Wer Interesse an Bandfotos (Promotion/Live), einem privaten Shooting, o.ä. hat, kann mich gerne unter info@metal-impressions.de kontaktieren. Preis nach Absprache.

RHF 2016 REVIEW

Posted by Uli On Juni - 25 - 2016

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ROCK HARD FESTIVAL 2016 Es wird gerockt und das sehr hart. Willkommen zurück in Gelsenkirchen, wo das Amphitheater drei Tage lang in seinen Grundfesten erzittert, der Campingplatz allerlei Kurioses bietet und die Merch- und Imbissstände geplündert werden. Auf geht’s mit den Impressionen vom ROCK HARD FESTIVAL 2016.

RobertWenn man so über den Platz schlendert, fallen gleich einige Neuerungen auf. Neben den altbekannten Shirt- und Imbissbuden tummeln sich dieses Jahr auch gleich zwei Gitarrenhändler herum und bieten eine stramme Auswahl an. Fender haben eine große Bandbreite an Klampfen und man kann sie auch vor Ort (über Verstärker oder Kopfhörer) testen. Eine kleine Bühne dient dabei den Demozwecken, wo beispielsweise Iron Maiden gecovert wird. Ganz nett gemacht und für Fender Gitarristen durchaus interessant. Der zweite Händler, Rockland, hat sich spontan 14 Tage vor dem Festival dazu entschieden, seine Äxte mit auf Tour zu nehmen und einige Festivals abzuklappern. Nach leichten Startschwierigkeiten mit dem Strom läuft´s aber auch bei ihm rund; die amtliche Auswahl trifft auf Spielkomfort, denn neben einigen Verstärkern und Hockern steht auch ein Sessel zur Verfügung. An allen drei Tagen war hier Gitarrist Robert Resinek zugegeben, der dort Teile seiner kommenden Solo-CD vorstellte. Im Netz kann man den Gitarren Shop unter www.rockland-music.de anchecken.guit

Ein weiteres Novum befasst sich mit der üblichen Festivalproblematik: kiloweise Wertsachen am Körper und bei 3 Tagen Festival schnell keinen Saft mehr auf dem Handy. Erstmal hat man eine transportable Box mit Schließfächern aufs Gelände gepackt, die man mieten kann. Der Clou: neben zwei unterschiedlichen Größen (klein für Mini Gerümpel, groß für gekaufte Schallplatten und mehr), ist jede Box mit einer Steckdose ausgestattet, um das Handy aufzuladen. Die Jungs sind 24 Stunden vor Ort und die Schließfächer werden rund um die Uhr bewacht. Die Schließfachbox ist erstmals auf Festivals unterwegs und wird noch weiterer Stationen ansteuern. Gerade für den, der keine Lust hat zum weit geparkten Auto zu laufen und seine gekauften Sachen nicht im Zelt lassen möchte, ist die Idee eine sehr gute Alternative. Unter www.safeboxen.de kann man sich schon mal ein Bild davon machen.

Verursacht Headbangen eigentlich orthopädische Langzeitschäden? Die Frage wurde schon mehrfach diskutiert und so machen sich die beiden Studentinnen Maike und Anne daran, die Frage direkt von den Metalfans klären zu lassen. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit messen sie auf dem Festival das Schmerzempfinden und den Gleichgewichtssinn. Zusätzlich gibt es noch einen Fragebogen zum eigenen Headbangverhalten und als Dankeschön bekommt man eine Tüte Süßigkeiten und einen Sampler. Eine ungewöhnliche, aber definitiv coole Herangehensweise der beiden Damen, die das Projekt noch bis Mitte Juni durchführen werden. Weitere Infos unter studie-headbangen@gmx.de.

13240667_1191062347580029_9142543629576803835_nEin Festival zu eröffnen ist keine leichte Aufgabe. Entweder man bringt die Masse schnell auf Betriebstemperatur und man spielt sich vor einer kleinen Menge den Arsch ab, ohne dass dabei was rumkommt. SULPHUR AEON müssen sich darüber keine Gedanken machen, denn sie liefern live genau das ab, was auf Platte zelebriert wird. Die Tatsache, dass die Jungs sich ihre Konzerte aussuchen und keine ausufernden Touren machen, spiegelt sich schnell in der Spielfreude wieder. OK, das Tageslicht mag etwas unangemessen wirken, aber das tut der Stimmung keinen Abbruch. Präzise prügelt sich das Schlagzeug durch die Songs, während beschwörende Gitarrenlinien immer mehr Zuschauer herbeilocken, um sich vom Gesang nach allen Regeln der schwarzen Kunst in Dunkelheit führen zu lassen. Entsprechend schnell füllt sich das Amphitheater und so kann der Opener getrost abfeiern gehen.

13240036_1191085720911025_3542110308198862263_nFür die gehörige Packung NWOBHM sorgen SATAN, die mit `Trial By Fire` sofort eine Granate in die Meute werfen. Man spielt hier auf Sicherheit und das zahlt sich aus, denn alles läuft rund. Großartige Nebenwirkungen sind hier nicht vertreten, die Band gibt alles; die Meute freut sich, die Songs zünden und das Festival ist bereits auf Betriebstemperatur gemosht.

