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Archive for the ‘News’ Category

MASTODON TOUR 2019

Posted by Peter Marquardt On Januar - 20 - 2019

Mastodon_Poster_02-316x447MASTODON (feat. Scott Kelly NEUROSIS) EUROPEAN TOUR 2019 Mit ihrem siebtem Studioalbum “Emperor Of Sand” im GepĂ€ck tourt die aus Atlanta (Georgia) stammende Band 2019 durch Europa und macht auch in vier deutschen Locations halt. 2018 gewann die Band mit ihrem Song “Sultans Curse” den Grammy Award in der Kategorie “Best Metal Performance”. Auch das aktuelle Album wurde in der Sparte “Best Rock Album” nominiert, ging aber, wie in den Jahren zuvor leider leer aus.

Der musikalische Stil der Band hat sich in den letzten Jahren stark verĂ€ndert. Angefangen als eher Hardcore/Sludge Act hin zur progressive angehauchten Heavy Rock Grösse. Die Tour startet am 14. Januar in Belfast (Nordirland) und endet am 17. Februar in Lissabon (Portugal). Auf allen Termine werden als Special Guest die Norweger KVELERTAK und die New Yorker MUTOID MAN fungieren. Auch wird Scott Kelly (NEUROSIS) wieder mit von der Partie sein und die Band Live unterstĂŒtzen.

Zu Ehren des langjĂ€hrigen Managers Nick John, der letztes Jahr an BauchspeicheldrĂŒsenkrebs verstarb, spenden alle Veranstalter der Tournee an folgende der drei WohltĂ€tigkeitsorganisationen, die TJ Martel Foundation, die Hirshberg Foundation fĂŒr Pankreaskrebsforschung und das Pankreaskrebs-Aktionsnetzwerk. Weitere Informationen unter: mastodonrocks.com

Hier die Tourdaten:

30.01.2019  Wiesbaden – Schlachthof

31.01.2019  Hamburg – Docks

06.02.2019  Hannover – Capitol

07.02.2019  Oberhausen – Turbinenhalle

Tickets gibt es ab ca 46 Euro bei Eventim und an allen bekannten Vorverkaufstellen.

AMORPHIS OBERHAUSEN

Posted by Ulli On Januar - 20 - 2019

amorphis-soilwork-poster-all-dates-webAMORPHIS, SOILWORK, JINJER und NAILED TO OBSCURITY am 11.01.2019 in der Turbinenhalle, Oberhausen

Das Konzertjahr 2019 beginnt mit einigen hochkarĂ€tig besetzten Touren, unter anderem von AMORPHIS, die nun endlich ihr 2018 erschienenes Meisterwerk ‚Queen of Times‘ ausfĂŒhrlich live prĂ€sentieren. Im TourgepĂ€ck dabei sind diesmal gleich drei weitere Bands: SOILWORK, JINJER und NAILED TO OBSCURITY.

Der Tourauftakt in der Oberhausener Turbinenhalle ist wie viele andere Gigs der Tour ausverkauft, und so bildet sich vor Konzertbeginn eine lange Schlange am Einlass. Da am ersten Tag einer Tour noch nicht alle AblÀufe aufeinander eingespielt sind, verschiebt sich der Konzertbeginn, was vielen Besuchern zu Gute kommt, die nach Feierabend im Stau durch das Ruhrgebiet pilgerten.

DSCF4433_BEASomit ist die Turbinenhalle schon gut gefĂŒllt, als die Melodic-Doom-Band NAILED TO OBSCURITY die BĂŒhne betreten. Die Ostfriesen zeigen sich in Spiellaune und prĂ€sentieren in einem knapp halbstĂŒndigen Set eine Auswahl aus Songs ihrer drei bisher veröffentlichten Alben. SĂ€nger Raimund Ennenga ĂŒberzeugt mit seiner kraftvollen Stimme, wĂ€hrend seine Kollegen an den Saiteninstrumenten eindrucksvoll darbieten, dass man auch ohne Blastbeat wundervoll sein Haupthaar schĂŒtteln kann. Ob Doom nun die geeignete Musikrichtung ist, um dem Publikum „einzuheizen“, sei wahrlich dahin gestellt, jedoch geht es in der ausverkauften Halle zu Ende ihres Sets doch schon recht kuschelig zu.

Setlist NAILED TO OBSCURITY:
Black Forest, Feardom, The Aberrant Has, Tears of the Eyeless, Desolate Ruin,

DSCF4467-BEAZu JINJER dĂŒrfte nun jeder Ticketinhaber in der Halle versammelt sein, und so stĂŒrmt das Quartett um Frontröhre Tatiana die BĂŒhne. Lange wĂ€hrte der Spruch „im Osten nichts Neues“, aber damit ist nun Schluss. Denn JINJER haben sich in den letzten Jahre eine große Fangemeinde erspielt, zieren das Line-Up vieler europĂ€ischer Festivals und gelten nun vielmehr als Senkrechtstarter denn als Geheimtipp. Dies mag zum nicht unwesentlichen Teil an SĂ€ngerin Tatiana liegen, die nicht nur ein optischer Hingucker ist, sondern auch mit ihrem Organ umzugehen und zu ĂŒberzeugen weiß. Ob brachialer gutturaler Gesang, Screams, oder auch die (sehr wenigen) klaren Passagen, die Stimmgewalt Tatianas sowie ihre BĂŒhnenprĂ€senz stehen im Mittelpunkt des Auftritts. Der energiegeladene Progressiv-Metalcore der Ukrainer trifft den Nerv der Zeit und auch der Anwesenden. So liefern JINJER ein ausdrucksstarkes Kontrastprogramm zum Opener.

Setlist JINJER:

Words of Wisdom, Ape, I Speak Astronomy, Dreadful Moments, Teacher, Teacher, Who‘s Gonna Be The One, Pisces, Perennial, Sit Stay Roll Over

DSCF4541-BEAAn diesem Tag startet nicht nur die ausgedehnte Tour fĂŒr SOILWORK, auch ihr neuester Output „Verkligheten“ feiert heute seinen Release. SehnsĂŒchtig haben die Fans auf das neue Album gewartet. Knapp dreieinhalb Jahren nach seinem VorgĂ€nger ist eine fĂŒr SOILWORK-VerhĂ€ltnisse lange Zeitspanne zwischen zwei Alben. Es ist das erste Album mit dem neuen Drummer Bastian Thusgaard, der nun seinen Tour-Einstand als festes Bandmitglied gibt. Jedoch fehlt auf dieser Tour Gitarrist David Anderson, aus dessen Feder die meisten Songs des neuen Album stammen.

