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WAY OF DARKNESS 2010 REVIEW
âWay of Darknessâ â der Festivaltitel passte in diesem Jahr nicht nur zur Auswahl der Bands, sondern auch zum Wetter. Erst am Sonntag, als alle wieder abreisten, zeigte sich die Sonne. Davor war es von Anfang an dĂŒster, kalt und nass.
Nichtsdestotrotz konnten die Veranstalter mal wieder ein super Festival auf die Beine stellen, bei dem mehr als nur ein paar echte Leckerbissen an Land gezogen werden konnten. Beispielsweise POSSESSED, die ihre einzige Europa-Show in diesem Jahr auf dem W.O.D. spielten.
Der Beginn des Festivals jedoch, Freitagmittag um 11.35 Uhr, war denkbar ungĂŒnstig gewĂ€hlt. Da die meisten Festivalbesucher gewöhnlich entweder zur Schule oder zur Arbeit gehen, war das FestivalgelĂ€nde demnach zu Beginn noch gĂ€hnend leer.
Nicht mal ich als faule Studentin konnte pĂŒnktlich kommen und so war ich auch erst um 14.30 Uhr auf dem GelĂ€nde â gerade rechtzeitig, um noch die letzten Minuten des Auftrittes der Comedy-Grinder von ULTRAWURSCHT zu sehen. Der Sound â oh Wunder! â war um Welten besser als im Jahr zuvor. Das Outfit des SĂ€ngers âDr. Mett Wurschtâ â es sah nach einem schicken Schiesser-Feinripp-Herren-Unterhöschen aus â hĂ€tte hingegen doch eher nicht sein mĂŒssenâŠ
Danach kam mit RAWSIDE ein kleiner Stilbruch des sonst eher im Death-/Grindcore-Bereich angesiedelten Festivals. Die Hardcorepunk-Legende hatte ihr neues Album âWiderstandâ im GepĂ€ck und konnte dieses sehr gut prĂ€sentieren. Einzig die Sache mit dem Sound muss ich an dieser Stelle wieder zurĂŒcknehmen â der war hier nĂ€mlich eher blechern⊠Highlight des halbstĂŒndigen Auftritts war der âGastauftrittâ des Sohnes von SĂ€nger Henne, der zwar kaum hinter dem Drumset hervorschauen konnte, aber trommelte wie ein GroĂer!
POPPY SEED GRINDER verpasste ich leider. Man trifft einfach immer zu viele Leute auf Festivals â gerade, wenn sie in der Heimat stattfindenâŠ
Zu MILKING THE GOATMACHINE wollte ich jedoch wieder vor der BĂŒhne stehen. Machte ich auch und zwar ziemlich lange! Als nach einer halben Stunde Wartezeit, in der rein gar nichts auf der BĂŒhne passierte, schlieĂlich mal einer von uns Fotografen nachfragte, wurde uns gesagt, dass die Band noch im Stau stĂŒnde und nicht spielen könne. Nun ja, das hĂ€tte man vielleicht auch mal eher sagen können! Vor allem, weil sich deren Fans alle richtig ins Zeug gelegt hattenâŠ
Doch das Warten lohnte sich dennoch, denn als NĂ€chstes standen FINAL BREATH auf der BĂŒhne und konnten mich vollends fĂŒr sich gewinnen. Nicht nur musikalisch war die Band absolut mein Fall, auch SĂ€nger JĂŒrgen âEumelâ Aumann begeisterte mich durch seine natĂŒrliche und charismatische Art. Erst seit einem knappen Jahr sind FINAL BREATH nach einer zweijĂ€hrigen Pause wieder gemeinsam unterwegs und das merkt man ihnen an â und zwar im positiven Sinn! Jedes Bandmitglied sprĂŒhte nur so vor Energie. Da hatte sich zwei Jahre lang etwas aufgestaut, was jetzt raus musste und auch raus kam. Mein persönliches Festival-Highlight!
Nach einer â diesmal zum GlĂŒck kurzen â Umbaupause waren SADISTIC INTENT aus den Staaten an der Reihe. Die Band beeindruckte mich persönlich zwar eher durch ihre leder- und nietenĂŒberladenen Outfits als durch ihre Musik, aber das ging wohl nur mir so, denn die Band kam beim Publikum mit ihrem Black/Death Metal durchaus gut an.