Two beers, or not two beers? Das ist hier die Frage. Bei TANKARD dĂĽrfte die Antwort einhellig13100937_1191098190909778_4749767007745877393_nbekannt sein, denn wie bereits einige Jahre zuvor wird gefeiert und gebangt, bis die Bierschwarte kracht. Was soll man noch groĂźartig ĂĽber einen Auftritt der Jungs Worte verlieren, denn in Gelsenkirchen weiĂź bereits jeder, wie es läuft. Gerre schreit sich gewohnt die Stimme aus dem Leib, während die Fans mittlerweile das komplette Gelände besetzen und das Bier in Strömen flieĂźt. Die gute Laune ist hier eh garantiert, also geht es weiter mit…

13178904_1191113087574955_6977925108209420638_nDESTRUCTION laden zum Thrash Tänzchen ein und haben einige alte Klamotten an Bord. Nicht nur den Song `Mad Butcher`, sondern gleich den irren Metzger in Person haben sie im Gepäck, der unter anderem ein Mädel über die Bühne zerrt und mit Fleischstückchen um sich wirft. (Das kann ich bezeugen, denn am Sonntag lag noch ein Stück davon im Fotograben.) `Eternal Ban` wird der Familie sämtlicher Metaller gewidmet, ohne Unterteilung in unterschiedliche Genres. Als besonderes Schmankerl wurden Tommi und Oli von den Anfangstagen rekrutiert und exklusiv fürs Rock Hard verpflichtet. Das vollgestopfte Amphitheater feiert ausgelassen den Auftritt und den Release vom neuen Album, aus dem `Second To None` abgefeuert wird. (Radu, du hast noch was vergessen: Bei `Total Desaster`stand noch Andy Brings (Ex-SODOM, jetzt DOUBLE CRUSH SYNDROM als zweiter Gitarrist mit auf der Bühne!! Anmerkung Uli) Spätestens beim Cover von `Black Metal` gibt es kein Halten mehr, denn Gerre und Tom springen auf die Bühne und performen kurzerhand mit. Thrash in Hochform.

SODOMSODOM und Rock Hard Festival ist wie das Lieblingsbier in seiner Stammkneipe, nur halt mit 7000 coolen Leuten und einer Hammerstimmung. `In War and Pieces` eröffnete das Heimspiel im Pott und es wird gnadenlos abgeliefert, was man erwartet. `M-16` , `The Saw Is The Law` und Agent Orange` lassen das Amphitheater in regelmäßigen Abständen erzittern, während der Adrenalinpegel sich mit dem Alkoholpegel ein spannendes Wettrennen liefert. Müdigkeit ist hier aber fehl am Platz, denn wer kann sich schon der rhythmischen Bestie `Remember The Fallen` widersetzen oder zum Gassenhauer `Ausgebombt` nicht ausrasten? Tom Angelripper hat heute sehr gute Laune, den die Stimmung des Festivals hat ihn auch komplett gepackt; als Geschenk gibt’s sogar noch einige WODOS Shirts für die Menge, ehe es mit `Proselytism Real` 30 Jahre zurück in die Vergangenheit geht. Spaß, Geballer und einige Hektoliter Bier beenden den ersten Abend eines gelungenen Festivals.

Radu

Samstag

13245411_1191668244186106_1944369114217168541_nTag zwei begann mit den Thrashern ACCU§ER aus Siegen, die sich viele Fans für das Festival wünschten. Viel bekam ich leider von der Band nicht mit, denn mit einiger Verspätung traf ich auf dem Gelände ein. Das Rund war schon gut gefüllt, es herrschte gute Stimmung und die Matten wurden schon fleißig geschüttelt. Aber ich konnte dank meines Teles noch ein paar Fotos von der Band einfangen.

Als nächste Band standen nun die schwedischen Doomer von SORCERER am Start, die ihr Set mit `The Dark Tower Of The13240018_1191668410852756_9030617670123257269_nSorcerer`, vom vergangenen Jahr erschienenen „Debut“-Album „In The Shadow Of The Inverted Cross“ begannen. Sänger Anders Engberg überzeugte voll mit seiner Stimme, die für Gänsehaut sorgte. Die Band war voller Spiellaune und konnte vollends überzeugen. Lautmalerische Passagen wechselten sich mit brachialen Riffs ab, während die Gitarrensoli nicht zu kurz kamen. Das Publikum rockte gut mit und feierte die Band lautstark. Daumen hoch!!

13166093_1191668870852710_1870853040340997975_nWeiter ging es mit TRIBULATION, einer mir völlig unbekannten Band aus Schweden. Ihre krude Mischung aus Black Metal/Rock´n Roll, kombiniert mit melodiösen Zwischenparts, war zwar nicht soo tageslichttauglich, aber was die Vier hier ablieferten war schon ziemlich großes Kino. Vor allem die beiden Gitarristen Adam Zaars und Jonathan Hulten waren der Blickfang in der Band, beide posten was das Zeug hielt und waren ein Festschmaus für die Fotografen im Graben. Für mich, wie auch für die Mehrheit des Publikum war es die Überraschung des Festivals. Ich hoffe, die Band bald mal in einem kleinen Club sehen zu können, denn dann kommt die Musik bestimmt vollends zu Entfaltung.

