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LIVE REVIEW: RHF 2017

Posted by Uli On Juni - 18 - 2017

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ROCK HARD FESTIVAL 2017 Zum fünfzehnten Mal rockt nun schon der Pott am Pfingstwochenende beim diesjährigen Rock Hard Festival 2017 im traumhaften Amphitheater in Gelsenkirchen, direkt am Rhein Herne Kanal und wieder einmal es ist dem Rock Hard Team gelungen, ein spannendes Billing auf die Beine zu stellen. Headliner wie OPETH, BEHEMOTH und BLUES PILLS sowie andere namhafte Bands wie EXODUS, DIRKSCHNEIDER, CANDLEMASS und FATES WARNING sorgten für redlichen Publikumsandrang.

Voller Vorfreude ging es endlich am Freitag los zum ersten Festivaltag, das Wetter war einfach ideal, schon ein wenig zu heiß, das erste Festivalbier wurde auf dem Gelände vernichtet, die Kollegen der fotografierenden und schreibenden Zunft wurden begrüßt. Kurz vor fünfzehn Uhr ging es dann wieder los in Richtung Fotograben, wo wir natürlich wie jedes Jahr freudig von den Jungs der CCS-Security herzlich begrüßt wurden.

FREITAG 1. Festivaltag

P6020071Als erste Band betraten die deutschen Thrasher DUST BOLT die Bühne und konnten das schon zahlreich erschienene Publikum voll begeistern. Das bayrische Trio entfesselte auf der Bühne einen wahren Hexenkessel, konnte mit doppelläufigen Gitarrensoli und Midtempopassagen voll überzeugen. Ein gelungener Auftakt.

Auf zur nächsten Truppe. ROBERT PEHRSSON´S HUMBUCKER aus Schweden, gaben sich ein wenig schwer auf der Bühne. Eine Mischung aus Classic Rock Ikonen wie THIN LIZZY, UFO, RAINBOW oder DEEP PURPLE kann ja eigentlich nicht verkehrt sein, aber was Herr Pehrsson dort auf der Bühne mit seiner Band zelebrierte war wirklich nicht das Gelbe vom Ei. Die Musik hatte keine Höhen und Tiefen, kam ziemlich lustlos und langweilig daher. Dementsprechend war die Publikumslaune auch nicht sehr euphorisch.

P6020226Ganz anders sollte es nun bei MANTAR werden. Hier gab es heute zum ersten Mal richtig Stimmung im Publikum. Was die beiden Musiker, Hanno (v./g.) und Erinc (dr.) hier zelebrierten, war schon ganz harter Tobak.

Mit einer Mischung aus Black-, Death-, Punk- und Doom-Elementen sorgten sie hier für einen wahren Hexenkessel. Die Musik wurde mit einer immensen brachialen Kompromisslosigkeit vorgetragen, während Hanno sich gesanglich im wahrsten Sinne des Wortes auskotzte. Ein sehr intensives Konzert, das man nicht jeden Tag zu sehen und hören bekommt!! Daumen hoch!!!

P6020321Ăśber die DEAD DAISIES muss man nicht viel berichten, denn wer sie fĂĽr ein Konzert oder Festival bucht, der weiĂź wirklich was einem erwartet. Hard Rock at its best.

Die 2012 gegründete All-Star Band um Gitarrist Davy Lawy hat 2016 ihren dritten Longplayer „Make Some Noise“ auf den Markt geworfen, ein Live-Album folgt in Kürze. Sänger John Corabi (ex-MOTLEY CRÜE), Gitarrist Doug Aldrich (ex-DIO/WHITESNAKE), Bassist Marco Mendoza (ex-WHITESNAKE, THIN LIZZY) und Brain Tichy (ex-WHITESNAKE) boten hier ganz großes Rock`n Roll Kino der Extraklasse nach dem Motto: Make Some Noise. Und das Publikum dankte der Band hinterher mit kräftigem Applaus!!!!! Ein kleiner Abzug noch am Rande: Es wurden zwei oder drei Coversongs zu viel gespielt!

