Archive for the ‘Konzertberichte’ Category
LIVE REVIEW: BLUES PILLS + THE VINTAGE CARAVAN + THE ARKANES
Sie gelten als die Neuentdeckung des Bluesrock, stammen aus Schweden und schafften Mitte des vergangenen Jahres mit der EP âDevil Manâ ihren internationalen Durchbruch. Die Rede ist von den BLUES PILLS, die den Spagat zwischen hartem Bluesrock und souligem Gesang perfekt meistern und mit ihrer Musik ein Genre wieder aufleben lassen, dass bereits in den 1960er/1970er-Jahren seine BlĂŒtezeit hatte.
LIVE REVIEW: BOLT THROWER
BOLT THROWER, MORGOTH, SOULBURN
Essen, Weststadthalle, 22.09.2014

Was fĂŒr ein Package! Jedem Todesmetalfreak dĂŒrfte die Vorfreude auf dieses Konzert feuchte TrĂ€ume bescheren. Und was soll man sagen, an diesem Abend sollen sie wahr werden. UrsprĂŒnglich fĂŒrs Turock ausgelegt sind alle Karten innerhalb von drei Tagen ausverkauft. Daher die Entscheidung, fĂŒr die Weststadthalle als Schlachtfeld zu wĂ€hlen, um noch einige Besucher mehr glĂŒcklich zu machen. Bereits am Merchandise Stand geht es erbarmungslos zur Sache; kein Wunder, haut man mal eben fĂŒr lĂ€ssige 12 Euro T Shirts oder fĂŒr 28 Euro ein hochwertiges Worker Shirt raus. Sehr geile Auswahl und genug in Reserve, so dass man nicht vor einem geplĂŒnderten Merchandise Stand verweilen muss.
SOULBURN
eröffnen den Abend. Ohne lange Geschichten springen sie ins Set und die Audienz heiĂt sie herzlich willkommen. Kein Wunder, sind sie bereits seit 1996 aus der Asche der restlichen ASPHYX Mitgliedern hervorgetreten. Nach immerhin 16 Jahren machen die Seelenbrenner die BĂŒhne unsicher und bedienen uns fleiĂig aus ihrer (bis dato einzigen Scheibe) âFeeding On Angelsâ. Das Zusammenspiel passt, die Riffs rotzen und schnell kommt der Pulk vor der BĂŒhne auf Betriebstemperatur. Ein kleiner Einblick in “The Suffocating Darkness” ist auch noch drin, womit die Vorfreude auf den Release Termin im November nochmal geschĂŒrt wird. Ein sehr gelungener Einstieg fĂŒr einen Abend alter Schule.
Bei MORGOTH braucht man nicht so lange auf einen neuen Live Auftritt warten, schlieĂlich gaben sie bereits drei Wochen vorher auf dem Turock Festival ihr Stelldichein. Seit ihrer Reunion und ihrem Auftritt beim Rock Hard Festival ist einige Zeit ins Land gezogen, die genutzt wurde. Arbeiten sie nicht nur an neuem Songmaterial, sondern sind auch live wieder zu einer Einheit verschmolzen, die derbe Arschtritte verteilt. Marcs Stimme durchlĂ€uft sĂ€mtliche Spektren der BrutalitĂ€t, wĂ€hrend man sich fleiĂig durch das Set rotzt und den Fans alles abverlangt. Auch in Sachen BĂŒhnenshow wird nicht gegeizt, sondern immer nah an der Basis geblieben, wĂ€hrend man fast schon lĂ€ssig das Adrenalin aus dem Menge kitzelt. Und es lĂ€uft gut, denn die Meute frisst ihnen aus der Hand; die alten Klassiker verlangen von der Audienz vollen Körpereinsatz, wĂ€hrend sich das neue Material nahtlos in die Setlist einfĂŒgt. Neues Album ist in Arbeit, und die Live PrĂ€senz wird an diesem Abend eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Am Ende des Auftritts sieht man bereits die ersten erschöpften Gesichter in Richtung Bierstand wanken.
BOLT THROWER
Brachial, kompromisslos und gewaltig! Alleine die ersten Töne bringen die Anwesenden zum Ausrasten und innerhalb weniger Sekunden bricht auch schon eine Moshpit los, die sich den Rest des abends nicht mehr beruhigen soll. Der Bolzenwerfer liefert ab und die Meute stĂŒrzt sich ins Massaker, so einfach ist das! Kurze Pause, neumodische Circle Pits oder einen sekundenbruchteil einen DurchhĂ€nger? Fehlanzeige, hier zwiebelt man konsequent unter Dauerfeuer seine Diskografie durch, ohne RĂŒcksicht auf Verluste. Wer Anfang der 90er auf einigen Death Metal Konzerten war, dĂŒrfte bei dieser AtmosphĂ€re schnell nostalgisch werden, denn nach gerade mal 3 Songs hagelt es Crowdsurfer, springen die ersten Fans auf die BĂŒhne, um zusammen mit Karl ins Mikro zu röcheln oder stĂŒrzen sich wieder in die brodelnde Menge. Das musikalische Beben der StĂ€rke 10.0 spuckt dabei Klassiker wie âFourth Crusadeâ, âMercenaryâ, No Guts,No Gloryâ und âWhen Cannons Fadeâ aus und lĂ€sst die Menge frenetisch abfeiern. Kurze Ansagen an die LoyalitĂ€t der Fans oder auch das Dauergrinsen auf der BĂŒhne stachelt die von MORGOTH gemeuchelte Meute ĂŒber das komplette Set hinweg zu Moshpitartigen Höchstleistungen an. Mal ehrlich; wer auĂer dieser Band kann sich erlauben ohne ein neues Album im GepĂ€ck einfach mal die alten Klassiker runter zu donnern und dabei eine derartige Stimmung zu verbreiten? BOLT THROWER sind in Sachen Kult und BodenstĂ€ndigkeit ein PhĂ€nomen, das sich unter anderem auch bei den Preisen auszeichnet. Wenn es aber an die live Front geht, dann sind sie vor allem eins: Warmasters of Death Metal!
