Wer Interesse an Bandfotos (Promotion/Live), einem privaten Shooting, o.Ă€. hat, kann mich gerne unter info@metal-impressions.de kontaktieren. Preis nach Absprache.

Interview: Dark Siffler

Posted by Paola On MĂ€rz - 23 - 2018

Zu Gast bei dem YouTuber DARK SIFFLER
Siffler ist ein Festivalguru, meist ĂŒberall anzutreffen und allseits beliebt.
Aus diesem Grunde habe ich ihn fĂŒr euch unter die Lupe genommen und ein Interview mit ihm gemacht.
NatĂŒrlich vor laufender Kamera, wie es sich fĂŒr einen YouTube Star gehört. Ich gebe zu, etwas nervös war ich ja schon. Das Ergebnis seht ihr hier:
Bayernbrille auf und los gehts!

Du bist ĂŒberall  auf Festivals unterwegs. Gibt es da ĂŒberhaupt noch Zeit fĂŒr Party?

DarkSiffler: Ja, definitiv. Ich bin viel auf Festivals unterwegs. Nicht auf allen, das geht leider Urlaubstechnisch gar nicht, man hat ja noch ein anderes Leben außer Festivals. Aber: Wenn ich auf einem Festival bin, will der Veranstalter von mir, dass ich das Festival lebe wie ein FestivalgĂ€nger. Also natĂŒrlich mach ich Party, sonst kann ich ja nicht berichten, wie es einem FestivalgĂ€nger auf einem Festival geht. Und genau das schĂ€tzen die Veranstalter bei mir, dass ich quasi aus dem Volk raus spricht und nicht irgend ein VIP bin, der mal eben kurz vom Hotelzimmer los geht und ein Konzert ansieht und wieder heim fĂ€hrt.

Was hat dich dazu bewegt, „Dark Siffler“ zu machen. Wie kam es dazu?

DarkSiffler: UrsprĂŒnglich entstand der Kanal 2007 als Promotionkanal fĂŒr meine Band. Irgendwann löste sich die Band auf. Ich hab dann YouTube geschaut, zu der Zeit war das eben so. Damals gab es da die Cold Mirror, die hat richtig coolen Content gemacht. Da fiel mir auf, dass man sich auf YouTube richtig gut verwirklichen und so hab ich dann begonnen, mit so bayrischem Zeug halt. Also ganz schlechte alte Videos von mir, kann man sich gerne mal anschauen wenn man mag. Man hat sich dann halt weiterentwickelt und irgendwie bin ich dann in die Festivalschiene gerutscht und seitdem fĂŒhle ich mich da wohl.

Du hast schon sehr viele Videos gemacht. HÀttest du die Chance, eine Band zu treffen, deine Lieblingsband, wer wÀre das?

DarkSiffler: Also ich bekomme ja immer mal wieder CDs zugeschickt, auch von Promotionfirmen. Diese Firmen fragen dann eben auch „Hey, hast du Bock nach MĂŒnchen zu fahren und dort ein Interview mit Band A, B, C zu machen?“. Ja, es wĂ€r schon lustig, das Problem ist aber, dass ich selber keine Interviews lese (außer es betrifft mich natĂŒrlich selber). Es ist halt so, dass ich, wenn ich mit jemandem spreche, der kein Deutsch versteht, ist es schwierig, die Fragen so rĂŒberzubringen. Ich denke mir, eine Band sitzt da, bekommt in hundert Interviews hundertmal die gleichen Fragen, da lass ich das einfach lieber professionellen Menschen wie dich machen, wo man sich hinsetzt und wirklich vorher recherchiert.
Frage von DarkSiffler an mich: Wie viel Recherche oder Zeit hast du in dieses Video investiert?
Batsy: Ich bin mal ehrlich, eigentlich schon sehr viel Zeit. (1 Monat um genau zu sein!). Es ist schwierig, da du ja keine Band hast in dem Sinne, das heißt, man muss sich halt in die Materie einlesen, schauen, was du zu bieten hast. YouTube ansehen und so weiter.

DarkSiffler: Du hast dir meine Videos ansehen mĂŒssen?
Batsy: Jedes einzelne. Und ich habe es ĂŒberlebt. Also bis jetzt geht es mir noch gut!
DarkSiffler: Genau das ist ja mein Problem: Ich kann die Zeit nicht investieren. FĂŒr mich ist alles andere im Moment einfach wichtiger. CD Reviews zum Beispiel, das ist echt eine Aufgabe fĂŒr mich, weil ich noch nicht genau weiß, wie ich das umsetzen kann. Aber das kommt auf jeden Fall auch noch.

Was macht fĂŒr dich guten Metal aus?

DarkSiffler: Guter Metal muss mich gefĂŒhlstechnisch berĂŒhren. Jede Art von Metal ist willkommen. Ich muss dann aber schon da sitzen und mir denken „wow
 cool, ich verstehe, was die Band von mir will!“. Letztes Mal, wo wir gemeinsam auf dem Konzert waren, bei der DEATHNATION, da war eine Band auf der BĂŒhne, ich weiß nicht, was die gesungen haben, ich stand vor der BĂŒhne und war den TrĂ€nen nahe, es war einfach so emotional! Hab mir auch gleich eine CD gekauft. Wie gesagt, es ist nicht wichtig, welche Richtung vom Metal das ist. Metalcore zum Beispiel ist bei mir im Moment voll im Trend. Dieses Geschrei, ich lass ja selber gerne Frust ab. Dazu kommt dann noch ein emotionaler klarer Gesang (der natĂŒrlich gut sein muss). Das ist das, was mich einfach wahnsinnig berĂŒhrt. Der Text muss fĂŒr mich persönlich nicht sehr tiefsinnig sein, es reicht, wenn Melodie und Textklang passen. Und so sollte Metal sein! Man soll nicht immer in einem Genre festhĂ€ngen.

Batsy: „Metalheads sind da eigentlich aufgeschlossener, oder?“
DarkSiffler: Naja, also wenn ich mir da gewisse Facebook Kommentare durchlese
 es gibt natĂŒrlich da und da Idioten.

Es steckt unglaublich viel Arbeit in einem YouTube Video (vor allem, wenn es gut ist). Wie lange brauchst du von Beginn bis Ende, bis ein Video fertig ist?

DarkSiffler: Also wenn ich einen Text brauche, wie fĂŒr mein Video „Es nervt“ zum Beispiel, dann schreibe ich vorher tatsĂ€chlich einen Text dafĂŒr. Ich will ja schließlich etwas Sinnvolles erzĂ€hlen. DafĂŒr setze ich mich dann auch zwei Stunden hin fĂŒr einen Text. Habe ich den Text und er gefĂ€llt mir, beginne ich das Drehen. Das dauert dann meistens eine halbe Stunde oder so, das ist am Wenigsten Arbeit. Du wirst das ja selber sehen: Das Video dauert am Ende so zehn Minuten, vielleicht mehr und wir reden jetzt aber eine gute Stunde. Was wirklich Zeit braucht ist der Schnitt. DafĂŒr brauche ich dann auch mal ein paar Stunden, je nachdem, wie viel Effekte und Sachen ich noch einbauen will in das Video. Ich halte es halt so einfach wie möglich, damit der Aufwand gering ist. Ich finde ja, die Videos sind so auch ganz okay.

Welches war das beste Konzert ever fĂŒr dich?

