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NOT FOR SAINTS aus Schwäbisch Gmünd

Posted by Paola On Februar - 13 - 2018

2015 wurde NOT FOR SAINTS von den beiden GrĂĽndungsmitgliedern, Michael Pfisterer und Achim Klaus, wieder ins Leben zurĂĽckgerufen.

notforsaints

Die Band wurde bereits 1998 gegrĂĽndet. In den darauf folgenden 2 Jahren wurden zahlreiche regionale und ĂĽberregionale Konzerte gespielt – als Headliner sowie im Vorprogramm von namhaften Bands. DarĂĽber hinaus hat die Band 1999 eine 4 Song EP „war of souls“ veröffentlicht.

Unglücklicherweise stellte die Band im Jahr 2000 sämtliche musikalische Aktivitäten ein. Die Bandmitglieder gingen eigenen Projekten nach.
Im Laufe der folgenden Wochen wurde Max Byczek mit in die Band aufgenommen. Sein musikalischer Einfluss brachte die Band zu einer maßgeblichen Neuausrichtung in der Stilrichtung.
Nach langer und mühseliger Suche konnte die Band Steffen Eßwein als fähigen Schlagzeuger gewinnen. Sein kraftvoller Stil und die langjährige Erfahrung aus verschiedenen Bandprojekten fließen in die Dynamik der Band mit ein.
Anfang 2017 wurde auf Soundcloud die neue 3 Song EP „Unholy“ veröffentlich. Darauf startete die Band ihre Live Präsenz im Süddeutschen Raum.
Im Sommer 2017 veröffentlichte die Band auf Youtube einen neuen Song als Lyric Video „I, the creator“.
NOT FOR SAINTS orientiert sich an neuen und modernen Metal-Stilrichtungen.

Der Musikstil in den ersten zwei Jahren nach der GrĂĽndung war eher dem Hardrock und Heavy Metal zugeordnet. Heute orientiert sich die Band an neuen und modernen Metal-Stilrichtungen. Nu Metal, Metalcore und Post Grunge sind jetzt die Motivatoren.

EXTINCTION OF SILENCE aus Heidenheim

Posted by Paola On Februar - 13 - 2018

Treibende Riffs, Melodien, die sich im Kopf fest setzen, in Kombination mit Breakdowns, die euch eure Unterhosen in die Ritze drĂĽcken und in euch das BedĂĽrfnis wecken, sich bewegen zu mĂĽssen.
Die fünfköpfige Band EXTINCTION OF SILENCE aus Heidenheim vereinen in ihrem Sound zwei Gegensätze.
Metalcore und Hardcore.
An sich zwei völlig unterschiedliche Welten, zusammen jedoch unglaublich vielseitig und abwechslungsreich. Im Spätsommer 2015 gegründet, machen die Jungs die Szene unsicher und waren unter anderem Vorband für:
WALKING DEAD ON BROADWAY, SCIENCE OF SLEEP, THE PROPHECY 23, NECROTTED und SHARK TANKextico.

Die erste selbstproduzierte Single „The Mark you live in“ wurde November 017 auf YouTube und Facebook veröffentlicht. Das Debütalbum soll im Herbst/Winter 2018 produziert werden und im Frühjahr 2019 das Licht der Welt erblicken.

„Put your trust in our hands, we make you feel better… there is no one who can help you, cause your friends are braindead“

Nächste Shows:

03.03.2018:  Heavy Spring Break
24.03.2018:  Brutal Havoc

Review: FUELED BY FEAR

Posted by Paola On Februar - 4 - 2018

Hier habe ich etwas ganz Besonderes fĂĽr euch:

Eine CD-Review der Band FUELED BY FEAR, welche ich auch auf dem DEATHNATIONfueled kennenlernen durfte.
Die Jungs sind aus der Schweiz, haben also einen echt weiten Weg auf sich genommen, um ihr Bestes zu geben. Das hatten sie ja live schon geschafft, ich wollte aber unbedingt eine CD, um noch etwas länger was davon zu haben. Die haben sie mir dann – inklusive T-Shirt – grinsend in die Hände gedrĂĽckt.

Zwölf Lieder findet ihr auf der CD, darunter auch instrumental Stücke. Eines lasst euch aber bitte gesagt sein: es ist nichts für schwache Nerven, denn die Jungs nehmen euer Gehör ganz schön ran. (Ich sollte erwähnen, dass sie 2012 mal mit SEPULTURA auf Tour waren!)

„Generation X“ ist mein persönlicher Favorit. Ich dachte niemals, dass ich beim Kochen mal die Lust verspüren würde, zu headbangen.  Oder soll ich es lieber „HERDBANGEN“ nennen? :D
SpaĂź bei Seite – FUELED BY FEAR bieten euch alles, was ihr braucht. Perfekte Screams, brutale Gitarrenriffs und Drums, die eure Nackenmuskulatur stärken. (Never skip neck Day!)

