Wer Interesse an Bandfotos (Promotion/Live), einem privaten Shooting, o.ä. hat, kann mich gerne unter info@metal-impressions.de kontaktieren. Preis nach Absprache.

REVIEW: CROSSPLANE

Posted by Uli On März - 26 - 2015

Crossplane-MasturbonedMasturboned

Die Essener Rocker von CROSSPLANE werden am 10. April ihr zweites Album „Masturboned“ via 7hard veröffentlichen. Ihr Debütalbum „The Class Of Hellhound High“ erschien im Dezember 2013 und sorgte schon damals für große Furore in der Szene. Kann die Band ihr Debüt toppen?

Read the rest of this entry »

REVIEW: NIGHTWISH

Posted by Uli On März - 26 - 2015

Endless_Forms_Most_Beautiful KopieEndless Forms Are Most Beatiful

NIGHTWISH veröffentlichen mit „Endless Forms Are Most Beatiful“ ihre achte Symphonie. Mit dem Erscheinen des neuen Opus sind auch Veränderungen innerhalb der Band entstanden. Der erkrankte Schlagzeuger Jukka Nevalainen wurde durch WINTERSUNs Kai Hatho ersetzt, Multiblasinstrumentalist Troy Donockley ist mittlerweile festes Bandmitglied geworden und nicht zuletzt ist nun auch Floor Jansen aus Holland, die eigentlich nur als Ersatz kurzfristig für die zuvor ausgestiegene Anette Olzon aushelfen sollte, als festes Bandmitglied dabei. Ist dies gelungen? Ihr werdet es jetzt erfahren.

Read the rest of this entry »

REVIEW: ESINFERUM

Posted by Sandra On März - 19 - 2015

113_ensiferum-berserk-greyish-14Am 24.02.2015 veröffentlichte die finnische Band ENSIFERUM ihr sechstes Studioalbum seit der GrĂĽndung im Jahr 1995. Read the rest of this entry »

REVIEW: CROSSPLANE

Posted by Uli On November - 13 - 2013

Crossplane-Class-Of-Hellhound-High-Cover-ArtworkThe Class Of Hellhound High

Die Essener Rock´n Roller von CROSSPLANE sind bis dato keine wirklich Unbekannten mehr, denn mit ihrem 2011 veröffentlichen Demo „High Speed Operation“ und der ersten Single `Rollin`, welche 2012 erschien, wurden sie schon in diversen Magazinen lobend erwähnt. Read the rest of this entry »

AUDREY HORNE “YOUNGBLOOD”

Posted by Uli On Januar - 26 - 2013

AH-Youngblood_FRONT_small-220x220

AUDREY HORNE „Youngblood“ Mit „Youngblood“ erscheint am 1. Februar via Napalm Records das vierte Album der norwegischen Hardrocker AUDREY HORNE. Da bereits das letzte selbst betitelte Album für große Furore gesorgt hatte, können wir nun gespannt sein, was die sympathische Band um Sänger Toschie auf den Silberling gebannt hat.

Der geneigte Fan darf sich auf einen kleinen Stilbruch einstellen, weg von der leichten norwegischen Melancholie und Alternative Rock…nun hin zu einem waschechten Classic Rock Album, was aber in keinster Weise negativ zu deuten ist! Das Album glänzt nur so von musikalischen Perlen mit erstklassigen Arrangements, Hooklines, der genialen Gitarrenfraktion von Arve und Thomas, der absolut geilen Rhythmussektion von Espen und Kjetil und natĂĽrlich Toschies unverwechselbarem Gesang, untermalt von einer stetigen Hammondorgel…….

Die Songs erinnern an die großen Bands der 70´er und 80´er Jahre, `Cards With The Devil`(KISS), `Straight Into Your Grave`(THIN LIZZY), `The Open Sea`(LED ZEPPELIN), um nur ein paar Beispiele zu erwähnen. AUDREY HORNE haben es aber nicht nötig, auf den Retro-Zug, der momentan angesagt ist, zu springen und diese Bands ein zu eins zu kopieren, denn dazu sind die Songs zu eigenständig und klingen unverwechselbar nach AUDREY HORNE.

