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KATATONIA RERELEASE

Posted by admin On Oktober - 5 - 2011

KATATONIA For Funerals to comeGanz großes Kino für alle KATATONIA Fans. Das 94er Mini Album “For Funerals To Come” wird noch einmal neu auf Vinyl veröffentlicht werden! Besonderes Schmankerl: Es werden die beiden Bonustracks “Black Erotica” sowie “Love Of The Swan” darauf vorhanden sein, die zuvor lediglich auf dem “W.A.R. Compilation Sampler” aus dem Jahr 1994 veröffentlicht wurde. Außerdem wird es Liner Notes von Gitarrist Anders Nyström enthalten. CD Liebhaber werden ebenfalls bedacht werden.

KATATONIA LIVE

Posted by admin On Mai - 11 - 2011





katatonia-bandDie Jungs von KATATONIA haben auf ihrer “Last Fair Day Gone Night Tour 2011″ unter anderem London in Beschlag genommen; nicht mal eine Woche ist es her und bereits jetzt sind im Internet einige Mitschnitte vertreten, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Auf ihrer Tour spielen KATATONIA anlässlich des 10. Geburtstags ihres “Last Fair Deal Gone Down” Albums die komplette Platte durch; der zweite teil des Sets bestand aus Klassikern und Material, was teilweise noch nie live gespielt wurde.  Anbei die Tracklist:

Set 1 – “Last Fair Deal Gone Down” Set

  1. Dispossession
  2. Chrome
  3. We Must Bury You
  4. Teargas
  5. I Transpire
  6. Tonight’s Music
  7. Clean Today
  8. The Future Of Speech
  9. assing Bird
  10. Sweet Nurse
  11. Don’t Tell a Soul

Set 2 – “Best Of” Set

  1. Brave
  2. Nephilim
  3. My Twin
  4. I Break
  5. Right Into the Bliss
  6. The Promise of Deceit
  7. Wait Outside
  8. The Longest Year
  9. July
  10. New Night
  11. Dissolving Bonds (Zugabe)
  12. Forsaker (Zugabe)

KATATONIA BIRTHDAY PARTY

Posted by admin On Januar - 19 - 2011

katatonia-bandDie Sektkorken fliegen tief, denn die Jungs von KATATONIA bitten zum Tanz, dass den Fans ordentlich feucht in den Höschen werden dürfte. Folgendes Statement gab die Band anlässlich des 20 Jährigen Bandbestehens ab:

“20 Jahre KATATONIA wollen gefeiert werden und genau das werden wir auch tun, indem wir fünf ganz besondere Geburtstags-Gigs in Europa spielen werden und zwar im kommenden Mai unter dem Namen “Last Fair Day Gone Night – An Evening With KATATONIA”-Tour 2011.
Wir werden das gesamte “Last Fair Deal Gone Down”-Album von vorne bis hinten spielen, weil es das Album ist, das uns zum ersten Mal weltweite Anerkennung verschafft hat und das Jahr 2011 gleichzeitig den zehnten Geburtstag dieses Album bedeutet, deshalb schien es nur passend, diese Platte zu bedenken, mehr als jedes andere Album, das wir gemacht haben. Ein zweites Set mit einem Mix an Tracks aus unserem Katalog wird sich daran anschließen. Wir werden einige Fan-Favoriten und Klassiker spielen, aber auch ein paar obskure B-Seiten und Sachen, die wir selten oder noch niemals live präsentiert haben.
Alles in allem sollte das mehr als zwei Stunden Live-Musik ergeben an diesem letzten schönen Tag, der zur Nacht wird…
Neben den normalen Tickets, die ab dem 19. Januar 2011 in den Verkauf kommen, wird es auch 70 Karten pro Show für “VIPs” geben, die dafür ein paar nette Kleinigkeiten bekommen: [...] es gibt eine KATATONIA-Tour-Messenger-Bag beim Eingang, gefüllt mit so exklusiven Dingen wie einem T-Shirt nur zu dieser Show, einem exklusiven VIP-Pass, einem [...] Tourprogramm [an dem wir gerade schreiben], eine limitierte Vinyl-Auflage unseres letzten Albums “Night Is The New Day” und noch einen Haufen anderes, cooles KATATONIA-Merchandise.
Das ist natürlich noch nicht alles, denn alle VIPS sind zu einem Meet-And-Greet mit der gesamten Band eingeladen [...]!
Die Show in London wird übrigens für eine Live-DVD gefilmt werden.
[...]
WIr hoffen, Ihr freut Euch genauso wie wir auf diese besonderen Feiern! Wir sehen uns bei den Shows und erheben unser Glas auf den letzten schönen Tag, der zur Nacht wird!”