Radu
Fotos: Thorsten Fiolka
SUMMER BREEZE 2014 Teil II
Sommer, Sonne, Summer Breeze! Was in den vergangenen Jahren immer als Credo funktionierte, sollte 2014 durch einen mies gestimmten Petrus etwas relativiert werden. So kam es, dass das Festival in diesem Jahr jeden Tag mehrere Male durch Regenschauer heimgesucht wurde und einzelne Wege immer mehr zu Matschlandschaften wurden. Ob sich das Summer Breeze trotzdem wieder einmal gelohnt hat, erfahrt ihr hier in zwei Teilen. Nachdem im ersten Teil (hier nachzulesen) bereits die Nuclear Blast Labelnight am Mittwoch sowie der erste regulÀre Tag behandelt wurden, wird im zweiten Teil der Freitag und Samstag nÀher beleuchtet.
REVIEW: Party San 2014
Zum mittlerweile 19ten mal öffneten sich die Pforten der Hölle, besser bekannt als ThĂŒringen und versammelt Extreme Metal Fans aus aller Welt zum Party San Open Air. Was 1996 vor 170 Zuschauern begann, hat sich lĂ€ngst als eines der beliebtesten Festivals der Republik etabliert. Und dies auch, wie sich 2014 zeigt, vollkommen zurecht!
Summer Breeze 2014 Teil I
Sommer, Sonne, Summer Breeze! Was in den vergangenen Jahren immer als Credo funktionierte, sollte 2014 durch einen mies gestimmten Petrus etwas relativiert werden. So kam es, dass das Festival in diesem Jahr jeden Tag mehrere Male durch Regenschauer heimgesucht wurde und einzelne Wege immer mehr zu Matschlandschaften wurden. Ob sich das Summer Breeze trotzdem wieder einmal gelohnt hat, erfahrt ihr hier in zwei Teilen, welche in der nÀchsten Zeit erscheinen werden. Den Anfang macht der Mittwoch mit der Nuclear Blast Labelnight sowie der Donnerstag als erster regulÀrer Festivaltag!
LIVE: BLACK SABBATH
BLACK SABBATH
Jeder von uns hat mit einer Band angefangen und den Weg zum Metal gefunden. Das erste Riff, die erste Gesangslinie, die erste GĂ€nsehaut die einen ĂŒberrollte, wenn man die erste Takte seines Lieblingssongs hörte. SpĂ€ter hat man seinen Weg durch diverse Subgenren des Metals gefunden (Speed-, Death-, Black-, Thrash und Doom, um nur einige zu nennen) und ist bei seinem heutigen Geschmackspensum angekommen. Was ist allerdings mit den âalten Heldenâ passiert, die einem den musikalischen Weg bis heute hin geebnet haben? Diese Frage beantworten
LIVE REVIEW: EISREGEN
EISREGEN luden zur Fleischnacht in die NĂŒrnberger Rockfabrik und viele folgten dem Ruf, um gemeinsam das Release der Flötenfreunde-EP zu feiern. Der Laden war sehr gut besucht und auch wenn das Publikum bunt gemischt war, von Power Metal bis Grindcore war shirtmĂ€Ăig alles vertreten, waren alle einzig wegen dem Headliner da.
LIVE REVIEW: RIP 2014
Sommer, Sonne, Rock im Park! WĂ€hrend die Meisten am wĂ€rmsten Pfingsten seit Beginn der Temperaturmessungen in den FreibĂ€dern und an den Baggerseen der Republik entspannten, fanden sich Zehntausende in NĂŒrnberg zusammen um Heroen wie IRON MAIDEN, METALLICA und LINKIN PARK zu feiern und zu schwitzen!
LIVE REVIEW: RHF 2014
Alle Jahre wieder… nein, keine Weihnachtsstimmung, sondern die ungezĂ€hmte Vorfreude auf ein familiĂ€res Festival mit gleichgesinnten Metalheadz mitten im Ruhrpott. Zugegeben, es wurde einiges im Vorfeld diskutiert, seitdem sich beim Rock Hard einiges verĂ€ndert hat. So ist es auch ein seltsames GefĂŒhl zu wissen, das erste Festival ohne Götz zu feiern. Was das Festival 2014 reiĂen konnte, wie sich die Bands geschlagen haben und welche Anekdoten es auf dem CampinggelĂ€nde gab könnt ihr hier nun mitverfolgen.
LIVE REVIEW: LA DISPUTE + O’BROTHER + EUGENE QUELL
Der Versuch, LA DISPUTE in eine Schublade zu stecken, irgendeinem bestehenden Genre zuzuordnen, ist völlige Zeitverschwendung. Reif und ausgefeilt, gleichzeitig jedoch wild und ungestĂŒm zeigt die Post Hardcore Band aus Michigan mit jedem Song neue Facetten von sich. Verfeinert wird das Ganze durch den monoton hysterischen Sprechgesang von SĂ€nger Jordan Dreyer, dessen markante Stimme das unverkennbare Markenzeichen der Band darstellt. Read the rest of this entry »