Über die nächste Band muss man nicht viel zu erzählen. GRAND MAGUS aus Schweden sind live immer wieder eine Macht!!13165914_1191681047518159_3239032232885848115_n Die sympathische Band um Sänger und Gitarrist Janne Christofferson lieferten auch heute wieder einen superben Gig. Mit im Gepäck hatten sie ihren neusten Silberling „Sword Songs“. Das Konzert begann mit `I, The Jury“ und sofort war das Publikum voll aus dem Häuschen und fraß der Band förmlich aus der Hand. Die Band war in Bestform. Fox Skinner am Bass und Ludiwg Witt an den Drums walzten alles nieder, während Janne seine brachialen Riffs und Soli in das Rund schmetterte. Mit `Hammer Of The North` und viel Publikumsgesang endete dann dieser famose Auftritt der Schweden. Gerne wieder!

13245331_1191689287517335_6533098054348441701_nKommen wir zur nächsten Band. Die britische Punkband THE EXPLOITED einer der dienstältesten ihres Genres, anfangs der Achtziger gegründet, spielten nun auf. Die Frage war nun: Passen sie auf das RH-Festival!!?? Ich enthalte mich nun der Rezension dieses Auftrittes, denn ich konnte mit der Band nichts anfangen. OK! Gut zu fotografieren waren sie, mehr aber nicht!

Das Wetter wurde nun immer ungemütlicher, kälter und zum Gig der Berliner Vintage-Rocker13245259_1192843330735264_1477151521747187482_n KADAVAR öffnete sich der Himmel und es regnete ziemlich stark. Gestartet wurde `Lord Of The Sky`, gefolgt von `Pale Blue Eyes`. Ihr siebziger Hardrock kam mit angenehmer Härte gut rüber und es fehlten Gott sei Dank die ausufernden Gitarrensoli, die damals so üblich waren. Ehecatcher und absoluter Pluspunkt der Band war Schlagzeuger Christoph „Tiger“ Bartelt, der mich an das „Tier“ in der Muppetshow oder ein wenig an Keith Moon (THE WHO) erinnerte, der hier im Gegensatz zu den anderen beiden Musikern, die eher Beilage waren, die beste Show bot!!! 100 Points an den „Tiger“.

13254433_1192843480735249_4172335871103079711_nJetzt wurde es unruhig im Publikum, denn jetzt wurde nun die amerikanischen Metal-Heroes METAL CHURCH erwartet, auf die sich wohl alle freuten. Die Band um Gitarrist Kurdt Vanderhoof veröffentlichte im März ihr neues Album „XI“, welches weltweit gute Kritiken erhielt. Ihr langjähriger Sänger Mike Howe, der Mitte der neunziger die Band verließ, konnte glücklicherweise wieder mit ins Boot geholt werden.

Und so warteten wir alle gespannt auf den Beginn des Konzertes, welches fulminant, nach dem Terminator 2 Intro, mit `Fake Healer` begann, gefolgt von „In Mourning“. Das war es jetzt was das Publikum wollte. Metal At Its Best!! Die Band spielte in absoluter Höchstform, während das Publikum kollektiv ausrastete. Frontmann Mike Howe wirbelte voll motiviert über die Bühne, kam total sympathisch rüber, sang meiner Meinung nach besser als vor zwanzig Jahren und konnte von der ersten Sekunde an punkten. An der Songauswahl gab es nichts zu meckern, alle drei Alben mit Howe wurden berücksichtigt, aber auch die ersten zwei Alben der Band. Das Konzert endete dann nach fünfundsiebzig minütiger Spielzeit fulminant mit dem Klassiker `Beyond The Grave`, gefolgt von zwei Zugaben `Badlands´und `The Human Factor`. Aber eines hab ich zu kritisieren!!! Warum wurde nicht `Metal Church`gespielt!!!???

Fazit! Das absolute Highlight des Festivals!!!

Kommen wir nun zum Samstagsheadliner! Das Amphitheater leerte sich merklich, denn schon im Vorfeld wurde viel diskutiert, ob die norwegischen TURBONEGRO wirklich Headlinerstatus hätte.

Ich sage mal jetzt einfach aus meiner Sicht nein, denn die Band hat mich nie interessiert. Es gab schon viel mehr bessere Headliner auf diesem Festival. Schön wäre es gewesen, wenn METAL CHURCH die Rolle hätte übernehmen können! Aber man kann nicht alles haben.

Uli

Sonntag

oooKaltes Wetter, Regen am Start und bereits zwei Tage Festival in den Knochen. Der Start in den letzten Tag beginnt für den einen oder anderen etwas holprig, und pünktlich um 12 bitten DISCREATION zum Morgenmosh. Noch nie von denen gehört? Ich auch nicht und um so größer die die Überraschung, als sie ihr Geballer auf die stetig wachsende Menge loslassen. Old school Schriftzug, abwechslungsreiche Todeseruptionen und eine sympathische Spielfreude zieren den Gig, den man wohl als Siegeszug bezeichnen kann. Der neue Sänger Marco Reitz mimt dabei gekonnt die Frontsau und röchelt sich amtlich durch die Diskographie. Wild reinbretternd, brutal groovend oder kurz in die Grindcore Ecke spuckend rammt man die Songs in die erstaunte Audienz und man mag nur mutmaßen, ob sich die Regenwolken einfach so oder aufgrund der bedrohlichen Songdruckwelle verziehen. Kein Wunder, dass sich der Platz für die Uhrzeit schnell füllt und man sich gutgelaunt den Arsch versohlen lässt. Definitiv die richtige Entscheidung für den frühen Morgen, denn DISCREATION haben das Interesse vieler Hörer geweckt und werden entsprechend abgefeiert. Sehr geiler Start in den Tag!

