Wer Interesse an Bandfotos (Promotion/Live), einem privaten Shooting, o.Ă€. hat, kann mich gerne unter info@metal-impressions.de kontaktieren. Preis nach Absprache.

REVIEW: JEN MAJURA

Posted by Uli On Dezember - 8 - 2017

JenMajura_InZENity_CoverJEN MAJURA – InZENity: Am 24. November erschien endlich das lang erwartete zweite Album der Gitarristin und SĂ€ngerin JEN MAJURA, ehemaliges Mitglied von KNORKATOR/ EQUILIBRIUM und mittlerweile seit 2015 festes Bestandteil der wohl bekannten amerikanischen Band EVANESCENE. Da sich die SĂ€ngerin Amy Lee in den vergangenen Jahren eine kreative Auszeit gönnte, konnte sich Jen nun endlich um ihr neues Album kĂŒmmern. DafĂŒr hat sie sich ein paar langjĂ€hrige musikalische Freunde mit an Bord  gezogen, die hier einige erstklassige Gastsoli zum Besten geben durften: Alex Skolnick (TESTAMENT), Jeff Waters (ANNIHILATOR), Matthias Ia Eklundh (FREAK KITCHEN), Jan Zehrfeld (PANZERBALLETT) und Nico Schliemann (GLASPERLENSPIEL).

Herausgekommen ist hier nun ein Album, das sich wirklich hören lassen kann. Angefangen vom starken Opener `All The Other Ones`, dem vertrackten Titelsong `InZENity`, der durch seine abwechslungsreiche Rhythmik und MelodiefĂŒhrung besticht. `Bully Lies` wiederum ĂŒberzeugt mit einem starken Groove und brillantem Gitarrensolo. `Lied Ohne Namen‘ wird akustisch dargeboten. ÂŽSick Brain`geht wieder in die Vollen, gefolgt von `Stupid Piece Of Wood` und dem anschließenden instrumentalen `Tobi DidnÂŽt Show Up For Breakfast`, meines Erachtens dem geilsten Song der ganzen Scheibe, wĂ€hrend ‚Like Chuck Norris‘ auch ganz schön im Gehör steckenbleibt. `Far Away`beendet dann das Album.

Man muss es wirklich gehört haben. Dieses Album ist ein erstklassiges Rock/Metal Album geworden. Angefangen mit Jens großartigem Gesang, der mal rockig und soulig rĂŒberkommt, die Refrains gehen sofort ins Gehör und bleiben dort stecken. Das Songwriting ist bis ins kleinste Detail liebevoll durchdacht und es macht wirklich Freude immer neue Nuancen, wie witzige Soundschnipsel oder kurze experimentelle Soundkaskaden zu entdecken. Brachiale Riffs wechseln sich mit ruhigen Passagen ab und geile Gitarrensoli runden das Ganze ab.

Jen ist es wirklich gelungen ein Album der Extraklasse zu veröffentlichen. Man merkt, dass sie hier ihr ganzes Herzblut reingesteckt hat und wir wollen doch hoffen, dass es ihr gelingt, die breite Masse anzusprechen. Alle Daumen hoch!

5/6 Uli


W.A.S.P. OBERHAUSEN

Posted by Peter Marquardt On November - 21 - 2017

W.A.S.P. Freitagabend in Oberhausen – Turbinenhalle 2 ist angesagt um W.A.S.P. ’s 25-jĂ€hriges „Crimson Idol“ JubilĂ€um zu verfolgen. Ausverkauftes Haus!

PB170038RAIN aus Italien machen den Opener. Knapp 30 Minuten mĂŒssen reichen um das Publikum von sich zu ĂŒberzeugen und natĂŒrlich die Stimmung fĂŒr WASP anzuheizen. Klappt sehr gut, wie ich finde. Die fĂŒnf Jungs geben gut Gas und servieren modernen Heavy Rock. Ein Interview mit Amos (Guitar/Vocals) an anderer Stelle.PB170045

Dann heißt es erstmal warten, lange warten
 Drei VideoleinwĂ€nde rechts und links und eine grĂ¶ĂŸere ĂŒber dem Drumset. Licht aus und `The Titanic Overture` erklingt, die BĂŒhne ist stimmungsvoll in Rot ausgeleuchtet, auf den Screens laufen dazu passende Szenen des ursprĂŒnglich geplanten Konzeptfilms. Action! Doch was passiert? Man hört nur die Drums und sonst nichts. Nach ca. vier Minuten zieht Blackie die Reißleine und verlĂ€sst unter verdutzen Blicken mit der gesamten Band die BĂŒhne.

Ende oder was? Es wird lautstark im Publikum diskutiert, es fallen natĂŒrlich die Worte „Diva“ . Ca. 10 Minuten vergehen bis alle wieder auf ihren Posten stehen und es nochmal von vorne losgeht, jetzt stimmt auch der Sound.

Da es sich um das Konzeptalbum „Crimson Idol“ handelt, war von vornehinein klar, dass man nicht viel an Action oder Publikum Interaktion erwarten kann. Zwischen den Songs steht Blackie meist mit dem RĂŒcken zum Publikum und der ErzĂ€hler hat das Wort.

PB170064Richtig Stimmung kommt dann bei `Chainsaw Charlie` auf. Ca. 1800 Fans singen den Chorus `Murders In The New Morgue` mit – Herrlich!

`I m One`, `The Idol` und die herzzerreißende Ballade `Hold On The My Heart` halten die Stimmung. Nach gut einer Stunde ist das erste Set vorbei. Nun folgt also das Best of Set, aber wieder heißt es warten. Egal, Bier holen, Toilette, usw.

Ohne in ein konzeptionelles Korsett geschnĂŒrt legt man furios mit `Love MachineÂŽ los. Endlich was los auf der BĂŒhne und Blackie nimmt Kontakt zum Publikum auf. Auf den LeinwĂ€nden laufen die passenden Videoclips. Mit ordentlich Spass geht es mit `Wild Child` weiter – Nostalgie pur!

Mit `Golgotha` folgt meiner Meinung nach der falsche Song, er killt kurzfristig die Stimmung. Ich hĂ€tte mir noch 1 – 2 Songs vom DebĂŒt gewĂŒnscht. Als im Anschluß `I Wanna Be` gespielt wurde sind aber alle wieder glĂŒcklich.PB170074_1

Fazit: Gute Vorband, gut umgesetztes Konzept von „Crimson Idol“, allerdings zu kurze Zugaben.

Schön war es trotzdem!

Peter

ROCK HARD FESTIVAL 2018

Posted by Uli On November - 10 - 2017

RHF18Das Rock-Hard Festival geht in die nĂ€chste Runde, welches auch im Jahre 2018, vom 18.-20. Mai (Pfingsten), wie immer im wunderschönen Amphitheater am Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen stattfindet. Hier hat man wirklich von allen PlĂ€tzen aus einen hervorragenden Blick auf die BĂŒhne, die Wege sind kurz, eine freundliche Security und humane Preise sorgen dafĂŒr, dass man das Festival in vollen ZĂŒgen genießen kann. Abgerundet wird das Ganze noch von einem Metalmarkt.‹ HochkarĂ€tige Acts versprechen ein abwechslungsreiches Festival.