Die nĂ€chsten drei Bands AT WAR, DESASTER und EVILDEAD musste ich aufgrund eines privaten Termins leider sausen lassen und konnte deshalb erst wieder zu PESTILENCE da sein. Und das lohnte sich! Die Band wurde schon Mitte der 80er in Holland gegrĂŒndet, doch nach dem fĂŒnften Album âMind Reflectionsâ war es 15 Jahre still um sie â bis sie 2009 mit âRessurection Macabreâ ganz nach dem Albumtitel auferstanden. Dass man hier erfahrene Musiker vor sich hat, hört und sieht man sofort. Die ausgewogene Mischung aus einem soliden GrundgerĂŒst der Songs und technischen Spielereien ĂŒberzeugte nicht nur mich, sondern auch den Rest des Publikums. Ein verdienter Co-Headliner!
Kurz vor eins durften schlieĂlich KATAKLYSM auf die BĂŒhne. Knapp eineinhalb Stunden spielten sie ihre Klassiker und Songs ihres neuen Albums âHeavenâs Venomâ, das von sĂ€mtlichen Magazinen bereits in den Himmel gelobt wurde (unser Review findet ihr hier). Aus ebenjenem Review klaue ich mir auch gleich mal ein Zitat â sorry, Dirk! â, welches lautet: âDie in so gut wie jedem Song eingestreuten Nackenbrecher-Passagen werden live unter Garantie ein Knallerâ. Und dieses Zitat kann ich mit einem ganz klaren âJa!â bestĂ€tigen! Wer die Chance hat, sollte sich auf jeden Fall die Zeit nehmen, eines der nĂ€chsten Konzerte von KATAKLYSM zu besuchen. Es lohnt sich richtig!!!
Nach diesem wunderbaren Abschluss war dann auch schon der erste Festivaltag zu Ende â zumindest fĂŒr die anderen Besucher. FĂŒr mich war das W.O.D. leider schon komplett vorbei, da das âtolleâ Wetter mir eine richtig fiese ErkĂ€ltung bescherte â na super! Deshalb kann ich nur fĂŒr alle anderen hoffen, dass der zweite Tag nochmal so gut war, und mich darĂŒber Ă€rgern, dass ich UNLEASHED, POSSESSED und viele andere geile Bands diesmal leider verpasst habe.
Anna
WAY OF DARKNESS NEWS
Das Line-up fĂŒr das âWay of Darkness Festival 2010â (wir berichteten) ist nun komplett, auĂerdem ist hier die Running Order zu finden. KATAKLYSM, POSSESSED, NAPALM DEATH, PESTILENCE und UNLEASHED sind nur einige der Highlights, die das JubilĂ€umsfestivals in der Stadthalle Lichtenfels zu bieten hat. ZusĂ€tzlich zu ĂŒber 30 Bands halten die Veranstalter noch ein weiteres Schmankerl bereit: Am Donnerstag, den 30.09., also einen Tag vor dem eigentlichen Beginn des Festivals, findet in der Stadthalle ein âMeet & Greetâ statt, bei dem Vertreter der Presse und auch schon einige Bands anwesend sein werden. Es lohnt sich also, schon einen Tag frĂŒher anzureisen.
Das FrĂŒhbucher-Paket ist mittlerweile leider vergriffen, jedoch habt ihr bis zum 19. September noch die Möglichkeit, ein Ticket zum Vorverkaufspreis von 39,60âŹ ĂŒber den Online-Shop zu erwerben.
Alle weiteren Infos findet ihr wie immer auf der Festivalhomepage.
BestÀtigte Bands:
ASPHYX
AT WAR
DESASTER
DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT
EVILDEAD
EX DEO
EXUMER
FINAL BREATH
GOREGONZOLA
GRAILKNIGHTS
HATEPRISON
INHUMATE
KATAKLYSM
MASTER
MILKING THE GOATMACHINE
MORPHOSIS
MOSHQUITO
NAPALM DEATH
NEGATOR
PESTILENCE
POPPY SEED GRINDER
POSSESSED
RAWSIDE
SADISTIC INTENT
SEREGON
SIDEBLAST
THE CROWN
ULTRAWURSCHT
UNLEASHED
VENDETTA
VERDICT
RAGNARĂK-FESTIVAL 2011
Der Sommer ist zu Ende und die erste BestĂ€tigung fĂŒr die Festival-Saison 2011 flattert ins Haus. So schreibt uns das Ragnarök-Team: Das achte Ragnarök-Festival wird 2011 am 29. und 30. April in der Stadthalle Lichtenfels stattfinden. Bisher bestĂ€tigt sind AGRYPNIE, ALCEST, BRAN BARR, CATAMENIA, HAMMER HORDE, GRAVEWORM, PATH OF GOLCONDA, SHINING, VALKYRIA, THYRFING (einziger Festivalauftritt 2011) und WOLFCHANT. Der Vorverkauf beginnt Anfang Oktober.