13240700_1192874367398827_8152470410862135102_nBLACK TRIP kredenzen klassischen Metal und beglücken die wachgeknüppelte Hörerschaft mit einem amtlichen Gig. Hemmungsloses Griffbrettgeschrammel wechseln sich mit Ohrwürmern ab, die von der Meute dankbar angenommen werden. Der ohnehin gut gefüllt Platz erwacht mit jedem Song immer mehr zum Leben und die Aufforderung `Die With Me` erntet bereits erste Moshreihen.

Freunde der 90er dürften Dan Swanö teilweise vergöttern, denn neben Großtaten wie Edge of Sanity13260004_1192887574064173_3129459878958532419_n hat er ein Portfolio auf dem Kasten vom Umfang eines Telefonbuchs. Kein Wunder, dass sich heute immer noch (junge und alte) Bands bei ihm melden, um ihrem Album einen charismatischen Sound verpassen zu lassen. Der Altmeister trat 1994 sein Soloprojekt NIGHTINGALE los, das mit den Jahren zu einer ernsthaften Band heranwuchs.

Gemeinsam mit seinem Bruder Dag entert der eher bĂĽhnenscheue Schwede die Bretter des Rock Hard Festivals…und hat gleich zu Beginn mit technischen Problemen zu kämpfen, denn bei `Nightfall Overture` hört man den Gesang nicht. Sehr schade, aber ab der Mitte des Songs läuft´s wieder und das Charisma verbreitet sich schnell in der Audienz. `Forevermore` und `Chasing The Storm` verschmelzen auch live den 70er Rock Style mit geheimnisvollen Gothic Elementen, ehe beide in einem Ohrwurmrefrain mĂĽnden, der auch mitgesungen wird. Neben dem fetten Sound ist es die gute Laune, die auf der BĂĽhne zelebriert wird und die Meute schnell mitreiĂźt. Man schraubt sich munter durch die Diskographie und streift das „Invisible Album“ ebenso wie die „White Darkness“ Scheibe, um einen gesunden Querschnitt zu präsentieren. Auch Klassiker wie `Steal The Moon` und `Revival`werden später noch „live sogar noch besser, als auf Platte“ abgefeiert, ehe man den Sack mit dem Edge of Sanity Klassiker `Black Tears` endgĂĽltig zumacht. Genialer Auftritt, der problemlos eines Headliners wĂĽrdig ist. Mehr davon!

13265927_1193335670686030_8059399952675533431_nORDEN OGAN fallen mit ihrem aufwendigen Bühnenbild auf und auch in Sachen Kostümen lassen sich die Herren nicht die Wurst vom Brot nehmen. Großartig Eingewöhnungszeit benötigen die Sauerländer nicht, um die Meute auf Betriebstemperatur zu bringen, denn der Platz füllt sich schnell und die Haare wehen. Man gibt alles, um das Publikum bei der Stange zu halten und neben Moshattacken und Sing Alongs freut sich die Meute und feiert entsprechend ab. Die gute Laune überträgt sich schnell und so sind schnell die Strapazen der letzten Tage vergessen und das Amphitheater wird zur kochenden Pit. `The Things We Believe In` deutet bereits an, wie singfreudig die Zuschauer sind, was man später bei den blinden Wächtern in vollem Ausmaß noch erleben wird.

13239202_1193336014019329_2257001645234250480_n„Hoffentlich haben MOONSPELL die Sonne aus Portugal mitgebracht“ lautet die Ansage, ehe die Truppe die Bühne entert, und zum old school Set bittet. Zwar wird `Extinct` mit `Breathe` und `The last of us` bedacht, aber die Konzentration liegt eindeutig auf die „Wolfheart“ und „Irreligious“ Ära, die mehr als dankbar angenommen wird. Über das Charisma von Fernando Ribeiro am Mikro muss man nicht viele Worte verlieren, denn er hypnotisiert und fordert das Publikum seit den 90ern gekonnt und gleichzeitig sympathisch. Zwischen den Songs gibt’s einige An- und Danksagungen und mit seinen „Execution!“ Rufen peitscht er die Menge zu Höchstleistungen an. Klassiker wie `Mephisto`, `Fullmoon Madness` und `Vampiria` (inklusive Mantel) schrauben schnell den Adrenalinpegel hoch und auch Mitgröhl Songs wie `Alma Mater` und `Ataegina` verfehlen ihre Wirkung nicht. Entsprechend voll ist der Platz und spätestens jetzt weiß man, dass das Rock Hard Festival am dritten Tag in vollem Gange ist. Gerade langjährige Anhänger feiern den Gig extrem ab, was sowohl an den Songs als auch an der Soundqualität und dem opulenten Bühnenbild liegt. Gewisse Dinge sind im Leben eine Konstante; die optimale Qualität eines MOONSPELL-Gigs zählt dabei definitiv dazu.

