Wer Interesse an Bandfotos (Promotion/Live), einem privaten Shooting, o.ä. hat, kann mich gerne unter info@metal-impressions.de kontaktieren. Preis nach Absprache.

Archive for the ‘Konzertberichte’ Category

Das war das 4. Sørdfest Open Air

Posted by Stefanie On Mai - 20 - 2018

27022009_1980441222207774_8261724231268156954_oAm vergangenen Samstag, dem 12.05.2018, hieß es für mich einmal wieder „Support your local bands“. Unterwegs war ich zum  SØRDFEST OPEN AIR in  Flethsee, gelegen im Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein. Um 16:30 Uhr erreichte ich die heilige Wiese und wurde von glücklichen Kühen mit einem freundlichen Muhen begrüßt. Die Bühne des  Sørdfest Open Air´s war schon vom Parkplatz aus zu erkennen und die ersten Klänge des Openers, der Band STEEL CRUSHER, zu hören. Also, schnell Fototasche geschultert und ab auf das Gelände. Schon am Einlass wurde man wirklich herzlich begrüßt und ich hatte schon gleich das Gefühl auf einem großen Familientreffen angekommen zu sein. Sehr gemütlich alles. Eine kleine Fläche mit Bühne, saftigem grünen Gras, das zum Chillen einlud, Getränkestände und einer Bude fürs leibliche Wohl. Ein großes langes Pavillion-Zelt mit Tischen und Bänken sorgte als Platz zur Rast und zum Verzehr und der Rest sollte sich eh vor der Bühne abspielen. Kurzum: Was will man mehr. Alles war da, was das Metal- und Rock-Herz begehrt.

STEEL CRUSHER, eine Heavy-Rock-Band aus Husum, die sich im Jahre 2014 gründete, spielte vor noch etwas wenig Publikum. Aber egal! Es war früh am Tage und diejenigen,  die schon vor Ort waren, feierten die Husumer. Ich selbst erlebte die Band das erste Mal live und war sichtlich angetan. Neben eigenen Songs wie z.B. `The Steelcrusher´ oder aber auch `Stone from the sky´, wurden auch zwei  Cover-Songs, wie zu einen der Klassiker der Pointers Sisters `I am so excited´ und Black Sabbath´s `Paranoid´ gespielt. Und das wirklich richtig gut. Mich konnte die Band vor allem gesangsmäßig abholen. Lob an den Vocalisten Daniel.

Nach kurzer Umbaupause starteten die Kieler der Band INNER AXIS. Neben einer absolut geilen Performance – hier wurde auch etwas dem Auge und meiner Kamera geboten – erreichte sauber gespielter, hymnenhafter Metal meine Ohren. Im Vordergrund standen fĂźr mich die Gitarrenparts. Flinke Hände der Gitarristen Zack und Dirk wussten zu Ăźberzeugen. INNER AXIS präsentierten Songs ihrer beiden verĂśffentlichten Alben, wie z.B. `Storm Lords´, `Killing Lullaby´ oder aber `All is one´. Am 09.06.2018 spielen sie z.B. in Hamburg-Harburg in „Marias Ballroom“. Also, wer Zeit hat, sollte sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen und ein Konzert der Kieler Band INNER AXIS aufsuchen.

Die Sonne brachte noch immer eine angenehme Hitze mit sich und das eine oder andere Bier ging ßber den Tresen. Ein kleines Filmteam hielt nebenher die Sørdfest-Momente ebenfalls fest. Ich denke, hier kann man sich in Kßrze ßber ein Video freuen.

Als nun um 19:10 Uhr die fünf Mannen der Rendsburger Band POWERHEAD auf die Bühne kamen, füllte sich der Platz vor der Bühne. Diese Band begleite ich schon eine Weile und wer die Rendsburger kennt, weiß es erwartet einen Spaß und eine ordentliche Portion Metal. Stimmung können die Jungs von POWERHEAD immer entfachen und das gelang ihnen auch an diesem Abend. Songs, wie `Raise hell´, `Knights of steel´ oder aber `Time runs out´ kennt man und konnte man dementsprechend auch gut mitsingen. Mir gefielen die Jungs, obwohl schon einige Male gesehen und gehört, beim  Sørdfest Open Air richtig gut – vielleicht lag es an dem neuen Dreadlock-Look des Sängers Brede? Jungs, ich kann nur sagen: Daumen nach oben und weiter machen !

Nach der Power der Band zuvor, ging es in eine – sagen wir – ruhigere Phase des Sørdfest. Nunmehr standen DAYFLY´S DIARY aus Wilster auf dem Programm. Eine Progressive Rockband, die zurückversetzt teilweise in die 70er Jahre. Im Jahre 2016 nahmen sie am Hamburger OXMOX-Bandcontest teil, erreichten das Finale und man wurde aufmerksam auf diese Band. Ich nutzte die angenehme Stimmung und setzte mich in Gesellschaft auf eine der Bänke und genoß DAYFLY´s DIARY gemütlich bei einem Kaffee. Die Sonne ging unter, nebenher bot sich ein wunderschöner Schleswig-Holsteiner Horizont und man schaute über das flache Land und erkannte die Silhouetten der Windkraftanlagen. Ich als Steven Wilson Fan bekam dann bei der Covernummer von `Harmony Korine´ eine absolute Gänsehaut. Sich an diesen Song heranzuwagen und diesen dann auch noch so gut abzuliefern, war ganz großes Kino. Ebenfalls präsentierten sie als Pink Flyod-Cover `Comfortably Numb´. Wenn ich diese Band an diesem Abend zwischen einer Power-Metal-Band und einer Thrash-Metal-Band etwas deplatziert fand, so war ich wirklich angetan von ihrem Tun und werde sie mir in anderer Athmosphäre bei anderer Gelegenheit gerne noch einmal wieder ansehen. Ich bin immer wieder begeistert, was wir in Schleswig-Holstein an guten Bands haben. Eine dieser Bands ist DAYFLY´s DIARY.

Nach dieser Rockeinlage ging es nun über zum härtesten Brett des Abends. TYSON aus Kiel sollten nun noch einmal das Publikum vor die Bühne ziehen und amtliches Headbanging war angesagt und Pflicht. TYSON gaben einige Songs ihrer älteren Alben zum Besten und ebenfalls einige Songs ihres im Februar erschienenem neusten Albums `Unbreakable´. Das Publikum war begeistert und moshte mal so richtig schön vor der Bühne ab. Für mich sind die Kieler von TYSON – seitdem ich sie vor gut 2 Jahren kennenlernte – schlicht und ergreifend des Nordens Thrash-Metal-Perle. Wo sie aufschlagen, ist eine solche Kraft zu spüren, die jeden anspringt, der diese Spezies des Metals liebt. Jeder der vier TYSON-Mitglieder begeistert für sich. Grandioses Gitarrenspiel von „Pierre Diddy“, „Tom Banx“ an den Drums immer eine echte Nummer und die Stimme von „Kochi van Tyson“ von Anbeginn genau meines. Auch „Zed Doomhammer“ hat sich super in die Truppe eingespielt. Ich bin immer noch der Meinung, umso mehr ich TYSON höre und auch erlebe und sehe, wie sie das Publikum begeistern, dass sie einen Platz weiter oben auf größeren Bühnen verdienen und auch erreichen werden. Mein Tipp: Einfach gucken, wo die Jungs live spielen und Pferde satteln.

Als krönenden Abschluss des Abends – wie in jedem Jahr – kam dann die hauseigene Band des Sørdfest Open Air´s, die Band SØRDLICH, auf die Bühne. Sie selbst sagen über sich, sie machen Bar-Rock. Aus meiner Sicht lockerer deutschsprachiger Punkrock, der Laune macht.