DONG OPEN AIR 2010 REVIEW
âGUDDDEEEEEE LAUUNĂĂĂĂĂĂĂĂĂĂĂĂ!â Ja, ich weiss – ihr könnt es nicht mehr hören – (dem Rezensenten ging es nach der gefĂŒhlten, ĂŒber den Berg gebrĂŒllten 6987569. Wiederholung auch auf den Senkel) aber was auf anderen Festivlackern âSLAYEEEEERâ oder âHELGAAAAAAâ ist, ist auf dem Dong Berg eben âGUDDDEEEEEE LAUUNĂĂĂĂĂĂĂĂĂĂĂĂ!â
Und fĂŒr gute Laune sorgte im 10. Jahr des Bestehens das hochkarĂ€tige JubilĂ€ums-Line-Up. Am Start waren unter anderem die Headliner der ersten drei Festivals, BLOOD RED ANGEL, ADORNED BROOD und SKYCLAD; ebenfalls den Berg hinauf gerollt waren DARK TRANQUILLITY, DIE APOKALYPTISCHEN REITER und die Bands der Organisatoren von 2003 und 2004, FOLKEDUDL und CHAINHEART. Das im Vorfeld angesagte Unwetter machte auch in diesem Jahr einen groĂen Bogen um die Halde Norddeutschland â die fĂŒr das Wetter zustĂ€ndige Gottheit kann eigentlich nur Metaller sein! â, stattdessen gab es kuschelige 28 Grad und eine leichte Brise. Beste Vorzeichen also fĂŒr eine geschmeidige Abfahrt.
PĂŒnktlich um 12 Uhr erfolgte dann der Startschuss mit FOLKEDUDL und CHAINHEART. In den folgenden 60 Minuten gab es schmissigen Folkmetal mit Saxophon und so wurde der Acker bestellt fĂŒr den Doppelauftritt der Thrash-GroĂmeister von GUERRILLA und deren Nachfolgeprojekt ALL WE HATE. GUERRILLA prĂ€sentierten sich mit etwas verĂ€ndertem Line Up – ALL WE HATE-Basser Ămer quĂ€lte statt seines Basses die StimmbĂ€nder, was er auĂerordentlich souverĂ€n meisterte â klasse Auftritt!
Als NĂ€chstes gab es Besuch aus der Horst-SchlĂ€mmer-Stadt Grevenbroich â ADORNED BROOD sorgten mit ihrem Viking-Metal fĂŒr Stimmung â und da man genauso wie Herr SchlĂ€mmer nicht zum Lachen in den Keller geht, gab es als Zugabe den unvermeidlichen BOTS-Klassiker âSieben Tage langâ.
Um Punkt 16Uhr ĂŒberrollte eine wahre âWall of Soundâ das nun gut gefĂŒllte Zelt. Niemand anderes als die extra fĂŒr diesen Gig reformierten Deather HATE FACTOR waren dafĂŒr verantwortlich.
Weiter ging es mit MOTORJESUS, die ganz klar die Gewinner des ersten Festivaltages waren. Kein Wunder, wenn man Songs wie âDistortion Sleepâ oder âThe Howlingâ in der Hinterhand hat. SĂ€nger Chris Birx ist der Schweinsteiger des harten Rocks â jede noch so kleine Vorlage wurde von ihm verwertet und an seine Sidekicks weitergegeben, die mit erstklassigem Stageacting abschlossen. Grossartig!
Die folgenden BLOOD RED ANGEL um ex-MOTORJESUS Drummer und SoundtĂŒftler Klaus konnten das Energielevel dann allerdings nicht ganz halten, boten aber einen mitreiĂenden Gig und feuerten zum Abschluss das SACRED REICH Cover âIndependentâ in die Menge.
