There is something about me..

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NACHTGESCHREI SUCHEN…

Posted by admin On Oktober - 20 - 2011

Unschöne Nachrichten aus dem Hause NACHTGESCHREI. SĂ€nger Hotti wird die Band im kommenden FrĂŒhjahr aus persönlichen GrĂŒnden verlassen. Die Band ist natĂŒrlich sehr traurig ĂŒber seine Entscheidung, respektiert diese aber. Sie wĂŒnschen Hotti fĂŒr die Zukunft alles erdenklich Gute und danken ihm fĂŒr die unvergessliche gemeinsame Zeit.

Nun ist es an der Zeit fĂŒr NACHTGESCHREI, ein neues Kapitel ihrer Bandgeschichte aufzuschlagen. NACHTGESCHREI suchen ab sofort einen neuen SĂ€nger! Wenn ihr ernsthaft daran interessiert seit, in die Fußstapfen von Hotti zu treten, könnt ihr eure Bewerbungen an saenger@nachtgeschrei.de schicken.

RAGNARÖK FESTIVAL

Posted by admin On Oktober - 17 - 2011

Zwei neue Bands gibt’s heute fĂŒr das Ragnarök Festival, das am 13. Und 14. April 2012 in der Stadthalle Lichtenfels stattfinden wird: DARK FORTRESS und SYCRONOMICA!

Damit liest sich das bisherige Billing wie folgt:
A FOREST OF STARS
ABSU
AGALLOCH
BORKNAGAR
DARK FORTRESS
DORDEDUH
EINHERJER
FEJD
HEOL TELWEN
KING OF ASGARD
MAEL MÓRDHA
MISTUR
RABENSCHREY
SKYCLAD
SYCRONOMICA
VOLUSPAA
WALDGEFLÜSTER
WOLFCHANT

HALFORD CLIP

Posted by admin On Oktober - 13 - 2011

Mit der Veröffentlichung der neuen HALFORD-DVD “Halford Live At Saitama Super Arena” wurde nun mit “Resurrection” ein erster Clip vom kommenden Mitschnitt veröffentlicht. Watch Below!

GRAVEWORM VIDEO

Posted by admin On Oktober - 12 - 2011

gravewormfragmentsNeues von den Italienern GRAVEWORM. Die Jungs haben den Clip zum song “See No Future” vom kommenden Album „Fragments Of Death“ (erscheint am 21. Oktober 2011) rausgehauen. Ein Statement gab es gratis dazu:

Wir sind stolz, unseren neuen Videoclip zu ‘See No Future’ ankĂŒndigen zu können Die dahintersteckende Aussage – speziell hinter dem Symbol der Masken – ist die, dass es fĂŒr unseren Planeten keine Zukunft geben wird. Wir haben den „Point of no return“ erreicht. Das Video wurde in Venlo gemeinsam mit Maurice von LEGION OF THE DAMNED aufgenommen. Die Arbeit am Set war super und wir sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Der Clip rockt! Schaut ihn euch an und seid gespannt auf “Fragments Of Death”.

Watch below!

CORONATUS INTERVIEW

Posted by admin On Oktober - 8 - 2011

coronatus_ti_2011Im November erblickt „Terra Incognita“ als viertes Studioalbum von CORONATUS das Licht der Welt. Große Aufmerksamkeit lenkte die Band durch ihre Tour mit HAGGARD auf sich. Als weiteres Lebenszeichen gab es das aktuelle Video „Fernes Land“, was mich dazu brachte mit der Band ĂŒber Erfahrungen, ZukunftsplĂ€ne und Touranekdoten zu plaudern. Mats (Schlagzeug) nahm sich Zeit und stellte sich tapfer unseren Fragen:

Hallo und erstmal danke fĂŒr die Zeit sich unseren Fragen zu
stellen. Ich muss zugeben, dass ich durch euren aktuellen Videoclip zu„Fernes Land“ auf euch aufmerksam geworden bin. Saubere Sache, geiler Song und ein schönes Video, Respekt!

Wenn man sich eure Bandhistorie so anschaut, gab es ja bereits einige Line Up Wechsel. Viele Bands zerbrechen an solchen Besetzungswechsel. Wie habt ihr euch durchgebissen und euch den langen Atem bewahrt?

