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REVIEW: LARCENY

Posted by Samir On Juni - 15 - 2015

larcenyInto Darkness

LARCENY treibt es mittlerweile seit ĂĽber 10 Jahren durch die deutsche Metalszene. Stilistisch haben sie sich dabei stets weiterentwickelt und legen nun mit “Into Darkness” ihr zweites Album vor.

Dass in ĂĽber einer Dekade bislang nur ein Full-Length Album herauskam, ist den Besetzungswechseln geschuldet, die die Band zu verkraften hatte. Von ihrer Sängerin trennten sie sich zuletzt im September 2013, sodass Gitarrist Oli den Posten des Shouters ĂĽbernahm und auf “Into Darkness” sein DebĂĽt als alleiniger Frontmann gibt.

Mit einem getragenen Piano Intro wird das Album eingeläutet, bevor ‘Detour To Hell’ eine ordentliche Portion Melodic Death auf die Hörerschaft loslässt. Leider ist der Gesang mir bis auf das zwischenzeitliche Gegrowle einen Tick zu sanft und nicht druckvoll genug. Dennoch kein schlechter Einstieg!

Soundtechnisch wurde seit dem letzten Album “My Fall” aus dem Jahre 2013 (Review hier) an den Songstrukturen gefeilt, um so Härte und Melodie besser in Einklang zu bringen. Dies macht sich besonders bei ‘Afterlife’, ‘Limbus’ und  ‘I Will Rise’ (mit starkem Thrash Einschlag) bemerkbar, die eingängig und dennoch ausgefeilt aus den Boxen dröhnen. Insgesamt wird besser denn je mit verschiedenen Stimmungen gespielt und somit gekonnt Spannung aufgebaut.

Leider gibt es zwei Kritikpunkte. Zum einen kann die stimmliche Leistung nicht immer mit der restlichen Instrumentierung mithalten und wirkt zeitweise etwas dünn und ohne nötige Dynamik. Gleiches gilt auch für die Produktion, die mehr Druck vertragen könnte und speziell bei den Drums einiges an Potential auf der Strecke lässt. Schade, aber hier kann man noch einiges rausholen.

Insgesamt haben sich LARCENY in den letzten zwei Jahren dennoch deutlich gesteigert und beweisen, dass sie abwechslungsreiche Songs schreiben können, die Härte und Melodie vereinen. Wenn an den Schwächen gearbeitet wird, ist hier noch einiges drin!

4,5/6 Punkten

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