Mit „Youngblood“ ist es AUDREY HORNE (fast) gelungen ein Meisterwerk auf die Beine zu stellen. Das Album strotzt nur so von erstklassigem musikalischen Material, ist abwechslungsreich, ist in keinster Weise langweilig und man wird es auch nach dem10. Mal nicht leid zu hören. Das (fast) bezieht sich auf zwei kleine Ausrutscher: Der Song `Pretty Little Sunshine`, der hier wirklich fehl am Platz ist….und dieses nicht so gelungene Coverartwork!

Trotz allem ist „Youngblood“ für mich das Album des Monats. Ohne wenn und aber!! Denn da wo AUDREY HORNE draufsteht, ist auch AUDREY HORNE drin!! ABSOLUT!

6/6

Uli

WOODS OF DESOLATION -”Toward the Depths”

Posted by Radu On Januar - 4 - 2012

Woods OF DesolationWOODS OF DESOLATION – „ Toward The Depths“

Depressiver Black Metal aus dem ansonsten so sonnigen Australien. Was 2005 als Duo begann, wuchs mit der Zeit im Untergrund heran und brachte einige Splits und Ep´s hervor, bevor es zum ersten Full Length Album wuchs, das auf den Namen “Toward The Depths“ hört und nun wieder veröffentlicht wurde.

Abgrundtiefe Hoffnungslosigkeit wird auf diesem Output zelebriert, das sich durch schleppendes Drumming, hypnotischen Riffs und diversen Akustikintermezzi in einer finsteren Atmosphäre wieder findet. Dabei setzen die Jungs auf eingehende, leicht nachvollziehbare Melodien und Abwechslung bei der Trackreihenfolge. So wird der Hörer nach dem 10 minütigen Trauerepos „When The Frost Comes Falling Down“ mit einem kleinen Akustikpart zum Entspannen eingeladen, bevor es mit dem (verhältnismäßig kurzen) „ A Time Of Eternal Darkness“ sogar einen Ausflug in die Midtempo Landschaft gibt.

Die Songs strahlen eine gelungene Atmosphäre aus und entführen den Hörer fix in die Abgründe der Seele. Leider muss man sich dabei durch einen extrem knarzigen und rauen Sound kämpfen; es rauscht an allen Ecken und Kanten, wobei man das Schlagzeug und die Gitarren noch gut auseinander halten kann. Größtes Opfer der Produktion ist allerdings der Gesang, der teilweise komplett untergeht. Man kann die Songs teilweise mehr erahnen, als tatsächlich genießen und as ist leider auch das Manko an der ganzen Platte.

Die Songstrukturen bringen eine ordentliche Atmosphäre, werden aber vom retro Black Metal Sound zum größten Teil verschluckt, was extrem schade ist. Mit mehr Feinschliff bei der Produktion hätten die Jungs sich einen großen Gefallen getan, denn hinter den Songs müssen sie sich wahrlich nicht verstecken!

Fazit: Geiles Album, das aufgrund einer üblen Produktion dem Hörer einiges abverlangt. Der Zugang ist schwierig, aber wen rauschender Sound nicht abschreckt, kann hier ein depressives Kleinod entdecken.

3/6 Punkten
Radu

THE DEVIL´S BLOOD REVIEW

Posted by Uli On November - 10 - 2011

DB_5THE DEVIL´S BLOOD „The Thousandfold Epicentre“ Am 11.11. veröffentlichen die holländischen Psychedelic-Hardrocker, die 2007 von den Geschwistern Selim und Farida Lemouchi gegründet wurden, ihren zweiten Longplayer via Van Records.

Bereits ihr Erstlingswerk „The Time Of No Time Evermore“ ließ die Musikszene aufhorchen, hinterließ aber bei der Metal/Hardrock Fraktion eher gemischte Gefühle. Es wurde behauptet, die Band wäre vollkommen überbewertet und ihr Image hochgepuscht! Das mag ja alles sein, aber dann sollte man auch einmal das ganze Beiwerk wie Satanismus, Okkultismus, Blut und Kerzen beiseite legen und sich nur auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich die Musik!

