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Archive for the ‘Konzertberichte’ Category

LIVE REVIEW: DT

Posted by Thomas On Februar - 26 - 2014

DARK TRANQUILLITY – Underground, Köln, 11.11.2013

Es ist ausgerechnet der 11.11. an dem DARK TRANQUILLITY in der Karnevalshochburg Köln zum schwermĂŒtigen Metaltanz bitten. Das kann ja nur (im wahrsten Sinne des Wortes) heiter werden… Read the rest of this entry »

LIVE REVIEW: BEHEMOTH

Posted by Samir On Februar - 24 - 2014

highlights_770290294Es ist jedes Mal aufs neue ĂŒberraschend: obwohl BEHEMOTH auch alleine jede Tour spielen könnten, holen sie sich immer einen zweiten Headliner ins Boot. Nach CANNIBAL CORPSE stehen diesmal CRADLE OF FILTH auf dem Plan und regten schon im Vorfeld so manche Diskussion an. Ob dieses Gespann funktioniert ĂŒberprĂŒften wir beim Tourauftakt in MĂŒnchen.

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MONSTER MAGNET FZW

Posted by Uli On Februar - 24 - 2014

MONSTER MAGNET, CHURCH OF MISERY 16.02.2014 Dortmund – FZW 
.MONSTER MAGNET, 1989 in New Jersey gegrĂŒndet, beeinflusst durch diverse Bands wie HAWKWIND, MC5 oder Krautrock-Bands wie AMON DÜÜL, galten als einer der Vorreiter des Stoner-Rocks. Dieses Jahr ging die Band um den charismatischen SĂ€nger/Gitarristen David Wyndorf erneut auf Tour, mit im GepĂ€ck das neuste Album „Last Patrol“, um allen zu zeigen, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören. Und dazu gehören sie wirklich noch lange nicht, die komplette Tour war nĂ€mlich ausverkauft.

IMG_5168Als Vorband hatten sie die japanische Doom Metal Band THE CHURCH OF MISERY aus Tokyo verpflichten können, die mit ihrer Mischung aus frĂŒhem BLACK SABBATH Sound, gepaart mit Psychedelic Rock, versuchten, Stimmung ins FZW zu bringen. Was ihnen auch teilweise gelang. Der sehr basslastige und etwas zu laute Sound kroch wie zĂ€he Lava aus den Boxen, wĂ€hrend der Gesang, der oft an Death Metal Growls erinnerte, sehr nervig war. Dazu kam es noch, dass die Band eine komplette Stunde spielen durfte. Im großen und ganzen wohl ein „wenig“ zu lang!!

Nach einer halben Stunde Umbaupause ging das Licht erneut in der Halle aus und MONSTER MAGNET betrat dann endlich die BĂŒhne. Begleitet von einer psychedelischen Lightshow wie aus den 60iger Jahren, begannen sie ihren Auftritt mit den ersten beiden Songs des neuen Albums „Last Patrol“. Gestartet wurde recht verhalten mit `I Live Behind The Clouds`, gefolgt vom neunminĂŒtigen `Last PatrolÂŽ. Im Gegensatz zur Vorband kam hier der Sound druckvoll klar aus den Boxen und war eine reine Wohltat fĂŒrs Gehör!

IMG_5249 KopieDavid Wyndorf zeigte sich recht gut gelaunt, hielt sich jedoch mit den Ansagen ziemlich spÀhrlich bedeckt. Ein Grossteil der Songs stammten vom neuen Album und nur recht wenig alte Songs wurden zum Leidwesen des Publikums gespielt. Die Band war in guter Spiellaune, zog ihr Repertoire bravourös, aber auch ein wenig langatmig, durch das Set. Das Publikum verhielt sich eigentlich recht verhalten wÀhrend des Konzerts und nur sehr selten brandete der Applaus richtig auf.

IMG_5351 KopieNach einer Spielzeit von nur siebzig Minuten war das regulĂ€re Set auch schon leider beendet. Die Zugaberufe kamen sehr verhalten rĂŒber. Nach ca. acht Minuten enterte die Band erneut die BĂŒhne, um mit drei Songs dann das Konzert zu beenden. Mit dem letzten Song `Space Lord` kam zum ersten Mal richtig Leben in die Bude, um mit den letzten Tönen nach neunzig minĂŒtiger Spielzeit dann zu versiegen.

