Sunn O))) Tour 2019

Posted by Etienne On Mai - 29 - 2019

UnknownKaum ist die letzte kleine Tour hierzulande vorbei, beehren uns die Drone Doom Legenden von SUNN O))) schon wieder mit einer kleinen Tour in unseren Gefilden.

1998 von den Mitgliedern Stephen O’Malley und Greg Anderson unter dem Namen Mars gegrĂŒndet, handelte es sich zunĂ€chst um eine EARTH Tribut-Band. Das erste Album „ØØ Void“ erschien bereits 2000 und 2002 folgte „Flight of the Behemoth“, auf dem nun auch Gesang und Percussion Einzug fanden.

Nur ein Jahr spĂ€ter folgte „White 1“, welches den Beginn der Kooperation mit dem MAYHEM-SĂ€nger Attila Csihar markierte, welcher heute noch Teil der Band ist. Bis heute folgten vier weitere Alben, einige Live-Veröffentlichungen und EPs, in denen immer wieder neue Stilrichtungen und -mittel Verwendung fanden und die SUNN O))) zu ihrer Stellung als einer der bekanntesten Vertreter des Genres verhalfen. Zudem finden sich auch Gastmusiker wie Joe Preston von EARTH & THE MELVINS auf den Alben wieder, die den Titeln einen eigenen Touch geben, der mit viel Abwechslung immer wieder neue Überraschungen bereithĂ€lt. Die Spitze bot hierbei jedoch das 2014 erschienene Album „Soused“, welches als Kollaboration zwischen SUNN O))) und SCOTT WALKER (THE WALKER BROTHERS) erschien und es sogar auf Platz 13 der Independet Album Billboard Charts schaffte.

Letzten Monat erschien nach einer vierjĂ€hrigen Wartezeit auch endlich ihr neues Album unter dem Titel „Life Metal“, welches erneut von Kritikern rund um den Globus gefeiert wurde und aktuell sogar Platz 1 der UK-Charts belegt.

Bekannt ist die Band vor allem fĂŒr ihren Drone Doom, der sich vor allem durch lange und langsame StĂŒcke und tiefe dröhnende KlĂ€nge auszeichnet. Durch die typische riesige VerstĂ€rkerwand auf der BĂŒhne und die nahezu atmosphĂ€rische Musik entsteht ein völlig eigenes GefĂŒhl bei den Zuschauern. Dieses ist fĂŒr viele Besucher eine völlig neue Erfahrung, der man gewachsen sein muss, aber die jeder einmal ausprobiert haben sollte.

Supportet werden sie auf der anstehenden Tour von CASPER BRÖTZMANN. Also lasst euch diese Chance nicht entgehen und seid dabei!

Hier die Daten im Überblick:

30.07.2019 Festsaal Kreuzberg, Berlin

31.07.2019 Festsaal Kreuzberg, Berlin

07.10.2019 Backstage Werk, MĂŒnchen

08.10.2019 HfG Staatliche Hochschule fĂŒr Gestaltung, Karlsruhe

10.10.2019 Felsenkeller, Leipzig

Tickets gibt es ab 35,60€ zzgl. GebĂŒhren bei Eventim und an vielen Vorverkaufsstellen.

Tobias SammetÂŽs Avantasia – Moonglow in Hamburg

Posted by Metal Rollz On April - 16 - 2019

P4kleiner

Die ĂŒberwiegende Mehrheit der 3500 begeisterten Metalfans verließ am vergangenen Samstag (13. April 2019) erschöpft und vollkommen nass geschwitzt nach ĂŒber 3 Stunden Symphonic-Metal ala Tobias Sammet das Hamburger Mehr! Theater. Es war der Wahnsinn. Was fĂŒr eine Show !

Aber lasst mich erst einmal von Anfang an beginnen:

P11Nach drei Jahren macht das AllStar-Metalband-Projekt AVANTASIA auf seiner MOONGLOW WORLD TOUR 2019 ebenfalls auch Halt in Hamburg. Das Konzert im Mehr! Theater war bereits vorweg lange ausverkauft. Laut Tobias Sammet war Hamburg, das als erstes ausverkaufte Konzert der gesamten Tour. Super Hamburg!

Kurz nach 20:00 Uhr erlosch das Licht des Saales und Beethovens `Ode an die FreudeÂŽ erklang unter dem Jubel aller Anwesenden. Zu `Ghost in the MoonÂŽ, welches im ĂŒbrigen auch der Opener des aktuellem No.1 Albums”Moonglow” ist, fiel der tiefblaue Vorhang mit einem riesigen AVANTASIA-Schriftzug zu einer, wie ich mal vorwegnehmen möchte, hinreißenden Show und gab den Blick auf ein imposantes BĂŒhnenbild frei. Links und rechts neben dem Schlagzeug jeweils eine Treppe. Diese fĂŒhrten auf einer erhöhten Ebene vor rechts nach links ĂŒber die gesamte BĂŒhnenbreite. Das BĂŒhnenbild war dem Moonglow-Cover sehr stilvoll nachempfunden. Eine wechselnde Videoshow passend zu den Songs rundetet das Bild ab.

P13Auf der BĂŒhne standen die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen. Gitarrist Oliver Hartmann, von Anbeginn bei AVANTASIA dabei, auf der rechten BĂŒhnenseite. Links Sascha Paeth, mit seiner silbernen Duesenberg Gitarre und wie auch vor drei Jahren Andre Neygenfind am Bass. Ebenso links Miro Rodenberg mit seiner “Keyboardburg”. Am Schlagzeug nicht unerwartet Felix Bohnke . Die Backing Vocals lieferten Herbie Langhans, der vor 3 Jahren das erste Mal bei AVANTASIA mitgesungen hat sowie die wunderbare Ina Morgan als auch die Frontstimme von Sascha PaethÂŽs neuer Band MASTER OF CEREMONY,die wundervolle Adrienne Cowan. Alle drei mit großartigen Stimmen ausgestattet, die, wie sich spĂ€ter noch zeigen sollte, nicht nur im Chor ĂŒberzeugen konnten. Ein jeder bekam im Laufe des Abends einen Solopart!