13263862_1193383994014531_1865438179022517339_nOhne großes Vorgeplänkel watschelt der Corpsegrinder auf die Bühne, ehe CANNIBAL CORPSE die Bühne zertrümmern. Obwohl man die minimalistische Kommunikation mit dem Publikum kritisieren kann, so sind die Kannibalen in Sachen Aggression und Zerstörung eine brachiale Macht. Egal, ob `Time To Kill` , `Stripped, Raped And Strangled` oder `I Cum Blood` es wird kontinuierlich der Arsch versohlt und wenn das Trommelfell am Boden liegt, wird weiterhin gnadenlos eingeprügelt, bis der Gig vorbei ist. Gegen Ende gibt’s noch eine kleine Gesangseinlage (!) vom Stiernacken, ehe er die Audienz eindeutig dazu auffordert, den nächsten Song frenetisch zu zelebrieren. Wäre nicht nötig gewesen, denn `Hammer Smashed Face` durchbricht mühelos alles im Umkreis der Bühne und killt endlos viele Nackenmuskeln während der Spielzeit. Sich endlich mal wieder anschreien lassen, kaum ein Wort verstehen und eine geballte Soundwand um die Ohren geprügelt zu bekommen, so sieht ein typischer CANNIBAL CORPSE Auftritt aus, der nach allen Regeln der Kunst Gelsenkirchen in Schutt und Asche legt.

13260109_1193384337347830_6828726220385388007_nMan möchte meinen, dass vor der Bühne nichts als Asche übrig ist. Wäre es auch, wenn der nächste Akt nicht zufälligerweise BLIND GUARDIAN sein würde. Die Krefelder Barden haben 2002 das letzte Mal ihr Stelldichein in Gelsenkirchen gegeben und haben mittlerweile einige Alben mehr im Gepäck. Gleich den schweren Brocken `The Ninth Wave` zu zünden, stößt bei einigen Old School Fans auf Abneigung, denn die neueren Sachen werden halt nicht so derbe abgefeiert, wie Großtaten bis zur „Imaginations“ Ära. Dem Großteil der Meute ist es aber an diesem Abend egal, und so schallen bereits die ersten „Guardian“ Rufe nach dem Opener durch die Reihen. Hansi nimmt es zur Kenntnis und deutet bereits an, dass es viel zu tun gibt. Ärmel hoch, `Nightfall` rein und schon ist man glücklich. Spätestens bei `Last Candle` rastet jeder Nackenwirbel aus und die `Somebody´s out there` Rufe verhallen noch Minuten nach dem Song.

Man könnte beim Status „genial“ weitermachen, aber das ist den Wächtern nicht genug und so ballert man `Journey ThroughBG1 The Dark` und `Tanelorn` in die Menge, ehe man mit `Lord Of The Rings` die göttliche Stimmung einläutet. Gänsehaut, wehende Mähnen und jede mitgesungene Textzeile schlagen die Kerbe tiefer in den Status „unvergesslich“ und so beobachtet man die Fans, die crowdsurfen, ausrasten oder einfach nur ehrfürchtig mitfiebern. `Sacred` bringt auch jeden Gamer Nerd zum Kochen und der „Bard´s Song“ wird traditionsgemäß von den Fans in voller Lautstärke zelebriert, obwohl Hansi auch zu Wort kommen darf. Die restlichen Stimmbänder werden nochmal für `Valhalla` zusammengekratzt, ehe man sich gegen Ende noch beeilen muss, um das Set noch durchzubringen. „Wir müssen noch mal eben schnell `Majesty` spielen“ sprach es und räumte den Tisch komplett ab, um eine glückliche Fangemeinde zu hinterlassen. Fazit: unbeschreiblich!

Das Rock Hard Festival hat dieses Jahr erneut sehr gute Arbeit geleistet; abwechslungsreiche Bands, sehr schöne Location und Hammer Stimmung! Dieses Jahr ist mir besonders aufgefallen, was der Kernpunkt dieses Festivals ist, und zwar die Fans! Viele Leute hat man wieder getroffen und selbst Autor Christian Krumm („Kumpels in Kutten“, „At Dawn They Sleep“) ist extra am selben Tag vom Wave Gothic Treffen angereist, um Bind Guardian zu sehen und Freunde zu treffen. Folgende Zitate geben die Stimmung und unvergessliche (und skurrile) Momente am besten wieder:

„Die spielen `Sacred`! Alter, ich spring gleich wild onanierend im Kreis vor Glück!“
(Fan in der Blind Guardian Moshpit)

„Endlich spielen heute Abend WODOS. Hab mir vor kurzem ein Patch von denen gekauft..“

(Kollege am Campingplatz, er hatte übrigens den Aufnäher bei Ebay gesehen und ersteigert)

(Anmerkung Uli) Zwei kleine Mädchen, Schwestern, stehen oben im VIP-Bereich und hören sich CANNIBAL COPRSE an. Sagt die eine zur anderen „Du, die Musik ist ja ganz gut!“ Sagt die andere: „Aber der Gesang ist voll Scheiße!“

Einen ganz besonderen Dank geht am Ende wie immer an die tolle CCS-Security, die hier wirklich wieder einen ganz tollen Job geleistet haben!! Beste GrĂĽĂźe an die Gang!!

