hobby ist, sondern eben selbstverstĂ€ndlich. Jeder hat seinen Job, seine Familie als höchste PrioritĂ€t und seine Musik, welches ich aber eher als Leidenschaft tituliere, anstatt als Hobby. Es ist ja auch unser Job, nicht negativ behaftet jetzt, sondern sehr positiv. Wir machen Musik, weil es uns Spaß macht und wir verdienen Geld damit. Das ist schon sau cool. Es gibt ja auch Kriterien. Du musst schon gut sein auch, dass du es so lange machen kannst. Du musst konstant Leistung bringen und kannst dich jetzt nicht irgendwie ĂŒbelst hersaufen und die Leute dann nicht mehr unterhalten können. Es ist trotzdem irgendwo immer ein wenig Arbeit.

Wie sieht es privat aus? Verbringt ihr in eurer Freizeit auch viel Zeit miteinander, oder seid ihr da „nur“ Kollegen?

Wir sind alle Kumpels. Definitiv. Das ist auch der wichtigste Grund, wo ich jetzt als Letzter hinzu gekommen bin, dass es auch wirklich Kumpels sind oder werden. Es gibt auch diverse Bands, egal ob Cover oder Bands mit eigener Musik, ob groß ob klein, die treffen sich beim Auftritt und können sich nicht leiden, das kann ich mir ĂŒberhaupt nicht vorstellen. Also wir wĂŒrden uns schon als richtige Freunde bezeichnen. Wir machen auch viel zusammen, im Sommer Grillen, wir nehmen unter der Woche teilweise Chöre fĂŒr Bands auf oder arbeiten im Studio. Der eine schickt dem Anderen was Musikalisches und bittet um Tipps. Es ist nicht nur das Musik machen, sondern auch unter der Woche Proben, Musik machen, Chöre einsingen, Studioarbeiten, wir haben auf jeden Fall regen Kontakt, das ist uns allen wichtig.

Ich wurde auch absolut herzlich aufgenommen, da war ich selber ĂŒberrascht. Es war wirklich ein großes Gruppenkuscheln, ein sehr herzliches Willkommen, man fĂŒhlt sich halt wohl.

Wie kommen euch die Ideen fĂŒr die eigenen Songs? Brainstorming oder spontan?

Also bei den eigenen Songs hat damals irgendwie jeder ein Bisschen drauf los geschrieben, die Ideen wurden dann in der Gruppe gesammelt und verfeinert, jeder hat dann seine Ideen auch mit eingebracht.

FĂŒr unsere Coversongs ist es viel Trend abhĂ€ngig, also was gerade halt gehört wird. Was wird weniger gehört. Also eigentlich ganz verschieden. Meistens bringt jemand dann einen Vorschlag „hey, lass uns mal das Lied machen oder das Lied machen“, es ist halt immer ein Miteinander.

(In diesem Moment kommen die restlichen Bandmitglieder herein. Michi stellt die Frage „Wie war es fĂŒr euch in Wacken 2002?)

Alle sind sich einig:

ES WAR SCHÖN.

Mega viel Matsch, wie immer halt in Wacken.

Sehr interessant einmal zu sehen, was da so los ist auf so einem großen Festival.

Dann die letzte Frage, die ich an alle stelle:

Wollt ihr euren Fans noch etwas sagen?

Also erst einmal DANKE.

Es ist schön, dass es sowas wie richtige Fans ĂŒberhaupt noch gibt. Richtige Fans, die auch unsere Musik hören, und natĂŒrlich auch unsere Coverlieder.

Hier die Anmerkung von Michi: Bitte in Großbuchstaben:

ICH HOFFE, DASS AM DREISSIGJÄHRIGEN IN GEISELWIND GANZ VIELE LEUTE KOMMEN UND MIT UNS FEIERN, DASS WIR UNSER DREISSIGJÄHRIGES BESTEHEN HABEN! (23.12. Eventuelle Geiselwind)

Und ich hab Geburtstag! DreißigjĂ€hriges Bestehen von Justice und mein Geburtstag. Das gehört gefeiert!

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Michi bedanken, war echt ein super Interview mit Dir.

Der Auftritt war – wie gewohnt – ein voller Erfolg. Jeder, der JUSTICE schon mal live gesehen hat, weiß, dass es sich immer wieder lohnt.

Stay Metal!


REVIEW: PINK CREAM 69

Posted by Paola On Dezember - 18 - 2017

Pink-Cream-69-Headstrong-300x300In der Metalszene ist es bekanntlich schwer, (fĂŒr einen persönlich) neue gute Musik zu finden. Hat man sich einmal auf eine Schiene eingefahren, so bleibt man meistens dabei. Pink Cream 69 war fĂŒr mich bisher eine Band, die ich lange nicht kannte, bis heute.

