GHOST TOUR 2019

Posted by Uli On September - 18 - 2018

1528134782Die schwedischen “Metaler” von GHOST kommen 2019 mit ihrer „A Pale Tour Named Death  2019“ auf groĂźe Europatournee und machen auch fĂĽr ein paar Konzerte in Deutschland Halt. Mit im Gepäck haben sie ihren neuesten Longplayer „Prequelle“, welcher im Juni diesen Jahres erschienen ist und fĂĽr groĂźe Furore sorgte! Vor allem ist es das erste Album, bei dem die Identität des Sängers Tobias Forge bekannt gegeben wurde!

Also nichts wie hin zu Cardinal Copia und seine Nameless Ghouls, wenn es wieder heiĂźt: “Is Time for Absolution”! Es erwartet uns bestimmt wieder eine erstklassige Live-Show!

14. Februar 2019 Stuttgart – Hans Martin Schleyer Halle

15. Februar 2019 Bochum – RuhrCongress

17. Februar 2019 Hannover – Swiss Live Hall

18. Februar 2019 Hamburg – Sporthalle Hamburg

Sichert Euch schnell die Karten, die es wie immer an den bekannten Vorverkaufsstellen gibt, denn die Tournee könnte schnell ausverkauft sein!

Elbriot Festival 2018

Posted by joel On Juli - 1 - 2018

23i5ß0123ß95iZum sechsten Mal findet am 18. August 2018 das Elbriot Festival auf dem Hamburger Großmarktgelände statt.

Wir vom Metal Impression Magazine werden auch voraussichtlich in diesem Jahr wieder mit dabei sein, wenn der Marktplatz sich in einen riesigen Circle-Pit verwandelt. Mit ARCH ENEMY als Headliner konnte nach MEGADEATH im letzten Jahr der Headliner Slot wieder einmal stark besetzt werden. Also eine Fahrt nach Hamburg lohnt sich auch in diesem Jahr, zumal der Veranstalter eine Ăśberraschung in punkto Ticketpreis bekannt gab.

Die Tickets kosten dieses Jahr statt 54,90 € nur 45,90 € und sind an vielen VVK-Stellen erhältlich.

Der Veranstalter postete die Nachricht: „Good News: Eure Geduld wird belohnt! Da wir Euch in diesem Jahr etwas länger haben warten lassen, wird es 2018 anders als in den letzten Jahren keine weitere Preiserhöhung bei den Tickets geben. Der Endpreis der Tickets wird also bei 45,90 € (inklusive Gebühren und ÖPNV) bleiben.“ Die Tickets sind aus diesem Grund dieses Jahr 9,00 € billiger als im Vorjahr.

Hier nun fĂĽr Euch alle Bands im Ăśberblick:

ARCH ENEMY
ARCH ENEMY ist das englische Wort für Erzfeind. Eine schwedische Death-Metal-Band, die 1996 gegründet wurde. Seit 2014 ist Alissa White-Gluz, eine kanadische Sängerin und Songwriterin, die Front-Frau von ARCH ENEMY.
Auf dem Elbriot werden sie mit ihrem derzeit aktuellem Album “Will To Power” die Massen sicher ins Schwitzen bringen.

SUICIDAL TENDENCIES
Die US-Amerikanische Hardcore-Band aus Südkalifornien wird in Hamburg mit ihrer Musik, die durch Einflüsse aus Thrash-Metal und Funk gepaart sind als Co-Headliner sicher bei einigen Festivalgängern durchaus bekannt sein. Derzeit sind sie mit ihrem Album “World Gone Mad“ aus dem Jahre 2016 unterwegs. Von Kritikern werden SUICIDAL TENDENCIES als eine energievolle und starke Liveband dargestellt. Sehen bzw. Hören ist also auch hier ein Muss. Der Veranstalter des Festivals hat hier einmal wieder guten Geschmack gezeigt.

SKINDRED
Die fünfköpfige britische Band aus Newport wurde im Jahre 1998 gegründet. Sie sind mit ihrer Mischung aus Reggae, Metal, Hip-Hop und auch Elementen des Punks einen Besuch auf dem Elb-Riot wert. Frontmann Benji Webbe ist für seine einzigartige Interaktion bei jedem Konzert berühmt.

