Archive for the ‘2009’ Category
SOILWORK NEWS
Das neue Album von SOILWORK steht in den Startlöchern. Vorab gibt es eine kleine optische und auditive Kostprobe in Form des Videos.
Watch below!
TRISTANIA TEASER
TRISTANIA die norwegischen Goth-Metaller haben einen neuen Teaser zu ihrem kommenden Album veröffentlicht! Das neue Album soll im Mai 2013 via Napalm Records erscheinen! Watch Below!
LOTD UPDATE
LEGION OF THE DAMNED haben ein erstes groĂźes Update zu ihrem neuen Album “Ravenous Plague” veröffentlicht! Besucht auf jeden Fall die offizielle Website der Band, um sämtliche Informationen zu bekommen! Wir können euch aber schon verraten, dass Andy Classen die neuen Songs produzieren wird. Ein VĂ–-Datum fĂĽr “Ravenous Plague” steht im Moment noch nicht fest – stay tuned!
BLIND GUARDIAN NEWS
Kurz vor der Veröffentlichung ihrer Jubiläums Box “A Traveller´s Guide To Space And Time” werden auch die anstehenden Pläne von BLIND GUARDIAN offenbart. Hansi KĂĽrsch gibt einen kleinen Einblick ĂĽber die Arbeiten zum neuen Material:
„Hallo zusammen,
zunächst einmal ein leicht verspätetes, aber immer noch frisches „Frohes neues Jahr“ allen zusammen. Nachdem wir einige überschüssige Pfunde losgeworden sind, die sich in den vergangenen Monaten der Live-Abstinenz angesammelt hatten, sind wir jetzt bereit für ein sehr arbeitsreiches, aufregendes Jahr voller Kreativität und Effektivität. Reines Wunschdenken, glaubt ihr? „Blasphemie“, würde ich erwidern! Wie die meisten von euch bemerkt haben werden, waren wir das gesamte Jahr 2012 über bereits sehr „busy“ – mit zusätzlichen Live-Aktivitäten und außerordentlichen Missionen, wie etwa der Fertigstellung der „A Traveler´s Guide To Space And Time“-Box, die eine großes Vermächtnis ist.
Sie featured unser gesamtes Material aus der Virgin-Ă„ra in einem neuen und akkuraten Rahmen, wunderschön designed von Felipe Machado. Die gesamte Box bietet einen groĂźartigen Einblick in diesen speziellen Abschnitt unserer Karriere, Obwohl die Arbeit an diesem Werk uns mehr Zeit gekostet hat, als wir zuvor erwartet hatten, sind wir wirklich sehr zufrieden mit dem nun vorliegenden, fertigen Resultat. Es ist etwas, auf das wir sehr stolz sein können und das ihr hoffentlich genauso genieĂźen werdet wie wir. Ich habe mein Exemplar gerade erhalten… und ich bin echt ĂĽberwältigt.
Die Arbeit an dieser Box war natĂĽrlich nicht unsere einzige Betätigung während des vergangenen Jahres. Zu unsere groĂźen Freude und Genugtuung haben wir an neuem Material gearbeitet, und sind dabei rascher vorwärts gekommen als wir dies gedacht hätten. Nicht, dass das allzu viel bedeutet in dem groĂźzĂĽgigen Zeitrahmen, den wir uns fĂĽr unsere Produktionen nehmen, aber der Arbeitsfortschritt dĂĽrfte die Veröffentlichung zumindest eines BG-Albums Ende 2014 sichern. Wir ihr bereits in Interviews gelesen haben dĂĽrftet, beabsichtigen wir eine lange Geschichte zu einem wohlverdienten und hoffentlich glĂĽcklichen Ende zu bringen. Wie bereits bei der „A Twist In The Myth“ und ebenfalls bei „At The Edge Of Time“ verkĂĽndet, wird es – neben dem kommenden regulären Album – endlich auch die Veröffentlichung des angesprochen Orchester-Albums geben. Warum ich so sicher bin, dass ich mich diesmal nicht schon wieder irre? Das weiĂź ich selber nicht so genau…
Ich weiĂź aber, dass wir in den vergangenen 18 Monaten in Prag sieben Songs aufgenommen haben. Und das macht den Unterschied zu unseren vorhergehenden AnkĂĽndigungen. Und es gibt noch ungefähr eine Handvoll Songs, die wir dort in diesem Jahr hinzufĂĽgen werden. Wir bräuchten also eigentlich gar keine weiteren Songs fĂĽr dieses Projekt, aber unsere Ideen flieĂźen hier einfach weiter… scheinbar endlos. Ein Grund, warum dieses Album aber immer noch weit von seiner Veröffentlichung entfernt ist, liegt teilweise auch darin, dass wir das reguläre BG-Album definitiv lieber zuerst rausbringen möchten. An dieser Stelle und zu diesem Zeitpunkt stecke ich in einer sehr verzwickten Situation. Wie geht es von hier aus am besten weiter? Ich denke, es ist das einfachste, euch an der Stelle vom neuen regulären Album zu berichten, da dies ja ohnehin als nächstes an der Reihe ist. Bedenkt, dass Zeit relativ ist.