Was 2003 als einmalig geplantes JubilĂ€umsfestival anlĂ€sslich des 20-jĂ€hrigen Bestehens des ROCK HARD gedacht war, ist inzwischen ein “MUSS”. Ob es an dem musikalisch abwechslungsreichen Programm, dem traumhaft gelegenen Veranstaltungsort, der Stimmung oder an allem zusammen lag – die Fans sind begeistert! Nicht etwa nur „zufrieden“, sondern wirklich „aus dem HĂ€uschen“, wie die zahlreichen Besucher- und Pressereaktionen zeigen.

Das Rock Hard Festival findet selbstverstĂ€ndlich wieder in der wohl schönsten Kulisse des “Reviers” statt: dem Amphitheater Gelsenkirchen im Nordsternpark. Direkt am Rhein-Herne Kanal gelegen, bietet das Theater nicht nur einen malerischen Ausblick, sondern sorgt mit seinen aufsteigenden RĂ€ngen auch fĂŒr die perfekte Sicht aufs BĂŒhnengeschehen und optimalen Sound.

Mit dem ROCK HARD Festival hat sich innerhalb kĂŒrzester Zeit ein emotionsgeladenes Festival-Highlight im Ruhrgebiet etablieren können, das mit seinem urbanen Flair und den erstklassigen Rahmenbedingungen aus der Masse der Wald- und Wiesenveranstaltungen heraussticht. Seid mit dabei, wenn der Pott ĂŒberkocht!

Hier die bisher bestÀtigten Bands 2018:

SAXON

TIAMAT

ULI JON ROTH

MARDUK

CIRITH UNGOL

DAIMOND HEAD

NIGHT DEMON

THE NEW ROSES

BACKYARD BABIES

ATTIC

u.v.m.

OUR LAST NIGHT TOUR

Posted by joel On Oktober - 11 - 2017

OUR-LAST-NIGHT-Selective-Hearing-European-Tour-2017Die amerikanischen Metalcore-Jungstars von OUR LAST NIGHT kommen Ende Oktober und Anfang November fĂŒr 6 Termine nach Deutschland. Mit ihrer aktuell fĂŒnften EP “Selective Hearing“ im GepĂ€ck versprechen die Auftritte Metalcore mit Leib und Seele.

Das komplette Jahr ĂŒber veröffentlichte die Gruppe Videos von CoverstĂŒcken die sie wie schon vor drei Jahren unter der Aktion “A Summer Of Covers”. Gecovert wurden unter anderen “All We Know” von The Chainsmokers, “Black Beatles” von RAE SREMMURD, “Heavy” von LINKIN PARK oder auch “Shape of You” von ED SHEERAN. Im letzteren Video verkĂŒndete die Gruppe den Namen der EP und deren Veröffentlichungsdatum. Kurz darauf folgten auch schon die Tourdaten fĂŒr die Europa, England und Russland Tour die in den letzten Tagen begonnen hat.

Demnach werden sie bald wieder live in Deutschland zu sehen sein. Mit dabei sind Berlin, Hamburg, Leipzig, SaarbrĂŒcken, Köln und Karlsruhe. Und es kommt noch besser. FĂŒr die Konzerte in Berlin und Köln werden OUR LAST NIGHT unterstĂŒtzt von BLESS THE FALL und NEW VOLUME mal eben zwei hammerharte Support-Bands, die der Menge auf den Gigs sicher nochmal richtig einheizen werden.

Die Karten sind an allen öffentlichen Vorverkaufsstellen erhĂ€ltlich und sind ab 26,00€ pro Ticket zu erwerben. Gebt euch das Package an folgenden Tagen:

So. 29.10.2017 Berlin – Lido
Mo. 30.10.2017 Hamburg – Markthalle
Mi. 01.11.2017 Leipzig – Felsenkeller
Do. 02.11.2017 SaarbrĂŒcken – Garage
Fr. 03.11.2017 Köln – Essigfabrik
So. 05.11.2017 Karlsruhe – Substage

ROCKHARZ FESTIVAL 2017

Posted by Stefanie On Juli - 19 - 2017

UnknownNordMensch In Concerts war fĂŒr uns auf dem Rockharz Festival. Stefanie wird berichten wie es dort so war: Anreisetag war fĂŒr mich der Donnerstag. Dieser aber leider mit einer Autopanne versehen und einer Ankunft somit auf dem FestivalgelĂ€nde erst um 20:00 Uhr.  Shit happens!

Auf dem Infield der Festival-Area angekommen, konnte ich noch zwei Songs von LACUNA COIL genießen. Sie lieferten eine tolle Show mit viel BĂŒhnenaktivitĂ€t und es war eine Freunde ihnen zuzusehen und zuzuhören. Es war in diesem Jahr mein erstes ROCKHARZ und ich spĂŒrte bereits bei Ankunft diese besondere AthmosphĂ€re, von welcher mir im Vorwege schon berichtet wurde. Mit ca. 15.000 Besuchern ist das Festival angenehm ĂŒbersichtlich, kurze Wege, nettes Personal, eine klasse Auswahl an kulinarischen StĂ€nden, einer schnellen Bedienung an den GetrĂ€nkestĂ€nden, gemĂŒtlichen Sitzmöglichkeiten im Biergarten des „Mutantenstadl“ uvm.. Gut fand ich auch die BĂŒhnensituation der ZwillingsbĂŒhne. Hier ist es dem Publikum dann, ohne lange Wegstrecke und ohne zeitliche Überschneidungen der Bands, möglich, in kurzer Zeit vor der anderen BĂŒhne zu stehen und somit nichts zu verpassen.

Kadavar6Beginnen wir also mit KADAVAR, die auf der Rockstage spielten. Die drei Berliner Mannen entwickelten eine solch irre tolle Stimmung. Stoner-/Psychedelic-Rock vom Feinsten. Lupus, das Mammut und der Tiger (so ihre Spitznamen) lieferten lĂ€ssig und sauber ab und spielten u.a. Songs, wie „The Old Man“, „Come back life“ und auch die „Doomsday Machine“ fehlte nicht. SUPREME ! Alles von hinten bis vorne. Freuen wir uns auf die Berliner im Herbst, denn dann touren sie wieder.




ArchEnemy1Gut eingestimmt ging es weiter auf der Darkstage mit ARCH ENEMY. Hier fĂŒllte es sich natĂŒrlich erheblich, denn diese Band war u.a. der heutige Headliner. Frontfrau Alissa White-Gluz war von der ersten Sekunde an prĂ€sent und zeigte sich sexy und mit einer klasse Performance dem Rockharz-Publikum. Es fehlte an nichts. Ein gutes BĂŒhnenbild mit Feuereinsatz aus Kanonen rundeten dann die Show ab. PERFEKT !