Ich muss an dieser Stelle sagen: LEIDER war ich in diesem Jahr das erste Mal beim Sørdfest Open Air. Aber ich sage schon an dieser Stelle, es wird auch mein Anlaufpunkt im kommenden Jahr sein. Ich wünsche den Machern des Sørdfest Open Air´s Jahr für Jahr nunmehr eine tendenziell steigende Besucherzahl und einen langen Atem. Hier ist sehr viel Engagement, Leidenschaft und Herz für eine in meinen Augen tolle Sache zu sehen. Nachwuchsbands sind Zukunft und brauchen eine Plattform. Diese Plattform bereitet Ihr und das ist etwas Großes. Gerne werden wir vom Metal Impressions Magazine und NordMensch in Concerts Euch weiterhin unterstützen.

DANKE Sørdfest!!!

Hier nun zur BILDERGALERIE

Das war das METALHEADZ OPEN AIR

Posted by Paola On Mai - 18 - 2018

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Das Metalheadz Open Air 2018 fand dieses Jahr wieder im schĂśnen Oberndorf am Lech statt.
Gerade mal eine Stunde und ein paar Zerquetschte von mir weg, also die optimalen Voraussetzungen.
Metal, Bier und langhaarige Männer. Und natßrlich tolle Bands!

Viele bekannte Gesichter erwarteten mich bereits, als ich dort aufschlug. Der Campground gliederte sich zwischen Tagesticket und direktem Camping, also jene, die nicht mehr abreisten.
Als mir mein lieber Kumpel den Platz zuwies, lernte ich meine freundlichen Nachbarn gleich kennen, die mir hÜflicherweise sofort helfen wollten, mein nicht vorhandenes Zelt aufzubauen (ich war mit meinem Geländewagen dort, also war das auch mein mobiles Hotel).

Nach einem süßen Begrüßungsdrink (Capri Sonne Einhorn – Edition) mischte ich mich unters Volk, im Schlepptau meinen lieben Kollegen DarkSiffler, von dem auch noch ein Video folgt.
Am Eingang wurden wir von dem netten Security Team freundlich empfangen, abgetastet und bekamen unser Bändchen. Gleich drauf holte uns ein Mitarbeiter ab, da wir ja noch den Pressepass brauchten.

Der Backstage Bereich war sehr Ăźbersichtlich aufgeteilt, fĂźr meine Wenigkeit ist das sehr hilfreich, ich verlaufe mich gerne.
Wir durften komplett hinter die Kulissen blicken, was mich persönlich sehr freute, sowas bekommt man schließlich nicht jeden Tag zu sehen.
In der KĂźche brutzelten bereits die ersten Speisen, die Ausschank war im Dauerbetrieb und das gesamte Team der Bavarian Metalheadz war super gelaunt.
An dieser Stelle mĂśchte ich anmerken, dass ich noch nie – in keinem Club, in keinem Team einen derartigen Zusammenhalt gesehen habe. Es war, als wĂźrde man dazu gehĂśren. Jeder hatte ein freundliches Lächeln auf den Lippen, jeder war froh, dabei sein zu dĂźrfen.

Am Freitag starteten die Jungs von DEMONS DREAM als Opener das Festival, gefolgt von SPEED QUEEN und DEADFREIGHT OF SOUL, welche ich alle drei leider nicht sehen konnte.

Die Bands lockten mich schließlich in den begehrten „Graben“ (der Platz direkt vor der Bühne, welcher für die Fotografen und Presseleute reserviert ist). An dieser Stelle auch ein ganz großes DANKE an die Kollegen, welche absolut freundlich und zuvorkommend zusammenarbeiteten. Gute Fotos zu bekommen ist eine Sache, dem Kamera-Kollegen nicht auf die Nerven zu gehen eine andere. Hier wurde aufeinander aufgepasst und das war eins meiner absoluten Highlights.

SEPTAGON lieferten eine coole Show, gefolgt von meinen Favouriten: SACRAL RAGE (welche ich euch nur wärmstens empfehlen kann!).
Danach stĂźrmten AMBUSH die BĂźhne, bis dann schließlich die unheimlichen TĂśne von THEM ertĂśnten. Särge, Skellette und Jungfrauen – was fĂźr eine Show!

HIGH SPIRITS beendeten den Freitag des Open Airs mit ihrer Rockshow.

Am Samstag hieß es für mich um Punkt acht Uhr: TAGWACHE!
Warum?
Erstens gab es ein WeißwurstfrĂźhstĂźck. Zweitens gab es KAFFEE! Und drittens wartete ich schon – nervĂśs wie ein kleines Kind – auf die Band HAZARD (mit meiner bezaubernden Freundin Lisa als Sängerin). HAZARD enttäuschten mich ganz und gar nicht, es war der absolute Wahnsinn, meine Freundin auf der BĂźhne stehen zu sehen. Unglaublich.
RUYNOR waren die nächsten, die das Metalheadz rocken durften, und wie ihr auf meinen Fotos seht, fßllte sich der Bßhnenbereich deutlich.
HIER GEHT ES ZU MEINEN FOTOS
LORD VIGO, HORACLE und DEXTER WARD brachten die ohnehin gefühlt 40 Grad im Schatten noch zusätzlich zum Kochen. ZÜÜL und FREEDOM HAWK ließen die Mähnen schwingen und STALLION brachten die Menge zum Rasen.
MASS und LEATHERWOLF beendeten den Samstag des Metalheadz Open Air mit einer atemberaubenden Show.

Das Line-Up alleine war der absolute Wahnsinn.

Nun komme ich trotzdem noch zu ein paar weiteren – erwähnenswerten – Punkten:

1. Die sanitären Einrichtungen.
DANKE an die Veranstalter! Es gab zwei WC-Wägen. Ja, ihr lest richtig. WÄGEN.
Das aller erste Mal, dass ich keine einzige Panikattacke hatte, wegen dem „nötigen Bedürfnis“. Danke an euch, liebes Team, es war immer sauber, egal zu welcher Tages-oder Nachtzeit.

2. Das Essen.
Kässpätzle, Steak im Semmel, Grillwßrstle im Semmel, Feuerwurst im Semmel und Gyros mit Krautsalat und Zaziki.
Und Samstag ab 9:00 WeisswurstfrĂźhstĂźck.
UND DAS AUF EINEM FESTIVAL! Leute!
Als special Feature gab es am Sonntag sogar noch einen Alkoholtest, damit jeder auch wusste, wo der Wert lag, damit ja niemand fuhr, ohne fahren zu dĂźrfen.
Wo sonst sorgen sich die Veranstalter dermaßen um seine Gäste?

3. Die Security und das Team der Rettungssanitäter.
Ein großes Danke geht auch raus an das Team der Security. Es wurde speziell darauf geachtet, dass die Sicherheit die höchste Priorität hatte auf diesem Festival.
Dabei wurde mit so einer Herzenswärme vorgegangen, wie ich sie selten erlebt habe. Jeder weiß, dass es nervig sein kann. Man geht vom Festivalgelände auf den Campground, weil man seine Jacke vergessen hat, kommt zurück und muss sich wieder anstellen zum Abtasten.
ABER: Der eine oder andere Witz wurde gebracht, die Leute wurden freundlich begrüßt, es gab – was ich weiß – kaum Auseinandersetzungen. Auch nachts wurde aufgepasst, dass nichts gestohlen wird.
DANKE LEUTE! Wirklich großes Danke.