Ich hoffe, dass die Jungs bald wieder in der Nähe sind, sonst muss ich wohl oder übel in die Schweiz fahren, um mir nochmal eine pure Ladung FUELED BY FEAR zu geben!

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Interview: INFERNO

Posted by Paola On Februar - 4 - 2018

15Ihr könnt euch bestimmt noch daran erinnern, als ich euch versprochen habe, ein Interview mit den  INFERNOs zu machen! Die Coverband, die alle anderen Coverbands in den Schatten stellt.

Es freut mich tierisch, dass es endlich geklappt hat und vor allem freut es mich, dass diesmal die  Kathrin dabei war.

Wie könnte man einen Sonntag auch schöner verbringen, als mit einem Proberaumkonzert…

Ihr seid eine wahnsinnig gute Coverband. So viel Talent gehört aber auch trainiert.
Nehmt ihr dafĂĽr noch irgendwo Unterricht?

Tobi Koch:
Teils, Teils. Also zu Aufbau-Zeiten hab ich schon Unterricht gehabt. Inzwischen sind wir auf dem Niveau, dass wir schon selber Unterricht geben könnten. (Lacht)

Tobi Schwenk:
Gesangsunterricht hatt ich eigentlich nie richtig. Also damals, wo ich das Singen angefangen habe, hab ich mir halt viel selber beigebracht und ein Paar Tipps bei meinem Vorgänger geholt. Ich war aber auch bei der Gesanglehrerin von Flo drei, vier Mal dabei.

Flo:
Also ich geh regelmäßig. Gitarre hatte ich vor Jahren ein paar Unterrichtsstunden. Man tauscht sich halt immer mal wieder mit anderen Gitarristen aus. So ist das eben, man holt sich Tipps und wird so auch besser.

Kathrin:
Ich nehme regelmäßig Unterricht. Bei mir gibt es aber auch viel Luft nach oben, da ich halt nicht nur in einer Band spiele, sondern auch ganz normal in der klassischen Schiene unterwegs bin.

Kathrin, wenn ich jetzt absolut keine Erfahrung habe, was Geige spielen betrifft, ist es schwer?

Kathrin: JA, absolut. Du hast keine Bünde oder sowas, wo du dich dran richten könntest, du musst halt alles mit dem Gehör machen. Bei uns ist die Geige auch anders gestimmt. Wir sind alle einen Halbton tiefer, das ist dann eben ultra schwierig, weil wenn du es eben gewohnt bist, in ganzen Tönen zu spielen und jetzt dann Halbtöne hast, dass du das dann eben hörst und auch noch stimmt, das ist dann echt schwer.

Paddy:
Ich bin momentan noch beim Freedom Call Drummer zum trainieren, Ramy Ali, nach wie vor, also seit 15 Jahren. Ich unterrichte auch selber. Halt nicht nur im Metalbereich, sondern auch Jazz, Bossa, Funk… alles mögliche.

Habt ihr vor, mal in s Studio zu gehen und eine EIGENE CD aufzunehmen? (Jungs, ich rate euch, jetzt diese Frage mit JA zu beantworten)

(Alle lachen)

Tobi Koch:
Es ist definitiv auf dem Schirm, ja. Es ist halt einfach auch die Zeit, die oftmals fehlt, weil immer wieder neue Sachen dazu kommen. Wir hatten ja jüngst die Logo Umstellung, haben ein völlig neues Set einstudiert und dann kommt wieder was dazwischen… dazu kommt der finanzielle Aspekt.

Tobi Schwenk:
Was bei Inferno ein großes Thema wäre, wäre ein Live Album, was aber leider wirklich sehr schwer umzusetzen ist. Technisch und auch finanziell. Aber wir haben es geplant, auf jeden Fall.

Nach welchen Kriterien sucht ihr die Songs fĂĽr eure Shows aus?

Flo:
Die, wo wir halt meinen, die am meisten SpaĂź machen!

Tobi Schwenk:
Genau, der gute Mittelweg daraus!
Wir spielen nur Sachen, wo wir auch selber Bock drauf haben. Wir spielen jetzt nix, wo wir halt sagen ja, wir alle finden es sch… aber wir spielen es, weil es Fans anlocken soll…
Wir suchen wirklich den Mittelweg. Bekannte Songs, wo man Party machen kann, ABER auch Sachen, wo nicht jede Coverband spielt, wo WIR eben Bock drauf haben. So bleibt Abwechslung drin, damit es nicht langweilig wird.

