AMORPHIS OBERHAUSEN

Posted by Ulli On Januar - 20 - 2019

amorphis-soilwork-poster-all-dates-webAMORPHIS, SOILWORK, JINJER und NAILED TO OBSCURITY am 11.01.2019 in der Turbinenhalle, Oberhausen

Das Konzertjahr 2019 beginnt mit einigen hochkarĂ€tig besetzten Touren, unter anderem von AMORPHIS, die nun endlich ihr 2018 erschienenes Meisterwerk ‚Queen of Times‘ ausfĂŒhrlich live prĂ€sentieren. Im TourgepĂ€ck dabei sind diesmal gleich drei weitere Bands: SOILWORK, JINJER und NAILED TO OBSCURITY.

Der Tourauftakt in der Oberhausener Turbinenhalle ist wie viele andere Gigs der Tour ausverkauft, und so bildet sich vor Konzertbeginn eine lange Schlange am Einlass. Da am ersten Tag einer Tour noch nicht alle AblÀufe aufeinander eingespielt sind, verschiebt sich der Konzertbeginn, was vielen Besuchern zu Gute kommt, die nach Feierabend im Stau durch das Ruhrgebiet pilgerten.

DSCF4433_BEASomit ist die Turbinenhalle schon gut gefĂŒllt, als die Melodic-Doom-Band NAILED TO OBSCURITY die BĂŒhne betreten. Die Ostfriesen zeigen sich in Spiellaune und prĂ€sentieren in einem knapp halbstĂŒndigen Set eine Auswahl aus Songs ihrer drei bisher veröffentlichten Alben. SĂ€nger Raimund Ennenga ĂŒberzeugt mit seiner kraftvollen Stimme, wĂ€hrend seine Kollegen an den Saiteninstrumenten eindrucksvoll darbieten, dass man auch ohne Blastbeat wundervoll sein Haupthaar schĂŒtteln kann. Ob Doom nun die geeignete Musikrichtung ist, um dem Publikum „einzuheizen“, sei wahrlich dahin gestellt, jedoch geht es in der ausverkauften Halle zu Ende ihres Sets doch schon recht kuschelig zu.

Setlist NAILED TO OBSCURITY:
Black Forest, Feardom, The Aberrant Has, Tears of the Eyeless, Desolate Ruin,

DSCF4467-BEAZu JINJER dĂŒrfte nun jeder Ticketinhaber in der Halle versammelt sein, und so stĂŒrmt das Quartett um Frontröhre Tatiana die BĂŒhne. Lange wĂ€hrte der Spruch „im Osten nichts Neues“, aber damit ist nun Schluss. Denn JINJER haben sich in den letzten Jahre eine große Fangemeinde erspielt, zieren das Line-Up vieler europĂ€ischer Festivals und gelten nun vielmehr als Senkrechtstarter denn als Geheimtipp. Dies mag zum nicht unwesentlichen Teil an SĂ€ngerin Tatiana liegen, die nicht nur ein optischer Hingucker ist, sondern auch mit ihrem Organ umzugehen und zu ĂŒberzeugen weiß. Ob brachialer gutturaler Gesang, Screams, oder auch die (sehr wenigen) klaren Passagen, die Stimmgewalt Tatianas sowie ihre BĂŒhnenprĂ€senz stehen im Mittelpunkt des Auftritts. Der energiegeladene Progressiv-Metalcore der Ukrainer trifft den Nerv der Zeit und auch der Anwesenden. So liefern JINJER ein ausdrucksstarkes Kontrastprogramm zum Opener.

Setlist JINJER:

Words of Wisdom, Ape, I Speak Astronomy, Dreadful Moments, Teacher, Teacher, Who‘s Gonna Be The One, Pisces, Perennial, Sit Stay Roll Over

DSCF4541-BEAAn diesem Tag startet nicht nur die ausgedehnte Tour fĂŒr SOILWORK, auch ihr neuester Output „Verkligheten“ feiert heute seinen Release. SehnsĂŒchtig haben die Fans auf das neue Album gewartet. Knapp dreieinhalb Jahren nach seinem VorgĂ€nger ist eine fĂŒr SOILWORK-VerhĂ€ltnisse lange Zeitspanne zwischen zwei Alben. Es ist das erste Album mit dem neuen Drummer Bastian Thusgaard, der nun seinen Tour-Einstand als festes Bandmitglied gibt. Jedoch fehlt auf dieser Tour Gitarrist David Anderson, aus dessen Feder die meisten Songs des neuen Album stammen.