Und hier wird gefeiert:
04. Mai 2011 LUX – Kulturfabrik
05. Mai 2011 D – Köln, Stollwerck
06. Mai 2011 UK – London, Koko
07. Mai 2011 NL – Zaandam, De Kaade
08. Mai 2011 F – Paris, Alhambra

MÖRKER UPDATE

Posted by admin On Dezember - 28 - 2010

MÖRKERNeues aus dem schwedischen Schwarzmetall Kosmos MÖRKER; es wird fleissig am dritten Album gewerkelt, um den Nachfolger des 2008 veröffentlichten Werks “Hörstmarkter”(veröffentlicht durch Northern Silence Productions, was besonders KATATONIA Fans ein Begriff sein dürfte) einzuspielen. Das Statement der Band:

Wir arbeiten momentan an Album No. 3 und es läuft ziemlich gut bis jetzt. Die Musik für zwei Songs ist bereits fertig und wir hoffen, dass wir den Songwriting-Prozess in den kommenden Monaten werden abschließen können.
Wir freuen uns wirklich darüber und haben bereits jetzt das Gefühl, dass die Songs tatsächlich die besten sein werden, die wir je gemacht haben.
Wir planen eine Veröffentlichung für Ende 2011. Hoffentlich klappt alles so, wie wir es planen, damit wir während des Schreibens vielleicht ein paar Demo-Versionen aufnehmen und vorab ein paar Teaser online stellen können.
Schließlich habt Ihr es verdient, die besten MÖRKER-Songs, die jemals geschrieben wurden, auch zu hören!

Man darf also gespannt sein…

ORPHANED LAND TOURVIDEO

Posted by admin On November - 3 - 2010

Ein neues Tourvideo der israelischen Metaller ORPHANED LAND während ihrer Nordamerika-Tour mit KATATONIA und SWALLOW THE SUN kann ab sofort bei uns angeschaut werden. Watch Below!

KATATONIA INTERVIEW

Posted by admin On September - 28 - 2010

Die Kollegen von Metal Injection haben vor kurzem ein Interview mit Katatonia Sänger Jonas Renkse geführt, welches wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Er spricht unter anderem über das letze Album NIGHT IS THE NEW DAY und die weiterentwicklung der Band sowie die LONGEST YEAR EP

Viel spaß damit.

KATATONIA LIVE VIDEO

Posted by admin On Juli - 24 - 2010

Der Auftritt der Düster-Metaller von KATATONIA auf dem diesjährigen Ilosaarirock Festival in Finnland wurde unter professionellen Bedingungen mitgefilmt. Zu sehen gibt es ihn hier! Außerdem wurde noch ein Interview mit der Band geführt, welches man hier begutachten kann. Watch Below!

RH-FESTIVAL 2010 1. TAG

Posted by admin On Juni - 1 - 2010

ROCK HARD FESTIVAL 21.- 23.05.2010 GELSENKIRCHEN, AMPHITHEATER Nach den letzten Wetterkapriolen der vergangen Wochen bzw. Monaten rückte das diesjährige Festival immer näher und die Macher vom RH, so wie die Fans blickten mit Bangen auf die Wettervorhersagen. Aber genau pünktlich zum Freitag riss der Himmel auf, die Sonne erblickte das Licht der Welt. Oder war das irgendwie andersrum! Na ja auch egal! Jedenfalls herrschte optimales Festivalwetter an allen drei Tagen und die etwa 8000 Fans konnten ein entspanntes Wochenende im Gelsenkirchener Amphitheater genießen.

Am Freitag fuhren wir mit großer Vorfreude nach Gelsenkirchen, zum großen Familientreffen, im schönsten Wohnzimmer Deutschlands. Punkt fünfzehn Uhr begrüßte dort dann Götz Kühnemund das anwesende Publikum. Er erwähnte in seiner Rede die erst kürzlich verstorbenen Musiker Pete Steele und ganz besonders
Ronnie James Dio, dem ein großer Teil des Festivals gewidmet wurde, in dem in den Umbaupausen Musik von DIO, BLACK SABBATH und RAINBOW gespielt wurde. Aber dazu später mehr. Außerdem erwähnte Götz in seiner Rede, dass THE DEVILS´S BLOOD vor BLOODBATH hätten spielen sollen, aber weil sie während der Show die Bühne so besudeln würden (Schweineblut), könnte danach gar keine andere Band mehr spielen. Also wurden die beiden Bands einfach getauscht. Mh…….?