BEARTOOTH
Mit BEARTOOTH als weitere Hardcore-Band wird der Samstag auf dem Elb-Riot sicher nicht gerade weniger spannend. Anfänglich sollte die 2012 gegründete Band Noise heißen. Da der Name bereits vergeben war, wählte man den Namen BEARTHOOTH. Sicher werden sich BEARTHOOTH auch auf das Wiedersehen mit SUICIDAL TENDENCIES freuen. Zusammen mit ihnen und  SLIPKNOT tourten sie bereits .

SATYRICON
JASTA
UNCURED

Ticketvorverkauf:

Die Tickets kosten 45,90 € und sind an vielen VVK-Stellen erhältlich.

Ticket Onlineverkauf: https://elbriot.merchcowboy.com/tickets.html

Homepage des Festivals mit allen Infos: http://www.elbriot.de/

Folge auch Elbriot Festival auf Facebook: https://www.facebook.com/Elbriot/

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Interview: Gabriel Keyes (CRASHDĂŹET)

Posted by Radu On Februar - 21 - 2018

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Ich hatte ein absolut tolles Interview mit dem neuen Sänger von CRASHDĂŹET – Gabriel Keyes.

Was er alles so zu erzählen hat, lest ihr hier:

Erst einmal danke, dass du dir die Zeit nimmst und ein Interview mit mir machen willst.
Es bedeutet mir sehr viel, ich weiĂź, dass Zeit Geld ist und deshalb bin ich sehr froh, dass du dir Zeit nimmst.

Gabriel: Danke dir!

CRASHDÏET  ist eine Band mit sehr langer Story. Wie fühlt es sich an, ein Teil von so einer tollen Rockband zu sein? Der Sänger zu sein und die Band zu repräsentieren?

Gabriel: Es fühlt sich toll an! Du weißt, für mich fühlt sich das irgendwie unwirklich und böse an. (Lacht) Böse. Es fühlt sich sehr gut an. Du weißt, dass ich viele Erwartungen habe. Die Band hat viel zu bieten. Sie haben noch nicht das Toplevel erreicht und ich denke auch, dass es viel mehr an Potential in einer Band zu finden gibt. Also bin ich sehr aufgeregt!

Bist du nervös vor einem Auftritt oder eher der Entspannte?

Gabriel: Es ist schon sehr normal für mich. Irgendwie wird alles normal, also bin ich nicht wirklich nervös. Ich freu mich, will es JETZT machen und einfach voran kommen. Ich will da raus gehen und DIE BUDE ROCKEN!

Was machst du nach einer Show? Party? Relaxen?

Gabriel: Ich bin ein Partytier. Weißt du, man muss ja auch bedenken, dass ich viel Zeit verloren habe hier. Nicht nur einen Auftritt. Deshalb muss ich halt an meine Stimme denken, aufpassen, dass ich sie nicht kaputt mache und mich auf die Performance mehr konzentrieren, als auf die Party. Selbst wenn es manchmal blöd ist, aber das ist das reale Leben.  (Lacht)

Würdest du dich selber als ein Kind der „wilden Generation“ beschreiben? (Wie im Song „Generation wild“)

Gabriel: Nicht genau. Ich war ziemlich geknickt. Ich war ein richtig fröhliches Kind, bis ich in der dritten Klasse war, dann wurde ich mehr zum Rebell. Ich war verdammt wütend auf die Zeit. Begann zu rauchen, begann zu trinken. Es dauerte eine Zeit, um den Stil, den ich hatte, zu ändern. Ich war ziemlich normal, bis ich in den Rock einstieg.
Das erste Mal sah ich die Crew. Ich war wie “Was zum Teufel ist das?”. Mein Bruder Kriss zeigte sie mir und ich dann so: “Sie sehen aus wie Mädchen”. Ich fĂĽhlte mich ein bisschen unangenehm, hatte das GefĂĽhl, dass das lächerlich ist. Aber dann fing ich an, es zu mögen. Ich begann die Kleidung zu tragen und versuchte so zu sein wie sie.
Aber ich bin dann doch eher so der SKID ROW Fan. Das gefällt mir mehr als die Glam Bands. Ich mag einfach den harten Melodic Rock, den SKID ROW eben haben, oder GUNS´N´ROSES. Lieber Punk, Rock´n´Roll Musik als Glam Metal mit hochtoupierten Haaren.