Ich durfte mir exklusiv das Album „Headstrong“ zu Ohren fĂŒhren und ich muss sagen: ich bin absolut begeistert!

Wenn man bedenkt, dass Pink Cream 69 dieses Jahr ihr 30-jĂ€hriges BandjubilĂ€um feiern, Ă€rgert es mich tatsĂ€chlich, dass ich diese Band nicht schon frĂŒher entdeckt habe.

Insgesamt befinden sich satte 19 Songs auf dem Album, neun davon sind live. Mein absoluter Favorit unter den Songs ist „We Bow to None“, ein super intensiver Track, der nicht nur mich zum Headbangen bringt.

„Walls come Down“, „Bloodsucker“ oder „Whistleblower“, egal welchen Song man anhört, das Album strotzt vor Energie, guten Gitarrenriffs und super Gesang.

Alles in Allem kann ich „Headstrong“ nur weiterempfehlen, hört rein, es lohnt sich.

Egal ob nach einem harten Arbeitstag, im Auto oder -wie bei mir – im Fitnessstudio – Pink Cream 69 ist definitiv eine gute Wahl!

5/6

INTERVIEW RAIN (ITALY)

Posted by P e t e r On Dezember - 18 - 2017

Rain BandInterview mit Andrew Gunnar, Drummer der italienischen Metal Band „RAIN

Hallo Andrew, erstmal GlĂŒckwunsch zum gelungenen Support fĂŒr W.A.S.P. Ich hab Euch in Oberhausen gesehen und war angenehm  ĂŒberrascht.  Klasse  dass Du die Zeit gefunden hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Read the rest of this entry »

REVIEW: DIRKSCHNEIDER

Posted by Uli On Juli - 18 - 2017

400x400Die lang ersehnte DIRKSCHNEIDER – Live – Back To The Roots – Accepted  erscheint am 4. August via AFM-Records. Die Show wurde im Dezember 2016 in Brno in Tschechien aufgenommen und ist quasi die visuelle ErgĂ€nzung zur im Jahre 2016 erschienen Live-CD.

Leider liegt mir nur die CD-Version zur Rezension vor, so dass ich nicht die Live BluRay besprechen kann. Aber das macht nichts. Denn was man hier zu hören bekommt ist Heavy Metal vom Allerfeinsten. Und das weiß eigentlich jeder, der die Band auf ihrer letzen viel umjubelten Welttournee oder auf den großen Open Air Festivals zu Gesicht bekam.

Udo ist gesanglich gut in Form. Ok, nicht mehr ganz so wie damals und seine Band spielt sich hier sprichwörtlich wirklich den Arsch ab. Dementsprechend wird so auch die Live BluRay werden, nur mit entsprechendem visuellen Background.

Die Songauswahl zergeht auf der Zunge. Alle Klassiker der ACCEPT-Ära werden gespielt, nichts wird ausgelassen. Sei es `London Leatherboys`, `Breaker`, `Princess Of The Dawn`, `Restless And Wild`, ®Screaming For A Lovebite`, ®Metal Heart®, `Balls To The Walls`nur um einige zu nennen und man kann wirklich sagen, dass die Herren von ACCEPT damals wirklich neben den Scorpions, die beste Band Deutschlands auf dem Sektor der harten Schiene war.

Zum Sound der CD ist zu sagen, dass er glasklar und druckvoll aus den Boxen kommt und

sehr homogen wirkt, wĂ€hrend der Gesang von Herrn Dirkschneider ĂŒber allem liegt. Der Gitarrensound steht wie eine Wand und die Rhythmusfraktion tritt ganz gewaltig Arsch. Es macht richtig Spaß das Ganze laut zu hören.

Fazit: Udo Dirkschneider hat hiermit alles richtig gemacht, um sich nun endgĂŒltig von der ACCEPT-Ära zu verabschieden und mit U.D.O. weiter machen zu können.

Herausgekommen ist hier ein Live Dokument der Extraklasse. Heavy Metal! Wie er nur sein kann. Laut! Ehrlich! Mitreißend!!! Denn wo DIRKSCHNEIDER draufsteht ist auch DIRKSCHNEIDER drin.

Volle Punktzahl 6/6

Das Ganze erscheint als DVD/2 CD, BluRay/2-CD und Gtf. 3-Vinyl und 2 verschiedenen Farben.