Mit dem Titelsong des neuen Albums als Intro starten die Schweden ihr Set, um mit ’Arrival’ eindrucksvoll zu zeigen, dass sie wieder da sind. SĂ€nger Björn „Speed“ Strid ist bei guter stimmlicher Verfassung, schließlich sollte er nach der Dezembertour mit seiner Zweitkapelle ’The Night Flight Orchestra’ auch gut aufgewĂ€rmt sein. Die Spielfreude ist den Herren förmlich ins Gesicht geschrieben, denn das Publikum feiert die Band vom ersten Takt an. Ein Drittel des Sets wird von Songs aus dem neuen Album gefĂŒllt, leider fehlt der Song ’Needles and Kin’, zu dem AMORPHIS-SĂ€nger Tomi Joutsen auf dem neuen Album seine Stimme leiht. Ein Duett hĂ€tte sich auf der gemeinsamen Tour förmlich angeboten, aber wer weiß, eventuell kommt das im Laufe der Tour noch. NatĂŒrlich darf auch der ein oder andere Klassiker der VorgĂ€nger-Alben nicht fehlen und so dĂŒrften die SOILWORK-Fans voll auf ihre Kosten gekommen sein.

Setlist SOILWORK:

Verkligheten, Arrival, The Crestfallen, Nerve, Full Moon Shoals, Death in General, Like the Average Stalker, The Akuma Afterglow, Drowning With Silence, The Phantom, The Nurturing Glance, Bastard Chain, As We Speak, The Living Infinite, StÄlfÄgel, Witan, Stabbing The Drama

DSCF4610-BEAFinal entern AMORPHIS die BĂŒhne und eröffnen ihren Auftritt mit ‘The Bee‘, dem Opener ihres 2018er Album „Queen Of Times“. Von NervositĂ€t ob des Tourauftaktes ist bei den routinierten Finnen keine Spur, schließlich zĂ€hlen sie seit ĂŒber 25 Jahren zur Speerspitze des finnischen Metals. Im Anschluss geht es gleich „tierisch“ weiter, und mit ‘The Golden Elk‘ folgt ein weiterer Hammer-Song des letzten Albums. SĂ€nger Tomi Joutsen versteht es nach wie vor, seiner Rolle als Frontmann gerecht zu werden. Auch wenn er sich von seinen markanten knielangen Dreadlocks verabschiedet hat, besticht er nach wie vor durch seine charismatische Aura und alternierende Stimmgewalt. Ob Clean oder Growls, er beherrscht sein Organ eindrucksvoll und zieht das Publikum gekonnt in seinen Bann.

Das BĂŒhnenlicht sowie die dem Coverkonzept entlehnten BĂŒhnenelemente runden das optische Konzept harmonisch ab. AMORPHIS prĂ€sentieren ihren Fans eine Auswahl an Songs des neuen Albums, wohl dosiert mit StĂŒcken aus ihrer langen Schaffensphase, wobei der Klassiker schlechthin nicht fehlen darf. ‘Black Winter Day‘ aus der Schaffensphase der Finnen, als noch Gitarrist Tomi Koivusaari parallel zum Sechssaiter das Mikrofon bediente, gehört zum Pflichtprogramm der Finnen. Eigentlich wĂŒrden so viele Songs zum Pflichtprogramm gehören, da sich AMORPHIS seit Jahren mit Ihren Alben immer wieder selbst ĂŒbertrumpfen und einen Ohrwurm nach dem anderen liefern. Aber bevor sie endgĂŒltig die BĂŒhne verlassen, spielen die Herren als Zugabe noch ‚House of Sleep‘, der von Publikum regelrecht zelebriert wird.

Setlist AMORPHIS:

The Bee, The Golden Elk, Sky Is Mine, Sacrifice, Message in the Amber, Silver Bride, Bad Blood, Wrong Direction, Daughter of Hate, Hopeless Days, Heart of the Giant, Black Winter Day, Death Of A King, House Of Sleep


Somit ist nicht nur der Tourauftakt geglĂŒckt, auch mein Konzertjahr hat mit einem Highlight begonnen und ich freue mich schon, was das Jahr musikalisch noch bereit hĂ€lt!

Ulli

Photocredit: Ulrike Depfenhart

Ruhrpott Metal Meeting 2018 – NACHBERICHT

Posted by Peter Marquardt On Januar - 10 - 2019

Ruhrpott-Metal-Meeting-2018RUHRPOTT METAL MEETING 2018Bereits zum vierten Mal öffnet die Turbinenhalle in Oberhausen ihre Tore fĂŒr das 2tĂ€gige Indoor-Festival. In diesem Jahr fĂ€llt es etwas thrashlastiger aus, was natĂŒrlich im Pott sehr gut ankommt.

Nach einer nassen Anreise und Wartezeit am Einlass verpasse ich leider PRIPJAT aus Köln. Auch die griechischen Thrasher von SUICIDAL ANGELS, die laut Aussagen von Freunden sehr gut ankamen, verpasse ich. Schade!

Aber jetzt erstmal Biermarken kaufen und mich in aller Ruhe umschauen. Neben dem Merchandise Stand hat man einen Tisch aufgebaut, an dem abwechselnd Musiker des Abends Autogramme verteilen. An der Theke vorbei gehts in die „Kaue”, wo man gegen GebĂŒhr seine Klamotten in SchließfĂ€cher packen kann und in der kleinen Halle rechts davon hat man einen Metalmarkt plus Foodcorner aufgebaut. Da könnte man allerdings noch etwas mehr Gas geben. FĂŒr die hungrig und zahlreich erschienene Meute gab es zu lange Wartezeiten an den jeweiligen StĂ€nden.

48275007_1982730101796672_4546007434371530752_oAber zurĂŒck zur Musik. DEATH ANGEL laden zum Tanz. Die Halle 1, RUHRPOTT STAGE genannt, ist proppenvoll, die Stimmung fantastisch und DEATH ANGEL, werden glaube ich, niemals einen schlechten Gig spielen. So auch heute wieder einmal geben sie Vollgas und in leider viel zu kurzer Spielzeit werden alle Thrasher trotzdem glĂŒcklich gemacht.