Fazit! Es war wirklich kein schlechter Konzertabend! THE CHURCH OF MISERY waren nicht ĂŒbel, nur haben sie eindeutig zu lang und zu laut gespielt. MONSTER MAGNET waren dagegen schon eine ganz andere Liga, aber dennoch fehlte ihnen das I-TĂŒpfelchen um sagen zu können: Alle Daumen hoch!

Uli Bechstein

LIVE REVIEW: PAPA ROACH

Posted by Samir On November - 18 - 2013

paparoachEs ist Herbst: die Tage werden kĂŒrzer, das Wetter wird kalt und unbequem. Zeit um seine Samstag Abende leise und mit einem guten Buch zu verbringen. Falsch gedacht! Vergangenen Sonnabend baten nĂ€mlich PAPA ROACH endlich wieder ihr deutsches Publikum zum Tanz und dieses nahm die Einladung dankend an.

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LIVE-REVIEW: DEADLOCK

Posted by Samir On Oktober - 16 - 2013

deadlock promo

Was gibt es schöneres als an einem Sonntagabend die Woche mit einem gepflegten Konzert zu verabschieden? Und wenn dann auch noch die Überflieger von DEADLOCK in NĂŒrnberg unterwegs sind, kann ja eigentlich nichts schief gehen.

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Nachbericht: PSOA 13

Posted by Samir On August - 21 - 2013

psoaZum mittlerweile 18ten mal öffneten sich die Pforten der Hölle, besser bekannt als ThĂŒringen und versammelt Extreme Metal Fans aus aller Welt. Was 1996 vor 170 Zuschauern begann, hat sich lĂ€ngst als eines der beliebtesten Festivals der Republik etabliert. Und dies auch, wie sich 2013 zeigt, vollkommen zurecht!

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Rock im Park 2013

Posted by Samir On Juni - 17 - 2013

Sommer,  Sonne, Rock im Park! Was in den letzten Jahren so gut wie nie vorgekommen ist, wurde 2013 tatsĂ€chlich Wirklichkeit. Anstatt den ĂŒblichen Regenschauern am Festival Wochenende, strahlte die Sonne fast durchgehend ĂŒber dem NĂŒrnberger GelĂ€nde und schuf so den perfekten Rahmen fĂŒr ein gelungenes Musik Wochenende.

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THE GHOST INSIDE / DEEZ NUTS REVIEW

Posted by Anna On Februar - 19 - 2013

THE GHOST INSIDE sind mit ihrem neuen Album „Get What You Give“ erfolgreicher denn je und auch DEEZ NUTS sind momentan vor allem beim jĂŒngeren Publikum schwer angesagt. Am 14. Februar waren die beiden Bands zusammen mit STRAY FROM THE PATH und DEVIL IN ME im Stattbahnhof Schweinfurt zu Gast und sorgten fĂŒr einen schweißtreibenden Abend vor ausverkaufter Halle.

Doch bevor es losgehen konnte, war erst mal die Parkplatzsuche angesagt – und die gestaltete sich, wie immer in Schweinfurt, ziemlich schwierig. Ich persönlich mag den Stattbahnhof als Konzertlocation wirklich gerne, die Parksituation ist allerdings eine Katstrophe. Irgendwann hatten wir dann doch einen Parkplatz in einem Wohngebiet ein paar Straßen weiter gefunden und es konnte losgehen. Durch den großen Andrang wurde der Beginn des Konzerts noch etwas nach hinten verschoben, weshalb wir auch noch rechtzeitig ankamen.

Mit DEVIL IN ME ging es dann etwa um 21 Uhr los. Die Jungs waren gut, aber nichts Besonderes. Allerdings heizten die Portugiesen dem Publikum schon mal gut ein und schafften es so, dass bei ihrer Hymne ‚The End‘ zum Abschluss die ganze Halle mitsang – das machte Stimmung fĂŒr den Rest des Abends!

