Wer Interesse an Bandfotos (Promotion/Live), einem privaten Shooting, o.ä. hat, kann mich gerne unter info@metal-impressions.de kontaktieren. Preis nach Absprache.

CD-Review: LORDI

Posted by Paola On April - 23 - 2018

Ich hatte die groĂźe Ehre, die neue Platte “Sexorcism” von LORDI zu reviewen und habe dazu ein Video fĂĽr Euch vorbereitet.

Lordi – Sexorcism
10/10
Paola

KONZERTE KULTOPIA HAGEN

Posted by Uli On März - 30 - 2018

Im Kultopia in Hagen (NRW) geht es in den nächsten Monaten laut einher. Am 08.06. Juni kommen die kanadischen Hard Rocker von MOUNTAIN DUST über den Teich, die mit ihrer Mischung aus Hard Rock/Doom und Psychedelic bislang jedes Publikum auf Konzerten faszinieren konnte. Als Supportband ist das holländische Trio THE GOOD HAND aus Holland und ST. RANGE aus Deutschland mit am Start.

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Tickets gibt es hier bei stoneriff.com oder direkt im Kultopia!

Am 27.07. Juni folgt dann ein Knaller! Die Metal Kult-Band RIOT V aus New York kommt nach Hagen, die vor ĂĽber vierzig Jahren gegrĂĽndet wurde! Mit im Gepäck haben sie ihr 16. Studio Album “Amor Of Light”, welches am 27. April via Nuclear Blast veröffentlicht wird. Als Supportband sind die Power/Thrash Band  WOLFEN aus Köln verpflichtet worden. Es ist die einzige Headlinershow in NRW!! Also schnell Tickets sichern!!

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Tickets für 23,20 € gibt es hier bei Eventim!

REVIEW: JUDAS PRIEST

Posted by Peter Marquardt On März - 26 - 2018

FirepowerDa ist es endlich, das 18. Studioalbum von JUDAS PRIEST “Firepower”! Angefixt durch die kurzen Anspieler auf der Facebook /YouTube Seite der Band und die vielen Vorschusslorbeeren anderer Magazine, waren meine Erwartungen extrem hoch. Eigentlich war fĂĽr mich die Luft nach “Painkiller” schon raus. Umso ĂĽberraschter war ich jetzt vom zweiten FrĂĽhling der Band. Grossen Anteil daran dĂĽrfte das Produzententrio um Andy Sneap, Tom Allom und Mike Exeter haben. Diese haben der Legende eine Frischzellenkur verpasst, die sich echt hören lassen kann.

Die ersten vier Songs “Firepower”, “Lightning Strike”, “ Evil Never Dies” und “ Never The Heroes” gehören für mich mit zum besten, was PRIEST seit langem produziert haben. Da gibt es nix zu meckern und sie müssten jedem Metaller und Liebhaber des Priestsounds gefallen. Von DEFENDER mässigen Midtempo bis hin zum PAINKILLER Doublebass ist alles vorhanden. Mit “Necromancer” und “Children Of The Sun” folgen zwei Nummern die für mich nicht so richtig zünden.

Pulver schon verschossen? NEIN, denn mit dem kurzen Instrumental “Guardians” und dem nachfolgenden “Rising From The Ruins” (was für ne´ Hammermelodie!) bekommen JUDAS PRIEST nochmal die Kurve. ”Flame Thrower”, “Traitors Gate” und “No Surrender” sind coole einfach gestrickte Nummern mit netten Refrains. “Spectre” und auch “ Lone Wolf” hätten man meiner Meinung nach nicht unbedingt gebraucht.

Das abschliessende Epos “Sea of Red” beendet schlussendlich ein gutes, frisches Metalalbum.

Fazit: Die Band besinnt sich endlich auf ihre Wurzeln, gehen keine Experimente (“Nostradamus”) mehr ein und machen damit die meisten Fans wieder glücklich.

5/6

REVIEW: JUGGERNAUT

Posted by P e t e r On März - 11 - 2018

juggernautBÄM!!! Damit hätte ich jetzt wirklich nicht gerechnet! Ein Album das dich vom ersten bis zum letzten Ton geradezu überfällt und niederstreckt. Ich geb es ja zu, die spanische Metalszene ist bis auf wenige Ausnahmen (BARON ROJO/TIERRA SANTA und MÄGO DE OZ ) an mir unbemerkt vorbeigezogen. Das wird sich aber mit diesem Album ändern.