P6020455Ein Höhepunkt folgte nun dem nächsten. CANDLEMASS, die Doom Metal Götter aus Schweden, betraten die Bühne und zelebrierten hier wirklich eine Messe vom Allerfeinstem. Die Band um Mastermind Leif Edling (b) zog hier alle Register, um das Publikum in seinen Bann zu ziehen.

Das Gitarrenduo Lars Johansson und Mats Björkman schmissen ihre zähen Lavariffs ins Publikum, während Sänger Mats Leven überaus mit seiner geilen Stimme überzeugen konnte und seine Rolle als Frontmann gekonnt in Szene setzte. Die Setlist ließ nichts zu wünschen übrig, die Band hinterließ ein vollkommen zufriedenes Publikum, welches die Band von Anfang an lautstark abfeierte.

P6020633So, nun zum Headliner am Freitag. Die BLUES PILLS aus Schweden hatten danach keinen leichten Stand, den Auftritt von CANDLEMASS zu toppen. Auch schon im Vorfeld wurde schon viel darüber diskutiert, ob diese Band überhaupt Headlinerstatus hier auf diesem Festival hätte. Nun ja, die Band ist mittlerweile zu einer wichtigen neuen Classic Rock Band geworden, aber ich finde, sie wird dennoch ein wenig zu hoch gepusht. Nichtsdestotrotz kam sie hier im Rund gut an.

Sängerin Elin Larsson ist natürlich der Blickfang der Band, während die Musiker eigentlich nur im Hintergrund agieren. Der sehr junge Gitarrist Dorian Sorriaux ist ohne jeden Zweifel einer der besten kommenden Gitarristen in seinem Genre. Die Rhythmussektion der Band ist perfekt. Aber trotzdem kommt bei mir nicht so richtig die Stimmung auf. Als die Band 2014 hier auf dem Rock Hard Festival im Sonnenschein spielte, hatte ich noch einen Gänsehauteffekt, heute aber war es eher ein fader Nachgeschmack!

Uli

SAMSTAG 2. Festivaltag

Snapseed_22Der Samstag startete mit einer gepflegten Runde NWOBHM. Wer sich auf eine gemütliche Runde rumstehen mit einem Kontrabier gegen den Kater eingestellt hatte, wurde mit dem Auftritt von MONUMENT schnell eines besseren belehrt. Die Truppe legte einen regelrechten Senkrechtstart hin, der das Amphitheater schnell füllte. Ex- White Wizzard-Sänger Peter Ellis` Organ lockte einfach vor die Bühne und die Spielfreude entfachte schnell einen Flächenbrand im Publikum, der sich ausbreitete.

Die Songs von „Hair Of The Dog“ funktionieren live nicht nur, sie haben bei der Audienz die Wirkung eines Schleudersitzes, wobei auch die Pyroshow den Jungs in die Karten spielte. Erstaunte Blicke, breites Grinsen und eine fette Party waren die Folgen des Sounds, der in bester Maiden/Thin Lizzy Manier zelebriert wurde. Trotz der frühen Startposition legten MONUMENT die Messlatte für diesen Tag schon sehr hoch und wurden bei einigen bereits schnell als heimlicher Headliner gehandelt.

Während die feierwütige Menge sich an die Bierstände drängte, begann der Umbau für KETZER. Ob sie den Stimmungspegel halten konnten? Sie legten ohne große Vorwarnung los und brachten die Menge schnell auf Betriebstemperatur. Obwohl sie durchaus aggressiver zugange waren, rockten die Riffs tapfer, ohne in Geknüppel zu verfallen. Während des Gigs blieb der Energiepegel zwar oben, aber eine weitere Steigerung gab`s leider nicht. Egal, die Songs funktionierten und der Gig wurde abgefeiert.

Snapseed_20THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA brauchten ein wenig, um das Publikum aus der Reserve zu locken. Auch wenn zwei nette Stewardessen im Hintergrund tanzten und sangen, so frisst der Keyboardsound zu Beginn stellenweise Björn Strids Vocals gnadenlos auf. Im Laufe des Gigs wurde die Meute zutraulicher für den AOR Sound und so verfehlten Schwergewichte wie `Living For The Lifetime` ihre Wirkung nicht. Keine tobende Meute, sondern eher eine entspannte, lässige Stimmung dominierte hier auf und vor der Bühne und sorgte für eine gemütliche Urlaubsatmosphäre.