Mit dem Titelsong des neuen Albums als Intro starten die Schweden ihr Set, um mit ’Arrival’ eindrucksvoll zu zeigen, dass sie wieder da sind. SĂ€nger Björn „Speed“ Strid ist bei guter stimmlicher Verfassung, schließlich sollte er nach der Dezembertour mit seiner Zweitkapelle ’The Night Flight Orchestra’ auch gut aufgewĂ€rmt sein. Die Spielfreude ist den Herren förmlich ins Gesicht geschrieben, denn das Publikum feiert die Band vom ersten Takt an. Ein Drittel des Sets wird von Songs aus dem neuen Album gefĂŒllt, leider fehlt der Song ’Needles and Kin’, zu dem AMORPHIS-SĂ€nger Tomi Joutsen auf dem neuen Album seine Stimme leiht. Ein Duett hĂ€tte sich auf der gemeinsamen Tour förmlich angeboten, aber wer weiß, eventuell kommt das im Laufe der Tour noch. NatĂŒrlich darf auch der ein oder andere Klassiker der VorgĂ€nger-Alben nicht fehlen und so dĂŒrften die SOILWORK-Fans voll auf ihre Kosten gekommen sein.

Setlist SOILWORK:

Verkligheten, Arrival, The Crestfallen, Nerve, Full Moon Shoals, Death in General, Like the Average Stalker, The Akuma Afterglow, Drowning With Silence, The Phantom, The Nurturing Glance, Bastard Chain, As We Speak, The Living Infinite, StÄlfÄgel, Witan, Stabbing The Drama

DSCF4610-BEAFinal entern AMORPHIS die BĂŒhne und eröffnen ihren Auftritt mit ‘The Bee‘, dem Opener ihres 2018er Album „Queen Of Times“. Von NervositĂ€t ob des Tourauftaktes ist bei den routinierten Finnen keine Spur, schließlich zĂ€hlen sie seit ĂŒber 25 Jahren zur Speerspitze des finnischen Metals. Im Anschluss geht es gleich „tierisch“ weiter, und mit ‘The Golden Elk‘ folgt ein weiterer Hammer-Song des letzten Albums. SĂ€nger Tomi Joutsen versteht es nach wie vor, seiner Rolle als Frontmann gerecht zu werden. Auch wenn er sich von seinen markanten knielangen Dreadlocks verabschiedet hat, besticht er nach wie vor durch seine charismatische Aura und alternierende Stimmgewalt. Ob Clean oder Growls, er beherrscht sein Organ eindrucksvoll und zieht das Publikum gekonnt in seinen Bann.

Das BĂŒhnenlicht sowie die dem Coverkonzept entlehnten BĂŒhnenelemente runden das optische Konzept harmonisch ab. AMORPHIS prĂ€sentieren ihren Fans eine Auswahl an Songs des neuen Albums, wohl dosiert mit StĂŒcken aus ihrer langen Schaffensphase, wobei der Klassiker schlechthin nicht fehlen darf. ‘Black Winter Day‘ aus der Schaffensphase der Finnen, als noch Gitarrist Tomi Koivusaari parallel zum Sechssaiter das Mikrofon bediente, gehört zum Pflichtprogramm der Finnen. Eigentlich wĂŒrden so viele Songs zum Pflichtprogramm gehören, da sich AMORPHIS seit Jahren mit Ihren Alben immer wieder selbst ĂŒbertrumpfen und einen Ohrwurm nach dem anderen liefern. Aber bevor sie endgĂŒltig die BĂŒhne verlassen, spielen die Herren als Zugabe noch ‚House of Sleep‘, der von Publikum regelrecht zelebriert wird.

Setlist AMORPHIS:

The Bee, The Golden Elk, Sky Is Mine, Sacrifice, Message in the Amber, Silver Bride, Bad Blood, Wrong Direction, Daughter of Hate, Hopeless Days, Heart of the Giant, Black Winter Day, Death Of A King, House Of Sleep


Somit ist nicht nur der Tourauftakt geglĂŒckt, auch mein Konzertjahr hat mit einem Highlight begonnen und ich freue mich schon, was das Jahr musikalisch noch bereit hĂ€lt!

