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WOLFPAKK CD REVIEW

Posted by admin On August - 23 - 2011

WOLFPAKK “Wolfpakk” – Wölfe scheinen momentan in der Metal Szene ziemlich im Kommen zu sein!? Oder ist es einfach nur Zufall, dass mit POWERWOLF nun auch WOLFPAKK mittlerweile die zweite Band ist, die von den Tieren zu besessen sein scheint. Dass es sich bei WOLFPAKK durchaus um ein All – Star Projekt handelt, ist ĂĽberhaupt nicht ĂĽbertrieben. Die Leitwölfe des Melodic–Metal Projektes WOLFPAKK sind Michael Voss (Ex-CASANOVA, MAD MAX) und Mark Sweeney (Ex-CRYSTAL BALL). Deren Idee, die besten Musiker um sich zu scharen und mit dem schlicht betitelten „Wolfpakk“ ein qualitativ hochwertiges Album herauszubringen, ging alles andere als schief…

20 mehr oder weniger bekannte Musiker geben sich auf dem Album die Klinke in die Hand und folgen dem Heulen der beiden Leitwölfe(Voss & Sweeney) u.a. Paul D`Ianno (Ex-IRON MAIDEN), Tony Martin (Ex-BLACK SABBATH), Tim „The Ripper“ Owens (Ex-ICED EARTH), Rob Rock (IMPELITTERI), Matt Sinner (PRIMAL FEAR), Ira Black (Ex-VICIOUS RUMORS, LIZZY BORDEN) oder Gereon Homann (EAT THE GUN).

Das vermeintliche Wolfsrudel beginnt jedoch ziemlich stark mit dem enorm melodiösen und dennoch sehr flotten „Sirens“ und bekommt im dritten Track sogar weiblichen Besuch, in Form von Michaela Schober (TANZ DER VAMPIRE). „Lost“ ist eine wilde Heavy Metal Nummer, bei der noch am ehesten der Refrain (mit Frau Schober) aus dem Rahmen fällt. Der herausragendste Track ist mit Sicherheit die Schlachthymne „Let Me Die“, bei der sich selbst MANOWAR in Sicherheit bringen müssen! Man hört förmlich wie tief die Gitarren hängen, der Bass treibt in den Strophen zu Höchstleistungen und die Lyrics triefen vor lauter Klischee. Jawoll, so soll und muss sich True Metal anhören!! Eine wahre Meisterleistung.

Doch auch andere Titel wissen durchaus zu überzeugen: „Slam Down The Hammer“ mit seinen klassischen Heavy Metal Riffs und der einzigartigen Melodiösität punkten, während „Reptile`s Kiss“ durch besondere Ohrwurmqualitäten zu überzeugen weiß. Am Ende steht da noch das exakt zehnminütige „Wolfony“, welches in Sachen Tradition und Ohrwurmqualität keine Gefangenen macht.

Keine Zweifel: Voss & Sweeney ist mit WOLFPAKK gleich mit dem Debutalbum gelungen, was manche in ihrer ganzen Karriere vergeblich versuchen…nämlich ein Meisterwerk, das man sich noch sehr oft und sehr lange anhören wird!

(6/6 Punkte)

Gunther

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