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REVIEW: GREY SEASON

Posted by Samir On September - 13 - 2014

cover_greyseason_septemSeptem

GREY SEASON sind eine dieser Bands, die nicht vergleichbar sind, sondern Elemente aus verschiedensten Genres zusammenfĂĽgen und somit einen eigenen Weg einschlagen. Mit ihrem DebĂĽt “Septem” konnten sie Noizegate Records begeistern, die die junge Band umgehend unter Vertrag nahmen und nun das Werk von 2013 erneut veröffentlichen. Doch können auch die Hörer ĂĽberzeugt werden?

Nach einem ĂĽberlangen, aber dennoch wirklich beeindruckenden, Intro “Therion Part I:Seventh” wird mit “Therion Part II: Behold A Pale Horse” ein erstes Mal der Gehörgang gefordert. Es wird zunächst in bester Death Metal Manier gekloppt, um nach kurzer Zeit komplett das Tempo heraus zu nehmen und emotionale Piano Klänge erklingen zu lassen. Durch die anschlieĂźenden Takt- und Melodiewechsel wird gekonnt Spannung erzeugt, jedoch hätten die Vocals etwas passender gewählt werden können und wirken zeitweise nicht komplett ausgereift.

Das besondere an der Kombo aus Dormagen ist ihre Unberechenbarkeit. Wenn auf Core-Moshparts Alternative Klänge folgen wie in “Tartarus”, oder sich in “Dienchephalon” klassisches Klavier mit Doom und Mathcore Elementen abwechselt, kann einfach keine Langeweile aufkommen und der Hörer wird regelrecht gefesselt.

Wie bereits erwähnt, sind die Gesangsparts leider noch ausbaufähig und wirken nicht vollständig souverän. Der Wechsel von Growls zu Screams und cleanen Passagen ist auf jeden Fall die richtige Richtung für das Quintett, doch ist hier noch etwas Luft nach oben.

Insgesamt liefern Grey Season jedoch ein wirklich überzeugendes Debüt ab. Progressive Metal Fans werden an diesen Newcomern ihre helle Freude haben und durch den anspruchsvollen Sound gefordert. Leute, die mit Bands wie Meshugah nichts anfangen können, werden jedoch auch hier keine Freude haben.

4/6 Punkten

1 Response so far
  1. » Blog Archive » REVIEW: GREY SEASON Said,

    [...] mit ihrem ersten Album “Septem” (Review hier) konnten GREY SEASON auf sich aufmerksam machen und so manchen Fan und Kritiker entzĂĽcken. Nun [...]

    Posted on Juni 19th, 2015 at 17:11

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