JUGGERNAUT (Spanien), nicht zu verwechseln mit unzähligen Bands gleichen Namens, präsentieren uns auf ihrem ersten Longplayer “Out Of The Ashes” einen räudigen Bastard aus 5 FINGER DEATH PUNCH , MACHINE HEAD und anderen modernen Metalacts. Das Intro `Vishnu` eröffnet das Inferno. Los gehts dann so richtig mit `Eye For An Eye`. Doublebassgeballer, mächtiger abwechslungsreicher Gesang und kleine Synthiespielereien. Grösster Pluspunkt der Band, das merkt man sofort, ist Sänger Javi Perra mit seiner Wahnsinnsröhre!!!

Stakkato gehts dann in den nächsten Track `Cry For Rage`und es gibt immer noch keine Verschnaufpause. Dann folgt mit `Beyond Thunderdome`der kleine Hit auf der Platte. Den hätten 5FDP auch nicht besser hinbekommen. `Ashes To Ashes` und `Dust To Dust` fallen ein wenig ab. Mit dem Shuffle `Shattered Star` mit seinen Einsatz von z.B. Trompeten und Maultrommel zeigt man seine abwechslungsreiche Seite. Das vom Riffing her ein wenig an ANNIHILATOR erinnernde `Scavenger Hunt` zeigt nochmals das grosse spielerische und kompositorische Talent von Daniel Millan ( ex-GAUNTLET) der hinter dem Projekt JUGGERNAUT steht.

Warum man als Bonus den JUDAS PRIEST Klassiker `Jawbreaker` gewählt hat ist mir aber schleierhaft. Dieser ist jetzt nicht so schlecht gemacht, aber ich hätte lieber noch was Eigenes gehört. Ein tolles Album das mich jetzt mal öfters nach Spanien schielen lässt.

5/6

Peter

VERLOSUNG

Posted by Uli On Februar - 13 - 2018

51EQnzffVcLMetal Impressions verlost drei Exemplare des 2. Teiles von Kumpels in Kutten (Heavy Metal im Ruhrgebiet),  geschrieben von Holger Schmenck und Andreas Schiffmann. Alles was ihr lediglich machen mĂĽsst, schickt eine Email an: info@metal-impressions.de mit dem Betreff “Kumpels”. Einsendeschluss ist der 4.März. Viel GlĂĽck!

INTERVIEW: JUSTICE

Posted by Paola On Dezember - 20 - 2017

justice2015In dem kleinen Dorf, wo ich wohne, ist das Musikangebot unterm Jahr sehr begrenzt. Deshalb bin ich immer drauf und dran, ein paar Kilometer Weg auf mich zu nehmen, um gute Bands zu hören. Deshalb hab ich mich am Samstag auf den Weg nach Pfäfflingen gemacht, um eine meiner absoluten Lieblingscoverbands JUSTICE live zu sehen.

JUSTICE ist eine im Jahre 1988 gegründete Coverband, die sowohl mit Covern von HELLOWEEN, PANTERA, ICED EARTH oder JUDAS PRIEST begeistern, aber auch eigene Alben präsentieren. Zu diesen Alben gehören unter Anderem „Hammer of Justice“(2002) oder The Descendant“(2004).

Im Rieser Tanzzentrum, in Pfäfflingen (Nähe Nördlingen), waren die Jungs angekĂĽndigt, also habe ich mich – mit meiner Kamera bewaffnet – auf den Weg gemacht, um fĂĽr Euch mal ein bisschen Informationen zu sammeln.

FĂĽr diese Informationen habe ich mir den Gitarristen der Band – Michi – geschnappt und ihn unter meine Fittiche genommen.

Ihr seid ja relativ viel unterwegs. Gibt es eine Location, wo ihr am Liebsten auftretet?