Okay, wir haben also angefangen, an vier Songs zu arbeiten und waren in der Lage, zwei weitere sogar schon musikalisch fertig zu stellen. Die Arbeitstitel der Songs lauten „Encrypted Time“ (Ich denke, dass dieser Titel beeinflusst ist von AndrĂ©s Leidenschaft fĂĽr „World Of Warcraft“ oder so – ich kann das nur vermuten) und „The Ocean“ (hier wurde Andre inspiriert von meinem undefinierten Murmeln während des Songs). „Encrypted Time“ ist ein moderner Speed Metal Song mit einigen Inspirationen aus den 70er Jahren. Während „The Ocean“ ein sehr progressiver (ich spreche hier von ELP meets SAVATAGE-Prog) und Orchester dominierter Song ist, der euch einen kleinen Einblick in das gibt, was euch dann später beim Orchester-Album erwartet. Ich habe noch keine Ahnung, wie wir „Encrypted Time“ später einbinden werden, aber „The Ocean“ könnten wir als thematischen Eröffnungssong fĂĽr unser Orchester-Projekt nutzen. Wir werden sehen…
Die anderen vier Songs scheinen sehr speziell und somit sehr unterschiedlich und anders zu werden. Die Arbeitstitel: „The Irish Hill“, „Prophecies“, „Soundtrack 2“ und „Midtempo Song“. Ich kann euch gar nicht exakt sagen, wie oft wir über die Jahre hinweg Songs dabei hatten, denen wir den Arbeitstitel „Midtempo Song“ gegeben haben. Aber ich bin ziemlich sicher, dass wir nicht die einzige Band sind, die diesen spektakulären Titel immer und immer wieder missbraucht. Gott sei Dank ist dieser Titel bislang noch nicht mit einem Copyright versehen. Sonst würden wir in Schwierigkeiten stecken. Vielleicht ist der Titel ja aber ja doch geschützt und das ist dann der Grund dafür, warum er es dann knapp doch nie als Titel auf ein Album schafft.
Von diesen vier Nummer ist es „Prophecies“, der am weitesten entwickelt ist. Der Song geht gerade voraus, hat einen sehr starken Pre- und Main-Chorus und bietet ein wenig von QUEENSRYCHEs Prog Elementen (dieses mal meine ich QUEENSRYCHE, wenn ich Prog sage) in Kombination mit Guardian Fantasy Metal. Ein echt netter Song.
Ich fasse mich nun kurz: „Irish Hills“ könnte eine echte Ăśberraschung werden mit einigen irischen Melodien, die natĂĽrlich niemand vermuten wĂĽrde bei diesem Songtitel…. „Midtempo Song“ ist ein groĂźartiger Song voller Missverständnisse und technischer Aussetzer. Das Resultat ist bis hier hin ein wenig ĂĽberraschend fĂĽr alle Involvierten und hat rein gar nichts zu tun mit einem Song, der diesen Titel trägt. Ich mag diesen Song ganz besonders, denn ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals zuvor etwas Vergleichbares gemacht haben. Der Song befindet sich immer noch in einer sehr frĂĽhen Entwicklungsphase und AndrĂ© hält ihn nun schon eine ganze Weile vor mir versteckt.
