Wer Interesse an Bandfotos (Promotion/Live), einem privaten Shooting, o.Ă€. hat, kann mich gerne unter info@metal-impressions.de kontaktieren. Preis nach Absprache.

APOKALYPTISCHE REITER VIDEO

Posted by Radu On Januar - 2 - 2013

Die Apokalyptischen ReiterNeues Augen- und Ohrenfutter von DIE APOKALYPTISCHEN REITER. Der Songs “Wir reiten” wurde jetzt videotechnisch umgesetzt. Das Statement der Band: “Als wir „Home“ zum ersten Mal sahen, waren wir von seiner Anmut und Kraft schlichtweg begeistert. Wir traten mit der Fondation Goodplanet, der Bertrand vorsteht, in Kontakt, um Wege und Möglichkeiten auszuloten, diesen Film noch mehr Menschen zugĂ€nglich zu machen. Es gibt wenige Filme, die ein Mensch gesehen haben muss, „Home“ zĂ€hlt zweifelsohne dazu. Die Kombination unserer Musik mit Sequenzen aus Bertrands Film geht weit ĂŒber den Ă€sthetischen Aspekt hinaus. Es ist der auf knapp vier Minuten verdichtete Traum vs. Alptraum einer Welt, die am Scheideweg steht.”

Watch below!

CRADLE OF FILTH – “The Manticore And Other Horrors”

Posted by Radu On Oktober - 28 - 2012

Cradle_Of_Filth_-_The_Manticore_&_Other_Horrors_coverCRADLE OF FILTH – „The Manticore And Other Horrors”

Kurzer Geschichtsausflug: diese Band erschuf Anfang der 90er einen eigenen Sound, den bis heute viele Bands nacheifern. Auf den Covern wurde Sex mit makabrer Dunkelheit vereint, lyrisch gab es tiefgrĂŒndige AusflĂŒge und musikalisch wurde von opulent bis aggressiv alles abgegrast. Aus dieser Mischung kamen Meisterwerke wie „The Principle Of Evil Made Flesh“, „Dusk And Her Embrace“ und „Cruelty And the Beast“ zustande, die fĂŒr viele Fans ihren Höhepunkt mit “Midian” hatten. Danach liest sich die Diskographie wie ein zweischneidiges Schwert: mehr Bombast, ausschĂŒrfende AusflĂŒge mit Gothic Elementen und softer angelegtes Songwriting spaltete die Fangemeinde. Einige sahen die Alben als Entwicklung, Kritiker schimpften ĂŒber kommerziell orientiertes Songwriting, um die Existenz der Band zu rechtfertigen. CRADLE OF FILTH bleiben weiter am Ball und geben in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden ein Lebenszeichen von sich. Ihr aktuelles dĂŒrfte fĂŒr einigen Wirbel sorgen.

„Back To The Roots“ ist dabei das Motto und kickt gleich zu Beginn mit `The Abhorrent` in eine Achterbahn der GefĂŒhle. Wie auf Knopfdruck bĂŒndeln sich alle StĂ€rken der Band und prĂŒgeln den Hörer durch die ersten Minuten. Erdige Gitarren, eine Schießbude im Dauerfeuermodus und dezent eingesetzte Synthesizer pfeffern erbarmungslos nach vorne. Dani hat sich anscheinend intensiv mit seiner Gesangsarbeit befasst, denn er legt eine sehr charismatische Arbeit an den Tag und klingt seltener nach einer Katze, die gefoltert wird. Im Laufe des Albums kommen dreckige Punk- und klassische MetaleinflĂŒsse aus den Boxen, ohne jedoch an AtmosphĂ€re einzubĂŒĂŸen (`For Your Vulgar Delectation`). Insgesamt wurde der Bombast zurĂŒckgefahren und sich mehr auf erdige Riffs und prĂ€gende Gitarrensoli konzentriert, was den Songs sehr zugute kommt. Gemessen an den Anfangstagen hat man das GefĂŒhl, ein Metaller trĂ€umt Anfang der 90er davon, wie erwachsener Metal im Jahr 2012 klingen sollte. NatĂŒrlich gibt es auch hier wieder die obligatorischen Trademarks (tiefe ErzĂ€hlerstimme und Frauengestöhne), um die Kette nicht zu brechen. CRADLE OF FILTH nehmen sich nicht all zu ernst und gehen weitaus weniger verbissen zu Werke, wobei der Spaß beim Songwriting hĂ€ngen geblieben ist. Mit `Manticore` wagt man sich auch leicht in orientalische Gefilde vor, ehe es wieder in den dĂŒsteren Bombastabgrund geht, ohne an HĂ€rte einzubĂŒĂŸen. Die Songs tragen sich wie von selbst und lassen Kritiker (zu denen ich selbst auch gehöre) daran denken, warum man diese Band eigentlich frĂŒher gerne gehört hat.