DarkSiffler: Ich kann mich noch ganz genau dran erinnern. Das war vor zwei, drei Jahren, BULLET FOR MY VALENTINE in MĂŒnchen. CALLEJON war Vorband. Ich war mitten im Moshpit unterwegs, das hat so mega Spaß gemacht, es war so cool. Seitdem war es auch nie mehr so special. An manche Konzerte erinnert man sich eben sehr gut.

Hattest du schon einmal die Ehre, eine Lieblingsband von dir live zu treffen? Backstage, etc?

DarkSiffler: Leider nicht, nein. BULLET FOR MY VALENTINE ist eine meiner Lieblingsbands. Wenn ich die treffen wĂŒrde, hĂ€tten wir wieder das Problem mit der VerstĂ€ndigung. Da mĂŒsste ich mich wirklich zwei, drei Stunden mit denen hinsetzen und eine Maß nach der anderen trinken und einfach Spaß haben mit den Jungs. Sowas filmen wĂ€re schon cool, jedoch ist das Problem bei so großen Bands, dass sie nach dem Auftritt meistens wieder in den Tourbus mĂŒssen und ab zur nĂ€chsten Location. Ich wĂŒrde einfach gerne die Person hinter der Musik kennenlernen, Ein Fangirl bin ich jetzt auch nicht so wirklich, ich falle nicht in Ohnmacht oder beginne zu kreischen.

Bist du alleine unterwegs oder gibt es da jemanden, der dich unterstĂŒtzt?

DarkSiffler: UrsprĂŒnglich hatte ich ein Team von vier Leuten. Einer meiner besten Freunde macht die Kamera, das ist der berĂŒhmte „Kamera Mani“, den ich immer wieder in meinen Videos lobe. Mani ist einfach lieber hinter der Kamera und seit ich das mache mit YouTube ist der mit dabei. Er sagte mir mal „Siffler, deine Videos sind grottig. Ich mache fĂŒr dich die Kamera“. Seitdem ist er dabei, auf Festivals sowieso. Mani wird auch mit mir akkreditiert, Deshalb schau ich drauf, dass der immer mit dabei ist. NatĂŒrlich kann es mal sein, dass ich alleine unterwegs bin, da weiß ich jedoch nicht, wie ich das selber umsetzen kann. Da kommen dann meistens nur irgendwelche Festivalreviews dabei raus, wo ich dann die Impressionen filme und einblende.

Wie weit wĂŒrdest du fĂŒr ein Konzert maximal fahren?

DarkSiffler: Gute Frage. Ich fahre gerne mal eine Stunde oder zwei, wenn halt ein Schlafplatz vorhanden ist, vor allem, wenn ich neue Leute kennenlerne. Wenn mir etwas angeboten wird, fahr ich auch mal vier Stunden, das ist kein Problem.
Da gibt es ja ein sehr sehr großes Festival in Deutschland, ich will jetzt keine Namen nennen, das ist mir tatsĂ€chlich zu weit weg. Acht Stunden mit dem Auto, das ist einfach ein StĂŒck. Das Weiteste fĂŒr ein Festival ist zum Beispiel das ROCK HARZ Festival, das sind ungefĂ€hr viereinhalb Stunden weg. Das ist auch eines meiner Lieblingsfestivals.

Siffler, du kannst kochen. Heißt das, du könntest theoretisch als Mann alleine ĂŒberleben?

DarkSiffler: NatĂŒrlich! Ich ĂŒberlebe, ich bin da. Wie jeder weiß, hab ich auch ein Bisschen was auf den Rippen, das liegt daran, dass ich tatsĂ€chlich gut kochen kann. Deshalb koche ich auch das, was mir am Besten schmeckt, weshalb ich dementsprechend viel esse.

Das heißt, dass du auf einem Festival weder verloren gehst noch verhungerst?

Dark Siffler: Also einen Essensstand finde ich immer. ROCK HARZ zum Beispiel: Da bin ich mit einer Gruppe unterwegs, alles meine Freunde, ja, schon fast Familie, da wird dann richtig aufgekocht! Knödel mit Champignonsauce zum Beispiel. Wir alle sind so eingestellt. Man muss nicht immer dieses ungesunde Essen zu sich nehmen, man kann sich sehr gut selber versorgen. Auch, wenn das Festival mal eine Woche dauert, kann man auch Eingefrorenes mitnehmen, das wissen nur die Wenigsten. Es ist ein Aufwand, wenn man sowas vor hat, wir machen das aber sehr gerne, jeder von uns kann kochen. Viele behaupten ja, Raviolidosen auf Gaskocher wÀre kochen. Lasst es. Bitte.

Wo siehst du dich in fĂŒnf Jahren?

DarkSiffler: Ich denke mal, immer noch hier. YouTube werde ich nicht aufhören, nur weil ich alt werde. Auch die Festivals werde ich weiterhin besuchen. Ich habe schon so oft gehört „ich bin zu alt fĂŒr Festivals“. Nein. Zu alt gibt es nicht. Was ich weiterhin auf YouTube mache, ob es irgendwann in eine andere Richtung geht, zeigt die Zeit, fĂŒnf Jahre sind ĂŒberschaubar, wenn ich so an die letzten fĂŒnf Jahre denke, was da alles passiert ist. Es hat sich so viel verĂ€ndert, ich habe mich verĂ€ndert, man wird Ă€lter, Kreuzschmerzen kommen und so weiter. Also teilweise weiß ich nicht mal, was nĂ€chste Woche passiert. Es ist schwierig, auf diese Frage eine richtige Antwort zu finden, weshalb ich da lieber ein Bisschen drum rum rede.

Ich habe jetzt noch zehn Shorties vorbereitet fĂŒr dich.
Das heißt: Ich stelle dir zehn Fragen zwischen A und B und du antwortest so schnell du kannst, ohne darĂŒber lange nachzudenken.

1. Pizza oder Burger?
DarkSiffler: Burger

2. Heavy Metal oder Glam Metal?
DarkSiffler: (ringt nach Luft) Glam Metal.

3. Bier oder Wein?
DarkSiffler: Bier.

4. Schwarz oder Weiß?
DarkSiffler: Schwarz.

5. SĂŒĂŸ oder Sauer?
DarkSiffler: SĂŒĂŸ.

6. Horror oder Komödie?
DarkSiffler: Horror.

7. Arnold Schwarzenegger oder Vin Diesel?
DarkSiffler: Schwarzenegger.

8. Pick-Up Truck oder Sportcoupé?
DarkSiffler: Pick-Up Truck.

9. Sommer oder Winter?
DarkSiffler: Sommer.

10. Duschen oder Baden?
DarkSiffler: Alleine oder zu zweit? (Wir lachen)
Batsy: Kannst du Perlen tauchen?
DarkSiffler: ich kann Blubber blasen!

An dieser Stelle nochmal danke an dich, DarkSiffler, dass du dir die Zeit genommen hast. Und vor allem danke fĂŒr die mega gute Pizza.
Wir sehen uns baldmöglichst.

DARK SIFFLER YouTube, Facebook.

siffiiiiiii

Interview: INFERNO

Posted by Paola On Februar - 4 - 2018

15Ihr könnt euch bestimmt noch daran erinnern, als ich euch versprochen habe, ein Interview mit den  INFERNOs zu machen! Die Coverband, die alle anderen Coverbands in den Schatten stellt.

