METALACADEMY

Posted by Radu On April - 2 - 2019

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Einmal im Leben auf der B├╝hne stehen, mit seinen Kumpels jammen oder einfach mal die Songs seiner pers├Ânlichen Helden nachspielen? Es gibt viele Gr├╝nde Gitarre zu lernen und noch viele Alben, die noch geschrieben werden wollen. Wie bringt man sich allerdings am besten Gitarre Spielen bei? Heutzutage gibt es zwar viele YouTube Videos und Online Akademien, allerdings geht bei der individuellen Betreuung nichts ├╝ber den old school Gitarrenlehrer. Dass er dabei Mentor, Berater und Kumpel sein kann, der auf seinen Sch├╝ler individuell eingehen kann, verr├Ąt Bj├Ârn von der METALACADEMY.

Hallo Bj├Ârn , erz├Ąhl uns doch zu Anfang f├╝r die Leser, die Metalacademy noch nicht kennen, etwas ├╝ber dich und deine Arbeit.

Hallo. Die MetalAcademy ist eine Musik- und Bandschule. Ich unterrichte hier das Fach Gitarre mit der Spezifikation auf Rock und insbesondere Metal. Willkommen ist jeder vom Anf├Ąnger bis zum Fortgeschrittenen, der sich entwickeln m├Âchte. Als MetalAcademy habe ich die Vision Sch├╝lern das musizieren zu lehren und nicht einfach nur nach einem Schema X das Gitarre spielen beizubringen, wie es leider heute immer noch an vielem Musikschulen praktiziert wird. Der Gitarrenunterricht muss meiner Meinung nach so individuell gestaltet werden wie der/die Sch├╝ler/-in ist.

Bands k├Ânnen in der MetalAcademy in Erfahrung bringen wie sie sich am besten organisieren und strukturieren und wie sie einfache Marketinginstrumente f├╝r sich zu eigen machen, um beispielsweise ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und mehr Leute zu ihren Konzerten zu ziehen. Das Bandcoaching ist nicht als rein musikalisches Coaching zu sehen, sondern vielmehr als betriebswirtschaftliches Coaching. Eine Band sollte sich daher mehr als Unternehmen verstehen, wenn sie konkrete Ziele haben, die sie erreichen wollen. Diese Ziele arbeiten wir gemeinsam aus und ich zeige Ihnen den roten Faden auf.

Wann kam bei dir der Wunsch auf, andere Leute zu unterrichten und wie hat sich das bei dir (im Laufe der Jahre) entwickelt?

Nk├Ârn2Der Wunsch Leute zu unterrichten geht mehr als 12 Jahre zur├╝ck. Damals hatte ich im Abendgymnasium das Abitur nachgeholt und habe mich auf die Aufnahmepr├╝fung an der Universit├Ąt vorbereitet. W├Ąhrenddessen habe ich schon die ersten Sch├╝ler unterrichtet, Der Wunsch kam auf, weil ich im Zusammenhang mit der Aufnahmepr├╝fung selbst nach Jahren wieder Unterricht genommen hatte und sehr viel Spa├č beim Lernen hatte. Ich wollte unbedingt mein Wissen weiter geben und andere sehen wie sie sich durch mich entwickeln. Zu unterrichten hat mir immer gro├čen Spa├č gemacht.

Des Weiteren will ich dazu beitragen, dass sich die akademischen Musiker von ihrem Standpunkt bewegen. Es mag sein, dass die h├Âchste Kunst der Musik in der klassischen Musik und meinetwegen auch im Jazz vorzufinden ist, aber was wollen denn die Sch├╝ler? Meiner Meinung nach reicht es nicht aus jede Musikrichtung zu verstehen und in Ans├Ątzen erkl├Ąren zu k├Ânnen. Wer vermitteln will, der muss auch verstehen was dazu geh├Ârt und das bedarf der Spezialisierung. In allen Bereichen wird spezialisiert, aber in der Musik viel zu wenig.

Da mir privat Metal am besten gef├Ąllt und ich der ├ťberzeugung bin, dass dies einfach ein l├Ąngst ├╝berf├Ąlliger Schritt der Zeit ist, unterrichte ich Metal- und Rockgitarre. Weil ich glaube, dass es das ist was die Leute heute lernen wollen und nicht klassische Musik oder Jazz.

Wie kam es zu der Idee, die Metalacademy zu gr├╝nden?

Die Idee zur Gr├╝ndung der MetalAcademy geht weit zur├╝ck. Ich wei├č nicht genau wann mir diese Idee zum ersten Mal kam, aber Grundgedanke war der, etwas zu machen, dass es so noch nicht gibt.