RUNNING WILD NEWS

Posted by Radu On Juni - 10 - 2016

Running Wild VorschauWas lange währt wird endlich gut: Drei Jahre nach der letzten Veröffentlichung “Resilient” können RUNNING WILD nun endlich Titel und Erscheinungsdatum ihres neuesten Albums bekanntgeben: “Rapid Foray” kommt am 26. August 2016 als Boxset, Digipak, Doppel-LP und Download in die Geschäfte. Bandchef Rolf Kasparek bittet die lange Wartezeit zu entschuldigen:

“Leider war ich durch eine gebrochene Schulter von FrĂĽhjahr 2014 an mehr als 12 Monate lang gar nicht oder nur begrenzt einsatzfähig, wodurch sich die Arbeiten an den neuen Songs immer wieder verzögert haben. AnschlieĂźend musste ich mich zusätzlich und intensiv auf den Wacken-Auftritt vorbereiten, was letztendlich ebenfalls viel Zeit in Anspruch genommen hat. Umso mehr freue ich mich, jetzt den RUNNING WILD-Anhängern ein besonders starkes neues Werk präsentieren zu können.“

Kasparek verspricht seinen Fans eine der vielseitigsten Scheiben der gesamten RUNNING WILD-Karriere, mit elf abwechslungsreichen StĂĽcken und groĂźer Liebe zum Detail. “Die neuen Songs sind komplexer als die der beiden letzten Veröffentlichungen”, verrät Kasparek, “was mir besonders beim Einspielen der Gitarren aufgefallen ist. Gleichzeitig erinnern mich die StĂĽcke teilweise auch an einige RUNNING WILD-Klassiker. Ich denke, dass uns insgesamt eine sehr interessante und ĂĽberzeugende Mischung gelungen ist.”

Produziert wurde “Rapid Foray” von Rolf Kasparek, und Toningenieur war Niki Nowy, die das Material auch gemeinsam gemischt und gemastert haben. Das Cover-Artwork basiert auf einem Foto, das Kasparek selbst geschossen hat und das anschlieĂźend von Jens Reinhold (VIRGIN STEELE, FREEDOM CALL u.v.a.) mit dem Look eines Ă–lgemäldes ausgestattet wurde.

Tracklist:

01. Black Skies, Red Flag 4:44
02. Warmongers 4:29
03. Stick To Your Guns 5:08
04. Rapid Foray 4:47
05. By The Blood In Your Heart 5:27
06. The Depth Of The Sea – Nautilus (instrumental) 3:53
07. Black Bart 5:06
08. Hellestrified 4:22
09. Blood Moon Rising 4:20
10. Into The West 4:34
11. Last Of The Mohicans 11:11

Running Wild

RHF 2016 RUNNING ORDER

Posted by Uli On März - 7 - 2016

RHF_Logo_2_w420Mit TURBONEGRO ist heute der Samstagsheadliner bestätigt worden. Und so sieht nun die Running Order fĂĽr das Rock Hard Festival 2016 im Amphitheater in Gelsenkirchen aus: Read the rest of this entry »

ROCK HARD FESTIVAL

Posted by Radu On Oktober - 26 - 2015

rock-hard-2013Auch das ROCK HARD FESTIVAL legt mit seinen Billings los. Zugegeben, der erste Headliner sorgte bei uns bereits fĂĽr einen Freudentanz:

BLIND GUARDIAN, DESTRUCTION, MOONSPELL, TRIBULATION, SULPHUR AEON, YEAR OF THE GOAT, SORCERER

Weitere Acts folgen in KĂĽrze. No sleep till Amphitheater !

Rock Hard Festival 2016

HELLOWEEN NEWS

Posted by Radu On Juni - 1 - 2015

HelloweenHELLOWEEN sind und bleiben eine der einflussreichsten und international erfolgreichsten Acts der Heavy Metal-Szene. Als Gründer des deutschen Melodic Speed Metal gelten die Pumpkins als die Gottväter des Genres und werden dies heute mit ihrem bereits 15. Studioalbum »My God-Given Right« erneut unter Beweis stellen.

Heute veröffentlichen HELLOWEEN den dritten (von vier) Track-By-Track Trailern, inkl. AuszĂĽgen und Kommentaren zu den Songs ‘Creatures In Heaven’, ‘If God Loves Rock ‘n’ Roll’, ‘Living On The Edge’, ‘Claws’, ‘You, Still Of War’

NIGHTWISH NEWS

Posted by Radu On Mai - 13 - 2015

NightwishNIGHTWISH haben mit ihrem neuen Album »Endless Forms Most Beautiful« die deutschen Media Control Charts auf einem zweiten Platz erobert. In über 20 Ländern landeten die Finnen damit Charterfolge, in den Weltcharts platzierte sich die CD auf Platz #8.

Heute erscheint ihre neue, zweite Singleauskopplung zu dem Titelsong Endless Forms Most Beautiful. Die Single ist als MCD, 10“ Vinyl sowie als Download erhältlich.

LIVE REVIEW: BLIND GUARDIAN

Posted by Radu On April - 30 - 2015

Es gibt einige Konstanten im Leben, auf die man sich verlassen kann: Paradise Lost sind immer fĂĽr eine Ăśberraschung gut, Cannibal Corpse werden sich niemals vom Death Metal abwenden und ein Konzert von Blind Guardian ist grundsätzlich ein abenteuerliches Erlebnis. Das aktuelle Album „Beyond The Red Mirror“ hat bei der Fangemeinde seine Anerkennung gefunden, wenn auch Fans der Anfangstage sich immer noch mit dem zunehmendem Bombast schwertun. Was die Wächter live abliefern, sollen wir in der DĂĽsseldorfer Mitsubishi Halle erleben…

„Wo ist denn die Mitsubishi Halle?“ nach anfänglicher Ratlosigkeit spuckt uns das Navi die Adresse der Philipshalle aus, in der wir bereits einige denkwürdige Begegnungen mit den Wächtern hatten. Bereits bei der Ankunft ist es wie nach hause kommen: Fans jeden Alters und (teilweise extrem rare) Shirts tummeln sich in der gut gefüllten Halle, ehe ORPHANED LAND den Anheizer des Abends mimen.