Next Stop danach dann IN EXTREMO. Ein weiterer Headliner des Abends. IN EXTREMO gaben ebenfalls eine absolut perfekte Show ab. Ein Feuerwerk der Musik, als auch ein Feuerwerk „on stage“. Die Pipes wurden gespielt, die Harfe erklang und bekannte Songs, wie „Vollmond“, „Spielmannsfluch“ oder aber gar die unvergessenen „Merseburger ZaubersprĂŒche“ stimmten die Fans glĂŒckselig. NatĂŒrlich haben sich In Extremo ĂŒber die Jahre verĂ€ndert. Oftmals hatte man das GefĂŒhl, dass Frontmann, Michael Rhein, gleich von seiner Gestikulierung her anfing zu rappen. Alles in allem aber von der Show und auch der Songauswahl her, ein Daumen, der nach oben geht. Diese Band weiß genau was sie tut und dieser Funken sprang auf jeden ĂŒber.InExtremo4

FiddlersGreen7Den Abschluss des Donnerstags gaben dann FIDDLERS GREEN. Mit einer absolut guten Show bei eher „schwachem“ Licht kredenzte die bunt gemixte Truppe fröhliches Liedgut, bei dem der eine oder andere mit anfing zu tanzen oder noch kurz vorm „Licht ausmachen“, das eine oder andere Bier zu trank. FĂŒr mich hieß es nun auch, den ersten langen Tag Revue passieren zu lassen und mich zu meinem Auto zu begeben, um dann totmĂŒde (aber zufrieden) in mein Bett zu fallen.

Am Freitag ging es dann weiter in den Nachmittagsstunden. Ein warmer schwĂŒler Tag, dennoch ließ die Laune der Besucher und das Treiben keinen Abbruch nehmen. Zunehmend waren deutlich mehr Rock- und Metalheads auf dem GelĂ€nde. Es flossen noch mehr GetrĂ€nke und man sah oftmals den einen oder die andere mit neonfarbenen Wassereisstangen umherspazieren. Kurzum: Eine AbkĂŒhlung war dringend notwendig, aber diese ließ auf sich warten.

Unzucht6Um 15:25 standen dann UNZUCHT auf meinem Programm und das nicht nur fĂŒr mich. Es wurde voll und man sah schon, dass diese Band ihre Fangemeinde hat. Da stand er nun mit seinem charmanten aber auch mystischen Blick und die MĂ€dels himmelten in an. Frontmann Daniel Schulz. Geben wir es doch zu, MĂ€dels, er ist ist schon ein heisser Feger. SouverĂ€n lieferten sie bekannte Songs ab und als dann auch noch Mr. HOT sich in den Graben begab, die Absperrung erklamm und ins Publikum sprang und dieses ihn „auf HĂ€nden trug“ war das Ding gewonnen. Hut ab ! Hat mir sehr gut gefallen. Nun bin ich auch ein Unzucht-Fan geworden.

OstFront2Auf der Darkstage sollten wir nun auf OST + FRONT treffen. Ganz ehrlich: Das war nie so meines und ist es auch nach diesem Auftritt nicht geworden. Ihre AnhĂ€nger feierten sie ab, musikalisch und auch textlich weiss ich allerdings bis heute nicht so recht, wo ich diese Combo ablegen kann. Aber zum GlĂŒck ist alles im Leben Geschmackssache und sie lieferten eine blutig-bunte Show.

Nordisch ging es dann weiter mit VARG. Eine sehr sympathische Truppe aus Oberfranken, die aber seit Jahren die nordische Mythologie in ihren Songs verarbeitet. Von daher sind sie schon im  Herzen  der Nordfrau (und damit meine ich mich).  Musikalisch wirklich alles gegeben und von mir fĂŒr gut befunden, dennoch fiel mir aber auch bei Varg auf, dass die Musiker, wie auch bei vielen Bands zuvor, diese wie festgewachsen auf ihren PlĂ€tzen auf der BĂŒhne oftmals die ganze Show stehen blieben. MerkwĂŒrdig war das schon. Insofern hierfĂŒr kleine Abzugspunkte.Varg1

Da der Vortag mir wohl noch in den Knochen lag und die SchwĂŒle am Freitag den Nachmittag ĂŒberdeckte und die Sonne brannte, gab dann mein Kreislauf ein wenig nach und ich entschied mich (wenn auch traurig), kurz vor Lord of the Lost die Segel zu setzen und fuhr in mein Quartier um fĂŒr den Samstag, fĂŒr alles was da noch kommen sollte, wieder fit zu sein. Schade war es allerdings um Bands, wie Iced Earth, Pain oder Heaven Shall Burn, die ich nun leider verpasste.

Die Auszeit tat auf jeden Fall gut und der Samstag konnte kommen. Es war deutlich voller am Samstag. Der Tagesparkplatz musste erweitert werden und der Weg zum Infield wurde etwas lÀnger, aber immer noch nicht der Rede wert und vollkommen in Ordnung. Kennen wir doch von Wacken & Co. ganz andere Wegstrecken.

Die letzten zwei/drei Songs von ASPHYX, der Doom-Death-Metaller aus den Niederlanden, konnten wir noch mit anhören. Sie gefielen zumindest meiner Begleitung absolut gut und genug Publikum zogen sie ebenfalls.

Moonspell5Nun aber schnell rĂŒbergeschwenkt zu den Portugiesen von MOONSPELL. Eine Band, auf die ich live gespannt war, denn von den Alben her, begeisterten sie mich. Umso enttĂ€uschter war ich von ihrer BĂŒhnenprĂ€senz. Sagen wir es einmal so, sie waren sicherlich in ihrem Tun gut, aber sie holten nicht ab. Dies merkte man auch am Publikum, das nun lieber den gerade einsetzenden 20minĂŒtigen Regen nutzte, um in diesem zu tanzen, als weiter aufmerksam der Band zu folgen.

Und nun ging es im ZickZack der beiden BĂŒhnen hin und her. INSOMNIUM betraten die Darkstage und mit den ersten GitarrenklĂ€ngen und Gesangsparts hatte diese Band mich total in den Bann gezogen. Gutaussehende Finnen, die auch musikalisch glĂ€nzten und die ich vorweg gar nicht so recht auf dem Schirm hatte. Melodic Death Metal. Klasse! Ich bin sonst nicht der Freund von NUR Death Metal, aber hier spielten wirklich schöne Melodic-Moments ein und nahmen mich mit auf ihre musikalische Reise. Man ließ sich zufrieden ins Gras  plumpsen und verfolgte die Finnen bis zum Ende. Mein Fazit: Daumen nach oben und gerne wieder!Insomnium5

GraveGigger8Nun schnell aufgestanden, Gras von den Klamotten geputzt und ab zu GRAVE DIGGER. Man kennt die Urgesteine des True Metals und man mag sie oder nicht. Von der Menge vor der BĂŒhne ausgehend, waren aber viele AnhĂ€nger anwesend und feierten ihre Band. Eine fröhlich-freundlich und sympathische Metalband, die sehr fotogen ist und uns Fotografen das eine oder andere schöne Bild schenkten. Das Publikum schien ebenfalls rundum zufrieden und sang mit bei Songs, wie  „Vahalla“ oder aber auch „Excalibur“.