Wer ist dein größter Einfluss in Sachen Musik? Irgendwelche Lieblingsbands?

Gabriel: SKID ROW!
Die haben einfach diese „Star Power“, so als ob es dich durchleuchtet, sobald sie auf der Bühne sind. Du wirst einfach geblendet von dem Licht!

Ich habe von der Band gelesen, die du frĂĽher hattest (PERFECT CRIME). Warst du immer schon ein Musiker? Ist das bei euch in der Familie so?

Gabriel: Ich denke, wir sind eine musikalische Familie, ja. Mein Onkel ist Songwriter, also meine ganze Familie hat etwas mit Musik zu tun. Singen, alles. Ich glaube auch, dass das Ganze schon sehr bald begonnen hat. Als ich ein Kind war, habe ich das Singen angefangen. Also war die Musik da, seitdem ich denken kann.

War das immer dein groĂźer Traum?

Gabriel: Ja, schon. Eigentlich hatte ich nicht den Traum, ein Künstler zu sein oder sowas, bis ich in diesen Rock´n´Roll kam. Das war das erste Mal, dass ich es fühlte, ein Rockstar sein zu wollen. Und das war auch der Moment, in dem sich alles änderte.

Kannst du mit der Musik ĂĽberleben oder hast du einen Job?

Gabriel: Ich habe einen Job.

Was würdest du machen, wenn du nicht in CRASHDÏET wärst? Wo würde dein Talent dann hingehen?

Gabriel: Ich weiĂź es eigentlich nicht. Vor Crashdiet habe ich meine zweite Band gegrĂĽndet. Ich war in dem Moment einfach nur mĂĽde. Ich hatte lange schwarze Haare und war einige Zeit ziemlich in meiner Identität verloren. Als diese Chance kam, war ich tatsächlich bei den Jungs von HIGHRIDE mit meinem Bruder Kriss und mit Peter. Und jemand schrieb mir per Messenger: “Hey, CRASHDĂŹET sucht nach einem neuen Sänger! Willst du es ausprobieren? “. Und ich dachte: “Nun, ich weiĂź es nicht”.
Peter meinte: “Oh, komm schon! Sei Crashdiet! Mach das!” Und ich dann: “Okay, versuche es einfach “.
Vorher habe ich nur ein paar Balladen und Sachen auf meinem Computer aufgenommen, mehr nicht. Ich war nicht so aktiv in der Musik.

Freust du dich schon auf die Europatournee diesen Sommer?

Gabriel: JA natĂĽrlich! Wir sind auf dem Bang Your Head Festival vertreten und machen auch noch ein Festival in Schweden. Und im Oktober sind wir in den Staaten. Das ist ein kleineres Festival, da kommen 700 Leute oder so.
NatĂĽrlich hoffe ich, dass wir noch mehr Festivals spielen, wobei ich sagen muss, dass ich mich schon sehr auf Bang Your Head freue.

Warst du schon mal auf Tour?

Gabriel: Nein, das ist mein erstes Mal. Aber ich freue mich wahnsinnig drauf.

Die wichtigste Frage: Warst du schon einmal in Deutschland?

Gabriel: Einmal. Das war aber bloß ein Zwischenstopp am Flughafen auf dem Weg nach Amerika. Wir sind in Frankfurt gelandet und für ungefähr fünfzehn Minuten in Deutschland gewesen. Aber ich freu mich sehr auf Deutschland.

Möchtest du deinen Fans noch etwas sagen?

Gabriel: Danke fĂĽr euren Support und ich hoffe, dass wir uns bald sehen!

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I had a pretty cool  Skype Interview with the new singer of CRASHDÏET: Gabriel Keyes!

What he has to tell, you can read here:

First of all, thank you for taking your time to have an interview with me.
It means a lot to me. I know that time is money and that’s why I’m very glad that you take time for me.

Gabriel: Thank you too!

CRASHDĂŹET is a band with a really long story behind it. How does it feel to be a part of such an amazing rockband, to be the lead singer and to representing this band?

Gabriel: It feels amazing! You know for me this feels kind of unreal and wicked. (Laughs). Wicked. It feels very good. You know I have a lot of expectations. The band has a lot to give, they haven’t reached the top level and I also think there is a lot more potential to find in a band. So I´m so excited about this!