4. Das Team der Bavarian Metalheadz.
Ich kann und will keine Namen nennen, denn dieser Dank geht an alle von Euch.
Jeden Einzelnen.
Diese Organisation, dieses Festival.
Am Eingang Stand sogar fĂźr den Oberndorfer Kindergarten eine kleine Sammelbox, in der jeder spenden konnte. Der gesamte ErlĂśs geht an den Kindergarten.
Ich habe mich umgehört, als ich auf dem Campground die eine oder andere Bekanntschaft schließen durfte. Meine Frage war immer: „Und, wie gefällt es euch?“. Die Antwort, die immer wieder kam, war diese:
„Es ist halt, als ob man endlich heim kommt!“
Und ich glaube, das ist der größte Dank an Euch alle.
Endlich heimkommen kĂśnnen, die Sorgen vergessen, Leute kennen lernen, mit Freunden Party machen, tolle Musik, super gutes Essen.
Ihr seid ein klasse Verein.
DANKE fĂźr dieses mega klasse Festival – ich bin definitiv nächstes Jahr wieder vor Ort.

Hier trotz Allem eine kleine Liste an DankeschĂśns – ich lasse es mir nicht nehmen:
Danke an Angel, danke an Christian G., danke an Richard, danke an Peter (du hast mich gerettet haha), danke an Kßbel (der trotz fieser Erkältung trotzdem zu hundert Prozent vor Ort war), danke an Sabrina, Yvonne, Mrs. Personality Moni und alle, die ich jetzt doch wieder vergessen habe. Ihr seid die Besten!

Eure Batsybild bild

KNIGHTFEST 2018 REVIEW

Posted by Stefanie On April - 17 - 2018

29983074_1812663565439498_3574809854489719161_oDas KNIGHTFEST – ein Hamburger Metal-Benefizfestival zugunsten des Kinderhospiz SternenbrĂźcke – stand nunmehr zum dritten Male in den StartlĂśchern. Anpfiff war 14:00 Uhr am Samstag, den 14. April 2018. Diesmal sollte die Benefiz-Sause in Hamburg-Harburg stattfinden, genauer gesagt “Open Air” auf dem Gelände der Tipsy Apes Hamburg (weltweit ältester Heavy Metal Club).

Bevor ich jedoch hier auf das eigentliche Event eingehe, soll Euch dieser Image-Film der Sternenbrücke in Hamburg kurz zeigen, was das Kinderhospiz Sternenbrücke überhaupt für eine Einrichtung ist. Ein Film, der sicherlich den einen oder anderen – genau wie mich – sehr berühren wird. Von daher war es uns vom Metal Impressions Magazine auch wirklich sehr wichtig, mit vor Ort zu sein, zu fotografieren, Momente festzuhalten und zu berichten.

Umso mehr zeigt mir diese Aktion der Metal-Szene einmal wieder mehr, dass gerade in dieser Szene ein unwahrscheinlich großes Herz in all den rauhen Typen der moshenden, headbangenden Musiker oder auch Fans schlummert. Meines Erachtens ein großer Faktor, der eben u.a. auch diese Szene ausmacht. Nicht nur kopfschüttelndes schwarz-buntes Volk, sondern ein Musikbereich mit großer helfender Hand. Nun aber zum eigentlichen Event:

Bereits am Samstagvormittag meinte es Odin mit uns im Norden nicht wirklich gut. Im Nachhinein denke ich jedoch, er wollte uns Nordfrauen und Nordmänner nur prüfen. Um 14:00 Uhr war Einlass, um 15:00 Uhr stand dann bereits die erste Band auf der Bühne. Hier präsentierten sich bei Regenfall und vor doch noch wenig Besuchern die Flensburger von WARCHILD. Für Musiker und Fans des Nordens war Aufgeben keine Option, denn wir Nordmenschen „machen es auch im Regen“! Die Jungs von WARCHILD waren ein guter Opener und man konnte sich auf weitere fünf Bands freuen.

Kurze Umbauphase. Um 16:30 Uhr war es Zeit fĂźr die Hamburger Industrial Metalband SECTOR. Zu diesem Zeitpunkt erreichte auch ich endlich das Gelände „Am Radeland“ in Harburg. Schon klitschnass von einem kurzen Fußweg, begrüßte ich mit triefenden Haar ein paar Bekannte und zog in die Fotoschlacht Richtung BĂźhne. Auch fĂźr mich war „in den Sack hauen“ keine Option. Ging es hier doch heute um einen solch guten Zweck. Und meine Wetter-App sagte außerdem voraus, dass es ab 19:00 Uhr trocken sein sollte. SECTOR fand ich wirklich gut und interessant. Eine Mixtur von Synthesizer-Klängen und ordentlichen Metal-Gitarrenriffs. Ein wenig der Stil der Nine Inch Nails oder Rammstein, um es denjenigen zu erklären, denen der Begriff Industrial Metal nicht so geläufig ist. Auch die Mannen von SECTOR trotzten dem Regen und gaben wirklich alles auf der – nennen wir sie derzeit noch – „WET-Stage“.

Erneute kleine Umbaupause, es regnete natĂźrlich weiter (war ja noch nicht 19:00 Uhr) und wir konnten als nächstes die Band CLEAR SKY NAILSTORM aus Bremen begrüßen. Sie waren mir zuvor noch gar nicht bekannt, aber gefielen mir sehr gut. Kleine Hamburg-Bremen-Späßchen wurden vom Sänger noch kurz eingebaut und die Hamburger Regengemeinde durfte eine Stunde lang Thrash-Metal “grĂźn/weiss” genießen. Eine wirklich sympathische Gruppe, klasse Einsatz auf der BĂźhne, man bewegte sich und sauber gespielter Trash-Metal. Mehr kann ich dazu gar nicht sagen. Daumen nach oben. Apropos oben: Ich schaute in den Himmel und als hätten CLEAR SKY NAILSTORM damit etwas zu tun gehabt, der Himmel wurde deutlich heller.

Ein Moment, der auf der Bühne zum Umbau genutzt wurde und ein Moment, den der Club der „Eifelkrawallos“ nutzte und auf der Bühne einen Scheck in Höhe von 250,00 Euro überreichte. Eine wirklich tolle Geste und eine sehr schöne Summe. Nun war es Zeit für des Nordens heißeste „Glücksfee“ Laszlo. In der Hand haltend eine von Tim Eckhorst, dem allseits bekannten Wacken-Zeichner, gespendete Lemmy Kilmister-Zeichnung. Es folgte eine Verlosung. Eine versiegelte Sammelbüchse der Sternenbrücke wanderte nun durch das Publikum. 2,00 Euro-Münzen galt es zu spenden und in die Büchse zu werfen. Eine Stoppuhr lief und wer als letztes sein 2,00 Euro-Stück mit Ablauf der Zeit eingeworfen hatte, gewann dieses Bild von Lemmy. Es war klar, den Lemmy wollten sich die Eifelkrawallos einsacken und es plumpsten Unmengen von 2,00 Euro-Münzen in die Spendendose. Tolle Sache. Die Dose war schnell bis zum Rand gefüllt, die Eifelkrawallos hatten clever auf Zeit gespielt und Glück gehabt. Somit ging der Lemmy in die Eifel.

Da die Wege und auch der Boden des Geländes schon recht matschig waren, es aber aufgehört hatte zu regnen, nutzte ein wirklich toll organisiertes Team den Moment und rollte vor der Bühne und auf dem Weg bis hin zur Straße einen Stroh-Teppich aus und ein gut gelauntes Publikum sprang rein wie zu Kindertagen und verteilte es auf dem Boden, aber auch zugleich im Haar. Im Hintergrund dieses Treibens hatten sich auf der Bühne die DRUNKEN SWALLOWS aufgebaut und begannen zu spielen. Die Hamburger Punks sind auf diversen Festivals gerne gesehen, bringen immer Spaß und gute Laune mit und das Publikum rutschte nun endlich weiter vor in Richtung Bühne. Es war trocken, man hatte pogenden Spaß im Stroh und das miese Wetter von vorhin war vergessen. So ist eben der Norden. Odin´s Prüfung war bestanden. Die Feier konnte weiter gehen.

