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REVIEW: MASTER

Posted by Samir On Januar - 13 - 2014

MASTER_The_Witchhunt_cover_300dpi-1024x1024The Witchhunt

Es existieren wenige wirkliche Koryphäen im Metal. Viele Helden von frĂĽher haben inzwischen ihre Ideale verraten oder sich dem Markt angebiedert. Ganz anders ist da Paul Speckmann, der mit MASTER nun schon seit 30 Jahren unaufhaltsam den Death Metal verteidigt und unaufhörlich Alben veröffentlicht. Neuster Output ist nun “The Witchhunt”, das mittlerweile zwölfte Album der Wahltschechen.

Wer MASTER kennt, weiĂź schon vor dem ersten Hören des Albums was er zu erwarten hat. Das Trio frönt nach wie vor dem Oldschool Death Metal und legt zu Beginn des Albums ein gnadenloses Tempo vor. Sowohl der Titelsong und Opener, als auch “Plans Of Hate” und “Another Suicide” gehen mit Vollgas voran und legen keine Pause ein.

Mit “Waiting To Die” wird die erste Midtempo Nummer präsentiert und auch Paul Speckmanns Stimme variiert ein erstes Mal. Dabei können sich die rotzigen Punkvocals des Songs durchaus hören lassen und sorgen fĂĽr eine angenehme Abwechslung. Zudem sind die sozialkritischen Texte jederzeit hochklassig und eine Analyse wert, so wie man es von den Heroen gewohnt ist.

Im Vergleich zu frĂĽheren Veröffentlichungen gehen die Amerikaner etwas frischer und dynamischer ans Werk. Während die letzten Alben ab und an zu sehr auf die Oldschool Schiene gesetzt hatten, flieĂźen bei allen Songs von “The Witchhunt” neue Ideen ein, ohne dabei die eigene Linie zu verraten. Egal ob das dĂĽstere “God Of Thunder”, das gitarrenlastige “Wipe Out The Aggressor”, oder das knallende “Manipulated To Exterminate”, jeder Song ist klar zu erkennen und es treten keinerlei Tiefpunkte auf.

Produktionstechnisch wissen MASTER natürlich ebenso genau was sie machen, wie in Sachen Covergestaltung. So entsteht ein räudiger und dennoch druckvoller Sound und ein gekonnt düsteres Cover, das das Gesamtwerk abrundet.

Insgesamt liefern MASTER ihr bestes Werk seit einer gefühlten Ewigkeit ab. Die Songs sind gewohnt kritisch und agressiv, so dass sowohl alte Fans als auch junge Hörer hier ihre Freude haben werden. In dieser Form können die Jungs um Fronbart Paul Speckmann auch noch weitere 30 Jahre im Geschäft bleiben!

5/6 Punkten

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