In der Tat, bei uns war einiges an Besetzungswechseln! Vom Line Up der“Fabula Magna“, dem letzten Album, sind nur Aria und ich ĂŒbrig geblieben. Wichtig ist einfach, nicht aufzugeben. Das sagt sich leicht, ist es aber nicht. Es ist extrem anstrengend, immer wieder zurĂŒckgeworfen zu werden und sich dann mit neuen Mitmusikern wieder soweit nach vorn zu kĂ€mpfen, dass unter dem Strich möglichst noch eine Verbesserung zum VorgĂ€ngeralbum herauskommt. Aber es geht. Es war ja auch nicht so, dass alle auf einmal ausgestiegen sind; das ging nach und nach; Am einschneidensten war sicherlich der Ausstieg von Carmen, als diese mit ihrem 2. Kind schwanger war. Das war dann letztlich ein Auslöser fĂŒr weitere Ausstiege und hat schon sehr demotiviert, so dass ich mich eine kurze Zeit lang schon auch gefragt habe, ob ich nicht den Ganzen Kram hinschmeissen soll. Das Durchhalten hat sich aber echt gelohnt. Mittlerweile haben wir eine Besetzung, die nicht nur im Studio erstklassige Arbeit abliefert, sondern auch live echt das Haus rockt, wie wir auf der Dark Symphony Tour mit HAGGARD beweisen durften. Diese Tour war mit Sicherheit ebenfalls ein Katalysator fĂŒr die Motivation in der Band, weiterzumachen!

Das aktuelle Video ist einfach großartig geworden. Viel Melodie, eine ordentliche Packung HĂ€rte und eine Priese Humor. Wie ist dieses Video entstanden?

Die Idee mit den RheinfĂ€llen hatte der Dirk, und auf das Outfit als Seefahrer/Piraten war auch schnell geklĂ€rt. Bei einem KostĂŒmverleih haben wir noch ein paar Devotionalien und Klamotten gemietet und los gingÂŽs. Der Drehtag an sich war super lustig, super heiß und das Wasser absolut angenehm kĂŒhl. Am liebsten wĂ€re ich rein gesprungen. Lustig war auch, dass wir stĂ€ndig von irgendwelchen Touristen beguckt wurden. FĂŒr die Innenaufnahmen waren wir dann in einem Foto-Mietstudio. Das war auch spaßig, aber auch stressig, da mein Schlagzeug in dem ungedĂ€mmten Raumunglaublich laut war. Hinterher haben uns echt die Ohren geklingelt.

Ihr schreibt die Texte sowohl auf englisch, deutsch und lateinisch. Wie funktioniert das bei euch? Denkt sich jemand etwas aus und einer steht mit einem lateinischen Übersetzungsbuch daneben, oder spricht etwa einer von euch fließend Lateinisch?

Diesmal ist ja nicht soviel Latein dabei, wie frĂŒher. Allerdings gibt es schon die eine oder andere lateinische Textpassage. Darauf wollten wir nicht verzichten, dann es ist ein Markenzeichen von CORONATUS seit Anfang an. Der einzige Lateiner der jetzigen Besetzung ist der Simon (Keys).

Ihr deckt eine große Bandbreite an Musikstilen ab. Gothic, Rock, Metal aber auch mittelalterliche KlĂ€nge scheinen durch euer Soundgewand. Woher nehmt ihr eure EinflĂŒsse und wie lĂ€uft bei euch das Songwriting?

Das kommt von den vielen unterschiedlichen GeschmĂ€ckern der Bandmitglieder und daran dass wir im Songwriting zusammenarbeiten. Die Grundkompositionen kommen in der Regel von einer einzelnen Person und werden dann gemeinsam bearbeitet. Somit kann sich jeder auch einbringen. Diesmal waren die Kompositionen von Dirk, Aria, Simon und mir. Wir haben aber auch noch je einen Song von Fabi, unserem frĂŒheren Keyboarder und dem George (ehemaliges GrĂŒndungsmitglied) im Programm. Klar, dass bei so vielen Leuten auch viele Stilelemente zusammenkommen.

