MALEVOLENT CREATION REVIEW
MALEVOLENT CREATION -âInvidious Dominionâ (Massacre Records) Gerade mal zwei Jahre sind seit MALEVOLENT CREATION‘S letztem Release âDoomsday Xâ vergangen, da haut man uns auch schon Studio-Album Nummer 11 um die Ohren. Auf âInvidious Dominionâ ist alles vertreten, was die Band auszeichnet: Flottes Tempo, eingĂ€ngige Riffs und das prĂ€gende Drumming von Dave Culross, welcher hier noch einen Tick technischer als auf den Vor-Werken die Felle verdrischt. Am Bass trifft man mit Jason Blachowicz einen alten Bekannten und Teilzeitmitglied wieder.
Das Artwork ist nach Ewigkeiten mal wieder ein echter Klopper und erinnert an alte Zeiten Ă la âThe Ten Commandmentsâ. PĂ€r Olofsson hat sich da eindeutig von Dan Seagrave inspirieren lassen. Und das ist auch gut so!
Ob nun Kyle Symons oder Brett Hoffmann der beste Frontmann ist, bleibt Geschmackssache. Stimmlich ist erstgenannter mein Favorit, obwohl Numero Zwei live auf dem letztjĂ€hrigen Deathfeast Ultimate in der Turbinenhalle Oberhausen ordentlich was hergemacht hat. Was live kraftvoll herĂŒberkam, klingt auf dem aktuellen Album etwas dĂŒnn, was vielleicht auch an der Produktion liegen mag. Erik Rutan in allen Ehren, aber die Sache mit dem definierten, klaren und gleichzeitig druckvollen Sound können andere zurzeit (noch) ‘nen Tacken besser.
Im direkten Vergleich zu âDoomsday Xâ wirkt âInvidious Dominionâ im ersten Anlauf schwĂ€cher, gleichförmiger. Lediglich ‘Target Rich Environment’ und ‘Born Again Hard’ zĂŒnden bei mir sofort und bleiben im Gehörgang hĂ€ngen. Zudem ist die Spielzeit mit 36 Minuten recht dĂŒrr, aufgewertet durch zwei Bonus-Livetracks in der Vinyl-Version.
Gibt man dem Album jedoch mehrere DurchlĂ€ufe, entwickelt sich das Ganze. An den letzten Output der Band reicht âInvidious Dominionâ zwar nicht heran, der Abstand ist aber gering. Fans der Band können blind mit der Gewissheit zugreifen, das da, wo MALEVOLENT CREATION draufsteht, auch selbige drin ist. Aber auch der aufgeschlossene Rest der Hörerschaft sollte mal ein Ohr riskieren!
Dirk
4,5 / 6 Punkten




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