47689488_1982729138463435_5559163930003111936_oWenn der “Knarrenheinz” als BĂŒhnendeko rechts und links neben dem Schlagzeug erscheint, wissen alle genau was jetzt kommt. Genau – SODOM!! Also Intro ab und los gehts. Denkste, denn genau als Frank Blackfire loslegen will, streikt seine Klampfe. Doch die Crew checkt das schnell und behebt das Problem. Durch die letzten Gigs im Rahmen der HEADBANGERS BALL TOUR hat sich die neue Besetzung deutlich besser einspielen können und knallt ihren Fans nun ein Oldschool Set vor den Latz. Dass zu Bandklassikern wie “Outbreak Of Evil”,”Sodomy And Lust“, “Agent Orange” auch der neue Song “Partizan” abgefeiert wird, scheint Tom sichtlich zu genießen. Am Schluss wird noch die deutsche Nationalhymne gespielt und dann ist Feierabend.

So, schnell nochmal eine Runde durch die Halle, Freunde treffen und ein Bierchen zischen. Dann geht es zurĂŒck zur BĂŒhne, denn nun folgt mein Highlight dieses Festivals! EXODUS!! Mann, was freu ich mich auf die Jungs und ihren “Good Friendly Violent Fun Thrash“. FĂŒr mich ist der Inbegriff eines Thrash Albums “Bonded by Blood”.

47689353_1982729208463428_7994001248250494976_oUmso geiler natĂŒrlich, dass dieses Album heute im Fokus steht und dass Steve “Zetro” Souza als SĂ€nger mit an Bord ist. Mit “Bonded By Blood”, “Exodus” und “And Then There Were None” gehts direkt in die Vollen. Ich könnt hier jetzt noch weiter schreiben, wie geil das war, aber ĂŒberzeugt Euch da doch besser demnĂ€chst selber einmal von den LivequalitĂ€ten von EXODUS. Und wer ist hier der Headliner, der dagegen anstinken möchte?

Nach einer langen Umbaupause plus Intro und kurzen BöllerschlĂ€gen stehen VENOM auf der BĂŒhne. Besser gesagt Cronos mit neuer Mannschaft. Nach 5 – 6 Liedern reicht mir das Dargebotene. Was zum Teufel war das? Ein fĂŒrchterlicher Sound, blödes Gepose der zwei Mietmusiker rund um den Chef und Songs, die kein Schwein kennt oder erkennt. Es ist mir egal, ob sie vielleicht noch ein paar Klassiker spielen, aber das hier ist kaum zu ertragen. So trĂ€gt man das Erbe der Kultband VENOM zu Grabe. Mir reicht es fĂŒr heute erst einmal – morgen geht es ja weiter.

Tag 2. – Derbybedingt ( Schalke – Dortmund) – etwas spĂ€ter und mit schlechter Laune erreiche ich die Turbinenhalle, genauer gesagt die Halle 2. Die FLÖZ STAGE, ist heute geöffnet und das Dortmunder Plattenlabel Century Media prĂ€sentiert zum 30jĂ€hrigen Bestehen vier Bands aus eigenem Stall. BAEST hab ich verpasst und von den spanischen Thrashern ANGELUS APATIDA bleibt mir nur ein kurzer,  aber recht positiver Eindruck.

47681696_1984964258239923_8005303708092989440_oJetzt geht es zurĂŒck in die große Halle wo TANKARD gleich auf die BĂŒhne gehen. Gerre und seine Mannen sind gern gesehene GĂ€ste im Pott. Durch die gut gemischte Setliste und die ĂŒberragenden EntertainerqualitĂ€ten von Gerre wird dieser Gig ein voller Erfolg.


47683798_1984964108239938_1377420523205558272_oIn der kleineren Halle auf der FLÖZ Stage spielen fast zeitgleich die Italiener von LACUNA COIL. Ich bin mal gespannt, wie der Alternative Metal hier ankommt. Anfangs noch etwas skeptisch, tauen Band und auch Publikum immer mehr auf. SpĂ€testens als die Songauswahl etwas Fahrt aufnimmt und Gesangspartner Andrea Ferro mehr Anteile ĂŒbernimmt, wird es eine tolle Show.48206066_1984964698239879_1923016949030191104_o

Auf D.A.D., die jetzt auf der RUHRPOTT STAGE ran dĂŒrfen, freue ich mich besonders. Das große DISNEYLAND AFTER DARK Banner wundert mich schon ein wenig, war da nicht mal was von einer drohenden Strafe von den Disneys? Egal, Party Modus an und die StimmbĂ€nder ölen. Was fĂŒr ein Hitfeuerwerk brennen Jesper Binzer und Co. da bloß ab? Auf der BĂŒhne steppt der BĂ€r und was macht das Publikum? Steht rum oder wandert in die andere Halle, um DARK TRANQUILITY zu sehen. Also kurz ein Blick in die andere Halle geworfen, um das zu verstehen. Okay, auch nicht von schlechten Eltern, was die Göteborger Melodic Death Band da abliefert.

47685449_1984964958239853_2879641178146340864_oVielleicht hĂ€tten die Bands die Hallen tauschen sollen, aber das weiß man im Vorfeld ja nie so genau. Egal, ich geh wieder rĂŒber, denn nach dem ganzen Geballer der letzten Stunden sehne ich mich einfach nach guter alter Rockmusik. Ich genieße Songs wie “Sleeping My Day Away” und amĂŒsiere mich ĂŒber Jespers Ansagen und ĂŒber die stĂ€ndig wechselnden “zwei-saitigen” BĂ€sse von Stig Pedersen. Schnell noch einmal rĂŒber, um den Schluss von DARK TRANQUILLITY mitzukriegen. Der Saal kocht und die Band schwitzt, also alles in Ordnung in Halle 2.

Jetzt schliesst die FLÖZ STAGE ihre TĂŒren und es wird richtig voll vor der RUHRPOTT STAGE. Beste Vorraussetzungen fĂŒr die nĂ€chste Kapelle. ALESTORM sagte mir im Vorfeld so rein gar nichts und mir schwante auch schon Böses beim Anblick der BĂŒhnendeko. Eine riesige Plastikente! Okay, ich scheine hier wohl einer der wenigen zu sein, der die Band nicht kennt!! Hier geht nun  aber mal so richtig die Party los. Ich selber finde diesen Folk-Fun und Kirmes-Metal einfach nur scheußlich, aber der Mehrzahl der Besucher scheint es sehr zu gefallen. Ich halte es echt nicht mehr aus und ziehe von dannen. Schade, hĂ€tte gerne noch CHILDREN OF BODOM gesehen, aber genug ist genug.