Ulli

Photocredit: Ulrike Depfenhart

ARMORED SAINT TOUR 2018

Posted by Peter Marquardt On Oktober - 24 - 2018

armored-saint-sos-tour-euMit AMORED SAINT kommt einer der besten Liveacts im US-Metal-Sektor fĂŒr zwei Termine nach Deutschland. Ohne grosse Besetzungswechsel veröffentlichte die Band 8 Studioalben und diverse Live-Compilationsalben. “Symbol of Salvation” von 1991 wurde jetzt neu aufgelegt und wird nun bei den aktuellen Liveauftritten komplett gespielt. Freut Euch auf Hits der Marke `Tribal DanceÂŽ,`Reign of FireÂŽ oder auch `Last Train HomeÂŽ. Verpasst also nicht die kleine Zeitreise – zurĂŒck ins Jahr 1991 mit AMORED SAINT!! Einen Supportact wird es geben, dieser ist bis dato jedoch nicht bekannt.

Tickets gibt es bei allen bekannten Vorverkaufstellen oder aber bei EVENTIM.

04. November 2018 Essen – Turock

06. November 2018 NĂŒrnberg – Hirsch

BEHEMOTH – „ECCLESIA DIABOLICA EVROPA“ Tour 2019

Posted by Stefanie On Oktober - 22 - 2018

38405520_10155927649297872_4563276338227576832_oDas „Ungeheuer“ des Black-  und Death Metals kommt passend zur dunklen Jahreszeit aus Polen direkt zu uns nach Deutschland. BEHEMOTH touren im Januar / Februar kommenden Jahres durch Europa mit ihrem neuen Album „I Loved You At Your Darkest“.  Frontman Adam Nergal Darski zur Tour: “Wir hören Euer Flehen, Europa! Wir freuen uns, Euch heute die `Ecclesia Diabolica EvropaÂŽ-Tour ankĂŒndigen zu dĂŒrfen! Zusammen mit AT THE GATES und WOLVES IN THE THRONE ROOM werden wir die unheilige Dreifaltigkeit und einen Schwarm der VerwĂŒstung ĂŒber den alten Kontinent bringen!

BEHEMOTH, eine Band die in Danzig im Jahre 1991 von Adam Nergal Darski gegrĂŒndet wurde. Seinerzeit als Black Metal Band gestartet, floss ĂŒber die Jahre gleichermaßen Death Metal in ihre Songs. Dieses handeln vom Satanismus, der Natur Skandinaviens, der Wikingerzeit oder aber auch Ägyptens Geschichte. Das nunmehr 11. Studioalbum der Polen wurde am 05.10.2018 veröffentlicht und zog seitens der Kritiker große positive Aufmerksamkeit auf sich. Dies ist natĂŒrlich Grund genug, um mit diesem neuen Satanswerk zu touren. Als WeggefĂ€hrten dieser Tour ziehen AT THE Gates aus Schweden mit einer satten Portion Death Metal in die VerwĂŒstung und mit WOLVES IN THE THRONE ROOM bekommen die Headliner auf der Black Metal Side große UnterstĂŒtzung.

In folgenden deutschen StĂ€dten machen BEHEMOTH zusammen mit ihrem dĂŒsteren Gefolge Halt:

10.01.2019  Frankfurt, Batschkapp

11.01.2019  MĂŒnchen, Tonhalle

23.01.2019  Oberhausen, Turbinenhalle

24.01.2019  Berlin, Huxleys

01.02.2019  Hamburg, Große Freiheit 36

Tickets bekommt ihr bei EVENTIM zu einem Preis von 40,49 EUR zzgl. GebĂŒhren oder aber bei METALTIX zu einem Preis ab 39,90 EUR zzgl. GebĂŒhren.

KILLING JOKE in Hamburg – Eine Zeitreise voller Emotionen

Posted by Stefanie On Oktober - 20 - 2018

KillingJoke1 (1 von 1)_KLEINMontage sind ja grundsĂ€tzlich immer etwas total Blödes. Man kommt am ersten Arbeitstag der Woche geschafft nach Hause und möchte sich eigentlich nur noch die Decke ĂŒber den Kopf ziehen. Nicht jedoch am vergangenen Montag. Am 15.10.2018 gab sich nĂ€mlich KILLING JOKE – die Lieblingsband der Lieblingsbands – in der Hamburger Markthalle die Ehre.Als Support waren TURBOWOLF aus den UK am Start. Leider war es uns vom Metal Impressions nicht möglich, ihren Auftritt zu verfolgen, denn wir erreichten erst um 20:30 Uhr die Markthalle. Sehr schade. Das was uns aber zugetragen wurde von anderer Seite war zumindest positiv. Nunja, vielleicht ergibt sich noch einmal die Möglichkeit TURBOWOLF live an anderer Stelle zu erleben.