P49Zum zweiten Song kam dann “danish dynamite” auf die BĂŒhne. Der PRETTY MAIDS SĂ€nger Ronnie Atkins performte mit seiner rauchigen Stimme perfekt `StarlightÂŽ und auch `Book of Shallows‘. Wer bei `Book of ShallowsÂŽ Hansi KĂŒrsch, Frontman bei BLIND GUARDIAN, vermutet hatte, wurde durch die hervorragende Performance von Jorn Lande entschĂ€digt. Diese Songs, als auch der ĂŒberwiegende Teil der in der ersten KonzerthĂ€lfte gespielten Songs, stammen vom aktuellem Album “Moonglow” . GrundsĂ€tzlich ist das ja bei Konzerten hĂ€ufig immer so ein kleiner “Downer”, nicht jedoch so in Hamburg.

Wie bei AVANTASIA ĂŒblich, gaben sich wĂ€hrend des ganzen Abends, neben Tobias Sammet, weitere erstklassige SĂ€nger die Klinke in die Hand. Mit von der Partie waren der bereits erwĂ€hnte Ronnie Atkins (Pretty Maids), JĂžrn Lande (Masterplan / Pentakill), Eric Martin (Mr. Big), Geoff Tate (QueensrĂżche) und Bob Catley (Magnum).

Die zweite HĂ€lfte der Setlist war dann ein Streifzug durch Ă€ltere Songs. Ein Querschnitt durch das gesamte Schaffen und Tun von AVANTASIA. StĂŒcke vom “Scarecrow” Album, “Wicked Symphony” und “Ghostlight” fanden ihren Platz!

P42kleinerZur Band gibt es nicht viel zu sagen! Alle der Anwesenden haben Ihr Können bereits an vielen Stellen unter Beweis gestellt. Neygenfind und Bohnke bilden das bekannte solide Fundament und grooven durch die Nacht, was das Zeug hĂ€lt. Da bleibt niemand still stehen. Zudem ist der sehr intensive Spielstil von Felix Bohnke auch noch toll anzusehen! Miro Rodenberg, Keyboarder und SoundtĂŒftler bei AVANTASIA war natĂŒrlich fĂŒr das Orchestrale zustĂ€ndig. Einen fetten Applaus holte er sich fĂŒr sein geiles Keyboardsolo ab. Die Gitarrenarbeit von Hartmann und Paeth ist perfekt und es fanden einige gemeinsame Gitarrensolis ihren Höhepunkt. Dabei ist der Sound wirklich bei beiden grandios. Wie ĂŒbrigens der gesamte Sound im Mehr! Theater ebenfalls excellent war. Das war mit Sicherheit auch ein Grund, warum das Publikum die Show von der ersten bis zur letzten Minute feierte. Dies wiederum ging auch an den Musiker nicht spurlos vorĂŒber. Es wurden auf der BĂŒhne Faxen gemacht und Tobi lobte das Hamburger Publikum mehrfach ĂŒber den grĂŒnen Klee! Nicht zu unrecht, wie ich fand. Ich war schließlich zuvor auch schon in Berlin dabei und ich muss sagen, die Punkte gehen in diesem Fall klar nach Hamburg.

P6Nach den schon erwĂ€hnten drei Stunden fand das Konzert mit `Lost in SpaceÂŽ einen sehr wĂŒrdigen Abschluss. Das Publikum quittierte mit lauten Applaus. Und nach kurzer Wartezeit gab es dann natĂŒrlich noch eine Zugabe. Zu den Songs `FarewellÂŽund `Sign of the CrossÂŽ gab es wie gewohnt die Vorstellung der Band. Und danach, zu `The Seven AngelsÂŽ kamen dann noch einmal alle SĂ€nger auf die BĂŒhne und der Abend endete dann mit einem gigantischen Konfettiregen.

P12Mein Gesamtfazit zum Konzert in Hamburg: AVANTASIA ist technisch brillant gespielter Symphonic-Metal. Die Songs sind erstklassig produziert und werden von gut ausgewĂ€hlten SĂ€ngerinnen und SĂ€ngern prĂ€sentiert. Wenn ihr also auf diese Musik abfahrt und Euch mal eine Metal-Opera anschauen wollt, dann nutzt unbedingt die Chance und besucht noch eines der Konzerte der aktuellen Tour von AVANTASIA oder versucht diese Show auf einem Festival zu sehen. Die Shows von und mit Tobias Sammet machen Laune, animieren zum Mitsingen und sind jeden Cent wert! Kleine Warnung vielleicht an dieser Stelle – dies aber mit einen nett gemeinten Zwinkerer: Der gut gelaunte Tobias Sammet spricht gern ein paar Zeilen lĂ€nger zwischen den Songs, was aber den Fans von EDGUY und AVANTASIA sicherlich bekannt sein dĂŒrfte. Mir persönlich gefallen seine kleinen amĂŒsanten Einlagen und ich finde den Tobi einfach unterhaltsam.

Das Hamburger Mehr! Theater hat bei mir wieder einmal einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Nicht umsonst hat auch Tobias Sammet in der Show schon beklagt, dass die Halle wegen eines dort ab 2020 dauerhaft stattfindenden TheaterstĂŒckes nicht mehr fĂŒr den Konzertbetrieb zur VerfĂŒgung steht. Das ist auch aus meiner Sicht als Rollstuhlfahrer wirklich sehr sehr schade. Die Halle ist barrierefrei und die Rollstuhl-TribĂŒne sucht ihresgleichen – nicht nur in Hamburg.

P5kleinZum Abschluss noch ein kleiner “FanFact” von mir: Auf der BĂŒhne war die neue Band von Sascha Paeth MASTER OF CEREMONY fast komplett vertreten. Es fehlte eigentlich nur noch Corvin Bahn. Bereits in Berlin traf ich auf Sascha und dieser verriet mir, dass er mit seiner neuen Band nach Veröffentlichung der ersten Scheibe im Herbst auf Tour gehen wird. Man darf also gespannt sein!