Es freut mich tierisch, dass es endlich geklappt hat und vor allem freut es mich, dass diesmal die  Kathrin dabei war.

Wie könnte man einen Sonntag auch schöner verbringen, als mit einem Proberaumkonzert…

Ihr seid eine wahnsinnig gute Coverband. So viel Talent gehört aber auch trainiert.
Nehmt ihr dafĂŒr noch irgendwo Unterricht?

Tobi Koch:
Teils, Teils. Also zu Aufbau-Zeiten hab ich schon Unterricht gehabt. Inzwischen sind wir auf dem Niveau, dass wir schon selber Unterricht geben könnten. (Lacht)

Tobi Schwenk:
Gesangsunterricht hatt ich eigentlich nie richtig. Also damals, wo ich das Singen angefangen habe, hab ich mir halt viel selber beigebracht und ein Paar Tipps bei meinem VorgÀnger geholt. Ich war aber auch bei der Gesanglehrerin von Flo drei, vier Mal dabei.

Flo:
Also ich geh regelmĂ€ĂŸig. Gitarre hatte ich vor Jahren ein paar Unterrichtsstunden. Man tauscht sich halt immer mal wieder mit anderen Gitarristen aus. So ist das eben, man holt sich Tipps und wird so auch besser.

Kathrin:
Ich nehme regelmĂ€ĂŸig Unterricht. Bei mir gibt es aber auch viel Luft nach oben, da ich halt nicht nur in einer Band spiele, sondern auch ganz normal in der klassischen Schiene unterwegs bin.

Kathrin, wenn ich jetzt absolut keine Erfahrung habe, was Geige spielen betrifft, ist es schwer?

Kathrin: JA, absolut. Du hast keine BĂŒnde oder sowas, wo du dich dran richten könntest, du musst halt alles mit dem Gehör machen. Bei uns ist die Geige auch anders gestimmt. Wir sind alle einen Halbton tiefer, das ist dann eben ultra schwierig, weil wenn du es eben gewohnt bist, in ganzen Tönen zu spielen und jetzt dann Halbtöne hast, dass du das dann eben hörst und auch noch stimmt, das ist dann echt schwer.

Paddy:
Ich bin momentan noch beim Freedom Call Drummer zum trainieren, Ramy Ali, nach wie vor, also seit 15 Jahren. Ich unterrichte auch selber. Halt nicht nur im Metalbereich, sondern auch Jazz, Bossa, Funk
 alles mögliche.

Habt ihr vor, mal in s Studio zu gehen und eine EIGENE CD aufzunehmen? (Jungs, ich rate euch, jetzt diese Frage mit JA zu beantworten)

(Alle lachen)

Tobi Koch:
Es ist definitiv auf dem Schirm, ja. Es ist halt einfach auch die Zeit, die oftmals fehlt, weil immer wieder neue Sachen dazu kommen. Wir hatten ja jĂŒngst die Logo Umstellung, haben ein völlig neues Set einstudiert und dann kommt wieder was dazwischen
 dazu kommt der finanzielle Aspekt.

Tobi Schwenk:
Was bei Inferno ein großes Thema wĂ€re, wĂ€re ein Live Album, was aber leider wirklich sehr schwer umzusetzen ist. Technisch und auch finanziell. Aber wir haben es geplant, auf jeden Fall.

Nach welchen Kriterien sucht ihr die Songs fĂŒr eure Shows aus?

Flo:
Die, wo wir halt meinen, die am meisten Spaß machen!

Tobi Schwenk:
Genau, der gute Mittelweg daraus!
Wir spielen nur Sachen, wo wir auch selber Bock drauf haben. Wir spielen jetzt nix, wo wir halt sagen ja, wir alle finden es sch
 aber wir spielen es, weil es Fans anlocken soll

Wir suchen wirklich den Mittelweg. Bekannte Songs, wo man Party machen kann, ABER auch Sachen, wo nicht jede Coverband spielt, wo WIR eben Bock drauf haben. So bleibt Abwechslung drin, damit es nicht langweilig wird.

Tobi Koch:
Man hat halt immer Songs von Bands dabei, wo man denkt, ach, den wĂŒrd ich so gerne mal spielen, aber da ist dann auch das Problem, man kann eben keine komplett unbekannten Songs spielen.
Aber wir können mittlerweile sagen, dass wir an die 200 Songs schon durch haben.

Flo:
Das reicht gar nicht. Wir hatten schon viel mehr.
Bei uns ist halt das Einzigartige, dass wir eben nicht das spielen, was alle spielen. Wir sind einfach nicht vergleichbar. Wenn wir das machen wĂŒrden, hĂ€tten wir kein eigenes Bild mehr.

Paddy:
NatĂŒrlich ist es aber auch schwer, komplett neue Lieder zu bringen, da die Leute doch auch Klassiker wollen.

Seid ihr (als Inferno Coverband) auf Festivals anzutreffen? Tretet ihr viel auf?

Tobi Schwenk:
Festivals weniger. Ein paar Open Airs und Motorradtreffen.

Tobi Koch:
Bei Festivals ist es halt immer sehr schwer, als Coverband dort hinein zu kommen. Das ist eigentlich fast ein Ding der Unmöglichkeit.
Wobei ich sagen muss: SummerBreeze, Nachts um Drei, könnte man uns echt mal auf die BĂŒhne lassen. Das wĂ€r lustig, die Fans wĂ€ren bereit dafĂŒr und uns wĂ€re auch geholfen, wenn wir da mal zwei, drei Stunden spielen dĂŒrften.
Aber es ist halt immer so mit Partyzelten. Es kommen die DJs, man stöpselt das Kabel an und fertig.

Flo:
Wir haben auch schon mal als Schlussgig gespielt, so quasi als Rausschmeißer. Klar, spielen wĂŒrden wir sehr gern aber es ist sehr schwierig. Quasi unmöglich.

Habt ihr bestimmte Rituale vor einem Gig?

Tobi Schwenk:
Also Gruppenrituale jetzt nicht wirklich. Jeder bereitet sich da fĂŒr sich vor. Die einen gehen halt zu den Fans, quatschen, die andern ziehen sich eher zurĂŒck.
Ich sing mich warm.

Flo:
Ich geh aufs Klo.
Damit spÀter nix passiert.
Und ich mache Jack Black®s Motivationstraining! (Bekannt aus „Shool of Rock: let®s rock. Let®s rock.“)

Paddy:
Ich mach mich warm auf dem Übungspad.

Ich find das ja so cool, dass ihr so Fan bezogen seid. Habt ihr eine Story fĂŒr mich auf Lager zu diesem Thema?

Flo:
Also da hab ich was.
Das war mein zweiter Auftritt mit Inferno. Da war so ein MĂ€del unter den Fans, die hat mich halt immer so angehimmelt, so angeguckt und dann war der Gig halt rum und ich hab mich umgezogen, auf einmal stĂŒrmt die rein und schreit mich an: „HAST DU NE FREUNDIN!?“
Ich war sichtlich geschockt, habe aber dann – Gentleman wie ich eben bin – trotzdem mit ihr geredet.
Sie hat mich dann gefragt, wie alt ich bin und ich war halt damals 26. Sie sagte „so alt siehst aber nicht aus“ und dann hab ich sie halt gefragt „wie alt bist DU denn?“. Sie sagte, sie wĂŒrde in zwei Tagen 17 werden. Das war so gegen Ende September, also hatte ich das astronomisch korrekt durchdacht und geantwortet „dann bist du ja Jungfrau!“ Ich sah, wie ihr die Farbe aus dem Gesicht wich und sie begann zu verneinen „nein! NEIN! NEIN! Schon LANGE nicht mehr!“ Und ich stand da, wusste nicht recht, was ich sagen sollte.