Jein. Es ist immer ganz unterschiedlich, in welcher Region man spielt. Was wir oft merken ist, wenn wir in Franken spielen, die Leute oft schon „satt“ sind teilweise von dem was wir machen. Es sind Leute dabei, die uns schon 30 Jahre kennen aber trotzdem immer noch gut drauf sind. Das ist auch ein Grund, warum wir immer noch auftreten und wir es immer noch machen. Es macht uns Spaß und die Leute mögen es auch.

In Pfäfflingen ist es immer sehr schön, es ist immer eine Highlightlocation, weil hier die Leute einfach nicht so viel Musikangebot haben, deshalb ist auch die Stimmung anders. Wenn du dich dann anstrengst, und das Publikum merkt, dass man Lust und Bock drauf hat, dann ist die Stimmung umso besser. Also eigentlich ist es ortsunabhängig, jedoch kommt uns halt vor, dass die Leute in Franken das Alles einfach schon kennen.

Wie war es fĂĽr euch, als ihr 2002 in Wacken auftreten durftet?

Schwer für mich zu beurteilen, weil ich da noch nicht dabei war. Aber des war logischerweise für die Jungs ein Highlight, damals sind sie ja mit der eigenen Musik aufgetreten und klar mit der eigenen Musik kommt man immer weiter, man hat sich dann auch schon einen Ruf erspielt, und in Wacken ist das natürlich der Ritterschlag, da es eins der bekanntesten Festivals überhaupt ist in der Szene. Soweit ich weiß, haben die Jungs das ziemlich genossen, es ist ja immer der Hammer, mit der eigenen Musik irgendwo präsent zu sein.

Wir covern einerseits und machen eigene Musik, also es kommt immer die Frage „was macht ihr jetzt eigentlich?“. Mit den Covers ist man dann bekannter. Deswegen war das schon ein einmaliges Erlebnis für die Herrschaften, für mich leider nicht, aber ich denke mal, das wird sich wahrscheinlich auch nicht wiederholen.

Es ist jetzt dann das 30-jährige, das machen wir in Geiselwind in der großen Halle (Eventzentrum Geiselwind, 23.12.)  und da sind auch schon relativ viele Leute eingeplant.

Könnt ihr von Euren Auftritten schon leben oder habt ihr nebenbei noch andere Jobs?

Wir haben alle Jobs.

Es gab einmal eine Zeit, wo anteilig alle Bandmitglieder davon leben konnten, das war ungefähr vor 10, 15 Jahren , da gab es diese Evolution von der Musik noch nicht. Da musste man halt noch in den Laden, sich eine CD kaufen und auch live war das so: die Leute sind auf Covermusik geschossen wie die VerrĂĽckten.  Im Umkreis von 50km haben 20 Bands gespielt. Ob es jetzt Volksmusik, Partyrock, Blues, Swing, Heavy Metal, Trash Metal oder Sonstiges war, es gab fĂĽr alles eine Coverband! Es waren einfach damals die Säle noch besser besucht. Deswegen waren die Gagen auch besser. Jetzt ist es etwas zurĂĽckhaltender, klar, die Leute sparen ihr Geld und gehen auf die Konzerte, machen halt Downloading und hören sich die Musik nicht mehr von Coverbands an. Und auch die Coverbands sind nicht mehr dafĂĽr zuständig, die Leute zu missionieren. „Hey, wir spielen jetzt was Neues, kennt ihr das schon?“, das ist immer schwierig, da die Leute meistens schon alles kennen, was wir dann neu einproben. FĂĽrher war es eben anders rum. FrĂĽher war es so … ja, ĂĽber den Teich kommt was von Anthrax, man spielt es und die Leute so „hä, was ist das denn?“ Und jetzt ist es halt anders rum.

Seid ihr noch nervös vor Auftritten? Gibt es noch Lampenfieber oder ist das alles schon normal für euch?

