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REVIEW: BELTEZ

Posted by Samir On November - 4 - 2013

beltezTod: Part 1

Die Vergangenheit hat bereits mehrfach gezeigt, dass Black Metal ein Genre ist, welches von Zeit zu Zeit ruhigere Phasen durchlebt um anschlieĂźend wieder mit allerlei Bands durchzustarten. Derzeit ist wohl eher eine Ebbe im Schwarzmetallsektor zu verspĂĽren, was natĂĽrlich die ideale Gelegenheit ist, um als Underground Band auf sich aufmerksam zu machen.

Genau dies versuchen nun BELTEZ mit ihrem neusten Werk “Tod: Part 1″, welches sage und schreibe neun (!) Jahre verspätet erscheint. Dass die Songs dadurch stetig gedeihen konnten, beweist gleich zu Anfang  ”Das schwarze Grab”, ein getragener Hassbrocken erster GĂĽte.

Die Marschrichtung ist klar definiert und wird in den insgesamt sechs Songs auch nicht großartig verändert: man bedient sich aus dem Repertoire alter nordischer Black Metal Bands und baut durch klirrende Gitarren sowie kurzer ruhiger Passagen Eiseskälte auf. Dabei ist jedoch speziell der Gesang mit seinem hohen Wiedererkennungswert hervorzuheben. Sänger Gezuecht schafft es schizophrene Schreie im Stile von ABRUPTUM rauszuhauen ohne dabei nur eine Sekunde angestrengt zu wirken. Dass hierbei auch die deutschen Lyrics erkennbar bleiben beweist, dass man es hier mit keinen Anfängern zu tun hat.

Im Laufe des Albums schaffen es BELTEZ ein konstant hohes Niveau an den Tag zu legen und streuen sogar Elemente des Punk in einzelne Passagen, sodass die Songs auch nach mehrfachem Hören nicht langweilig werden.

Auch in Sachen Produktion kann man nicht klagen. Der Sound ist transparent und gleichzeitig angenehm räudig. Das schwarz-weiße Artwork rundet das Gesamtbild zudem passend ab.

Insgesamt liefern BELTEZ also ein Album ab, das Fans des alten Schwarzmetalls sich nicht entgehen lassen sollten. Wer glaubt, dass nur Skandinavier Black Metal beherrschen, sollte hier mal reinhören.

5/6 Punkten

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