Nach Grave Digger ging zu meinem Highlight des Festivals. Sie waren mein absolutes Zugpferd. KORPIKLAANI „on stage“ now. Mit dem ersten Sprung auf die BĂŒhne eroberte Jonne mit seinem Gefolge die Fans und natĂŒrlich auch mich. „Pilli On Pajusta Tehty“ wurde gespielt und mit einem Male bewegten sich Musiker. Es war pure Action und die schönsten Songs der KorpiklaaniÂŽs wurden abgefeuert. Man trank zusammen gedanklich „Vodka“, ließ sich mitnehmen in die finnische MĂ€rchenwelt bei „ÄmmĂ€nhauta“ oder meinem Lieblingssong „Lempo“. Alles war dabei, nichts fehlte. Diese Band ist und bleibt eine absolute Freude und ich bin dankbar, sie im kommenden Februar wieder zu sehen.Korpiklaani3

DARK TRANQUILLITY waren danach Programm. Sicherlich waren sie mir von einigen Songs her gelĂ€ufig, aber was ich nun erlebte, war der Hammer. Das Publikum war heiss auf die Schweden. Das merkte man sofort und die Band war 100% von Anfang an da. Schon nach zwei Songs war ich begeistert. Eine solche Ausstrahlung hatte Frontmann Mikael Stanne. „Forward Momentum“, ein Song der live so berĂŒhrte. Die Stimme von Mikael Stanne einfach genial. Dark Tranquillity haben mit Sicherheit seit dem Rockharz den einen oder anderen AnhĂ€nger mehr und ich glaube, das war nicht das letzte Mal, dass ich diese Band sah. Großes Kompliment !

eluveitie11ELUVEITIE nun als einer der Headliner des Samstags. Es wurde deutlicher voller vor der BĂŒhne oder sagen wir vor den BĂŒhnen, denn natĂŒrlich sammelten sich auch schon einige fĂŒr den weiteren Headliner. Dazu spĂ€ter jedoch mehr. Gesang, Harfe, Geige, Leiher und Flöte waren nun im Groben angesagt. Wie bei allen Headlinern wurde das Licht total grell. Dies tat natĂŒrlich der Band und ihrer Musik keinen Abbruch. Sie prĂ€sentierten wundervolles Liedgut und gerade auch Fabienne Erni verzauberte mit einer besonderen Klangfarbe und einem schönen Harfenspiel. Alles in allem: Eluveitie kamen, spielten und ĂŒberzeugten. Danke auch dafĂŒr.

blindguardian4Bevor es mit BLIND GUARDIAN losgehen sollte, bedankte sich das Rockharz-Team nun bei allen Helfern, KĂŒnstlern und natĂŒrlich den Fans. Ein schöner Abschluss und ein nahtloser Übergang zu den eigentlichen Headlinern. Diese Band begleitet ĂŒber Jahre doch einige Metalhearts. Es war auf dem Infield brechend voll. Alle waren gekommen. Eine wahnsinnige Stimmung. Die Fans feierten ihre Heroes und sangen laut mit voller Inbrunst „Vahalla“ oder aber auch „Nightfall“. Als vorletzter Song gab es natĂŒrlich „The BardÂŽs Song“ und die Fans lagen sich teils in den Armen. Ein schönes Abschlussbild eines einfach tollen Festivals, das meiner Meinung nach nicht viel grĂ¶ĂŸer werden sollte, denn dann verliert es seinen Charme fĂŒr viele, denen Wacken und andere Festivals einfach zu groß wurden.

feuerschwanz3Nach Blind Guardian leerte sich das Infield in einer rasanten Geschwindigkeit und einige Wenige blieben noch, um FEUERSCHWANZ zu sehen. Ein letztes Aufzucken der Fans und eine bunte „Sex is Muss“-Show der FeuerschwĂ€nze in ihren Rittergewandungen folgte. Trinkliederstimmung, wie ich immer sage. HĂŒbsch bunt, aber die Kraft bei vielen, weiter zuzuhören war nicht mehr vorhanden. Platte FĂŒĂŸe trugen mich zum Auto. Man drehte sich auf der Anhöhe des Parkplatzes noch einmal um, schaute auf das Lichtermeer des FestivalsgelĂ€ndes und fĂŒr die Nordfrau es war Zeit zu sagen:

TschĂŒĂŸ Rockharz und Danke ! Wir sehen uns 2018 wieder ! Stefanie

REVIEW: DIRKSCHNEIDER

Posted by Uli On Juli - 18 - 2017

400x400Die lang ersehnte DIRKSCHNEIDER – Live – Back To The Roots – Accepted  erscheint am 4. August via AFM-Records. Die Show wurde im Dezember 2016 in Brno in Tschechien aufgenommen und ist quasi die visuelle ErgĂ€nzung zur im Jahre 2016 erschienen Live-CD.

Leider liegt mir nur die CD-Version zur Rezension vor, so dass ich nicht die Live BluRay besprechen kann. Aber das macht nichts. Denn was man hier zu hören bekommt ist Heavy Metal vom Allerfeinsten. Und das weiß eigentlich jeder, der die Band auf ihrer letzen viel umjubelten Welttournee oder auf den großen Open Air Festivals zu Gesicht bekam.

Udo ist gesanglich gut in Form. Ok, nicht mehr ganz so wie damals und seine Band spielt sich hier sprichwörtlich wirklich den Arsch ab. Dementsprechend wird so auch die Live BluRay werden, nur mit entsprechendem visuellen Background.

Die Songauswahl zergeht auf der Zunge. Alle Klassiker der ACCEPT-Ära werden gespielt, nichts wird ausgelassen. Sei es `London Leatherboys`, `Breaker`, `Princess Of The Dawn`, `Restless And Wild`, ®Screaming For A Lovebite`, ®Metal Heart®, `Balls To The Walls`nur um einige zu nennen und man kann wirklich sagen, dass die Herren von ACCEPT damals wirklich neben den Scorpions, die beste Band Deutschlands auf dem Sektor der harten Schiene war.

Zum Sound der CD ist zu sagen, dass er glasklar und druckvoll aus den Boxen kommt und

sehr homogen wirkt, wĂ€hrend der Gesang von Herrn Dirkschneider ĂŒber allem liegt. Der Gitarrensound steht wie eine Wand und die Rhythmusfraktion tritt ganz gewaltig Arsch. Es macht richtig Spaß das Ganze laut zu hören.

Fazit: Udo Dirkschneider hat hiermit alles richtig gemacht, um sich nun endgĂŒltig von der ACCEPT-Ära zu verabschieden und mit U.D.O. weiter machen zu können.

Herausgekommen ist hier ein Live Dokument der Extraklasse. Heavy Metal! Wie er nur sein kann. Laut! Ehrlich! Mitreißend!!! Denn wo DIRKSCHNEIDER draufsteht ist auch DIRKSCHNEIDER drin.

Volle Punktzahl 6/6

Das Ganze erscheint als DVD/2 CD, BluRay/2-CD und Gtf. 3-Vinyl und 2 verschiedenen Farben.

LIVE: MONSTER MAGNET

Posted by Uli On Juni - 21 - 2017

MONSTER MAGNET, CAPITANO 9.6. FZW-Dortmund Nach dem vielfach umjubelten und ausverkauftem FZW Konzert im Jahre 2014 gab sich die amerikanische Stonerlegende MONSTER MAGNET um Mastermind Dave Wyndorf wieder die Ehre, im FZW erneut in Dortmund wÀhrend ihrer aktuellen Tour zu spielen.