Tobi Koch:
Man hat halt immer Songs von Bands dabei, wo man denkt, ach, den wĂĽrd ich so gerne mal spielen, aber da ist dann auch das Problem, man kann eben keine komplett unbekannten Songs spielen.
Aber wir können mittlerweile sagen, dass wir an die 200 Songs schon durch haben.

Flo:
Das reicht gar nicht. Wir hatten schon viel mehr.
Bei uns ist halt das Einzigartige, dass wir eben nicht das spielen, was alle spielen. Wir sind einfach nicht vergleichbar. Wenn wir das machen würden, hätten wir kein eigenes Bild mehr.

Paddy:
NatĂĽrlich ist es aber auch schwer, komplett neue Lieder zu bringen, da die Leute doch auch Klassiker wollen.

Seid ihr (als Inferno Coverband) auf Festivals anzutreffen? Tretet ihr viel auf?

Tobi Schwenk:
Festivals weniger. Ein paar Open Airs und Motorradtreffen.

Tobi Koch:
Bei Festivals ist es halt immer sehr schwer, als Coverband dort hinein zu kommen. Das ist eigentlich fast ein Ding der Unmöglichkeit.
Wobei ich sagen muss: SummerBreeze, Nachts um Drei, könnte man uns echt mal auf die Bühne lassen. Das wär lustig, die Fans wären bereit dafür und uns wäre auch geholfen, wenn wir da mal zwei, drei Stunden spielen dürften.
Aber es ist halt immer so mit Partyzelten. Es kommen die DJs, man stöpselt das Kabel an und fertig.

Flo:
Wir haben auch schon mal als Schlussgig gespielt, so quasi als Rausschmeißer. Klar, spielen würden wir sehr gern aber es ist sehr schwierig. Quasi unmöglich.

Habt ihr bestimmte Rituale vor einem Gig?

Tobi Schwenk:
Also Gruppenrituale jetzt nicht wirklich. Jeder bereitet sich da fĂĽr sich vor. Die einen gehen halt zu den Fans, quatschen, die andern ziehen sich eher zurĂĽck.
Ich sing mich warm.

Flo:
Ich geh aufs Klo.
Damit später nix passiert.
Und ich mache Jack Black´s Motivationstraining! (Bekannt aus „Shool of Rock: let´s rock. Let´s rock.“)

Paddy:
Ich mach mich warm auf dem Ăśbungspad.

Ich find das ja so cool, dass ihr so Fan bezogen seid. Habt ihr eine Story fĂĽr mich auf Lager zu diesem Thema?

Flo:
Also da hab ich was.
Das war mein zweiter Auftritt mit Inferno. Da war so ein Mädel unter den Fans, die hat mich halt immer so angehimmelt, so angeguckt und dann war der Gig halt rum und ich hab mich umgezogen, auf einmal stürmt die rein und schreit mich an: „HAST DU NE FREUNDIN!?“
Ich war sichtlich geschockt, habe aber dann – Gentleman wie ich eben bin – trotzdem mit ihr geredet.
Sie hat mich dann gefragt, wie alt ich bin und ich war halt damals 26. Sie sagte „so alt siehst aber nicht aus“ und dann hab ich sie halt gefragt „wie alt bist DU denn?“. Sie sagte, sie würde in zwei Tagen 17 werden. Das war so gegen Ende September, also hatte ich das astronomisch korrekt durchdacht und geantwortet „dann bist du ja Jungfrau!“ Ich sah, wie ihr die Farbe aus dem Gesicht wich und sie begann zu verneinen „nein! NEIN! NEIN! Schon LANGE nicht mehr!“ Und ich stand da, wusste nicht recht, was ich sagen sollte.

Kathrin:
Wir hatten auch schon mal eine Frau, die einen Kopfstand auf unserem Podest gemacht hat. Das war etwas komisch anzusehen, ja. Sozusagen eine Yoga – Performance. Ich meine, es war echt cool, nicht jede ist so gelenkig. Ich war begeistert.
Oder die Einlagen halt von unserem KĂĽbl Tobias, der immer den Flo auf die Schulter nimmt fĂĽr das Gitarrensolo. Das ist halt schon cool.

Immi:
Was auch geil war: Da waren mal zwei ganz leicht angetrunkene Männer, die haben dann unsere Girlie Shirts angezogen, nix drunter, dann sind sie in der ersten Reihe voll abgegangen, und irgendwann wollten sie sich dann INFERNO tätowieren lassen und haben sich dann beschwert, dass wir halt keinen Tätowierer dabei haben.

Ihr macht privat auch viel miteinander?

Alle: wie es die Zeit halt zulässt.

Tobi Schwenk: Konzerte ja, einmal im Jahr wird gegrillt, wir gehen in den Asia Palast und schlagen uns die Bäuche voll, und natürlich den üblichen Blödsinn.

