Blog Archives
KAMELOT KĂ–LN LIVE REVIEW
KAMELOT Köln-Live Music Hall 10.05.2011 Im Vorfeld dieses Konzertes gab es einige Turbulenzen aufgrund der Bekanntgabe des endgültigen Ausstieges von KAMELOT-Sänger Rhoy S. Khan. So durfte man ganz besonders gespannt sein, wie die Fans unter diesen Vorzeichen auf die Performance KAMELOT’s mit Gastsänger Fabio Leone (RHAPSODY OF FIRE) reagieren würden. Manche Leute hatten augenscheinlich auch erst durch diese Nachricht von dem Umstand erfahren, dass KAMELOT die Tour ohne Khan absolvieren. Vor den Toren der Live Music Hall traf man jedenfalls noch einige Personen an, die versuchten ihre Tickets kurzfristig anderweitig zu verkaufen. Letztendlich verwunderte es wenig, an diesem Abend eine gerade mal zur Hälfte gefüllte Halle zu erleben. Sei es wie es ist. Konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: Die Musik.
Überpünktlich machten die SONS OF SEASONS, ihres Zeichens Zweitband von KAMELOT’s Oliver Palotai, den Anfang. Mit düsterem symphonischen Power Metal leitete man stimmungsvoll den Abend ein. In Person von Henning Basse (METALIUM) weist das Quintett einen Sänger auf, dessen kraftvolles Organ die Songs perfekt ergänzt. Leicht negativ fiel nur die recht bewegungsarme Performance der Band auf, jedoch war diese vermutlich auch dem begrenzten Raum auf der Bühne geschuldet. Tracks wie ‚Casus Belli I: Guilt’s Mirror’, für mich der kleine Höhepunkt des nur knapp zwanzigminütigen Auftrittes, sowie „Belial’s Tower“ vom ersten Album machten in jedem Falle Spaß und Lust auf mehr.
Setlist SONS OF SEASONS:
Bubonic Waltz
Magnisphyricon: Temperance
Casus Belli I: Guilt’s Mirror
Belial’s Tower
Wenn man wie AMARANTHE gleich drei Sängerinnen bzw. Sänger an den Start bringt, kann von Bewegungsarmut schon naturgemäß kaum die Rede sein. So boten die Schweden und Dänen als zweiter Act des Abends dann auch eine energiegeladene Show, deren Funke ohne Umwege auf das Publikum übersprang. Kein Wunder, weist die Musik der sechs Nordlichter doch dermaßen viel Pop-Appeal und Eingängigkeit auf. Nicht nur ich dürfte Songs wie das starke ‚Automatic’ oder die Singleauskopplung ‚Hunger’ nicht mehr aus dem Kopf bekommen haben.
Natürlich wird eine derart poppig zu Werke gehende Band in der Metalszene eher kontrovers aufgenommen. Äußerst unterschiedliche Reviews in einschlägigen Magazinen bringen dies zum Ausdruck. Dem Publikum aber merkte man dies glücklicherweise überhaupt nicht an. Dieses erfreute sich einfach an dem mitreißenden Auftritt, so dass es am Ende deutlich mehr als nur Höflichkeitsapplaus gab. Zudem fiel (zumindest mir) Sängerin Elize Ryd angenehm auf, indem sie sich nicht in ein derzeit genretypisches 08/15-Gothicoutfit zwängte sondern vielmehr auch in jeder nichtmetallischen Disco eine gute Figur abgegeben hätte.