Snapseed_10Doch bevor MONSTER MAGNET die BĂŒhne betraten, eröffnete die Berliner Supportband CAPITANO den Reigen. Die Musik, eine Mischung aus Indie/Stonerrock, kam in den ersten Momenten beim Publikum sonderlich nicht so gut an.

Der SÀnger, bekleidet mit einer venezianischen Pfauenfedermaske und Bauchbinde, seine musikalischen Mitstreiter mit bemalten Gesichtern boten schon eher einen karnevalistischen Anblick, doch je lÀnger die Band spielte, desto mehr ging sie ins Gehör und gefiel dem Publikum. Nach vierzig Minuten war es dann vorbei und die Band bekam doch einen beachtlichen Beifall.Snapseed_9

Nach der obligatorischen Umbaupause erschien dann endlich MONSTER MAGNET unter frenetischem Applaus auf der BĂŒhne und legten mit `Dopes Of Invinty`, `Radiation Day`und `Powertrip`mĂ€chtig los. Dave Wyndorf, deutlich abgespeckt, war natĂŒrlich der Blickpunkt des kompletten Konzerts. Von zwei Ventilatoren angeweht, setzte er sich souverĂ€n in Szene und wirkte sehr agil im Gegensatz zu frĂŒher auf der BĂŒhne.

Snapseed_2Vom kommenden Album wurde der Song `Mindfucker` gespielt, welches dieses Jahr noch erscheinen soll. Ansonsten bestand die Setlist aus allen Schaffensphasen der Band, so dass keine Langeweile aufkam. Die Band war in absolut guter Spiellaune und ging souverĂ€n zur Sache. Als dann `Spacelord`im Zugabteil als letztes StĂŒck gespielt wurde, gab es im Publikum kein halten mehr, hier war jetzt kollektives Ausrasten angesagt.

Wieder einmal ist es MONSTER MAGNET gelungen, ein fulminantes Konzert zu geben und ein gut gelauntes und zufriedenes Publikum zu hinterlassen. Gerne wieder!

Uli

LIVE REVIEW: RHF 2017

Posted by Uli On Juni - 18 - 2017

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ROCK HARD FESTIVAL 2017 Zum fĂŒnfzehnten Mal rockt nun schon der Pott am Pfingstwochenende beim diesjĂ€hrigen Rock Hard Festival 2017 im traumhaften Amphitheater in Gelsenkirchen, direkt am Rhein Herne Kanal und wieder einmal es ist dem Rock Hard Team gelungen, ein spannendes Billing auf die Beine zu stellen. Headliner wie OPETH, BEHEMOTH und BLUES PILLS sowie andere namhafte Bands wie EXODUS, DIRKSCHNEIDER, CANDLEMASS und FATES WARNING sorgten fĂŒr redlichen Publikumsandrang.

Voller Vorfreude ging es endlich am Freitag los zum ersten Festivaltag, das Wetter war einfach ideal, schon ein wenig zu heiß, das erste Festivalbier wurde auf dem GelĂ€nde vernichtet, die Kollegen der fotografierenden und schreibenden Zunft wurden begrĂŒĂŸt. Kurz vor fĂŒnfzehn Uhr ging es dann wieder los in Richtung Fotograben, wo wir natĂŒrlich wie jedes Jahr freudig von den Jungs der CCS-Security herzlich begrĂŒĂŸt wurden.

FREITAG 1. Festivaltag

P6020071Als erste Band betraten die deutschen Thrasher DUST BOLT die BĂŒhne und konnten das schon zahlreich erschienene Publikum voll begeistern. Das bayrische Trio entfesselte auf der BĂŒhne einen wahren Hexenkessel, konnte mit doppellĂ€ufigen Gitarrensoli und Midtempopassagen voll ĂŒberzeugen. Ein gelungener Auftakt.

Auf zur nĂ€chsten Truppe. ROBERT PEHRSSONÂŽS HUMBUCKER aus Schweden, gaben sich ein wenig schwer auf der BĂŒhne. Eine Mischung aus Classic Rock Ikonen wie THIN LIZZY, UFO, RAINBOW oder DEEP PURPLE kann ja eigentlich nicht verkehrt sein, aber was Herr Pehrsson dort auf der BĂŒhne mit seiner Band zelebrierte war wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Die Musik hatte keine Höhen und Tiefen, kam ziemlich lustlos und langweilig daher. Dementsprechend war die Publikumslaune auch nicht sehr euphorisch.

P6020226Ganz anders sollte es nun bei MANTAR werden. Hier gab es heute zum ersten Mal richtig Stimmung im Publikum. Was die beiden Musiker, Hanno (v./g.) und Erinc (dr.) hier zelebrierten, war schon ganz harter Tobak.

Mit einer Mischung aus Black-, Death-, Punk- und Doom-Elementen sorgten sie hier fĂŒr einen wahren Hexenkessel. Die Musik wurde mit einer immensen brachialen Kompromisslosigkeit vorgetragen, wĂ€hrend Hanno sich gesanglich im wahrsten Sinne des Wortes auskotzte. Ein sehr intensives Konzert, das man nicht jeden Tag zu sehen und hören bekommt!! Daumen hoch!!!

P6020321Über die DEAD DAISIES muss man nicht viel berichten, denn wer sie fĂŒr ein Konzert oder Festival bucht, der weiß wirklich was einem erwartet. Hard Rock at its best.

Die 2012 gegrĂŒndete All-Star Band um Gitarrist Davy Lawy hat 2016 ihren dritten Longplayer „Make Some Noise“ auf den Markt geworfen, ein Live-Album folgt in KĂŒrze. SĂ€nger John Corabi (ex-MOTLEY CRÜE), Gitarrist Doug Aldrich (ex-DIO/WHITESNAKE), Bassist Marco Mendoza (ex-WHITESNAKE, THIN LIZZY) und Brain Tichy (ex-WHITESNAKE) boten hier ganz großes Rock`n Roll Kino der Extraklasse nach dem Motto: Make Some Noise. Und das Publikum dankte der Band hinterher mit krĂ€ftigem Applaus!!!!! Ein kleiner Abzug noch am Rande: Es wurden zwei oder drei Coversongs zu viel gespielt!

P6020455Ein Höhepunkt folgte nun dem nĂ€chsten. CANDLEMASS, die Doom Metal Götter aus Schweden, betraten die BĂŒhne und zelebrierten hier wirklich eine Messe vom Allerfeinstem. Die Band um Mastermind Leif Edling (b) zog hier alle Register, um das Publikum in seinen Bann zu ziehen.

Das Gitarrenduo Lars Johansson und Mats Björkman schmissen ihre zĂ€hen Lavariffs ins Publikum, wĂ€hrend SĂ€nger Mats Leven ĂŒberaus mit seiner geilen Stimme ĂŒberzeugen konnte und seine Rolle als Frontmann gekonnt in Szene setzte. Die Setlist ließ nichts zu wĂŒnschen ĂŒbrig, die Band hinterließ ein vollkommen zufriedenes Publikum, welches die Band von Anfang an lautstark abfeierte.