Are you nervous before gigs or are you the relaxed one?

Gabriel: It is pretty natural for me. Everything is becoming natural so I don’t really feel nervous. I am just excited, I just want to do it RIGHT NOW so I just want to keep it going. I just want to get out there and kick some fuckin ass!

What are you doing after a show. Party? Relax?

Gabriel: I am a party animal, you have to think like a long time I’ve passed. It´s not only one gig. I think I have to think about my voice a lot, that I don’t get destroyed and focus on the performance more than on the party. Even if it sucks you know, that is the real life (laughs).

Would you describe yourself as a child of the „wild generation“? (As the song generation wild)

Gabriel: Not exactly, I was pretty kinked. I was a real happy kid until I got on third class, then I turned more into a rebel. I was fucking angry at the time. Started smoking, started drinking, it took a time to change the style I had. I was pretty normal until I got into Rock.
First time I saw the crew I was like „what the fuck is this?“. My brother Kriss showed me and I was like „they look like girls“, I felt like it was a bit cringe. I felt like this is ridiculous. But then I started to like it. I started to wear the clothes and tried to be like them. But I am more the Skid Row fan than the glam bands. I like this heavy melodic rock, like Skid Row, Guns´n´Roses, not the glam. I’m not so into this big hair stuff, I’m more into this punk, rock´n´roll stuff.

Who or which bands are your biggest influence when it comes to music? Any favorite Bands?

Gabriel: Skid Row.
They got this „star Power“, like it shines through you when they are on stage, you know? You got blinded by the light!

I have read about the band you had in the past (Perfect Crime). Have you always been a musician? Is it in your family?

Gabriel: I think we are a musically family, yes. My uncle is a songwriter, my whole family is really into music. Singing and everything. I also think this started pretty early, when I was a kid I started singing. So it has been there since I can remember.

So this was ever a big dream of yours?

Gabriel: Yes. Actually I didn’t have the dream to be an artist or something until I came into this Rock´n´Roll. This was the first time I felt like I wanted to be a rockstar. Go on tour, playing in front of big crowds. This was the moment everything just changed.

Can you survive with your music or do you have a job besides it?

Gabriel: I have a job besides.

What would you do if you were not in CRASHDĂŹET. Where would your talent go then?

Gabriel: I don’t know actually. Before CRASHDÏET I created my second band. I was just tired there at the moment. I had long black hair and was kind of pretty lost in my identity for a while so when this chance came I was actually with the boys of HIGHRIDE with my brother Kriss and Peter. And someone wrote to me on messenger „Hey, CRASHDÏET is searching for a new singer! Do you want to try out?“. And I was like „well I don’t know“.

Peter was like „Oh come on! Its CRASHDÏET! Do this!“ And then I was like „okay, just give it a try“. Before this I was just recording some ballads and stuff on my computer, nothing more than that. I was not so active in the music.

CRASHDĂŹET has released four cds so far. Could you tell me if there is going to be a fifth one in the future?

Gabriel: Yeah, of course! (Laughs)

Are you already excited about the European Tour this summer?

Gabriel: Yes, of course! We are going to be on Bang Your Head Festival, and one in Sweden, and one in the United States in October. A little smaller Festival, it takes like 700 people. And of course I hope there is going to be some more!
But I am very excited for Bang your Head.

Have you ever been on tour?

Gabriel: No, that is my first time. I am pretty excited about it.

And the most important question: Have you ever been in Germany?

Gabriel: Once. But that was just changing flights on my way to America. We landed in airport Frankfurt and stayed about 15 minutes.
But I am very excited to go there.

Is there anything you want to tell your fans?

Gabriel: Thanks for all the support this far and I hope to see you guys soon!

Paola

REVIEW: WATAIN

Posted by Paola On Januar - 21 - 2018

Wie ich in der Vergangenheit schon des Ă–fteren bemerkte:
Aus Schweden kommen verdammt gute Bands und super gute Musik!
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Ich habe mir angewöhnt, CD´s auf voller Lautstärke im Auto zu hören. Da kann ich mich konzentrieren, ich bekomme den Kopf frei und außerdem entspannt es mich.
WATAIN jedoch haben mich so sehr mitgenommen, dass ich – ihr werdet lachen – ein 30 Euro Foto von der Rennleitung bekommen habe. Und das Foto zeigt nicht mal meine Schokoladenseite. Ja, ich war etwas zu schnell unterwegs, ich kann wirklich nichts dafĂĽr. Ihr Album „Trident Wolf Eclipse“ ist der absolute Hammer.