Fazit: Tolles Festival, geile Bands und friedlich feiernde Metaller. VergrĂ¶ĂŸert doch bitte nĂ€chstes Jahr den Metalmarket und den Foodcorner.

Also dann bis nÀchstes Jahr!!!!

Peter

OHRENFEINDT – DAS WAR IHR JAHRESABSCHLUSSKONZERT 2018

Posted by Andrea On Januar - 8 - 2019

48954577_332774027327079_1541984943930867712_oKennt Ihr diese Abende, an denen man nichts erwartet und dann irgendwie alles bekommt? Der Abend des 26. Dezembers (kurz vor Jahresende – noch gesĂ€ttigt von Weihnachten) war so einer fĂŒr mich. Gemeinsam mit einer guten Freundin ging es ins „Gruenspan“ Hamburg zu den Vollgasrockern von OHRENFEINDT. Bis dahin hatte ich ehrlich gesagt (auch wenn ich Hamburgerin bin) nicht viel von dieser Band gehört, außer einiger Akustik-Songs im Oktober in der „Plattenkiste“ Hamburg. Im Kopf hĂ€ngen geblieben sind mir aber dort schon `PorschekillerÂŽ und `Tanz nacktÂŽ. Letzteres gehört neben `Bum Bum BalletÂŽ seit Weihnachten wirklich zu meinen Lieblingssongs.  Ich schnappte mir also am 26.12.2018 meine Kamera, die ich dank Andi Rhode, dem Schlagzeuger der Band, mitnehmen durfte, und los ging es. Um 19:00 Uhr war Einlass. An diesem Abend hatten wir natĂŒrlich feinstes Hamburger Nieselwetter – so muss dat – aber der Einlass ging zĂŒgig vonstatten und man fand sich schnell im Trockenen. Da ich schon mindestens 15 Jahre nicht mehr im Gruenspan war, war ich echt gespannt auf die VerĂ€nderungen dort. Ich muss sagen, das Ambiente ist sehr gemĂŒtlich und hat mich dann auch neugierig auf die Show gemacht.  Es gab musikalisch vorweg gute Hardrockmucke vom Band, bei der man sich wirklich auch nebenher noch angenehm unterhalten konnte und jeder jeden verstand.

48427292_332773730660442_8762447115994529792_oAls die Plattenteller-Musik verstummte, erschien Viktor Hacker auf der BĂŒhne, um die Vorband des Abends anzusagen. Hier begrĂŒĂŸte man nun die Band LENDGOLD. Es erreichten drei relativ junge MĂ€nner die BĂŒhne und legten auch gleich mal so richtig los. Die aus Köln stammende Band  spielte soliden Deutschrock und das ordentlich laut. Das Publikum fand sich mehr und mehr vor der BĂŒhne ein und mit jedem Song stieg die Stimmung. Mit LENDGOLD haben sich OHRENFEINDT einen sehr guten Show-Opener mit auf Tour geholt. Nachdem diese ihr Set mit viel Leidenschaft absolvierten und jede Menge Applaus ernteten, verließen sie die BĂŒhne, um nun Platz zu machen fĂŒr Chris Laut und seine Mannen. TraditionsmĂ€ĂŸig folgte aber vorab eine Versteigerung. In diesem Jahr gab es eine Motorradtasche mit dem Logo von OHRENFEINDT und einen Lenkdrachen, ebenfalls mit OHRENFEINDT-Logo. Das Ganze wurde nach dem amerikanischen Versteigerungsprinzip durchgefĂŒhrt, d.h. innerhalb eines gewissen Zeitfensters werden Spenden in einen Pott geworfen und der Letzte, der mit Ablauf der Zeit einwarf, ist sodann Gewinner. Der gesamte Erlös der Versteigerung geht an das “Kinderhospiz SternenbrĂŒcke e.V.”. An dieser Stelle sei noch einmal gesagt, dass die „SternenbrĂŒcke“ wahnsinnig gute Arbeit leistet und jeden einzelnen Cent an Spenden wahrlich verdient hat. Viktor Hacker und Chris Laut fĂŒhrten amĂŒsant durch die gesamte Versteigerung, die mit gutem norddeutschen Humor vorangetrieben wurde.  Am Ende hatte jeder etwas zu lachen und die SternenbrĂŒcke eine satte Spende auf dem Konto.

49188478_332774350660380_4574912392474918912_oNun aber dann zurĂŒck zur Musik. OHRENFEINDT betraten die BĂŒhne. Eröffnet wurde der Abend mit `PorschekillerÂŽ. Die markante Stimme von Chris Laut schallte durch die ganze Halle und hat alle zum Mitsingen animiert. Die Stimmung war somit beim ersten Song schon ganz weit oben.  Die Hamburger ließen sich nicht lumpen und hielten die Stimmung ĂŒber 19 Songs hinweg auf einem sehr hohen Level. Ein toller rockender Abschluss der Weihnachtswoche. Ach jaaa, OHRENFEINDT klingen so schön rotzig rockend und sprechen mit ihren Songs „frei nach Schnauze“ ĂŒber das Leben an sich und vor allem ĂŒber das Leben auf St. Pauli. Nicht umsonst sprechen wir hier vom „VollgasRock  St. Pauli“.

49140164_332773813993767_5321153906363858944_oDas Set sah dann im Ganzen wie folgt aus: Porschekiller / ÂŽN Job in ner Bank / Motor an / Auf die Fresse ist umsonst / Bum Bum Ballet / Kalter Kaffee / Jetzt oder nie / Bist Du glĂŒcklich / König und Rebell / So nicht / MotormĂ€dchen /RockÂŽn Roll Sexgott / Tanz nackt / Sie hat ihr Herz an St. Pauli verloren / Unterwegs im Namen des Herren / Strom und als Zugaben: Schwarz auf Weiß / Rockstar / Ohrenfeindt.

49346043_10217917785846087_1463401413374640128_oAlles in Allem war die Show gespickt mit jeder Menge Witz und guter Laune und zwischen der guten Rockmusik gab es noch ein fantastisches Drum- und Gitarrensolo. Chris Laut gab noch ein StĂŒckchen auf der Mundharmonika zum Besten und der Abend zog rasant an einem total gut gelaunten Hamburger Publikum vorbei.  OHRENFEINDT zeigten auch nach dem Konzert herzliche FannĂ€he und plauderten am Merchandise-Stand noch eine ganze Weile mit ihren Fans.