Nach den Drunken Swallows sollten nun die Luxemburger von SLEEPERS´ GUILT spielen. Kleine technische Probleme ließen die Pause etwas größer ausfallen und es war erneut Verlosungszeit. Diesmal eine vom Wacken Open Air gespendete Gitarre. Eine Epiphone, signiert von Doro Pesch, Subway to Sally und Heaven Shall Burn. In dieser Runde sollten 5,00 Euro-Scheine eingeworfen werden. Da es ja schon etwas später war, dachte man, da fließt nun nicht mehr so viel an Spenden in den Pott: Weit gefehlt! Da krabbelten noch einige 5,00 Euro-Scheine in die Sternenbrücken-Büchse. Es ging einem echt das Herz auf, mitzubekommen, wie viele dort Anwesende in großartiger Spendenlaune waren. Der Wahnsinn !!! Die Zeit war um, die Gitarre wanderte diesmal nach Hagenow.

Jetzt war es angerichtet für die Band, die die weiteste Anreise hatte. Schon im Vorwege hatte ich mir einiges der Alben von Sleepers´ Guilt angehört. Sie waren meine Favoriten des Abends. Als sie dann aber loslegten, war ich total begeistert. Melodic Death Metal. Tolle Intros, allerbeste Gitarrenarbeit, schöne Soli und kraftvoller Gesang von Patrick Schaul. Ich konnte gar nicht genug bekommen. Wirklich eine Band, die meines Erachtens irres Potential nach oben hat und die mehr von Veranstaltern gebucht werden sollte. Ihre Perfomance „on stage“ als auch ihre Leidenschaft in all ihrem Tun begeistern. Ich bekam noch eine Promo-CD von Patrick in die Hand gedrückt, die er im Publikum verteilte und dann war eine Stunde Spielzeit auch wie im Fluge vergangen. Mehr bitte von Sleepers´ Guilt in Zukunft und wir drücken die Daumen für den Sieg des Wacken Open Air Battles.

Für 22:30 Uhr waren die Headliner des Abends angekündigt. WARPATH – die Hamburger Thrash Metaler sollten den finalen Ausklang eines wunderbaren Events geben. Die letzte Umbauphase auf der wirklich auch gut beleuchteten Bühne ging in die Vollen. An dieser Stelle auch ein dickes Lob zum wirklich guten Sound des Tages. Ein letztes Mal sprang Björn Schreiber moderierend auf die Bühne, ein letztes Mal fand eine Verlosung statt. Zu Anfang am Einlass wanderten nämlich die Abrisse aller Tickets der Besucher in einen Eimer und man nahm mit den Ticketnummern automatisch an dieser Verlosung teil. Hier wurden z.B. Tickets für das Reload Festival in Sulingen, dem HeathenRock in Hamburg und vielen anderen anstehenden Veranstaltungen verlost. Danach fand noch eine offizielle Übergabe des amtierenden Captains der Knights of Thor, Björn Schreiber, an dessen Nachfolger, Stephan Lücken, statt. Der Vize-President der Tipsy Apes und der President der Knights auf Thor, Rene „Odin“ Kohlmann verkündeten dann zusammen auf der Bühne, dass diese Kooperation zwischen den Tipsy Apes und den Knights of Thor fortgeführt und das KNIGHTFEST auch in 2019 wieder in Hamburg-Harburg stattfinden werde.

„Last but not least“ zogen dann WARPATH auf die Bühne und gaben zum Ende hin noch einmal so richtig Gas. In ordentlich Nebel verhüllt begeisterten Flint, Dirk, Norman und Sören ihre Hamburger mit bekannten Songs, wie z.B. `Believe´ oder aber `Reborn´. Ich konnte allerdings nicht bis zum Schluß von WARPATH bleiben; Schleswig-Holstein rief und mein Rücken und meine Beine dankten es ebenfalls.

Zusammenfassung: Es war nass, es war kalt, aber der Norden kann es auch im Regen. Für einen guten Zweck, tollen Spendeneinnahmen und 6 absolut guten Metal-Bands war das KNIGHTFEST ein großartiger Open Air Auftakt. Wir freuen uns auf das KNIGHTFEST 2019 und drücken die Daumen für einen gut gefüllten Spendentopf, der dann am 01. Mai 2018 dem Kinderhospiz Sternenbrücke übergeben wird. Wir vom Metal Impressions Magazine als Partner des Knights of Thor H.M.C. danken für die Einladung. Es war uns ein Fest !

/ Stefanie

Hier gelangt Ihr zur FOTOGALERIE

ANVIL – Konzertreview

Posted by Stefanie On April - 8 - 2018

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Im Zuge ihrer `Pounding The Pavement´ Tour machten ANVIL Halt in der wunderschÜnen Hansestadt Hamburg. Wo auch sonst macht man am liebsten Halt, wenn nicht in der Perle des Nordens. Und noch dazu in der Markthalle Hamburg. Mehr geht ja gar nicht.

Als Supportbands fßr diesen Abend waren Grey Attack und Neonfly angekßndigt. Mir war jedoch schon während meiner Autofahrt klar, dass ich Grey Attack nicht sehen werde, da ein Schwertransporter sich ausgerechnet am Tage des ANVIL-Konzertes (ja weiss der das denn nicht?) auf der A 7 tummelte und alles lahm legte. Na toll ! Gut, zumindest erreichte ich mit ganz viel Glßck und ein wenig Hackengas die Markthalle um 20:00 Uhr und konnte noch einiges von Neonfly erleben.

Zuvor hatte ich diese Band nur kurz über YouTube wahrgenommen und dachte mir „nunja“. Aber live muss ich gestehen, waren die echt stark. Melodischer Metal, ein wenig hymnenhaft, aber gut. Sauber gespielt und sehr guter Gesang des Leadsingers Willy Norton. Die Truppe war auch von der Performance her sehr wendig. Sie wirbelten auf der Bühne der Markthalle wild hin und her. Mir fiel es teils schon schwer ein Foto innerhalb des aktiven Treibens zu schießen. Alles in allem aber ein guter Einheizer für die nachfolgenden Hauptakteure des Abends. Nun aber verabschiedete man sich von NEONFLY mit einem gebührenden Applaus. Danke NEONFLY! Eine Band, die ich mir gerne wieder ansehen würde und die ich live guten Gewissens weiter empfehlen kann.

Kurze Pause nun und dann ging es pünktlich um 21:00 Uhr weiter mit ANVIL. Mittlerweile hatte auch jeder ein Bier in der Hand, die Kippe vor der Tür zu Ende geraucht und war dicht zur Bühne geeilt, um die Helden des Events zu feiern. 41 Jahre sind ANVIL nun schon „on stage“. Wahnsinn! Und wenn ich Euch dann von den nachfolgenden zwei Stunden berichte, ist das Alter der drei Kanadier nicht annähernd zu erahnen.

Es erschienen nun locker und lässig auf der Bühne Steve Kudlow, alias „Lips“ und Chris Robertson auf der Bühne, stöpselten Gitarre und Bass kurz in die Amps und los ging es. Im Hintergrund erschien Robb Reiner und ab ging die Luzie mit `March of crabs´. Lips turnte über die Absperrung, sprang in die Mitte des Publikums, welches sich kreisförmig um diesen herum einfand und es folgte nun das allseits bekannte Gitarrensolo mit dampfender Klampfe inmitten der feiernden Fans. So nah war man nun Lips. Auch mich trennten nur zwei bis drei Personen von ihm. Woohooo! Eine geile Nummer war das schon einmal gleich zu Anfang. Danach sprang das 62jährige Kerlchen „schwupps“ wieder auf die Bühne und gab richtig Gas. Die ANVIL-Reise begann!