EingĂ€ngigkeit gibtÂŽs ebenfalls auf dem Album, was das untere Video beweist (`Frost On Her Pillow`). Das extreme Songs auch schnell im Ohr hĂ€ngen bleiben wird mit `Pallid Reflection` deutlich, das mit klassischem Heavy Metal Riffing beginnt und sich gĂ€nsehautartig steigert, ohne aus dem Midtempo auszubrechen. Wer die „Vempire“ EP vergöttert, dĂŒrfte mit `Siding With The Titans` ehrfurchtsvoll auf die Knie sinken. Den Befreiungsschlag aller Zweifel zerstreut `Succumb To This`; saugeile Gitarrenleads, ein arschtretender Hassbrocken und zu guter Letzt die geilste Gesangsarbeit in der gesamten Bandkarriere (inkl. makabrem Duett mit GĂ€nsehautgarantie). Mit `Sinfonia` wird das Album orchestral abgeschlossen, ehe es erneut auf die Play Taste geht.

In diesem Jahr erheben sich einige legendĂ€re Bands, um eine neue Scheibe abzuliefern und zwar mit unterschiedlichen Erfolgen. Auch CRADLE OF FILTH haben zusammen mit jenen Bands (My Dying Bride, Katatonia, Anathema) die hiesige Musikszene erschaffen und gestaltet. Ihr aktuelles Album ist ein Befreiungsschlag fĂŒr alle Kritiker, die krampfhaft versuchen Musik in Sparten einzuordnen, oder Erfolg an legendĂ€re Alben zu messen. CRADLE OF FILTH nehmen sich die Zeit, um erneut zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Dass der Schritt zurĂŒck zu den Wurzeln gleichzeitig zwei Schritte nach vorne ist, hĂ€tte wohl kaum jemand erwartet. FĂŒr mich persönlich war diese Band nach „Thornography“ tot und abgeschrieben. Mit dem aktuellen Album wird jedoch auf ein wichtiges Thema in dieser schnelllebigen Welt hingewiesen: sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und die Zeit zu nehmen, um mit Gelassenheit geile Musik zu machen und zu hören!

Fazit: An dieser Stelle bleibt nur noch der Aufruf, sich das Album anzuhören und ohne Vergleiche auf sich wirken zu lassen. Wer sich darauf einlÀsst, wird mit dem besten CRADLE OF FILTH Album seit langem belohnt, egal ob Kritiker, oder langjÀhriger Fan. Die Balance zwischen Dunkelheit, Aggression und Bombast lÀsst diese Scheibe nicht mehr aus meinem Player. Sehr geiles Teil!

5,5/6 Punkten
Radu

R.I.P. JIM MARSHALL

Posted by Uli On April - 5 - 2012

Jim-MarshallJim Marshall, Erfinder und FirmengrĂŒnder der legendĂ€ren Marshall Amps, ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Jim Marshall hat mit seiner Arbeit nicht nur einen entscheidenden Beitrag fĂŒr die Metal-Szene, sondern fĂŒr die Musikwelt im Allgemeinen geleistet. Viele Musiker posteten via Twitter ihre Anteilnahme zum Tode von Jim! R.I.P.

