HAUNT SCREAMER HELEVETE

Posted by P e t e r On Januar - 20 - 2020

IMG_4407HAUNT / SCREAMER “SLASHING ACROSS EUROPE TOUR 2019 So langsam mausert sich die HELVETE in Oberhausen zu einer meiner Lieblings Live- Location. Zwischen den zahlreichen Black/Death und Hardcore Shows tummeln sich immer mal wieder Perlen des klassischen HEAVY METALS. Diesmal auf der BĂĽhne (The Next Generation), die jungen Wilden aus den USA und SCHWEDEN.

Die Band TANITH bestehend aus dem SATAN Gitarristen Russ Tippins (UK) und seinen amerikanischen Mitstreitern stehen heute zusätzlich als Special Guest auf der BĂĽhne. Die Band bekam euphorische Kritiken zu ihrem Debut-Album “In Another Time”. Ihr stark in den siebziger Jahren verwurzelter Sound zĂĽndete bei mir weder auf Platte noch heute Abend live auf der BĂĽhne. Dazu ist mir das Stimmchen von Bassistin und Sängerin Cindy Maynard zu dĂĽnn und die Performance einfach schwach. Wirkt fĂĽr mich einfach so, als ob ihr der Bass viel zu schwer wäre und sie dadurch gehandicapt sei. Einziger Lichtblick, natĂĽrlich der gute alte Russ Tippins. Er sorgt mit seiner starken Gitarre und auch Gesangsperformance dafĂĽr, das ich nicht ins Foyer gehe, um ein Bier zu trinken. FĂĽr mich wieder einmal ein zu grosser Hype, den die Band, fĂĽr mich persönlich nicht gerecht wird.

Das es ganz anders geht, beweisen im Anschluss HAUNT mit einer Leistung der Superlative. Die Jungs um Trevor William Church (Beastmaker) übertragen ihre Energie sofort auf alle Anwesenden in der Halle. Wenn einer meint, man müsste zweistimmige Gitarrenläufe im stehen spielen, sollte mal eine Show der Jungs besuchen. Glückwunsch auch an Trevor, der sich richtig ambitionierte und talentierte Musiker zusammen gesucht hat. Kurzum eine amtliche Liveshow mit einer sehr guten, bestehend aus allen Alben, umfassenden Setlist.

Also besucht eine HAUNT Show und ihr werdet richtig viel Spass haben.

Beim Thema Spass wären wir direkt beim Headliner des heutigen Abends. SCREAMER aus Schweden gehen halt immer. Ihr Sound, der direkt zum mitgröhlen und Fäuste gen Himmel strecken einlädt, braucht man nicht gross erklären. Sind sie doch immer wieder gern gesehene Gäste auf diversen Festivals. Die neue LP “Highway Of Heroes” steht seit kurzem im Laden und die gespielten Songs fĂĽgen sich optimal in die Setlist ein. Mein Highlight ist und bleibt aber Drummer Henrik, der mit seiner Grösse alle ĂĽberschattet und es fast so aussieht als hätte er seine Becken unter das Hallendach geschraubt. Nach gut 70 Minuten ist dann leider schon Schluss und die Meute tritt rundum zufrieden die Heimreise an. FĂĽr Fans von authentischer Mukke der Early 80iger ( NWOBHM) ein perfekter Abend.

Peter

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