Setlist des Abends:

March of the Crabs / 666 / Ooh Baby / Badass Rock ‘n’ Roll / Doing What I Want / Winged Assassins / Free as the Wind / On Fire / This Is Thirteen / Mothra / Bitch in the Box / Daggers and Rum / Swing Thing / Ego / Die For a Lie / Metal on Metal / Running (Zugabe) / Born to Be Wild (Zugabe)

18 Songs aus diversen Alben der nunmehr 41jährigen musikalischen ANVIL-Geschichte erklangen an diesem Abend. Ich muss gestehen, dass – auch wenn wir Fotografen bzw. Redakteure viel sehen und hören in all unserer Schaffenszeit – ich nach langer Zeit einmal wieder richtig „geflashed“ war. Das war richtig starker Badass Rock´n Roll, gemixed mit Lips unterhaltsamer Plauderei, über alte Geschichten mit Lemmy Kilmister uva.. Man lachte, man sang all die Songs fehlerfrei mit, kein Fuß konnte stillstehen. Überall ein Lächeln in den Gesichtern der Ära „40 Plus“. Sicherlich hatte der eine oder andere Hamburger ANVIL schon einige Male live erlebt, aber ich sah und spürte vor allem diese ewig andauerende positive Energie und Vertrautheit mit diesen drei Mannen, die schon mit den ersten Klängen des einmaligen ANVIL-Sounds entstand. Lips scherzte schon anfangs auf der Bühne, er treffe nun all seine „Zeitgenossen“, schaute ins Publikum und freute sich, dass der eine oder andere wenig, gar keine oder graue Haare hatte und er noch mit einer solchen „Matte“ aufwarten konnte. Spaßiges Kerlchen; die Hamburger teilten diesen Humor.

Natürlich wartete man u.a. auch auf das Gitarrensolo des „Masters of Vibrator“. Und natürlich brachte er seine Lady mit dem vibrierenden Teilchen bei `Monthra´auf Hochtouren. „Good vibrations“ sozusagen.

Während dessen Lips und Chris als Spaßvögel während des Konzertes fungierten, bearbeitete Robb Reiner mit altersgemäßer Coolness die Drums. Begeistert war ich dann einfach nur noch von dem Drumsolo zum Song `Swing Thing´. BAMM, was war denn da los? Gut 330 Leute standen da, wie angewurzelt. Der Fokus richtete sich auf Robb Reiner, der nun in wundervollem Licht auf seinem Podest zauberte. Ein absolut hammermäßiges, gut 10minütiges Drum-Solo. Auch ich legte nun die Kamera zur Seite und schloss die Augen und war einfach in einem totalen Tunnel voller Emotionen. Man, die alten Hasen können es einfach!!! Das ist Leben, das ist das Leben des Rock´n Roll, das Leben auf der Bühne, die Leidenschaft in alledem. Hut ab! Lange nicht solch einen Moment „with goosebumps“ erlebt. Zum Piratensong `Daggers and Rum´ setzte sich Chris Robertson dann eine Sonnenbrille mit neongrünen Pirates-Skulls auf. Witzig all die Szenerien,  die uns an diesem Abend von ANVIL geboten wurden.  Bei meinem liebsten Song `Bitch in The Box´ des aktuellen Albums Pounding The Pavement, kam dann die headbangende Martina auf die Bühne und sang den Refrain mit Lips zusammen. Wo Martina nun herkam so aus dem Nichts, wird uns ein Rätsel bleiben. Lips witzelte jedoch, dass man sich überlege, sie demnächst öfter gesanglich einzusetzen.

Ja, was bleibt mir nach diesem Abend, mit dieser Songauswahl und dieser Show noch zu sagen? Eigentlich kann ich nur jedem, dem bisher ANVIL live noch nicht vergĂśnnt war, empfehlen: GEHT HIN ! Ende Juli 2018 bekommt Ihr noch einmal die Chance, sie in norddeutschen Gefilden, genau genommen beim Headbangers Open Air, zu sehen.

Zusammenfassend muss ich sagen, war es ein großartiger Abend, mit großartigen Bands und für mich ein wahrliches Fest, ANVIL endlich live erleben zu können. Zu Hause angekommen, musste ich erst einmal all das verarbeiten. Diese Band hat nach all den Jahren noch BOCK auf Rock´n Roll. Das ist so sehr zu spüren, dass es auf das Publikum in Sekundenschnelle übergreift und jeden einfach mitnimmt. Das war mit Sicherheit nicht mein letztes Mal ANVIL. Gerne jederzeit wieder! Lips, Robb und Chris: Bleibt uns bitte noch lange auf der Bühne erhalten, denn das ist Euer Zuhause! Danke ANVIL !!!

Stefanie


Hier geht es zu den Fotos!

BLACK LABEL SOCIETY ROCKTEN HAMBURG

Posted by Stefanie On März - 30 - 2018

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Schon lange waren ich und auch so viele andere voller Vorfreude, dass BLACK LABEL SOCIETY nach einigen Jahren wieder nach Hamburg kommen sollten. Tagelang fieberte ich diesem Ereignis entgegen. Am Donnerstag, den 29.03.2018 durfte ich dann endlich in die Boots schlßpfen, Kameraausrßstung im Gepäck und ab ging die Fahrt nach Hamburg.

Geplant war das Konzert anfangs in der Markthalle Hamburg. Doch schon nach kurzer Zeit war das Konzert ausverkauft und so entschlossen sich die Veranstalter den Abend mit Black Label Society in das Docks zu verlegen. Einigen Fans, die schon im Besitz eines Tickets waren, gefiel dieser Wechsel keineswegs. Oftmals hĂśrte bzw. las man im Vorwege in den Social Media Bereichen, dass man das Docks auf keinen Fall betreten wĂźrde. Aber ich freute mich auf diese Band, deren Fan ich schon seit langer langer Zeit bin. Zuvor hatte ich niemals die Gelegenheit gehabt, Zakk Wylde und seine Mannen live zu erleben.

Etwas verspätet durch den Stadtverkehr erreichte ich den Hamburger Kiez, rauschte schnell in die Parkgarage vor dem Docks und stand Punkt 18:55 Uhr am Einlass. Zum GlĂźck war keine lange Schlange mehr in Sicht. Super! Ich hatte schon anderes erwartet, denn einen Tag zuvor wurde vom Veranstalter verkĂźndet, dass das Konzert ausverkauft sei. Somit sollten sich wohl heute „round about“ 1500 Besucher einfinden. Also, nun aber schnell das Fotoband abgeholt, Tasche von einem wirklich netten Security am Eingang durchforsten lassen und ab ging es Richtung Konzertsaal. Aber: Ein Durchkommen zum Pit war mir nicht mehr vergĂśnnt. MONOLORD (die Vorband des Abends) doomten bereits gechilled die BĂźhne. In Nebel verhĂźllt mit rot-blauem Scheinwerferlicht war diese Band leider nur silhouettenmäßig fĂźr mich erkennbar und ich ließ die Kamera aus, da ein Bild – trotz Teleobjektiv – nichts bringen wĂźrde. Somit ein dickes Sorry an die Band MONOLORD. Ich habe fĂźr Euch leider heute kein Foto. Soundmäßig war ich positiv Ăźberrascht. Klar und deutlich – selbst bis in die hinterste Ecke des Docks. An dieser Stelle ein Pluspunkt.