Snapseed_19Die Pechvögel des Festivals waren eindeutig SKYCLAD; müssen sie bei Hardcore Fans bereits leichte Ablehnung wegen des fehlenden Original Sängers über sich ergehen lassen, fehlte ihnen gerade beim Gig ihre Violinistin Georgina Biddle, die kurzfristig krank geworden war. Und so begann der Gig einer generell unterbewerteten Band pünktlich zum Regeneinsatz. Zum Glück war das den Jungs scheißegal, denn sie hatten richtig Bock auf ihren Gig und spielten sich schnell in einen Partyrausch, der ansteckte.

Getreu dem Motto „Wenn alles schon scheiße ist, genießen wir es richtig“ schmissen sie mit Songs um sich, dass der Moshpit kochte. `Parliament Of Fools` ließ die Meute mitsingen, `Inequality Street` wurde hart abgefeiert, während `Another Drinking Song` den Stimmungspegel überkochen ließ. Neben Party und Wortspielchen fanden SKYCLAD auch kurz Zeit für ernste Worte und so lautet ihre Antwort auf die politische Gesamtsituation `Thinking Allowed`, ehe sich die Truppe verabschiedete. Schlechte Voraussetzungen, unterbewertete Band, richtig fetter Gig!

Snapseed_17Ein leichtes Kontrastprogramm zur fröhlichen Stimmung bot das holländische Flaggschiff ASPHYX. Zumindest musikalisch, denn stimmungsmäßig wurde hier aus allen Rohren gefeuert, bis das Amphitheater aus allen Poren von den Besuchern blutete. Martins Sprüche („Unser Drummer weigert sich seit Jahren nackt zu spielen“), die kompromisslose Brutalität und das vollgestopfte Amphitheater harmonierten perfekt miteinander. Songauswahl, Qualität und Stimmung, konnte man folgendermaßen beschreiben:
DEEAAAAATH HAAAMMEER!!!!! BOW DOWN TO THE DEATH HAMMMER!!!
ON YOUR KNEES!!!!!

Oldschool mäßig die Rübe abschrauben lassen und danach völlig zerstört aus dem Moshpit in Richtung Bierstand kriechen. ASPHYX lieferten zuverlässig ab und hinterließen eine schwitzende und glückliche Meute.

Radu

Snapseed_16Die nächste Abrissbirne stand nun schon in den Startlöchern, um dem Publikum zu zeigen was ne Harke ist. Die Bay Area Thrasher EXODUS sind immer wieder ein Garant für hochexplosive Konzerte. Auch heute war es der Fall. Vor allem mit dem zurückgekehrten Sänger Steve „Zetro“ Sousa, ging es hier im Rund mächtig zur Sache. Die beiden Gitarristen Gary Holt und Lee Altus ballerten ihre Riffs und aberwitzigen Gitarrensoli ins Publikum, während die Rhythmusfraktion mächtig Dampf abließ und das Publikum ausrasten ließ. Die Setlist war vom Allerfeinsten, somit war EXODUS an diesem Wochenende wirklich einer der Höhepunkte.

Snapseed_14PARTYTIME……….D-A-D aus Dänemark hatten es trotzdem nach EXODUS leicht, das Publikum auf seine Seite zu ziehen, denn sie sind wirklich Garant für gute Laune Konzerte. Angefangen vom genialen Bühnenbild: Ein komplettes Wohnzimmer wurde auf die Bühne gebracht. Auf einer riesigen blauen Couch stand das Schlagzeug von Laust Sonne. Links und rechts der Bühne standen zwei überdimensionale Verstärkerattrappen, während im Hintergrund zwei riesige Wandteppiche hingen, drapiert von zahlreichen Stehlampen. Also DAS Bühnenbild schlechthin vor dem Herrn!!

Die Show wie immer spaĂźig, mit lustigen Ansagen von Herrn Binzer, Mitsingspielchen und natĂĽrlich einer deftigen Prise Rock´n Roll. Ausnahmebassist Stig Pedersen, der mit seinen absolut genialen zweiseitigen Bässen immer ein Hingucker ist und heute mit Astronautenanzug und Helm bekleidet war…ein Mordsgaudi. Das Publikum war auĂźer Rand und Band und feierte die Band lautstark, besondern zum SchluĂź, als die Bandhymne `Sleeping My Day Away` ertönte. Alle Daumen hoch!