Berichterstattung / PhotoCredits: “MetalRollz”

KissinÂŽDynamite – Hamburg in Ekstase

Posted by Andrea On April - 15 - 2019

56551797_2157491247653889_3937662687403573248_oAm 06.04.2019 hieß es fĂŒr KISSINÂŽDYNAMITE auf ihrer “Ecstasy Tour 2019″ ebenfalls Halt zu machen in Hamburg, dort in Hamburgs schönsten Rock- und Metal-Wohnzimmer, der Hamburger Markthalle. Mit auf Tour als Support wurden sie begleitet von JOHN DIVA AND THE ROCKETS OF LOVE. Es versprach somit ein aufregender Abend zu werden. Die Schlange an der Markthalle ließ schon erahnen, wie voll und heiß es werden wĂŒrde. Die Show in Hamburg war, wie auch einige andere Konzerte der Tour, komplett ausverkauft. Der Einlass verlief jedoch trotz der unendlich langen Warteschlange, wie in der Markthalle gewohnt, zĂŒgig und reibungslos. Ein großes Kompliment somit immer wieder an die Organisation bzw. Security der Markthalle. In der Halle angekommen, wurden schnell Bekannte begrĂŒĂŸt, das erste GetrĂ€nk genossen und man zĂ€hlte die Minuten bis die Show endlich begann. Um 20:00 Uhr war es dann soweit. JOHN DIVA AND THE ROCKETS OF LOVE sprangen auf die BĂŒhne und legten volle Pulle los. Diese Band hat Spaß auf der BĂŒhne, das spĂŒrte man vom ersten Moment. Auch das Publikum war sofort Feuer und Flamme fĂŒr diese farbenfrohe, heiße Band, die ein wirklich wĂŒrdiger Opener fĂŒr KISSIN DYNAMITE war. Sie leben und lieben den Hardrock der 80er Jahre. Schrill, bunt, voller Sex and Rock nÂŽRoll – so sind Musik und Stil dieser Band.

56659952_2157491454320535_2374023205561040896_oDie “Diven” hatten fĂŒr diesen Abend Songs ihres Erstlingswerkes „Mama said rock is dead“ im GepĂ€ck und rockten sich gut 40 Minuten ĂŒber die BĂŒhne der Markthalle. Die Musik der Band erinnert total an die Glam-Rock-Zeit der 80er Jahre. EinflĂŒsse von Alice Cooper bis hin zu Aerosmith sind unverkennbar. Den Höhepunkt ihrer Show bildete fĂŒr mich ihr Song `LolitaÂŽ. Dieses Lied ist die erste Single aus dem zuvor genannten Album und sorgt fĂŒr Lust auf Sommer, Sonne und Urlaubsstimmung. Ein Konzert, das unbedingt nach einer Wiederholung schreit. Wie die Band bekannt gab, wird es zum Ende des Jahres eine Headliner-Tour geben. Musik und Show von JOHN DIVA AND THE ROCKETS OF LOVE ist einfach ein Muss fĂŒr diejenigen, die den Glitter-Glam-Rock der 80er Jahre lieben. Diese Band hat auch mit dem Publikum zusammen jede Menge Spaß. Zum Ende ihres Auftrittes verteilte John Diva eine Flasche Fireball Likör im Publikum, zumindest fĂŒr die Besucher in der ersten Reihe direkt vor der BĂŒhne wurden verköstigt. Aber dann waren auch schon 40 Minuten wie im Fluge vergangen. JOHN DIVA AND THE ROCKETS OF LOVE verließen die BĂŒhne und es kam die Zeit fĂŒr den Headlinger des Abends.

56775649_2157512800985067_443201583694479360_oDie BĂŒhne wurde flugs mit einem Vorhang verhĂŒllt und man erahnte Umbauarbeiten im Hintergrund. Kurze Zeit spĂ€ter kamen dann auch schon KISSINÂŽDYNAMITE auf die BĂŒhne und es ertönten die ersten KlĂ€nge von `I`ve got the fireÂŽ. Die Stimmung war sofort von Null auf Hundert und man hatte das GefĂŒhl das komplette Publikum der Markthalle in Hamburg sang jede Textzeile mit. Von da ab an gab es in Hamburg kein Halten mehr und die ohnehin schon aufgeheizte Markthalle wurde noch heißer. Schwitzige Körper rieben sich von jetzt auf gleich gewollt oder ungewollt aneinander – das war aber auch total egal bei dieser irre geilen Stimmung. KISSINÂŽDYNAMITE sind echt wie Dynamit auf der BĂŒhne.  FeuerfontĂ€nen wurden rausgehauen und das Publikum war in totaler Ekstase – was ja auch irgendwie zum neuen Album und zur Tour passt.  Die Harmonie der Bandmitglieder untereinander wirkt sich absolut positiv auf die Stimmung auf Konzerten aus. Hannes Braun fĂŒhrt wunderbar durch den Abend und ist, wie auch der Rest der Band, von der Stimmung in der Markthalle selbst mehr als begeistert.

56605053_2157512837651730_6011330145531461632_oDie AtmosphĂ€re an diesem Abend ist wirklich von Anfang an etwas Großartiges. Die Band erntet den Jubel und die Begeisterung des Publikums und das Publikum bekommt – als wĂŒrde man einen Ball sofort zurĂŒckspielen – geballte BĂŒhnenpower und jede Menge Spaß, Lust und Leidenschaft von KISSINÂŽDYNAMITE zurĂŒck. SongmĂ€ĂŸig ist der Abend eher von den schnelleren Nummern geprĂ€gt. Neben vielen Songs aus ihrem aktuellen Album, gab es auch einige Ă€ltere StĂŒcke zu hören. Es war eine bunte Mischung, bei dem fĂŒr jeden etwas dabei war.

56614062_2157512377651776_4399955052836421632_oDen Song `EcstasyÂŽ hat die EXIT EDEN SĂ€ngerin Anna Brunner mit eingesungen. An diesem Abend stand sie ebenfalls mit auf der BĂŒhne und gab zusammen mit Hannes diesen Song zum Besten. FĂŒr den stimmungsvollsten Moment des Abends sorgte jedoch `Heart of stoneÂŽ. Hannes Braun setzte sich an das Klavier und wurde auf der Akustikgitarre von seinem Bruder Ande unterstĂŒtzt. Dieser Moment brachte mir, aber ich denke auch vielen anderen im Saal, eine GĂ€nsehaut.