Gut eine halbe Stunde lang boten die Göteborger Doom-Metaller dem Hamburger Publikum in guter Qualität ihre Songs. Dann wurde es hell und für mich kam der Moment, mich durch die Menge Richtung Bühne zu kämpfen. Noch hatte man Glück und es gelang mir einigermaßen drängelnd an das andere Ende des Saales zu kommen. Nun hieß es warten. Die Umbauphase hinter dem Black Label Society-Vorhang ging in die Vollen. Viele nutzten die Gelegenheit, eine Zigarettenpause in der Prinzenbar bzw. „Raucherlounge“ einzulegen. Ich versuchte dieses ebenfalls. Im Konzertsaal war es zu diesem Zeitpunkt wirklich sehr warm; hatte man doch das Gefühl, es laufe eine Fußbodenheizung unter dem Dielenboden des Docks. Hier und dort hörte ich schon von Besuchern, dass es ihnen zu warm und stickig sei. Die Prinzenbar war so überfüllt, dass ein Stehen dort kaum möglich war (zumindest während der Pause des Bühnenumbaues). Also kurz eine halbe Zigarettenlänge für mich und wieder zurück nach unten. Es war ja schon fast 20:00 Uhr. Alle warteten mit Spannung auf den Moment des Intros und auf das Herunterlassen des Vorhanges. Aber die „Berserker-Truppe“ um Mr. Zakk Wylde ließ ein wenig auf sich warten. Ca. 20:10 Uhr fiel dann endlich der Vorhang. Die Show begann. Das Publikum riss die Arme empor, so wie es der Chef „On stage“ immer und immer wieder tat und man erlebte nun Besucher, die nach einer ersten halben Stunde Stoner-Doom wieder erwacht waren. Es war schon wirklich eine tolle kraftvolle Stimmung, die auf der Bühne entstand und auch auf das Publikum übergriff. Auch bei dem Hauptact des Abends war der Sound wirklich gut.

Die Setlist des Abends sah wie folgt aus:

Genocide Junkies / Funeral Bell / Suffering Overdue / Bleed for Me / Heart of Darkness / Suicide Messiah / Trampled Down Below / All That Once Shined / Room of Nightmares / Bridge to Cross / In This River / The Blessed Hellride / A Love Unreal / Fire it Up / Concrede Jungle / Stillborn

Bei `Suicide Messiah´ wurden dann rötliche Nebelfontänen aufgerissen und die Luft im Saal war gleich noch ein Ideechen „besser“. Der Showeffekt hingegen war genial. Oftmals stand Frontman Zakk auf einem Podest und ließ sich von seinen Fans und Mitgliedern des BLACK LABEL SOCIETY MC feiern. Er riss kraftvoll seine Arme nach oben, trommelte mit den Fäusten auf seine Brust und schüttelte seine Haarpracht von links nach rechts oder anders herum. Man war sichtlich zufrieden mit diesen Showpassagen. Es waren satte 100% Einsatz des Guitar-Heros, der auch stetig wechselnd seine Gitarrensammlung präsentierte. Stellenweise schien mir der Hüne Wylde jedoch auch wiederum etwas „müde“ oder auch etwas „distanziert“. Bassist John DeServio hingegen lächelte und freute sich was das Zeug hielt und ging richtig gut ab. Er spielte augenscheinlich mit dem Hamburger Publikum. Toll! Ein schöner und berührender Moment war dann natürlich auch der Song `In This River´ an einem schwarzen Flügel präsentiert und im Hintergrund auf einem Banner Dimebag Darrell. Sehr gefühlvoll und bewegend diese Nummer.

Nach knapp zwei Stunden Spielzeit – so gegen 22:15 Uhr – verließ ein schweissgebadetes hanseatisches Publikum sodann das Docks. Man sprach auch noch am darauffolgenden Tag über eine wahrlich gute Band, einen meisterhaften Zakk Wylde, tadelete aber immer wieder die Location, welche z.B. schon zu Beginn der Spielzeit von BLACK LABEL SOCIETY kein Bier mehr ausschenken konnte. In der Prinzenbar war nur ein Mitarbeiter während der Spielzeit von BLS hinter dem Tresen und man wartete gut 20-30 Minuten, um auch nur einmal eine Cola zu bekommen.

Mein Fazit des Abends:

Ein toller musikalischer Querschnitt aus diversen BLACK LABEL SOCIETY-Alben, ein wirbelnder und grandios spielender Zakk Wylde und ein Hamburger Publikum, das trotz diverser Defizite innerhalb der Location Haltung bewahrte und trotzdem seine „Wilden“ auf der Bühne feierte und mächtig abging. Abzugspunkte gab es für die Saunalandschaft des Docks.

Hamburg heißt BLACK LABEL SOCIETY jederzeit herzlich willkommen, aber dann bitte in der guten alten Markthalle, wie es zuvor geplant war.

/Stefanie

Fotos findet Ihr hier in der Galerie…



PARKWAY DRIVE CLUBSHOW

Posted by joel On März - 26 - 2018

Das Lido in Berlin war das erste der drei sehr familiären Klubshowgigs von PARKWAY DRIVE. Am Dienstagmittag gab die Band via Facebook bekannt, sie spielen sehr streng limitierte Klubshows in Deutschland. Jeweils zwei Tage vorher gibt die Band bekannt, wo gespielt wird. Schon am Dienstag wurde dabei das Lido in Berlin bekanntgegeben. Gestern war es dann soweit. Metal-Impressions war fßr Euch live dabei.

Pünktlich um 12:00 Uhr am Dienstag gab die Band über die Sozialmedia Plattform Facebook bekannt, dass sie am Donnerstagabend ein exklusives Konzert vor 800 Fans in Berlin spielen werden. Mit dabei die englische Hardcore-Punk-Band POLAR. Schon um 16.00 Uhr standen die ersten Fans vor dem kleinen Klub in Berlin und warteten auf den Einlass, um ihre Lieblingsband wie auf der Veranstaltung beschrieben „close and personal; no barriers just pure mosh!“ von vorne zu sehen. Um kurz nach 19.00 Uhr hatte das Warten für die Fans dann endlich ein Ende.

Kurz nach dem Einlass begann pĂźnktlich um 19.30 Uhr die Band POLAR ihr Set zu spielen und heizten den bis zum Rand gefĂźllten Klub ordentlich ein. Mit ihren energiegeladenen Texten und harten Riffs kamen auch nach kurzer Zeit schon die ersten Moshpits des Abends zustande. Auch der eine oder andere Crowdsurfer fand seinen Weg bis auf die BĂźhne.

Nach einem kurzen Umbau der BĂźhne war es dann soweit. Das Licht wurde verdunkelt, das Intro zum neuen Song ‘Wishing Wells’ wurde eingespielt. Die Fans begannen,  den Text laut vorzusingen. Ein absoluter Gänsehautmoment fĂźr alle Fans und auch die Band. Gemeinsam setzte man das zum Refrain an und es wurde zusammen gesungen.

Mit dem Worten „You are unbeliveable crazy!“ sprach Frontmann Winston McCall zu den glücklichen Ticketbesitzern in Berlin. Durch den engen Kontakt ohne jegliche Schutzgitter vor der Bühne waren die Fans noch näher an ihren Stars dran, als sie es sich jemals erträumt hatten.

Fotos von Joel Villwock (metal-impressions)

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Hamburg Indoor Summer 2018

Posted by Stefanie On März - 16 - 2018

28958371_1767327019973153_5478366997839536422_nAm 15.09.2018 wird es rockig und glitternd bunt in der Markthalle in Hamburg. LaSy GbR, Deaf Forever, Rock It!, Hardline und Plattenkiste präsentieren einen Summer Indoor Abend mit fünf Rockbands aus Schweden, Großbritannien und Deutschland.