Zum einen die Betriebswirtschaft mit der Musik innerhalb einer “Schule” zu verbinden und insbesondere Bands, aber auch Einzelmusiker, den Blick auf das Gro├če-Ganze zu er├Âffnen.
Auf der anderen Seite einen Musikunterricht zu gestalten, wie es ihn so noch nicht gibt, n├Ąmlich spezifiziert auf ein Genre und immer mit einem konkreten Ziel vor Augen, damit der Sch├╝ler auch erkennt warum er gerade diese ├ťbung macht und nicht die Skalen aus dem Buch auswendig lernt, oder einen Song ├╝bt den der Lehrer gut findet.

Aus meiner eigenen Erfahrung wei├č ich, dass es sehr viele Bands und Musiker gibt die z.B. zu F├╝nft in ihrem Proberaum stehen, Songs gemeinsam komponieren, der Meinung sind sie m├╝ssten mindestens zweimal in der Woche Proben um ihre Setlist auszubauen, mindestens 1 Konzert im Monat spielen wollen und sich jedes Mal nach dem Gig fragen: “Wieso waren wieder nur die gleichen Leute da?” Wem das so gef├Ąllt -super! Wer mit seiner Musik aber weiter m├Âchte und Ziele hat, und wenn es nur darum geht mal in einer anderen Stadt aufzutreten, der sollte den Blick ├╝ber den Tellerrand wagen. Dabei m├Âchte ich helfen und habe das Bandcoaching entworfen.

Jeder von uns Musikern kennt das: Ein Jazzer kann eventuell etwas Metal spielen, aber er klingt dabei wie ein Jazzer und ein Metaller kann vielleicht Jazz spielen, klingt dabei aber immer noch wie ein Metaller. Die meisten Lehrer gestehen sich dies aber nicht ein, drum unterrichten sie alles. Ich pers├Ânlich kann einem Sch├╝ler kein Jazz beibringen, weil ich es nicht f├╝hle. Allein mein Saitenanschlag wird niemals nach Jazz klingen und deswegen unterrichte ich schnelle, harte Musik. Weil’s halt geiler ist.
Der Unterricht verl├Ąuft in der MetalAcademy nicht steif nach einem Buch oder einer Vorgabe. Der Sch├╝ler setzt die Ziele und damit bestimmt der Sch├╝ler den Unterricht. Er lernt das was er braucht und deswegen gibt es in der MetalAcademy f├╝r jeden Sch├╝ler einen individuellen Lehrplan – adressatengerecht und zielgerichtet.

Mit diesem Aufbau und der Sehnsucht etwas zu arbeiten, dass mich erf├╝llt, hat sich dann die Idee zur Gr├╝ndung der MetalAcademy gefestigt

Dein Unterricht versteift sich nicht nur auf den Metalstil, sondern bezieht auch noch andere Richtungen mit ein. Wie wird die Dynamik des Metal mit den anderen Techniken vermittelt?

Zu aller erst ist es wichtig zu wissen wo der/die Sch├╝ler/-in hin m├Âchte, was er/sie mit dem Spielen der Gitarre verbindet sowie auch welche Vorkenntnisse gegeben sind und welche Bands er/sie h├Ârt.
Der Sch├╝ler steht bei mir im Vordergrund, deshalb wird auch nur gelehrt was gelernt werden will. So ist die Motivation doch am gr├Â├čten.

Auf meiner Homepage werbe ich explizit f├╝r Rock- und Metalmusik. Die beiden Richtungen umfassen sehr viel und sind gleichzeitig sehr verwandt. Der Unterrichtsstoff ist aber sehr individuell. Wer zu mir kommt, um Punk mit seiner Gitarre zu spielen, dem zeige ich was daf├╝r n├Âtig ist. Kommt eine Sch├╝lerin zu mir, um Classic-Rock-Gitarre zu lernen, dann zeige ich ihr die wesentlichen Merkmale daf├╝r. Habe ich einen Sch├╝ler der ausschlie├člich Black Metal spielen m├Âchte, dem zeige ich selbstverst├Ąndlich was die Charakterz├╝ge dessen sind.

