There is something about me..

REVIEW: ROGASH

Posted by Samir On Januar - 9 - 2014

4046661328226Supremacy Undone

Ăśber ein zu geringes Angebot an Metalbands kann sich ThĂĽringen nicht beschweren. Besonders in härteren Gefilden wie Death und Black Metal kann das grĂĽne Herz Deutschlands eine beachtlichen Anzahl an Outputs auffahren. Neuste Hoffnung sind ROGASH, die im Januar 2014 ihr DebĂĽtalbum “Supremacy Undone” auf die Menschheit loslassen.

Obwohl die Jungs hier ihr erstes Full-Length Album veröffentlichen, sind sie in der Szene keineswegs Unbekannte. Durch ein enormes Live Pensum konnten die Fünf bereits einige größere Gigs sowie einen Vertrag beim etablierten Label War Anthem Records verbuchen. Und der Erfolg scheint auch im kommenden Jahr nicht abzunehmen, wird man doch einige größere Festivals wie das Party San Open Air beehren.

Musikalisch bieten die Thüringer eine gekonnte Mischung aus Death Metal mit Elementen des Grindcore. Songs wie “Less Emotion”, “I Violence”,”Sourust” und “Gattung Mensch” kennt man bereits von der Demo, jedoch werden sie auf dem Album in einem wesentlich besseren Sound verpackt.

Ebenso wie die bereits bekannten Songs, kann sich auch das neue Liedgut der Roganer hören lassen. Nach einem kurzen martialischen Intro, geht man mit “Desolate” gleich in die Vollen und bietet ein Death Metal Brett, dass etwas nach einer Mischung aus ILLDISPOSED und DYING FETUS klingt. Dieser Mix macht sich auch im weiteren Verlauf des Albums bemerkbar, jedoch streut man immer wieder Ideen ein und wirkt zu keinem Zeitpunkt langweilig.

Besonders Songs wie “Bloodgates Rising” und “Rogan Abdomination” lassen die Qualität der Band erkennen und punkten zudem durch wirklich interessante Gitarrenarbeit. Es lässt sich auch allgemein bemerken, dass ROGASH ihre Instrumente beherrschen. Die Drums reichen von Blastbeats, ĂĽber Double Bass Attacken, bis zu Midtempo Passagen, während beispielsweise die Vocals bemerkenswert brutal klingen, ohne dabei angestrengt zu wirken.

Soundtechnisch vertraut man auf der Platte einem Mann, der sein Handwerk bestens versteht, nämlich Dan Swanö (OPETH,DISSECTION). Dadurch ist eine Produktion entstanden, die gleichzeitig druckvoll, aber dennoch klar und differenziert klingt. Großes Kino!

Insgesamt liefern ROGASH für mich ein echtes Death Grind Highlight ab! Die Songs knallen, die Produktion ist absolut erstklassig und auch die Aufmachung kann sich sehen lassen. Wenn sie so weitermachen wird man von den Thüringern wohl noch einiges hören!

5,5/6 Punkten

1 Response so far
  1. » Blog Archive » REVIEW: ROGASH Said,

    [...] ersten Durchlauf auf, dass sich die Jenaer ungemein in Sachen Songwriting entwickelt haben. Wo „Supremacy Undone“ trotz aller Klasse zeitweise noch etwas nach der eigenen Identität suchte, weiß [...]

    Posted on Februar 25th, 2016 at 15:34

Add your comment

You must be logged in to post a comment.