Langer Rede, kurzer Sinn! Das Album beginnt mit einem kurzen spannungsgeladenen Intro, um danach sofort in den ersten Song „On The Wings Of Gloria“ zu gleiten. Der Sound kommt transparent herüber, die Stimme von Farida, die äußerst angenehm klingt, steht jetzt mehr im Mittelpunkt, nicht so wie auf der ersten Scheibe, wo sie zu sehr in den Hintergrund gemischt wurde. Der Rhythmus ist prägnant, während die Gitarrenfraktion ihre Soli in ungeahnte Höhen treiben. Alle Achtung! Ein wirklich guter Einstand!!! Und vor allem, das Lied geht einen nicht mehr aus der Rübe!

Und so verhält es sich eigentlich bei allen Stücken auf diesem Album. Fast jeder Song klingt wie ein Hit. Liebevoll durchdacht, mit Spannungsbögen beladen, wirkt das Album in sich sehr stimmig, energiegeladen und klingt wie aus einem Guss. Die Songs sind mit einem derartigen Detailreichtum versehen, dass sich immer wieder neue Soundnuancen auftun. Abgerundet wird das Ganze von spacigen Synthies, Pianoklängen, THE DOORS mäßigen Hammondsounds (Fire Burning, mit einem gnadenlosen Refrain!), kurzen akustischen Gitarrenlicks (Die The Death) oder orchestralen Parts wie beim Titelstück „The Thousandfold Epicentre,“ dem absoluten Highlight des Albums.

Mit „Everlasting Saturnalia“ wird es zum ersten Mal ruhig. Sehr atmosphärisch klingende Gitarren, dazu die einschmeichelnde Stimme von Farida, lassen den Hörer etwas verschnaufen, um dann nahtlos in das sehr spacige nächste Stück „The Madness Of Serpants“ zu wechseln. Das letzte Stück, der fünfzehnminütige „Fiebertanz“, lässt dann das Album würdevoll ausklingen.

Fazit! Selten hat mir ein Album komplett auf Anhieb so gut gefallen wie „The Thounsandfold Epicentre“! Ok, es wird nicht jedermanns Geschmack sein, aber was die Band hier bietet, ist wirklich allererste Sahne! Ein toller Retrosound, der zwar gehörig nach „JEFFERSON AIRPLANE“ klingt, aber vollkommen eigenständig und ehrlich rüberkommt! Hier wird dem geneigten Fan eine gehörige Portion Musik geboten. Angefangen von der erstklassigen Gitarrenarbeit der drei Seitendrescher, über die exzellente Stimme von Farida, die niemals aufgesetzt klingt, bis hin zum genialen Detailreichtum der Songs ist alles perfekt. Hier ist wirklich eine  wesentliche Steigerung zum Vorgängermodell „The Time Of No Time Evermore“ zu hören!! In allen Belangen!

„Blendet alles Ă„uĂźere aus und lasst die Musik fĂĽr sich sprechen“ – So wie es das Wunschprinzip von Bandchef Selim Lemouchi ist!

Ergo! Bildet eure eigene Meinung ĂĽber dieses Werk! FĂĽr mich defintiv Album des Jahres! YEAH!

Uli

6/6

ALMAH “MOTION”

Posted by Thomas On November - 9 - 2011

Was geht denn bitte mit Edu Falaschi ab?! Dieser Gedanke schießt beim ersten Hören des Openers ‚Hypnotized’ unwillkürlich durch mein Hirn. Nach einigen Sekunden muss ich erst mal nach der Hülle greifen. Verwundert stelle ich fest, dass es sich tatsächlich um das neue ALMAH – Album namens „Motion“ handelt.

Der erste Durchlauf dieser CD dĂĽrfte bei den meisten Hörern fĂĽr ähnlich verwirrte Momente gesorgt haben. Kein Wunder, hat doch Herr Falaschi ein derart hartes Brett vorgelegt, wie es wohl niemand vorausgesehen hätte. Dies heiĂźt allerdings nicht, dass ANGRA – typische Sounds bzw. gediegene Melodic- / Progressive – Metalklänge komplett auĂźen vor wären. Nein, vielmehr werden diese mit modernen Riffgewittern, die man durchaus dem Death – Metal und Metalcore zuordnen kann, vermischt. ZugegebenermaĂźen ist dieser Bastard nicht gerade der HĂĽbscheste. DafĂĽr dĂĽrften die kombinierten Stilrichtungen auch zu unterschiedlich sein. Interessanterweise wächst die Mixtur allerdings, je länger man sich mit ihr beschäftigt. Als mutig muss man sie allemal bezeichnen.