GuitarEgal, welche Richtung es ist das Instrument bleibt dennoch das Gleiche. Wir spielen daher Skalen, Songs, ├ťbungen und lernen Noten, Intervalle und alle technischen sowie stilistischen Mittel die n├Âtig sind, um dem Sch├╝ler ans Ziel zu bringen. Da muss man dann eben im Endeffekt unterscheiden was der Sch├╝ler braucht um an sein Ziel zu kommen. Das ist eben ein wesentlicher Bestandteil, worin sich die MetalAcademy von konventionellen Musikschulen unterscheidet. Gehe ich mal von meiner eigenen Erfahrung aus: Ich habe an einer st├Ądtischen Musikschule gelernt. Ich wollte harte Musik spielen, mein Lehrer war ein Blueser und wir sind zwei Jahre lang ein Lehrbuch durchgegangen mit dem ich Beatles, die Rolling Stones und Co. gespielt habe. Nichts gegen diese Bands, aber f├╝r den Unterricht war es nicht adressatengerecht. Nach diesen zwei Jahren erw├Ąhnte ich das Solospiel und wir nahmen wieder nur ein Buch zur Hand und klinperten wahrlos jegliche Licks von diversen Interpreten runter. Das war dann auch nicht sehr zielf├╝hrend.

Zudem wurde mir sp├Ąter von vielen Sch├╝lern gesagt, dass ihre vorherigen Lehrer sich viel zu gerne selbst spielen geh├Ârt haben. Sie wurden kaum unterrichtet, sondern die Lehrer waren in ihrer spielerischen Selbstverliebtheit so gefangen, dass es mehr darum ging Anerkennung vom Sch├╝ler zu ernten. Ich schweife ab, Entschuldigung. *lacht* Was ich sagen m├Âchte ist, dass ich in dem Unterricht ganz universell mit den Sch├╝lern verfahre und das bezieht sich eben auch auf die Genre die der oder die Sch├╝ler/-in lernen m├Âchte. Es ist wichtig sich auf den Sch├╝ler einzulassen und daraus resultiert dann auch das didaktische Material f├╝r den Sch├╝ler.

Auf deiner Seite schreibst du dass, sich dein Unterricht von den anderen abhebt, indem du auf die individuelle Situation deiner Sch├╝ler eingehst. Gibt es da ein Grundkonzept, wird ein individueller Plan erstellt oder wie l├Ąuft es konkret ab?

Nat├╝rlich gibt es ein Grundkonzept. Zun├Ąchst lernt man sich in der Probestunde etwas kennen. Daraus ergibt sich dann auch das Ziel des Sch├╝lers. Anhand des Ziels, schreibe ich dann einen individuellen Lehrplan. Dieser Lehrplan ist so flexibel gestaltet, dass kein Druck entstehen kann, d.h. also wir legen keine Meilensteine fest, die ab Tag X erf├╝llt sein m├╝ssen. Dennoch muss der Sch├╝ler nach jeder Stunde das Gef├╝hl haben “heute habe ich DAS gelernt” oder zumindest besser verstanden. Der Plan beinhaltet im Wesentlichen das didaktische Vorgehen, also bildet den roten Faden. Das methodische Vorgehen ergibt sich mit der Zeit, da man erst noch heraus finden muss, was f├╝r ein Lerntyp der Sch├╝ler bzw. die Sch├╝lerin ist.
Hier ergibt sich dann auch das haupts├Ąchliche Alleinstellungsmerkmal der MetalAcademy im Gitarrenunterricht, denn eine st├Ądtische Musikschule kann nicht f├╝r jeden Sch├╝ler einen individuellen Lehrplan schreiben. Der Verwaltungsaufwand und die Kosten w├Ąren viel zu gro├č. Die Pl├Ątze an der MetalAcademy sind hingegen sehr begrenzt, was mir eine viel gr├Â├čere Dynamik erm├Âglicht.

Was passiert w├Ąhrend einer Probestunde?

Bei der Probestunde geht es haupts├Ąchlich darum sich kennen zu lernen und heraus zu finden, ob man sich sympathisch ist und wie man im Folgenden den Unterricht gestalten k├Ânnte. Vielen Sch├╝lern muss man dar├╝ber hinaus noch diverse ├ängste nehmen, die sich irgendwann mal eingeschlichen haben. Viele Leute haben z.B. Angst Noten lernen zu m├╝ssen. Da sage ich dann immer: “Wir k├Ânnen ohne Noten verfahren, leichter w├Ąre es aber mit Noten” und “bisher hat es bei mir jeder ohne Probleme gelernt”. Ich verstehe nicht woher diese Angst kommt.

Dann geht es noch darum die Vorkenntnisse auszuloten, was gar nicht so leicht ist. Da muss man schon viel Fragen und im Nachgang trotzdem Korrekturen vornehmen.

Wir machen dann etwas neues f├╝r den Sch├╝ler. Auf diese Weise kann ich mir dann z.B. auch schon die Haltung ansehen. Bei fortgeschrittenen Gitarristen kommt die Spieltechnik hinzu.
Zwischendurch sprechen wir nat├╝rlich viel ├╝ber Musik im allgemeinen, Bands und was der/die Sch├╝ler/-in sonst so macht.