Setlist AMARANTHE:
Leave Everything Behind
Enter The Maze
1.000.000 Lightyears
Automatic
Call Out My Name
Rain (It’s All About Me)
My Transition / Hunger
Beim anschließenden Auftritt von EVERGREY wurde es dann schlichtweg genial. Mit ‚Leave It Behind Us’ vom neuen Album startete man in einen durch und durch fulminanten Set. Was die Truppe aus Göteborg von allerhand durchschnittlichen Bands unterscheidet ist ganz klar Frontmann Tom S. Englund. Mit einem Charisma dem man sich unmöglich entziehen kann durchleidet der Mann scheinbar jeden einzelnen seiner Songs auf der Bühne neu. Im Ergebnis bedeutet dies größtmögliche Authentizität und Gänsehaut pur. Eigentlich verbietet es sich bei einem so gelungenen Rundumpaket einzelne Stücke herauszuheben. Dennoch waren insbesondere das großartige ‚Wrong’ und der Publikumsliebling ‚Recreation Day’ die Sternstunden des gesamten Abends. So und nicht anders muss man melancholischen Progressive Metal darbieten. Das Publikum nahm die Band entsprechend begeistert auf. Am Ende war der einzige Wehrmutstropfen nur derjenige, dass diese Band nicht länger spielen durfte.
Setlist EVERGREY:
Leave It Behind Us
Monday Morning Apocalypse
Wrong
Blinded
The Masterplan
Recreation Day
Frozen
Broken Wings
A Touch Of Blessing
Was der eben beschriebene Tom S. Englund für EVERGREY ist, war ein gewisser Roy S. Khan für KAMELOT. Allein diese Tatsache dürfte unbestritten sein. Dementsprechend gespannt und skeptisch musste man dem Auftritt des Headliners entgegenblicken. Die alles entscheidende Fragestellung, ob KAMELOT ohne Khan nun funktionieren können oder nicht, wird am Ende jeder für sich selber entscheiden müssen.
Rein objektiv war es ein gutklassiger Auftritt, welcher vor allen Dingen viel für das Auge zu bieten hatte. Schon bei den ersten beiden Songs ‚Rule The World’ und ‚Ghost Opera’ vom gleichnamigen Album wurde die Band in Sachen Backing Vocals von einer maskierten Gastsängerin, SEVENTH WONDER-Sänger Tomy Karevik sowie einer Violinistin unterstützt. Auch (Gast-)Leadsänger Fabio Leone (RHAPSODY OF FIRE) machte seine Sache in technischer Hinsicht richtig gut. Niemand wird wohl auch ernsthaft bestreiten, dass es sich bei dem sympathischen Italiener um einen Vokalisten auf Weltklasseniveau handelt. Bei KAMELOT singt er in wesentlich tieferen Gefilden als bei seiner Hauptband und kann auch auf diesem Metier durchaus überzeugen. Unter normalen Umständen würde eine derartige Performance auch mit Sicherheit zu einem ordnungsgemäßen Siegeszug reichen, leider kann man hier nicht von normalen Umständen sprechen. Roy S. Khan hat sich in den letzten Jahren nun mal zu DER Stimme der Band entwickelt und eine solche kann man nicht ersetzen. Der ausgebildete Opernsänger aus Norwegen hat die großen KAMELOT-Songs mit Leben gefüllt, ohne welches diese einfach nicht auskommen. Dabei hatte er seinen ureigenen Stil der ohne ihn nicht zu reproduzieren ist. Man möchte den verbliebenen Musikern, die instrumental selbstverständlich über allem erhaben sind, kein Unrecht tun, aber mir zumindest fehlte über die gesamte Spielzeit immer etwas. Und ich bin mir sicher, damit nicht der Einzige im Saal gewesen zu sein.
Es ist schon sehr traurig mitzuerleben, wie eine großartige Band durch wirdrige Umstände zu einem Schatten ihrer Selbst wird. Auch die zahlreichen Gastauftritte sorgen zwar für eine gewisse Abwechslung, können über dieses Trauerspiel allerdings nicht hinwegtäuschen. So wird ‚Center Of The Universe’ von Tomy Karevik gesungen, AMARANTHE-Frontsirene Eliza Ryd hilft bei ‚A Sailorman’s Hymn’ aus während EPICA-Goldkehlchen Simone Simons extra für eine Performance zu ‚The Haunting’ mitgereist ist. Keyboard-, Drum- und Bass-Solo sind ohnehin Bestandteil einer jeden KAMELOT-Show gewesen, langweilen wenn man ehrlich ist aber eher. Als letzte Zugabe gibt es schließlich das von zwei Trommlerinnen eingeleitete ‚March Of Mephisto’ und der Spuk hat ein Ende.