Nach dieser ruhigeren Nummer ging aber dann auch gleich wieder die Post ab. Es hat wirklich einfach nur Spaß gemacht, KISSINÂŽ DYNAMITE so wie an diesem Abend auf der BĂŒhne zu erleben. Das offizielle Set endete dann mit `I will be KingÂŽ. HANNES kam mit einem Hofnarren und in Königsgewandung auf die BĂŒhne und hat sich das bunte Treiben von seinem Thron aus angeschaut. Zum Einsatz seines Gesangsparts stand er dann aber wieder bei seinen Kollegen und gab noch einmal alles. NatĂŒrlich ließ das Publikum die Band nicht ohne Zugabe von der BĂŒhne ziehen und so hatten wir noch drei weitere Songs, bevor das Konzert endgĂŒltig sein Ende fand. Auch wĂ€hrend der Zugabe kam Anna Brunner noch einmal auf die BĂŒhne und unterstĂŒtzte die Band gesanglich. Alles in allem war es ein sehr gelungener Auftritt zweier grandioser Bands. Wer die Chance hat sich noch eines der Konzerte der “Ecstasy Tour” anzuschauen, sollte nicht lange ĂŒberlegen und sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. Mein Fazit des Abends ist jedoch: Rock is not dead!

Berichterstattung / PhotoCredits: Andrea Da Silva Nolasco


Beast in Black – “From Hell with Love” in Berlin

Posted by Metal Rollz On MĂ€rz - 14 - 2019

„FROM HELL WITH LOVE“ – Das Tourende der ersten Headliner-Tour in Mittel-Europa fĂŒr BEAST IN BLACK. Was vor 14 Tagen in Hamburg fulminant begann, endete am 11.03.2019 ebenso ĂŒberzeugend im vollen Columbia Theater in Berlin.

metal_rollz-8Der Abend begann mit TURMION KÄTILÖT als Support. Elektro-Metal aus Finnland und wie 14 Tage zuvor in der Markthalle in Hamburg sind auch die Berliner – trotz des Techno-Crossovers – sofort auf Seiten der Finnen.  Das liegt ganz sicher nicht nur an der Reminiszenz, die Hannu „Master Bates“ Voutilainen im Angus Young-Outfit lieferte. Apropos Kleidung: Nach dem Konzert wurde ĂŒberall, wo ich auch hinhörte, gerĂ€tselt, ob Saku „Shaq-U“ Solin nun etwas unter dem Kilt trug oder nicht? Dies wird uns wohl weiterhin auch ein RĂ€tsel bleiben! Kein RĂ€tsel blieb jedoch der Opener; es war `Grand BallÂŽ von der 2011 erschienenen “Perstechnique”.

53873366_334234387205229_3784974452547125248_oInteressanterweise ein anderer Opener als zuvor in Hamburg. Der Opener aus Hamburg hatte es beim Berliner Konzert nicht einmal auf die Setlist geschafft. Aber egal, die Band hat  aus ĂŒber 15 Jahren Musikgeschichte genug Material und alles rockt so herrlich heftig. Das Besondere an TURMION KÄTILÖT  ist, dass die beiden SĂ€nger Saku „Shaq-U“ Solin und  Petja „MC Raaka Pee“ Turunen beim Gesang sprachlich immer zwischen Englisch und Finnisch wechselten. Das tat der Freude jedoch keinen Abbruch; ganz im Gegenteil: Das Berliner Publikum ist von der  ja auch als “Kehlkopfverletzung” durchgehenden finnischen Sprache begeistert, ebenso wie vom Gesangsbattle der beiden! Insgesamt merkt man der der Band die Freude ĂŒber die Begeisterung des Publikums auch nach 13 Konzerten außerhalb von Skandinavien immer noch an. Nach 45 Minuten und 11 Songs ist dann Schluss mit der finnischen Techno-Metal-Party.

metal_rollz-5Kurze Umbaupause: Und da stehen sie nun - BEAST IN BLACK auf ihrer als KĂ€fig dargestellten BĂŒhne. Totenköpfe auf den Pfahlspitzen betonen den Tourtitel ”FROM HELL WITH LOVE”. Und es geht gleich richtig fett zur Sache. Der Opener der aktuellen Scheibe „From Hell with Love“ ist auch die Nummer eins auf der Setlist beim Konzert in Berlin. `Cry out for a HeroÂŽ legt klar fest, worum es heute Abend gehen wird. Metal “rulez” the world! Der zweite Song `Unlimited SinÂŽ kommt ebenfalls von der zuvor genannten neuen Scheibe. Und auch wenn in der einschlĂ€gigen Presse die Stimme von SĂ€nger Yannis Papadopoulus als ĂŒberfordert bezeichnet wurde, live ist er eine absolute Bank.

54361819_334242037204464_8381366006534111232_oWie ĂŒbrigens die ganze Band, die vor Spielfreude fast platzt. Der Spaß kommt total rĂŒber. Es werden Grimassen geschnitten, solange bis das Smartphonebild im Kasten ist. Und das Publikum geht absolut mit. Ich habe das GefĂŒhl, die haben zur Vorband nochmals zwei Schippen drauf gelegt. Es wird gefeiert und gesungen was das Zeug hĂ€lt. Nicht ĂŒberraschend besteht die Frontrow ĂŒberwiegend aus jungen Damen, die  absolut textsicher sind. Faszinierend fĂŒr eine Band, die gerade ihre erste Headliner-Tour spielt! Aber zum einem machen die fĂŒnf optisch etwas her und zum anderen denke ich, aufgrund der vielen Nightwish-Shirts an diesem Abend, dass sich der Support von BEAST IN BLACK von Nightwish ausgezahlt hat. Ich jedenfalls  habe BEAST IN BLACK auch das erste Mal bei Nightwish live gesehen und fĂŒr gut befunden! Einziger Wehrmutstropfen ist allerdings dieses ewige Eingespiele von Keyboard-Tracks. Das hat die Band eigentlich nicht nötig. Sie sind aber nicht die einzigen, die das so machen. Nun ja…kann, aber muss nicht.

metal_rollz-4Nach 16 energiegeladenen Songs war dann mit dem Titelsong der aktuellen CD von `From Hell With LoveÂŽ Schluß. NatĂŒrlich forderte das Publikum frenetisch nach einer Zugabe. Diese ließ auch nicht lange auf sich warten. Nach `No surrenderÂŽ, `Blind and FrozenÂŽ und `End of the WorldÂŽ war dann aber wirklich Schluß. ZurĂŒck blieben eine offentsichtlich glĂŒckliche Band und ein Publikum, das voll auf seine Kosten kam. Leider haben die Bands nach dem Konzert keine Autogrammstunde gegeben. Eigentlich wirklich schade nach solch einem Abend!