Wann habt ihr angefangen, Musik zu machen (generell, nicht Inferno direkt)?

Flo:
Also ich hab als Kind schon ziemlich laut geschrien.

Tobi Koch:
Bei mir waren’s 15 Jahre Klarinette und nebenher etwas Saxophon.

Tobi Schwenk:
Angefangen hat’s mit 4 Jahren auf den Kochtöpfen von der Oma. Dann Schlagzeug, anschließend Gitarre.

Kathrin:
Sieben Jahre Blockflöte, davor hatten wir aber auch ein Piano daheim.

Bei euch kann ja echt jeder alles irgendwie. Das ist unglaublich.

Alle:
Nö, nur der Tobias Schwenk kann alles. Der kann aber auch wirklich alles.
AuĂźer Geige.

Kathrin:
Geige kann Flo auch noch. Smoke on the Water.

Welche sind eure Top 5 Bands?

Iron Maiden
Savatage
System of a Down
Children of Bodom
Blind Guardian

Wo seht ihr euch in fĂĽnf Jahren?

Flo:
Auf der BĂĽhne.

Tobi Koch:
Es ist schwierig zum sagen. Das ist genau das Thema, was wir vorher hatten mit der Songauswahl. Wenn du eigentlich das machst, wo du selber drauf Bock hast, und sagst, nein, ich geh nicht in den Mainstream, ich spiel nicht das, was mich selber ankotzt, wirst du immer irgendwo an der 1000 Mann Grenze spielen.

Tobi Schwenk:
Es ist eben nur ein begrenztes Publikum da fĂĽr die Schiene, die wir spielen.

Tobi Koch:
Es wär für uns musikalisch kein Problem, wenn wir sagen würden, wir machen jetzt mal was anderes. Bisschen lustige Sachen oder so, Mainstream eben. Dann hätten wir innerhalb ein, zwei Jahren mehr als 2000 Mann. Das ist klar. Aber will man das wirklich? Es ist ja auch so. Hier verdient niemand Geld damit. Wir investieren immer nur alle wie blöd. Alles, was rein kommt, fließt in die Instandhaltung der Instrumente und des Equipments.

Tobi Schwenk:
Ja, viele wissen halt einfach auch nicht, was dahinter steckt. Hinter dem Ganzen. Organisatorisch und technisch ist das schon der Wahnsinn.

Flo:
Ich wĂĽrd gerne mehr Open Airs spielen. AuĂźerhalb bekannter werden. Umkreis erweitern, einfach um neue Fans dazu zu gewinnen. Es soll einfach auch nicht zu viel werden. Es soll so bleiben, dass es SpaĂź macht.

Tobi Koch:
Es ist halt wirklich ein Hobby. Es will keiner Geld damit verdienen, das hat niemand auf dem Schirm.

Tobi Schwenk:
Es hat halt jeder Job, Familie usw und das hat Vorrang.

Wollt ihr euren Fans noch was sagen? Euren treuen Fans, die „first Row Warriors“?

Flo:
Kommt zum nächsten Gig! Und bringt Durst mit!

Tobi Schwenk:
Danke natĂĽrlich. Vor allem ist beachtlich, welche Strecken Fans teilweise auf sich nehmen um uns live zu sehen. Das freut uns natĂĽrlich sehr.

Tobi Koch:
Auf jedenfall Danke.
Es sind auch die Sachen, so wie unser Proberaumkonzert. Da haben wir unsere treusten Fans halt gern dabei. Es ist auch nicht nur das Lob, was wir erwarten. Wir erwarten auch Kritik, deshalb sind sie ja unsere Fans, weil sie uns ehrlich beurteilen.

Kathrin:
Gerade bei Dingen wie dem Proberaumkonzert können wir wirklich an uns arbeiten. Man bekommt Feedback, ob es sich gut anhört oder eben nicht. Daran wachsen wir und werden besser.

Tobi Koch:
Es sind auch viele private Kumpels dabei. Und gerade, weil sie eben private Freunde von uns sind, können sie uns beurteilen und sind auch gnadenlos ehrlich. Viele Fans trauen sich das einfach nicht. Aber ehrlich sein ist uns auch wichtig. Das hilft euch und das hilft uns.

Kathrin:
Ich will einfach auch danke sagen für die jahrelange Unterstützung, wir haben einfach halt Fans, die sind von Beginn an bis jetzt da und das schätzt man sehr als Band. Danke Leute.

Und ich sag DANKE an euch alle, dass ihr mich zum Proberaumkonzert eingeladen habt. Das ist fĂĽr mich was ganz Besonderes und ich bin euch ewig dafĂĽr dankbar.

INFERNO lohnt sich halt immer. Es ist fĂĽr jeden was dabei.