Kathrin:
Wir hatten auch schon mal eine Frau, die einen Kopfstand auf unserem Podest gemacht hat. Das war etwas komisch anzusehen, ja. Sozusagen eine Yoga – Performance. Ich meine, es war echt cool, nicht jede ist so gelenkig. Ich war begeistert.
Oder die Einlagen halt von unserem KĂŒbl Tobias, der immer den Flo auf die Schulter nimmt fĂŒr das Gitarrensolo. Das ist halt schon cool.

Immi:
Was auch geil war: Da waren mal zwei ganz leicht angetrunkene MÀnner, die haben dann unsere Girlie Shirts angezogen, nix drunter, dann sind sie in der ersten Reihe voll abgegangen, und irgendwann wollten sie sich dann INFERNO tÀtowieren lassen und haben sich dann beschwert, dass wir halt keinen TÀtowierer dabei haben.

Ihr macht privat auch viel miteinander?

Alle: wie es die Zeit halt zulÀsst.

Tobi Schwenk: Konzerte ja, einmal im Jahr wird gegrillt, wir gehen in den Asia Palast und schlagen uns die BĂ€uche voll, und natĂŒrlich den ĂŒblichen Blödsinn.

Wann habt ihr angefangen, Musik zu machen (generell, nicht Inferno direkt)?

Flo:
Also ich hab als Kind schon ziemlich laut geschrien.

Tobi Koch:
Bei mir waren’s 15 Jahre Klarinette und nebenher etwas Saxophon.

Tobi Schwenk:
Angefangen hat’s mit 4 Jahren auf den Kochtöpfen von der Oma. Dann Schlagzeug, anschließend Gitarre.

Kathrin:
Sieben Jahre Blockflöte, davor hatten wir aber auch ein Piano daheim.

Bei euch kann ja echt jeder alles irgendwie. Das ist unglaublich.

Alle:
Nö, nur der Tobias Schwenk kann alles. Der kann aber auch wirklich alles.
Außer Geige.

Kathrin:
Geige kann Flo auch noch. Smoke on the Water.

Welche sind eure Top 5 Bands?

Iron Maiden
Savatage
System of a Down
Children of Bodom
Blind Guardian

Wo seht ihr euch in fĂŒnf Jahren?

Flo:
Auf der BĂŒhne.

Tobi Koch:
Es ist schwierig zum sagen. Das ist genau das Thema, was wir vorher hatten mit der Songauswahl. Wenn du eigentlich das machst, wo du selber drauf Bock hast, und sagst, nein, ich geh nicht in den Mainstream, ich spiel nicht das, was mich selber ankotzt, wirst du immer irgendwo an der 1000 Mann Grenze spielen.

Tobi Schwenk:
Es ist eben nur ein begrenztes Publikum da fĂŒr die Schiene, die wir spielen.

Tobi Koch:
Es wĂ€r fĂŒr uns musikalisch kein Problem, wenn wir sagen wĂŒrden, wir machen jetzt mal was anderes. Bisschen lustige Sachen oder so, Mainstream eben. Dann hĂ€tten wir innerhalb ein, zwei Jahren mehr als 2000 Mann. Das ist klar. Aber will man das wirklich? Es ist ja auch so. Hier verdient niemand Geld damit. Wir investieren immer nur alle wie blöd. Alles, was rein kommt, fließt in die Instandhaltung der Instrumente und des Equipments.

Tobi Schwenk:
Ja, viele wissen halt einfach auch nicht, was dahinter steckt. Hinter dem Ganzen. Organisatorisch und technisch ist das schon der Wahnsinn.

Flo:
Ich wĂŒrd gerne mehr Open Airs spielen. Außerhalb bekannter werden. Umkreis erweitern, einfach um neue Fans dazu zu gewinnen. Es soll einfach auch nicht zu viel werden. Es soll so bleiben, dass es Spaß macht.

Tobi Koch:
Es ist halt wirklich ein Hobby. Es will keiner Geld damit verdienen, das hat niemand auf dem Schirm.

Tobi Schwenk:
Es hat halt jeder Job, Familie usw und das hat Vorrang.

Wollt ihr euren Fans noch was sagen? Euren treuen Fans, die „first Row Warriors“?

Flo:
Kommt zum nÀchsten Gig! Und bringt Durst mit!

Tobi Schwenk:
Danke natĂŒrlich. Vor allem ist beachtlich, welche Strecken Fans teilweise auf sich nehmen um uns live zu sehen. Das freut uns natĂŒrlich sehr.

Tobi Koch:
Auf jedenfall Danke.
Es sind auch die Sachen, so wie unser Proberaumkonzert. Da haben wir unsere treusten Fans halt gern dabei. Es ist auch nicht nur das Lob, was wir erwarten. Wir erwarten auch Kritik, deshalb sind sie ja unsere Fans, weil sie uns ehrlich beurteilen.

Kathrin:
Gerade bei Dingen wie dem Proberaumkonzert können wir wirklich an uns arbeiten. Man bekommt Feedback, ob es sich gut anhört oder eben nicht. Daran wachsen wir und werden besser.

Tobi Koch:
Es sind auch viele private Kumpels dabei. Und gerade, weil sie eben private Freunde von uns sind, können sie uns beurteilen und sind auch gnadenlos ehrlich. Viele Fans trauen sich das einfach nicht. Aber ehrlich sein ist uns auch wichtig. Das hilft euch und das hilft uns.

Kathrin:
Ich will einfach auch danke sagen fĂŒr die jahrelange UnterstĂŒtzung, wir haben einfach halt Fans, die sind von Beginn an bis jetzt da und das schĂ€tzt man sehr als Band. Danke Leute.

Und ich sag DANKE an euch alle, dass ihr mich zum Proberaumkonzert eingeladen habt. Das ist fĂŒr mich was ganz Besonderes und ich bin euch ewig dafĂŒr dankbar.

INFERNO lohnt sich halt immer. Es ist fĂŒr jeden was dabei.

Falls ihr die Jungs live sehen wollt, hab ich hier die nÀchsten Gigs:

10.02. – NachtschwĂ€rmer, 86720 Nördlingen

24.02. – Stern, 91572 Königshofen

01.04. – Doubles Starclub, 86609 Donauwörth

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Interview: SOIL

Posted by Paola On Januar - 24 - 2018

Eigentlich kann ich es ja selbst nicht glauben, dass das geklappt hat, aber ich habe hier exclusiv fĂŒr euch mein Interview mit einer meiner Lieblingsbands: SOIL! (Danke an dieser Stelle an Anna Walter von AFM Records, dass du mir das ermöglicht hast!)

Tim King, der Bassist, hat sich die Zeit genommen, und mir ein paar Fragen beantwortet.