P6020633So, nun zum Headliner am Freitag. Die BLUES PILLS aus Schweden hatten danach keinen leichten Stand, den Auftritt von CANDLEMASS zu toppen. Auch schon im Vorfeld wurde schon viel darĂŒber diskutiert, ob diese Band ĂŒberhaupt Headlinerstatus hier auf diesem Festival hĂ€tte. Nun ja, die Band ist mittlerweile zu einer wichtigen neuen Classic Rock Band geworden, aber ich finde, sie wird dennoch ein wenig zu hoch gepusht. Nichtsdestotrotz kam sie hier im Rund gut an.

SĂ€ngerin Elin Larsson ist natĂŒrlich der Blickfang der Band, wĂ€hrend die Musiker eigentlich nur im Hintergrund agieren. Der sehr junge Gitarrist Dorian Sorriaux ist ohne jeden Zweifel einer der besten kommenden Gitarristen in seinem Genre. Die Rhythmussektion der Band ist perfekt. Aber trotzdem kommt bei mir nicht so richtig die Stimmung auf. Als die Band 2014 hier auf dem Rock Hard Festival im Sonnenschein spielte, hatte ich noch einen GĂ€nsehauteffekt, heute aber war es eher ein fader Nachgeschmack!

Uli

SAMSTAG 2. Festivaltag

Snapseed_22Der Samstag startete mit einer gepflegten Runde NWOBHM. Wer sich auf eine gemĂŒtliche Runde rumstehen mit einem Kontrabier gegen den Kater eingestellt hatte, wurde mit dem Auftritt von MONUMENT schnell eines besseren belehrt. Die Truppe legte einen regelrechten Senkrechtstart hin, der das Amphitheater schnell fĂŒllte. Ex- White Wizzard-SĂ€nger Peter Ellis` Organ lockte einfach vor die BĂŒhne und die Spielfreude entfachte schnell einen FlĂ€chenbrand im Publikum, der sich ausbreitete.

Die Songs von „Hair Of The Dog“ funktionieren live nicht nur, sie haben bei der Audienz die Wirkung eines Schleudersitzes, wobei auch die Pyroshow den Jungs in die Karten spielte. Erstaunte Blicke, breites Grinsen und eine fette Party waren die Folgen des Sounds, der in bester Maiden/Thin Lizzy Manier zelebriert wurde. Trotz der frĂŒhen Startposition legten MONUMENT die Messlatte fĂŒr diesen Tag schon sehr hoch und wurden bei einigen bereits schnell als heimlicher Headliner gehandelt.‹‹WĂ€hrend die feierwĂŒtige Menge sich an die BierstĂ€nde drĂ€ngte, begann der Umbau fĂŒr KETZER. Ob sie den Stimmungspegel halten konnten? Sie legten ohne große Vorwarnung los und brachten die Menge schnell auf Betriebstemperatur. Obwohl sie durchaus aggressiver zugange waren, rockten die Riffs tapfer, ohne in GeknĂŒppel zu verfallen. WĂ€hrend des Gigs blieb der Energiepegel zwar oben, aber eine weitere Steigerung gab`s leider nicht. Egal, die Songs funktionierten und der Gig wurde abgefeiert.

Snapseed_20THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA brauchten ein wenig, um das Publikum aus der Reserve zu locken. Auch wenn zwei nette Stewardessen im Hintergrund tanzten und sangen, so frisst der Keyboardsound zu Beginn stellenweise Björn Strids Vocals gnadenlos auf. Im Laufe des Gigs wurde die Meute zutraulicher fĂŒr den AOR Sound und so verfehlten Schwergewichte wie `Living For The Lifetime` ihre Wirkung nicht. Keine tobende Meute, sondern eher eine entspannte, lĂ€ssige Stimmung dominierte hier auf und vor der BĂŒhne und sorgte fĂŒr eine gemĂŒtliche UrlaubsatmosphĂ€re.

Snapseed_19Die Pechvögel des Festivals waren eindeutig SKYCLAD; mĂŒssen sie bei Hardcore Fans bereits leichte Ablehnung wegen des fehlenden Original SĂ€ngers ĂŒber sich ergehen lassen, fehlte ihnen gerade beim Gig ihre Violinistin Georgina Biddle, die kurzfristig krank geworden war. Und so begann der Gig einer generell unterbewerteten Band pĂŒnktlich zum Regeneinsatz. Zum GlĂŒck war das den Jungs scheißegal, denn sie hatten richtig Bock auf ihren Gig und spielten sich schnell in einen Partyrausch, der ansteckte.

Getreu dem Motto „Wenn alles schon scheiße ist, genießen wir es richtig“ schmissen sie mit Songs um sich, dass der Moshpit kochte. `Parliament Of Fools` ließ die Meute mitsingen, `Inequality Street` wurde hart abgefeiert, wĂ€hrend `Another Drinking Song` den Stimmungspegel ĂŒberkochen ließ. Neben Party und Wortspielchen fanden SKYCLAD auch kurz Zeit fĂŒr ernste Worte und so lautet ihre Antwort auf die politische Gesamtsituation `Thinking Allowed`, ehe sich die Truppe verabschiedete. Schlechte Voraussetzungen, unterbewertete Band, richtig fetter Gig!

Snapseed_17Ein leichtes Kontrastprogramm zur fröhlichen Stimmung bot das hollĂ€ndische Flaggschiff ASPHYX. Zumindest musikalisch, denn stimmungsmĂ€ĂŸig wurde hier aus allen Rohren gefeuert, bis das Amphitheater aus allen Poren von den Besuchern blutete. Martins SprĂŒche („Unser Drummer weigert sich seit Jahren nackt zu spielen“), die kompromisslose BrutalitĂ€t und das vollgestopfte Amphitheater harmonierten perfekt miteinander. Songauswahl, QualitĂ€t und Stimmung, konnte man folgendermaßen beschreiben:‹DEEAAAAATH HAAAMMEER!!!!! BOW DOWN TO THE DEATH HAMMMER!!!‹ON YOUR KNEES!!!!!

Oldschool mĂ€ĂŸig die RĂŒbe abschrauben lassen und danach völlig zerstört aus dem Moshpit in Richtung Bierstand kriechen. ASPHYX lieferten zuverlĂ€ssig ab und hinterließen eine schwitzende und glĂŒckliche Meute.

Radu

Snapseed_16Die nĂ€chste Abrissbirne stand nun schon in den Startlöchern, um dem Publikum zu zeigen was ne Harke ist. Die Bay Area Thrasher EXODUS sind immer wieder ein Garant fĂŒr hochexplosive Konzerte. Auch heute war es der Fall. Vor allem mit dem zurĂŒckgekehrten SĂ€nger Steve „Zetro“ Sousa, ging es hier im Rund mĂ€chtig zur Sache. Die beiden Gitarristen Gary Holt und Lee Altus ballerten ihre Riffs und aberwitzigen Gitarrensoli ins Publikum, wĂ€hrend die Rhythmusfraktion mĂ€chtig Dampf abließ und das Publikum ausrasten ließ. Die Setlist war vom Allerfeinsten, somit war EXODUS an diesem Wochenende wirklich einer der Höhepunkte.