So gibt es unterm Strich neben dem eher misslungenen, da zu sperrigen ‚Hypnotized’ und der pomadigen Langweiler-Ballade ‚Late Night in `85’ auch wirklich gelungene Experimente. Zu nennen sind das treibend – düstere ‚Trace Of Trait’, das flotte ‚Living And Drifting’ und schließlich das absolut göttliche ‚Bullets On The Altar’. Letzteren Track hätte Edu’s Stammkappelle mit Sicherheit auch nicht besser hinbekommen. Meiner Meinung nach hätte sich dieser eingängige Ohrwurm dann auch hervorragend zu einer Video – Umsetzung geeignet. Warum stattdessen die schon getadelte Schmonzette ausgewählt wurde, ist absolut nicht nachvollziehbar. Aber ich bin ja auch kein A & R – Manager…

Am Ende ist „Motion“ ein Album, welches vor allen Dingen Respekt verdient. Obwohl hier nicht alles miteinander harmoniert gibt es viele gutklassige Momente und einiges an Schönem zu entdecken. Als Grundvoraussetzung sollte man dafür aber eine gesunde Portion Open – Mindedness mitbringen. Dementsprechend machen Puristen lieber einen großen Bogen um diesen Longplayer.

4/6 Punkten

Thomas

ANATHEMA REVIEW

Posted by admin On September - 29 - 2011

KSCOPE187-400pxNach der langen Abstinenz vor der Veröffentlichung von ‚Hindsight’ im Jahre 2008 sind ANATHEMA ganz schön fleißig geworden. Wo andere Bands allerdings schnell überpräsent werden, bin zumindest ich im Falle der Liverpooler Klangkathedralenbauer hoch erfreut über die momentane Entwicklung. So veröffentlicht man nun, gerade mal ein Jahr nach dem grandiosen „We’re Here Because We’re Here“, bereits das nächste Opus.

„Falling Deeper“ knüpft genau da an, wo „Hindsight“ aufgehört hatte. Auch hier handelt es sich um eine Compilation, bei der frühere Songs komplett umarrangiert und in sphärischer, semi-akkustischer Form neu aufgenommen wurden. Im Unterschied zu „Hindsight“ bedient man sich aber diesmal nicht am späteren Repertoire, sondern vielmehr an der rauen Frühphase des Bandfundus. Eigentlich logisch, dass diese Umstrukturierung noch eine ganze Ecke spannender ist als diejenige auf „Hindsight“.

Die Tracks auf „Falling Deeper“ zeigen dann auch äußerst eindrucksvoll, welch großartige Melodien die alten Stampfer schon beherbergt haben. Von der Debut-EP gibt es ‚Crestfallen’, ‚Everwake’ und ‚They Die’‚ von „Serenades“ erstrahlen ‚Sleep In Sanity’ sowie ‚J’ai Fait Une Promesse’ in neuem Licht. Die EP „Pentecost III“ findet mit ‚Kingdom’ und ‚We, The Gods’ Beachtung, während „The Silent Enigma“ mittels ‚…Alone’ und ‚Sunset Of The Age’ neues Leben zuteil wird.

Was bereits bei den vorherigen Neueinspielungen funktionierte wird auf „Falling Deeper“ nunmehr perfektioniert. Die ausgewählten Songs klingen als hätten sie seit jeher auf diese Arrangements gewartet. Wo in den 90ern stumpfer Doom Tiefgang erzwungen hat, berühren die heutigen Versionen durch ihre zarte und zerbrechliche Schönheit ungleich tiefer.