Falls ihr die Jungs live sehen wollt, hab ich hier die nächsten Gigs:

10.02. – Nachtschwärmer, 86720 Nördlingen

24.02. – Stern, 91572 Königshofen

01.04. – Doubles Starclub, 86609 Donauwörth

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REVIEW: RAVENFIELD

Posted by Paola On Januar - 29 - 2018

Ich bin ja immer gleich total von den Socken, wenn’s für mich was zum Hören gibt, wo man mir verspricht, dass „ich es mag“.
Manchmal stimmt es, manchmal eben nicht.

Bei RAVENFIELD kann ich euch sagen: ich hatte GlĂĽck – ich LIEBE es.
Das Quartett beschert düstere, melancholische Musik, traurig aber auch wieder hoffnungsvoll. Es ist eine Reise voller Herzschmerz mit „Alone“ und Hoffnung mit „Ashes“, gepaart mit Tiefschlägen und einem wahnsinnig tollen Instrumentalstück.
Nicht zu vergessen: der Gesang. Ich war wirklich geflashed.

Die Jungs aus Dachau geben ihr Bestes, und das hört man auch.

Ich hoffe, ich darf bald auf einen ihrer Auftritte dabei sein.

„Wir wollen Euch live das geben, was Ihr verdient.

Power und Emotionen bis zum Schluss“,

so steht es auf ihrer Facebookseite. Eins lasst euch gesagt sein: mich hat es mitgerissen.
Und ja, diesmal habe ich brav auf den Tacho geschaut, obwohl ich die CD im Auto gehört habe. :D

ravenfield

Interview: SOIL

Posted by Paola On Januar - 24 - 2018

Eigentlich kann ich es ja selbst nicht glauben, dass das geklappt hat, aber ich habe hier exclusiv für euch mein Interview mit einer meiner Lieblingsbands: SOIL! (Danke an dieser Stelle an Anna Walter von AFM Records, dass du mir das ermöglicht hast!)

Tim King, der Bassist, hat sich die Zeit genommen, und mir ein paar Fragen beantwortet.

Soil

2017 war das Jahr, in dem SOIL ihr 20 jähriges Jubiläum feierten. Wie fühlt sich das an, wenn man so weit kommt als Band?
20 Jahre sind so ein Meilenstein! Ich dachte nie, dass wir 5 Jahre bestehen würden, geschweige denn 20! Es ist einfach so ein tolles Gefühl und eine Ehre, dass wir das noch immer machen können.

Was wĂĽrdet ihr arbeiten, wenn ihr nicht Musik machen wĂĽrdet?
Wir alle machen heutzutage Dinge außerhalb von SOIL. Es ist zu schwer zu überleben, nur Musik zu spielen, es sei denn, du tourst 9 Monate im Jahr und das ist einfach zu viel für uns. Es gibt einige Einschränkungen, die nach 20 Jahren kommen! hahaha
Ich habe ein Plattenlabel namens Pavement Entertainment, das ich mit meinem Label-Partner und einem guten Freund fĂĽhre. Mark Nawara. Ryan hat gerade ein Musikberatungsunternehmen namens “37 House” gegrĂĽndet und Adam besitzt ein BĂĽromöbelinstallationsfirma.
Aber wenn ich nicht Musik machen wĂĽrde, wĂĽrde ich zur Marine gehen oder ans Meer. Das ist eine Leidenschaft von mir auĂźerhalb der Musik.

Denkt mal an eure frühen Jahre. Was würdet ihr einem jungen Musiker sagen? Habt ihr irgend welche Ratschläge?
Die Dinge haben sich so sehr verändert, seit wir junge Musiker waren, also was wir getan haben, um es damals “zu machen” funktioniert nicht in der heutigen Welt. Mein bester Rat ist, gute Musik zu machen. Nicht gute Musik. Tolle Musik. Dann ist es eine Unmenge an Kleinarbeit in Social Media und Marketing, um deinen Namen zu bekommen und gesehen zu werden.
Zweitens, nachdem du angefangen hast, loszulegen und eine Basis aufgebaut hast, brauchst du ein Team auf deiner Seite, um gefördert zu werden und das nächste Level zu erreichen. Ein Plattenlabel ist ideal, wenn ihr von einem signiert werden könnt. Jeder denkt, dass man das selbst hinbekommt und kein Label braucht, aber das ist nicht wahr. Label sind immer noch sehr brauchbar und notwendig.
Und ich sage das nicht nur, weil ich eins habe!

Was war das lustigste Ereignis auf Tour ĂĽberhaupt?
Oh, da sind so viel, da kann ich nicht mal sagen, welche Geschichte die beste ist. Touring ist, als würdest du auf ein Rock´n´Roll Sommercamp gehen, mit all deinen Kumpels, nur ohne elterliche Aufsicht.
Es wäre einfach zu viel, darüber zu schreiben, über die lustigen, teilweise dummen Dinge, die wir gemacht haben im Laufe der Jahre.