Devil In Me 2 mi klein

Nach einer kurzen Umbaupause – hierfĂŒr Respekt an das Team fĂŒr die gute Organisation, denn der Umbau klappte den ganzen Abend ĂŒber hervorragend! – ging es im Anschluss weiter mit STRAY FROM THE PATH. Diese trafen eindeutig nicht den Geschmack der breiten Masse – was jedoch nicht heißen soll, dass sie schlecht waren. Man konnte jedoch sehen, dass sich die Halle deutlich leerte, da der Alternative Hardcore der Jungs aus Long Island doch eher etwas fĂŒr den speziellen Geschmack ist.

Stray From The Path 1 mi klein

Was dann kam, ĂŒbertraf alle Erwartungen. DEEZ NUTS betraten die BĂŒhne und die Halle platzte aus allen NĂ€hten. Ich kann den Hype um die Jungs – zumindest vom musikalischen Aspekt her – zwar nicht wirklich verstehen, aber man muss ihnen lassen, dass sie einfach etwas davon verstehen, wie man Party macht. Frontmann JJ Peters legte absoluten Wert auf PublikumsnĂ€he und konnte damit nicht nur die weiblichen Fans im Publikum begeistern. Mit ihrem Party Hardcore brachten DEEZ NUTS die Menge eine Stunde lang zum Toben und ließen ihre Fans schweißgebadet zurĂŒck.

Deez Nuts 1 mi klein

Das Highlight des Abends waren fĂŒr mich allerdings THE GHOST INSIDE, die im Anschluss die BĂŒhne enterten. Schon beim Schlagzeug-Intro zum ersten Song ‚This Is What I Know About Sacrifice‘ war klar, dass die nĂ€chste Stunde ein musikalischer Leckerbissen werden wĂŒrde. Die Band aus L.A. glĂ€nzte mit einem wirklich mĂ€chtigen, drĂŒckenden Sound und stampfte alles zu Boden. Auch bei TGI spielte der Bezug zum Publikum eine wichtige Rolle; man merkte deutlich, was den fĂŒnf Musikern ihre Fans bedeuten. Ich habe The GHOST INSIDE, die schon lĂ€nger zu meinen Favoriten im Bereich des Melodic Hardcore gehören, an diesem Abend zum ersten Mal live gesehen und kann nur sagen, dass sie mich zu 100% ĂŒberzeugt haben. Und ich glaube, damit spreche ich fĂŒr alle GĂ€ste, die vergangenen Donnerstag im Stattbahnhof waren. Das war definitiv eine Hammer-Show!

TGI 4 mi klein

Anna

Fotos gibt’s hier!

German Metal Attack Review

Posted by Samir On Februar - 11 - 2013

image003Die German Metal Attack erobert die Oberpfalz! Zum ersten Mal in ihrer, immerhin 33jÀhrigen Bandgeschichte, beehren Grave Digger Regensburg und haben neben ihren eigenen Hits noch illustre Supports wie Wizard , Majesty und Gun Barrel im GepÀck gehabt.

ZunĂ€chst ĂŒberraschte die Konzertbesucher die vorgesehene Location dieses True Metal Feuerwerks, nĂ€mlich die Mensa der Uni Regensburg. Dort, wo normalerweise die Studenten ihren Hunger stillen, gab es an diesem Abend eine große Portion Schwermetallisches.

PĂŒnktlich um 19.30 Uhr wird der Abend mit Gun Barrel und ihrem neuen Album „Brace For Impact“ eingelĂ€utet. Die Halle ist bereits zu diesem Zeitpunkt ordentlich gefĂŒllt und die Kölner wissen dies zu nutzen. Mitsingspielchen und Animation gehören hier zum halbstĂŒndigen Set dazu und werden von den Fans dankend angenommen. Ich habe schon lange keine so gute Stimmung mehr bei einem Opener gesehen. Respekt! Hier hat man sicherlich ein paar neue Fans dazu gewonnen.

Nach einer kurzen Umbaupause betreten Wizard die BĂŒhne und machen da weiter, wo Gun Barrel aufgehört haben. Durch ihre fast 20 jĂ€hrige Bandgeschichte wissen die Nordrhein- Westfalen, welche Songs ankommen und wie sie auftreten mĂŒssen. Die Band post und die eingĂ€ngigen Songs bleiben im Ohr. Speziell „Children Of The Night“ geht mir tagelang nicht mehr aus dem Kopf.