Ich möchte nochmals betonen, keinem der Beteiligten an diesem Auftritt irgendeinen Vorwurf machen zu wollen. Für mich persönlich sind KAMELOT ohne Roy S. Khan aber wie IRON MAIDEN ohne Bruce Dickinson oder JUDAS PRIEST ohne Rob Halford. Es handelt sich dabei um meine eigene Meinung, die weder Anspruch auf Richtigkeit hat und schon gar nicht von anderen geteilt werden muss. Als Fazit lässt sich Folgendes festhalten: Ganz besonders dank EVERGREY war es ein sehr unterhaltsamer Konzertabend in der Live Music Hall. Um die Zukunft von KAMELOT hingegen mache ich mir ernsthafte Sorgen. Vielleicht findet Khan ja eines Tages doch wieder zurück in den Schoß der Band. Allen Fans von einzigartigem und symphonischem Power Metal wäre es sehr zu wünschen!
Setlist KAMELOT:
Rule The World
Ghost Opera
The Great Pandemonium
The Human Stain
Center Of The Universe (feat. Tomy Karevik SEVENTH WONDER])
Descent Of The Archangel
A Sailorman’s Hymn (feat. Elize Ryd [AMARANTHE])
When The Lights Are Down
Soul Society
Keyboard-Solo
EdenEcho
Necropolis
The Haunting (feat. Simone Simons [EPICA])
Drum Solo
Forever
Bass Solo
Karma
March Of Mephisto
Thomas
ACCEPT TOUR 2011
Nachdem ACCEPT ihre reise um den Erdball hinter sich haben, geht´s an die europäischen Fans, um ihnen die “Blood Of The Nations Tour” 2011 um die Ohren zu ballern. Anbei die Stationen zum Abrocken:
03.06.11 Pilzen (CZ), Metalfest
04.06.11 Berlin, Columbia Club
05.06.11 Bremen, Aladin
07.06.11 Bochum, Zeche
09.06.11 Sölversborg (S), Rock Festival
11.06.11 Tampere (FIN), Sauna Open Air
09.07.11 Gävle Gasklockorna (S), Getaway Rock Festival
15.07.11 Balingen, Bang Your Head
16.07.11 Tolmin (SLO), Metal Camp
Außerdem gibt´s noch einen Tourtrailer.
Watch below!
EDGUY SUPPORTEN SCORPIONS
EDGUY werden bei folgenden Deutschland-Gigs der Abschiedstour der SCORPIONS als Support dabei sein:
17. Juni 2011 Oberursel, Hessentag
22. Juni 2011 Freiburg, Messe Freiburg
25. Juni 2011 Papenburg, Meyer-Werft NDR 2 Papenburg Festival
11. Juli 2011 Berlin, Gendarmenmarkt Classic Open Air 2011
16. Juli 2011 Schweinfurt, Willy-Sachs-Stadion Open-Air
17. Juli 2011 Bielefeld, Ravensberger Park
DOKKEM OPEN AIR 2011
DOKKEM OPEN AIR 2011 Am Samstag den 28. Mai 2011 findet an der niederländischen Küste ein ganz feines Schmankerl in Sachen Festivals statt. Auf zwei Bühnen in Leeuwarden geben sich die unten aufgelisteten 16 Bands die Ehre. Kurzentschlossene, die sich eine kleine Reise im Zeichen guten Metals vorstellen können, finden weitere Informationen auf www.dokkemopenair.eu. Auch die Karten können dort online für einen mit 38 € durchaus angenehm kalkulierten Preis erworben werden.