IMG_2452Da das RH auch jungen Bands eine Chance gibt, sich einem großem Publikum zu präsentieren, eröffneten am Freitag Nachmittag die deutschen Newcomer KETZER den Reigen. Die Black/Trasher überzeugten mit einem routinierten Auftritt voller großer Metallposen und präsentierten Stücke aus ihrem Debüt-Album „Satans Boundaries Unchained“ und verließen nach einer halben Stunde mit großem Applaus die Bühne.

IMG_2517Weiter ging es nun mit den Deathern von NECROS CHRISTOS aus Deutschland, die heute einen ihrer raren Auftritte zum Besten darboten. Ihr sperriger Death Metal kroch zäh aus den Boxen. Die Band wirkte auf der Bühne sehr statisch, auch die Begeisterung des Publikums hielt sich in Grenzen. Die Band war nicht wirklich schlecht, aber sie gehört eher in einen Club, als auf einer Bühne im hellsten Sonnenschein.
Was man eigentlich auch von der nächsten Band sagen könnte. Aber dazu erzählt uns unser Sebastian mehr, der mit einer fetten Grippe dort aufgelaufen war und die letzten beiden Festivaltage leider zuhause im Bett verbringen musste.

IMG_2594Ein riesiges Banner des letzten Albums „Night Is The New Day“ ragt im Hintergrund, während sich der Platz unmittelbar vor der Bühne des Amphitheaters fleißig füllt. Als ich mich inmitten der Menschenmenge so umsehe, fällt auf, dass sich ein sehr breit gefächertes Publikum hier zusammen gefunden hat, das sowohl Shirts von Knüppelbands, als auch melodischeren Bands huldigt.
Als dann endlich die Willkommensansage kommt und ein kurzes Intro das Amphitheater erbeben lässt, betreten endlich KATATONIA die Bühne und mit einem Paukenschlag erfüllen sie den gesamten Platz mit Leben, als ´Forsaker´ als Opener durch die Boxen donnert. Der Line Up Wechsel bei den Schweden scheint ihnen sehr gut getan zu haben, denn sowohl der neue Bassist, als auch der neue Gitarrist passen perfekt in das Gesamtbild der Band.
Es werden überwiegend Songs des neuen Albums auf die Menschheit losgelassen (´The Longest Year, Liberation´), aber auch auf altbekannte Gassenhauer wird nicht verzichtet. So fügen sich die neuen Songs nahtlos in das gesamte Live Konzept der Band ein; der Sound ist ungewohnt heavy, lässt jedoch genug Platz für die eigentliche Stärke Katatonias, nämlich eingehende Melodien und eine Atmosphäre, die dich sofort in den Bann ziehen.
Die Reaktion des Publikums fällt ebenfalls positiv aus; vom hemmungslosen Headbangen, über das Mitsingen sämtlicher Texte oder diverser Tanzeinlagen ist wirklich alles dabei. Am meisten hat mich die Stimme des neuen Gitarristen überrascht, die sehr gut mit Jonas Gesang harmoniert und KATATONIA ein neues Livegesicht gibt. Soundtechnisch gab es auch nichts zu beklagen, was bei dieser Band besonders wichtig ist, denn bei solchen Songstrukturen ist ein miserabler Sound der ultimative Supergau, was Katatonia leider schon einige Male live erfahren mussten.
Man setzte hier in erste Linie auf altbewährtes Live Material der letzten 3 Alben und entfachte somit ein Feuerwerk der Spitzenklasse. `Leaders´, ´My Twin´,´July´ sind nur einige Stationen, die jedem KATATONIA Fan zu seinem persönlichen Adrenalinkick verholfen haben. Neuer Live Hit meiner Meinung nach war eindeutig das ´Day And Then The Shade“, wo das gesamte Amphitheater gebebt hatte, als Melodien und der tonnenschwere Gitarrensound sich zu einer einzigartigen Symbiose vermischten, welche nur KATATONIA zu erschaffen vermögen. Auch wenn alle Alben vor der „Viva Emptiness“ außen vor und leider auch Zwischenrufe wie ´Murder´ oder ´Without God´ ungehört blieben, schafften es die Schweden sich dem Publikum etwas näher zu bringen, was nicht zuletzt an dem Line Up Wechsel lag. Man hatte das Gefühl, als würden sie einen Schritt auf ihre Fangemeinde zu gegangen sein und man darf auf zukünftige Auftritte gespannt sein.