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„Nuclear Alchemy“ startet das Album, gefolgt von „Sacket Damnation“ und „Teufelsreich“ (meine absolute Empfehlung!).
„Furor Diabolicus“ war Schuld an meinem Strafzettel. „A Throne Below“ hat mir die Chance gegeben, mich darüber zu ärgern und „Ultra (Pandemoniac)“ hat mich wieder runter geholt.
„Towards the Sanctuary“ und „The Fire of Power“ beenden das energiegeladene Album.

Alles in Allem kann ich euch die Band WATAIN echt ans Herz legen.
Aber bitte merkt euch meine Worte. Black Metal ist sehr geil, solange man dafĂĽr nicht mehr als 30 Euro ausgeben muss :-)

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INTERVIEW: HIGHRIDE (SCHWEDEN)

Posted by Paola On Dezember - 18 - 2017

highride2Als ich wieder mal durch das Internet surfte, auf der Suche nach neuer – guter – Musik, bin ich durch Zufall und Dank Facebook auf eine tolle Gruppe gestoĂźen: HIGHRIDE.

Highride ist eine Band, welche 2006 in Stockholm / Schweden gegründet wurde. Ihre erste offizielle Single „Song of your Decay“ erschien im September 2012, im August 2013 folgte ihre zweite Single „Bad Habit“ und als Krönung gab es im Dezember 2013 ihr erstes Album „Highride“ mit anschließender erster Tour.

„Sex is my Substitute“, die aktuelle Single, geht mir persönlich nicht mehr aus dem Kopf. Das Video dazu ist ebenfalls der Knaller.

Also habe ich mich dazu entschlossen, den Jungs per Chat ein paar Fragen zu stellen.

Bevor wir starten, wollte ich mich im Voraus bei Euch bedanken, dass Ihr Euch Zeit nehmt fĂĽr dieses Interview.

Im Moment seid Ihr total in der Arbeit an Eurem zweiten Album vertieft. Könnt Ihr Euren Fans schon verraten, was sie erwartet?

Peter:

Ich denke, man könnte sagen, dass das Album zu 75% fertig gestellt ist und jetzt, wo wir endlich unser eigenes Studio haben, können wir es kaum erwarten, einen Song aufzunehmen, sobald er fertig geschrieben ist. Eigentlich lassen wir die Demoaufzeichnungen sein und produzieren den Song sofort. Unser Debütalbum „Highride“ wurde damals von Tomas Skogsberg im Sunlight Studio produziert und aufgenommen, wir hatten jedoch das Gefühl, dass wir die technischen und musikalischen Fähigkeiten erworben haben, die eben heute notwendig sind, um selber zu produzieren. Also haben wir es versucht und es stellte sich heraus, dass es ziemlich gut funktioniert.

Kriss:

Was unsere Fans erwartet, ist purer, dreckiger Rock´n´Roll (oder Glam-Punk, wenn wir es beim Namen nennen wollen). Volle Geschwindigkeit von Anfang bis Ende!

Mille:

„Glam-Punk“ hört sich gut an.

Peter:

Ihr werdet merken, dass es eine HIGHRIDE-Platte ist, aber seit Mille und Kriss in der Band sind, geht es mehr in Richtung Hardrock-Arena Punk. Die alte Platte war mehr Action-Rock.

Aber nennen wir es ruhig Glam-Punk. Das ist okay. Haha.

Und was unterscheidet euch von anderen Bands?

Peter:

Kriss, Mille, wollt ihr diese Frage ĂĽbernehmen?

Kriss:

Ich weiß nicht genau, was uns von anderen Bands unterscheidet, was ich aber sagen kann ist, dass wir ein extrem energetischer Live Act sind. Und wir nehmen uns selber nicht zu ernst! Wir schreiben nicht über politische Themen oder irgendwas in dieser Richtung, unsere Songs erzählen von einer super Zeit und guten Gefühlen.

Peter:

Oder richtigen miesen Zeiten und wie man wieder von diesen GefĂĽhlen weg kommt.

Die Hochs und Tiefs des Lebens eben!