Mein Fazit: Die Fahrt nach Berlin, um dort BEAST IN BLACK zu sehen, hat sich wirklich gelohnt. Live sind die Herren um Anton Kabanen irre gut! Dieser scheint die Trennung von Battle Beast offensichtlich sehr gut verarbeitet zu haben und hat aus meiner Sicht mit BEAST IN BLACK eine ebenbĂŒrtige Band aufgebaut! Auf jeden Fall meine “Geht bitte hin!-Empfehlung”, denn sie kommen garantiert bald wieder.

metal_rollz-2Da ich selbst Rollstuhlfahrer bin, möchte ich hier die Gelegenheit kurz noch nutzen, um etwas zur Barrierefreiheit der Venue in Berlin – dem Columbia Theater – zu schreiben. Ich habe mehrere Rollstuhlfahrende dort gesehen. Der Zugang zum Columbia Theater geht ĂŒber einen separaten Eingang an der Seite. Ihr mĂŒsst Euch nur beim Einlass bemerkbar machen, dann werdet Ihr durch den „Garten“ zum Rolli-Eingang gefĂŒhrt. Es gibt auch eine fĂŒr Rollstuhlfahrer geeignete Toilette. Diese ist immer abgeschlossen, also kurz der Bar melden, dann klappt das wunderbar! Es gibt keine TribĂŒne, aber ich durfte als Aktivrollstuhlfahrer nach getaner Arbeit im Fotograben (dem sogenannten “Pit”) verbleiben und von dort aus den Rest des Konzertes genießen. Ich werde auf jeden Fall wieder ins Columbia Theater gehen. Der Daumen geht somit nach oben !

Berichterstattung / PhotoCredits: METAL ROLLZ

EISBRECHER touren auf ewigem Eis

Posted by Andrea On MĂ€rz - 9 - 2019

49339610_10161128694955545_3272899134071242752_oIm letzten Jahr brachten EISBRECHER ihr aktuelles Album „Ewiges Eis“ heraus. Im Zuge dessen kĂŒndigten sie eine kleine Reise durch Deutschland an. Klein heißt in diesem Fall auch wirklich klein und gibt es 4 Konzerte auf deutschen BĂŒhnen. EISBRECHER bespielen seit fast 16 Jahren die BĂŒhnen Deutschlands und Europas und geben uns immer wieder die volle Breitseite der neuen deutschen HĂ€rte auf die Ohren. Im Jahre 2003 trennte sich Alex Wesselsky von Megahertz und grĂŒndete mit Noel Pix zusammen die Band EISBRECHER. Seitdem sind sieben Studioalben der Band erschienen, wobei das letzte Album „Sturmfahrt” sogar ĂŒber Platz 1 der deutschen Charts erfreute. Der Siegeszug dieser grandiosen Band hört einfach nicht auf.

Als Support fĂŒr die vier Konzerte in Deutschland, haben EISBRECHER die Band FAELDER eingeladen. Diese eher unbekannte Band kommt mit Musikern daher, die vielen bekannt sein dĂŒrften. So gehören zu FAELDER Sebastian Lange und Florian Speckhardt von IN EXTREMO, Henning Verlage von UNHEILIG sowie Kai Niemann und Adrian Kehlbacher. Sie spielen einen Mix aus Rock und Pop-Noir. Man darf also gespannt sein.

Nutzen wir also die Chance und freuen uns auf den Mai. Einer der vier Termine sollte auf jeden Fall in keinem Terminkalender fehlen. Karten fĂŒr die Konzerte bekommt Ihr zu einem Preis ab 47,40 Euro zzgl. GebĂŒhren bei EVENTIM oder unter eislandshop.de. In folgenden vier StĂ€dten Deutschlands wird sodann Halt gemacht:

01.05.19 FĂŒrth – Stadthalle
02.05.19 Wiesbaden – Schlachthof
04.05.19 Hannover – Swiss Life Hall
05.05.19 Oberhausen – Turbinenhalle


AMORPHIS OBERHAUSEN

Posted by Ulli On Januar - 20 - 2019

amorphis-soilwork-poster-all-dates-webAMORPHIS, SOILWORK, JINJER und NAILED TO OBSCURITY am 11.01.2019 in der Turbinenhalle, Oberhausen

Das Konzertjahr 2019 beginnt mit einigen hochkarĂ€tig besetzten Touren, unter anderem von AMORPHIS, die nun endlich ihr 2018 erschienenes Meisterwerk ‚Queen of Times‘ ausfĂŒhrlich live prĂ€sentieren. Im TourgepĂ€ck dabei sind diesmal gleich drei weitere Bands: SOILWORK, JINJER und NAILED TO OBSCURITY.

Der Tourauftakt in der Oberhausener Turbinenhalle ist wie viele andere Gigs der Tour ausverkauft und so bildet sich vor Konzertbeginn eine lange Schlange am Einlass. Da am ersten Tag einer Tour noch nicht alle AblÀufe aufeinander eingespielt sind, verschiebt sich der Konzertbeginn ein wenig, was wiederum vielen Besuchern zu Gute kam, die nach Feierabend im Stau durch das Ruhrgebiet pilgerten.

DSCF4433_BEASomit ist die Turbinenhalle schon gut gefĂŒllt, als die Melodic-Doom-Band NAILED TO OBSCURITY die BĂŒhne betreten. Die Ostfriesen zeigen sich in Spiellaune und prĂ€sentieren in einem knapp halbstĂŒndigen Set eine Auswahl aus Songs ihrer drei bisher veröffentlichten Alben. SĂ€nger Raimund Ennenga ĂŒberzeugt mit seiner kraftvollen Stimme, wĂ€hrend seine Kollegen an den Saiteninstrumenten eindrucksvoll darbieten, dass man auch ohne Blastbeat wundervoll sein Haupthaar schĂŒtteln kann. Ob Doom nun die geeignete Musikrichtung ist, um dem Publikum „einzuheizen“, sei wahrlich dahingestellt; zum Ende ihres Sets geht es schon recht “kuschelig” zu.