DEVIL`S TRAIN VIDEO

Posted by Uli On Februar - 11 - 2012



Sky - WĂ€hlen Sie Ihr Lieblingsprogramm!

deviltrainbandDEVIL`S TRAIN, die neue Truppe um MYSTIC PROPHECY SĂ€nger R.D. Liapakis und Drummer Jörg Michael, haben nun ihr erstes offizielles Video „American Woman“ von ihrem Debut-Album, welches am 17. Februar veröffentlicht wird, ins Netz gestellt. „American Woman“ stammt von der Kanadischen Rockband THE GUESS WHO und wurde sehr oft von anderen KĂŒnstlern gecovert, wie auch zum Beispiel von LENNY KRAVITZ. Das Video wurde von Jon Simvonis in Griechenland gedreht! Watch Below!

MYSTIC PROPHEY RAVENLORD

Posted by Uli On November - 15 - 2011

MYSTIC PROPHECY – „Ravenlord“ MYSTIC PROPHECY sind wirklich eine echte Konstante in der deutschen Heavy Metal Szene und beweisen das auch wieder mit ihrem neusten Output „Ravenlord“, welches am 25. November via Massacre Records in den PlattenlĂ€den eures Vertrauens stehen wird. MYSTIC PROPHECY-RAVENLORDAuf dieser Scheibe wird alles geboten, was der geneigte Fan der hĂ€rteren Gangart braucht! Metal pur. Hier wird nichts weichgewaschen, sondern es kommt wie aus einem Guss aus den Lautsprechern! Eine geballte Ladung erstklassigen Heavy Metals!

Was diese Multikulti Band um Herrn R. D. Liapakis hier fabriziert hat, ist einfach nur geil. Das Album beginnt mit dem TitelstĂŒck „Ravenlord“, einem Midtempi-Song, dazu einem Refrain, der sich gut in die GehörgĂ€nge einfrĂ€st und sich live bestimmt als Burner entwickeln wird. Danach geht es flott weiter mit dem lupenreinen Thrasher „Die Now“, gefolgt vom hymnischen „Eye Of The Devil“. „Cross Of Lives“ begeistert mit seinen geilen Gitarrensounds, wĂ€hrend „Hollow“ einen wahren Ohrwurmcharakter besitzt. „Wings Of Destiny“ entpuppt sich als stampfendes Monstrum….

Es gibt es auf diesem Album absolut keine AusfĂ€lle. Besonders noch zu erwĂ€hnen sei der Ozzy-Coversong „Miracle Man“, der gnadenlos aus den Boxen donnert, wĂ€hrend der letzte Song „Back With The Storm“ schon ziemlich Black Metal-lastig klingt!! Fantastico!

Also Jungs! Alle Achtung!! Was ihr hier fabriziert habt, zollt meinen vollen Tribut!!!!! Hier stimmt wirklich alles! Angefangen von der geilen Gitarrenfraktion, der pumpenden Rhythmussektion, dem gnadenlos guten Gesang von Roberto und der fetten Produktion, ist es euch gelungen, euch selber mit dem neuen Album zu ĂŒbertreffen!!

Volle Punktzahl!!

Uli

6/6

EDGUY VIDEO

Posted by admin On August - 21 - 2011

Die deutschen Power Metaller von EDGUY haben vor kurzem ein neues Video ind Netz gestellt. Der Song `Robin Hood`stammt vom kommenden Album “Age Of The Joker”. Watch Below!

MASSACRE RECORDS NEWS

Posted by admin On Juni - 30 - 2011



Linkin Park Tickets bei www.eventim.de

Auf www.massacre-records.com können sich Fans ab sofort drei brandneue Tracks anhören: SOLITUDE AETURNUS -It came upon one night FUROR GALLICO -Ancient rites HUNTED -Chosen SILVERDOLLAR -Damage Done

CIRCLE OF SILENCE VIDEO

Posted by admin On Juni - 30 - 2011



Linkin Park Tickets bei www.eventim.de

Die Heilbronner Powermetaller CIRCLE OF SILENCE haben mit `Synthetic Sleep`ein neues Video online gestellt. Watch Below!