Headliner des Abends ist die schwedische Band TREAT, die einen Tag zuvor (also am 14.09.2018) ihr aktuelles Album verÜffentlichen wird und somit erstmalig diese Songs live beim Summer Indoor 2018 dem Hamburger Publikum präsentieren wird. TREAT bereichern seit 1981 die Hardrockszene. Mitte bis Ende der 80er Jahre war ihre erfolgreichste Zeit, in der Hits wie z.B. `Ready for the Taking´ oder aber auch `World of Promises´ entstanden. 1993 trennte sich die Band um 2005 festzustellen, man wolle wieder zusammen den musikalischen Weg gehen. 2006 präsentierten sie sich dann wieder live beim Sweden Rock Festival. Zuletzt verÜffentlichten sie im Jahre 2016 ihr Album `Ghost Of Gracelands´, welches absolut stark daher kam. Insofern darf man sich auf das im September erscheinende Album freuen und auf ein Greatest Hits Special der Band beim Summer Indoor in Hamburg.

Als weiteres Highlight des Abends kßndigen sich THE POODLES aus Schweden an. Diese Band grßndete sich im Jahre 2005 und brachte nun am 28.01.2018 ihr siebtes Album `Prisma´ auf den Markt. Anlass genug auf ihrer am 16.03.2018 beginnenden Tour in Hamburg Halt zu machen und einige Songs ihres neuen Babies auch mal den Hanseaten zu präsentieren.

CHRASHDĨET lassen an diesen Abend sicherlich die Damenwelt durcheinander bringen. Jung, sexy und vor allem musikalisch on top zeigen sich die Schweden in der Hansestadt. Die im Jahre 2000 gegründete Glam-Sleaze-Rock-Band spielten bereits als Vorband namenhafter Bands, wie Mötley Crew, Ozzy Osbourne, Crucified Barbara oder aber Hardcore Superstar. Unsere Batsy vom Metal Impressions Magazine interviewte erst kürzlich die Band, die 2017 mit Gabriel Keyes gesanglich neu besetzt wurde. Von daher freuen wir uns, die schwedischen Hotties nunmehr auch live genießen zu können.

Aus den United Kingdom reisen die sechs Mannen von VEGA zum Indoor Summer 2018. Eine Premiere sozusagen, denn es ist ihr allererstes Konzert in Deutschland. Im Mai 2009 formierte sich diese Band und verÜffentlichte bisher vier Alben. Ihr fßnftes Album erscheint am 11.05.2018. Die britische Melodic-Rockband erinnert stellenweise an Def Leppard. Sie präsentieren an diesem Abend einen Querschnitt ihrer bisherigen musikalischen Reise. Man darf gespannt sein.

Und last but not least kommen wir zu den Lokalmatadoren des Abends. NIGHT LASER aus Hamburg dürfen bei einem solch buntem Rockevent natürlich nicht fehlen. Wir durften sie erst kürzlich in Hamburg live unter die Lupe nehmen und sie rocken mal so richtig gut. Außerdem darf nur so viel der Damenwelt und denjenigen verraten werden, die bisher diese Hamburger Band noch nicht live erleben durfte: Es wird heiß und gerade auch Sänger, Benno Hankers, verliert von Song zu Song ein Kleidungsstück mehr. Also Damenwelt: Auch hier aufgepasst. Geile Rockmusik mit 4 bunten Candies dazu !

Early Bird Tickets erhältlich bis 15.04.2018 fßr 32,00 Euro zzgl. Gebßhren.

Danach erhältlich als Fanticket bei der Plattenkiste Hamburg fßr 39,00 Euro zzgl. Gebßhren! https://www.facebook.com/Plattenkiste/

Außerdem bekommt Ihr Tickets bei Eventim unter http://eventim.de/tickets/

METAL ATTACK VII

Posted by Paola On März - 13 - 2018

26952285_1825458470806295_4685925629987384077_o-225x300Am Samstag, den 03. März 2018, war es soweit: Es war Zeit für das METAL ATTACK VII im Doubles Starclub in Donauwörth. Ich wurde  von den BAVARIAN METALHEADZ, dem „Verein zur Förderung und Erhalt des Heavy Metal und Hard Rock in Bayern“ eingeladen. Da geht man dann doch gerne hin.

Zur Location: Ich war das erste Mal im Doubles und war gleich total begeistert. Beschreiben kann man diese Location eher schlecht, man muss sie erleben. Leopardenmuster zieren die Wand, Glitzervorhänge hier und dort und das Heck eines abgeschnittenen Cadillacs an der Wand. Dies sind einige Impressionen, die man dort zu sehen bekommt. Kommt man in den Club, begrüßt dich gleich herzlich das freundliche Barpersonal. Ein Billardtisch lädt ein, eine Runde mit den Kumpels zu spielen, aber es gibt auch genug Platz, um sich gemütlich hinzusetzen und zu unterhalten. Wenn man jedoch die Treppen herunter geht, ist man sofort in einer anderen Welt: Diskokugeln an den Decken, eine weitere Bar und viele viele Lichter. Nicht zu vergessen: die Bühne. Der Sound ist gewaltig. Man sollte erwähnen, dass der „Konzertraum“ unten nicht groß ist, man braucht jedoch trotzdem keine Angst haben, dass einem das Trommelfell platzt. Sehr gut alles aufeinander abgestimmt. Wirklich sehr angenehm. Ein weiterer großer Vorteil: Auch als kleiner Mensch sieht man die Live-Acts sehr gut.

Nun aber zu den Bands des Abends:28577664_2058515157508984_7519303642877263872_o

STEEL MESSIAH erÜffneten den Abend und heizten gleich mal ordentlich ein. Mit ´Dead or alive`,  ´Blood On Ice` oder ´Motorcycle Maniac` brachten sie das Doubles zum Beben. Unterstßtzt wurden STEEL MESSIAH an diesem Abend von dem Bassisten der Band DEMONS DREAM (die ihr ja schon bereits aus meinem Interview kennt) und deren Gitarristen. Es war eine klasse Show. Heavy Metal vom Feinsten. Als kleines Extra gab mir der Sänger noch eine CD mit, die ich euch baldmÜglichst vorstellen mÜchte.

28471609_2058517164175450_5944694973474537472_oLIQUID STEEL war die zweite Band des Abends. An dieser Stelle erwähne ich mit Begeisterung, dass sie ihre Wurzeln – so wie ich auch – in Österreich hat!
´Kingdom of Silence` war alles andere als leise, ´Starrider` animierte zum Mitsingen und ´Scream in the night` brachte die Fans zum Headbangen.
´Midnight Chaser` gefolgt von ´Fright Night` und ´Samurai`, ´Fire In The Sky` und ´Hiroshima` – LIQUID STEEL gehĂśren wirklich auf die große BĂźhne.
´Blitzkrieg`, ´Speed Demon` und ´Liquid Steel` waren die letzten drei Songs für diesen Abend. Die Fans dankten jubelnd unter lautem Klatschen und den „Horns of Metal“. Es war wirklich ein toller Auftritt.

Nun zum Hauptact des Abends: IRON THOR.

Erst dachte ich, als ich oben mit einer Freundin an der Bar saß, dass mir jemand etwas in meine Cola getan hatte, da ich plötzlich überall Männer oben ohne sah, die mit Hammern und Schwertern herumliefen.
Meine Freundin bestätigte mir jedoch, dass sie diese Männer ebenfalls sah. Also war ich beruhigt und nahm die Verfolgung auf.

28783302_2058512200842613_2134160517713887232_oJa, es waren tatsächlich IRON THOR!
Eine unglaubliche Show, die man besser nicht verpassen sollte.
´Let the blood run red` startete die Show, ´Lazer Eyes´ hypnotisierte das Publikum und ´Keep The Dogs` brachte die Fans zum Ausrasten.
Das Manowar-Cover ´THOR The Powerhead` war das Highlight der Show, gefolgt von ´Thunder On The Tundra`.

Alles in allem ein gelungener Abend in einer super coolen Location.

Support the Underground, Leute. Ich kann es nicht oft genug sagen!

Danke an Metal_Imp fĂźr die Fotos!

