There is something about me..

54436747_2132156246854056_3629107353481117696_oAm 21.03.2019 ging fĂĽr mich die Reise von Hamburg nach Kiel. Dort sollte nun die erste Show des 2. Teils der LORD OF THE LOST „Thornstar“-Tour stattfinden. In Kiel gaben sich die Lords im Orange Club an diesem Abend die Ehre. Es ist eine relativ kleine Location, die aber kuschelig und familiär wirkte. Location mit WohlfĂĽhlcharakter. Der Einlass ging schnell und verlief absolut reibungslos. Man hatte von jedem Punkt – egal wo man im Club stand – eine wirklich gute Sicht. AuĂźerdem hatte man auch das GefĂĽhl, der Band sehr nahe zu sein. Das Publikum war sehr gemischt, aber die vorherrschende Klamottenfarbe der Fans war dann doch ein einheitliches Schwarz. Die Stimmung im Club war gut und die Veranstaltung begann pĂĽnktlich um 20:00 Uhr. Es trat Chris Harms persönlich auf die BĂĽhne, um seine Kollegen von HELL BOULEVARD – der heutigen Supportband – anzukĂĽndigen. Der Schlagzeuger von HELL BOULEVARD spielte vor ca. 20 Jahren zusammen mit Chris Harms in einer Band. Man spĂĽrte die besondere Beziehung zwischen den beiden Bands des Abends.

55446972_2132160606853620_5563446497728528384_oNun ging es aber los mit HELL BOULEVARD. Sie haben vom ersten Song an den Laden gerockt. Der Sänger hat eine sehr angenehme Stimme und wusste diese gut einzusetzen. Sie brachten ihr Album „In Black we Trust“ mit, das es definitiv wert ist, ein Ohr mehr zu riskieren. So spielten HELL BOULEVARD eine ganze Reihe Songs aus diesem Album. Unter anderem den Titelsong `In Black we Trust´ und `Dead Valentine´.

54519824_2132160530186961_1640897860369121280_oLetzterer hat mich neben dem Britney Spears Cover am meisten abgeholt. Diesen Britney-Song konnte auch irgendwie jeder mitsingen. Punkt somit für HELL BOULEVARD, die fortan das gesamte Publikum auf ihrer Seite hatten. Das Auftreten der Band entspricht ganz und gar dem Stil ihrer Musik. Goth´n´Roll ist bei ihnen Programm. Sie sind sehr schwarz und etwas düster, aber dennoch rockig. Also meine Empfehlung ist auf jeden Fall: Mal zu einem Konzert zu gehen und bei HELL BOULEVARD reinhören! Ja, aber dann war auch nach 10 Songs der Auftritt von HELL BOULEVARD zu Ende und es ging fast nahtlos über zu LORDS OF THE LOST.

55560499_2132156346854046_6904720541811212288_oEs wurde kurz die BĂĽhne umgebaut und fĂĽr die Lords vorbereitet. Gegen 21:00 Uhr kamen sie dann auf die BĂĽhne. LORD OF THE LOST legten los mit `Loreley´. Das Publikum tobte vom ersten Moment an und sang textsicher mit. Schnell wurde klar, dass der 2. Teil der Tour sich klar von dem ersten Teil unterscheidet. Es war ein ähnlicher Umfang an Songs, aber eine ganz neue Zusammenstellung. Wurde “Thornstar Part 1″ eher von Partystimmung getragen, so fĂĽhrte bei Part 2 eher die Melancholie durch das Programm. Die Stimmung war deutlich dĂĽsterer.

55807393_2132156216854059_7205939221188575232_oTrotzdem ist das Publikum bei eigentlich jedem Song mitgegangen. Chris Harms und seine Kollegen haben es geschafft, das Kieler Publikum an jedem Punkt der Show mit einzubeziehen und jedem Einzelnen im Publikum das Gefühl zu geben, dazu zu gehören. Chris Harms ist wahrlich eine echte Rampensau. So hangelte er sich auch mal an den Bühnenaufbauten entlang, aber es gab aber auch sehr ruhige Elemente in der Show. Chris und Gared saßen z.B. zusammen am E-Piano und gaben den Song `Sooner or Later´ zum Besten. Dieses war einer der größten Gänsehaut-Momente. Der Refrain des Liedes wurde komplett vom Publikum getragen.  Auch die Lords wagten sich an diesem Abend an ein Cover und so erklangen nach `Sooner or Later´ die ersten Töne von `It´s a Sin´. Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Cover. Die komplette Show sorgte so also durchgehend immer wieder für Überraschungen.

54267957_2132161290186885_1956560063791366144_oDoch irgendwann geht ja bekanntlich auch der schönste Abend zu Ende und diesen beendeten LORD OF THE LOST mit `La Bomba´ und `Lighthouse´. Bei letzterem forderte Chris das Publikum auf, alle Lichter anzumachen, die gerade zur Hand waren. Ein kleines Lichtermeer entstand und passte herrlich zu diesem Abschluss. Ein wunderschöner ruhiger und besinnlicher Ausklang einer Wahnsinns-Show! Danke LORD OF THE LOST, wir sehen uns auf jeden Fall wieder! Und für alle, die immer noch nicht genug von den Lords haben -  die Tour geht ja noch weiter und im Herbst starten die Konzerte zum 10-jährigen Bandjubiläum. Es lohnt sich ein Konzert von LORD OF THE LOST auf jeden Fall !

Berichterstattung / PhotoCredits: Andrea Da Silva Nolasco

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