Vermisst ihr das Tourleben wenn ihr wieder daheim seid?
Es ist so ein zweischneidiges Schwert. In diesen Tagen, wenn ich zuhause bin, möchte ich wieder auf Tour sein, weil ich es satt habe, das Gleiche jeden Tag zu tun. Die Routine. Dann, wenn ich unterwegs bin, möchte ich einfach zu Hause sein und wieder Struktur haben. Hahaha – es ist wie verhext!

Wenn ihr eine Person treffen würdet, die eurer Album „SCREAM: The Essentials“ noch nicht angehört hat, was würdet ihr dieser Person sagen, damit sie es kauft?
Es ist die gesamte SOIL-Erfahrung, alles in einer Version zusammengefasst. Es gibt euch Einblick in das, was wir von 1997 bis 2017 bisher erreicht haben. Alles in einem Paket.

Wo seht ihr euch in zehn Jahren?
Hoffentlich können wir uns immer noch als Band zusammenfinden und einige Shows hier und da zum Spaß spielen. Ich möchte an diesem Punkt weiterhin zum Spaß spielen.

Wollt ihr euren Fans noch was sagen?
Ja. Danke aus tiefstem Herzen für 20 Jahre Wahnsinn, Chaos und Metal! Ich liebe euch. Wir wären jetzt ohne euch nicht hier.

SOIL Homepage

SOIL Facebook

REVIEW: WATAIN

Posted by Paola On Januar - 21 - 2018

Wie ich in der Vergangenheit schon des Ă–fteren bemerkte:
Aus Schweden kommen verdammt gute Bands und super gute Musik!
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Ich habe mir angewöhnt, CD´s auf voller Lautstärke im Auto zu hören. Da kann ich mich konzentrieren, ich bekomme den Kopf frei und außerdem entspannt es mich.
WATAIN jedoch haben mich so sehr mitgenommen, dass ich – ihr werdet lachen – ein 30 Euro Foto von der Rennleitung bekommen habe. Und das Foto zeigt nicht mal meine Schokoladenseite. Ja, ich war etwas zu schnell unterwegs, ich kann wirklich nichts dafĂĽr. Ihr Album „Trident Wolf Eclipse“ ist der absolute Hammer.

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„Nuclear Alchemy“ startet das Album, gefolgt von „Sacket Damnation“ und „Teufelsreich“ (meine absolute Empfehlung!).
„Furor Diabolicus“ war Schuld an meinem Strafzettel. „A Throne Below“ hat mir die Chance gegeben, mich darüber zu ärgern und „Ultra (Pandemoniac)“ hat mich wieder runter geholt.
„Towards the Sanctuary“ und „The Fire of Power“ beenden das energiegeladene Album.

Alles in Allem kann ich euch die Band WATAIN echt ans Herz legen.
Aber bitte merkt euch meine Worte. Black Metal ist sehr geil, solange man dafĂĽr nicht mehr als 30 Euro ausgeben muss :-)

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REVIEW: GRAI

Posted by Samir On Januar - 16 - 2018

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Von Noizgate Records erwartet man ja oftmals eher Klänge, die zumindest teilweise dem Core-Bereich entspringen. Doch weit gefehlt, denn das Label kann auch Folk und das mindestens genauso hochwertig wie moderne Stilrichtungen. Der beste Beweis sind GRAI, die ihr neustes Album „Ashes“ nun auf den Markt werfen.

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Interview DEMONS DREAM

Posted by Paola On Januar - 15 - 2018

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Am Freitag, 12.01.2018, wurde ich zu einer Bandprobe der Band DEMONS DREAM eingeladen.
Die Jungs hatten mir schon im Voraus eine CD zukommen lassen, die ich mir zu Ohren fĂĽhren durfte. Ich kann Euch sagen, dass diese Band ein absoluter Geheimtipp ist.

Bewaffnet mit CD, Kamera und ein paar Fragen bin ich los gefahren, um die Jungs zu besuchen.

Erst mal ein fettes Danke, dass ihr extra eure Probe unterbrecht und euch Zeit fĂĽr mich nehmt.

Wie seid ihr drauf gekommen, eine Band zu gründen? Hattet ihr schon länger die Idee, war es ein Hobby oder sogar beruflich?

Wir erzählen dir jetzt einfach die Version, seitdem wir aktiv auftreten. Die eigentliche Geschichte zur Band würde den Rahmen sprengen.