Im FrĂŒhjahr 2011 ward ihr zusammen mit HAGGARD auf Tour und habt da fĂŒr die eine oder andere offene Kinnlade gesorgt, weil wenige euch kannten und ihr ordentlich das Haus gerockt habt. Wie sehen eure weiteren TourplĂ€ne aus? Werdet ihr uns auch live beglĂŒcken, sobald “Terra Incognita“ das Licht der Welt erblickt hat?

Wir sind dran, ein paar Gigs stehen auch schon, wie zum Beispiel eine Show auf dem WGT. Da wird sicher noch was zusammenkommen, denke ich. Ob es eine ganze Tour gibt, ist noch unklar, aber wir arbeiten daran. Wir wĂŒrden auch gerne wieder als Support fĂŒr eine bekanntere Band spielen, wenn sich etwas Passendes anbietet.

Zum Thema Tour: wie sieht euer Tourleben aus? Mehr so das gesittete und artige oder eher die partymĂ€ĂŸige Kindergartenshow?

Sowohl als auch. Im Bus war es zum Teil schon ziemlich lustig und manchmal auch ziemlich feucht fröhlich! Ab und an waren wir aber auch einfach nur platt, da die Gigs ja immer wieder von der Notwendigkeit unterbrochen war, sich seine Brötchen auf herkömmliche Weise zu verdienen.

Was war euer lustigstes oder schrÀgstes Tourerlebnis?

SchrĂ€g war: wir hatten ja 2 Sopranistinnen auf der Tour dabei. Neben der Ada hat uns auch die Viola bei einigen Gigs ausgeholfen. Einmal kamen wir von einem Gig aus Frankfurt heim und haben die Ada zuhause abgeliefert, wollten dann die Viola fast 70 km weiter abholen, die diesen Gig aber irgendwie verpeilt hat und doch nicht konnte; da mussten wir die Ada dann wieder zurĂŒckholen und in letzter Sekunde beim nĂ€chsten Gig im Saarland zu sein. Das war ganz schön heiß! Ein anderes mal hatte ich unseren Sampler im Proberaum vergessen und musste kurz vor der Show in Karlsruhe noch mal nach Stuttgart heizen und dann wieder zurĂŒck. Gott sei dank war das nicht der Gig in Hamburg, sonst wĂ€re das stressig geworden.

Lustig war es eigentlich fast immer, vor allem nach den Shows im Backstage. Besonders geil war auch mal der RĂŒckweg von Glauchau. Stau auf der Autobahn und die Mareike in Hochform! Nur am gackern! Wir sind alle ausgestiegen um rumzualbern und mit irgendwelchen Leuten auf der Autobahn rumzustehen und zu quasseln. Plötzlich gingÂŽs weiter, der Dirk lĂ€sst langsam anrollen, und die gesamte Mannschaft durfte einen echten Spurt auf der Autobahn hinlegen und per Hechtsprung wieder in den Bus hĂŒpfen. Filmreif!

Im November wird euer Album veröffentlicht. Wenn ihr auf die Zeit der Anfangstage zurĂŒckblickt, was hat sich im Hinblick auf Songwriting und die Art Texte zu schreiben geĂ€ndert?

Es ist unser viertes Album. Davor gab es mal eine CD Demo Single mit 2 Tracks, aber da hatten wir noch einen SĂ€nger und keinen Deal. GeĂ€ndert hat sich eben vor allem die Besetzung. Insgesamt ist der Metalfaktor deutlich höher als in den Anfangstagen und wie du schon selbst gesagt hast, auch die Bandbreite an Stilmitteln. Die Texte waren frĂŒher, na sagen wir mal, klar verbesserungsfĂ€hig, wie ich heute darĂŒber denke. Da hat sich einiges zum Positiven gewandelt. (Wobei ich sagen muss, dass mir die kryptischen Texte von George immer noch am besten gefallen…)

Wenn ihr jemandem, der noch nie etwas von euch gehört hat, eure Musik grob beschreiben mĂŒsstet…

…wĂŒrde ich sagen, wir machen melodischen Metal mit weiblichem Gesang in doppelter Ausfertigung, welche auch noch komplett unterschiedliche Stimmen haben. Eine gute Portion Symphonic und eine Prise Folk und Mittelalter, und da haben wir CORONATUS.

Was können eure Fans (aktuelle und zukĂŒnftige) von eurem aktuellen Album erwarten?