Charles Manson und die Flodders kamen dem Rezensenten beim Anblick des SÀngers der EXCREMENTORY GRINDFUCKERS ganz spontan in den Sinn. Badelatschen und Gepardenganzkörperkondom sieht man nun mal eher selten bei Grind/Death-Bands. Genauso lustig wie das Outfit war dann auch der im Schlager/Fun/Pop-Grind der Herren, die gerne mit ihrer Black Metal Satire NEBELMACHT das Dong 2011 aufsuchen können.
Eine Band ohne Gitarren auf einem Metal-Festival? Funktioniert das? Offensichtlich ja, wenn man sich die Publikumsreaktionen bei Krachern wie âRebellionâ, âThe Bardâs Songâ oder NIGHTWHISHS âWhishmasterâ ansah. Klaro â VAN CANTO. Bravissimo.
Die Nordlichter von DARK AGE gaben sich im Anschluss die Ehre â es gab also wieder Stromgitarren und das nicht zu knapp. Mit ihrem dĂŒster angehauchten melodischen Todesblei trafen âHamburgs Finestâ mit Songs wie âOutside tue Insideâ und âZeroâ den Geschmack des gut gefĂŒllten Zeltes.
DrauĂen wurde es zappenduster, drinnen blutrot â Vorhang auf fĂŒr ROTTING CHRIST! Die fĂŒnf Griechen prĂ€sentierten einen guten Querschnitt ihrer stilistisch wechselvollen Historie. SĂ€nger Sakis bestritt den Auftritt aufgrund eines gebrochenen Beins ĂŒbrigens im Sitzen. Daumen hoch dafĂŒr!
Den Abend beendeten dann DARK TRANQUILLITY. Im Gegensatz zu ihren sich mittlerweile im Mainstream ölenden Nachbarn frönt man anno 2010 im GroĂen und Ganzen immer noch der guten alten Göteburger Schule. Auch wenn der Auftritt nicht wirklich spektakulĂ€r war, so erwies man sich genau wie vor zwei Jahren als wĂŒrdiger Headliner.
Weiter mit âGUDDDEEEEEE LAUUNĂĂĂĂĂĂĂĂĂĂĂĂ!â ging es dann am zweiten Tag. FĂŒrs Wecken waren die kleinen BrĂŒder von MOTĂRHEAD namens GUN BARREL zustĂ€ndig. FĂŒr alle, die sich schon um 12 Uhr aus ihren PenntĂŒten gepellt hatten, gabâs saftigen Kick Ass RockÂŽn Roll zum FrĂŒhstĂŒck.
Grillen war zwar verboten auf dem Dong Berg, dafĂŒr lieferten JACK SLATER aber eine köstliche Death-Metal-Schlachtplatte. Die allseits bekannten Metzel-HĂ€ppchen Ă la âKinderfresserâ wurden wie immer mit launisch/lustigen Ansagen von Herrn Horn garniert. Das Publikum lieĂ sich auch nicht lumpen und warf mit bunten SchwimmbĂ€llen zurĂŒck.
Um einiges ernster ging es dann mit den Hagenern von INSIGNIUM weiter. Die Black Metaller kamen endlich dazu, ihren legendĂ€ren 2004er- Auftritt fortzusetzen, welcher ja bekannterweise von Sturm und Regen abrupt beendet wurde. Anno 2010 lachte allerdings die Mittagssonne ĂŒber den klirrend apokalyptischen Schwarzmetallern.
Quasiheimspiel dann fĂŒr SYNASTASIA aus Duisburg. âIn Beer we trustâ hieĂ einer der dargebotenen Songs und wer auf eine originelle Mischung aus Thrash und Power Metal steht, kann dem FĂŒnfer aus Duisburg einfach nur vertrauen. Das sah der junge, nur mit einer kurzen Hose bekleidete Herr in der ersten Reihe genauso. Der Aufforderung, eine spontane Wall of Death zu bilden, kam das Publikum allerdings nicht nach. Faules Pack!
ORPHAN HATE hingegen entgingen dem Rezensenten aus GrĂŒnden, die hier nicht genannt werden können. Festivals bestehen nun mal nicht nur aus Ravioli fressen und Bier trinken. Der Auftritt der Brachial-Thrasher soll allerdings ebenso fulminant ausgefallen sein wie 2009.