Jetzt wird es spannend. Majesty zĂ€hlten vor einigen Jahren noch zu den vielversprechendsten True Metal Bands der Republik. Durch NamensĂ€nderungen und andere Schwierigkeiten verlor man zwischenzeitlich den Schwung und meldete sich vor kurzem mit dem neuen Album „Thunder Ride“ und einem beachtlichen Platz 55 in den deutschen Charts zurĂŒck. Jetzt gilt es, auch live zu ĂŒberzeugen. Und das machen sie! Die Jungs um Frontmann Tarek Maghary wissen es noch immer, wie sie ihre Fans in den Bann ziehen und begeistern mit eingĂ€ngigen Songs, BĂŒhnenprĂ€senz und einem spontanen GeburtstagsstĂ€ndchen fĂŒr einen weiblichen Fan. Bleibt zu hoffen, dass der Aufschwung anhĂ€lt!

Was soll man zu Grave Digger sagen? Ich habe diese Band nun das fĂŒnfte Mal live erleben dĂŒrfen und sie haben mich nie enttĂ€uscht. Die Mannen sind einfach eine Live Band, da kann niemand etwas dagegen sagen. Mit ihrem neuen Album „Clash Of The Gods“, welches einen beeindruckenden Platz 29 in den Charts verbuchen konnte, sowie ihren unzĂ€hligen Hits im GepĂ€ck kann ja auch wenig schief gehen. So wird den Besuchern ein munteres Best Of der zahlreichen Alben der Band um Szene Ikone Chris Boltendahl geboten. Neben neueren Songs wie „Home At Last“ und „Medusa“, sind auch seltener gespielte Lieder wie „The House“, sowie Klassiker wie „Rebellion“ und das finale „Heavy Metal Breakdown“ dabei und werden aus den Kehlen der Fans mitgegrölt. Axel Ritt ist nach wie vor ein Jungbrunnen fĂŒr die Band und post, was das Zeug hĂ€lt! Auf diesem Niveau können Grave Digger noch lange touren und zeigen jĂŒngeren Bands, was Spielfreude ist!

Fazit: Hier wurde den True Metal Fans ein echtes Geschenk gemacht. Mit den vier Bands war es wirklich eine German Metal Attack und die Ticketpreise um die dreißig Euro gingen vollkommen in Ordnung.

Es sollte an dieser Stelle auch mal erwÀhnt werden, dass das Publikum echt klasse mitgefeiert hat. Sowohl bei Grave Digger, als auch bei allen Supports herrschte eine klasse Stimmung und rundete den Abend ab.

Die Mensa der Uni Regensburg prĂ€sentierte sich als gelungene Location und es sollte darĂŒber nachgedacht werden, diese Location hĂ€ufiger fĂŒr Konzerte zu nutzen.

Persistence Tour 2013 Review

Posted by Samir On Januar - 21 - 2013

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Was passiert, wenn sich die grĂ¶ĂŸten Hardcore Bands der Welt auf einer Tour zusammenfinden? Es entsteht das erste absolute Konzert Highlight des Jahres. So geschehen, bei der Persistence Tour 2013, die vergangenen Freitag einen Tourstop im oberfrĂ€nkischen Lichtenfels einlegte.

Schon im Vorfeld hatte das Line Up unter Fans fĂŒr Begeisterung gesorgt und ĂŒber 2200 FeierwĂŒtige fanden den Weg in die Korbstadt, um gemeinsam zu moshen.

Leider wurde mit The Arcacia Strain bereits um 17 Uhr recht zeitig angefangen, sodass ich den Auftakt arbeitsbedingt auslassen musste. Doch im Anschluss betraten mit Neaera schon die ersten HochkarĂ€ter die BĂŒhne. Dass die fĂŒnf MĂŒnsteraner schon um diese Zeit spielen, zeigt, was man auf dieser Tour fĂŒr große Namen auffĂ€hrt. Neaera sind ohne Zweifel eine der erfolgreichsten deutschen Metalcore Bands und fĂŒr ihre brachiale Live Show bekannt. Und genau das zeigen sie auch. Trotz der frĂŒhen Stunde ist die Stadthalle bereits gut gefĂŒllt und folgt gehorsam den Anweisungen von SĂ€nger Benny Hilleke. Es gibt eine Wall Of Death, sowie Mosh- und Circle Pits und somit einen gelungenen Auftakt des Abends.