Eine Menge unterschiedlicher Musik. Ich selbst hasse Alben, auf denen ein Song wie der andere klingt, wo eigentlich immer der gleiche Song aufs Neue verwurstet wird. Wir haben wieder alles mögliche mit dabei. Die Vielfalt ist das Ziel. Jedoch zusammengehalten von einem roten Faden, welcher vor allem durch die SĂ€ngerinnen gesponnen wird. Es gibt Songs, die sehr straight daherkommen, dann aber auch viele Songs mit deutlichen Prog-Elementen. Auch orientalische EinflĂŒsse durch Aria sind diesmal dabei.

Wie lange habt ihr an „Terra Incognita“komponiert, bevor es fertig im Kasten war?

Die hauptsĂ€chliche Arbeit geschah direkt nach der Tour bis zum Studiotermin im August, also April bis Juli. Zuvor war zwar schon das eine oder andere StĂŒck teilweise fertig, aber die Hauptarbeit lag in dieser Zeitspanne. Unter Druck arbeiten wir scheinbar immer am besten. Teilweise haben wir an den Songs sogar noch im Studio herum gefeilt.

Wie ist deine persönliche Beziehung zu CORONATUS? Ist die Band dein Vollzeitjob oder stehst du sonst im „normalen“Berufsleben?

Die Band könnte ohne Probleme ein Vollzeitjob sein, aber leider geht das natĂŒrlich nicht. Ich lebe vom Schlagzeugunterricht und bin zusĂ€tzlich dabei, eine eigene Schule fĂŒr Rockmusik aufzuziehen. Das macht ne Menge Arbeit und die Zeit ist auch sehr begrenzt zumal ich ja auch Kinder habe, um die ich mich kĂŒmmern muss. Gott sei dank haben wir mit Dirk einen absoluten Macher in der Band, welcher derzeit die meiste Zeit von uns in die notwendigen Bandangelegenheiten wie Management und Promo etc. steckt.

Gibt es eigentlich noch Seitenprojekte, in denen du zur Zeit mitwirkst?

Derzeit nicht! Ich konzentriere mich schon auf CORONATUS. FrĂŒher war das anders; da habe ich zum Teil bis zu 4 Bands gleichzeitig gemacht. Aber das ist vorbei, zumal man sich sonst auch irgendwie verzettelt. Bei ILLUMINATE habe ich bereits vor 2 Jahren, wĂ€hrend der Aufnahmen zur “Fabula Magna“, aufgehört. Der Dirk hat noch ein neues Powermetal Projekt WE ARE LEGION, der Aria macht eine Akustik Sache, die Mareike und Ada singen in diversen Coverbands und Simon ist ja immer noch bei LYFTHRASYR und seinem eigenen Projekt zugange.

Neben der Musik, gibt es noch weitere kĂŒnstlerische Gebiete, in denen du dich kreativ austobst?

Nein, keine Zeit, leider. Aber wenn, dann wĂŒrde ich lieber noch das eine oder andere Instrument lernen.

Vielen Dank fĂŒr die Zeit und die MĂŒhe, alle Fragen zu beantworten. Ich wĂŒrde mich freuen auch mal live zu sehen und mein CD Player giert bereits nach „Terra Incognita“. Die letzten Worte an eure Fans gehören dir.

Bleibt dran Leute! Metal rules! Schaut ab und zu auf unserer Homepage oder Facebook vorbei. Da erfahrt ihr die aktuellen News. Vielleicht sehen wir uns auf den kommenden Shows!

Radu

KATATONIA RERELEASE

Posted by admin On Oktober - 5 - 2011

KATATONIA For Funerals to comeGanz großes Kino fĂŒr alle KATATONIA Fans. Das 94er Mini Album “For Funerals To Come” wird noch einmal neu auf Vinyl veröffentlicht werden! Besonderes Schmankerl: Es werden die beiden Bonustracks “Black Erotica” sowie “Love Of The Swan” darauf vorhanden sein, die zuvor lediglich auf dem “W.A.R. Compilation Sampler” aus dem Jahr 1994 veröffentlicht wurde. Außerdem wird es Liner Notes von Gitarrist Anders Nyström enthalten. CD Liebhaber werden ebenfalls bedacht werden.