Die folgenden RAINTIME aus Bella Italia hatten progressiven Powermetal im GepĂ€ck, wobei das einzige, was hier tropfte der SchweiĂ der Protagonisten war. UmhĂ€ngekeyboards sind spĂ€testens seit Dieter Bohlen ein absolutes No-Go â hier ging es aber durchaus in Ordnung, zumal man Jacksonâs âBeat Itâ auf den Plastiktasten intonierte.
Weiterer Besuch aus dem Stiefelstaat kam mit ELVENKING. Der Frontmann der Band geht nicht wirklich als Riese durch, bestach aber durch unglaubliches Charisma. Zu Hören gab es eine etwas skurrile Mischung aus der alten eher folkigen Vergangenheit und neueren Songs, welche direkter und dĂŒsterer klingen. Höhepunkt war ganz klar das SKYCLAD-Cover âCivil war Danceâ mit Georgina Biddle an der Violine.
Synapsenpogo war nun angesagt. Verdrehter und verzwirbelter Prog-Sound aus Andorra von PERSEFONE â nicht immer nachvollziehbar, aber mitreiĂend dargeboten. Daumen hoch!
DEBAUCHERY-Shouter Thomas war ja in den vergangenen Wochen mehr in den Medien prĂ€sent als auf Konzertbodenbrettern â doch das sollte jetzt anders werden. Die deutsche Antwort auf SIX FEET UNDER trat zwar zum Trio geschrumpft vor die Dong-Crowd, trotz alledem sparte man weder an Kunstblut noch an Durchschlagskraft. Es gab âBlood for the Blood Godâ und einen Weltrekordversuch im Bass-möglichst-tief-ĂŒber-dem-Boden-spielen.
Heavy Metal ist ja manchmal irgendwie wie Karneval. Zwischen Piraten, Wikingern und Ă€hnlichem Volk fallen dann Musiker in bunten SuperheldenkostĂŒmen mit He-man Brustpanzern auch nicht weiter auf. Ob die mĂ€chtigen GRAILKNIGHTS im Verlauf ihres umjubelten Gigs den Gral endlich fanden, entzieht sich meiner Kenntnis â sicher ist aber, dass die Hannoveraner auch anno 2010 fĂŒr gute Laune auf dem Berg sorgten.
Ein absolutes Old-School Best-Of-Programm brachten SKYCLAD auf die Dong-BĂŒhne. Auch im 20. Jahr ihres Bestens machten sich nicht die geringsten ErmĂŒdungserscheinungen bei den sympathischen Briten bemerkbar. Kevin Ridley fĂŒllt mittlerweile die ĂŒbergroĂen FuĂstapfen seines VorgĂ€ngers locker aus. GĂ€nsehautmomente en masse gab es mit den Granaten âEmeraldâ, âThinking Allowedâ und âWiddershing Jigâ. In dieser Form dĂŒrfen uns SKYCLAD noch lange erhalten bleiben.
Langsam aber sicher ging das diesjĂ€hrige D.O.A. dem Ende entgegen⊠Fehlten eigentlich nur noch die APOKALYPTISCHEN REITER, deren Auftritt sich aufgrund eines medizinischen Notfalls im Backstage Bereich erheblich verzögerte. Wie gewohnt gab es einen ekstatischen Auftritt von den Mannen um SĂ€nger Fuchs â unterstĂŒtzt durch seltsame BĂŒhnenaufbauten in Form einer Keyboardschaukel, auf der sich Tastenmann Dr. Pest austobte. Wer sonst noch toben konnte, wurde mit den ĂŒblichen Klassikern wie âRiders on the Stormâ oder âMetal will never Dieâ dazu animiert.
Grand Finale also fĂŒr ein groĂartiges Festival mit leistungsbereiten Fans, humanen Bierpreisen und einfach genialer AtmosphĂ€re.
Auf die nÀchsten 10 Jahre! Cheers!