Kriss:

Genau!

Wenn ihr die Wahl hättet, als Vorband für eine berühmte Band aufzutreten, für wen würdet ihr spielen wollen?

Mille:

KISS!

Nicke:

GUNS `N ROSES (oder die Band mit der größten Fanbase)

Peter:

Solange wir neue Fans dazu gewinnen können, spielen wir, egal wo.

Aber die Bühne mit der Band SOCIAL DISTORTION zu teilen, wäre schon sehr cool.

Was war das Nervigste, dass ihr in Eurer bisherigen Musiklaufbahn erlebt habt?

Peter:

Die früheren Jahre der Band, als (beschissene) Promoter ihre Versprechen nicht gehalten haben. Das ist wohl in Schweden weiter verbreitet…

Im Ausland wird es dann besser, denke ich. Zum Beispiel lieben wir Deutschland! Immer super organisiert, professionelle Kollegen und Leute, egal wie groĂź oder klein die Location ist.

Kriss:

Das Nervigste? Peter! Haha!

Scherz.

Ich denke mal, das Ärgerlichste für jeden Musiker ist der ständige Kampf und die harte Arbeit für wenig Anerkennung. Du kämpfst jahrelang und kommst keinen Schritt weiter, Dank des heutigen Geschäftsklimas.

Peter:

Kriss scherzt von Zeit zu Zeit ein Bisschen. Er ist der Banddiktator haha.

(Ich liebe deren Humor!)

Was macht ihr gegen Nervosität vor Auftritten? Seid ihr überhaupt nervös?

Mille:

Ich bin nicht nervös, muss aber sagen, dass ein paar Drinks vor der Show schon helfen, das Adrenalin zu heben und in den „Kämpfermodus“ zu gehen.

Peter:

Ich werde auch selten nervös, eher aufgekratzt. Diese 45 Minuten auf der Bühne, oder wie lange es auch ist, sind das, wofür man sich vorbereitet. Wofür man arbeitet. Es ist einfach das Beste, wenn man live auftreten darf, es ist das, was wir am Besten können.

Kriss:

Ich persönlich bin immer sehr nervös vor einem Auftritt. Ich versuche immer, mich auf meinen Part zu konzentrieren. Die Setlist zu können, zu wissen, wie man sich auf der Bühne zeigt, meine Background Vocals (Hintergrundgesang) und natürlich mein Make-up.

Wenn du die ersten Töne spielst, wandelt sich die Nervosität in Adrenalin um und du kommst automatisch in den „Kämpfermodus“.

Wie sieht euer Aftershow-Abend aus? Party oder Couch?

Alle:

PARTY!

Einer der HauptgrĂĽnde, warum wir diese Band gegrĂĽndet haben, sind die Parties nach der Show.

Mille:

Wenn der Auftritt gut war, feiern wir. Wenn er schlecht war, trinken wir um unsere Sorgen zu ertränken. Aber in 99% feiern wir und genießen gute Auftritte.

Kriss:

PARTY! Wir sind super in Sachen feiern, es ist sehr cool, wenn wir Fans treffen und hören, was sie über unseren Auftritt zu sagen haben.

Wie sieht es privat bei Euch aus? Seid ihr vergeben?

Peter:

Wir sind alle glücklich vergeben. (Sorry Mädels!)

Gibt es noch etwas, was Ihr Euren Fans sagen wollt?

Peter:

Danke fĂĽr all eure UnterstĂĽtzung, folgt uns auf den sozialen Medien und seid gespannt auf das neue Album (und alle anderen verdrehten Ausschweifungen unserer Karriere haha).

Und ich sage auch danke, das Interview war echt witzig. Die Jungs sind absolut cool drauf und die Musik ist sehr zu empfehlen.

Danke nochmal an

Kriss Keyes – Bass

Mille Lithander – Gitarre

Peter Waljus – Sänger / Gitarre

Nicke Rosell – Schlagzeug

https://www.facebook.com/highride/?fref=ts

https://www.highride.se/

https://www.instagram.com/highride/

https://open.spotify.com/artist/1E2DV62a4OH3vRSiWnRDhg

https://www.youtube.com/user/HighrideTV


REVIEW: NARNIA

Posted by Peter Marquardt On Juli - 23 - 2017

Narnia_2016Zu NARNIA muss man ja nicht allzu viel erzählen. Fans von Melodic Power Metal mit christlichen Texten wissen Bescheid.