Snapseed_14PARTYTIME


.D-A-D aus DĂ€nemark hatten es trotzdem nach EXODUS leicht, das Publikum auf seine Seite zu ziehen, denn sie sind wirklich Garant fĂŒr gute Laune Konzerte. Angefangen vom genialen BĂŒhnenbild: Ein komplettes Wohnzimmer wurde auf die BĂŒhne gebracht. Auf einer riesigen blauen Couch stand das Schlagzeug von Laust Sonne. Links und rechts der BĂŒhne standen zwei ĂŒberdimensionale VerstĂ€rkerattrappen, wĂ€hrend im Hintergrund zwei riesige Wandteppiche hingen, drapiert von zahlreichen Stehlampen. Also DAS BĂŒhnenbild schlechthin vor dem Herrn!!

Die Show wie immer spaßig, mit lustigen Ansagen von Herrn Binzer, Mitsingspielchen und natĂŒrlich einer deftigen Prise RockÂŽn Roll. Ausnahmebassist Stig Pedersen, der mit seinen absolut genialen zweiseitigen BĂ€ssen immer ein Hingucker ist und heute mit Astronautenanzug und Helm bekleidet war…ein Mordsgaudi. Das Publikum war außer Rand und Band und feierte die Band lautstark, besondern zum Schluß, als die Bandhymne `Sleeping My Day Away` ertönte. Alle Daumen hoch!

Snapseed_12Nun wurde es bitterböse. BEHEMOTH, das polnische Black/Death Abrisskommando, gab sich die Ehre, den Samstag abzuschließen. FĂŒr die Fotografen hieß es nach dem ersten Song in den Fotograben, nur zwei Songs fotografieren und dann ganz schnell wieder daraus zu verschwinden. Manchmal muss man das nicht verstehen.

Das Konzert begann dĂŒster mit `Blow Your Trumpets Gabriel`. Frontmann Nergal erschien mit Fackeln auf der BĂŒhne, zĂŒndete einige Lampen an, warf die Fackeln zur Seite und fast hĂ€tte das Backdrop Feuer gefangen, hĂ€tte nicht ein beherzter Roadie eingegriffen. Die Band spielte sich konsequent durch ihre Setlist, die kaum WĂŒnsche ĂŒbrig ließ. NatĂŒrlich durfte eine deftige Pyroshow nicht fehlen, ebenso der obligatorische Weihrauch. SĂ€nger und Gitarrist Nergal ĂŒber alles erhaben zog das Publikum in seinen Bann. Alles in allem war es ein sehr intensives Konzert, so wie man es von BEHEMOTH kennt
..und dem Publikum gefiel es.

Sonntag 3. Festivaltag

Snapseed_11Sonntag, der wohl beste Tag auf diesem Festival, startete leider mit einer derben VerspĂ€tung des Einlasses und somit konnten nicht alle den Anfang des Gigs um 12 Uhr des US-Trios NIGHT DEMON sehen oder zumindest nur die letzten Songs hören. Trotzdem konnte ich noch glĂŒcklicherweise pĂŒnktlich den Graben betreten. Die mittlerweile sehr erfolgreiche Newcomer Band aus Ventura um SĂ€nger und Bassisten Jarvis Leatherby, John Anthony (g.) und Dusty Squires (dr.) kamen mit ihrem klassischen Heavymetal, einer erlesenen Prise NWOBHM gut beim Publikum an und konnten somit die ersten Pluspunkte dieses Festivaltages fĂŒr sich einstecken. Daumen hoch!!

Snapseed_10BLOOD CEREMONY aus Kanada stand als nĂ€chste Band auf dem Programm. Die Band um Frontfrau Alia OÂŽBrain (voc., fl., keyb.) zelebrierte hier Psychedelic Rock, gemischt mit einer Prise Doom Metal, gewĂŒrzt mit ein wenig Folk und Progressive Rock! Die Band erinnerte ein wenig an Jethro Tull und Jefferson Airplane, wobei der Gesang der Frontfrau Alia nach einiger Zeit etwas nervig wurde. Die Musik war gut, keine Frage! Aber solche eine Band wĂŒrde ich lieber in einem Club sehen, als bei hellem Tageslicht. Nicht ganz so prickelnd!!

Snapseed_8SECRETS OF THE MOON bei hellstem Tageslicht. Yes!!! Endlich konnte man sie fotografieren. In den Clubs waren sie kaum auf der BĂŒhne zu sehen, da das Licht meist von hinten kam. Die Band bot hier wirklich ein allerfeinstes Konzert. Mit ihrem dĂŒsteren Black Metal zog die Band alle Register, konnte auch am Tage ihre intensive Musik voll entfalten. Auch fĂŒr mich gab es GĂ€nsehauteffekte, denn diese Band kann einen wirklich in ihren Bann ziehen. Mitreißend!!!!!!!!! Alle Daumen hoch!!

Snapseed_7Es folgte nun DEMON, 1979 in England gegrĂŒndet, schossen hier wirklich ein Feuerwerk an Hits ins Publikum. Eigentlich ist die Band ja immer noch ein Geheimtipp und konnte sich bis dato nicht so richtig an der Spitze der Bands ihres Genres setzen. Aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch. Dem Publikum gefiel es und feierte die Band lautstark.

Snapseed_5ROOS THE BOSS war nun angesagt, mit dem ehemaligen MANOWAR Gitarristen Ross Friedman. Auf dem „Keep It True 2016“ und „Headbangers Open Air 2016“ sollen sie mĂ€chtig abgesahnt haben. Dementsprechend war die Vorfreude hier im Publikum sehr hoch und zum ersten Mal war hier das Amphitheater brechend voll, was dann hier geschah war unglaublich! Das komplette Publikum rastete vollkommen aus. Hier wurde lautstark zu dem „Early Days MANOWAR Set“ mitgesungen, gebangt

..Stimmung hoch drei, auch wenn der Gesang ein wenig enervierend war! Obwohl ich kein MANOWAR Fan bin, war das wirklich klasse!!!

Snapseed_4Nun kam fĂŒr mich einer meiner persönlichen Höhepunkte des Festivals. FATES WARNING, die MitbegrĂŒnder des progressiven Metal. Das Set begann mit `From The Rooftops` vom aktuellem Album „Theories Of Flight“, gefolgt von `Live In Still Water` und eines meiner Lieblingssongs der Band `Seven Stars`. Was soll ich zu dieser Truppe noch sagen! Eine begnadete Band, die es live wirklich schafft, fast alle in ihren Bann zu ziehen. Angefangen mit Ray Alders fantastischem Gesang, der einmaligen Gitarrenfraktion mit Jim Matheos und Frank Aresti, Joey Vera, dem Bassisten vor dem Herrn und Bobby Jarzombek an den Drums. Was diese Herren hier in einer Spielzeit von siebzig Minuten zelebrierten, war ganz großes Kino. Hier stimmte alles, es war ein komplettes Gesamtpaket voller großartigen Songs. Danke!!!

Jetzt folgte DER Höhepunkt des gesamten Festivals!!!! DIRKSCHNEIDER!!! Soll ich sagen: Er kam sah und siegte!? DEFINITIV.