Kiko und Marc haben sich damals Instrumente gekauft, Schlagzeug und Bass. Irgendwann wurde dann mit frĂĽheren Klassenkameraden eine Band gegrĂĽndet, was aber leider nicht so gut funktioniert hat. SchlieĂźlich haben wir uns bei unserem jĂĽngst ausgeschiedenen Gitarristen im Dachboden zusammengesetzt und einfach mal drauf los gespielt. Alle hatten Bock auf Metal und so haben wir einfach mal geschaut, was dabei raus kommt.

Wie kommen euch die Ideen zu euren Songs?
Das ist so ne Sache. Man sitzt zusammen, auf einmal kommt eine Idee und du sagst „die nehmen wir jetzt auf!“. Also komplett spontan. Wenn wir sagen, wir setzen uns zusammen und schreiben was, dann kommt meistens nix dabei raus. Es ist wirklich alles spontan, und anhand dessen bauen wir unsere Songs dann auf.


Nehmt ihr das alles auch selber auf? Mixt ihr das auch selber?

Ja, dafĂĽr ist Marc der Ansprechpartner. Wir nehmen alles selber auf.

Wie sieht es aus mit Hobbies? Ist dafĂĽr noch Zeit?
Also es bleibt irgendwie keine Zeit fĂĽr ein Hobby. Die Musik ist alles fĂĽr uns. Wir gehen ja alle arbeiten, ein Bandkollege hat ein Kind, also da bleibt keine Zeit fĂĽr Hobbies.

Gibt es Lieblingslocations fĂĽr euch?
Eine Zeit lang hatten wir echt eine Lieblingslocation, inzwischen waren wir da halt schon eine Weile lang nicht mehr.
2016 waren wir zwei mal in Tübingen bei Kumpels, die haben eine kleine Location und veranstalten dort auch regelmäßig Konzerte. Einmal haben sie auch ein kleines Open Air veranstaltet, bei denen war es immer klasse aufzutreten.
Im Februar spielen wir wieder in TĂĽbingen, allerdings nicht dort.
Wo wir auch viel aufgetreten sind, gerade im letzten Jahr, war MĂĽnchen. Was wir halt schade finden, egal wie viel MĂĽhe man sich gibt, man ist in der Anfangsphase halt immer der „undankbare Opener“, was uns jedoch egal ist – Hauptsache wir können auftreten.
Wenn die Leute was trinken, ist es halt einfach eine andere Stimmung. Jeder ist locker, jeder hat Bock. Das ist klasse!
Drei Auftritte in MĂĽnchen waren mit einem super Publikum, einmal waren wir sogar der Headliner.
Zu diesem Gig sind wir echt spontan rein gekommen. Das war auch ĂĽber Social Media, da hatte ein Musiker gesagt, er braucht eine Band in MĂĽnchen. Den haben wir dann angeschrieben, gesagt dass wir kommen. Zwei Tage vor dem Auftritt!
Nach der Frage „wie viel Spielzeit habt ihr?“ Haben wir gemeint „so viel du willst“. Er antwortete „Ja, so eine Stunde schon“. Dann stellten wir uns die Frage, seit wann ein Opener so lange spielt, woraufhin er sagte „ja ihr spielt als Headliner!“.

Wir sind dann da hin gefahren, haben uns echt mit den anderen Bands super verstanden. Und das war einer der Abende, wo man sagen kann, dass er perfekt war. Wir haben alle unterschiedliche Musik gemacht, wir Heavy, die anderen Metalcore, wir saĂźen backstage zusammen, es war einfach perfekt. Das war einer der besten Gigs bisher.


Seid ihr nervös vor dem Gig? Lampenfieber?

Auf jeden Fall ist da noch Lampenfieber.

Marc:
Ja, ich glaub, wenn das mal weg ist, dann hat es eh keinen Sinn mehr, aufzutreten.

Kiko:
Also ich hab mega Lampenfieber. Immer. Vor jedem Auftritt. Oder ich trink halt ein paar Bier, dann geht das auch.
Es ist schon irgendwie komisch. Man ist irgendwo in einer Kneipe, hat ein Publikum von vielleicht fünfzig Leuten und ist nervös. Aber das ist nunmal so, das macht es auch aufregend.

Ihr seid Kumpels oder? Verbringt ihr privat auch viel Zeit miteinander?

Wenn wir jetzt an dem Punkt mit Freundschaften sind: als wir die Band gegründet hatten, war der Großteil jemand anders, weil wir ja als Kumpels auch angefangen haben. Man hat sich dann auch ein bisschen auseinandergelebt, die Interessen sind auseinander gegangen, manche hatten keine Zeit mehr wegen beruflichen Gründen. Deshalb haben wir auch momentan Unterstützung von Marius und Kai von der Band STEEL MESSIAH. Wir haben die Jungs gefragt, ob sie nicht Lust hätten, bei uns auszuhelfen. (temporär, nicht auf Dauer.)
Sozusagen retten sie uns gerade, sie sind die Söldner, die uns helfen, dass wir überhaupt auftreten können.