Album Nr. 7 „Narnia“ wurde jetzt nach ca. einem Jahr nochmal neu aufgelegt bei Massacre Records. Neu auf der CD ist die Neuauflage von `Living Water` zu finden,  welcher sonst auf dem Album „Long live the King (1999) zu hören ist.

Besonderes Schmankerl dabei ist der Gastauftritt von Keyboarder Jens Johanson (RAIBOW, DIO, MALMSTEEN) .Dazu kommt mit „Utvandrama“ noch ein kurzes instrumental Stück.

Alles in Allem ist es ein ordentliches Album fĂĽr die Fans von STRATOVARIUS, EUROPE, CONCEPTION etc. geworden.

Anspieltips: `On The Highest Mountain` und `Set The World On Fire`

4,5 von 6

GHOST@E-WERK KĂ–LN

Posted by Uli On April - 9 - 2017

Die schwedischen Grammy Gewinner GHOST für das beste Metal-Perfomance Video 2016, haben im Rahmen ihrer Pope-Star Tour 2017 auch im ausverkauften Kölner E-Werk haltgemacht und somit konnte ich sie zum ersten Mal livehaftig erleben.

Snapseed_1Doch um so richtig in Stimmung zu kommen, durfte natürlich auch eine Vorband nicht fehlen. ZOMBI, ein US Synthwave Duo eröffnete den Abend. Die beiden Musiker Steve Moore am Syntheziser/Bass, sowie Anthony Paterra am Schlagzeug machten es dem Publikum wirklich nicht leicht, die Halle einzuheizen. Nicht, dass sie schlecht waren! Aber als Support von GHOST hätte ich mir lieber eine andere Band vorstellen können! Das Duo erinnerte mich an meine Jugendzeit als ich noch gerne TANGERINE DREAM und Co. hörte! Nach vierzig Minuten Spielzeit verließ dann die Band unter Höflichkeitsapplaus die Bühne.

GhOst2Nach einer kleinen Umbaupause wurde die Bühne in blaues Licht getaucht. Ich erwähne jetzt mal, dass ca. fünfzehn Minuten dann ein Vorintro, das `Miserere` von Gregorio Allegrie abgespielt wurde, während das Schlagzeug und das Keyboard unter Applaus abgedeckt wurden. Dann ertönte endlich das Hauptintro und die Nameless Ghouls enterten jetzt unter frenetischem Applaus die Bühne, um mit `Square Hammer` fulminant loszulegen. Als dann Papa Eremitus III im Nebel auf der Bühne erschien, gab es kein Halten mehr im Publikum. Nun konnte die Messe beginnen! Gefolgt wurde der erste Song von `From Pinnacle To The Pit`.P4050104

Papa Eremitus III wechselte in der Mitte des Sets wie immer sein Outfit und erschien ohne Papstgewand auf der Bühne. Kurz darauf folgte natürlich das Konzerthighlight `He Is`, wo das Publikum gänzlich ausrastete. Tja, auch das schönste Konzert geht einmal zu Ende und die Band verließ dann nach `Monstrance` unter frenetischem Jubel die Bühne. P4050060
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Was dort auf der Bühne geschah, war ganz großes Kino. Ich könnte ja auch mal sagen, es war eine total großartig inszenierte Metal Oper! Hier stimmte alles. Angefangen vom eindrucksvollem Bühnenbild, der großartigen Lightshow (Ich denke, wir Fotografen sagen Danke), dem Sound, der perfekten Songauswahl bis hin zum Agieren der Musiker auf der Bühne, die wirklich sehr mit dem Publikum und den Fotografen spielten.

FĂĽr mich war es bis jetzt eines der besten Konzerte, die ich in diesem Jahr erleben durfte! Danke! Hut ab! Gerne wieder!!

Hier geht es zu den Fotos!

