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REVIEW: GROOVENOM

Posted by Samir On Mai - 16 - 2016

Groovenom-Pink-LionPink Lion

Achtung SzenehĂĽter und Trvenessfraktion, jetzt gibt es einen KnĂĽppel in die Fresse. Einen pinken KnĂĽppel um genau zu sein! GROOVENOM aus Dresden reiten mit ihrem “Pink Lion” in die Arena ein und geben einen ScheiĂź auf andere Meinungen.

Das BrĂĽdergespann Dr. Ronald W. (Drums) und Tightuz (Gitarre) hat fleiĂźig erfahrene Musiker zusammengetrommelt und liefert mit dem vorliegenden Album ihr Erstlingswerk ab. Bereits bei einem Blick auf das Cover und dem dazu passenden Titel wird klar, dass dies kein Einheitsbrei sein wird, sondern ein abgedrehter Mix verschiedenster Genres.

‘Venom In Veins’ eröffnet das bunte Treiben und rechnet ein erstes Mal die Songwriting-Formel des Sextetts vor: Tanzbare Beats werden mit poppigen Elementen, Double-Bass-Attacken, Breakdowns und einem mehrfachen Wechseln des Gesangs von cleanen Vocals auf harsche Growls gepaart. Die Beats treten hierbei immer wieder entweder als Interlude auf (siehe ‘New Wave Of Mainstream’ ) oder bilden mit den Gitarrenlinien eine Symbiose, die jedes Bein zucken lassen sollte (’Metal King’).

Im Laufe des Albums zeigen GROOVENOM, dass sie nicht nur die Party-Schiene fahren können. ‘Masquerade’ bietet eine drĂĽckende Melancholie, die selbst die Samples nicht ĂĽbertönen können. Mit ‘Walking On Shards’ findet sich auch eine Power Ballade und Mr. Sanz kann seine gesanglichen Qualitäten unter Beweis stellen. FĂĽr mich mit dem finalen ‘Apartment 69′ eines der Highlights des Albums.

Leider sind die Vocals nicht durchgehend so hochklassig wie im beschriebenen ‘Walking On Shards’. Während der Wechsel von Growls zu cleanen Vocals treten gelegentlich unsaubere Stellen auf, die das Gesamtbild etwas trĂĽben. Auch können nicht alle Songs das Niveau des Albums halten, so dass beispielsweise der Titelsong ohne wirkliches Alleinstellungsmerkmal etwas vor sich hinplätschert.

Insgesamt liefern GROOVENOM jedoch ein gelungenes Debüt ab, zu dem Fans von ESKIMO CALLBOY und BEYOND ALL RECOGNITION  das Tanzbein schwingen können und werden. Puristen sollten jedoch einen weiten Bogen um die Band machen!

4/6 Punkten

1 Response so far
  1. » Blog Archive » REVIEW: GROOVENOM Said,

    [...] wollen es wissen! Nachdem „Pink Lion“ (Review hier) zu Beginn des Jahres als Re-Release auf die feierwütige Menge losgelassen wurde folgt mit [...]

    Posted on Dezember 8th, 2016 at 14:57

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