Lee Douglas Stimme ist dabei endgültig zu einem festen Bestandteil des ANATHEMA-Sounds verschmolzen und nicht mehr wegzudenken. Bei ‚Everwake’ bedient man sich zwar zusätzlich der Dienste von Stimmakrobatin Anneke Van Giersbergen (AGUA DE ANNIQUE, Ex-THE GATHERING), einen herausragenden Gewinn gegenüber der bandeigenen Goldkehle stellt dieser Schachzug erstaunlicherweise aber gar nicht dar.

Der zweite Teil des Experiments Neuerschaffung von Altem ist meines Erachtens überaus geglückt. ANATHEMA haben hier wieder einmal etwas ganz Besonderes erschaffen.Wenn es überhaupt einen Kritikpunkt gibt, dann sind es allenfalls die knapp 40 Minuten Spielzeit. Derartigen Klängen hätte man gerne noch länger gelauscht bzw. noch weitere vergessene Perlen neu entdeckt. Aber was soll’s, ich könnte eh noch mal die alten Alben rauskramen…

Ohne Wertung

Thomas

EDGUY “AGE OF THE JOKER”

Posted by admin On September - 27 - 2011

Edguy-Age-of-the-Joker-Limited-DigipackEDGUY, die fünf Spaßvögel aus Fulda sind wieder da. Bewaffnet mit einem bunten Strauß ansteckender Melodien läuten sie das Zeitalter des Narren ein. Was gleich positiv auffällt: Man geht wieder spürbar vielseitiger zu Werke. War „Tinnitus Sanctus“ doch eine gewisse Geradlinigkeit zu eigen, so geht „Age Of The Joker“ wieder mehr in Richtung des genial-chaotischen Wahnsinns von „Rocket Ride“.

Zwar hätte man als Opener etwas Eindringlicheres als den mit IRON MAIDEN-Longtracks liebäugelnden ‚Robin Hood’ auswählen können, doch ist dieser Track trotz aller Langatmigkeit durchaus sympathisch. Wollen wir mal nicht zu kleinlich sein. Schließlich pfeifen Tobi und seine Mannen ja schon seit Jahren authentisch auf alle denkbaren Trends oder Anbiederungen. Man zieht einfach konsequent sein eigenes Ding durch.

Und genau diese Einstellung ist, was die auf den Strumpfhosenhelden folgenden 40 Minuten so reizvoll machen. Egal ob das flotte ‚Nobody’s Hero’, das episch-folkige ‚Rock Of Cashel’, der entspannte Bombastrocker ‚Pandora’s Box’ oder auch die gelungene STRATOVARIUS-Verneigung ‚Break’. Auf dem Album gibt es einfach wenig, was nicht begeistert. Erstaunlich auch, zu welch vielfältigen Sounds Herrn Sammets Stimme doch passt. Dass selbige in Topform brilliert versteht sich ja quasi von selbst. Weiteres Schmankerl: ‚’Two Out Of Seven’, in dem man sich auf ironische Art mit dem Treiben der Musikpresse auseinandersetzt. Finde ich sehr gelungen.

Neben der wiederentdeckten Vielfalt sind aber vor allem anderen die Gitarren die großen Gewinner auf „Age Of The Joker“. Ich kann mich an kein EDGUY-Album erinnern, auf dem die Sechssaiter derart versiert, liebevoll detailliert und virtuos zu Werke gingen. Auch in dieser Hinsicht bietet man schillernde Vielfalt, die einfach extrem Spaß bereitet. Prädikat „besonders wertvoll“.

Einige balladeske Momente sind leider mal wieder schmerzhaft jenseits der Kitschgrenze angesiedelt. Diese Problematik hatte ich persönlich bei EDGUY allerdings schon immer. Daran wird sich vermutlich auch in diesem Leben nichts mehr ändern. Zudem haben sich gegen Ende der Platte auch einige Längen eingeschlichen. Im Prinzip war’s das dann aber auch schon mit Minuspunkten.

Durch den Rückspiegel betrachtet ist „Age Of The Joker“ ein sehr gelungenes Album voller kurzweiliger Unterhaltung, welches allen Freunden klassischerer Metalklänge wärmstens ans Herz gelegt werden kann. Für Fans der Band ist es ohnehin ein Pflichtkauf.

5/6

Thomas