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	<title> &#187; BLACK METAL</title>
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		<title>VORBERICHT: WAY OF DARKNESS 2019</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Sep 2019 07:59:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samir</dc:creator>
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Am 4. und 5. Oktober öffnen sich erneut die Pforten der Stadthalle in Lichtenfels. Neben den Headlinern [...]<p><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=45759">VORBERICHT: WAY OF DARKNESS 2019</a> is a post from: <a href="http://www.metal-impressions.de">Metal Impressions</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2019/09/way-of-darkness-2019-finaler-flyer.png"><img class="alignleft size-full wp-image-45762" title="way-of-darkness-2019-finaler-flyer" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2019/09/way-of-darkness-2019-finaler-flyer.png" alt="way-of-darkness-2019-finaler-flyer" width="176" height="250" /></a>Nach dem letztjährigen Comeback des nicht nur unter Szenekennern beliebten WAY OF DARKNESS Festivals, gibt es auch in diesem Jahr eine neue Auflage. Und auch diese bietet wieder so manchen Schmankerl für das Death-, Tharsh- und Black Metaller Herz.</p>
<p><span id="more-45759"></span>Am 4. und 5. Oktober öffnen sich erneut die Pforten der Stadthalle in Lichtenfels. Neben den Headlinern von NILE und MARDUK werden den Fans unter anderem Szenegrößen wie DESERTED FEAR, DARKENED NOCTURNAL SLAUGHTERCULT und EXHORDER vor den Latz geknallt. Eine Auflistung aller Bands findet ihr <a href="http://info.wayofdarkness.de/">hier</a>.</p>
<p>Tickets erhaltet ihr bei <a href="https://www.cudgel.de/produkt/way-of-darkness-2019-2-tage-ticket/">Cudgel</a>.</p>
<p>Wir sehen uns in Lichtenfels.</p>
<p>Mittlerweile ist auch die Running-Order verfügbar, die ihr nachfolgend sehen könnt.</p>
<p><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2019/09/way-of-darkness-2019-running-order.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-45760" title="way-of-darkness-2019-running-order" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2019/09/way-of-darkness-2019-running-order-300x300.jpg" alt="way-of-darkness-2019-running-order" width="300" height="300" /></a></p>
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		<title>Northern Silence LABELPORTRAIT</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2019 02:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radu</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2019/06/Northern-Silence-Banner.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-45285" title="Northern Silence Banner" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2019/06/Northern-Silence-Banner.jpg" alt="Northern Silence Banner" width="698" height="266" /></a></p>
<p>Metalheadz des älteren Semesters kennen noch die Zeiten, in denen es kein Internet, YouTube und Social Media gab. EMP und NUCLEAR BLAST waren unsere Bibel, bei denen man regelmäßig seine Sammlung aufstockte. Fans des erlesenen Black Metals erfreuen sich seit 2003 an dem Label<a href="http://northern-silence.de/"> NORTHERN SILENCE</a>, das neben einem extrem abwechslungsreichem Angebot (von räudig, bis symphonisch sind alle Black Metal Arten vertreten) auch noch den alten Spirit lebt: mit Herzblut präsentierte Bands, teilweise limitierte Sammlerstücke und ein schöner Mix aus Vinyl, CD und Shirts. Wir sprachen mit dem Chef Torsten über sein langjähriges Soloprojekt, Sammelleidenschaft und einigen Bands.</p>
<p><strong>Hallo Torsten und erstmal vielen Dank für deine Zeit! Bitte stell den Leuten, die Northern Silence noch nicht kennen, kurz vor.</strong></p>
<p>Das Label wurde 2003 von mir gegründet und wird seitdem als „Soloprojekt“ betrieben. Die ersten beiden Releases waren ein exklusives Nåstrond Shirt und Endstille’s «Frühlingserwachen» Album auf Vinyl in 2003. Danach ging es stetig bergauf, mit etwa 10-15 Neuveröffentlichungen pro Jahr. Zu den nennenswertesten Releases der Anfangsjahre gehören u.a. Katatonia’s „Brave Murder Day“ Album auf Vinyl sowie die Debut-Veröffentlichungen von Amesoeurs, Fen und Nasheim.</p>