KillingJoke5 (1 von 1)_KLEINDie Markthalle fĂŒllte sich gut. Es ging auf 21:00 Uhr zu. Ein Publikum 40+ schien an diesem Abend anwesend zu sein. SchĂ€tzungsweise gut 800 Leute, die nun sehnsĂŒchtig auf ihre Lieblingsband warteten. Man spĂŒrte eine gewisse Spannung in Hamburgs liebstem „Metal-Hardrock-Wohnzimmer“ (so wird die Markthalle oftmals liebevoll betitelt). Die Backliner absolvierten auf der BĂŒhne noch kleine letzte Handgriffe und stellten die Instrumente parat. RĂ€ucherstĂ€bchen wurden ĂŒberall auf der BĂŒhne gezĂŒndet.

KillingJoke14 (1 von 1)_KLEINPĂŒnktlich 21:00 Uhr Auftritt KILLING JOKE. Das Hamburger Publikum applaudierte und sogleich legten die 5 Briten mit ihrem wohl grĂ¶ĂŸten Hit der 80er Jahre `Love Like BloodÂŽ los. Die Besucher waren sofort von Null auf Hundert. Was fĂŒr eine wahnsinnige Stimmung. Jaz Coleman, bekleidet mit einem schwarzen Overall und einer aufgemalten Spinne auf dem RĂŒcken, brillierte von der ersten Minute an. Was fĂŒr ein Spirit geht doch von diesem Mann nur aus. Ein Meister der Mimik, der wĂ€hrend seines Gesanges tĂ€nzelnd, niemals stillstehend, seine Songs celebriert. Selten so etwas erlebt. WĂ€hrenddessen Gitarrist Kevin „Geordie“ Walker und Bassist Martin „Youth“ Glover mit einer absoluten Coolness ihre Parts absolvierten, war Jaz Coleman schlicht und ergreifend DAS Alphatier auf dieser Musikreise.

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KILLING JOKE touren derzeit auf großer 40Jahre-JubilĂ€umstour. Dementsprechend spielten sie sich durch ihre grĂ¶ĂŸten Hits. So zum Beispiel `EightiesÂŽ, bei dem Coleman hĂŒpfend, stampfend, tĂ€nzelnd, stetig den Beat von Bass oder Schlagzeug mit seinen FĂŒĂŸen wiedergab. Die Hamburger waren spĂ€testens hier auch nicht mehr zu halten. Bei `RequiemÂŽ war es ebenso. Man sang textsicher mit, verfolgte das Tun auf der BĂŒhne mit großen Augen und oftmals konnte man erleben, wie sich die Zuschauer glĂŒckselig anschauten. Man war spĂŒrbar zufrieden mit allem was auf der BĂŒhne geschah.

KillingJoke6 (1 von 1)_KLEINDer Sound in der Markthalle war an diesem Montagabend ebenfalls sehr gut – es stimmte wirklich alles von hinten bis vorne. Wer sich mit KILLING JOKE beschĂ€ftigt hat all die Jahre, weiß, dass es kaum eine andere Band gibt, die so genreĂŒbergreifend Musik ĂŒber 40 Jahre den Fans ĂŒberliefert hat. Sie begannen in den 80er Jahren eher mit Brit-Post-Punk, durch ColemanÂŽs spirituelle dann folgende Lebensweise und auch seiner Zeit in Indien, bekam jedes weitere der nunmehr 15 Alben eine komplett andere Note. Der Metal wurde angefasst, Industrial-Rock, Grunge, Indie-Rock – jedoch alles immer gewĂŒrzt mit einer Prise Punk. Viele heute namenhafte Bands zogen viel aus genau dieser einen Band. Jedoch blieben sich KILLING JOKE immer treu und gaben sich niemals dem Mainstream hin. Und das war gut so, denn sonst hĂ€tten wir zum Beispiel am Montag in Hamburg nicht dieses Hammer-Konzert genießen können.

KillingJoke8 (1 von 1)_KLEINAls Abschluss-Song spielten KILLING JOKE noch einen ebenfalls großen Song. `PandemoniumÂŽ von ihrem gleichnamigen Album aus dem Jahre 1994. Eine gut gewĂ€hlte Perle zum Ende. Coleman sang und tanzte sich noch einmal komplett in Ekstase und war vollkommen in Trance, bevor zum Ende des Liedes allesamt die HĂ€nde nach oben rissen, Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug sich noch einmal aufbĂ€umten und es eines Siegeszuges gleich pompös endete. Das Publikum war voller Adrenalin und die Briten standen mit dem letzten Taktschlag dankend auf der BĂŒhne. Noch einmal wurde die Gitarre in die Luft gehalten, Drummer Paul Ferguson, stand ebenfalls auf und dankte dem Publikum. Die Briten waren sichtlich zufrieden mit ihrem Hamburger Publikum und das Hamburger Publikum mit „ihrer Band“.