Soil

2017 war das Jahr, in dem SOIL ihr 20 jĂ€hriges JubilĂ€um feierten. Wie fĂŒhlt sich das an, wenn man so weit kommt als Band?
20 Jahre sind so ein Meilenstein! Ich dachte nie, dass wir 5 Jahre bestehen wĂŒrden, geschweige denn 20! Es ist einfach so ein tolles GefĂŒhl und eine Ehre, dass wir das noch immer machen können.

Was wĂŒrdet ihr arbeiten, wenn ihr nicht Musik machen wĂŒrdet?
Wir alle machen heutzutage Dinge außerhalb von SOIL. Es ist zu schwer zu ĂŒberleben, nur Musik zu spielen, es sei denn, du tourst 9 Monate im Jahr und das ist einfach zu viel fĂŒr uns. Es gibt einige EinschrĂ€nkungen, die nach 20 Jahren kommen! hahaha
Ich habe ein Plattenlabel namens Pavement Entertainment, das ich mit meinem Label-Partner und einem guten Freund fĂŒhre. Mark Nawara. Ryan hat gerade ein Musikberatungsunternehmen namens “37 House” gegrĂŒndet und Adam besitzt ein BĂŒromöbelinstallationsfirma.
Aber wenn ich nicht Musik machen wĂŒrde, wĂŒrde ich zur Marine gehen oder ans Meer. Das ist eine Leidenschaft von mir außerhalb der Musik.

Denkt mal an eure frĂŒhen Jahre. Was wĂŒrdet ihr einem jungen Musiker sagen? Habt ihr irgend welche RatschlĂ€ge?
Die Dinge haben sich so sehr verĂ€ndert, seit wir junge Musiker waren, also was wir getan haben, um es damals “zu machen” funktioniert nicht in der heutigen Welt. Mein bester Rat ist, gute Musik zu machen. Nicht gute Musik. Tolle Musik. Dann ist es eine Unmenge an Kleinarbeit in Social Media und Marketing, um deinen Namen zu bekommen und gesehen zu werden.
Zweitens, nachdem du angefangen hast, loszulegen und eine Basis aufgebaut hast, brauchst du ein Team auf deiner Seite, um gefördert zu werden und das nÀchste Level zu erreichen. Ein Plattenlabel ist ideal, wenn ihr von einem signiert werden könnt. Jeder denkt, dass man das selbst hinbekommt und kein Label braucht, aber das ist nicht wahr. Label sind immer noch sehr brauchbar und notwendig.
Und ich sage das nicht nur, weil ich eins habe!

Was war das lustigste Ereignis auf Tour ĂŒberhaupt?
Oh, da sind so viel, da kann ich nicht mal sagen, welche Geschichte die beste ist. Touring ist, als wĂŒrdest du auf ein RockÂŽnÂŽRoll Sommercamp gehen, mit all deinen Kumpels, nur ohne elterliche Aufsicht.
Es wĂ€re einfach zu viel, darĂŒber zu schreiben, ĂŒber die lustigen, teilweise dummen Dinge, die wir gemacht haben im Laufe der Jahre.

Vermisst ihr das Tourleben wenn ihr wieder daheim seid?
Es ist so ein zweischneidiges Schwert. In diesen Tagen, wenn ich zuhause bin, möchte ich wieder auf Tour sein, weil ich es satt habe, das Gleiche jeden Tag zu tun. Die Routine. Dann, wenn ich unterwegs bin, möchte ich einfach zu Hause sein und wieder Struktur haben. Hahaha – es ist wie verhext!

Wenn ihr eine Person treffen wĂŒrdet, die eurer Album „SCREAM: The Essentials“ noch nicht angehört hat, was wĂŒrdet ihr dieser Person sagen, damit sie es kauft?
Es ist die gesamte SOIL-Erfahrung, alles in einer Version zusammengefasst. Es gibt euch Einblick in das, was wir von 1997 bis 2017 bisher erreicht haben. Alles in einem Paket.

Wo seht ihr euch in zehn Jahren?
Hoffentlich können wir uns immer noch als Band zusammenfinden und einige Shows hier und da zum Spaß spielen. Ich möchte an diesem Punkt weiterhin zum Spaß spielen.

Wollt ihr euren Fans noch was sagen?
Ja. Danke aus tiefstem Herzen fĂŒr 20 Jahre Wahnsinn, Chaos und Metal! Ich liebe euch. Wir wĂ€ren jetzt ohne euch nicht hier.

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Interview DEMONS DREAM

Posted by Paola On Januar - 15 - 2018

band1

Am Freitag, 12.01.2018, wurde ich zu einer Bandprobe der Band DEMONS DREAM eingeladen.
Die Jungs hatten mir schon im Voraus eine CD zukommen lassen, die ich mir zu Ohren fĂŒhren durfte. Ich kann Euch sagen, dass diese Band ein absoluter Geheimtipp ist.

Bewaffnet mit CD, Kamera und ein paar Fragen bin ich los gefahren, um die Jungs zu besuchen.

Erst mal ein fettes Danke, dass ihr extra eure Probe unterbrecht und euch Zeit fĂŒr mich nehmt.

Wie seid ihr drauf gekommen, eine Band zu grĂŒnden? Hattet ihr schon lĂ€nger die Idee, war es ein Hobby oder sogar beruflich?

Wir erzĂ€hlen dir jetzt einfach die Version, seitdem wir aktiv auftreten. Die eigentliche Geschichte zur Band wĂŒrde den Rahmen sprengen.

Kiko und Marc haben sich damals Instrumente gekauft, Schlagzeug und Bass. Irgendwann wurde dann mit frĂŒheren Klassenkameraden eine Band gegrĂŒndet, was aber leider nicht so gut funktioniert hat. Schließlich haben wir uns bei unserem jĂŒngst ausgeschiedenen Gitarristen im Dachboden zusammengesetzt und einfach mal drauf los gespielt. Alle hatten Bock auf Metal und so haben wir einfach mal geschaut, was dabei raus kommt.

Wie kommen euch die Ideen zu euren Songs?
Das ist so ne Sache. Man sitzt zusammen, auf einmal kommt eine Idee und du sagst „die nehmen wir jetzt auf!“. Also komplett spontan. Wenn wir sagen, wir setzen uns zusammen und schreiben was, dann kommt meistens nix dabei raus. Es ist wirklich alles spontan, und anhand dessen bauen wir unsere Songs dann auf.


Nehmt ihr das alles auch selber auf? Mixt ihr das auch selber?

Ja, dafĂŒr ist Marc der Ansprechpartner. Wir nehmen alles selber auf.

Wie sieht es aus mit Hobbies? Ist dafĂŒr noch Zeit?
Also es bleibt irgendwie keine Zeit fĂŒr ein Hobby. Die Musik ist alles fĂŒr uns. Wir gehen ja alle arbeiten, ein Bandkollege hat ein Kind, also da bleibt keine Zeit fĂŒr Hobbies.

