Wer Interesse an Bandfotos (Promotion/Live), einem privaten Shooting, o.ä. hat, kann mich gerne unter info@metal-impressions.de kontaktieren. Preis nach Absprache.

REVIEW: GROOVENOM

Posted by Samir On Dezember - 8 - 2016

GROOVENOM-MODERN-DEATH-POPModern Death Pop

GROOVENOM wollen es wissen! Nachdem „Pink Lion“ (Review hier) zu Beginn des Jahres als Re-Release auf die feierwütige Menge losgelassen wurde, folgt mit „Modern Death Pop“ schon der nächste Streich. Und nie hat ein Albumtitel besser gepasst als hier.

Stilistisch wird sich treu geblieben und noch immer ein Mix aus Deathcore und Elektro, mit einem Hang zu 90er Jahre Trash, zelebriert. Hierbei wird von Beginn an mit ‚The King Is Dead‘ und ‘Stay Awesome!’ ein potentieller Live Kracher nach dem anderen rausgehauen, sodass man unbedingt mal ein Konzert der Jungs ins Auge fassen sollte.

Technisch gesehen war bereits der Vorgänger auf einem recht hohen Level anzusiedeln, doch haperte es damals noch an den Wechseln im Gesang. Diese wurden in der Zwischenzeit hörbar verfeinert und Mr.Sanz weiß mittlerweile besser wie er seine Stimme einsetzen kann um die Songs zielführend voranzubringen. Diese Entwicklung wird in Songs wie ‚Fck Mtl‘ und ‚Hallo Welt‘ deutlich und zeigt, dass es die Band, trotz allem Spaß, durchaus ernst meint.

Kleine Abzüge gibt es jedoch erneut, da sich beispielsweise mit ‚Libido‘ und ‚Final Girl‘ kurze Schwächephasen einschleichen, die den positiven Gesamteindruck etwas schmälern.

In Sachen Produktion gibt es jedoch keinerlei Beanstandung. Daniel Haniß und Marcel Neumann haben hier ganze Arbeit geleistet und einen druckvollen Sound kreiert, der zu hundert Prozent zur Musik der Dresdner Schminktöpfe passt. Sauber!

Der pinke Löwe ist zurück und er hat Bock zu tanzen. GROOVENOM führen ihren Stil konsequent weiter und liefern erneut ein Album voll „Fick-Dich“-Attitüde und Spaß am Spiel ab. Hier und da gibt es noch kleinere Schwächen, aber insgesamt werden 45 Minuten voller Tanz- und Moshparts geliefert, die sich Genrefans in jedem Fall zu Gemüte führen sollten. Metalpuristen sollten jedoch weiterhin einen großen Bogen um die Jungs machen.

4,5/6 Punkten

Add your comment

You must be logged in to post a comment.