Uli

Setlist:

1.   Square Hammer

2.   From The Pinnacle To The Pit

3.   Secular Haze

4.   Con Clavi Con Dio

5.   Per Aspera Ad Inferni

6.   Body And Blood

7.   Devil Church

8.   Cirice

9.   Year Zero

10. He Is

11. Absolution

12. Mummy Dust

13. Ghuleh/Zombie Queen

14. Ritual

Encore:

15. Monstrance Clock

REVIEW: EVERGREY

Posted by Uli On August - 19 - 2016

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„The Storm Within“ ist der neuste Longplayer der schwedischen Progessive Power Metaler von EVERGREY, der am 9. September via AFM Records erscheinen wird. Gespannt war ich wirklich, ob der hohe Level des Vorgängers „Hyms For The Broken“, erschienen im Jahre 2014, gehalten werden kann.

Das Album beginnt mit `Distance`. Schwere Pianoklänge eröffnen den Song, welcher sich zu einem echt schwierigen Brocken entwickelt und sich leider nicht sofort in meinen Gehörgängen festsetzen kann. Dazu ist er zu sehr vertrackt, aber spätestens beim Gitarrensolo kommt Leben ins Spiel, am Ende wird noch ein Kinderchor eingesetzt und der Song endet genau mit schweren Pianoklängen wie zu Beginn. Nicht dass er schlecht ist, aber einen Opener stelle ich mir anders vor.

Ganz anders geht es bei den nächsten Songs `Passing Through`, `Someday`und `Astray` zur Sache. Hier gehen einem die Gehörgänge auf. EVERGEY wie man sie kennt und liebt. Hier fließt die Musik, das Album nimmt Fahrt auf, man kann sich zurücklehnen und genießen.

Mit `The Impossible` wird es nun verhaltener. Tom wird hier nur von Keyboards begleitet, ein sehr atmosphärischer Song. ´My Allied Ocean` entpuppt sich als wahres Riffmonster mit insgesamt drei Gitarrensoli!! Absolut geil!!

Mit `In Orbit` hat sich die Band eine langjährige Freundin an Bord gezogen. Das Ganze hat die Band Toms Frau Carina zu verdanken, die bei einem Glas Wein Floor Jansen (NIGHTWISH) fragte, ob sie nicht Lust hätte mit zu singen. Das Ergebnis kann sich absolut hören lassen.

Bei der Ballade `The Paradox Of The Flame`, wo Mr. Englunds Frau Carina mitsingt, kommt Toms Stimme voll zur Geltung und man muss schon eingestehen, dass er einer der besten Sänger im Metal Genre ist. Ganz großes Kino! Das nachfolgende `Disconnect` beginnt rasant mit treibenden Bassdrums, wechselt mit ruhigen Passagen ab und entwickelt sich als absolut geiler Song.

Es fällt mir nicht leicht, den letzten Song, das Titelstück `The Storm Within´, als Höhepunkt zu bezeichnen, obwohl er nach mehrmaligem Hören doch Qualitäten dazu aufweist. Er erinnert zu Beginn ein wenig an David Townsend, aber ich finde das Stück passt gerade vom Aufbau her perfekt ans Ende des Albums! Episch!

`The Storm Within` ist ein absolut geniales Album geworden und kann locker mit dem Vorgänger `Hyms For The Broken` mithalten. Das Album ist bis ins kleinste Detail liebevoll produziert, Tom Englunds Gesang ist wie immer erhaben, der Sound kommt druckvoll aus den Boxen, entfaltet sich auch mit Kopfhörern zum perfekten Hörgenuss! Hier stimmt alles! Höhepunkte sind `Disconnect`, `My Allied Ocean`, sowie die herzergreifende Ballade `The Paradox Of The Flame`. Ganz großes Kino!!

Pflichtkauf!!!!

6/6

Uli

EVERGREY VIDEO

Posted by Uli On Juli - 30 - 2016

13533028_1194469783937901_158367824524095401_nDie schwedischen Dark Metaler EVERGREY haben mit `Distance` ein neues Video ins Netz gestellt, welches vom kommenden neuen Album “The Storm Within” stammt, welches am 9. September via AFM Records erscheinen wird! Watch Below!!

MUSTASCH NEUES VIDEO

Posted by Anna On April - 29 - 2015

yecu_150313MustaschFrontpic600x600web_1MUSTASCH aus Schweden melden sich mit ihrem brandneuem Video `Be Like A Man` zurĂĽck. Der Song stammt vom kommenden Album “Testosterone”, welches am 18. September veröffentlicht wird. Patric Ullas von Revolver Film AB fĂĽhrte hier Regie. Watch Below!