Mit Stick To Your Guns wird es im Anschluss etwas melodischer, aber nicht weniger eindrucksvoll. Die Band aus Orange County weiß, wie man die Massen unterhĂ€lt und bietet melodischen Hardcore der feinsten Sorte. Die Ansagen von SĂ€nger Jesse zeigen zudem auf, dass diese Band ihre Musik lebt und ihre Sozialkritik in den Texten nicht nur leere Worte sind. Dass er sich dabei live jedoch kĂŒrzer fassen könnte, ist Meckern auf sehr hohem Niveau.

Wie konnte H2O jahrelang spurlos an mir vorbei gehen? Trotz Interesse am Hardcore, hatte ich bis zu diesem Tag die Band nur vom Namen her gekannt und hörte sie in Lichtenfels zum ersten Mal. Geboten wurde melodischer Hardcore mit starkem Punk Einschlag. Dass diese Musik ideal zum Feiern ist, muss an dieser Stelle nicht extra erwĂ€hnt werden und somit verhelfen H20 Songs wie „What happened?“ in Lichtenfels zu einem vollen Erfolg. Roger Miret von Agnostic Front gibt sich auch fĂŒr einen Song die Ehre, was zeigt, dass diese Tour mehr als ein paar zusammen gewĂŒrfelte Bands ist. Alle KĂŒnstler verstehen sich unter einander sehr gut und sind teilweise jahrelang befreundet. Dadurch entsteht eine fast familiĂ€re AtmosphĂ€re, die einfach Spaß macht.

Man könnte an dieser Stelle bereits den Abend beenden und es wÀre immer noch ein klasse Konzert gewesen, aber die beiden Headliner fehlen sogar noch.

Agnostic Front mĂŒssen keinem Freund harter Musik vorgestellt werden. Die Band, um Szene Ikone Roger Miret, steht seit den Achtzigern wie keine andere Band fĂŒr amerikanischen Hardcore. Es besteht kein Zweifel, hier sind nach wie vor Legenden des Genres auf Tour. Und genau so werden sie auch behandelt. Musikalisch sind sie leider nicht gerade meine Favoriten, aber der Stimmung, die sie live erzeugen, gebĂŒhrt absoluter Respekt.

Es gibt wohl auch nur eine Hardcore Band, die diese Stimmung jetzt noch steigern könnte. Hatebreed sind seit Jahren der Garant, wenn es darum geht, ein Live Feuerwerk abzufeuern. Man verzichtet, bis auf einen Song, auf Liedgut des, am Freitag erscheinenden, neuen Albums und kredenzt stattdessen die Hits, die jeder Metal und Hardcore Fan kennt. Egal ob „Defeatist“, „I will be heard“, oder das finale „Destroy Everythng“, jeder Song sitzt. Wo Hatebreed mir auf Platte etwas zu eintönig sind, dort liegen live ihre StĂ€rken. Das Publikum feiert und nach den letzten KlĂ€ngen bleibt fast jeder Fan schweißgebadet zurĂŒck.

Ein Blick auf die Uhr ist anschließend der einzige Wermutstropfen, ist es doch erst 23 Uhr. Die Organisatoren hĂ€tten hier den ersten Bands etwas mehr Zeit einrĂ€umen können, oder insgesamt etwas spĂ€ter anfangen können.

Ansonsten gibt es nicht sonderlich viel zu beanstanden. Der Sound ist, nach anfĂ€nglichen Schwierigkeiten, im Verlauf des Abends besser geworden und hat zu fast keiner Zeit sonderlich gestört. Auch der Preis von knapp 30€ ging fĂŒr dieses Package vollkommen in Ordnung.

Insgesamt war die Persistence Tour 2013 ein voller Erfolg. Man muss den Veranstaltern Respekt dafĂŒr zollen, solche GrĂ¶ĂŸen des Hard- und Metalcore auf einer Tour zu versammeln, ohne, dass sich die Bands unter einander zu sehr Ă€hneln. Beide Daumen hoch!