Es spielen:
HAMMERFALL
VADER
EVERGREY
KAMPFAR
VICIOUS RUMORS
VREID
ALESTORM
EVILE
PAGAN’S MIND
CHIRAW
CIRRA NIVA
THE LUCIFER PRINCIPLE
DGM
KRAKOW
BALDRS DRAUMAR
DIMAEON
PAIN “YOU ONLY LIVE TWICE”
PĂĽnktlich zum herannahenden Sommer schmettert uns HYPOCRISY Mastermind Peter Tägtgren auch schon seine neue PAIN Scheibe “You Only Live Twice” entgegen. Und dies ist sogar wörtlich zu nehmen. Was hier gleich zu Beginn beim ersten Song `Let Me Out` aus den Boxen dröhnt, geht voll auf die 12. Startet der Song zuerst mit sphärischen Electro Sounds, fegen sogleich fette Drums und ein starker Tägtgren typischer Scream ĂĽber den Hörer hinweg. Eins lässt sich generell sagen: Die neue Scheibe ist härter! Oh ja!
Eine weitere Auffälligkeit ist, dass Peter auch wieder seine sehr düstere tiefe Stimme zum Zuge kommen lässt, die wir schon bei Songs wie `Dark Fields of Pain` vom Rebirth Album zu hören bekamen. `Feed the Demons` hat eine ähnlich düstere Grundstimmung wie der Vorgängersong und gefällt bei mehrmaligem Hören immer besser. Peter setzt seine Stimme immer wieder sehr variabel ein, was dem Song sehr zugute kommt. Der PAIN typische melodische Einschlag ist immer noch vorhanden und man merkt ganz klar die Weiterentwicklung des Sounds seit „Cynic Paradise“.
`The Great Pretender` hat es mit seinem coolen Uptempo Beat und seinen starken Hooklines sicher nicht schwer, im Kopf des Hörers zu bleiben. Kommt einem irgendwie bekannt vor, ist aber dennoch einfach geil. Der von seiner ganzen Art irgendwie an `Same Old Song` erinnernde Titeltrack grooved zwar auch recht gut, kommt mir aber zu kopiert vor und zündet einfach nicht so recht.
Nun folgt die erste Singleauskopplung `Dirty Woman`. Mit klasse ACDC-Touch wird hier wieder erstklassiges Ohrwurmfutter geboten. Die „Schmutzige Frau“ bringt auch endlich die von mir sehnlichst vermissten Gitarrensoli zurück zu PAIN. `We Want More` zieht wieder an Tempo an und brettert von Anfang bis Ende durch. Jedoch vermisse ich hier das gewisse etwas, da der Song zu auswechselbar klingt.
`Leave Me Alone` ist dann der erste Downtempo Song der Platte und wartet mit starken Klavier- und Gesangsmelodien auf. Könnte ebenfalls auf einer HYPOCRISY CD Platz finden und ist definitiv einer meiner Faves von “You Only Live Twice”.
Auf den ruhigen Moment folgt dann sogleich mit `Monster` wieder eine schnelle Nummer, deren Strophe ganz cool, jedoch der Refrain eher unbedeutend ist. `Season Of The Reaper` kommt ziemlich schwer daher. Synthies bereiten den Weg für mächtige Stakkato Gitarren und mehrstimmige Vocals. Das Gesamtbild ist ziemlich düster und passend für den letzten Song, welcher sogar mit einem Akustikgitarrenteil in der Mitte überrascht und hymnenhaft das Ende der CD zelebriert.
Insgesamt lässt sich sagen, dass PAIN sich mit “You Only Live Twice” wieder weiterentwickelt haben. Diesmal in eine dĂĽstere und härtere Richtung, die jedoch auch vom Songwriting wieder einiges zu bieten hat. Man sollte die CD schon mehr als einmal hören , damit sie sich wirklich entfalten kann. Bis auf zwei bis drei nicht ganz so starken Songs bietet Peter jedoch viel neues und und starkes Material, dass besonders Fans der Band zufriedenstellen sollte.
4,5/6
Tobi
ORPHALIS “WATCHMAKER….”