„Soundtrack 2“ bildete das erste Soundfragment für das neue Album. Wir hatten ihn eine Weile auf Seite gelegt, aber er beinhaltet einige sehr schwermetallische Elemente, fast wie Thrash Metal. Mal schauen was daraus am Ende wird. Ihr seht, da steckt jetzt schon eine Menge in der Pipeline. Aber es kommt in diesem Jahr definitiv noch eine Menge neuer Stoff hinzu. Obwohl wir schon Ende des Jahres begonnen haben, einige Drum-Parts für das Album aufzunehmen, wird uns das ganze Ding sicherlich noch bis Frühjahr/Sommer 2014 beschäftigen.
Nach Prag zu gehen und mitzuerleben wie die Orchester-Songs zum Leben erwachen, ist ein spezieller und intensiver Moment für uns alle. Dank „Sacred Worlds“ und „Wheel of Time“ kann ich sagen, dass wir sehr viel gelernt haben, was das Aufnehmen, Mixen und erfolgreiche Vollenden dieser Art Musik angeht. Ihr werdet große Fortschritte bemerken, wenn ihr euch das endgültige Resultat dieser Abenteuerreise anhört, die wir vor so langer Zeit gestartet haben.
Vergangene Woche sind einige von uns wieder nach Prag geflogen, um „The Ocean“ und einige andere Sachen aufzunehmen. Darunter ein rein orchestraler Song namens „Misty Mountain“. Wir mussten erneut feststellen, wie ambitioniert und zeitraubend dieses ganze Projekt ist! Glücklicherweise hat jeder, der hieran mitwirkt, verstanden, dass es bei der Verwirklichung keine Kompromisse geben kann und wird. Wir würden hier niemals das zweitbeste Ergebnis akzeptieren oder eine Einstellung á la „we fix it in the mix“. Das bedeutet: Obwohl wir das Ende der Straße bereits sehen können, liegt immer noch ein weiter Weg vor uns, der für die kommenden zwölf bis 18 Monate unsere volle Konzentration erfordern wird.
Charlie Bauerfeind und ich haben irgendwann vergangenes Jahr schon einmal fĂĽr vier der zuerst entstandenen Orchester-Songs ein paar Demos aufgenommen. Wir alle betrachten diese Session und ihre Resultate als sehr vielversprechend. Nun bin ich soweit, mit diesem Material an die richtigen Albumaufnahmen zu gehen. Ich werde mein Bestes geben, um alle Vocals in diesem Jahr einzusingen. Dies scheint ein sehr ambitioniertes Ziel, das aber nicht unerreichbar ist.
Abseits der Musik und des Konzepts werden wir 2013 an einigen Ăśberraschungen arbeiten – seit also vorbereitet. Eines ist jetzt schon sicher: es gibt nichts Vergleichbares auf dem Markt. Es ist kein typischer Soundtrack oder ein typisches Musical und auch keine Rockoper. Es ist typisch BLIND GUARDIAN – nur mehr oder weniger ohne die Band. Zu diesem Zeitpunkt wĂĽrde ich sagen, dass dieses Werk solange einzigartig sein und bleiben wird, bis wir Teil 2 veröffentlichen. Die gute Nachricht: Wir haben bereits jetzt schon einiges material dafĂĽr beisammen und weitere 15-17 Jahre Zeit, bevor es veröffentlicht werden muss. Die chinesische Demokratie war gestern…“
HATEBREED – ALBUMSTREAM
Vergangenen Freitag ist das neue Album “The Divinity Of Purpose” der US-Hardcore-Band HATEBREED in Deutschland erschienen. Auf der Homepage der Jungs könnt ihr nun die neue Scheibe in voller Länge streamen – wenn das mal nichts ist!
Tracklist:
01. Put It To The Torch
02. Honor Never Dies
03. Own Your World
04. The Language
05. Before The Fight Ends You
06. Indivisible
07. Dead Man Breathing
08. The Divinity Of Purpose
09. Nothing Scars Me
10. Bitter Truth
11. Boundless (Time To Murder It)
Hier die offizielle Meldung:

AUDREY HORNE “YOUNGBLOOD”

AUDREY HORNE „Youngblood“ Mit „Youngblood“ erscheint am 1. Februar via Napalm Records das vierte Album der norwegischen Hardrocker AUDREY HORNE. Da bereits das letzte selbst betitelte Album für große Furore gesorgt hatte, können wir nun gespannt sein, was die sympathische Band um Sänger Toschie auf den Silberling gebannt hat.