Marc: Ja, bei meinem Bruder ist es sehr schwierig, da er in MĂĽnchen wohnt. Man trifft sich klar um zu proben, aber es ist definitiv mehr als nur eine Band. Es ist Freundschaft. Man schlieĂźt ja auch neue Freundschaften, lernt neue Leute kennen.

Hättet ihr die Wahl, für eine bekannte Band als Vorband aufzutreten, wen würdet ihr nehmen?
IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, ENFORCER.

Wir haben im Backstage beim Warm Up fĂĽr das Trveheim Festival mit STALLION gespielt, das ist eine Band, die wir echt super finden. Das sind halt die Szene Bands. Die sind wirklich in der Szene bekannt, und da ist man dann echt stolz drauf.

Das sind dann auch Eure Ziele?
Ja, als wir unsere CD rausgebracht haben, hatten wir auch mal ein Interview, wo wir gefragt wurden, was unsere Ziele sind.
Da haben wir gesagt, irgendwo auf einer groĂźen BĂĽhne abrocken, einfach mal vorankommen. Weg von den Kneipenauftritten. Klar haben die ihren Charme, diese Auftritte. Jedoch ist es doch immer der Traum, auf eine groĂźe BĂĽhne zu gehen. Allein schon deshalb, weil wir eine sehr hyperaktive Band sind. Wir geben immer hundert Prozent.

Habt ihr eine lustige, coole Story auf Lager?
Also da gibt es so viel.
Also technische Probleme sind meistens mit dabei. Es reißen Saiten, es fallen Sachen runter. Das passiert. Man muss das dann auch mit Humor nehmen und darüber lachen können.

„Beim letzten Gig im T9 (Jugendzentrum in Heidenheim) hatten wir die glorreiche – betrunkene – Idee, alle Bands auf die BĂĽhne zu holen und den Song „PARANOID“ zu spielen. Das haben wir natĂĽrlich total versemmelt. Es war jedoch witzig, da wir vor dem Gig wussten, wir wĂĽrden uns zum Deppen machen. Gesagt, getan. Alle haben sich zum Deppen gemacht, aber alle hatten spass. Das zählt.

Wir haben dann auch mal gemeint, wir mĂĽssten jetzt unser eigenes Underground Festival machen. Vorletztes Jahr war dann der Startschuss, und es kam eine Zeitung aus Aalen (ich will keine Namen nennen jetzt ), hat gemeint, sie tun uns was Gutes und schreiben einen Artikel ĂĽber uns.
Als wir das gemacht hatten, hatte die Dame wohl am Handy mit Autokorrektur geschrieben. Furchtbar. Also im Endeffekt hatte der Artikel dann einen „Stahlmessias“ (statt STEEL MESSIAH) drinnen, aus „DEMONS DREAM“ wurde der „Demons Drehmoment“ und so ging es dann mit allen Bands durch. Die Orte waren falsch, wir haben dann nicht in Elchingen gespielt, wie es eigentlich heißen sollte, sondern in Ellwangen, das Datum war falsch, also eine komplette Katastrophe. Wir wollten eigentlich auch schon einen Song danach schreiben: von Restless Dead zu Werkzeugkiste. Die Idee wär eigentlich gut.

Kiko:
Unser früherer Gitarrist, der hatte ständig technische Probleme. Ich hab ihm dann auch schon mal gesagt „das kann ja nicht sein, ständig ist irgendwas mit deinem Equipment!“. Dann war es so weit: wir standen im Backstage auf der Bühne, ich am posen, hau in die Saiten meines Basses und der Gurt reißt.
Der damalige Gitarrist war sichtlich zufrieden, dass es jetzt mal mir passiert war und nicht ihm. Genugtuung pur.

Im T9 (Jazze Heidenheim) wollt ich mal ins Mikrofon plaudern, während das Schlagzeug gelaufen ist, hab das Mikro vom Ständer genommen, aber vergessen, das Kabel abzuwickeln und fang an rumzulaufen, und hab dann halt geredet und geredet und niemand hat mich gehört.

Pannen gehören sicherlich dazu, wir hoffen dennoch, dass es beim nächsten Gig funktioniert!
Falls ihr die Jungs mal live sehen wollt, habt ihr im Februar die Chance dazu.

Am 03.02.2018 spielen die Jungs in TĂĽbingen, das dĂĽrft ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen!

Danke an DEMONS DREAM fĂĽr das lustige Interview, und danke an METAL_IMP fĂĽr die Fotos!

demon

Vorbericht METALHEADZ

Posted by Paola On Januar - 11 - 2018