KillingJoke9 (1 von 1)_KLEINSchon lange nicht mehr haben wir einen solchen GĂ€nsehautmoment erleben dĂŒrfen; denn sah man diese vollkommene GlĂŒckseligkeit ColemanÂŽs, der sich fast gar nicht von diesem tollen Publikum trennen konnte und immer wieder auf sein Herz deutete und sich die HĂ€nde vor das Gesicht legte, hatte man eben „goose bumps“. Ein wundervoller emotionaler Höhepunkt nach 90 Minuten Spielzeit, jedoch ohne Zugabe. Das Licht in der Halle ging an. KILLING JOKE verließen mit einem letzten Winken die BĂŒhne, das Hamburger Publikum zog mit einem LĂ€cheln ins Foyer und man hatte sich sicherlich bei einem letzten Bier oder auf der Heimfahrt einiges zu erzĂ€hlen. Schön war es!
KILLING JOKE – Ihr habt uns eines dieser Konzerte beschert, welches einen auf ewig begleiten wird.

Metal Impressions sagt DANKE !

Berichterstattung und Photo-Credits:

Stefanie Preuß

KATAKLYSM/HYPOCRISY TOUR

Posted by Ulli On Oktober - 18 - 2018

death-is-just-the-beginning-tour-2018DEATH 
 IS JUST THE BEGINNING-Tour mit KATAKLYSM, HYPROCRISY und THE SPIRIT Wer kennt sie nicht, die mittlerweile schon legendĂ€ren Label-Compilations der deutschen Plattenschmiede Nuclear Blast? Genauso legendĂ€r sind auch die beiden Death Metal Veteranen KATAKLYSM und HYPOCRISY, die unter eben jenem Motto im Herbst gemeinsam Europa heimsuchen und von THE SPIRIT unterstĂŒtzt werden.

Einige Fans der Franko-Kanadier von KATAKLYSM dĂŒrfte eventuell schon deren Musik mit der Muttermilch eingesogen haben, schließlich ist die Band schon seit 1991 unterwegs. Im selben Jahr, etwa 6000 km westlich von Montreal, grĂŒndete Peter TĂ€gtgren in Stockholm HYPOCRISY. Beide Bands gehören seit ihren Anfangsjahren zum Stall der Donzdorfer Plattenfirma, sind mit ihr gewachsen und zĂ€hlen bis heute zu den Top-Bands der Hartwurst-Fraktion! Wer Zeuge dieser transatlantischen Deathmetal-Verbindung sein möchte, hat dieses Jahr noch achtmal die Chance, diese beiden Kultbands gemeinsam live in Deutschland zu erleben!


Hier die Tourdaten fĂŒr Deutschland:


19.10. Stuttgart – LKA Longhorn

20.10. MĂŒnchen – Backstagewerk

26.10. Geiselwind – MusicHall Strohofer

05.11. Hamburg –  Docks

14.11. Berlin – Kesselhaus in der Kulturbrauerei

15.11. Dresden – Eventwerk Dresden

16.11. Oberhausen – Turbinenhalle 2

17.11. Leipzig – Hellraiser Read the rest of this entry »

TREMONTI -Tour 2018

Posted by Stefanie On Oktober - 2 - 2018

42145976_1814084495359480_4483373879049322496_oIm Rampenlicht mit bekannten Bands wie CREED oder auch ALTER BRIDGE wurde Gitarren-Virtuose Mark Tremonti schon seit vielen Jahren verehrt. Ein Ausnahmegitarrist, der mit seiner Spielart derzeit mit zu den angesagtesten Gitarristen der Gegenwart zĂ€hlt. Neben seinem genialen Zutun in beiden zuvor genannten Bands, nahm er sich im Jahre 2011 zusĂ€tzlich noch seinem Soloprojekt an, mit welchem er einen komplett anderen Stil einschlug. HĂ€rter, voller Emotion und Leidenschaft. Vor allem brachte dieses Projekt Mark Tremonti auch zusĂ€tzlich zur Leadgitarre an das Mikrophon. Ein Wahnsinnstyp, der mit seiner Formation TREMONTI - trotz des parallelen Schaffens bei CREED und ALTER BRIDGE – sein eigenes „Baby“ auf einen komplett anderen Weg brachte und dies international erfolgreich.  Im Juni diesen Jahres veröffentlichte TREMONTI sein mittlerweile viertes Album „A Dying Machine“(Napalm Records), mit welchem im GepĂ€ck es nunmehr auf Tour geht. Und dies natĂŒrlich auch in Deutschland. FĂŒnf StĂ€dte werden von Mr. Mark Tremonti und seinen musikalischen WeggefĂ€hrten angefahren.