Der geneigte Fan darf sich auf einen kleinen Stilbruch einstellen, weg von der leichten norwegischen Melancholie und Alternative Rock…nun hin zu einem waschechten Classic Rock Album, was aber in keinster Weise negativ zu deuten ist! Das Album glänzt nur so von musikalischen Perlen mit erstklassigen Arrangements, Hooklines, der genialen Gitarrenfraktion von Arve und Thomas, der absolut geilen Rhythmussektion von Espen und Kjetil und natĂĽrlich Toschies unverwechselbarem Gesang, untermalt von einer stetigen Hammondorgel…….
Die Songs erinnern an die großen Bands der 70´er und 80´er Jahre, `Cards With The Devil`(KISS), `Straight Into Your Grave`(THIN LIZZY), `The Open Sea`(LED ZEPPELIN), um nur ein paar Beispiele zu erwähnen. AUDREY HORNE haben es aber nicht nötig, auf den Retro-Zug, der momentan angesagt ist, zu springen und diese Bands ein zu eins zu kopieren, denn dazu sind die Songs zu eigenständig und klingen unverwechselbar nach AUDREY HORNE.
Mit „Youngblood“ ist es AUDREY HORNE (fast) gelungen ein Meisterwerk auf die Beine zu stellen. Das Album strotzt nur so von erstklassigem musikalischen Material, ist abwechslungsreich, ist in keinster Weise langweilig und man wird es auch nach dem10. Mal nicht leid zu hören. Das (fast) bezieht sich auf zwei kleine Ausrutscher: Der Song `Pretty Little Sunshine`, der hier wirklich fehl am Platz ist….und dieses nicht so gelungene Coverartwork!
Trotz allem ist „Youngblood“ für mich das Album des Monats. Ohne wenn und aber!! Denn da wo AUDREY HORNE draufsteht, ist auch AUDREY HORNE drin!! ABSOLUT!
6/6
Uli
AUDREY HORNE VIDEO
Die norwegischen Hardrocker AUDREY HORNE haben ein nagelneues Video zum Song “Redemption Blues” von ihrem am 1. Februar erscheinenden Album “Youngblood” ins Netz gestellt. Watch Below!
AMORPHIS NEWS
ADORNED BROOD
Von Königen und Wölfen im Schafspelz
Das 20 jährige Jubiläum von ADORNED BROOD steht dieses Jahr an; neben dem runden Geburtstag sorgt auch der aktuelle Longplayer „Kuningaz“ für ordentlich Gesprächsstoff. Grund genug, um mit Jan (Gitarre) etwas über Hintergründe, Pläne und Erfahrungen zu plaudern.
Seit 2009 ist mein Gesprächspartner mit an Bord, obwohl er musikalisch kein unbeschriebenes Blatt ist. AGATHODAIMON ist ein Bandname, der auf die Frage nach weiteren Projekten fällt, obwohl Jan seit 2010 dort nicht mehr aktiv ist.„ADORNED BROOD und wir hatten die gleiche Managerin“ erinnert sich Jan. „Eines Tages brauchten sie jemanden, der an der Gitarre aushalf und da kam ich ins Spiel. Die Chemie stimmte und nach einigen Auftritten war ich dann komplett mit dabei. Unser dritter Auftritt war dann auch gleich auf dem Wacken“ berichtet er grinsend. Ein spektakulärer Einstand, der Spuren hinterlassen sollte, denn gerade die Live Auftritte sind es, die unter anderem den größten Lohn für die Musik beherbergen. „Es war der Wahnsinn auf der Bühne zu stehen und die vielen Leute zu sehen. Der Platz war voll und die Leute standen bis ganz hinten. Außerdem hatten wir eine super Zeit erwischt (18 Uhr) während parallel Axel Rudi Pell spielte. Das war eine sehr intensive Live Erfahrung.“ Nach einigen Besetzungswechseln haben ADORNED BROOD sich zu einer Einheit verschmolzen, die auf dem aktuellen Longplayer viele unterschiedliche Facetten zum Vorschein bringt. Nach meinem Geständnis, albentechnisch etwas hinterherzuhinken, gibt sich Jan gelassen. „Wenn man vorher die „Erdenkraft“ gehört hat und uns danach aus den Augen verloren hat, ist „Kuningaz“ ein gutes Album, um wieder einzusteigen. Wir haben viele unterschiedliche Einflüsse miteinander verflochten und jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Die Tatsache, dass einige von uns neu dabei sind lotet diese Grenzen noch weiter aus. Zum Beispiel bringt Mischa (Schlagzeug) mehr Black Metal Elemente in unsere Musik ein.“ Gerade die Vielfalt ist ein Markenzeichen, das sich wie ein roter Faden durch die komplette Diskographie zieht. Umso erstaunlicher ist es, dass die Bedeutung des Bandnamens das Prinzip so widerspiegelt. „Der Wolf im Schafsplez“ lautet die Übersetzung des Bandnamens. „So haben mir es die anderen zumindest erklärt“ fügt Jan lachend hinzu. „Es ist völlig egal, welches Album du dir anhörst, keines klingt wie das andere. Man kann es mit der Box der Pandora vergleichen die man öffnet und sich einfach überraschen lässt.“ Sowohl Fans als auch unkundige Ohren werden beim Lauschen der alten und neuen Werke zustimmen.