EDGUY SUPPORTEN SCORPIONS

Posted by admin On Mai - 16 - 2011

9274b5e907b0d348EDGUY werden bei folgenden Deutschland-Gigs der Abschiedstour der SCORPIONS als Support dabei sein:

17. Juni 2011 Oberursel, Hessentag
22. Juni 2011 Freiburg, Messe Freiburg
25. Juni 2011 Papenburg, Meyer-Werft NDR 2 Papenburg Festival
11. Juli 2011 Berlin, Gendarmenmarkt Classic Open Air 2011
16. Juli 2011 Schweinfurt, Willy-Sachs-Stadion Open-Air
17. Juli 2011 Bielefeld, Ravensberger Park

KROMLEK INTERVIEW

Posted by admin On MĂ€rz - 23 - 2011

Kromlek Interview 12.3.2011 AnlĂ€sslich des, von Fans lang erwarteten, zweiten vollwertigen Studioalbums der Schweinfurter Pagan-Metaller von Kromlek, lag es Metal-Impressions am Herzen, an dieser Stelle eine junge, aufstrebende und vor allem sympathische Band zu ihrem neuen Werk und dem damit verbundenen Drumerherum zu befragen. Als Sprachrohr stellt sich Gitarrist Robert, besser bekannt unter dem Pseudonym ‘Nhevann’, zur VerfĂŒgung.

C.: Hallo Robert! Schön, dass du dir an diesem Samstag Morgen die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten. Zuerst sei da natĂŒrlich zu erwĂ€hnen, das am 8. April euer neues Album ĂŒber Trollzorn erscheint, ĂŒber die bisher alle eurer Veröffentlichungen liefen.

R: Richtig, wir hatten 2005 unsere ersten Auftritte und bereits da kam das Label auf uns zu, wobei der Deal zustande kam, dass wir die ersten Songs, die eigentlich als Demo zu bewerbungszwecken gedacht waren, direkt dort produzieren konnten. Daraus wurde dann eine EP, da wir nun durch den entstandenen Vertrag kein Demo mehr brauchten. Das war dann eben unsere erste CD.

C.: Und fĂŒhlt ihr euch bei Trollzorn bisher gut aufgehoben?

R.: Ja, wir sind sehr zufrieden. Wir kennen die Leute auch privat, waren auch schon bei denen zuhause und so weiter… Wir können da jederzeit anrufen und ĂŒber alles reden, bisher gab es da noch keine Probleme. Sind alles sehr nette Leute.

C.: Das ist doch schön zu hören! Ihr hattet das Album ja bereits 2009 angekĂŒndigt, auf Youtube z.B. gab es zu diesem Zweck ein Video in dem ihr euch ĂŒber die neue Bandsituation und das Album Ă€ußert. Wodurch kam die Verzögerung zustande?

R.: (lacht) Ja… wir haben irgendwann beschlossen, das ganze bei den Helion Studios zu machen, wo auch Equilibrium aufnehmen und deren Gitarrist RenĂ© auch arbeitet. Anfangs hatten wir angedacht, das Schlagzeug zu programmieren, allerdings wurde uns durch das Studio dann angeraten, das ganze doch richtig einzuspielen. DafĂŒr haben wir uns dann noch ein wenig Zeit genommen, um den Sound entsprechend professionell klingen zu lassen.

C.: Zur Entwicklung der Songs: Meines Wissens nach bist du hauptverantwortlich fĂŒr eure Kompositionen?

R.: Die genaue Aufteilung kann man eigentlich so nicht bestimmen, es ist immer anders. Es kommt aber nicht vor, dass jemand einen Song komplett alleine schreibt, und jemand anders dann den nÀchsten. Aber prinzipiell sind unser Keyboarder und ich die Hauptkomponisten, wobei sich unser Schlagzeuger mittlerweile auch abseits der Schlagzeuspur immer öfter einbringt. Allerdings war das beim aktuellen Material noch nicht so hÀufig der Fall, da ein Teil der Songs entstanden ist, bevor er dazu kam,

C.: Der Titel des Albums lautet FINIS TERRAE. Kann man das als eine Art roten Faden sehen, der sich durch sÀmtliche Songs zieht?