Zum Schluss wird das weitere Vorgehen besprochen.

Du hast selbst auch Gitarrenunterricht genommen; welche Aspekte sind dir beim Lernen besonders wichtig gewesen und in wie weit hat die Chemie zwischen Lehrer und Sch├╝ler Auswikrungen darauf?

Ich wei├č, dass die Chemie zwischen Sch├╝ler und Lehrer enorm wichtig ist. Lernen kann man am besten wenn man Spa├č dabei hat und wer Spa├č hat, ist sich auch eher sympathisch.
Gl├╝cklicherweise habe ich mich bisher mit all meinen Gitarrenlehrern gut verstanden.

Abgesehen von dem Spa├č daran etwas neues zu lernen, war mir immer wichtig, dass es mich auch spielerisch weiter bringt. Das setzt auch voraus, dass ich als Sch├╝ler mehr spiele als der Lehrer, denn wie will er mich denn korrigieren bzw. wie kann ich mich verbessern, wenn der Lehrer die meiste Zeit spielt und/oder erz├Ąhlt.
Zudem war mir immer wichtig, dass der Lehrer mich inspirieren kann und das geht halt nur, wenn ihm die Musik gef├Ąllt, die mir auch gef├Ąllt. Hier kommt dann wieder die Chemie zwischen Sch├╝ler und Lehrer zum tragen.

Was denkst du ├╝ber Online-Gitarrenunterricht?

In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung ist es sicherlich ein erforderlicher Schritt den dieser Markt er├Âffnet. Auch viele Unternehmen bieten heute online Training on the job an. Das bietet viele Vorteile f├╝r die Unternehmen. Beispielsweise werden die Mitarbeiter geschult, Unternehmen sparen sich die Raumkosten und oft sind auch die Dozentenhonorare niedriger, da diese keine Anfahrtskosten haben. Bezogen auf den Gitarrenunterricht muss man sich zuerst mal konkret das Medium Internet anschauen und welche Software ggf. daf├╝r bereit steht. Da muss man dann zwischen live-Unterricht und Videokurse unterscheiden, wo du dir als Sch├╝ler nur eine Lektion nach der anderen ansiehst. F├╝r den live-Unterricht gibt es nur wenige Programme die es erm├Âglichen via Videotelefonie zu unterrichten und diese sind daf├╝r nicht konkret ausgelegt. Hinzu kommt, dass beide Seite sehr stark von der Internetverbindung abh├Ąngig sind und wenn sich das Internet aufh├Ąngt leidet massiv die Qualit├Ąt des Unterricht. Au├čerdem hast du als Lehrer nur eine gewisse Zeit f├╝r den Sch├╝ler, w├Ąhrend der n├Ąchste Sch├╝ler schon in den Startl├Âchern auf dich wartet. Ein weiteres gro├čes Manko sehe ich in der Bildqualit├Ąt. Selten hat man die optimale Ausleuchtung und den Bildfluss, der ben├Âtigt wird um als Lehrer zum Beispiel die Gitarrenhaltung des Sch├╝lers ad├Ąquat zu bewerten. Zudem kann es Latenzen geben, so dass man als Lehrer gar nicht beurteilen kann, ob der Sch├╝ler gerade auf dem Punkt spielt. Wie gestaltet man also so einen online Gitarrenunterricht, um diese Negativeinfl├╝sse zu vermeiden? F├╝r mich ist das aktuell g├Ąnzlich ausgeschlossen, denn ich m├Âchte meinen Sch├╝lern einen qualitativen Unterricht bieten. Sch├╝ler brauchen die Korrektur und die kannst du als Lehrer nur von Angesicht zu Angesicht gew├Ąhrleisten. Aus diesem Grunde sind auch Videokurse f├╝r mich g├Ąnzlich ausgeschlossen. Wenn ich als Lehrer nicht genau sehe und h├Âre was der Sch├╝ler macht, kann ich darauf auch nicht eingehen. Das sind dann am Ende die Sch├╝ler die den Kurs frustriert abbrechen, weil sie niemand korrigiert hat und sie auf ihre Fehler aufmerksam gemacht hat. Abweichend betrachte ich das wenn es um reinen Theorieunterricht geht, oder wenn der Sch├╝ler entsprechend fortgeschritten spielt und nur leichte Hilfestellungen ben├Âtigt. Auch kleine online-Workshops halte ich f├╝r m├Âglich. Ich halte das Thema Online-Unterricht aber definitiv stark im Fokus, da sich daraus auch gro├če Vorteile ergeben k├Ânnen. Ich m├Âchte nicht ausschlie├čen, dass es die MetalAcademy auch mal als Online-Unterricht geben wird. Geplant ist es in Zukunft aber nicht.