Hier fĂŒr Euch die Übersicht:

12.11.2018             MĂŒnchen, Technikum

22.11.2018             Hamburg, GrĂŒnspan

24.11.2018             Dresden, beatpol

27.11.2018             Hannover, Capitol

08.12.2018             Köln, Die Kantine

Auf dieser Tour wird TREMONTI von der UK Metal Band THE RAVEN AGE begleitet, die seit ihrem DebĂŒtalbum aus 2017 „Darkness Will Rise“ von Kritikern zu den neuen jungen Helden der Metal-Szene gefeiert werden.

Um sich hier natĂŒrlich selbst ein Bild zu machen und ebenfalls natĂŒrlich einen der weltbesten Gitarristen live und in Farbe erleben zu können, muss nur noch schnell ein Ticket her. Dieses gibt es ab 40,65 EUR zzgl. GebĂŒhren bei EVENTIM.

LORDI TOUR 2018

Posted by Etienne On September - 12 - 2018

Lordibannerwithdates

Nach zwei Jahren kehren die finnischen Schock-Rocker von LORDI mit ihrem neuesten Album „Sexorcism“ zurĂŒck auf unsere heimischen BĂŒhnen. 1992 von „Mr. Lordi“ als Soloprojekt gegrĂŒndet, stießen nach etwa vier Jahren die ersten weiteren Mitglieder hinzu und die Band nahm langsam Gestalt an. Dennoch dauerte es noch weitere sechs Jahre und einige Besetzungswechsel folgten, bis 2002 das erste Album erschien. Gleich ihre allererste Single `Would You Love a MonstermanÂŽ wurde in ihrer Heimat ein Nummer-1-Hit und bekam sogar den Goldstatus. Internationale Bekanntheit erlangten LORDI vor allem durch ihren Sieg beim Eurovision Song Contest 2006, den sie als erste Hard Rock Band der Geschichte des Contests gewannen. Zu Ehren des Sieges wurde der Platz in Mr. Lordis Heimatstadt Rovaniemi sogar in den „Lordi-Platz“ umbenannt. Ebenfalls 2006 erschien ihr drittes Studioalbum „The Arockalypse“, welches in Deutschland Platz 7 der Charts erreichte und ebenfalls den Goldstatus erreichte. Am 24.05.2018 veröffentlichte die Band nunmehr das achte Werk in gewohnter Hard Rock-Manier, mit welchem sie Platz 19 der finnischen Charts einnahmen. Seit Jahren ĂŒberzeugt die Band eine breite Masse mit ihrem eingĂ€ngigen Hard Rock, der oftmals an die alten Bands des Genres erinnert, aber auch neue Elemente aufzuweisen hat. Besonders auffallend sind dabei ihre GanzkörperkostĂŒme, die allesamt Monster darstellen und von Mr. Lordi selbst entworfen wurden. Auch ihre Zusammenarbeit mit einigen GrĂ¶ĂŸen der Musikgeschichte wie Udo Dirkschneider (U.D.O.), Bruce Kulick (EX-KISS) oder Dee Snider (TWISTED SISTER) zeigen hierbei, dass sie sich ihren Platz in der Rock-Szene eindeutig verdient haben. Also seid dabei und erlebt den „Sextourcism“ live auf einer BĂŒhne in Eurer NĂ€he!

Hier die Daten im Überblick:

25.10.2018 Aschaffenburg, Colos-Saal

26.10.2018 Burglengenfeld, VAZ Pfarrheim

27.10.2018 Memmingen, Kaminwerk

28.10.2018 NĂŒrnberg, Hirsch

29.10.2018 MĂŒnchen, Backstage

31.10.2018 Graz (AT), Explosiv

01.11.2018 Klagenfurt, Stereo

02.11.2018 Micheldorf, Freizeitpark

04.11.2018 Heidelberg, Halle 02

15.11.2018 Dresden, Club Tante JU

16.11.2018 Leipzig, Hellraiser

18.11.2018 Ludwigsburg, Rockfabrik

19.11.2018 Kassel, Musiktheater

21.11.2018 Köln, Essigfabrik

22.11.2018 Bochum, Matrix

23.11.2018 Pratteln (CH) , Z7 Konzertfabrik

Tickets gibt zu einem Preis ab 28,10 € zzgl. VersandgebĂŒhren bei EVENTIM

Elbriot Festival 2018

Posted by joel On Juli - 1 - 2018

23i5ß0123ß95iZum sechsten Mal findet am 18. August 2018 das Elbriot Festival auf dem Hamburger GroßmarktgelĂ€nde statt.

