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German Metal Attack Review

Posted by Samir On Februar - 11 - 2013

image003Die German Metal Attack erobert die Oberpfalz! Zum ersten Mal in ihrer, immerhin 33jährigen Bandgeschichte, beehren Grave Digger Regensburg und haben neben ihren eigenen Hits noch illustre Supports wie Wizard , Majesty und Gun Barrel im Gepäck gehabt.

Zunächst überraschte die Konzertbesucher die vorgesehene Location dieses True Metal Feuerwerks, nämlich die Mensa der Uni Regensburg. Dort, wo normalerweise die Studenten ihren Hunger stillen, gab es an diesem Abend eine große Portion Schwermetallisches.

Pünktlich um 19.30 Uhr wird der Abend mit Gun Barrel und ihrem neuen Album „Brace For Impact“ eingeläutet. Die Halle ist bereits zu diesem Zeitpunkt ordentlich gefüllt und die Kölner wissen dies zu nutzen. Mitsingspielchen und Animation gehören hier zum halbstündigen Set dazu und werden von den Fans dankend angenommen. Ich habe schon lange keine so gute Stimmung mehr bei einem Opener gesehen. Respekt! Hier hat man sicherlich ein paar neue Fans dazu gewonnen.

Nach einer kurzen Umbaupause betreten Wizard die Bühne und machen da weiter, wo Gun Barrel aufgehört haben. Durch ihre fast 20 jährige Bandgeschichte wissen die Nordrhein- Westfalen, welche Songs ankommen und wie sie auftreten müssen. Die Band post und die eingängigen Songs bleiben im Ohr. Speziell „Children Of The Night“ geht mir tagelang nicht mehr aus dem Kopf.

Jetzt wird es spannend. Majesty zählten vor einigen Jahren noch zu den vielversprechendsten True Metal Bands der Republik. Durch Namensänderungen und andere Schwierigkeiten verlor man zwischenzeitlich den Schwung und meldete sich vor kurzem mit dem neuen Album „Thunder Ride“ und einem beachtlichen Platz 55 in den deutschen Charts zurück. Jetzt gilt es, auch live zu überzeugen. Und das machen sie! Die Jungs um Frontmann Tarek Maghary wissen es noch immer, wie sie ihre Fans in den Bann ziehen und begeistern mit eingängigen Songs, Bühnenpräsenz und einem spontanen Geburtstagsständchen für einen weiblichen Fan. Bleibt zu hoffen, dass der Aufschwung anhält!

Was soll man zu Grave Digger sagen? Ich habe diese Band nun das fünfte Mal live erleben dürfen und sie haben mich nie enttäuscht. Die Mannen sind einfach eine Live Band, da kann niemand etwas dagegen sagen. Mit ihrem neuen Album „Clash Of The Gods“, welches einen beeindruckenden Platz 29 in den Charts verbuchen konnte, sowie ihren unzähligen Hits im Gepäck kann ja auch wenig schief gehen. So wird den Besuchern ein munteres Best Of der zahlreichen Alben der Band um Szene Ikone Chris Boltendahl geboten. Neben neueren Songs wie „Home At Last“ und „Medusa“, sind auch seltener gespielte Lieder wie „The House“, sowie Klassiker wie „Rebellion“ und das finale „Heavy Metal Breakdown“ dabei und werden aus den Kehlen der Fans mitgegrölt. Axel Ritt ist nach wie vor ein Jungbrunnen für die Band und post, was das Zeug hält! Auf diesem Niveau können Grave Digger noch lange touren und zeigen jüngeren Bands, was Spielfreude ist!

Fazit: Hier wurde den True Metal Fans ein echtes Geschenk gemacht. Mit den vier Bands war es wirklich eine German Metal Attack und die Ticketpreise um die dreiĂźig Euro gingen vollkommen in Ordnung.

Es sollte an dieser Stelle auch mal erwähnt werden, dass das Publikum echt klasse mitgefeiert hat. Sowohl bei Grave Digger, als auch bei allen Supports herrschte eine klasse Stimmung und rundete den Abend ab.

Die Mensa der Uni Regensburg präsentierte sich als gelungene Location und es sollte darüber nachgedacht werden, diese Location häufiger für Konzerte zu nutzen.

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