49067609_10217917783406026_7817598347174215680_oOHRENFEINDT ist eine Band, die man gehört haben muss. Live bieten sie dem Publikum eine geile Rocksause, mit viel Liebe zur Musik und immer wieder kleinen Geschichten zu einzelnen Liedern. Dies wird nicht meine letzte Feier mit den St. Pauli Vollgasrockern gewesen sein. Und Ihr alle da draussen solltet Euch OHRENFEINDT ebenfalls mal auf die Öhrchen geben.

Bis dahin / Eure Andrea

1236432Im Februar 2012 grĂŒndete sich die britische Rockband INGLORIOUS. Ihre Wurzeln liegen im englischen Hardrock der 70er Jahre. Eine Mixtur aus Classic Rock und Blues. Über die Jahre entwickelte sich diese Band als „neuer Stern“ am Rockbereich. Wer auf Deep Purple, Led Zeppelin, Whitesnake, Aerosmith oder die Rolling Stones steht, findet in der Musik von INGLORIOUS sicherlich ein neues musikalisches Zuhause. Selbst Produzent Kevin Shirley, der wiederum Bands wie Led Zeppelin oder Iron Maiden begleitet, sagt „er halte Inglorious fĂŒr die beste britische Band seit The Darkness oder besser Led Zeppelin“. SĂ€nger Natham James beeindruckt mĂ€chtig mit seiner ausdrucksvollen Stimme. Er sang bereits vor der GrĂŒndung von INGLORIOUS beim Trans-Sibirian Orchestra oder aber auch an der Seite von Uli Jon Roth.

INGLORIOUS erstes, selbst produziertes Album „Inglorious“ erschien im Februar 2016. Sodann supportet das britische Quintett im Januar 2016 THE WINERY DOGS und im Herbst 2019  STEEL PANTHER. Zwischendurch erscheint im Mai 2016 ihr zweites Album „Inglorious II“ (diesmal abgemischt von Produzent Kevin Shirley). Diese Mischung aus Retro Rock, gewĂŒrzt mit einer großen Prise „Own Touch“ und einem Quintett mit unterschiedlichen Charakteren und großartigen Musikern, die auch noch modisch „im eigenen Stil“ daherkommen, ist Erfolg einfach vorprogrammiert. Das dritte Album „Ride To Nowhere“ wird nunmehr am 25.01.2019 veröffentlicht und dies wiederum nehmen INGLORIOUS zum Anlass, auf Headliner-Tour zu gehen und in Köln, Berlin und Hamburg Clubkonzerte zu spielen.

Wir können Euch diese Band nur wĂ€rmstens ans Herz legen. Gerade auch live punkten die Briten auf ganzer Linie. Hier nun die Tourdaten fĂŒr Deutschland:

11.02.2019                Hamburg, HeadCrash

12.02.2019                Berlin, Musik & Frieden

14.02.2019                Köln, Luxor

Tickets bekommt Ihr ab 21,40 Euro bei EVENTIM oder allen weiteren bekannten VVK-Stellen.

RIVAL SONS – EUROPA-TOUR ANFANG 2019

Posted by Stefanie On Januar - 5 - 2019

44255951_1270363453100783_78049945294209024_oMit `Do Your WorstÂŽ wurde uns im Oktober 2018 bereits eine erste Kostprobe des neuen Albums der RIVAL SONS prĂ€sentiert. Ihr neues und bereits sechstes Album trĂ€gt den Namen „Feral Roots“ und wird veröffentlicht am 25. Januar 2019. Man darf sich somit freuen.

Die RIVAL SONS kommen aus Los Angeles, wurden im Jahre 2008 gegrĂŒndet und sind in den letzten Jahren die Entdeckung im modernen Bluesrock. Bereits ihre ersten Alben brachten den Bluesrock in einer absolut neuen modernen, aber dennoch geerdet souligen Art zum Vorschein, die zuvor so nicht da gewesen war. Gerade auch die ausdruckstarke Stimme von Jay Buchanan trĂ€gt einen Großteil dazu bei. FĂŒnf großartige Musiker und Charakterköpfe. Sie prĂ€sentieren ihre Songs lĂ€ssig, rockig und gefĂŒhlvoll – und  nebenher schauen die Jungs aus L.A. auch noch richtig gut aus. Was fĂŒr ein „Package“!!!

Bereits als Support auf Touren von DEEP PURPLE,  der Abschlusstournee von BLACK SABBATH oder aber als Special Guest der ROLLING STONES in der “ESPRIT Arena” in DĂŒsseldorf im FrĂŒhjahr 2018 brillierten sie. Wer die RIVAL SONS einmal live erlebt hat, wird mit großer Wahrscheinlichkeit Fan der ersten Stunde und noch einige Konzerte mehr aufsuchen wollen. Die Chance dazu bekommt Ihr nun gleich am Anfang des Jahres 2019, denn die RIVAL SONS  gehen auf große Europa-Tour und machen Halt in fĂŒnf deutschen StĂ€dten. PrĂ€sentieren werden sie u.a. ihr neues Album, aber wir dĂŒrfen uns mit Sicherheit auch auf Klassiker, wie `Open Your EyesÂŽ, `Electric ManÂŽ oder `Pressure and TimeÂŽ freuen.

Hier nun die Daten der fĂŒnf Konzerte in Deutschland:

17.02.2019 MĂŒnchen, Backstage Werk

18.02.2019 Frankfurt, Batschkapp

22.02.2019 Berlin, HuxleyÂŽs

24.02.2019 Köln, Essigfabrik

01.03.2019  Hamburg, Große Freiheit 36

Tickets erhaltet Ihr zu einem Preis ab 39,15 EURO zzgl. GebĂŒhren bei EVENTIM oder bei allen örtlichen VVK-Stellen.

European Apocalypse Tour 2018 – 01.12.2018 / Hamburg

Posted by Stefanie On Dezember - 12 - 2018

European-Apocalypse-Tour

Die Alsterdorfer Sporthalle fĂŒllte sich sichtlich gut und wie gewohnt – trotz Andrang – war es in den GĂ€ngen und Gassen unter den Metalheads wirklich entspannt. Das beruhigte natĂŒrlich etwas, denn bei anderen “Musikrichtungen” bringt selbst der Einlass in den Saal schon jeweils Stresspickel mit sich. Erstaunlich war ebenfalls die doch deutlich gute Nachfrage an den Merchandise-StĂ€nden, denn hier war es proppevoll. Die Bierbecher des Abends waren ganz hĂŒbsch (u.a. mit den Köpfen Dimmu Borgirs verziert), aber dennoch rechtfertigten sie keine 3,00 € Pfand. Bedeutet dann immer gleich bei: „Drei Bier bitte“ 
 „Gerne, das macht dann 24,00 €“. Das war doch etwas zu hoch gegriffen. Auch eine Suppe fĂŒr 5,00 € war gerade noch so „naja“ preislich gesehen.