Welche Bands haben dich am meisten inspiriert und warum?

Ich glaube die absolut inspirierenste Band ist f├╝r mich seit sehr sehr langer Zeit Opeth. Ich kenne keine zweite Band die vielseitiger ist und mehr einfach nur das macht was sie gerade will. Ich finde das ├Ąu├čerst sympathisch. Was mich an Opeth so inspiriert ist, dass sie in gewisser Weise meinem eigenen Gitarrenstil unglaublich nah kommen und gleichzeitig immer wieder neue Elemente einbringen, auf die ich selbst nicht gekommen w├Ąre.

Was mich aber damals u.a. zum Gitarre spielen gebracht hat war Slash. Wer ist vorher auf einem Fl├╝gel gestiegen und hat ein Solo gespielt, dass so unbeschreiblich melodi├Âs war wie kein zweites, oder stand allein in der W├╝ste und hat die Rebellion und Musik verk├Ârpert wie kein anderer?
Ich war nie ein riesen Guns’n'Roses Fan, aber bei dem Gedanken daran, kriege ich heute noch eine G├Ąnsehaut. *lacht* Ich musste einfach Gitarrist werden!

Gary Moore ist und bleibt meine Nummer 1. Niemand hat je so viel Melodie, Technik und Gejammer in Einklang gebracht wie er und mit so viel Gef├╝hl gespielt. Ansonsten sind es wohl all die gro├čen Bands die jeden von uns Metallern inspiriert haben: Metallica, Iron Maiden, Dream Theater, AC/DC, etc. Ich mag auch viele “moderne” Bands wie Arch Enemy, Wintersun, Dragonforce, Children of Bodom usw.

Gib mir ein Bier und ich f├╝hre diese Liste unendlich fort -

Savatage, Conception, Racer X, Mr. Big, Eddie Van Halen, Steve Vai…

…oder zwei -

Orden Ogan, Gloryhammer, Insomium -

Ich pers├Ânlich unterscheide da lieber in Musik und alles andere.
Ich denke aber ich habe hiermit so grob die wichtigsten Bands/Musiker genannt.

Als Metalfan: wo kann man dich auf der freien Wildbahn (Konzerte, Festivals) treffen, wenn du mal nicht unterrichtest?

Bj├ÂrnIm Moment muss ich ehrlich gestehen ist es recht unwahrscheinlich mich auf einem Festival zu sehen. Ich konzentriere mich aktuell sehr auf meine Arbeit und ein Musikprojekt. Da kommt selbst meine Familie oft zu kurz. Ich bin aktuell sehr mit dem Marketing der MetalAcademy besch├Ąftigt. Au├čerdem bin ich immer dabei neue Ideen auszuarbeiten. Ich habe noch viele Pl├Ąne, die auch erst mal ausgearbeitet werden m├╝ssen. Gerade jetzt zu Anfang ist es da schwer noch Freizeit zu finden f├╝r Aktivit├Ąten wie Festivals.

Das Musikprojekt beschr├Ąnkt sich aktuell sehr stark darauf, geeignete Musiker zu finden, was leider ebenfalls viel Zeit raubt.
Da bleibt f├╝r Konzerte schon mal eher Zeit, aber auch das kommt nicht allzu h├Ąufig vor. Zurzeit zieht es mich sehr dahin kleine Bands mit meinem Besuch zu unterst├╝tzen. Da bringe ich auch gerne mal die ganze Familie mit, um die Abendkasse aufzubessern. (Scherz)
Wenn ihr also in der Gegend auftretet, informiert mich und ich schaue was ich machen kann. ├ťber Facebook bin ich sehr gut zu erreichen und antworte auch jedem. Ich habe mittlerweile viele nette Leute ├╝ber Facebook kennen gelernt und bin sehr dankbar daf├╝r, dass meine Community t├Ąglich w├Ąchst. Ich hoffe nat├╝rlich sehr, dass es so weiter geht. Ich nehme das alles wahr was gerade passiert und genie├če das. Ich wei├č das sehr zu sch├Ątzen – auch dass ich jetzt hier diese M├Âglichkeit eines Interviews habe. Danke.

Ihr habt Bock darauf Bj├Ârn kennen zu lernen und eine kostenlose Probestunde bei ihm zu absolvieren? Checkt seine Homepage METALACADEMY und schnuppert einmal rein! Neben Gitarrenunterricht findet ihr hier auch Bandcoaching, einen interessanten Blog ├╝ber den Gitarrenkauf und bereits das erste Video.

Radu

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