Snapseed_12Nun wurde es bitterböse. BEHEMOTH, das polnische Black/Death Abrisskommando, gab sich die Ehre, den Samstag abzuschließen. Für die Fotografen hieß es nach dem ersten Song in den Fotograben, nur zwei Songs fotografieren und dann ganz schnell wieder daraus zu verschwinden. Manchmal muss man das nicht verstehen.

Das Konzert begann düster mit `Blow Your Trumpets Gabriel`. Frontmann Nergal erschien mit Fackeln auf der Bühne, zündete einige Lampen an, warf die Fackeln zur Seite und fast hätte das Backdrop Feuer gefangen, hätte nicht ein beherzter Roadie eingegriffen. Die Band spielte sich konsequent durch ihre Setlist, die kaum Wünsche übrig ließ. Natürlich durfte eine deftige Pyroshow nicht fehlen, ebenso der obligatorische Weihrauch. Sänger und Gitarrist Nergal über alles erhaben zog das Publikum in seinen Bann. Alles in allem war es ein sehr intensives Konzert, so wie man es von BEHEMOTH kennt…..und dem Publikum gefiel es.

Sonntag 3. Festivaltag

Snapseed_11Sonntag, der wohl beste Tag auf diesem Festival, startete leider mit einer derben Verspätung des Einlasses und somit konnten nicht alle den Anfang des Gigs um 12 Uhr des US-Trios NIGHT DEMON sehen oder zumindest nur die letzten Songs hören. Trotzdem konnte ich noch glücklicherweise pünktlich den Graben betreten. Die mittlerweile sehr erfolgreiche Newcomer Band aus Ventura um Sänger und Bassisten Jarvis Leatherby, John Anthony (g.) und Dusty Squires (dr.) kamen mit ihrem klassischen Heavymetal, einer erlesenen Prise NWOBHM gut beim Publikum an und konnten somit die ersten Pluspunkte dieses Festivaltages für sich einstecken. Daumen hoch!!

Snapseed_10BLOOD CEREMONY aus Kanada stand als nächste Band auf dem Programm. Die Band um Frontfrau Alia O´Brain (voc., fl., keyb.) zelebrierte hier Psychedelic Rock, gemischt mit einer Prise Doom Metal, gewürzt mit ein wenig Folk und Progressive Rock! Die Band erinnerte ein wenig an Jethro Tull und Jefferson Airplane, wobei der Gesang der Frontfrau Alia nach einiger Zeit etwas nervig wurde. Die Musik war gut, keine Frage! Aber solche eine Band würde ich lieber in einem Club sehen, als bei hellem Tageslicht. Nicht ganz so prickelnd!!

Snapseed_8SECRETS OF THE MOON bei hellstem Tageslicht. Yes!!! Endlich konnte man sie fotografieren. In den Clubs waren sie kaum auf der Bühne zu sehen, da das Licht meist von hinten kam. Die Band bot hier wirklich ein allerfeinstes Konzert. Mit ihrem düsteren Black Metal zog die Band alle Register, konnte auch am Tage ihre intensive Musik voll entfalten. Auch für mich gab es Gänsehauteffekte, denn diese Band kann einen wirklich in ihren Bann ziehen. Mitreißend!!!!!!!!! Alle Daumen hoch!!

Snapseed_7Es folgte nun DEMON, 1979 in England gegrĂĽndet, schossen hier wirklich ein Feuerwerk an Hits ins Publikum. Eigentlich ist die Band ja immer noch ein Geheimtipp und konnte sich bis dato nicht so richtig an der Spitze der Bands ihres Genres setzen. Aber das tat dem Ganzen keinen Abbruch. Dem Publikum gefiel es und feierte die Band lautstark.