Ich denke mal, dass es schon ziemlich normal ist, für uns, aufzutreten. Also Lampenfieber gibt es eigentlich in dem Sinne nicht mehr. Ich weiß nicht, wie es bei den anderen ist, aber ich denke mal, dass es keine Nervosität mehr gibt. Da hat sich halt schon eine gewisse Routine eingestellt bei uns, Es ist auch immer super, die Eingene Anlage zu haben, die Location hat immer die selben Techniker, du weißt, wie es ist, welche Location wie abläuft, vom Aufbau, vom Soundcheck, von allem . Es ist, als würde man ständig im eigenen Wohnzimmer sitzen. Wären wir jetzt eine Band, die viel auf Tour geht, und man sich immer  neu auf die Örtlichkeiten einrichten müsste, wäre es natürlich immer wieder aufregend, ob alles funktioniert, wie sind die Leute, sind es komplett neue Leute und so weiter. Wir sehen die selben Leute schon seit 10, 15 Jahren, klar, die Jugend rutscht nach, aber viele sind auch gleich geblieben. Unsere treusten Fans, die eben fast immer dabei sind, deshalb ist es so, als würdest du viel gute Bekannte treffen und halt ein bisschen Musik machen. Klingt ziemlich unspektakulär, es macht trotzdem saumäßig Spaß, sonst würden wir es Ja nicht noch immer machen, man kann aber einfach ganz locker an die Sache ran gehen.

Habt ihr sonst noch Hobbys auĂźer der Musik? Ist da ĂĽberhaupt Platz fĂĽr was Anderes auĂźer der Musik?

Meine Bandkollegen sind sehr leidenschaftliche FuĂźballfans. Frank und ich sind eigentlich eher die, die noch am Wenigsten mit FuĂźball am Hut haben. Wir schauen halt oder haben alle ganz frĂĽher mal ein Bisschen selber gespielt, aber so dass ich jetzt irgendwie aktuell irgendwelche Bundesligaergebnisse wĂĽsste, ist es nicht. Bei den anderen ist das schon anders.


Jeder hat auch seine Familie, was aber kein Hobby ist, sondern eben selbstverständlich. Jeder hat seinen Job, seine Familie als höchste Priorität und seine Musik, welches ich aber eher als Leidenschaft tituliere, anstatt als Hobby. Es ist ja auch unser Job, nicht negativ behaftet jetzt, sondern sehr positiv. Wir machen Musik, weil es uns Spaß macht und wir verdienen Geld damit. Das ist schon sau cool. Es gibt ja auch Kriterien. Du musst schon gut sein auch, dass du es so lange machen kannst. Du musst konstant Leistung bringen und kannst dich jetzt nicht irgendwie übelst hersaufen und die Leute dann nicht mehr unterhalten können. Es ist trotzdem irgendwo immer ein wenig Arbeit.

Wie sieht es privat aus? Verbringt ihr in eurer Freizeit auch viel Zeit miteinander, oder seid ihr da „nur“ Kollegen?

Wir sind alle Kumpels. Definitiv. Das ist auch der wichtigste Grund, wo ich jetzt als Letzter hinzu gekommen bin, dass es auch wirklich Kumpels sind oder werden. Es gibt auch diverse Bands, egal ob Cover oder Bands mit eigener Musik, ob groß ob klein, die treffen sich beim Auftritt und können sich nicht leiden, das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Also wir würden uns schon als richtige Freunde bezeichnen. Wir machen auch viel zusammen, im Sommer Grillen, wir nehmen unter der Woche teilweise Chöre für Bands auf oder arbeiten im Studio. Der eine schickt dem Anderen was Musikalisches und bittet um Tipps. Es ist nicht nur das Musik machen, sondern auch unter der Woche Proben, Musik machen, Chöre einsingen, Studioarbeiten, wir haben auf jeden Fall regen Kontakt, das ist uns allen wichtig.

Ich wurde auch absolut herzlich aufgenommen, da war ich selber ĂĽberrascht. Es war wirklich ein groĂźes Gruppenkuscheln, ein sehr herzliches Willkommen, man fĂĽhlt sich halt wohl.

Wie kommen euch die Ideen fĂĽr die eigenen Songs? Brainstorming oder spontan?

Also bei den eigenen Songs hat damals irgendwie jeder ein Bisschen drauf los geschrieben, die Ideen wurden dann in der Gruppe gesammelt und verfeinert, jeder hat dann seine Ideen auch mit eingebracht.

Für unsere Coversongs ist es viel Trend abhängig, also was gerade halt gehört wird. Was wird weniger gehört. Also eigentlich ganz verschieden. Meistens bringt jemand dann einen Vorschlag „hey, lass uns mal das Lied machen oder das Lied machen“, es ist halt immer ein Miteinander.