<p><strong>Erzähl uns bitte noch etwas über die Entstehungsgeschichte; wie kam es zur Gründung und wie hat sich alles entwickelt?</strong></p>
<p>Ich war seit Mitte der 1990er Jahre Vinylsammler und hatte durch viel Tauscherei und Schnäppchenjagd auf eBay und anderswo eine beachtliche Menge an Black Metal Tonträgern gesammelt, die ich zum Teil doppelt besaß und wieder verkaufen oder tauschen konnte. Als Sammler ist man ja darauf bedacht, Raritäten im bestmöglichen Zustand zu ergattern, und nicht ganz so schöne Exemplare wieder loszuwerden. So hatte sich im Verlauf einiger Jahre ein kleiner Mailorder entwickelt, der vor allem als Anlaufstelle für Sammler von Black Metal Raritäten galt. Dadurch, dass ich Gewinne immer wieder in neue Einkäufe steckte, wuchsen sowohl Bestand als auch Kundenstamm immer weiter. 2003 fasste ich schließlich den Entschluss, künftig mein eigener Chef zu sein und schlug den Weg in die Selbständigkeit ein.</p>
<p><strong><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2013/01/katatonia-dance.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-23120" title="katatonia-dance" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2013/01/katatonia-dance.jpg" alt="katatonia-dance" width="130" height="130" /></a>Bei dem Namen Northern Silence musste ich direkt an die Katatonia EP „Jhva Elohim Meth“ und den Song `The Northern Silence` denken. War das der Grund für die Namensgebung? Schließlich passt es von der Atmopshäre und den Bands sehr gut (extrem vielschichtiger Black Metal mit tonnenweisen melodischen Einflüssen).</strong></p>
<p>Das war tatsächlich der Grund. Katatonia waren Mitte der 90er meine absolute Lieblingsband, und „Dance of December Souls“ ist nach wie vor für mich das beste Album aller Zeiten. Wie sich im Laufe der Zeit herausstellte, hat „Northern Silence“ noch eine weitere signifikante Bedeutung für mein Leben, auf die ich hier jedoch nicht näher eingehe, weil sie nichts mit Musik zu tun hat.</p>
<p><strong>Ihr habt eine eine große Palette von Bands, die sich unterschiedlichen Subgenres des Black Metal verschrieben haben. Wie kommt der Kontakt zustande? Klopfen die Bands bei euch mit den Demos an?</strong></p>
<p>Entweder schicken die Bands ihr Material, oder ich frage an, wenn mir ihre Musik gefällt. Das läuft sicher bei den meisten Labels nach diesem Schema ab.</p>
<p><strong>Es gibt meiner Meinung nach keine einzige Veröffentlichung, die nicht mit jedem Tropfen Herzblut gefüllt ist. Sei es bei den Shirts, den limitierten Digipacks oder den extrem schön aufgemachten Schallplatten!</strong></p>
<p>Soweit ich Einfluss darauf nehmen kann, versuche ich, die Releases auch optisch aufzuwerten. Ich habe erst im Laufe der Zeit erkannt, wie extrem wichtig gute Cover Artworks für den Erfolg einer Veröffentlichung sind. In den letzten Jahren habe ich deshalb auch angefangen, ab und zu ein Veto einzulegen, und Releases optisch teilweise komplett umzukrämpeln. Ein Beispiel wäre das ziemlich hochkarätige Debutalbum von Malist, das nach Rücksprache mit dem Künstler ein neues Logo, ein neues Artwork und einen neuen Albumtitel verpasst bekam. Auch die unglaublich geile EP von Haimad, für mich persönlich die beste VÖ 2019, musste ich mit anderem Artwork veröffentlichen, als die Band ursprünglich vor hatte, um der genialen Tonkunst gerecht zu werden. Der Erfolg bestätigte diese Entscheidungen und hat mich darin bestärkt, noch mehr auf meine Intuition zu hören.</p>
<p>Auch unabhängig vom Erscheinungsbild halte ich eine hochwertige Verpackung und mithin eine strenge Limitierung für wichtig, speziell in einer Zeit, wo mehr und mehr Musik digital verkauft wird. Ein Sammler sollte immer etwas Wertiges für seine hart verdiente Kohle bekommen, das idealerweise im Laufe der Jahre an Sammlerwert gewinnt, und einem nicht irgendwann an jeder Ecke für Dumpingpreise hinterhergeworfen wird.</p>
<p><strong>Der Vertrieb läuft sowohl physisch (CD und Vinyl), als auch digital über Bandcamp. Was bevorzugst du als Musikliebhaber persönlich eher?</strong></p>