MACHINE HEAD CHARTS

Posted by admin On Oktober - 5 - 2011

Machine+Head++2011+HQ+PNGMit “Unto The Locust” ist den Jungs von MACHNE HEAD der große Wurf gelungen. In Deutschland knackten sie Platz 5 der Albumcharts!

Anbei die weiteren Platzierungen:

Österreich: #6
Australien: #10
Schweiz: #10
Frankreich: #13
Japan: #18
Neuseeland: #19
Belgien: #22
Norwegen: #28
U.K.: #82

Herzlichen GlĂŒckwunsch!

WAY OF DARKNESS FESTIVAL

Posted by admin On Oktober - 3 - 2011

Nur noch drei Tage, dann startet das Way of Darkness Festival 2011 in der Stadthalle Lichtenfels. Hier gibt’s nochmal die finale Running Order zu sehen:

FREITAG
11:35 – 12:00 SYPHOR
12:15 – 12:40 BLEEDING RED
12:55 – 13:20 STERBHAUS
13:35 – 14:05 ABYSMAL TORMENT
14:20 – 14:50 HELLISH CROSSFIRE
15:05 – 15:35 MALIGNANT TUMOUR
15:50 – 16:20 MILKING THE GOATMACHINE
16:35 – 17:05 DARKNESS
17:20 – 18:05 FLESHCRAWL
18:20 – 19:05 OBSCURA
19:20 – 20:05 SINISTER
20:20 – 21:20 ARTILLERY
21:40 – 22:40 BENEDICTION
23:00 – 00:10 MORGOTH
00:30 – O.E. SODOM

SAMSTAG
11:00 – 11:20 ABSENT MINDED
11:35 – 12:00 SOUL DEMISE
12:15 – 12:40 AVULSED
12:55 – 13:20 THANATOS
13:35 – 14:05 DISBELIEF
14:20 – 14:50 SEVERE TORTURE
15:05 – 15:35 HOUWITSER
15:50 – 16:20 BENIGHTED
16:35 – 17:05 CEPHALIC CARNAGE
17:20 – 18:05 HAIL OF BULLETS
18:20 – 19:05 PROTECTORS
19:20 – 20:05 EXHUMED
20:20 – 21:20 DESTRUCTION
21:40 – 22:40 DYING FETUS
23:00 – 00:10LEGION OF THE DAMNED
00:30 – O.E. ENTOMBED

www.wod-festival.com

MACHINE HEAD – “Unto The Locust”

Posted by admin On Oktober - 3 - 2011

Machine Head COVERMACHINE HEAD – „Unto the Locust“

Stellt euch vor ihr geht in euren Plattenladen eures Vertrauens und bestellt “Einmal in die Fresse zusammen mit Abwechslung und OhrwĂŒrmern bitte. Aber bitte mit viel in die Fresse“. Euer Plattendealer wĂŒrde breit grinsen und euch die neue MACHINE HEAD in die Hand drĂŒcken…

Der Ruf des aktuellen Albums eilt den Herren Flynn & Co mittlerweile weit voraus; so prangern unzĂ€hlige Zeitschriften voll mit Hintergrundstory und Details zum neuen Album. Was bedeutet „Unto The Locust“ fĂŒr die Fans? Die Hard Fans werden wahrscheinlich ins Dauermoshen verfallen, denn hier verschmelzen die Urgewalt vom Erstling „Burn My Eyes“ mit der Banderfahrung des preisgekrönten „The Blackening“. Gerade die Erwartungshaltung nach dem großartigen VorgĂ€nger waren entsprechend hochgeschraubt und auch die Sorge um eine schlechte Kopie machten sich im Lager der Maschinenköpfe breit. Allerdings haben sie gelernt mit dem Druck umzugehen und daran zu wachsen statt daran zu zerbrechen.

Bereits zu Beginn entfaltet sich „I Am Hell (Sonata In C#)“ und bietet sowohl Melodie, mĂŒndet in rhythmisches Groovegewitter, bevor uns dann endgĂŒltig das Moshmassaker ereilt. Ein dreigeteilter Song mit kanonartigem Sprechgesang, geilem Riffing und explodierendem Endpart, willkommen in der Urgewalt!