Sebastian Freitag
WAY OF DARKNESS
Zum 5-jĂ€hrigen JubilĂ€um des âWay of Darkness Festivalâ, das am 1. und 2. Oktober 2010 stattfinden wird, konnten die Veranstalter dieses Jahr einen ganz besonderen Leckerbissen an Land ziehen: POSSESSED werden ihre einzige 2010er-Show in Europa in der Stadthalle Lichtenfels spielen! Zweiter Headliner fĂŒr das JubilĂ€ums-Festival sind die kanadischen Death-Metaller KATAKLYSM.
Die Karten sind im Vorverkauf fĂŒr 39,60⏠inkl. VVK-GebĂŒhren an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhĂ€ltlich, zudem gibt es ein auf 250 StĂŒck limitiertes FrĂŒhbucher-Paket fĂŒr 48,60âŹ, welches das Ticket, ein Festivalshirt und ein weiteres T-Shirt oder eine CD enthĂ€lt.
Alle aktuellen Infos findet ihr wie immer hier und auf der Festivalhomepage.
Bisher bestÀtigte Bands:
ASPHYX
AT WAR
DESASTER
DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT
EVILDEAD
EX DEO
EXUMER
FINAL BREATH
GRAILKNIGHTS
HATEPRISON
INHUMATE
KATAKLYSM
MASTER
MILKING THE GOATMACHINE
MORPHOSIS
MOSHQUITO
NAPALM DEATH
NEGATOR
PESTILENCE
POPPY SEED GRINDER
POSSESSED
RAWSIDE
SADISTIC INTENT
SEREGON
SIDEBLAST
THE CROWN
ULTRAWURSCHT
UNLEASHED
VENDETTA
VERDICT
M’ERA LUNA FESTIVAL
Am 7. Und 8. August 2010 findet in Hildesheim das Mâera Luna Festival statt. Aufgrund des Erfolges im letzten Jahre wird es auch dieses Mal wird es wieder einen Festivalsupermarkt auf dem Campingplatz am Flughafen Drispenstedt geben.
FĂŒr alle, die bereits am Freitag anreisen, heiĂt es ab 22.00 Uhr âTanzen bis zum Morgengrauenâ in der Hangar-Disko. Krischan Wesenberg, Mitglied der Band ROTERSAND, und Jörg Schneider, auch bekannt als DJ Nightdash, versorgen die bereits angereisten Besucher mit Gitarren-Sounds von Dark Rock bis Goth Metal und Electro Sounds von Dark Wave bis EBM. Am Samstagabend im Anschluss an das BĂŒhnenprogramm geht es ab 24.00 Uhr weiter mit Mike Kanetzky, Resident DJ in der Matrix Bochum und Essigfabrik Köln, und Sven Friedrich, der am nĂ€chsten Tag auch mit seiner Band ZERAPHINE auf der BĂŒhne steht.
In diesem Jahr tauchen vermehrt FĂ€lschungen von CTS Tickets bei Festivals auf. Aus diesem Grund wird die Echtheit von Computer-Tickets vor Ort geprĂŒft.
Besucher, die noch nicht im Besitz eines Tickets sind, können an den Tageskassen noch Zwei-Tages-Tickets inklusive Camping und 5,00 Euro MĂŒllpfand zum Preis von 90,00 Euro oder Tagestickets ohne Campingberechtigung fĂŒr jeweils 55,00 Euro erwerben.