Neben neuen Stücken, darf man sich auf dem aktuelle Album auch auf ein Widersehen mit einem bekannten Stück freuen. Der Song `Totenmarsch` (ursprünglich auf dem Album „Erdenkraft“) wurde neu eingespielt und als Bonustrack verewigt. „Wir haben lange überlegt, welchen Song wir nehmen sollten“ berichtet Jan. Das Album kam in verschiedenen Versionen raus und wir wollten gerne einen Bonustrack drauf packen. Unter anderem kam auch `Asgard` zur Sprache; allerdings mussten wir darauf Rücksicht nehmen, nicht die Rechte der früheren Plattenfirmen zu verletzen. Deshalb haben wir uns kurzerhand `Totenmarsch` geschnappt“
Und zwar zurecht. Ob man die alte Version mit alten Erinnerungen genießt, oder sich über die neu eingespielte Version freut, qualitätsmäßig gibt es jedenfalls keine Unterschiede.
Live Overkill
ADORNED BROOD haben in ihrer fast 20 jährigen Bandkarriere schon so manche Location beackert. Dabei ist die Magie eines Live Auftritts nicht umsonst der größte Lohn für die Mühen. „Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn die Leute zu der Musik abgehen“ schwärmt Jan. „Wir waren letzten Dezember in Brasilien und hatten einen richtig geilen Auftritt. Das Publikum konnte kein Wort deutsch, sang aber sowohl unsere englischen, als auch deutschen Texte leidenschaftlich mit. Das geht einem schon unter die Haut.“ Trotz erhabener Momente ist jedoch bei jedem Live Auftritt auch eine gehörige Packung Party Laune garantiert. „Ein hartgesottener Fan reiste mit uns und macht jeden Live Auftritt mit. Manchmal drehen die Leute dermaßen durch, dass sie irgendwann zu uns auf die Bühne kommen und wir gemeinsam während des Auftritts eine wilde Party feiern. Das Gefühl eigene Songs zu spielen und die Reaktionen der Menschen sofort zu sehen ist schon eine sehr schöne Sache.“
Auch auf „Kuningaz“ warten die Songs mit einer bunten Vielfalt und einer kindlichen Verspieltheit auf. Vom Soundtrackmäßigen Intro, gänsehautartigen Refrains bis hin zum schwarzmetallischen Brett ist alles an Bord. Grund genug, um einen Blick auf den Entstehungsprozess der Songs zu werfen. „Wir sind in ganz Deutschland verteilt“ gibt Jan zu Protokoll. „Daher können wir uns nicht einfach im Proberaum treffen und einfach loslegen. Dabei übernimmt Frost den Hauptpart des Koordinators. Wenn einem anderen auch etwas einfällt, nutzen wir die modernen Kommunikationsmittel wie Internet und Skype, um Ideen auszutauschen. Wenn die Songs dann fertig sind, übt jeder für sich seinen Part und wir treffen uns im Proberaum und schauen nach Details. Kurz vor Live Auftritten treffen wir uns dann noch mal zur Generalprobe.“ Dass die Songs aus allen Himmelsrichtungen zusammengeschweißt werden, steht gerade der vielseitigen Atmosphäre gut zu Gesicht. Dabei werden Ideen auf unterschiedliche Weise weitergegeben. „Manchmal schicken wir Midi Files oder mp3s rum, aber es gab auch mal die Situation, dass wir postalisch Notenblätter ausgetauscht haben.“
Vielfalt VS Stillstand
Während des Interviews plaudert Jan etwas aus seinem musikalischen Werdegang. „Als ich 13 war, habe ich einen Gutschein für Gitarrenunterricht geschenkt bekommen. Von da an hat es mich angefixt. Ich entdeckte den Blues und studierte später auch Klassik und Jazz. Irgendwann in den Anfangstagen hat mich aber der Metal entdeckt und seit dem nicht mehr losgelassen.“ Neben ADORNED BROOD hat Jan auch ein weiteres Projekt in den Startlöchern, das auf den Namen ALL WILL KNOW hört. Allerdings trennt er die Bands sauber voneinander. „Wenn ich Ideen habe und sie zu einer meiner Bands passen, verwende ich sie. Ein Riff, das beispielsweise für ADORNED BROOD funktioniert, muss nicht gleichzeitig zu ALL WILL KNOW passen.“ Und was, wenn ihm mal ein Grindcore Riff einfällt? „Dann kommt es erstmal in die Schublade, bis ich ein passendes Projekt habe“ lautet die lachende Antwort.