Wir vom Metal Impression Magazine werden auch voraussichtlich in diesem Jahr wieder mit dabei sein, wenn der Marktplatz sich in einen riesigen Circle-Pit verwandelt. Mit ARCH ENEMY als Headliner konnte nach MEGADEATH im letzten Jahr der Headliner Slot wieder einmal stark besetzt werden. Also eine Fahrt nach Hamburg lohnt sich auch in diesem Jahr, zumal der Veranstalter eine Überraschung in punkto Ticketpreis bekannt gab.

Die Tickets kosten dieses Jahr statt 54,90 € nur 45,90 € und sind an vielen VVK-Stellen erhĂ€ltlich.

Der Veranstalter postete die Nachricht: „Good News: Eure Geduld wird belohnt! Da wir Euch in diesem Jahr etwas lĂ€nger haben warten lassen, wird es 2018 anders als in den letzten Jahren keine weitere Preiserhöhung bei den Tickets geben. Der Endpreis der Tickets wird also bei 45,90 € (inklusive GebĂŒhren und ÖPNV) bleiben.“ Die Tickets sind aus diesem Grund dieses Jahr 9,00 € billiger als im Vorjahr.

Hier nun fĂŒr Euch alle Bands im Überblick:

ARCH ENEMY
ARCH ENEMY ist das englische Wort fĂŒr Erzfeind. Eine schwedische Death-Metal-Band, die 1996 gegrĂŒndet wurde. Seit 2014 ist Alissa White-Gluz, eine kanadische SĂ€ngerin und Songwriterin, die Front-Frau von ARCH ENEMY.
Auf dem Elbriot werden sie mit ihrem derzeit aktuellem Album “Will To Power” die Massen sicher ins Schwitzen bringen.

SUICIDAL TENDENCIES
Die US-Amerikanische Hardcore-Band aus SĂŒdkalifornien wird in Hamburg mit ihrer Musik, die durch EinflĂŒsse aus Thrash-Metal und Funk gepaart sind als Co-Headliner sicher bei einigen FestivalgĂ€ngern durchaus bekannt sein. Derzeit sind sie mit ihrem Album “World Gone Mad“ aus dem Jahre 2016 unterwegs. Von Kritikern werden SUICIDAL TENDENCIES als eine energievolle und starke Liveband dargestellt. Sehen bzw. Hören ist also auch hier ein Muss. Der Veranstalter des Festivals hat hier einmal wieder guten Geschmack gezeigt.

SKINDRED
Die fĂŒnfköpfige britische Band aus Newport wurde im Jahre 1998 gegrĂŒndet. Sie sind mit ihrer Mischung aus Reggae, Metal, Hip-Hop und auch Elementen des Punks einen Besuch auf dem Elb-Riot wert. Frontmann Benji Webbe ist fĂŒr seine einzigartige Interaktion bei jedem Konzert berĂŒhmt.

BEARTOOTH
Mit BEARTOOTH als weitere Hardcore-Band wird der Samstag auf dem Elb-Riot sicher nicht gerade weniger spannend. AnfĂ€nglich sollte die 2012 gegrĂŒndete Band Noise heißen. Da der Name bereits vergeben war, wĂ€hlte man den Namen BEARTHOOTH. Sicher werden sich BEARTHOOTH auch auf das Wiedersehen mit SUICIDAL TENDENCIES freuen. Zusammen mit ihnen und  SLIPKNOT tourten sie bereits .

SATYRICON
JASTA
UNCURED

Ticketvorverkauf:

Die Tickets kosten 45,90 € und sind an vielen VVK-Stellen erhĂ€ltlich.

Ticket Onlineverkauf: https://elbriot.merchcowboy.com/tickets.html

Homepage des Festivals mit allen Infos: http://www.elbriot.de/

Folge auch Elbriot Festival auf Facebook: https://www.facebook.com/Elbriot/

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GODSMACK TOUR 2018

Posted by Etienne On Mai - 10 - 2018

GODSMACKPassend zum Ende April erschienen Album “When Legends Rise” lĂ€sst die zugehörige Tour nicht lange auf sich warten. Die Hard-Rock Legenden von GODSMACK kommen im November nach Deutschland.