Orphaned LandDie musikalischen Botschafter des Friedens glänzen durch old school rockiges Bühnenentertainment, während der Sänger seine gewohnt exotischen Tanzeinlagen abliefert. Bereits nach drei Songs nimmt er mit dem Spruch „Ich bin nicht Jesus“ vielen Anwesenden die Unsicherheit, denn die Ähnlichkeit ist verblüffend. Neben sehr gutem Sound und der Vorfreude auf potentiellen neuen Fans, gibt’s unter anderem mit `Brother`und `Sapari` gut was zwischen die Hörner. Selbst wenn die Meinungen zur Musik auseinandergehen, so verbuchen die Jungs ihren Charismabonus und haben die Halle schnell im Griff. Mitsingchöre, emporgestreckte Fäuste und Applaus lassen die Stimmung gut steigen und so hinterlassen ORPHANED LAND die Halle auf Betriebstemperatur.

Blind GuardianWas soll man zur Vorfreude auf die Hauptband sagen? Die Stimmung ist erstaunlich entspannt, die Thekenmitarbeiter machen einen guten Job und die Halle fĂĽllt sich innerhalb weniger Minuten bis zum Anschlag. Ohne groĂźartiges Vorgeplänkel fällt dann auch schon der Vorhang und man eröffnet mal eben mit dem 10 minĂĽtigem Monster `The Ninth Wave`, das live seine volle Kraft entfaltet. Nachdem Hansi uns das Motto des abends („Ohne Proben, ganz nach oben“) vorgestellt hat, wird mit „Banish From Sanctuary“ in Erinnerungen geschwelgt…oder doch eher getobt. Als dann noch offenbart wird, dass die Show fĂĽr ein Live Album aufgezeichnet wird, kreist der Stimmungshammer mehrfach durch die Fanreihen und stachelt zu Höchstleistungen in der Nackenmuskulatur an. Die Setlist grätscht gut zwischen Klassikern und neuen Sachen, wobei man sich auch nicht vor epischen Sachen scheut. So begleiten wir Cassandra mit `And Then There Was Silence`, reisen durch die Zeit mit `Wheel Of Time`, oder lassen uns auch mal ballant die RĂĽbe zu `Tanelorn (Into The Void)`abschrauben.

Was an diesem abend besonders gut läuft: die Stimmung steigert sich mit jedem Song immer mehr und als die Akustikklampfe erstmals rausgeholt wird, erwartet Düsseldorf einen weiteren Magic Moment des `Bard Song`, wie 2002 (das es auch auf die live CD geschafft hat). Stattdessen kredenzt man uns Gänsehaut mit `Miracle Machine` und lässt einen riesigen Fanchor auf `Lord Of The Rings` los. Es ist einfach nur herrlich, wie die Barden ihr Heimspiel genießen und eine Stimmung verbreiten, die locker mit einer gewonnen Fußball WM mithalten kann. Gassenhauer `Lost In The Twilight Hall` kracht brutal aus den Boxen, als hätte er gerade erst vor wenigen Wochen zum ersten mal das Licht eines CD Rohlings erblickt, während sich `Twilight Of The Gods` locker in die Setlist einreiht. Als Zugabe gibt es natürlich den Bard Song (herrlich), als Steigerung `Mirror Mirror`(extrem geil) und nach endlosen Zurufen der Fans auch noch `Majesty`(göttlich) als Betthupferl. BLIND GUARDIAN untermauern ihren Kultstatus mit Aggressivität, Ohrwürmern (auch epische) und mit ihrer sympathischen Art eine sehr geile Zeit mit den Fans zu verbringen. Wer die neue Scheibe verteufelt, sollte sich ein Konzert gönnen, denn das ist um jeden Zweifel erhaben. Ja, die Wächter sind älter geworden, ebenso wie ihre Fans. Aber wer die komplette Halle innerhalb weniger Sekunden so in den Griff hat, dass sich alle Fans wieder wie 16 fühlen, der macht definitiv etwas richtig!

Fazit: geiles Konzert, tagelanges Nachbeben in der GefĂĽhlswelt und ein weiterer erinnerungswĂĽrdiger Abend. DANKE!

Radu

BLIND GUARDIAN NEWS

Posted by Radu On April - 6 - 2015

Blind-Guardian_2015Vor knapp zwei Monaten haben BLIND GUARDIAN ihr brandneues Album »Beyond The Red Mirror« veröffentlicht, mit dem es der Band zum fünften Mal in Folge,der Sprung in die deutschen Top 10 gelang.

Nun ist es an der Zeit, »Beyond The Red Mirror« auf die Bühne zu bringen. Dazu fällt heute der Startschuss im der legendären und seit Monaten ausverkauften „Kulturfabrik“ in ihrer Heimatstadt Krefeld, wo vor vielen Jahren alles begann.