(In diesem Moment kommen die restlichen Bandmitglieder herein. Michi stellt die Frage „Wie war es für euch in Wacken 2002?)

Alle sind sich einig:

ES WAR SCHĂ–N.

Mega viel Matsch, wie immer halt in Wacken.

Sehr interessant einmal zu sehen, was da so los ist auf so einem groĂźen Festival.

Dann die letzte Frage, die ich an alle stelle:

Wollt ihr euren Fans noch etwas sagen?

Also erst einmal DANKE.

Es ist schön, dass es sowas wie richtige Fans überhaupt noch gibt. Richtige Fans, die auch unsere Musik hören, und natürlich auch unsere Coverlieder.

Hier die Anmerkung von Michi: Bitte in GroĂźbuchstaben:

ICH HOFFE, DASS AM DREISSIGJĂ„HRIGEN IN GEISELWIND GANZ VIELE LEUTE KOMMEN UND MIT UNS FEIERN, DASS WIR UNSER DREISSIGJĂ„HRIGES BESTEHEN HABEN! (23.12. Eventuelle Geiselwind)

Und ich hab Geburtstag! Dreißigjähriges Bestehen von Justice und mein Geburtstag. Das gehört gefeiert!

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Michi bedanken, war echt ein super Interview mit Dir.

Der Auftritt war – wie gewohnt – ein voller Erfolg. Jeder, der JUSTICE schon mal live gesehen hat, weiĂź, dass es sich immer wieder lohnt.

Stay Metal!


REVIEW: PINK CREAM 69

Posted by Paola On Dezember - 18 - 2017

Pink-Cream-69-Headstrong-300x300In der Metalszene ist es bekanntlich schwer, (für einen persönlich) neue gute Musik zu finden. Hat man sich einmal auf eine Schiene eingefahren, so bleibt man meistens dabei. Pink Cream 69 war für mich bisher eine Band, die ich lange nicht kannte, bis heute.

Ich durfte mir exklusiv das Album „Headstrong“ zu Ohren führen und ich muss sagen: ich bin absolut begeistert!

Wenn man bedenkt, dass Pink Cream 69 dieses Jahr ihr 30-jähriges Bandjubiläum feiern, ärgert es mich tatsächlich, dass ich diese Band nicht schon früher entdeckt habe.

Insgesamt befinden sich satte 19 Songs auf dem Album, neun davon sind live. Mein absoluter Favorit unter den Songs ist „We Bow to None“, ein super intensiver Track, der nicht nur mich zum Headbangen bringt.

„Walls come Down“, „Bloodsucker“ oder „Whistleblower“, egal welchen Song man anhört, das Album strotzt vor Energie, guten Gitarrenriffs und super Gesang.

Alles in Allem kann ich „Headstrong“ nur weiterempfehlen, hört rein, es lohnt sich.

Egal ob nach einem harten Arbeitstag, im Auto oder -wie bei mir – im Fitnessstudio – Pink Cream 69 ist definitiv eine gute Wahl!

5/6

INTERVIEW RAIN (ITALY)

Posted by P e t e r On Dezember - 18 - 2017

Rain BandInterview mit Andrew Gunnar, Drummer der italienischen Metal Band „RAIN

Hallo Andrew, erstmal GlĂĽckwunsch zum gelungenen Support fĂĽr W.A.S.P. Ich hab Euch in Oberhausen gesehen und war angenehm  ĂĽberrascht.  Klasse  dass Du die Zeit gefunden hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Read the rest of this entry »

REVIEW: DIRKSCHNEIDER

Posted by Uli On Juli - 18 - 2017

400x400Die lang ersehnte DIRKSCHNEIDER – Live – Back To The Roots – Accepted  erscheint am 4. August via AFM-Records. Die Show wurde im Dezember 2016 in Brno in Tschechien aufgenommen und ist quasi die visuelle Ergänzung zur im Jahre 2016 erschienen Live-CD.

Leider liegt mir nur die CD-Version zur Rezension vor, so dass ich nicht die Live BluRay besprechen kann. Aber das macht nichts. Denn was man hier zu hören bekommt ist Heavy Metal vom Allerfeinsten. Und das weiß eigentlich jeder, der die Band auf ihrer letzen viel umjubelten Welttournee oder auf den großen Open Air Festivals zu Gesicht bekam.

