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REVIEW:MY SLEEPING KARMA

Posted by Radu On November - 9 - 2015

My Sleeping Karma

MOKSHA

Die Truppe aus Indien hat definitiv einen Eigenbrödler Status; wĂ€hrend viele jĂŒngere Bands an altbewĂ€hrtes anknĂŒpfen, kommt der Sound dieser Truppe aus einem Proberaum, der noch nie etwas von der Außenwelt gehört haben muss. „Zeitlos“ ist eines der Adjektive, mit denen masn das Album beschreiben kann, denn hier wird nicht an irgendwelchen Konventionen festgehtalten, sodner sein eigenes SĂŒppchen gekocht.

Der instrumentale Opener `Prithvi` könnte eine Antwort auf Long Distance Calling sein, ohne jedoch als Konkurrenz gelten zu wollen. Mit sehr weichen und zugĂ€nglichen Riffs spielt man sich in das Unterbewusstsein des Hörers und garniert alles mit dezenten Loop Effekten, ehe man ĂŒber progressive Gefilde gleitet. Gesang ist grĂ¶ĂŸtenteils ebenso Mangelware, wie ein typischer Songaufbau. Obwohl die Songs stellenweise die 9 Minuten Grenze ĂŒberschreiten, kommt zu keiner Zeit Langeweile auf, weil man sich nur all zu gern in die ausschweifenden Instrumentierungen verliert, die in Sachen AtmosphĂ€re einen eigenen Stellenwert haben.

Der eine oder andere wird sich fragen, ob das noch Metal ist; bei den Kompositionen ist es jedoch egal, denn wer es versteht, einen derart dichten Soundteppich zu weben, und den Hörer damit zu hypnotisieren, hat es definitv drauf. FĂŒr AggressivitĂ€t ist hier zwar kein Platz, aber fĂŒr viele Ruhepole, abseits jeden Schubladendenkens und Genres. Wer hören möchte, wie man es schafft mit instrumentalem Material zu fesseln, sollte sich diese Lehrstunde nicht entgehen lassen.

4/6 Punkten

Radu

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