Fazit: Eine Band, die 1994 das Götteralbum „Dance Of December Souls“ auf die Welt losgelassen hat, ist mit dem letzten Output „Night Is The New Day“ erwachsener geworden, was sich bei den Live Auftritten widerspiegelt. Das Warten auf neues Songmaterial und auf neue Auftritte werden sich also bestimmt lohnen, denn der Live Gig auf dem Rock Hard Festival hat definitiv die Hütte gerockt!

Sebastian Groß

IMG_2703SABATON aus Schweden ging als nächste Band an den Start. Die Band stürmte wie immer einträchtig in ihrem lächerlichen Tarnhosenoutfit die Bühne. Man mag die Band lieben oder hassen, wo sie auch immer auftreten, sorgen sie für Stimmung. Ihre keyboardlastigen (ein bisschen zu viel des Guten) Mitgröhlnummern kamen beim Publikum an. Diese Band war mit Abstand die bewegungsfreudigste Band des Tages. Frontmann Joakim heizte dem Publikum mächtig ein, welches auch wieder schnell in Fahrt geriet, während die Crowdsurfer über die Köpfe der Fangemeinde getragen wurden. Alles in allem gesehen war es ein guter routinierter, kurzweiliger Auftritt der Schweden, welcher eigentlich nicht wirklich ins Billing am Freitag passte. Aber nun erteile ich wieder Sebastian das Wort zur nächsten Band.

IMG_2835Was soll man von einer Band halten, die seit 1999 am Start ist und lediglich 4 Auftritte in Deutschland absolviert hat? Wenn noch sechs Alben dabei sind (zwei EPs und ein Live Album) mag man nicht gerade von einer in Deutschland erfolgreichen Band sprechen… Würden die Jungs nicht aus Schweden kommen, sämtliche Superstars der Metal Szene im Laufe ihres Line Up Karussells vereint haben und brachialen Old School Death Metal zelebrieren und auf den Namen „BLOODBATH“ hören, wäre das bestimmt auch der Fall, aber so kocht die Stimmung im Amphitheater schon während der Umbaupause, und es folgen bereits im Vorfeld die ersten Jubelrufe.
Nach einer kleinen Verspätung und einem gefühlten 10 Minuten Intro betreten die Herren endlich die Bühne und legen auch sofort los; leider haben sie im Laufe des Openers mit dem Sound zu kämpfen, so dass man Mikael Akerfeldts Stimme nur erahnen kann, was die Techniker zum Glück rasch in den Griff bekommen. Bereits vor dem Ende des ersten Songs haben BOODBATH den einen oder anderen Moshpit erschaffen. Sound und Songauswahl sind ebenfalls so spektakulär, wie die Ansagen von Herrn Akerfeldt, der uns sowohl musikhistorisch auf eine Gefühlsreise mitnimmt, als auch ansagetechnisch das Talent eines Entertainers beweist („Seht euch nur mein Outfit an; schwarze Jacke, böses Shirt und ne coole Brille und schon sehe ich wie ein Metaller aus“).
Es werden sowohl Nackenschleudern vom letzten Album „The Fathomless Mastery“, als auch alte Schätzchen (`Breeding death´, ´Like Fire´, ´Mass Strangulation´) kredenzt. Abgesehen vom ersten Song, können sich Bloodbath eines optimalen Sounds, ausgelassener Stimmung und guter Publikumsresonanzen erfreuen. Die Mischung aus brutalem (teils extrem stumpfen) und technisch versiertem Death Metal kommt bei den Fans gut an und unterstreicht den guten Eindruck, den man bereits vom Wacken Auftritt 2005 gewinnen konnte.
Dabei werden ehemalige Bandmitglieder (Peter Tägtren, Dan Swanö) ebenso erwähnt wie die alten Death Metal Legenden (TIAMAT, ASPHYX), hinter denen sich BLOODBATH nicht zu verstecken braucht. Auch die bösen Spitznamen, welche die Bandmitglieder inne haben (der brutalste Name von allen ist eindeutig „Lars“) geben dem Gig die richtige Würze. Nach einem furiosem Feuerwerk und Nackenwirbelarmageddons par Excellence verabschiedet sich die Band mit ´Eaten´ und lässt das Rock Hard Festival noch mal richtig kochen, bevor es wieder an die Tagesordnung (Bier trinken, Pommes essen und Merchandise Stände überfallen) übergeht. Alles im allen eine gelungene Sache und definitiv ein Grund sich BLOODBATH noch mal live anzutun!