<p>Ganz klar physische Releases. Aus Sicht eines Sammlers natürlich Vinyl, aus Sicht des Pragmatikers, der ich im Laufe der Zeit geworden bin, CDs. Northern Silence hat deshalb auch erst im Oktober 2018 eine eigene Bandcamp-Seite bekommen, Jahre später als die meisten anderen Labels.</p>
<p><strong>Lass uns einen Blick auf einige Künstler werfen: <a href="https://eldamar-northernsilence.bandcamp.com/album/a-dark-forgotten-past">ELDAMAR </a>liefern mit  „A Dark Forgotten Past“ eine sehr atmosphärisches Album ab, das zwar im Black Metal verwurzelt ist, sich durch seine Innovation allerdings vom reinen aggressiven Geknüppel abhebt. Wie empfindest du das Album und was hast du gedacht, als du es das erste Mal gehört hast?</strong></p>
<p>Ich dachte, es klingt wie das Debut, haha. Im Ernst, viele Fans hatten mit einer Weiterentwicklung gerechnet, aber der Künstler zog es vor, den Stil, der sein Projekt so beliebt gemacht hat, einfach noch etwas zu verfeinern. Eldamar war definitiv eine Überraschung, was den Erfolg angeht. Zumindest in dem Ausmaß war ich davon absolut positiv überrascht.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/2MYhmVIVC_E" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Ich weiß noch, als ich damals aus dem Bauch heraus die „Aura“ von SAOR bestellt habe und mich der Mix aus Highland Feeling, Raserei und Atmosphäre (Flöte, Dudelsack, Frauenstimme; hier war einfach alles dabei) an die Wand getackert hatte. Leider ist Andy Marshall nicht mehr bei euch an Bord. Wie war die Kooperation mit ihm und könnte es zu einer weiteren Zusammenarbeit kommen?</strong></p>
<p>Die Kooperation lief im Grunde ausgezeichnet. Leider kam es im Zuge zweier Veröffentlichungen zu Verzögerungen und Problemen im Presswerk, auf die ich keinen Einfluss hatte. Für Andy, der es nicht gewohnt ist, dass es mit Presswerken eigentlich ständig Probleme gibt, war das vielleicht einer der Punkte, die zum Fortgang führten. Avantgarde ist jedoch ein großartiges Label und Andy weiß genau, was er tun muss, um den Erfolg seiner Band weiter zu vergrößern. Von daher hat er sicherlich die richtige Entscheidung getroffen. Ich verstehe das vollkommen und bin dankbar dafür, dass ich drei seiner Alben veröffentlichen durfte.</p>
<p><strong>EMYN MUIL klang für mich mit „Túrin Turambar Dagnir Glaurunga“ im ersten Augenblick wie eine billige Summoning Kopie. Nach einigen Durchläufen dieser gefühlten 100. Tolkien Band packte mich allerdings der Charme von den Stücken und irgendwann hatte ich mir das Album schön gehört, das es immer noch ein Geheimtipp für mich ist. Wie empfindest du das Album heute?</strong></p>
<p>Es ist ein Stil, der inzwischen viele Atmospheric Black Metal Fans anspricht. Nicht umsonst entstanden nach der Veröffentlichung von Caladan Brood’s „Echoes of Battle“ so viele Bands mit Summoning-Einfluss. Die Österreicher haben zweifellos eine eigene Nische geschaffen, und für mich gehört Emyn Muil zu den Bands, die am ehesten das Potential haben, in die Fußstapfen von Summoning zu treten.</p>
<p><strong>Ein ähnliches Schönhören hatte ich auch bei ERED WETHRIN mit  „Tides Of War“. Irgendwie fehlte mir das die eigene Identität, obwohl die Melodien packten und die Summoning Wurzeln unverkennbar waren. Wie kam es damals zur Zusammenarbeit?</strong></p>
<p>Zur Zusammenarbeit kam es infolge der Caladan Brood Veröffentlichung. Die Identitäten von Shield Anvil und Mortal Sword  sind inzwischen wohl ein offenes Geheimnis. Am direkten Vergleich zwischen Caladan Brood, Gallowbraid und Ered Wethrin erkennt man jedoch, wem von beiden ein Übermaß an songwriterischem Können in die Wiege gelegt wurde, und wer es sich erarbeiten muss.</p>
<p><strong><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=23024"></a><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2019/06/Caladan-Brood.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-45293" title="Caladan Brood" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2019/06/Caladan-Brood-300x300.jpg" alt="Caladan Brood" width="240" height="240" /></a>CALADAN BROOD spielten sich bereits mit den ersten Tönen von „Echoes of Battle“ direkt in mein Herz. Unfassbar, was diese Truppe mit ihrem Debüt abgeliefert hatte; Summoning haben Jahre gebraucht, um derart atmosphärisch zu klingen, was Caladan Brood mal eben so gelingt. Auch die Vinyl Version ist einfach zum Niederknien und es fällt mir schwer, jetzt nicht erneut in Jubelgesänge auszubrechen. Wie kam es zur Zusammenarbeit, wird es noch Nachschub geben und falls ja ab wann? Gab es viele positive Reaktionen auf diese Scheibe?</strong></p>
