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REVIEW: ROGASH

Posted by Samir On Februar - 25 - 2016

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Death Metal made in Thüringen steht mittlerweile für echte Qualität. Neben ihren Brüdern im Geiste von DESERTED FEAR, haben sich hierbei auch ROGASH aus Jena in den letzten Jahren kontinuierlich hocharbeiten können und liefern mit „Malevolence“ ihr zweites Werk ab.

Konsequenterweise wird mit dem ‚Intro‘ begonnen und mit ‚To The End‘ im Anschluss ein erstes Mal die wuchtige Keule geschwungen. Mit geschickten Wechseln zwischen Gewalt und Groove knallt der Song druckvoll aus den Boxen und bedient die Schnittmenge zwischen Death und Grind. Ein Einstieg nach Maß, der mit ‚Daily Hate‘ fortgesetzt wird, als gäbe es nichts Leichteres.

Im Vergleich zum Debütalbum fällt bereits beim ersten Durchlauf auf, dass sich die Jenaer ungemein in Sachen Songwriting entwickelt haben. Wo Supremacy Undonetrotz aller Klasse zeitweise noch etwas nach der eigenen Identität suchte, weiß „Malevolence“ genau wo es hingehen soll. Egal ob der Hassbrocken ‚Dreams And The Flesh‘, das instrumentale ‚Feed‘ oder das groovige ‚Rogan Deathtrip‘, jeder Song ist gespickt mit Ideen, die Todesmetall Fans ein Lächeln in die Fratzen zaubern sollten. Neben dem Sinn für gute Songs bringen die Roganer nämlich auch mehr als beachtliche technische Fähigkeiten mit, wobei hier die hochklassigen Growls von Frontsau Erik hervorzuheben sind, die als Mischung aus SUFFOCATION und ILLDISPOSED alles niedermähen.

Wenn man unbedingt nach Kritikpunkten suchen möchte, könnte man am ehesten das SEPULTURA-Cover ‚Refuse/Resist‘ anführen, das zwar live jedes Mal Spaß macht, aber trotz der soliden Umsetzung die Platte nicht wirklich voranbringt. An der Produktion gibt es allerdings erneut nichts auszusetzen. Der Sound ist druckvoll und fett und passt wie Titten auf ein ROGASH-Cover.

Insgesamt schaffen ROGASH mit „Malevolence“ eine erneute Steigerung und werden sicherlich die Erfolgsleiter auch weiterhin nach oben klettern. Fans des Genres sollten sich diese Jungs auf jeden Fall nicht entgehen lassen! Für mich sind sie definitiv ein heißer Anwärter für das beste Death Metal Release des Jahres!

5,5/6 Punkten

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