47423875_2472645539419196_2607689015809277952_oDer Nebel war Motto des gesamten Abends und waberte durch die Sporthalle. FĂŒr Atemwegserkrankte schlicht nicht zu empfehlen. So konnte man hier und da tatsĂ€chlich nach den Gigs einige ĂŒble Hustenattacken vernehmen, was natĂŒrlich wiederum den GetrĂ€nkekonsum ordentlich ankurbelte. In der Halle selbst war es bei der Enge dann doch etwas unangenehm, wenn man von links und rechts direkt immer und immer wieder angehustet wurde. Warum seit Jahren eigentlich ein Rauchverbot herrscht, erschliesst sich uns oftmals nicht wirklich, denn die Luft erinnerte doch stark an die die DDR – Mitte der 80er Jahre – direkt stehend vor einer Stahlkocherei.

Kommen wir aber nun zum eigentlichen Teil des Abends und zu den musikalischen Acts. Vorweihnachtlich war da ein fettes PĂ€ckchen geschnĂŒrt worden. Vier Bands aus den Bereichen Black Metal, Death Metal, Hardcore und Thrash Metal.

47229423_2472645716085845_8329435604202815488_oEs begann um 18:00 Uhr mit der Abteilung Death Metal. Es erschienen die Schweden von BLOODBATH. Klare Sache, hier war der Name Programm. Von daher erahnte man die Bandmitglieder anhand ihrer Silhouetten in roter Dunkelheit, gepaart mit einer ordentlich gewohnten Prise des immer wieder in Hamburg auftauchenden Show-Nebels. Am Anfang gab es dann auch vom Ton her einige kleine Probleme und so spielte sich die Band dann gut und gerne ab Song 3 bzw. 4 so richtig warm. Das war natĂŒrlich wirklich schade, denn wenn die Band eh nur 35 Minuten Spielzeit hat und es anfangs dann noch humpelt, bleibt dann nicht mehr so viel ĂŒber. Alles in allem hatte man das GefĂŒhl, diese Opener Band hĂ€tte in einem kleineren Club sicherlich besser gepasst und bekam daher auch irgendwie vom Publikum nicht die gebĂŒhrende Aufmerksamkeit.

Setlist BLOODBATH:

Fleischmann / Let the Stillborn Come to Me / Outnumbering the Day / Chainsaw Lullaby / Eaten

47224423_2472645526085864_8383628329017671680_oNext Step HATEBREED: Auch hier beim Intro humpelten Ton und Strom irgendwie. Was die VorgĂ€nger von Bloodbath zuvor nicht schafften, schafften nun aber Hatebreed. Sie nahmen das Hamburger Publikum von Anfang an mit voller Tube Hardcore mit. Sie sind großen BĂŒhne gewohnt und können einfach auch Show. Frontmann Jasta schien sich sichtlich auf Hamburg gefreut zu haben und lud auch gleich die Hanseaten zum Elbriot 2019. Bei Hatebreed hatte man dann auch auf die roten Laternen verzichtet und die komplette Band war gut fĂŒr jeden Besucher erkennbar. Hatebreed hatten eine Spielzeit von gut 40 Minuten. Sie kamen deutlich frischer rĂŒber als der Opener und es war ordentlich Bewegung auf der BĂŒhne. Selbst im hinteren Teil der Sporthalle konnte man gut den Sound der Amerikaner genießen. Alles in allem eine zweite gute Runde “Warm-Up”.

Setlist HATEBREED:

To the Threshold / As Diehard as they Come / This is now / Looking down the Barrel of Today / Doomsayer / Perseverance / Live for this / I will be heard / Destroy everything

47394736_2472650106085406_8866869182688395264_oNach einer erneuten Umbauphase ging es um 20:00 Uhr weiter mit der Fraktion Black Metal und den Headlinern aus Norwegen – DIMMU BORGIR. Hierauf hatten doch einige mehr gewartet. Das Licht ging aus und in Dunkelheit mit (na klar, wie sollte es anders sein) jeder Menge Nebel, erschienen Shagrath und Erkekjetter mit Gefolge in dĂŒsteren Kapuzen-Outfits. Sie begannen ruhig mit `The Unveiling‘, dem Opener ihres aktuellen Albums. Es folgten 70 Minuten Spielzeit, in denen das Publikum durch aktuelle Songs, aber mit Klassikern der alten Dimmu Borgir Zeiten beschallt wurde. Schauten wir uns um, blickten wir auf eine zufriedene AnhĂ€ngerschaft des Black Metals. Man erlebte eine geniale Show, wie man sie eben von den Norwegern gewohnt ist. Viel Nebel, Dunkelheit, mystische LichteinflĂŒsse und sakrilege BĂŒhnenbilder. Alles Seelenbalsam fĂŒr den Black-Metal-Fan. Mit `សourning Palace‘ beendeten die Norweger von Dimmu Borgir ihre Apocalypse des Abends und die Schwarzkittel-Fraktion des Metals war wieder einmal gesegnet durch die dunklen MĂ€chte „on stage“. Kurzum: Dimmu Borgir liefern, ob nun seinerzeit mit Orchester oder Backround-Chor oder auch jetzt aktuell „more naked“ immer grandios ab und bringen das auf die BĂŒhne, was ein Album von ihnen zuvor auf Plastik gepresst, versprach.