Die Höhe des Niveaus wird im Verlauf der kompletten Scheibe gehalten. Neben den typischen Markenzeichen (virtuose Gitarrenduelle, brachiale Thrashparts und eingĂ€ngigen Melodien) wird auch mit Experimenten nicht gegeizt. Sei es durch Kindergesang (ja, ihr habt richtig gelesen, und es funktioniert bei „Who We Are“sehr gut!), Geigen oder gregorianischen ChorĂ€len, MACHINE HEAD ist alles recht, um harte Ohrwurmmelodien mit Überraschungseffekten und Wiedererkennungswert zu schmieden. Allerdings wird hier sorgsam darauf geachtet, dass der Experimentierfaktor nicht zu Lasten der HĂ€rte oder AtmosphĂ€re ausfĂ€llt.

Bestimmte Songs hervorzuheben macht hier wenig Sinn, weil hier mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Eingehende Gesangsparts wechseln sich mit Gitarrenduellen ab, bei denen so manche Schwedenband blass werde wĂŒrde. Sowohl jeder Song fĂŒr sich, als das Album als Gesamtkonzept kommen authentisch und druckvoll rĂŒber. Produktionstechnisch wurde ebenfalls eine saubere Leistung vollbracht.

Auch die Stimme von Herrn Flynn muss man hier klar hervorheben; neben dem Reibeisengeballer und melodischem Gesang zur Unterstreichung der StĂŒcke, hat sich sein Organ zu einem extrem eigenstĂ€ndigen Instrument entwickelt (bestes Beispiel: „This Is The End“). Insgesamt herrscht hier klar der Ohrwurmkönig, obgleich sich die Songs auch nach mehrmaligem Hören erst komplett erschließen. Sofern man bereits beim ersten Durchlauf vor dem Player kniet, wird man nach dem dritten Durchlauf nicht mehr stillstehen können.

Fazit:
Die Maschinenköpfe hatten es nicht leicht: gleich mit dem Erstling „Burn My Eyes“ Musikgeschichte schreiben, endlose Tourneen, einige Ausrutscheralben und Drogenprobleme haben bereits andere Bands in die Knie gezwungen. Was bei „The Blackening“ als Befreiungsschlag anfing, wird nun mit „Unto The Locust“ konsequent weitergefĂŒhrt. MACHINE HEAD sind erwachsen geworden und entdecken sich, zugunsten der Fans, mit dem aktuellen Album aufs neue. StĂ€rken werden ausgeweitet und SchwĂ€chen zu StĂ€rken umgewandelt. Reife Leistung und saubere Sache!

6/6 Punkten
Radu

OPETH – “Heritage”

Posted by admin On Oktober - 2 - 2011

Opeth AlbumcoverOPETH – „Heritage“

Neue Songs, erfahrene Band und ein neues Kapitel in der Bandgeschichte…

Was passiert, wenn man all seine Banderfahrung bĂŒndelt, ordentlich experimentiert und einfach mal alle Erwartungen der Fans ĂŒber Bord wirft und sein Ding durchzieht? Entweder es geht mĂ€chtig in die Hose oder es funktioniert einfach grandios. Es ist kein Geheimnis, dass Åkerfeldt und Gefolge Routine und Langeweile zu absoluten Todfeinden erklĂ€rt haben und gerne experimentieren. Beim zehnten Longplayer setzt man auf (unkalkulierbares) Risiko und konzentriert sich ausschließlich auf Progressive Rock Elemente.

Das Albumcover deutet bereits einiges an; in knalligen und bunten Farben steht der Baum mit den Köpfen der Mitglieder in der Mitte. Der Kopf von Per Wiberg, erst kĂŒrzlich aus der Band ausgestiegen, fĂ€llt von der Krone und gesellt sich zu den TotenschĂ€deln anderer Mitglieder, wĂ€hrend unter der Erde ein siamesischer Teufel die FĂ€den an den Wurzeln des Baumes zieht. Angesichts der neuen Marschrichtung des Albums ist das Cover hier extrem gut gewĂ€hlt worden, verkörpert es sowohl Spirit als auch Humor der Band. Im Hintergrund brennt eine Stadt, wĂ€hrend sich die Bewohner auf einem engen Pfad Richtung Bandbaum begeben. Sollte dahinter eine Message stecken? Die Symbolik deutet darauf hin, dass mit „Heritage“ ein völlig neuer Weg, fernab von alten Pfaden gegangen wird. Alte Fans könnte dies vergraulen, oder auch die Einzigartigkeit der Band hervorheben.