Zurück zum Album: der Titel bedeutet übersetzt „König“ und wartet mit einem wahren Kunstwerk als Coverartwork auf. Kris Verwimp gab der Scheibe das passende Gesicht. „Man kennt Kris vielleicht von seinen anderen Werken wie z.B. SUIDAKRA. Er hat ein richtig gutes Händchen für astreines Artwork.“ Gerade die Liebe zum Detail zeigt die Vielschichtigkeit, mit der hier zu Werke gegangen wurde. „Im Hintergrund sieht man unter anderem die Totenkopf-Fahnen, die wir bereits bei „Hammerfeste“ benutzt haben. Der Kopf des Königs und die Farben sprechen meiner Meinung nach bereits Bände.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Heavy Birthday
Gerade mit 20 Jahren gehört die Truppe bereits zu den alten Hasen, von denen junge Bands was lernen können. „Die Chemie innerhalb der Band muss stimmen, damit es klappt“ lautet ein Tipp von Jan. „Außerdem müssen die Aufgaben klar verteilt sein. Wenn einer alles alleine machen muss, dann kann es auf die Dauer nicht gut gehen. Deshalb ist eine offene Absprache innerhalb einer Band besonders wichtig.“ Auch hat sich das Umfeld seit den Anfangstagen sehr gewandelt. Damals waren CD´s der Standard, den heute Downloads einnehmen. Zusätzlich sprießen viele Bands aus dem Boden, wobei man leicht den Überblick verlieren kann. „Ich finde des gut, dass man heute eine breite Auswahl hat. Dadurch kann man schnell reinhören und sich einen ersten Eindruck von einer Band verschaffen.“ Allerdings bleiben alte Tonträger nicht einfach nur Relikte der Vergangenheit. „Ich besitze zwar keinen Plattenspieler, habe aber gehört, dass einige Schallplatten mittlerweile einen hohen Sammlerwert haben. Im Netz habe ich mal gesehen, das eine CD von uns für 70 Euro angeboten wurde, weil sie so selten ist. Dass Leute unser Album für so viel Geld kaufen, weil sie unsere Musik zu schätzen wissen, ist für uns eine große Ehre.“ Die Zukunftspläne sehen simpel aus: Touren. Einige Locations sind bereits anvisiert, weitere folgen. Über die Geburtstagsparty hüllt sich Jan jedoch in Schweigen. „Es ist noch nicht spruchreif, aber Fakt ist, dass wir auf jeden Fall feiern werden.“ Hörner hoch und einen gelungenen Start ins neue Jahr mit den Wölfen im Schafspelz!
Radu
HARDCORE SUPERSTAR VIDEO
Der brandneue Videoclip der schwedischen Sleazer HARDCORE SUPERSTAR zur Single “One More Minute” stammt aus ihrem neunten Studioalbum “C’mon Take On Me”, das am 1. März 2013 via Nuclear Blast veröffentlicht werden…..WATCH BELOW!




Am 19. April 2013 dĂĽrfen sich die Fans von