Setlist NAILED TO OBSCURITY:
Black Forest, Feardom, The Aberrant Has, Tears of the Eyeless, Desolate Ruin,

DSCF4467-BEAZu JINJER dĂŒrfte nun jeder Besitzer eines Tickets in der Halle versammelt sein und so stĂŒrmt das Quartett um Frontröhre Tatiana die BĂŒhne. Lange wĂ€hrte der Spruch „im Osten nichts Neues“, aber damit ist nun Schluss. Denn JINJER haben sich in den letzten Jahren eine große Fangemeinde erspielt, zieren das Line-Up vieler europĂ€ischer Festivals und gelten nun vielmehr als Senkrechtstarter, als nur Geheimtipp. Dies mag zum nicht unwesentlichen Teil an SĂ€ngerin Tatiana liegen, die nicht nur ein optischer Hingucker ist, sondern auch mit ihrem Organ umzugehen und zu ĂŒberzeugen weiß. Ob brachialer gutturaler Gesang, Screams, oder auch die (sehr wenigen) klaren Passagen, die Stimmgewalt Tatianas sowie ihre BĂŒhnenprĂ€senz stehen im Mittelpunkt des Auftritts. Der energiegeladene Progressiv-Metalcore der Ukrainer trifft den Nerv der Zeit und auch der Anwesenden. So liefern JINJER ein ausdrucksstarkes Kontrastprogramm zum Opener.

Setlist JINJER:

Words of Wisdom, Ape, I Speak Astronomy, Dreadful Moments, Teacher, Teacher, Who‘s Gonna Be The One, Pisces, Perennial, Sit Stay Roll Over

DSCF4541-BEAAn diesem Tag startet nicht nur die ausgedehnte Tour fĂŒr SOILWORK, auch ihr neuester Output „Verkligheten“ feiert heute sein Release. SehnsĂŒchtig haben die Fans auf das neue Album gewartet. Knapp dreieinhalb Jahren nach seinem VorgĂ€nger ist eine fĂŒr SOILWORK-VerhĂ€ltnisse lange Zeitspanne zwischen zwei Alben. Es ist das erste Album mit dem neuen Drummer Bastian Thusgaard, der nun seinen Tour-Einstand als festes Bandmitglied gibt. Jedoch fehlt auf dieser Tour Gitarrist David Anderson, aus dessen Feder die meisten Songs des neuen Album stammen.

Mit dem Titelsong des neuen Albums als Intro starten die Schweden ihr Set, um mit `Arrival’ eindrucksvoll zu zeigen, dass sie wieder da sind. SĂ€nger Björn „Speed“ Strid ist bei guter stimmlicher Verfassung, schließlich sollte er nach der Dezember-Tour mit seiner Zweitkapelle ’The Night Flight Orchestra’ auch gut aufgewĂ€rmt sein. Die Spielfreude ist den Herren förmlich ins Gesicht geschrieben, denn das Publikum feiert die Band vom ersten Takt an. Ein Drittel des Sets wird von Songs aus dem neuen Album gefĂŒllt – leider fehlt der Song `Needles and Kin’, zu dem AMORPHIS-SĂ€nger Tomi Joutsen auf dem neuen Album seine Stimme “verleiht”. Ein Duett hĂ€tte sich auf der gemeinsamen Tour förmlich angeboten, aber wer weiß, eventuell kommt dies im Laufe der Tour ja noch. NatĂŒrlich darf auch der ein oder andere Klassiker der VorgĂ€nger-Alben nicht fehlen und so dĂŒrften die SOILWORK-Fans voll auf ihre Kosten gekommen sein.

Setlist SOILWORK:

Verkligheten, Arrival, The Crestfallen, Nerve, Full Moon Shoals, Death in General, Like the Average Stalker, The Akuma Afterglow, Drowning With Silence, The Phantom, The Nurturing Glance, Bastard Chain, As We Speak, The Living Infinite, StÄlfÄgel, Witan, Stabbing The Drama

DSCF4610-BEAFinal entern AMORPHIS die BĂŒhne und eröffnen ihren Auftritt mit ‘The BeeÂŽ, dem Opener ihres 2018er Albums „Queen Of Times“. Von NervositĂ€t zum Tourauftakt – bei den routinierten Finnen keine Spur. Schließlich zĂ€hlen sie seit ĂŒber 25 Jahren zur Speerspitze des finnischen Metals. Im Anschluss geht es gleich „tierisch“ weiter, und mit ‘The Golden ElkÂŽ folgt ein weiterer Hammer-Song des letzten Albums. SĂ€nger Tomi Joutsen versteht es nach wie vor, seiner Rolle als Frontmann gerecht zu werden. Auch wenn er sich von seinen markanten knielangen Dreadlocks verabschiedet hat, besticht er nach wie vor durch seine charismatische Aura und alternierende Stimmgewalt. Ob Clean oder Growls, er beherrscht “sein Instrument” eindrucksvoll und zieht das Publikum gekonnt in seinen Bann.

Das BĂŒhnenlicht sowie die dem Coverkonzept entlehnten BĂŒhnenelemente runden das optische Konzept harmonisch ab. AMORPHIS prĂ€sentieren ihren Fans eine Auswahl an Songs des neuen Albums, wohl dosiert mit StĂŒcken aus ihrer langen Schaffensphase, wobei der Klassiker schlechthin nicht fehlen darf. ‘Black Winter Day‘ aus der Zeit der Finnen, als noch Gitarrist Tomi Koivusaari parallel zum Sechssaiter das Mikrofon bediente, gehört mit zum Pflichtprogramm. Eigentlich mĂŒssten so viele Songs mehr zum Pflichtprogramm gehören, da sich AMORPHIS seit Jahren mit ihren Alben immer wieder selbst ĂŒbertrumpfen und einen Ohrwurm nach dem anderen liefern. Aber bevor sie endgĂŒltig die BĂŒhne verlassen, spielen die Herren als Zugabe noch `House of SleepÂŽ, der vom Publikum regelrecht zelebriert wird.

Setlist AMORPHIS:

The Bee, The Golden Elk, Sky Is Mine, Sacrifice, Message in the Amber, Silver Bride, Bad Blood, Wrong Direction, Daughter of Hate, Hopeless Days, Heart of the Giant, Black Winter Day, Death Of A King, House Of Sleep


Somit ist nicht nur der Tourauftakt geglĂŒckt, auch mein Konzertjahr hat mit einem Highlight begonnen und ich freue mich schon, was das Jahr 2019 ansonsten musikalisch noch bereit hĂ€lt!