Sebastian Groß

IMG_3032So, die nun folgenden holländischen „Senkrechtstarter“ THE DEVILS´S BLOOD habe ich noch nie live gesehen, geschweige denn gehört. Also kann ich mir hier glücklicherweise unvoreingenommen ein Urteil über die Live Qualitäten der Band abgeben. Bevor aber der Auftritt begann, wurde im Amphitheater zu Ehren von Ronnie James Dio eine Schweigeminute abgehalten. Es herrschte Totenstille im Rund. Gänsehaut. Am heutigen Tag, also der 30. Mai an dem ich diesen Bericht schreibe, wird Ronnie James Dio heute in Los Angeles beigesetzt.

Aber nun zurück zu THE DEVIL´S BLOOD. In der Umbaupause wurden die Monitorboxen mit Plastik verhangen, da die Band ja eine spektakuläre Bühnenshow auffahren wollte. Mit Spannung erwartet, betrat dann die Band, begleitet von drei Backgroundsängerinnen, endlich die Bühne. Jetzt hadere ich wirklich, was ich denn schreiben soll. Nun los!
Also unter einem Headliner habe ich mir (ich denke auch viele 1000 andere mehr) etwas anderes vorgestellt! Stimmung, Jubel, Mitgegröhle, wildes Headbangen. Dies alles blieb jedoch aus. Auf der Bühne sah man nichts anderes als Musiker, die sich vor ihrem Auftritt mit Schweineblut übergossen hatten. Eine Sängerin, die nicht ein einziges Mal mit dem Publikum kommunizierte, sondern einfach nur stoisch auf der Bühne stand, ins Leere starrte und manchmal dramatisch in Zeitlupe die Arme anhob. Das Publikum war bezüglich der Musik ziemlich irritiert, denn die Ränge leerten sich sichtlich. Die Leute, die aber blieben, wurden mit Musik belohnt. Ja, genau. Mit psychodelischer, hypnotischer Musik. Anfangs dachte ich mir: Wat soll denn dieser Kack. Aber je länger ich der Musik zuhörte, desto entspannter fühlte ich mich. Ok. Es war keine Musik zum Headbangen, sondern Mitwippen war nun angesagt. Man fühlte sich in die siebziger Jahre zurückversetzt.

Die Bühne war meist in rotes und blaues Licht getaucht, während auf der hinteren Leinwand Videosequenzen gezeigt wurden. Die Kerzen die Anfangs auf der Bühne angezündet wurden, waren schnell nach den ersten drei Songs erloschen. Die wilde Bühnenshow, wobei die Bühne total mit Schweineblut besudelt werden sollte, blieb aus. (Wir von der Fotografenfront hatten schon Angst um unsere Kameras.) Es floss kein Blut, sondern man konnte nur das Blut riechen, wenn der Wind ungünstig stand. Auch wenn die Band ihre Matten kreisen ließen, wurde keine Blut verspritzt. Auch die Bühne blieb sauber! Hm!
Höhepunkt des Konzerts für mich war der zwanzigminütige Song `The Heaven´s Cry Out For The Devil´s Blood`. (Ich hab mich schlau gemacht, wie der Song heißt) Begleitet von Stroboskopblitzen fabrizierte die Band einen wirklich hypnotischen Höhepunkt. Die drei Gitarristen produzierten eine so gewaltige Gitarrenwand, dass einem automatisch die Kinnlade runterfiel.
Also THE DEVIL´S BLOOD haben hier einen richtig guten Gig abgeliefert und haben mir auch gefallen. Aber leider sind sie keine würdigen Headliner, sondern gehören auch eher in kleine Clubs, wo sich die Magie der Band so richtig entfalten kann. BLOODBATH und KATATONIA waren für mich und für Sebastian die Highlights des Tages.

Hier geht es zur Berichterstattung des zweiten Tages.

Uli

KATATONIA ZECHE BOCHUM

Posted by admin On Mai - 1 - 2010

KATATONIA, SWALLOW THE SUN, LONG DISTANCE CALLING 3.4. ZECHE BOCHUM Gefeierte Melancholie! KATATONIA sorgten für eine düstere Atmosphäre! Es war ein milder Abend in Bochum, kaum Verkehr und die Zeche war sofort gefunden. Dennoch kamen wir zu spät. Womit ich leider zu LONG DISTANCE CALLING nichts sagen kann, da der ganze Gig zeitlich vorverlegt wurde. Die Halle war überraschend gut gefüllt. Es schien, als hätte es sich rumgesprochen, dass KATATONIA ein verdammt gutes Album veröffentlicht haben, denn die meisten Konzerte dieser Tour waren ausverkauft. Dazu kommt noch eine Vorband wie SWALLOW THE SUN, die wohl ihr Übriges zu dem Menschenauflauf tat. Das Lineup passte einfach.

