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HALFORD CD-REVIEW

Posted by admin On Oktober - 13 - 2010

HalfordHALFORD “Made Of Metal” Das nun bislang vierte Album des Metalgods “Made Of Metal” wird am 22. Oktober in den Stores eurer Wahl zu finden sein. Frischer denn je, zeigt Mr. Halford, dass sein neues Werk wesentlich mehr Metal enthält, als das letzte JUDAS PRIEST-Album “Nostradamus “. Genug der Vorrede.

Los geht es mit dem Opener ‘Undisputed’, ein in typischer HALFORD-Manier stampfendes Riffmonster, gefolgt von ‘Fire And Ice’, einem sehr eingängigen Song, mit einem sehr einprägsamen Refrain, der einem im Ohr haften bleibt. Da kann sich der geneigte Fan eigentlich nur fragen, warum JUDAS PRIEST solche Songs nicht mehr zustande bringt!?

Der folgende Track ‘Made Of Metal’ ist bereits in Form eines Videoclips erschienen, ein ziemlich kommerzieller Song, ganz nett anzuhören, mehr aber auch nicht. Die nächsten zwei StĂĽcke sind natĂĽrlich wieder in typischer HALFORD-Art gehalten.

‘Till The Day I Die’ beginnt verhalten mit Dobro, Bassdrum und Gesang, der dann zu einem groovenden Rocker wird, einem sehr gefälligen Song, wo Rob auch wieder einmal seine Stimme nach oben bringt, die auf dem gesamten Album aber eher im mittleren Bereich liegt. Aber!!!!! Mehr dazu gegen Ende der Review.

Die nächsten drei StĂĽcke sind dann wieder gewohnte Hausmannskost, während ‘Thunder And Lightning’ dann erneut mit seinem schönen Refrain und moderatem Songwriting heraussticht. ‘Twenty Five Years’ ist eine melodiöse Halbballade mit Akustikgitarre, die sich im Laufe des Songs immer mehr steigert.

Die nächsten beiden Stücke muss ich nicht erwähnen, denn sie dümpeln leider einfach nur vor sich hin.

Nun zum letzten Song ‘The Mover’! Anfangs erwähnte ich etwas ĂĽber die Stimmlage von Rob! Aber! Unheilvoll drohend beginnend mit spoken Words versetzt, folgt nun der eindrucksvollste Song des gesamten Albums. Ein vertrackter Song mit stampfendem Rhythmus, einer geilen Gitarrenarbeit von Roy Z. und hier hört man Rob während des gesamten Songs in seiner altbekannten hohen Stimmlage, der mit einem abruptem Ende aufhört. Gänsehaut pur. Heavy Metal der Extraklasse.

Zum neuen Album vom Heavy Metal Großmeister Rob Halford kann ich nur abschließend sagen: Vier Songs weniger und es wäre ein gigantisches Album geworden. Aber es ist im Endeffekt gar nicht schlimm, denn HALFORD zählt immer noch zu den Garanten des guten Heavy Metals. Besonders sei hier noch die exzellente Gitarrenarbeit von Roy Z. zu erwähnen, während das Ganze noch von einer fetten Produktion abgerundet wird. Mit Sicherheit wird dieses Album das Herz eines jeden Metal-Fan höher schlagen lassen!

5.5/6

Uli

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