Berichterstattung / Photocredit: Ulrike Depfenhart

ARMORED SAINT TOUR 2018

Posted by Peter Marquardt On Oktober - 24 - 2018

armored-saint-sos-tour-euMit AMORED SAINT kommt einer der besten Liveacts im US-Metal-Sektor fĂŒr zwei Termine nach Deutschland. Ohne grosse Besetzungswechsel veröffentlichte die Band 8 Studioalben und diverse Live-Compilationsalben. “Symbol of Salvation” von 1991 wurde jetzt neu aufgelegt und wird nun bei den aktuellen Liveauftritten komplett gespielt. Freut Euch auf Hits der Marke `Tribal DanceÂŽ,`Reign of FireÂŽ oder auch `Last Train HomeÂŽ. Verpasst also nicht die kleine Zeitreise – zurĂŒck ins Jahr 1991 mit AMORED SAINT!! Einen Supportact wird es geben, dieser ist bis dato jedoch nicht bekannt.

Tickets gibt es bei allen bekannten Vorverkaufstellen oder aber bei EVENTIM.

04. November 2018 Essen – Turock

06. November 2018 NĂŒrnberg – Hirsch

BEHEMOTH – „ECCLESIA DIABOLICA EVROPA“ Tour 2019

Posted by Stefanie On Oktober - 22 - 2018

38405520_10155927649297872_4563276338227576832_oDas „Ungeheuer“ des Black-  und Death Metals kommt passend zur dunklen Jahreszeit aus Polen direkt zu uns nach Deutschland. BEHEMOTH touren im Januar / Februar kommenden Jahres durch Europa mit ihrem neuen Album „I Loved You At Your Darkest“.  Frontman Adam Nergal Darski zur Tour: “Wir hören Euer Flehen, Europa! Wir freuen uns, Euch heute die `Ecclesia Diabolica EvropaÂŽ-Tour ankĂŒndigen zu dĂŒrfen! Zusammen mit AT THE GATES und WOLVES IN THE THRONE ROOM werden wir die unheilige Dreifaltigkeit und einen Schwarm der VerwĂŒstung ĂŒber den alten Kontinent bringen!

BEHEMOTH, eine Band die in Danzig im Jahre 1991 von Adam Nergal Darski gegrĂŒndet wurde. Seinerzeit als Black Metal Band gestartet, floss ĂŒber die Jahre gleichermaßen Death Metal in ihre Songs. Dieses handeln vom Satanismus, der Natur Skandinaviens, der Wikingerzeit oder aber auch Ägyptens Geschichte. Das nunmehr 11. Studioalbum der Polen wurde am 05.10.2018 veröffentlicht und zog seitens der Kritiker große positive Aufmerksamkeit auf sich. Dies ist natĂŒrlich Grund genug, um mit diesem neuen Satanswerk zu touren. Als WeggefĂ€hrten dieser Tour ziehen AT THE Gates aus Schweden mit einer satten Portion Death Metal in die VerwĂŒstung und mit WOLVES IN THE THRONE ROOM bekommen die Headliner auf der Black Metal Side große UnterstĂŒtzung.

In folgenden deutschen StĂ€dten machen BEHEMOTH zusammen mit ihrem dĂŒsteren Gefolge Halt:

10.01.2019  Frankfurt, Batschkapp

11.01.2019  MĂŒnchen, Tonhalle

23.01.2019  Oberhausen, Turbinenhalle

24.01.2019  Berlin, Huxleys

01.02.2019  Hamburg, Große Freiheit 36

Tickets bekommt ihr bei EVENTIM zu einem Preis von 40,49 EUR zzgl. GebĂŒhren oder aber bei METALTIX zu einem Preis ab 39,90 EUR zzgl. GebĂŒhren.

KILLING JOKE in Hamburg – Eine Zeitreise voller Emotionen

Posted by Stefanie On Oktober - 20 - 2018

KillingJoke1 (1 von 1)_KLEINMontage sind ja grundsĂ€tzlich immer etwas total Blödes. Man kommt am ersten Arbeitstag der Woche geschafft nach Hause und möchte sich eigentlich nur noch die Decke ĂŒber den Kopf ziehen. Nicht jedoch am vergangenen Montag. Am 15.10.2018 gab sich nĂ€mlich KILLING JOKE – die Lieblingsband der Lieblingsbands – in der Hamburger Markthalle die Ehre.Als Support waren TURBOWOLF aus den UK am Start. Leider war es uns vom Metal Impressions nicht möglich, ihren Auftritt zu verfolgen, denn wir erreichten erst um 20:30 Uhr die Markthalle. Sehr schade. Das was uns aber zugetragen wurde von anderer Seite war zumindest positiv. Nunja, vielleicht ergibt sich noch einmal die Möglichkeit TURBOWOLF live an anderer Stelle zu erleben.

KillingJoke5 (1 von 1)_KLEINDie Markthalle fĂŒllte sich gut. Es ging auf 21:00 Uhr zu. Ein Publikum 40+ schien an diesem Abend anwesend zu sein. SchĂ€tzungsweise gut 800 Leute, die nun sehnsĂŒchtig auf ihre Lieblingsband warteten. Man spĂŒrte eine gewisse Spannung in Hamburgs liebstem „Metal-Hardrock-Wohnzimmer“ (so wird die Markthalle oftmals liebevoll betitelt). Die Backliner absolvierten auf der BĂŒhne noch kleine letzte Handgriffe und stellten die Instrumente parat. RĂ€ucherstĂ€bchen wurden ĂŒberall auf der BĂŒhne gezĂŒndet.

KillingJoke14 (1 von 1)_KLEINPĂŒnktlich 21:00 Uhr Auftritt KILLING JOKE. Das Hamburger Publikum applaudierte und sogleich legten die 5 Briten mit ihrem wohl grĂ¶ĂŸten Hit der 80er Jahre `Love Like BloodÂŽ los. Die Besucher waren sofort von Null auf Hundert. Was fĂŒr eine wahnsinnige Stimmung. Jaz Coleman, bekleidet mit einem schwarzen Overall und einer aufgemalten Spinne auf dem RĂŒcken, brillierte von der ersten Minute an. Was fĂŒr ein Spirit geht doch von diesem Mann nur aus. Ein Meister der Mimik, der wĂ€hrend seines Gesanges tĂ€nzelnd, niemals stillstehend, seine Songs celebriert. Selten so etwas erlebt. WĂ€hrenddessen Gitarrist Kevin „Geordie“ Walker und Bassist Martin „Youth“ Glover mit einer absoluten Coolness ihre Parts absolvierten, war Jaz Coleman schlicht und ergreifend DAS Alphatier auf dieser Musikreise.