Dazu haben BLIND GUARDIAN einen neuen Trailer kreiert, der die Band bei den Proben zeigt und worin sie einiges zu den bevorstehenden Konzerten verraten.

Live erlebt ihr BLIND GUARDIAN hier:

02.04. D Krefeld – Kulturfabrik (ausverkauft)
10.04. NL Eindhoven – Effenaar
11.04. BE Antwerps-Borgerhout – Trix Zall
12.04. UK London – The Forum
14.04. FR Paris – Bataclan
15.04. FR Strasburg – La Laiterie
17.04. ESP Bilbao – Santana 27
18.04. ESP Barcelona – St Jordi Club
19.04. ESP Madrid – La Riviera
21.04. CH Pratteln – Z7
23.04. D Trier – Europa Halle
24.04. D Frankfurt-Offenbach – Stadthalle
25.04. D DĂĽsseldorf – Mitsubishi Electric Halle
26.04. D Bamberg – Brose Arena
28.04. D MĂĽnchen – Zenith
30.04. D Leipzig – Haus Auensee
01.05. D Stuttgart – Liederhalle Beethoven Saal
02.05. D Hamburg – O2 Arena
05.05. I Milan – Alcatraz
06.05. I Rome – Atlantico
08.05. GR Thessaloniki – Principal Club
09.05. GR Athens – Gagarin 205
10.05. GR Athens – Gagarin 205
13.05. TR Ankara – Jolly Joker Ankara
14.05. TR Istanbul – KüçükÇiftlik Park
15.05. RO Bucharest – Arenle Romane
16.05. BG Sofia – UNIVERSIADA HALL
19.05. RS Belgrade – Belexpocentar Beograd.
21.05. SLO Ljubjana – Kino Siska
22.05. AT Graz – Explosiv (ausverkauft)
23.05. AT Vienna – Gaswerk
24.05. CZ Zlin – Masters of Rock CafĂ©
26.05. PL Warsaw – Progresja Music Zone
27.05 D Berlin – Huxley´s Neue Welt
29.05. S Gothenburg – TrädgĂĄrn
30.05. S Ă–rebro – Metallsvenskan Festival
31.05. NOR Oslo – Rockefeller
02.06. FIN Helsinki – Nosturi
04.06. RUS St.Petersburg – A2 Club
05.06. RUS Moscow – Ray Just Arena
07.06. RUS Ekaterinburg – Tele Club
09.06. RUS Samara – Metelitsa
11.06. BY Minsk – Republic Club
23.06. J Osaka – Big Cat
24.06, J Nagoya – Bottom Line
25.06. J Tokyo – O-East
02.10. BR Fortaleza – Siara Hall
03.10. BR Recife – Baile Perfumado
06.10. BR Porto Alegre – Opiniao
07.10. BR Curitiba – Master Hall
09.10. BR Rio de Janeiro – Vivo Rico
10.10. BR Belo Horizonte – Music Hall
12.10. BR Sao Paulo – HSBC
14.10. AR Buenos Aires – El Teatro Flores
16.10. CL Santiago de Chile – Teatro Caupollican
18.10. CR San Jose – Pepper’s Club
20.10. MEX Mexico City – Circo Volador

BLIND GUARDIAN NEWS

Posted by Radu On Februar - 16 - 2015

beyond_the_red_mirror_earbook previewFast fĂĽnf Jahre mussten sich Fans auf das neue, zehnte BLIND GUARDIAN Album “Beyond The Red Mirror” gedulden – und zu tausenden folgten sie dem Ruf der Band und bescheren dem Quartett weltweit groĂźartige Chartergebnisse.

Zum fünften Mal in Folge gelingt dem Quartett aus Krefeld der Sprung in die deutschen Top 10, mit einem großartigen Platz #4. In den Nachbarländern Österreich (Platz #8) und der Schweiz (Platz #10) gelingt BLIND GUARDIAN ihr bisher höchstes Chartergebnis.

Ähnlich verhält es sich in den meisten Ländern, in den USA erzielt der Silberling die bisher höchste Verkaufszahl in einer ersten Woche und stürmt die Billboard Charts auf Platz #132. In Kanada konnten BLIND GUARDIAN ihre Verkäufe gar verdoppeln und steigen auf Platz #49 ein.

Alle bisherigen Chart Ergebnisse von »Beyond The Red Mirror«:

Deutschland: #04
Ă–sterreich: #08
Schweiz: #10
Tschechische Republik: #12
Finnland: #14
Spanien: #31
Schweden: #34
Japan: #45 (#10 International)
Kanada: #49 (#4 Top Hard)
GroĂźbritannien: #54 (#5 Rock, #11 Indie)
Frankreich: #57
USA: #132 (#3 Heatseekers, #6 Top Hard)

Metal Impressions sagt “Herzlichen GlĂĽckwunsch!”

REVIEW: BLIND GUARDIAN

Posted by Radu On Februar - 4 - 2015

beyond_the_red_mirror_earbook

Beyond The red Mirror

Neues Album, neue Wege, oder doch wieder ein Schritt zurück in die glorreiche Vergangenheit? Nach mehrmaligem Hören hat das Album für mich eine sehr persönliche Botschaft an Bord: Schluss mit Nostalgie und ran ans Erwachsen werden!

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