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LIVE REVIEW: ARTILLERY / ONSLAUGHT

Posted by Peter Marquardt On Oktober - 2 - 2017

Samstag Abend in der Helvete in Oberhausen. Es wird wieder mal Zeit Jubiläen zu feiern, 30 Jahre „Terror Squad“ von ARTILLERY und 30 Jahre „The Force“ von ONSLAUGHT. Aber vorab erstmal zwei Bands der NWOGTM*.

Onslaught2Mit zeitlicher Verzögerung beginnt EXSARSIS um ca. 20:45h den Abend. Das erste was mir spontan einfällt: Haare! So stellt man sich eine Thrash Metal Band doch vor! Lange Haare, coole Typen, ständig in Bewegung, Top! Jetzt zum Musikalischen. Geboten wird, nach anfänglichen Soundproblemen, Thrash Metal der alten Schule. Ich würde mal Toxic, Forbidden oder Excodus als Beispiel nennen. Auffällig war der Sänger mit seiner hohen Stimme. EXSARSIS sollte man im Auge / Ohr behalten.

Der zweite griechische Act ist dann CHRONOSHERE. Gefallen mir persönlich nicht ganz so gut, alles ein wenig eindimensionaler. Auch hier natürlich Thrash Metal aber mit austauschbarem Sänger. Und das man bei begrenzter Bühnenzeit noch eine Coverversion „Ace of Spades“ spielt verstehe ich auch nicht.

Nun wird es Zeit für das dänische Thrash-Geschwader von ARTILLERY, im Fokus natürlich das „Terror Squad“ Album. Vom ersten Ton an zeigte sich die Band in Topform. Allen voran Michael Stürtzer (guitar) und Sänger Michael B. Dahl. Gerade der Sänger ist ein Glücksgriff, der mit seiner variablen Stimme so einige Akzente setzten konnte. Da sich auch andere Highlights im Set befanden, meiner war natürlich „Khomaniac“, kamen alle Fans auf ihre Kosten. Seit über 30 Jahren im Geschäft aber immer noch hungrig! Respekt!

Respekt auch an ONSLAUGHT, die einen tollen Gig spielten: Licht aus, Intro an, los geht’s! Erster Teil, das komplette „The Force“ Album. Ich habe nie verstanden, wieso man mit Songs wie „Metal Forces“ und „Demoniac“ damals nur die zweite Geige spielte. Das Set umfasst mehrere Alben. Songs von „VI“, „Power from Hell“, „Sound of Silence“ und „Killing Peace“ waren am Start. Hervorzuheben wäre Drummer Michael Hourihan – ein Tier – und Sänger Sy Keeler, dessen sympathische Art einfach ansteckt. Ich persönlich hätte mir auch Songs vom kommerziellen Album „In Search……“ gewĂĽnscht, aber das wäre stylistisch / gesanglich schwierig geworden.

Fazit: Geiler Old-School Thrash Abend mit geringer Zuschauerzahl (ca. 100) für wenig Geld – Mehr davon!

*New Wave of Greek Thrash Metal

Peter

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