Setlist DIMMU BORGIR:

The Unveiling / Interdimensional Summit / The Chosen Legacy / The Serpentine Offering / Gateways / Dimmu Borgir / Council of Wolves and Snakes / Puritania / Indoctrination / Progenies of the Great Apocalypse / Mourning Palace

47505336_2472646206085796_4110652262005604352_oUm 21:40 Uhr folgten die weiteren Headliner dieser Tour – KREATOR. Mit den Thrash-Urgesteinen aus Essen gibt es musikalisch immer auf die Zwölf. Mit einem lauten Knall fiel der Vorhang und ab ging die Luzie. Es folgte das Intro per Projektor. Kreator waren an diesem Abend die Headliner im wahrsten Sinne des Wortes und bewiesen einmal wieder, dass sie ungeschlagen den besten Thrashmetal Europas mit sich bringen. Das was die Fans von Kreator vielen Jahren erwarten, bekommen sie auch mit jedem Auftritt. So wie auch an diesem Abend in Hamburg. Frei nach dem Motto “Who the fuck is Slayer” ballerte es dermaßen in der Alsterdorfer Sporthalle, dass es stellenweise zu Crowdsurfing kam und sich kleine Mini-Circle-Pits bildeten. Da denkt man doch eigentlich, wenn man zu einem Kreator-Konzert geht, dass eine Band nach so vielen Jahren BĂŒhne endlich ein wenig ruhiger wird. Aber neee, gar nicht, eher das Gegenteil. Mille und seine Mannen sind ihr Geld wert. Diese Band ist kein ausgestopfter Mythos, hier geht das Geld, was der Fan fĂŒr seine Thrasher zahlt, auch 1:1 in die LĂ€rmtĂŒte. Kreator liefern noch immer bestens ab – irgendwie wirken sie, wie frisch vom Motortuning kommend, mit Zielgerade Enddrehzahl. Dass nun immer – wie schon oft erlebt – Lametta aus Kanonen geschleudert wird, erschließt sich uns nicht. Das braucht doch kein Thrasher. Wie dem auch sei: Mit einer Spielzeit von ebenfalls 70 Minuten und einer hochkarĂ€tigen Setlist, verabschiedeten sich die Ruhrpottler und die Apocalypse nahm ihr Ende.

Setlist KREATOR:

Enemy of God / Hail to the Hordes / Awakening of the Gods / Gods of Violence / Satan is real / Phantom Antichrist / Fallen Brother / Flag of Hate / Phobia / Hordes of Chaos / People of the Lie / Violent Revolution / Pleasure to Kill

47384333_2472742622742821_5424966143536267264_oDas war nun also die EUROPEAN APOCALYPSE TOUR 2018 in Hamburg. Vier geile Bands, eine besser als die andere. Allerdings startete man leider – was den Schweden von Bloodbath nicht gerade in die Karten spielte – mit einem Soundmatsch und technischen Problemen, diese Probleme hielten bei Hatebreed noch an, waren dann aber bei den beiden Mainacts Dimmu Borgir und Kreator verschwunden. Auf jeden Fall ein dickes Lob an die Veranstalter dieser Tour. Eine erfolgreiche Mixtur, die ihres gleichen sucht und so in dergestalt noch öfter stattfinden sollte. FĂŒr uns vom Metal Impressions Magazine mit eines der besten Konzert-Events in 2018.

Berichterstattung & Photo-Credits: 

Dirk Jacobs

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Kadavar – Tour im November / Dezember 2018

Posted by Andrea On November - 24 - 2018

35067610_1721669627944874_5208197902861598720_oDer Tiger, Lupus und Dragon touren wieder durch Europa. Die Berliner Rockband KADAVAR, mit ihrem Proto-Stoner-Psychedelic-Rock-Stil begeistern nunmehr seit gut 7 Jahren ihre Fangemeinde. Bei dieser Band stand von Anfang an eine authentische Umsetzung von Doom-, Space- oder aber Krautrock. Diese AuthentizitĂ€t der 70er Jahre ist auch bei ihrer Aufnahmetechnik ein besonders wichtiges Kriterium. So nehmen sie ausschließlich auf Original-Equipment dieser gelebten und celebrierten Zeit auf.  “Unsere Idee war, Musik so zu machen, wie im Proberaum. Wir greifen auf ĂŒberhaupt keine technischen Hilfsmittel zurĂŒck. Wir nehmen so auf, wie wir spielen, und wenn es am Ende nicht perfekt ist, dann ist es halt nicht perfekt” (Zitat: Christoph “Tiger” Bartelt)

Ihr auffĂ€lliger Kleidungsstil ist den diversen Second-Hand-LĂ€den Berlins zu verdanken und natĂŒrlich passt ihr Gefieder auch zu den 70er Jahren. Im letzten  Jahr veröffentlichten KADAVAR ihr viertes Studioalbum “Rough Times” und am 12. Oktober diesen Jahres erschien ĂŒber Nuclear Blast ein weiteres Live-Album “Live in Copenhagen”. Ein guter Anlass somit fĂŒr die Retro-Rocker, erneut zu touren und ihre Fangemeinde grĂ¶ĂŸer werden zu lassen. Schon in 2017 und 2018 waren sie erfolgreicher denn je unterwegs. So z.B. auf diversen großen Festivals, wie dem Wacken Open Air oder dem Rockharz Festival, dem Summer Breeze oder dem Graspop Metal Meeting. FĂŒr dien Metal Hammer Awards 2018 wurden sie bereits in der Rubrik “Beste deutsche Band” nominiert. KADAVAR im Aufwind und dieser bringt uns diese drei besonderen Charaktere dorthin zurĂŒck, wo sie unseres Erachtens hingehören: Auf die BĂŒhne – LIVE und in FARBE ! Man muss die drei Berliner einfach einmal (oder am besten mehrmals) live erlebt haben. Die Doomsday Machine macht Halt in zehn deutschen StĂ€dten:

22.11.2018   Karlsruhe, Substage
23.11.2018   Leipzig, Conne Island
24.11.2018   Schweinfurt, Stattbahnhof
25.11.2018   Neukirchen, SÀgewerk
27.11.2018   Cham, L.A. Cham
28.11.2018   MĂŒnchen, Backstage
29.11.2018   Bochum, Zeche
30.11.2018   SaarbrĂŒcken, Garage
01.12.2018   Freiburg, Jazzhaus
06.12.2018   Frankfurt, Batschkapp

Support-Act auf dieser Tour (allerdings nicht bei jedem Konzert – informiert Euch bitte zuvor) werden die Schweden von MONOLORD sein.

Tickets erhaltet ihr ab 26,00 EUR zzgl. GebĂŒhren bei EVENTIM.