Manchmal hört man eine Demo einer Band und kann beim ersten Hören nicht so recht glauben, dass es die erste Veröffentlichung dieser Band ist. So geschehen bei der 3 Track Demo EP „Watchmaker Analogy“ von den Dortmunder Deathern ORPHALIS. Der Fairness halber muss man sagen, dass alle Bandmitglieder bereits in anderen Bands gespielt haben und schon eine Menge Erfahrung sammeln konnten, sowohl im Studio als auch im Livebereich. Gitarrist Morten, Bassist Danny und Drummer Kai verdienten sich ihre Sporen bereits mit DISGORGEMENT, die allerdings der Vergangenheit angehören und ORPHALIS gewichen sind. Gitarrist und Sänger Jens war bei DEADLY PALE aktiv, bevor er sich den Burschen anschloss.
Musikalisch wird hier feiner Technical Brutal Death geboten, der hörbar beeinflusst wurde von Bands wie ORIGIN und SUFFOCATION. Man muss allerdings sagen, dass diese Einflüsse dem kreativen Songwriting noch genug Platz einräumen und somit nicht omnipräsent sind. Der Sound ist für eine Demo sehr gut und klar produziert, was auch in heutigen Tagen leider immer noch eine Seltenheit darstellt.
Alle Musiker beherrschen ihre Instrumente, herauszustellen ist hier allerdings das Drumming. Man könnte meinen, der Schlagzeuger hätte wenig bis keine anderen Hobbies als Schlagzeug spielen, bei den Brettern, die er auf dieser kleinen EP zimmert. Auch an den Gitarren gibt es ausgefeilte Sweeps, die noch größeres auf dem ersten Album vermuten lassen.
Alle drei Songs, die auf der Demo enthalten sind, bieten Death Metalheads ein gefundenes Fressen, das Freunde der oben genannten Bands auf jeden Fall zufrieden stellen sollte.
Das Problem bei einer Demo ist nunmal, dass es nur eine Demo ist, dass heißt für einen Rezensenten, dass er nicht weiß, was ihn auf der Full Length erwarten wird. Dadurch scheue ich mich etwas, hier jetzt zu viele Vorschusslorbeeren zu geben und gebe vier von 6 Zählern, die sich aber mit einem ersten Album durchaus zu mehr mausern könnten.
4/6
Lasse
BLACKFIELD FESTIVAL 2011
Die Schritte auf das Festivalwochenende werden immer größer, die Zeit rennt, die Festivalsaison steht vor der Tür – höchste Zeit um das gesamte Line Up bekannt zu geben. Am 25. & 26. Juni 2011 wird das vierte BLACKFIELD FESTIVAL im Amphitheater Gelsenkirchen und gleichzeitig auch das erste in Querfurt (Burg Querfurt, Saalekreis) stattfinden. Mit insgesamt 20 Bands aus den Bereichen Electro, Mittelalter & Rock wird den Besuchern ein abwechslungsreiches Line-Up geboten, das sowohl internationale Szenegrößen als auch Newcomer beinhaltet.
Die letzten drei freien Plätze im Billing wurden ebenfalls mit Bands besetzt, die maßgebend für die Vielfalt des Festivals sind. Zum einen sind da IAMX – mit ihnen kommen großartige Künstler zum Blackfield Festival. Das aktuelle Album „Volatile Times“ hat nicht nur die Charts auf Anhieb erobert, die Presse ist begeistert und Leserstimmen der Szenemagazine sprechen ebenfalls nur Lobeshymnen. Zum Anderen sind REAPER und A LIFE DIVIDED bestätigt, die mit ihrem Debütalbum für großen Wirbel in der Szene sorgen.
AngefĂĽhrt wird das Festival von der deutschen Synthie-Pop Band Nr. 1 AND ONE und einer der fĂĽhrenden Mittelalter-Rock Bands, die das Genre zu bieten hat – SCHANDMAUL.