Snapseed_5ROOS THE BOSS war nun angesagt, mit dem ehemaligen MANOWAR Gitarristen Ross Friedman. Auf dem „Keep It True 2016“ und „Headbangers Open Air 2016“ sollen sie mächtig abgesahnt haben. Dementsprechend war die Vorfreude hier im Publikum sehr hoch und zum ersten Mal war hier das Amphitheater brechend voll, was dann hier geschah war unglaublich! Das komplette Publikum rastete vollkommen aus. Hier wurde lautstark zu dem „Early Days MANOWAR Set“ mitgesungen, gebangt……..Stimmung hoch drei, auch wenn der Gesang ein wenig enervierend war! Obwohl ich kein MANOWAR Fan bin, war das wirklich klasse!!!

Snapseed_4Nun kam für mich einer meiner persönlichen Höhepunkte des Festivals. FATES WARNING, die Mitbegründer des progressiven Metal. Das Set begann mit `From The Rooftops` vom aktuellem Album „Theories Of Flight“, gefolgt von `Live In Still Water` und eines meiner Lieblingssongs der Band `Seven Stars`. Was soll ich zu dieser Truppe noch sagen! Eine begnadete Band, die es live wirklich schafft, fast alle in ihren Bann zu ziehen. Angefangen mit Ray Alders fantastischem Gesang, der einmaligen Gitarrenfraktion mit Jim Matheos und Frank Aresti, Joey Vera, dem Bassisten vor dem Herrn und Bobby Jarzombek an den Drums. Was diese Herren hier in einer Spielzeit von siebzig Minuten zelebrierten, war ganz großes Kino. Hier stimmte alles, es war ein komplettes Gesamtpaket voller großartigen Songs. Danke!!!

Jetzt folgte DER Höhepunkt des gesamten Festivals!!!! DIRKSCHNEIDER!!! Soll ich sagen: Er kam sah und siegte!? DEFINITIV.

Snapseed_2Was jetzt hier im Amphitheater geschah, kann man schlecht in Worten beschreiben. ROSS THE BOSS haben schon mächtig abgeräumt. Aber Udo hat es geschafft hier wirklich alles zu toppen! Udo Dirkschneider, eigentlich die ehemalige Stimme der deutschen Metalschmieder ACCEPT, hat nach U.D.O. den Schritt gewagt mit DIRKSCHNEIDER alte ACCEPT-Klassiker ein letztes Mal live zu spielen, nach dem Motto: Back To The Roots – Farewell to Accept…. Ok kommen wir nun zur Sache! Die Setlist lieĂź absolut keine WĂĽnsche offen. Songs wie: `London Leatherboys`, `Midnight Mover`, `Breaker`, `Princess Of The Dawn`, `Restless And Wild`, `Metal Heart` und und und………

Die Band in absoluter Spiellaune, machte aus dem Ganzen eine riesige Metalparty. Matten wurden geschüttelt, jeder Refrain wurde lautstark mitgesungen und Crowdsurfer ohne Ende…..das Amphitheater kochte förmlich über! So muss ein Metalkonzert sein. Laut! Ehrlich! Mitreissend! Das war wirklich nicht mehr zu toppen!! Selten habe ich so einen energiegeladenen und emotionsvollen Gig erlebt!! Alle Daumen hoch!! Danke Udo und Band!!

SnapseedKommen wir nun zum Sonntagsheadliner, die Melodic Death Metaler OPETH aus Schweden, die nicht wirklich den Auftritt von DIKSCHNEIDER toppen konnten. Die Band hatte zwar einen phänomenalen Sound, die Fans der Band waren natürlich entzückt und feierten somit die Band mächtig ab. Aber zahlreiche Metalheads verließen schon frühzeitig das Rund um sich noch ein letztes Bier zu genehmigen, Party auf dem Campingplatz zu machen oder den Heimweg anzutreten.

Tja, leider ist es nun auch schon wieder vorbei und die Schreiber denken mit Wehmut zurück, schauen aber auch gleichzeitig wieder nach vorne und sagen: Auf zum nächsten Familientreffen 2018!

Danke an die Truppe vom Rock Hard, der es wieder einmal gelungen war, ein hervorragend entspanntes Festival mit tollen Bands wie DIRKSCHNEIDER, ROSS THE BOSS, FATES WARNING, EXODUS, MONUMENT, ASPHYX und und und auf die Beine zu stellen.

Wir sehen uns nächstes Jahr!!

Uli und Radu

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