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REVIEW: DEADLOCK

Posted by Samir On August - 2 - 2014

Deadlock-The-Re-ArrivalThe Re-Arrival

Ein Best-Of Album ist ja immer ein zweischneidiges Schwert. Manche Bands nutzen es, um einen Schlussstrich hinter eine kĂĽnstlerische Schaffensphase zu ziehen, andere sehen darin nur eine Chance, um den Fans noch ein paar Euros abzuknöpfen. Im Falle von DEADLOCK kann man mit Sicherheit sagen, dass ersteres ausschlaggebend war und man mit “The Re-Arrival” die Lifeforce Records Jahre ein letztes Mal Revue passieren lassen wollte um sowohl dem ehemaligen Label, als auch den Fans ein Geschenk zu machen das die Wartezeit auf ein neues Album verkĂĽrzt.

Interessanterweise startet man das Best-Of mit einem von drei komplett neuen Songs, nämlich “An Ocean´s Monument”. Die Gitarren decken hierbei wie gewohnt die gesamte Spanne von brachial bis melodisch ab und John und Sabine wechseln sich gekonnt mit den Vocals ab. Ein ganz starker Einstand!

Ein besonderes Schmankerl gibt es anschlieĂźend mit “Code Of Honor”, bei dem sich Markus Bischoff (HEAVEN SHALL BURN) die Ehre gibt und seine unverwechselbaren Schreie zum Besten gibt. Dies verleiht dem Song eine noch kräftigere Note und funktioniert durch den direkten Vergleich von Johns und Markus´ Stimme noch besser.

Bereits beim ersten Durchlauf erkennt man einen weiteren Grund, warum diese Scheibe auch fĂĽr die Band selbst nötig war. Da alle Alben vor “The Arsonist” aus dem Jahre 2013, mit dem ehemaligen Growler Johannes aufgenommen wurden, klingen die Songs heute live natĂĽrlich anders als auf den Alben. “The Re-Arrival” zeigt nun, wie die Songs mit dem neuen Sänger John und im Jahre 2014 klingen!  So können sich die Fans und die Band selbst ihre Meinung bilden und die Lieder in alter und neuer Aufmachung genieĂźen.

Im Gegensatz zu vielen Kollegen, schaffen es DEADLOCK, wirklich jedes Album repräsentativ abzudecken und nicht neuere Werke zu bevorzugen. So gibt es beispielsweise neben neueren Songs wie “Virus Jones” oder “Earthlings”, auch eine zweite CD, auf der alte und rare Demos präsentiert werden. Ăśber den Sound lässt sich hierbei streiten, dennoch sind diese Songs speziell fĂĽr jĂĽngere Fans sehr interessant zu hören und zeigen die Wurzeln der Band auf!

Produktionstechnisch hat man sich ja ohnehin von Album zu Album gesteigert und liefert mit “The Re-Arrival” einen druckvollen und gleichzeitig transparenten Sound ab, der keine WĂĽnsche offen lässt. Hinzu kommt ein Cover, das, im Gegensatz zum letzten Album, wieder absolut sehenswert ist und ein gelungenes Album abrundet.

Fazit: DEADLOCK liefern mit “The Re-Arrival” ein absolut gelungenes Best-Of Album ab. 30 Songs auf 3 CDs, davon 3 neue Songs, können sich definitiv sehen lassen. Hier können nicht nur alteingesessene Fans zugreifen, sondern auch Neuhörer und alle Fans des modernen härteren Metals. Es lohnt sich!

5,5/6 Punkten

1 Response so far
  1. » Blog Archive » SUMMER BREEZE 2014 Teil II Said,

    [...] DEADLOCK liefern nicht nur ihre Releaseshow zum Best-Of Album “The Re-Arrival” (Review hier) ab, sondern sind auch mit einer Person mehr als gewohnt auf der BĂĽhne. Sängerin Sabine [...]

    Posted on September 22nd, 2014 at 19:04

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