Das gesamte Line-Up des Blackfield Festival 2011:
AND ONE
SCHANDMAUL
DIARY OF DREAMS | EISBRECHER1 | APOPTYGMA BERZERK
COMBICHRIST | LETZTE INSTANZÂ | IAMX | DREADFUL SHADOWS2
ROTERSAND | MONO INC1 |RABIA SORDA | ABSOLUTE BODY CONTROL
SONO |Â SOLAR FAKE | REAPER | A LIFE DIVIDED | STAHLMANN
BLITZMASCHINE | AUTODAFEH | BURN
1=NUR GELSENKIRCHEN | 2=NUR QUERFURT
Ein gutes Festival zeichnet sich nicht nur durch gute Bands aus, sondern auch durch seine Location – auch in diesem Punkt zählt das Blackfield Festival im Amphitheater Gelsenkirchen zu den beliebtesten seiner Art und wird in diesem Jahr zum ersten Zwillingsfestival der Szene erweitert. Es findet somit an zwei Orten gleichzeitig statt – im Amphitheater Gelsenkirchen und auf der Burg Querfurt (Querfurt, Saalekreis). Das Festival Line Up ist fast identisch, bis auf EISBRECHER, MONO INC., die aus terminlichen Gründen nur in Gelsenkirchen spielen können, und DREADFUL SHOWSOWS, die exklusiv in Querfurt spielen werden, sind die Bands in beiden Orten gleich.
Original Hardtickets gibt es exklusiv nur im Blackfield Festival Shop zu folgenden Preisen:
2-Tage Festivalticket: Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â 54,50 *
2-Tage Festivalticket inkl. Camping:Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â 66,50 *
Tagesticket: 44,50 *
* zzgl. Versand- & Bearbeitungsgebühr pro Bestellung (unabhängig von der Ticketanzahl)
Selbstverständlich gibt es die Karten auch bundesweit an allen bekannten Vorverkaufstellen.
Weitere Informationen rund um das Festival findet ihr unter www.blackfield-festival.de.
SEVEN WITCHES REVIEW

SEVEN WITCHES “Call Upon The Wicked” – Wohl dem der einen James Rivera am Mikro hat. Wenn dann noch gutes, powervolles Songwriting, ein kraftvoller und ansprechender Sound dazukommt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Ein treffender Beweis dieser These findet sich im bärenstarken neuen Rundling von SEVEN WITCHES. Umso schöner ist diese Tatsache, da sie nicht unbedingt zu erwarten war.
Stolze vier Jahre haben die Amis um den Gitarristen Jack Frost gebraucht um neues Studiomaterial vorzulegen. Letztendlich muss man dies aber als positiven Umstand werten. Schwächelten die letzten beiden Longplayer doch spürbar in Sachen Sonwriting und Spritzigkeit, so kann das neue Material gerade in diesen Punkten wieder vollends überzeugen. Die längere Pause wurde anscheinend gut genutzt.
Schon die erste Hälfte von „Call Upon The Wicked“ macht Laune. Die Midtempohymne ‚Fields Of Fire’ und der düstere Groover ‚Lilith’ machen den Anfang. Es folgen der rockige, zum Mitgröhlen einladende Titeltrack, sowie ein obligatorischer aber gutklassiger Kniefall vor JUDAS PRIEST namens ‚Ragnarok’. Mit dem neunminütigen Longtrack ‚End Of Days’ schließt sich die eigentliche Sternstunde des Albums an. Balladesk beginnend, steigert sich der Song über einen mit fetten Midtempo-Grooves gespickten Part zu einem regelrechten Doomer, welcher durch weiblichen Gesang und Sprach-Samples immer wieder aufgelockert wird. Durch die reichlich vorhandene Abwechslung wird es absolut nicht langweilig. Einfach gut!