Hier nochmal das Programm in der Ăbersicht:
PLACEBO
THE SISTERS OF MERCY
IN EXTREMO
UNHEILIG
EDITORS
NITZER EBB
SKINNY PUPPY
LAIBACH
THE 69 EYES
SALTATIO MORTIS
STOLEN BABIES
COMBICHRIST
CREMATORY
ELUVEITIE
ZERAPHINE
FEINDFLUG
ROTERSAND
DAS ICH
BRENDAN PERRY
AGONOIZE
AMDUSCIA
FAITH AND THE MUSE
CELINE AND NITE WRECKAGE
SAMSAS TRAUM
LACRIMAS PROFUNDERE
HANZEL UND GRETYL
QNTAL
RABENSCHREY
PUNISH YOURSELF
ILLUMINATE
ANGELSPIT
EXPATRIATE
AMBASSADOR 2
COLONY 5
THE OTHER
LEANDRA
LORD OF THE LOST
SONS OF SEASONS
EYES SHUT TIGHT
UNZUCHT
und zusÀtzlich: Mittelaltermarkt, Modenschau, After-Show-Party und Einkaufsmöglichkeiten
Hier die Ăffnungszeiten:
CampinggelĂ€nde (nur fĂŒr Besucher mit Zwei-Tages-Tickets):
Freitag, 6. August, 16.00 Uhr bis Montag, 9. August, 10.00 Uhr
FestivalgelÀnde:
Samstag, 7. August, 10.00 Uhr bis 00.30 Uhr
Sonntag, 8. August, 10.00 Uhr bis 22.30 Uhr
Tickets an der Tageskasse:
Zwei-Tages-Tickets inkl. Campingberechtigung und 5,00 Euro MĂŒllpfand: 90,00 Euro
Tagestickets fĂŒr Samstag oder Sonntag ohne Campingberechtigung: 55,00 Euro
Eventsuche:
ROCK AREA FESTIVAL 2010
Wer noch eine Karte fĂŒr das Rock Area Festival 2010 zum gĂŒnstigen VVK-Preis haben will, sollte aufhorchen: Nachdem eigentlich heute das offizielle Ende des Vorverkaufs gewesen wĂ€re, hat sich das Festival entschieden, den Vorverkauf noch bis zum 19.7., also dem nĂ€chsten Montag, auszudehnen. Wer das Ticket dann bis zum 23.7. bezahlt hat, bekommt es sogar noch zugeschickt!
Tickets kosten im Vorverkauf nur 49 Euro, an der Tageskasse werden es 65 Euro sein. Auf dem Rock Area Festival 2010 spielen unter anderem ARCH ENEMY, SEPULTURA, APOCALYPTICA, DARK TRANQUILLITY und SACFED REICH. Tickets gibt es hier.
HELION FESTIVAL MĂNCHEN
Am 23. Oktober wird auf dem GelĂ€nde des Backstage in MĂŒnchen das Helion Festival stattfinden. Die letzten NeuzugĂ€nge, GOD DETHRONED und ENDSTILLE sind gerade bekannt gegeben worden. FĂŒr die dritte Ausgabe des Festivals fehlt bis dato nur noch der Voting-Gewinner, dann steht das komplette Billing. Tickets sind sofort im Vorverkauf fĂŒr 25 Euro zzgl. GebĂŒhren erhĂ€ltlich, Abendkasse wird voraussichtlich 30 Euronen kosten.
Das Billing:
AHAB
ASPHAGOR
COMMANDER
EQUILLIBRIUM
ENDSTILLE
GOD DETHRONED
KROMLEK
MINAS MORGUL
SCHWARZER ENGEL
THE VISION BLEAK
THUCLCANDRA
STEEL MEETS STEEL
Der Termin fĂŒr das diesjĂ€hrige Steel Meets Steel Festival in Castrop-Rauxel steht fest. Am 14. August wird auf dem tollen GelĂ€nde der WaldbĂŒhne die nĂ€chste Auflage stattfinden. Das Billing sieht wie folgt aus: METALETY, INTERITUS DEI, THE CLAYMORE, AGAMENDON und die Shootingstars aus RumĂ€nien NEGURA BUNGET. Die gĂŒnstigen GetrĂ€nkepreise können dieses Jahr auch wieder gehalten werden und der KnĂŒller kommt noch: EINTRITT FREI!!!! Weitere Infos zum Festival gibt es hier.
ROCK OF AGES FESTIVAL
Vier neue Bands sind jetzt fĂŒr das Line-up des Rock Of Ages Open Air 2010 bestĂ€tigt worden. Neben GOLDEN EARRING, werden die melodic Metaller von AXXIS, TRANCEMISSON (ehemals TRANCE) und die Stuttgarter Hardrocker von PUMP mit von der Partie sein. Eine Band wird noch folgen. Das Festival findet vom 30. bis 31. Juli 2010 auf dem Festplatz in Seebronn bei Rottenburg in der fĂŒnften Auflage statt.
Â
Die Running-Order sieht demnach wie folgt aus:
Â
Freitag, 30. Juli:
Â
GOTTHARD
GOLDEN EARRING
D-A-D
GURU GURU
TRANCEMISION
Â
Â
Samstag, 31. Juli:
Â
FOREIGNER
SUZI QUATRO
RUSS BALLARD
AXXIS
JANE
tba (wird noch bekannt gegeben)
HOLE FULL OF LOVE
PUMP



