REVIEW: DEICIDE

Posted by Radu On November - 13 - 2013

Deicide-in-the-Minds-of-Evil

In The Minds Of Evil

Kennt ihr noch das GefĂĽhl, als ihr DEICIDE zu Zeiten von „Legions“ gehört habt? Mittlerweile sind 20 Jahre vergangen und die Truppe hat es zum zweiten Mal in ihrer Karriere geschafft, mir einen ehrfĂĽrchtigen Schauer ĂĽber den RĂĽcken zu jagen. Aber alles der Reihe nach…

Nach einem kleinen Flüsterpart bricht auch schon das Stakkato Gewitter über die Boxen herein und DEICIDE lassen gleich zu Beginn den Titeltrack von der Kette. Während das Schlagzeug irgendwo zwischen Nähmaschine und Schießbude schwankt, sägen die Gitarren ein Rotzriff nach dem anderen durch den Song. Dieses Mal hat man anscheinend alle Planung über Bord geworfen und sich wieder an den Wurzeln orientiert. Das bedeutet für das Album: unzenzierte Riffs, die bellenden Hassvocals von Glen Benton und aggressives Drumming, ohne dabei in stupides Geballer zu verfallen. Die Songs kommen frisch rüber und transportieren eine ordentliche Packung Hass, die sich hören lassen kann!

Neben Schnellschussattacken (`The Begone`) kommen auch die Groovemonster (`Godkill`) auf der Platte nicht zu kurz. Mit `End The Wrath Of God` haben sich DEICIDE allerdings den größten Gefallen getan, denn hier wird Gänsehaut mit purer Raserei kombiniert (sehr geil). Auch während des gesamten Durchlaufs geht der Platte zu keiner Zeit die Puste aus und kann mit Abwechslung und Herausforderungen für die Halswirbel dienen.

Bereits mit „To Hell With God“ ließen die Amis wieder Hoffnung aufkeimen, wieder zu ihrer alten Form zurück zu finden. Mit der aktuellen Scheibe lassen sie endgültig eine Granate im Kopf explodieren und hinterlassen nichts als Nackenschmerzen und ein Dauergrinsen vor dem Player.

5/6 Punkten
Radu

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