Danach geht es mit ‚Harlot Of Troy’ ein weiteres Mal stark in Richtung JUDAS PRIEST. Mit ‚Mind Games’ und ‚Eyes Of Fame’ zieht man sich mühelos noch jeweils einen weiteren starken schnelleren und einen weiteren gefälligen Midtempo – Track aus dem Ärmel. Abschließend folgt ein weiteres Highlight der Platte: SEVEN WITCHES geben der alten Schote ‚White Room’ der britischen Supergroup CREAM einen metallischen Anstrich. Dabei hätte ich niemals erwartet, dass dieses Experiment dermaßen gut funktionieren kann. Es ist beinahe so als hätte der Song schon seit jeher auf eine derartige Umsetzung gewartet. Ein Warnhinweis aufgrund akuter Suchtgefahr dürfte mehr als angebracht sein!
Die drei Bonustracks der limitierten Erstauflage, namentlich Liveversionen von ‚Metal Tyrant’, ‚Metal Asylum’ sowie des kompletten ‚Jacob’-Materials (inklusive ‚Victim Of Changes` – Part), verdienen im Gegensatz zum Studiomaterial keine besondere Erwähnung. Aufgrund des wenig druckvollen Sounds der Aufnahmen kommt kein nennenswerter Hörgenuss auf. Die regulären Songs hingegen erstrahlen in einem amtlichen kraftvollen Soundgewand, welches durch ARMORED SAINT-Basser Joey Vera veredelt wurde.
Die Qualitätskurve im Hause SEVEN WITCHES geht mit „Call Upon The Wicked“ wieder steil nach oben. Sollte man James Rivera dauerhaft in der Band halten können, mache ich mir persönlich keine großen Sorgen um die Zukunft der Band. Wer Freude an gut gemachtem, druckvollem Power Metal hat, der kann hier bedenkenlos zugreifen.
Veröffentlichung: 03.06.2011
5/6
Thomas
SYSTEM OF A DOWN BOX
Die Grammy-Preisträger SYSTEM OF A DOWN sind eine der innovativsten und einflussreichsten Rockbands der 2000er. Ihre Mischung aus Alternative, Metal und Progressive Rock schuf ein ganz neues Genre. 2006 gönnte sich die Band eine Pause und die einzelnen Mitglieder widmeten sich Sideprojects und ihren Privatleben. Passend zur Re-Union und dazugehörigen Liveauftritten 2011 gibt es jetzt alle 5 Studioalben (System Of A Down, Toxicity, Steal This Album, Mezmerize, Hypnotize) in einer hochwertigen Box.
Die Box wird im Handel ca. 25 € – 28 € kosten und ähnelt der Rage Against The Machine Box “The Collection” die vor ca. einem Jahr erschien.
AuĂźerdem sind sie live hier zu sehen:
04.06.2011 – Rock im Park
05.06.2011 – Rock am Ring
15.06.2011 – Berlin – Wuhlheide
KATATONIA LIVE
Die Jungs von KATATONIA haben auf ihrer “Last Fair Day Gone Night Tour 2011″ unter anderem London in Beschlag genommen; nicht mal eine Woche ist es her und bereits jetzt sind im Internet einige Mitschnitte vertreten, die wir euch nicht vorenthalten wollen.
Auf ihrer Tour spielen KATATONIA anlässlich des 10. Geburtstags ihres “Last Fair Deal Gone Down” Albums die komplette Platte durch; der zweite teil des Sets bestand aus Klassikern und Material, was teilweise noch nie live gespielt wurde. Anbei die Tracklist:
Set 1 – “Last Fair Deal Gone Down” Set
- Dispossession
- Chrome
- We Must Bury You
- Teargas
- I Transpire
- Tonight’s Music
- Clean Today
- The Future Of Speech
- assing Bird
- Sweet Nurse
- Don’t Tell a Soul
Set 2 – “Best Of” Set
- Brave
- Nephilim
- My Twin
- I Break
- Right Into the Bliss
- The Promise of Deceit
- Wait Outside
- The Longest Year
- July
- New Night
- Dissolving Bonds (Zugabe)
- Forsaker (Zugabe)