R.: Das kann man so sagen. Thematisch dreht es sich um den Weltuntergang, was ja ein großer Begriff ist. Wir verarbeiten da viele Stimmungen bezĂŒglich sozialer Geschichten oder beispielweise dem ökologischen Super-Gau, eben Dinge, die immer irgendwie prĂ€sent sind. Das steht ein bisschen im Kontrast zu unseren alten Texten, die sich eher mit den typischen Pagan-Thematiken befassen. Wir fanden einfach, dass es in dieser Szene mal Zeit fĂŒr etwas frischen Wind wird und man nicht immer mehr oder weniger auf den gleichen Sachen rumreitet.

C.: Damit nimmst du schon meine nÀchste Frage vorweg: Bei einer genreverwandten Band z.B. lassen sich ja jetzt Àhnliche Tendenzen feststellen, allerdings auch mit kleinen Abstechern in mehr oder weniger politische Richtungen.

R.: Mit Politik haben unsere Texte bisher nichts zutun gehabt und das wollen wir auch beibehalten. Wir sind der Ansicht, dass soetwas da nichts zu suchen hat und Punkt. Die Musik ist unser Hobby und wir verarbeiten da Erfahrungen aus unserem Leben und nichts anderes. Aber das muss natĂŒrlich jede Band fĂŒr sich selbst entscheiden.

C.: Das ist doch mal eine klare Einstellung. Gerade die Pagan-Szene erlebt ja gerade einen beachtlichen Hype, was die Musik mancher Bands einfach zu einer Massenproduktion verkommen lĂ€sst, die sich ĂŒberwiegend an Klischee-Themen bedient.

R.: Ja, aber das ist mit anderen Musikrichtungen auch passiert und wenn du mich fragst, war das nur eine Frage der Zeit. Du hast etwas neues, die Leute springen drauf an und irgendwann stagniert es und wird uninteressant. So ist das nunmal mit Trends. NatĂŒrlich gibt es da die Leute, die das durchziehen und sich auf AltbewĂ€hrtes berufen, aber man muss auch manchmal ein wenig mit der Zeit gehen, Neues ausprobieren und sich dadurch herauskristallisieren. Man will sich mit seiner Musik auch weiterentwickeln und nicht 20 Jahre das Gleiche machen. Außerdem kommen durch den unterschiedlichen Geschmack der Bandmitglieder immer neue EinflĂŒsse, die die ganze Komposition auch ein wenig aufmischen.

C.: Im eben erwĂ€hnten Trailer-Video sagt ihr, das neue Album wĂŒrde polarisieren. Ist das auf die unkonvetionellen Texte bezogen oder spielt ihr damit auch auf andere Punkte an.

R.: NatĂŒrlich spielen die Texte dabei eine große Rolle, die sehr umfangreich und teilweise auch recht kryptisch gehalten sind. Wir haben noch nie stupides Textmaterial verwendet und man muss schon ein wenig nachdenken, um sich alles erschließen zu können. Genauso ist damit auch der neuzeitliche Musikstil gemeint, der gerade in unserem Genre nicht alltĂ€glich ist. In dieser Hinsicht sehen wir uns da schon ein bisschen als Vorreiter. Man wird auf dem neuen Album auch viel Neues entdecken, immerhin sind seit der letzten Veröffentlichung 4 Jahre vergangen, was vielleicht etwas befremdlich wirken könnte. Aber natĂŒrlich wirst du beim Hören auch Kromlek-typische Parts entdecken, an denen man uns wiedererkennt. Wir sind sehr gespannt auf die Reaktionen unserer Hörerschaft. Bisher gab es im engeren Bekanntenkreis bezĂŒglich des neuen Materials aber durchweg positive Resonanzen. Gerade beim Ausprobieren verschiedener Keyboard-Sounds sind wir auf Vieles gestoßen, was uns gefallen hat und was wir gern einbauen wollten, dementsprechend gibt es einige neue Elemente.