SANKT HELL 2018 HAMBURG

Posted by Stefanie On November - 17 - 2018

sthellAm 27. Und 28. Dezember 2018 lĂ€dt das SANKT HELL zum vierten Mal in Folge die Rock-/Hardrock-/Stoner- sowie Psychedelic-Fans ins Hamburger „Gruenspan“. Das SANKT HELL hat sich in Hamburg in den letzten Jahren einen Namen machen können und hat gezeigt, dass es in jedem Jahr einen festen Platz im Kalender der rockenden Gemeinde haben sollte und auch hat. Die Veranstalter des SANKT HELL beweisen immer wieder ein ausgesprochen gutes GespĂŒr fĂŒr hochkarĂ€tige Bands. Das SANKT HELL zieht Kenner und Liebhaber des Stoner- und Psychedelics, aber auch des 70er-Jahre Rock- bzw. Hardrocks nach Hamburg.  An zwei Tagen ziehen 12 Bands ĂŒber die BĂŒhne des  Hamburger Gruenspan. In einer familiĂ€ren AtmosphĂ€re entspannt Ihr Euch zu feinster Musik in einer tollen Location und lasst den Weihnachtsstress der Tage zuvor hinter Euch. Bereitet Euch in guter Gesellschaft Gleichgesinnter auf das Ende das Jahres vor. Wo geht das besser als beim SANKT HELL? Wir wĂŒssten keine Alternative. Das SANKT HELL erwartet Euch somit und verspricht ein supergeiles Line-Up.

BestĂ€tigt wurden zum diesjĂ€hrigen 4. SANKT HELL die Stoner-/Psychelics von COLOUR HAZE oder aber auch MUSTASCH aus Schweden, die mit richtig geilem Hardrock daherkommen. Ganz großes Kino ebenfalls, dass in diesem Jahr MAMMOTH MAMMOTH aus Australien mit am Start sind. Psychedelisch und etwas krautrockend kommen die Dresdner von WUCAN zum Festival und ein Geheimtipp unsererseits sind u.a. NIGHTSTALKER aus Griechenland. Willkommen heissen die Hamburger dann ebenfalls das Bluesrocker-Trio KAMCHATKA und bestĂ€tigt wurden kĂŒrzlich die Heavy Rocker von MOTORJESUS aus dem Ruhrpott. Den Doom of Death bringen dann KONVENT aus DĂ€nemark und ebenfalls aus Kopenhagen reisen die Doomer von DIRT FORGE zum SANKT HELL Festival.  Den Vintage-Rock im GepĂ€ck haben die Schweden von HYPNOS fĂŒr das Hamburger Publikum. NatĂŒrlich dĂŒrfen auch Bands aus Hamburg selbst nicht fehlen und so freuen wir uns hier zum einen auf KAVRILA, mit denen ein stĂŒckweit Punk in das SANKT HELL Einzug hĂ€lt und auf die in 2014 gegrĂŒndete Indie-Alternative-Rockband HELL AND HIGH WATER.

Tickets gibt es im Vorverkauf bei www.eventim.de oder www.sankthell.com

VVK 2-Tagesticket 55,00 EUR / VVK Tagesticket 33,00 EUR

An der Abendkasse erhaltet Ihr ein Tagesticket fĂŒr 44,00 EUR

Die Bands im Überblick mit kurzer Vorstellung findet Ihr unter SANKT HELL BANDS 2018

ARMORED SAINT ESSEN

Posted by Peter Marquardt On November - 14 - 2018

ARMORED SAINT „Symbol Of Salvation” TOUR 2018 Die Band geht den Weg, den in letzter Zeit viele Bands beschritten. Sie prĂ€sentieren uns live ein komplettes Album. Warum nun “Symbol Of Salvation” auserkoren wurde, kein JubilĂ€um oder Ă€hnliches, entzieht sich meiner Kenntnis. Egal, denn live sind ARMORED SAINT immer eine Macht und da ist es schon fast egal, was sie aus ihrem Repertoire zaubern.

Den Anfang machten die Lokalmatadore GREYDON FIELDS aus Essen. Ich weiß nicht wie die Band an diesen Gig gekommen ist, aber es wĂ€re fĂŒr sie echt eine Chance gewesen, vor vollem Haus neue Fans zu gewinnen. Aber ob das geklappt hat, wage ich mal zu bezweifeln. Ihr Melodic Thrash passte stilistisch absolut nicht zum Headliner und wurde hier auch nicht sonderlich agil auf die Bretter gebracht.

ArmoredSaint2018_06Dass an einem Sonntag so viele Metaller den Weg ins Turock gefunden haben, ist ein Beweis dafĂŒr, dass ARMORED SAINT einen sehr hohen Stellenwert haben. Und die Band startet auch direkt in die Vollen mit ‚March Of The Saints‘, gefolgt von ‚Long Before I Die‘ und ‚Chemical Euphoria‘. Somit sind die ersten  drei Alben abgefrĂŒhstĂŒckt und man kann sich ganz dem Album Nummer vier ‚Symbol Of Salvation’ widmen. Bereit fĂŒr ein Hitfeuerwehr erster KajĂŒte? Dann mal los….. ‚Reign Of Fire‘, ‚Dropping Like Flies‘, ‚Last Train Home’ und ‚Tribal Dance‘. Was fĂŒr eine Stimmung im Publikum, die Menge tobt, grölt, singt und die Band hat sichtlich Spaß.

ArmoredSaint2018_44Nach diesem Feuerwerk mĂŒssen alle erst einmal durchatmen. John Bush erzĂ€hlt ein paar Anekdoten, z.B. warum sie sich nie einer stilistischen Beschneidung unterworfen haben und welche EinflĂŒsse die einzelnen Bandmitglieder mit in die Band brachten. Zum Song ‚Another Day‘ findet John ergreifende Worte zum 1999 verstorbenen Gitarristen Dave Prichard. Der Song ‚Symbol Of Salvation‘ wird so abgefeiert, dass sich der gute John durchs Publikum kĂ€mpft und auf der Treppe, die zum Balkon des Clubs fĂŒhrt, das Lied zu Ende singt. Das nennt man wohl FannĂ€he !!

ArmoredSaint2018_73Die restlichen Nummern sind teilweise selten bis nie live aufgefĂŒhrt worden und beschließen den “Symbol of Salvation” Teil. Dass die Band auch jetzt noch großartige Nummern schreiben kann, beweist ‚Win Hands Down‘ vom letzten Album. Mit ‚Can U Deliver‘ beendet DER Song vom Debutalbum den Abend. Wieder einmal haben ARMORED SAINT eindrucksvoll ihre LivequalitĂ€ten unter Beweis gestellt. Also ich bin wieder dabei, wenn John Bush und seine Mannen wieder in der NĂ€he spielen!!

Peter

Fotocredit: Dajana Winkel