Gibt es Lieblingslocations fĂŒr euch?
Eine Zeit lang hatten wir echt eine Lieblingslocation, inzwischen waren wir da halt schon eine Weile lang nicht mehr.
2016 waren wir zwei mal in TĂŒbingen bei Kumpels, die haben eine kleine Location und veranstalten dort auch regelmĂ€ĂŸig Konzerte. Einmal haben sie auch ein kleines Open Air veranstaltet, bei denen war es immer klasse aufzutreten.
Im Februar spielen wir wieder in TĂŒbingen, allerdings nicht dort.
Wo wir auch viel aufgetreten sind, gerade im letzten Jahr, war MĂŒnchen. Was wir halt schade finden, egal wie viel MĂŒhe man sich gibt, man ist in der Anfangsphase halt immer der „undankbare Opener“, was uns jedoch egal ist – Hauptsache wir können auftreten.
Wenn die Leute was trinken, ist es halt einfach eine andere Stimmung. Jeder ist locker, jeder hat Bock. Das ist klasse!
Drei Auftritte in MĂŒnchen waren mit einem super Publikum, einmal waren wir sogar der Headliner.
Zu diesem Gig sind wir echt spontan rein gekommen. Das war auch ĂŒber Social Media, da hatte ein Musiker gesagt, er braucht eine Band in MĂŒnchen. Den haben wir dann angeschrieben, gesagt dass wir kommen. Zwei Tage vor dem Auftritt!
Nach der Frage „wie viel Spielzeit habt ihr?“ Haben wir gemeint „so viel du willst“. Er antwortete „Ja, so eine Stunde schon“. Dann stellten wir uns die Frage, seit wann ein Opener so lange spielt, woraufhin er sagte „ja ihr spielt als Headliner!“.

Wir sind dann da hin gefahren, haben uns echt mit den anderen Bands super verstanden. Und das war einer der Abende, wo man sagen kann, dass er perfekt war. Wir haben alle unterschiedliche Musik gemacht, wir Heavy, die anderen Metalcore, wir saßen backstage zusammen, es war einfach perfekt. Das war einer der besten Gigs bisher.


Seid ihr nervös vor dem Gig? Lampenfieber?

Auf jeden Fall ist da noch Lampenfieber.

Marc:
Ja, ich glaub, wenn das mal weg ist, dann hat es eh keinen Sinn mehr, aufzutreten.

Kiko:
Also ich hab mega Lampenfieber. Immer. Vor jedem Auftritt. Oder ich trink halt ein paar Bier, dann geht das auch.
Es ist schon irgendwie komisch. Man ist irgendwo in einer Kneipe, hat ein Publikum von vielleicht fĂŒnfzig Leuten und ist nervös. Aber das ist nunmal so, das macht es auch aufregend.

Ihr seid Kumpels oder? Verbringt ihr privat auch viel Zeit miteinander?

Wenn wir jetzt an dem Punkt mit Freundschaften sind: als wir die Band gegrĂŒndet hatten, war der Großteil jemand anders, weil wir ja als Kumpels auch angefangen haben. Man hat sich dann auch ein bisschen auseinandergelebt, die Interessen sind auseinander gegangen, manche hatten keine Zeit mehr wegen beruflichen GrĂŒnden. Deshalb haben wir auch momentan UnterstĂŒtzung von Marius und Kai von der Band STEEL MESSIAH. Wir haben die Jungs gefragt, ob sie nicht Lust hĂ€tten, bei uns auszuhelfen. (temporĂ€r, nicht auf Dauer.)
Sozusagen retten sie uns gerade, sie sind die Söldner, die uns helfen, dass wir ĂŒberhaupt auftreten können.

Marc: Ja, bei meinem Bruder ist es sehr schwierig, da er in MĂŒnchen wohnt. Man trifft sich klar um zu proben, aber es ist definitiv mehr als nur eine Band. Es ist Freundschaft. Man schließt ja auch neue Freundschaften, lernt neue Leute kennen.

HĂ€ttet ihr die Wahl, fĂŒr eine bekannte Band als Vorband aufzutreten, wen wĂŒrdet ihr nehmen?
IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, ENFORCER.

Wir haben im Backstage beim Warm Up fĂŒr das Trveheim Festival mit STALLION gespielt, das ist eine Band, die wir echt super finden. Das sind halt die Szene Bands. Die sind wirklich in der Szene bekannt, und da ist man dann echt stolz drauf.

Das sind dann auch Eure Ziele?
Ja, als wir unsere CD rausgebracht haben, hatten wir auch mal ein Interview, wo wir gefragt wurden, was unsere Ziele sind.
Da haben wir gesagt, irgendwo auf einer großen BĂŒhne abrocken, einfach mal vorankommen. Weg von den Kneipenauftritten. Klar haben die ihren Charme, diese Auftritte. Jedoch ist es doch immer der Traum, auf eine große BĂŒhne zu gehen. Allein schon deshalb, weil wir eine sehr hyperaktive Band sind. Wir geben immer hundert Prozent.

Habt ihr eine lustige, coole Story auf Lager?
Also da gibt es so viel.
Also technische Probleme sind meistens mit dabei. Es reißen Saiten, es fallen Sachen runter. Das passiert. Man muss das dann auch mit Humor nehmen und darĂŒber lachen können.

„Beim letzten Gig im T9 (Jugendzentrum in Heidenheim) hatten wir die glorreiche – betrunkene – Idee, alle Bands auf die BĂŒhne zu holen und den Song „PARANOID“ zu spielen. Das haben wir natĂŒrlich total versemmelt. Es war jedoch witzig, da wir vor dem Gig wussten, wir wĂŒrden uns zum Deppen machen. Gesagt, getan. Alle haben sich zum Deppen gemacht, aber alle hatten spass. Das zĂ€hlt.

Wir haben dann auch mal gemeint, wir mĂŒssten jetzt unser eigenes Underground Festival machen. Vorletztes Jahr war dann der Startschuss, und es kam eine Zeitung aus Aalen (ich will keine Namen nennen jetzt ), hat gemeint, sie tun uns was Gutes und schreiben einen Artikel ĂŒber uns.
Als wir das gemacht hatten, hatte die Dame wohl am Handy mit Autokorrektur geschrieben. Furchtbar. Also im Endeffekt hatte der Artikel dann einen „Stahlmessias“ (statt STEEL MESSIAH) drinnen, aus „DEMONS DREAM“ wurde der „Demons Drehmoment“ und so ging es dann mit allen Bands durch. Die Orte waren falsch, wir haben dann nicht in Elchingen gespielt, wie es eigentlich heißen sollte, sondern in Ellwangen, das Datum war falsch, also eine komplette Katastrophe. Wir wollten eigentlich auch schon einen Song danach schreiben: von Restless Dead zu Werkzeugkiste. Die Idee wĂ€r eigentlich gut.

Kiko:
Unser frĂŒherer Gitarrist, der hatte stĂ€ndig technische Probleme. Ich hab ihm dann auch schon mal gesagt „das kann ja nicht sein, stĂ€ndig ist irgendwas mit deinem Equipment!“. Dann war es so weit: wir standen im Backstage auf der BĂŒhne, ich am posen, hau in die Saiten meines Basses und der Gurt reißt.
Der damalige Gitarrist war sichtlich zufrieden, dass es jetzt mal mir passiert war und nicht ihm. Genugtuung pur.

Im T9 (Jazze Heidenheim) wollt ich mal ins Mikrofon plaudern, wÀhrend das Schlagzeug gelaufen ist, hab das Mikro vom StÀnder genommen, aber vergessen, das Kabel abzuwickeln und fang an rumzulaufen, und hab dann halt geredet und geredet und niemand hat mich gehört.

Pannen gehören sicherlich dazu, wir hoffen dennoch, dass es beim nÀchsten Gig funktioniert!
Falls ihr die Jungs mal live sehen wollt, habt ihr im Februar die Chance dazu.