STEEL PANTHER Stuttgart

Posted by Paola On März - 5 - 2018

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Zwar schon ein Weilchen her, aber dennoch mĂśchte ich Euch vom Konzert von STEEL PANTHER am 08.02.2018 im LKA Longhorn in Stuttgart berichten.

Die STEEL PANTHERS waren auf ihrer “Lower The Bar Tour”. Eigentlich sollte dieses Konzert in der Porsche Arena stattfinden, wurde jedoch kurzfristig verlegt in das LKA und somit war es an diesem Abend dort gerappelt voll.

Special Guest war die Band FOZZY. Vielleicht kennt der eine oder andere den Sänger dieser Band. Hierbei handelt es sich um keinen Geringeren als den Starwrestler Chris Jericho.

FOZZY leisteten fßr STEEL PANTHER bereits eine klasse Vorarbeit und heizten schon einmal Publikum und Räuimlichkeiten ein. Man konnte kaum still stehen bei `Judas´, `Sin and Bones´ oder dem ABBA-Klassiker
`SOS´. Wirklich sehr gut dieser Auftritt.

Ohne VerzĂśgerungen kamen dann endlich die Headliner. STEEL PANTHER betraten die BĂźhne und das weibliche Publikum zeigte bereits ihre Emotionen – die eine mehr, die andere weniger.
Es folgte wahrlich eine Glam-Metal Show der 80er-Jahre vom Feinsten. Viel nackte Publikumshaut konnte man an diesem Abend sehen. Sicherlich auch immer wieder eine Freude fĂźr die Band.

Mit ihrem Song `Eyes of a Panther´ erÜffneten sie ihre Show. Weiter ging es mit `Goin in the Backdoor´ und `Crazy Train´ (einer Ozzy Osbourne Covernummer).
Die Fans rasteten total aus. Es war eine große  bunte Party und alle Besucher schienen begeistert und sangen lauthals all die ihnen bekannten Songs der Panther mit.
Es folgten noch `Asian Hooker´,  `Tomorrow Night´ oder auch `Wasted too much Time´ (bei diesem Song hatte ja bekanntlich die Band STONE SOUR mitgewirkt). Umso später es wurde, umso wilder wurde es und eigentlich wartete jedes Groupie Girl auf den einen besonderen Song. Kenner der Steel Panther Konzerte wissen, dass nun `17 Girls in a row´ folgte.

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Und natĂźrlich holten Michael, Satchel, Stix und Lexxi 17 heisse halbbekleidete Mädchen auf die BĂźhne. Tja Leute, was soll ich Euch sagen. 17 heisse Mädels sprangen auf die BĂźhne und ratet mal wer unter diesen 17 Girls war? Ich selbst – natĂźrlich immer noch angezogen – dennoch sexy durfte ich mit auf die BĂźhne. Wie geil war das denn? Das machte diesen Abend fĂźr mich zu einem absolutem Highlight. Es wurde weiter tanzend gefeiert und die 17 SchĂśnheiten tanzten noch weiter zu `Gloryhole´.

Fazit dieses Abends: STEEL PANTHER wissen  sich selbst nicht allzu zu ernst zu  nehmen. Das ist das, was ihre Shows dann letztendlich glitzernd bunt und spaßig macht.
Bei diesen Konzerten gibt es halt Musik und gute Songs, aber im Vordergrund steht natßrlich eine bombastische Hair-Metal-Party.

ROCKHARZ 2018

Posted by Stefanie On Februar - 14 - 2018

Flyer_2-18Nun dauert es nicht mehr lange. Noch knapp 5 Monate sind es und die Rock- und Metalheads scharren schon mit ihrem Schuhwerk, um endlich wieder nach Ballenstedt zum ROCKHARZ Festival zu pilgern und natĂźrlich um dort die Teufelsmauer zu erklimmen.

Über die Jahre ist das Rockharz zu dem geworden, was es heute ist. Und das wäre? Tja, fragst Du Fans des Festivals bekommst du als Antwort häufig, das Wort „FAMILIÄR“ um die Ohren. Und so ist es auch. Das ist es, was das Rockharz ausmacht. Jedes Jahr tolle namenhafte Bands und das mit einer Besucherzahl im letzten Jahr von 15.000. Und während andere Festivals die letzten Jahre im Regen versanken, konnte das Rockharz meist mit trockenem Himmel und Sonne punkten. Die Lage in Ballenstedt, auf einem kleinen Flugplatz, mit Blick auf die Teufelsmauer, ist schon wirklich wunderschön und auch die Anreise in den Harz erfreut. Nennen wir es einen kleinen Urlaub mit Festivalfeeling.

Bands aus dem Rock- und Metalbereich oder aber auch die eine oder andere Gute-Laune-Band oder Gothic-Band lassen auch das Publikum bunter wirken. Kurze Wege zwischen Camping- und Festivalarea sind ein großer Pluspunkt dieses Festivals und auch die Auswahl an Food- und Getränkeständen ist wirklich vielfältig. Irgendwie fehlt es an nichts. Ein großer gemütlicher Biergarten mit Schatten spendenden Sonnenschirmen und bequemen großen Holzbänken lädt ein zum rasten. Wer hier vor der Bühne noch im Gras liegend der Musik lauschen möchte, kann auch dies noch beim Rockharz. Von der ersten Sekunde an fühlt man sich beim Rockharz willkommen. Vom freundlichen Security bis hin zur netten Pommes-Verkäuferin, überall scheint gute Stimmung zu sein.

Solltet Ihr keine Lust haben, Euer Zelt mitzunehmen und mĂźhevoll aufzubauen, so bietet das Rockharz das “Mein-Zelt-steht-schon” (https://www.mein-zelt-steht-schon.de/Zelte-mieten/harz/) oder aber auch kleine anzumietende HolzhĂźtten mit einem Bett, die unmittelbar neben dem Festivalgelände aufgebaut sind. Euer Auto darf ebenfalls direkt neben dem Zelt stehen. Dies ist ja mittlerweile bei vielen anderen Festivals nicht mehr mĂśglich. Auch hier Daumen nach oben fĂźr das Rockharz.

Da das Rockharz nun in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, findet sich schon jetzt ein sagenhaftes Billing. Derzeit zählen wir 43 Bands. Man kann aber sicher sein, vergleichen wir einmal das Vorjahr mit 55 Bands, dass noch das eine oder andere KrÜnchen zum Jubiläum oben druff kommt. Bislang bestätigt wurden:

AHAB / ALESTORM / AMARANTHE / AMORPHIS / ANNISOKAY / AVATARIUM / BATTLE BEAST / CANNIBAL CORPSE / CELLAR DARLING / CREMATORY / DIABLO BLVD / DIE APOKALYPTISCHEN REITER / EISBRECHER / EISREGEN / ENSIFERUM / EQUILIBRIUM / ERDLING / EXODUS / FINNTROLL / GLORYHAMMER / GOD DETHRONED / GRAILKNIGHTS / HAMMERFALL / I´LL BE DAMNED / IN FLAMES / KNORKATOR / KREATOR / LETZTE INSTANZ / MR. HURLEY & DIE PULVERAFFEN / NANOWAR OF STEEL / NOTHGARD / ABSCURITY / PARADISE LOST / POWERWOLF / PRIMAL FEAR / SCHANDMAUL / SERENITY / SKALMÖLD / SKYCLASS / SODOM / THE OTHER / TROLLFEST / WALKING DEAD ON BROADWAY

Das Rockharz-Ticket gibt es zu einem Preis von 102,80 Euro unter https://shop.rockharz-festival.com/rockharz-2018-festivalticket.html

Weitere Information und News findet Ihr direkt auf der Website des Rockharz Festivals: http://www.rockharz-festival.com/

Seid also unbedingt mit dabei wenn es wieder heisst: ROCKT DEN HARZ !!!