Nach einer kurzen Umbaupause und einem schnell, professionell durchgeführten Soundcheck, legten die finnischen Doomer SWALLOW OF THE SUN mit `These Woods Breathe Evil` vom neuen Album „New Moon“ richtig los. Ein idealer Opener! Anfangs mussten die Jungs zwar ein wenig mit dem Sound kämpfen, jedoch war das Problem recht schnell behoben, nachdem der Soundtechniker noch einmal Hand anlegt hatte. Weiter ging es mit `Falling World`, bei dem Sänger Mikko auch seine klare Stimme zum Einsatz kommen ließ. Dieser stand das ganze Konzert über sehr nachdenklich wirkend und starr auf der Bühne, doch das Ganze passte zur traurigen Musik. Das Set bestand zum Großteil aus Songs des neuen Albums, sowie ein paar Klassikern wie `These Hours of Despair`, `Don`t Fall Asleep` und `Swallow`. Nach ca. 45 Minuten war der Zauber dann auch schon wieder vorbei.

Gespannt wartete das Bochumer Publikum nun auf die schwedischen Düster-Rocker und die ließen auch nicht lang auf sich warten. Den Einstieg gab es mit `Forsaker`, der allerdings holprig begann. Es dauerte ein paar Zeilen bis sich Sänger Jonas Renkse gefangen hatte und die richtigen Töne traf. Danach ging es aber richtig los! Der Refrain saß perfekt! Gänsehaut pur! Zu erwähnen sei an dieser Stelle noch die Leistung der beiden Neuzugänge Niklas Sandin am Bass und Per Eriksson (BLOODBATH) an der Gitarre, welche die beiden Norrman Brüder nach deren Ausstieg ersetzten. Letzt Genannter glänzte zudem durch seinen cleanen Background Gesang, der sich perfekt in die Songs einfügte. Weiter ging es mit `Liberation` und `My Twin`, welches ebenfalls ein Highlight des Konzerts darstellte. Die Band war sichtlich gut gelaunt, spielfreudig und die Fans in der Halle dankte es ihnen.

Nach jedem Song gab es minutenlangen Applaus. Die Setlist war gut gewählt und bestand zum Teil aus eher ruhigen Songs, wie dem genialen, selten live gespielten `Omerta` oder dem „Discouraged Ones“ Klassiker `Saw You Drown`, welche sich mit denen der härteren Gangart wie z.B. `Ghost Of The Sun` und `July` abwechselten. Auch die Songs vom neuen Album kamen nicht zu kurz und rockten deutlich mehr als auf Platte. `The Longest Year` oder auch `Onward Into Battle` bewiesen ihre Live-Tauglichkeit. Sänger Jonas versteckte sich zwar immer noch gerne hinter seinen Haaren, dennoch war er bestens gelaunt und lieferte eine großartig stimmliche Leistung. Wirklich alte Songs wie die der „Brave Murder Day“ Scheibe suchte der eingefleischte Fan aber vergebens und auch das geniale `Evidence` bildete diesmal nicht den Abschluss des Konzerts. Aber die Band hob sich noch ein paar wirkliche Kracher für den Schluss auf. `The Day And Then The Shade` leitete den vorerst letzten Teil des Konzerts ein und wurde begeistert vom Publikum aufgenommen.

Dann war Schluss fürs Erste. Die Masse forderte lautstark nach mehr und bekam es auch! `Dispossesion` und `Leaders` setzen den wirklich Schlusspunkt eines großartigen Konzerts voller Melancholie und starker Atmosphäre. Band und Fans gaben nochmal alles. Zufrieden verließen wir mit einem Bierchen in der Hand die Zeche und hoffen auch baldige Rückkehr der Schweden. Bis zum nächsten Mal.

Dante

KATATONIA Video

Posted by admin On März - 3 - 2010

Das neue Video zum Song von `The Longest Year`der schwedischen Melancholiker KATATONIA ist nun online gestellt. Charlie Granberg führte Regie, der auch schon mit Bands wie MY DYING BRIDE und BLOODBATH zusammenarbeitete.