1995 als Coverband unter dem Namen “The Scam” in Boston gegrĂŒndet, benannte die vierköpfige Band sich kurz darauf in Godsmack um und veröffentlichte ihre erste Demo. 1997 erschien ihr erstes Album “All Wound Up” als Eigenpressung, welches ein Jahr spĂ€ter unter dem Namen “Godsmack” neu abgemischt und nochmal released wurde. Die Neufassung schaffte es hierbei auf Platz 22 der US-Albumcharts.

Im Laufe ihrer Karriere tourten sie unter anderem mit Ozzy Osbourne, Metallica, Rob Zombie und Mötley CrĂŒe und steuerten zu einigen Filmen und Videospielen den Soundtrack bei.

Heute blicken Godsmack auf 7 Studioalben, 4 Grammy Nominierungen und ĂŒber 20 Millionen verkaufte Alben zurĂŒck.

Auch das neue Album liefert gewohnt harte Riffs und unverkennbare Melodien. Die Band probiert zwar neue Wege aus; SĂ€nger Sully Erna stellt in den neuen Liedern aber immer wieder unter Beweis, dass er seine unverkennbare Stimme keinesfalls verloren hat.

In kĂŒrzester Zeit hat „When Legends Rise“ es so schon auf Platz 1 der „Rock Album-“, „Independent Album-“ und der „Alternative Album Charts“, sowie auf Platz 8 der „Top 200 BIllboard Charts“ geschafft.

Eine eindrucksvolle BĂŒhnenshow und ein ausgewogener Mix aus alten und neuen Liedern garantiert Fans jeden Alters einen grandiosen Abend.

Hier die Daten im Überblick:

02.11 Hamburg – Gruenspan

11.11 Berlin – Heimathafen Neukölln

12.11 Köln – Live Music Hall

19.11 MĂŒnchen – Backstage Werk

20.11 Wien – Arena Wien

Tickets gibt es ab 37,49€ bei Eventim, Ticketmaster und an vielen Vorverkaufsstellen.

Die Tickets fĂŒr Hamburg sind bereits ausverkauft. Also sichert Euch Tickets fĂŒr die verbleibenden Daten, bevor es zu spĂ€t ist!

PARKWAY DRIVE CLUBSHOW

Posted by joel On MĂ€rz - 26 - 2018

Das Lido in Berlin war das erste der drei sehr familiĂ€ren Klubshowgigs von PARKWAY DRIVE. Am Dienstagmittag gab die Band via Facebook bekannt, sie spielen sehr streng limitierte Klubshows in Deutschland. Jeweils zwei Tage vorher gibt die Band bekannt, wo gespielt wird. Schon am Dienstag wurde dabei das Lido in Berlin bekanntgegeben. Gestern war es dann soweit. Metal-Impressions war fĂŒr Euch live dabei.

PĂŒnktlich um 12:00 Uhr am Dienstag gab die Band ĂŒber die Sozialmedia Plattform Facebook bekannt, dass sie am Donnerstagabend ein exklusives Konzert vor 800 Fans in Berlin spielen werden. Mit dabei die englische Hardcore-Punk-Band POLAR. Schon um 16.00 Uhr standen die ersten Fans vor dem kleinen Klub in Berlin und warteten auf den Einlass, um ihre Lieblingsband wie auf der Veranstaltung beschrieben „close and personal; no barriers just pure mosh!“ von vorne zu sehen. Um kurz nach 19.00 Uhr hatte das Warten fĂŒr die Fans dann endlich ein Ende.

Kurz nach dem Einlass begann pĂŒnktlich um 19.30 Uhr die Band POLAR ihr Set zu spielen und heizten den bis zum Rand gefĂŒllten Klub ordentlich ein. Mit ihren energiegeladenen Texten und harten Riffs kamen auch nach kurzer Zeit schon die ersten Moshpits des Abends zustande. Auch der eine oder andere Crowdsurfer fand seinen Weg bis auf die BĂŒhne.

Nach einem kurzen Umbau der BĂŒhne war es dann soweit. Das Licht wurde verdunkelt, das Intro zum neuen Song ‘Wishing Wells’ wurde eingespielt. Die Fans begannen,  den Text laut vorzusingen. Ein absoluter GĂ€nsehautmoment fĂŒr alle Fans und auch die Band. Gemeinsam setzte man das zum Refrain an und es wurde zusammen gesungen.

Mit dem Worten „You are unbeliveable crazy!“ sprach Frontmann Winston McCall zu den glĂŒcklichen Ticketbesitzern in Berlin. Durch den engen Kontakt ohne jegliche Schutzgitter vor der BĂŒhne waren die Fans noch nĂ€her an ihren Stars dran, als sie es sich jemals ertrĂ€umt hatten.

Fotos von Joel Villwock (metal-impressions)

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