Am 03.02.2018 spielen die Jungs in TĂŒbingen, das dĂŒrft ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen!

Danke an DEMONS DREAM fĂŒr das lustige Interview, und danke an METAL_IMP fĂŒr die Fotos!

demon

INTERVIEW: JUSTICE

Posted by Paola On Dezember - 20 - 2017

justice2015In dem kleinen Dorf, wo ich wohne, ist das Musikangebot unterm Jahr sehr begrenzt. Deshalb bin ich immer drauf und dran, ein paar Kilometer Weg auf mich zu nehmen, um gute Bands zu hören. Deshalb hab ich mich am Samstag auf den Weg nach PfÀfflingen gemacht, um eine meiner absoluten Lieblingscoverbands JUSTICE live zu sehen.

JUSTICE ist eine im Jahre 1988 gegrĂŒndete Coverband, die sowohl mit Covern von HELLOWEEN, PANTERA, ICED EARTH oder JUDAS PRIEST begeistern, aber auch eigene Alben prĂ€sentieren. Zu diesen Alben gehören unter Anderem „Hammer of Justice“(2002) oder The Descendant“(2004).

Im Rieser Tanzzentrum, in PfĂ€fflingen (NĂ€he Nördlingen), waren die Jungs angekĂŒndigt, also habe ich mich – mit meiner Kamera bewaffnet – auf den Weg gemacht, um fĂŒr Euch mal ein bisschen Informationen zu sammeln.

FĂŒr diese Informationen habe ich mir den Gitarristen der Band – Michi – geschnappt und ihn unter meine Fittiche genommen.

Ihr seid ja relativ viel unterwegs. Gibt es eine Location, wo ihr am Liebsten auftretet?

Jein. Es ist immer ganz unterschiedlich, in welcher Region man spielt. Was wir oft merken ist, wenn wir in Franken spielen, die Leute oft schon „satt“ sind teilweise von dem was wir machen. Es sind Leute dabei, die uns schon 30 Jahre kennen aber trotzdem immer noch gut drauf sind. Das ist auch ein Grund, warum wir immer noch auftreten und wir es immer noch machen. Es macht uns Spaß und die Leute mögen es auch.

In PfÀfflingen ist es immer sehr schön, es ist immer eine Highlightlocation, weil hier die Leute einfach nicht so viel Musikangebot haben, deshalb ist auch die Stimmung anders. Wenn du dich dann anstrengst, und das Publikum merkt, dass man Lust und Bock drauf hat, dann ist die Stimmung umso besser. Also eigentlich ist es ortsunabhÀngig, jedoch kommt uns halt vor, dass die Leute in Franken das Alles einfach schon kennen.

Wie war es fĂŒr euch, als ihr 2002 in Wacken auftreten durftet?

Schwer fĂŒr mich zu beurteilen, weil ich da noch nicht dabei war. Aber des war logischerweise fĂŒr die Jungs ein Highlight, damals sind sie ja mit der eigenen Musik aufgetreten und klar mit der eigenen Musik kommt man immer weiter, man hat sich dann auch schon einen Ruf erspielt, und in Wacken ist das natĂŒrlich der Ritterschlag, da es eins der bekanntesten Festivals ĂŒberhaupt ist in der Szene. Soweit ich weiß, haben die Jungs das ziemlich genossen, es ist ja immer der Hammer, mit der eigenen Musik irgendwo prĂ€sent zu sein.

Wir covern einerseits und machen eigene Musik, also es kommt immer die Frage „was macht ihr jetzt eigentlich?“. Mit den Covers ist man dann bekannter. Deswegen war das schon ein einmaliges Erlebnis fĂŒr die Herrschaften, fĂŒr mich leider nicht, aber ich denke mal, das wird sich wahrscheinlich auch nicht wiederholen.

Es ist jetzt dann das 30-jĂ€hrige, das machen wir in Geiselwind in der großen Halle (Eventzentrum Geiselwind, 23.12.)  und da sind auch schon relativ viele Leute eingeplant.

Könnt ihr von Euren Auftritten schon leben oder habt ihr nebenbei noch andere Jobs?

Wir haben alle Jobs.

Es gab einmal eine Zeit, wo anteilig alle Bandmitglieder davon leben konnten, das war ungefĂ€hr vor 10, 15 Jahren , da gab es diese Evolution von der Musik noch nicht. Da musste man halt noch in den Laden, sich eine CD kaufen und auch live war das so: die Leute sind auf Covermusik geschossen wie die VerrĂŒckten.  Im Umkreis von 50km haben 20 Bands gespielt. Ob es jetzt Volksmusik, Partyrock, Blues, Swing, Heavy Metal, Trash Metal oder Sonstiges war, es gab fĂŒr alles eine Coverband! Es waren einfach damals die SĂ€le noch besser besucht. Deswegen waren die Gagen auch besser. Jetzt ist es etwas zurĂŒckhaltender, klar, die Leute sparen ihr Geld und gehen auf die Konzerte, machen halt Downloading und hören sich die Musik nicht mehr von Coverbands an. Und auch die Coverbands sind nicht mehr dafĂŒr zustĂ€ndig, die Leute zu missionieren. „Hey, wir spielen jetzt was Neues, kennt ihr das schon?“, das ist immer schwierig, da die Leute meistens schon alles kennen, was wir dann neu einproben. FĂŒrher war es eben anders rum. FrĂŒher war es so … ja, ĂŒber den Teich kommt was von Anthrax, man spielt es und die Leute so „hĂ€, was ist das denn?“ Und jetzt ist es halt anders rum.

Seid ihr noch nervös vor Auftritten? Gibt es noch Lampenfieber oder ist das alles schon normal fĂŒr euch?

Ich denke mal, dass es schon ziemlich normal ist, fĂŒr uns, aufzutreten. Also Lampenfieber gibt es eigentlich in dem Sinne nicht mehr. Ich weiß nicht, wie es bei den anderen ist, aber ich denke mal, dass es keine NervositĂ€t mehr gibt. Da hat sich halt schon eine gewisse Routine eingestellt bei uns, Es ist auch immer super, die Eingene Anlage zu haben, die Location hat immer die selben Techniker, du weißt, wie es ist, welche Location wie ablĂ€uft, vom Aufbau, vom Soundcheck, von allem . Es ist, als wĂŒrde man stĂ€ndig im eigenen Wohnzimmer sitzen. WĂ€ren wir jetzt eine Band, die viel auf Tour geht, und man sich immer  neu auf die Örtlichkeiten einrichten mĂŒsste, wĂ€re es natĂŒrlich immer wieder aufregend, ob alles funktioniert, wie sind die Leute, sind es komplett neue Leute und so weiter. Wir sehen die selben Leute schon seit 10, 15 Jahren, klar, die Jugend rutscht nach, aber viele sind auch gleich geblieben. Unsere treusten Fans, die eben fast immer dabei sind, deshalb ist es so, als wĂŒrdest du viel gute Bekannte treffen und halt ein bisschen Musik machen. Klingt ziemlich unspektakulĂ€r, es macht trotzdem saumĂ€ĂŸig Spaß, sonst wĂŒrden wir es Ja nicht noch immer machen, man kann aber einfach ganz locker an die Sache ran gehen.

Habt ihr sonst noch Hobbys außer der Musik? Ist da ĂŒberhaupt Platz fĂŒr was Anderes außer der Musik?