C.: Man durfte ja bereits erfahren, dass ihr ein paar GĂ€ste fĂŒr die Aufnahmen gewinnen konntet. So ĂŒbernehmen RenĂ© von Equilibrium und Mark und Joris von Heidevolk einzelne Gesangsparts. Wie stehen die Kontakte zu den entsprechenden Bands?

R.: Bei Equilibrium war es so, dass wir anfangs nicht richtig warm miteinander geworden sind, uns mittlerweile aber gut verstehen. Ich persönlich bin auch privat mit RenĂ© befreundet und durch das Album haben wir momentan umso hĂ€ufiger Kontakt. Allerdings hat er sich lediglich um den angesprochenen Gesangspart gekĂŒmmert, kompositorisch gab es da keine direkte Zusammenarbeit, wie man vielleicht meinen könnte. Und an der Produktion war er natĂŒrlich maßgeblich beteiligt.

Mark und Joris haben wir auf einem Konzert einfach mal angesprochen, nachdem wir bandintern beschlossen haben, dass wir gern GastsĂ€nger haben möchten. Das war beim Release-Gig von Black Messiah im Essener Turock, wo Heidevolk als Vorband gespielt haben. Die fanden die Idee auch auf Anhieb gut und wir haben ihnen dann eine Vorabversion und den Text zugeschickt. Den Rest haben die beiden ziemlich selbststĂ€ndig erledigt und wir waren von dem Ergebnis sofort ĂŒberzeugt. Und genau diese erste Version befindet sich nun auch auf dem Album. Außerdem werden die beiden auf der anstehenden Tour, und zwar bei den beiden Konzerten in Holland, dazukommen und bei diesem Song live mitwirken.

C.: Das ist doch eine sehr gute Überleitung. Kurz nach Release geht es fĂŒr euch zusammen mit Skyforger, Gernotshagen und ein paar anderen Bands auf die ‘Black Trolls Over Europe’ Tour. Den Auftakt macht hier das Konzert im Oberhausener Helvete Metal Club am 15. April. Wie umfangreich waren eure bisherigen Touren denn so?

R.: Im Prinzip ist das die erste “große” Tour. Wir hatten schon ein paar kleinere, aber bei dieser geht es 10 Tage lang durch Deutschland, Österreich, Holland, Tschechien und die Schweiz. In diesen LĂ€ndern haben wir allerdings schon gespielt, z.B. als Support fĂŒr Ensiferum oder Eluveitie und auf kleineren Festivals. Dort haben wir gute Erfahrungen gemacht und sind jetzt sehr gespannt auf die Tour und freuen uns darauf. In Prag und Deggendorf werden sich außerdem Wolfchant zum Lineup gesellen, was fĂŒr manche auch interessant sein dĂŒrfte.

C.: Gibt es sonst noch etwas, das du zum Abschluss sagen möchtest?

R.: Wir sind wie gesagt sehr gespannt auf die Resonanzen zum neuen Album, und hoffen, dass das neue Material gut ankommt. Wir sind auch schon wieder fleißig dabei, neue Ideen zu sammeln, damit es bis zur nĂ€chsten Scheibe nicht wieder so lang dauert.

C.: Dann wĂŒnsche ich mal im Namen von Metal-Impressions alles Gute fĂŒr die Tour und euch und eurem neuen Longplayer den grĂ¶ĂŸtmöglichen Erfolg!

KROMLEK – FINIS TERRAE Release: 08.04.2011 ĂŒber Trollzorn / SMP Records

Tour:

Black Trolls Over Europe

SKYFORGER, HELJAREYGA; GERNOTSHAGEN, KROMLEK, NORTHLAND, NOTHGARD

+Special Guest: WOLFCHANT*

15.04. Oberhausen – Helvete

16.04. (CH) Zug – Industrie 45

17.04. Deggendorf – Alpha et Omega*

18.04. NĂŒrnberg – Hirsch

19.04. (AT) Traun – Spinnerei

20.04. (CZ) Prag – Prostor Abaton* (ohne SKYFORGER)

21.04. Jena – F-Haus

22.04. (NL) Arnheim – Luxor

23.04. (NL) Leuwarden – Poppodium Romein

24.04. Berlin – K17

25.04. Bonn – Klangstation