Udo ist gesanglich gut in Form. Ok, nicht mehr ganz so wie damals und seine Band spielt sich hier sprichwörtlich wirklich den Arsch ab. Dementsprechend wird so auch die Live BluRay werden, nur mit entsprechendem visuellen Background.

Die Songauswahl zergeht auf der Zunge. Alle Klassiker der ACCEPT-Ära werden gespielt, nichts wird ausgelassen. Sei es `London Leatherboys`, `Breaker`, `Princess Of The Dawn`, `Restless And Wild`, ´Screaming For A Lovebite`, ´Metal Heart´, `Balls To The Walls`nur um einige zu nennen und man kann wirklich sagen, dass die Herren von ACCEPT damals wirklich neben den Scorpions, die beste Band Deutschlands auf dem Sektor der harten Schiene war.

Zum Sound der CD ist zu sagen, dass er glasklar und druckvoll aus den Boxen kommt und

sehr homogen wirkt, während der Gesang von Herrn Dirkschneider über allem liegt. Der Gitarrensound steht wie eine Wand und die Rhythmusfraktion tritt ganz gewaltig Arsch. Es macht richtig Spaß das Ganze laut zu hören.

Fazit: Udo Dirkschneider hat hiermit alles richtig gemacht, um sich nun endgültig von der ACCEPT-Ära zu verabschieden und mit U.D.O. weiter machen zu können.

Herausgekommen ist hier ein Live Dokument der Extraklasse. Heavy Metal! Wie er nur sein kann. Laut! Ehrlich! MitreiĂźend!!! Denn wo DIRKSCHNEIDER draufsteht ist auch DIRKSCHNEIDER drin.

Volle Punktzahl 6/6

Das Ganze erscheint als DVD/2 CD, BluRay/2-CD und Gtf. 3-Vinyl und 2 verschiedenen Farben.

REVIEW: STORMAGE

Posted by Radu On Juni - 23 - 2017

DEAD OF NIGHT

Stormage„Einmal klassischen Heavy Metal, mit einer Packung Ecken und Kanten bitte.“ Wer diese Bestellung aufgibt, dürfte mit STORMAGE seine helle Freude haben, denn das neue Album der Plettenberger hat alles, was ein amtliches Metal Album braucht: der Opener `Instinct To Defend` schmeißt sofort die Karten auf den Tisch und zieht mit sämtlichen Vorzügen direkt am Start blank. Packende Riffs wie klassischer 80er Jahre Heavy, Geschwindigkeitsrausch auf Speedmetal und die Präsenz des Power Metals vereinen sich in einer wuchtigen Produktion. `Anguish Of Mind` bleibt auf der Überholspur und glänzt durch herrliche Soli und kraftvollen Dynamik.

Auf `Prime Of Life` gibt es für mich einen Einbruch der Spaßlinie, die ich noch nicht nöher ergründen kann; Instrumente top gespielt, Songwriting im grünen Bereich und auch der Stil ist charismatisch. Im Verlauf des Albums wird mir klar, daß es der Gesang ist, der für meinen Geschmack die Handbremse zieht. Das Album ist vielfältig, kann jeden Stil problemlos knacken und überragt auch an Spielfreude. Allerdings sind es gerade die langsameren Passagen, bei denen mir das Charisma am Mikro fehlt und die Songs in meinem Kopf kippen lassen. Auch wenn das stampfende `In The Line Of Fire` die Mähne weiter kreisen lassen, so stört mich das Manko leider das gesamte Album hindurch. Kraftvolle Hymnen wie `Borne The Agony` ersticken den Zweifel zwar teilweise durch Geschwindigkeit und das gute Songwriting, aber dadurch fehlt mir das gewisse Charisma, um die Platte ins Langzeitgedächtnis zu schaufeln.

Fans moderner und kraftvoller Klänge können hier bedenkenlos zugreifen, denn die Songs killen definitiv. In wie weit es ausschließlich im Kurzzeitgedächtnis verbleibt, oder als Pflichtalbum heraus stellt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

3,5/6 Punkten
Radu