Snapseed_2Was jetzt hier im Amphitheater geschah, kann man schlecht in Worten beschreiben. ROSS THE BOSS haben schon mĂ€chtig abgerĂ€umt. Aber Udo hat es geschafft hier wirklich alles zu toppen! Udo Dirkschneider, eigentlich die ehemalige Stimme der deutschen Metalschmieder ACCEPT, hat nach U.D.O. den Schritt gewagt mit DIRKSCHNEIDER alte ACCEPT-Klassiker ein letztes Mal live zu spielen, nach dem Motto: Back To The Roots – Farewell to Accept
. Ok kommen wir nun zur Sache! Die Setlist ließ absolut keine WĂŒnsche offen. Songs wie: `London Leatherboys`, `Midnight Mover`, `Breaker`, `Princess Of The Dawn`, `Restless And Wild`, `Metal Heart` und und und




Die Band in absoluter Spiellaune, machte aus dem Ganzen eine riesige Metalparty. Matten wurden geschĂŒttelt, jeder Refrain wurde lautstark mitgesungen und Crowdsurfer ohne Ende
..das Amphitheater kochte förmlich ĂŒber! So muss ein Metalkonzert sein. Laut! Ehrlich! Mitreissend! Das war wirklich nicht mehr zu toppen!! Selten habe ich so einen energiegeladenen und emotionsvollen Gig erlebt!! Alle Daumen hoch!! Danke Udo und Band!!

SnapseedKommen wir nun zum Sonntagsheadliner, die Melodic Death Metaler OPETH aus Schweden, die nicht wirklich den Auftritt von DIKSCHNEIDER toppen konnten. Die Band hatte zwar einen phĂ€nomenalen Sound, die Fans der Band waren natĂŒrlich entzĂŒckt und feierten somit die Band mĂ€chtig ab. Aber zahlreiche Metalheads verließen schon frĂŒhzeitig das Rund um sich noch ein letztes Bier zu genehmigen, Party auf dem Campingplatz zu machen oder den Heimweg anzutreten.

Tja, leider ist es nun auch schon wieder vorbei und die Schreiber denken mit Wehmut zurĂŒck, schauen aber auch gleichzeitig wieder nach vorne und sagen: Auf zum nĂ€chsten Familientreffen 2018!

Danke an die Truppe vom Rock Hard, der es wieder einmal gelungen war, ein hervorragend entspanntes Festival mit tollen Bands wie DIRKSCHNEIDER, ROSS THE BOSS, FATES WARNING, EXODUS, MONUMENT, ASPHYX und und und auf die Beine zu stellen.

Wir sehen uns nÀchstes Jahr!!

Uli und Radu

TUROCK OPEN AIR 2016

Posted by admin On Juli - 26 - 2016

130716_101832Der Essener Metalclub Turock, veranstaltet auch in diesem Jahr wieder das beliebte TUROCK OPEN AIR Festival 2016, welches vom  02.-04.09.2016 in Essen stattfindet. Und das wie immer umsonst und draußen. Folgende Bands sind bisher bestĂ€tigt worden:

PENNYWISE
JOHN DIVA & THE ROCKETS OF LOVE
ASPHYX
DARK TRANQUILLITY
STEAK NUMBER EIGHT
PYROGENESIS
HONIGDIEB
DEBAUCHERY
KRISIUN
CROSSPLANE
THUNDERMOTHER
EAT MY BODY
DISBELIEF
TOXIC WALTZ
GREYDON FIELDS
CORPORAL SHRED

IRON MAIDEN WALDBÜHNE

Posted by Hendrik On Juni - 26 - 2016

Wie weit pilgert man, um die Band seiner Jugendzeit zu erleben? Richtig, mindestens 500 km! Auf welchem Berliner Flughafen die noch weiter gereiste „Ed Force One“ landen durfte, wurde allerdings nicht ĂŒberliefert.

THE RAVEN AGE, die Band des Sohnes von Steve Harris spielte bereits, als wir noch in der Schlange voller verschiedener Eddies auf schwarzbaumwollenem Hintergrund standen. Als wir dann das Amphitheater betraten, hatte sich gerade ein kleines Gewitter verzogen und es wurde fĂŒr GHOSTumgebaut. Die Musiker im ĂŒblichen schwarzen Einheitsdress und Teufelsmasken spielten ein routiniertes Set, was hauptsĂ€chlich aus StĂŒcken der „Meliora“ bestand. Das etwas statische Verhalten der Musiker hat vermutlich auf einige Zuschauer etwas unmotiviert gewirkt
 aber der Funke sprang teilweise ĂŒber, zumindest in den vordersten Reihen und von meiner Seite aus gab es viel Applaus.

Als die Geister die BĂŒhne verließen, gab es noch genĂŒgend Zeit, sich ein neues teures Bier zu holen.

Dann zogen die Roadies die Planen von der BĂŒhne, Nebel stieg aus der Mitte der BĂŒhne, darĂŒber Bruce Dickinson, der mit `If Eternity Should Fail` begann. Ein echter GĂ€nsehautmoment und ein genialer Opener fĂŒr die nachgewittrige Stimmung im Halbrund! Die schönste Erkenntnis an diesem Abend: Dickinson hat seine volle Stimme wieder! Und sie klang besser und kraftvoller als auf dem aktuellen Album! Dazu reisst dieser Mann in seinem Alter immer noch ein Laufpensum runter, was den Headbang-Kalorienverbrauch des gesamten Publikums toppen dĂŒrfte.

IMG_9976Es war eine helle Freude, IRON MAIDEN auf der BĂŒhne zu sehen, die herumalberte und sich souverĂ€n durch ihr Set, unter anderem mit Highlights wie ÂŽSpeed Of LightÂŽ, ÂŽBlood BrothersÂŽ, ÂŽFear Of The DarkÂŽ, ÂŽWasted YearsÂŽ und ÂŽChildren Of The DamnedÂŽ spielte. Es gab zwischendurch ein paar humorige Ansagen, ein bisschen Geschichtsstunde ĂŒber die Mayas hier, ein bisschen Pathos vor ÂŽBlood BrothersÂŽ dort, ein blutendes Kunstherz, was irgendwo vorne auf den Zuschauern landete, das obligatorische „Scream for me, Berlin!“  und viel kleine Albereien, von denen seine Kollegen wohl nach der Tour erstmal eine Auszeit brauchen.

Als die Nacht hereinbrach, wurde passenderweise ÂŽThe Number Of The BeastÂŽ eingelĂ€utet, auf der BĂŒhne schossen IMG_9998Flammen in die Höhe und „The Air Raid Siren“ kreischte immer noch diesen Schrei. Mit einem sanften Pfeifen im Ohr verließen wir die Location und kĂ€mpften anschließend ergebnislos mit den Entscheidungsschwierigkeiten im Angesicht der riesigen Merchandise-Auswahl. Aber wofĂŒr brauche ich noch ein T-Shirt nach so einem geilen Konzert?

Auf der nĂ€chtlichen Straße lauschten wir noch einem Gitarristen, der ein kleines Privatkonzert mit Batterie und MiniverstĂ€rker gab
 um ihn herum tanzende und applaudierende Metalheads. Ach ja, irgendwie sind wir ja doch alle Hippies…