Meine Bandkollegen sind sehr leidenschaftliche Fußballfans. Frank und ich sind eigentlich eher die, die noch am Wenigsten mit Fußball am Hut haben. Wir schauen halt oder haben alle ganz frĂŒher mal ein Bisschen selber gespielt, aber so dass ich jetzt irgendwie aktuell irgendwelche Bundesligaergebnisse wĂŒsste, ist es nicht. Bei den anderen ist das schon anders.


Jeder hat auch seine Familie, was aber kein Hobby ist, sondern eben selbstverstĂ€ndlich. Jeder hat seinen Job, seine Familie als höchste PrioritĂ€t und seine Musik, welches ich aber eher als Leidenschaft tituliere, anstatt als Hobby. Es ist ja auch unser Job, nicht negativ behaftet jetzt, sondern sehr positiv. Wir machen Musik, weil es uns Spaß macht und wir verdienen Geld damit. Das ist schon sau cool. Es gibt ja auch Kriterien. Du musst schon gut sein auch, dass du es so lange machen kannst. Du musst konstant Leistung bringen und kannst dich jetzt nicht irgendwie ĂŒbelst hersaufen und die Leute dann nicht mehr unterhalten können. Es ist trotzdem irgendwo immer ein wenig Arbeit.

Wie sieht es privat aus? Verbringt ihr in eurer Freizeit auch viel Zeit miteinander, oder seid ihr da „nur“ Kollegen?

Wir sind alle Kumpels. Definitiv. Das ist auch der wichtigste Grund, wo ich jetzt als Letzter hinzu gekommen bin, dass es auch wirklich Kumpels sind oder werden. Es gibt auch diverse Bands, egal ob Cover oder Bands mit eigener Musik, ob groß ob klein, die treffen sich beim Auftritt und können sich nicht leiden, das kann ich mir ĂŒberhaupt nicht vorstellen. Also wir wĂŒrden uns schon als richtige Freunde bezeichnen. Wir machen auch viel zusammen, im Sommer Grillen, wir nehmen unter der Woche teilweise Chöre fĂŒr Bands auf oder arbeiten im Studio. Der eine schickt dem Anderen was Musikalisches und bittet um Tipps. Es ist nicht nur das Musik machen, sondern auch unter der Woche Proben, Musik machen, Chöre einsingen, Studioarbeiten, wir haben auf jeden Fall regen Kontakt, das ist uns allen wichtig.

Ich wurde auch absolut herzlich aufgenommen, da war ich selber ĂŒberrascht. Es war wirklich ein großes Gruppenkuscheln, ein sehr herzliches Willkommen, man fĂŒhlt sich halt wohl.

Wie kommen euch die Ideen fĂŒr die eigenen Songs? Brainstorming oder spontan?

Also bei den eigenen Songs hat damals irgendwie jeder ein Bisschen drauf los geschrieben, die Ideen wurden dann in der Gruppe gesammelt und verfeinert, jeder hat dann seine Ideen auch mit eingebracht.

FĂŒr unsere Coversongs ist es viel Trend abhĂ€ngig, also was gerade halt gehört wird. Was wird weniger gehört. Also eigentlich ganz verschieden. Meistens bringt jemand dann einen Vorschlag „hey, lass uns mal das Lied machen oder das Lied machen“, es ist halt immer ein Miteinander.

(In diesem Moment kommen die restlichen Bandmitglieder herein. Michi stellt die Frage „Wie war es fĂŒr euch in Wacken 2002?)

Alle sind sich einig:

ES WAR SCHÖN.

Mega viel Matsch, wie immer halt in Wacken.

Sehr interessant einmal zu sehen, was da so los ist auf so einem großen Festival.

Dann die letzte Frage, die ich an alle stelle:

Wollt ihr euren Fans noch etwas sagen?

Also erst einmal DANKE.

Es ist schön, dass es sowas wie richtige Fans ĂŒberhaupt noch gibt. Richtige Fans, die auch unsere Musik hören, und natĂŒrlich auch unsere Coverlieder.

Hier die Anmerkung von Michi: Bitte in Großbuchstaben:

ICH HOFFE, DASS AM DREISSIGJÄHRIGEN IN GEISELWIND GANZ VIELE LEUTE KOMMEN UND MIT UNS FEIERN, DASS WIR UNSER DREISSIGJÄHRIGES BESTEHEN HABEN! (23.12. Eventuelle Geiselwind)

Und ich hab Geburtstag! DreißigjĂ€hriges Bestehen von Justice und mein Geburtstag. Das gehört gefeiert!

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Michi bedanken, war echt ein super Interview mit Dir.

Der Auftritt war – wie gewohnt – ein voller Erfolg. Jeder, der JUSTICE schon mal live gesehen hat, weiß, dass es sich immer wieder lohnt.

Stay Metal!


INTERVIEW RAIN (ITALY)

Posted by P e t e r On Dezember - 18 - 2017

Rain BandInterview mit Andrew Gunnar, Drummer der italienischen Metal Band „RAIN

Hallo Andrew, erstmal GlĂŒckwunsch zum gelungenen Support fĂŒr W.A.S.P. Ich hab Euch in Oberhausen gesehen und war angenehm  ĂŒberrascht.  Klasse  dass Du die Zeit gefunden hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Read the rest of this entry »

VIDEOINTERVIEW: CROWBAR

Posted by Anna On MĂ€rz - 19 - 2015

OJwj1-3VEMdMZF4qkzJlxkW48e1MC1jc0BWjZX5UBIkm78pDuNCcITN2kXTh8OPPRu1yrmNXBXJ1nAw-KwGw_cKirk Windstein, seines Zeichens SĂ€nger und Gitarrist der amerikanischen Sludgeband CROWBAR, wurde von unserer Anna in MĂŒnchen, wĂ€hrend der Tour interviewt. Watch Below!

INLEGEND INTERVIEW

Posted by Lizzy On Januar - 11 - 2015

INLEGEND INTINLEGENDERVIEW

Genre: “Hand-hammered piano craft”
Inteview wurde gefĂŒhrt mit: Bastian Emig (Vocals, Piano)

Vor zwei Tagen feierte ihr aktuelles Studioalbum “Stones At Goliath” Release. Grund genug, sich einmal den Frontmann von INLEGEND vorzuknöpfen um Grundlegendes als auch Aktuelles rund um die neue Platte zu erfahren. Viel Spaß beim Lesen! Read the rest of this entry »

INTERVIEW: DESERTED FEAR

Posted by Samir On November - 8 - 2014

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DESERTED FEAR zĂ€hlen zu den Death Metal Überfliegern des Jahres. Mit ihrem neuen Album “Kingdom Of Worms” (Review hier) konnten sie Kritiker und Fans gleichermaßen ĂŒberzeugen und begeistern. Grund genug fĂŒr uns von Metal Impressions, die Jungs zu sprechen und zu ihrem Aufstieg zu befragen!

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BLOODSPOT INTERVIEW

Posted by Samir On Januar - 9 - 2014

Bloodspot_-_By_The_HornsHeute gibt es im Metal Impressions Interview erneut eine junge aufstrebende Band, BLOODSPOT. Mit ihrem Album “By The Horns” (Review hier) konnte man bereits ĂŒberzeugen und nun stehen die Jungs Rede und Antwort.

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