Genug der Symbolik, was gibt es musikalisches zu bieten? Das gravierendste vorweg: es befinden sich keine Death Metal Vocals auf dem Album! Das Kochrezept hat bei der Melodikperle „Damnation“ schon gut funktioniert und tut dem Album auch hier keinen Abbruch. Insgesamt wurde der HĂ€rtegrad um einiges zurĂŒckgefahren. Die Gitarren sind nicht mehr so aggressiv verzerrt, sondern flechten sich spielerisch in das Gesamtwerk ein. Der cleane Gesang thront allgegenwĂ€rtig ĂŒber den StĂŒcken, die mit einigen Überraschungen aufwarten. Das Schlagzeug experimentiert fleißig, der Bass ist ordentlich in den Vordergrund gemischt worden und die Keyboards verleihen de StĂŒcken den 70er Jahre Flair.

Als Opener hĂ€lt der Titeltrack her, der aus einem zweiminĂŒtigen PianostĂŒck besteht, bevor die progressive Keule geschwungen wird („The DevilÂŽs Orchard“, siehe auch das Video). Hier wird konsequent durchgezogen, was auf Alben wie „Blackwater Park“ angedeutet wurde: Psychedelic trifft Rock anno 2011, mit der Dynamik einer Metalband. Verspielt, ĂŒberraschend und komplex. An manchen Stellen des Albums bricht man jedoch aus dem Verspielten aus und deutet die alte HĂ€rte an, die jedoch ausschließlich von den Instrumenten und nicht von den Vocals getragen wird. Im Laufe des Albums wird es teilweise sogar jazzig und auch an Gastmusikern mit alternativen Instrumenten (Querflöte, Hammond Orgel) wird hier nicht gespart. Die Experimentierfreude ist den Jungs sichtlich anzuhören und mit jeder Note tropft auch das Herzblut der Musiker aus den Boxen.

Alte Legenden wie LED ZEPPELIN, JETHRO TULL, KING CRIMSON oder GENTLE GIANT dĂŒrften beim Hören dieses Albums feuchte Augen bekommen, da es den Hörer direkt zurĂŒck in die 70er Jahre zurĂŒckkatapultiert und eine Verbeugung vor eben jenen Bands ist. OPETH haben es sich dieses Mal zur Aufgabe gemacht die Musik zu machen, die sie auch selbst gerne hören, was ihnen auch sehr gut gelungen ist. Ein Abklatsch oder Kopie oben genannter Bands ist „Heritage“ allerdings nicht, weil sich der rote Faden der Band durch das gesamte Album durchzieht. Ein Augenzwinkern „Damnation“ hier, ein kurzes Aufblitzen „Still Life“ da in Kombination mit viel Herzblut und fertig sind rund 60 Minuten vielschichtiger Spaß. Neben experimentellen StĂŒcken („HĂ€xprocess“), wird auch mit straighten Nummern
(„Slither“) die Anlage gerockt. Es ist eine wahre Pracht zu hören, wie einige StĂŒcke sich wĂ€hrend iher Spielzeit entfalten und eine wahre Offenbarung herantragen (bestes Beispiel:“Famine“).

Auch produktionstechnisch fĂ€hrt man hier schwere GeschĂŒtze auf, so zeichnet sich Steven Wilson (PORCUPINE TREE) zusammen mit Herrn Åkerfeldt fĂŒr das Endergebnis verantwortlich. Sauber abgemischt und mit einem erdigen Sound klingt das Album wie aus einem Guss, zeitlos und dennoch modern.

Fazit: Das Cover deutet es bereits an: dieses Album hĂ€tte auch in den 70ern veröffentlicht werden können, ohne die technischen Errungenschaften und Banderfahrung von OPETH 2011 zu schmĂ€lern. Fans der ersten Stunden könnten die Growl Vocals vermissen und mit der Experimentierfreudigkeit der Schweden ihre Probleme haben. Der Rest wird sich rundum wohl fĂŒhlen, denn eins ist sicher: OPETH ziehen ihr Ding durch und bewahren sich dadurch ihre IdentitĂ€t als Band

5,5/6 Punkten
Radu