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KILLING JOKE touren derzeit auf großer 40Jahre-JubilĂ€umstour. Dementsprechend spielten sie sich durch ihre grĂ¶ĂŸten Hits. So zum Beispiel `EightiesÂŽ, bei dem Coleman hĂŒpfend, stampfend, tĂ€nzelnd, stetig den Beat von Bass oder Schlagzeug mit seinen FĂŒĂŸen wiedergab. Die Hamburger waren spĂ€testens hier auch nicht mehr zu halten. Bei `RequiemÂŽ war es ebenso. Man sang textsicher mit, verfolgte das Tun auf der BĂŒhne mit großen Augen und oftmals konnte man erleben, wie sich die Zuschauer glĂŒckselig anschauten. Man war spĂŒrbar zufrieden mit allem was auf der BĂŒhne geschah.

KillingJoke6 (1 von 1)_KLEINDer Sound in der Markthalle war an diesem Montagabend ebenfalls sehr gut – es stimmte wirklich alles von hinten bis vorne. Wer sich mit KILLING JOKE beschĂ€ftigt hat all die Jahre, weiß, dass es kaum eine andere Band gibt, die so genreĂŒbergreifend Musik ĂŒber 40 Jahre den Fans ĂŒberliefert hat. Sie begannen in den 80er Jahren eher mit Brit-Post-Punk, durch ColemanÂŽs spirituelle dann folgende Lebensweise und auch seiner Zeit in Indien, bekam jedes weitere der nunmehr 15 Alben eine komplett andere Note. Der Metal wurde angefasst, Industrial-Rock, Grunge, Indie-Rock – jedoch alles immer gewĂŒrzt mit einer Prise Punk. Viele heute namenhafte Bands zogen viel aus genau dieser einen Band. Jedoch blieben sich KILLING JOKE immer treu und gaben sich niemals dem Mainstream hin. Und das war gut so, denn sonst hĂ€tten wir zum Beispiel am Montag in Hamburg nicht dieses Hammer-Konzert genießen können.

KillingJoke8 (1 von 1)_KLEINAls Abschluss-Song spielten KILLING JOKE noch einen ebenfalls großen Song. `PandemoniumÂŽ von ihrem gleichnamigen Album aus dem Jahre 1994. Eine gut gewĂ€hlte Perle zum Ende. Coleman sang und tanzte sich noch einmal komplett in Ekstase und war vollkommen in Trance, bevor zum Ende des Liedes allesamt die HĂ€nde nach oben rissen, Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug sich noch einmal aufbĂ€umten und es eines Siegeszuges gleich pompös endete. Das Publikum war voller Adrenalin und die Briten standen mit dem letzten Taktschlag dankend auf der BĂŒhne. Noch einmal wurde die Gitarre in die Luft gehalten, Drummer Paul Ferguson, stand ebenfalls auf und dankte dem Publikum. Die Briten waren sichtlich zufrieden mit ihrem Hamburger Publikum und das Hamburger Publikum mit „ihrer Band“.

KillingJoke9 (1 von 1)_KLEINSchon lange nicht mehr haben wir einen solchen GĂ€nsehautmoment erleben dĂŒrfen; denn sah man diese vollkommene GlĂŒckseligkeit ColemanÂŽs, der sich fast gar nicht von diesem tollen Publikum trennen konnte und immer wieder auf sein Herz deutete und sich die HĂ€nde vor das Gesicht legte, hatte man eben „goose bumps“. Ein wundervoller emotionaler Höhepunkt nach 90 Minuten Spielzeit, jedoch ohne Zugabe. Das Licht in der Halle ging an. KILLING JOKE verließen mit einem letzten Winken die BĂŒhne, das Hamburger Publikum zog mit einem LĂ€cheln ins Foyer und man hatte sich sicherlich bei einem letzten Bier oder auf der Heimfahrt einiges zu erzĂ€hlen. Schön war es!
KILLING JOKE – Ihr habt uns eines dieser Konzerte beschert, welches einen auf ewig begleiten wird.

Metal Impressions sagt DANKE !

Berichterstattung und Photo-Credits:

Stefanie Preuß

KATAKLYSM/HYPOCRISY TOUR

Posted by Ulli On Oktober - 18 - 2018

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 IS JUST THE BEGINNING-Tour mit KATAKLYSM, HYPROCRISY und THE SPIRIT Wer kennt sie nicht, die mittlerweile schon legendĂ€ren Label-Compilations der deutschen Plattenschmiede Nuclear Blast? Genauso legendĂ€r sind auch die beiden Death Metal Veteranen KATAKLYSM und HYPOCRISY, die unter eben jenem Motto im Herbst gemeinsam Europa heimsuchen und von THE SPIRIT unterstĂŒtzt werden.

Einige Fans der Franko-Kanadier von KATAKLYSM dĂŒrfte eventuell schon deren Musik mit der Muttermilch eingesogen haben, schließlich ist die Band schon seit 1991 unterwegs. Im selben Jahr, etwa 6000 km westlich von Montreal, grĂŒndete Peter TĂ€gtgren in Stockholm HYPOCRISY. Beide Bands gehören seit ihren Anfangsjahren zum Stall der Donzdorfer Plattenfirma, sind mit ihr gewachsen und zĂ€hlen bis heute zu den Top-Bands der Hartwurst-Fraktion! Wer Zeuge dieser transatlantischen Deathmetal-Verbindung sein möchte, hat dieses Jahr noch achtmal die Chance, diese beiden Kultbands gemeinsam live in Deutschland zu erleben!


Hier die Tourdaten fĂŒr Deutschland:


19.10. Stuttgart – LKA Longhorn

20.10. MĂŒnchen – Backstagewerk

26.10. Geiselwind – MusicHall Strohofer

05.11. Hamburg –  Docks

14.11. Berlin – Kesselhaus in der Kulturbrauerei

15.11. Dresden – Eventwerk Dresden

16.11. Oberhausen – Turbinenhalle 2

17.11. Leipzig – Hellraiser Read the rest of this entry »