<p>Da ich bereits durch Gallowbraid mit Jake Rogers, neben Steven Smith von Ered Wethrin dem Genie hinter Caladan Brood, zusammenarbeitete, und ich außerdem seit „Minas Morgul“-Zeiten großer Summoning-Fan bin, musste ich nicht lange überlegen, als Jake mir von Caladan Brood erzählte, und nahm die Band sofort unter Vertrag. Interessanterweise hatte ich auch die bis dahin erschienenen Bände von Steven Erikson’s „Malazan Book of the Fallen“ allesamt verschlungen, so dass ich auch inhaltlich bestens mit dem Konzept der Band vertraut war.</p>
<p>Ob da irgendwann noch ein weiteres Album erscheint, steht leider in den Sternen. Steven würde vermutlich gern noch eins veröffentlichen, aber ohne Jake wäre es nicht Caladan Brood. Bis es vielleicht irgendwann soweit ist, müssen sich die Fans jedenfalls mit „Echoes of Battle“ begnügen. Für mich persönlich ist es DAS Epic Black Metal Album schlechthin, an dem sich alle anderen Bands messen müssen. Die positiven Reaktionen darauf waren und sind überwältigend, und das Album ist auch die bei weitem erfolgreichste Northern Silence Veröffentlichung.</p>
<p><strong>Ich weiß noch, als ich <a href="http://www.metal-impressions.de/?p=13476">DÄMMERFARBEN </a>mit „Im Abendrot“ zum ersten Mal aufgelegt hatte. Eine romantische Antwort auf Empyrium, allerdings ohne nur kopieren zu wollen. Gibt es die Band überhaupt noch?</strong></p>
<p>Habe schon lange nichts mehr von ihnen gehört.</p>
<p><strong>Ich hatte das Glück einmal die Jungs von <a href="http://www.metal-impressions.de/?p=18605">HERETOIR</a> live zu treffen, als sie mit Alcest in Oberhausen gespielt haben. Soweit ich weiß, ist die Band immer noch bei euch an Bord. Wie läuft es bei euch und wie kam es eigentlich zur langjährigen Zusammenarbeit?</strong></p>
<p>Heretoir wurde gesignt, als es noch ein Soloprojekt von David war. Inzwischen hat sich Heretoir zu einer vollwertigen und musikalisch wie konzeptionell herausragenden Band entwickelt, was mit „The Circle“ eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde. Es steht noch ein weiteres Album aus, das bereits in Arbeit ist, dann ist der Vertrag mit Northern Silence erfüllt und ich gehe stark davon aus, dass die Band im Anschluss bei einem größeren Label unterschreiben wird &#8211; vielleicht Prophecy Productions, wo sie vom Stil her gut passen würden.</p>
<p><strong><a href="http://www.metal-impressions.de/?s=M%C3%96RKER+">MÖRKER </a>haben mich damals mit ihren packenden Riffs sofort in den Bann gezogen. Ich glaube, daß es auch damals für mich eine weitere Bestätigung war, dass ich mit den Bands von Northern Silence generell sehr gut klar kam und fast jeder Kauf ein Volltreffer war. Gibt´s die Band eigentlich noch?</strong></p>
<p>Auch von Mörker habe ich schon lange nichts mehr gehört. Das letzte Lebenszeichen war vor einigen Jahren eine Anfrage, ob ich eine 7“ mit neuem Material veröffentlichen würde, wozu es aber augenscheinlich nie kam. Ich nehme an, dass die Band in ihrer damaligen Form nicht mehr existiert.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/Qdbqwa9FI6U" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Einen weiteren Kniefall vor meiner Anlage können <a href="http://www.metal-impressions.de/?p=7558">GALLOWBRAID </a>bei mir verzeichnen, wo „Ashen Eidolon“ endlich wieder veröffentlicht wurde (sogar auf Vinyl). Dafür erstmal ein fettes DANKE, da ist ein Traum für mich in Erfüllung gegangen (inklusive geilem Longsleeve). Erzähl uns bitte darüber, wie die Veröffentlichung zustande gekommen ist.</strong></p>
<p>Wie vorher schon angedeutet, halte ich Jake Rogers, der sowohl Gallowbraid als auch Caladan Brood zu dem gemacht hat, was sie sind, für einen begnadeten und absolut herausragenden Künstler. Das war mir sofort bewusst, als ich seinerzeit die Demosongs von Gallowbraid auf Myspace hörte, weshalb ich ihn auch ohne zu zögern unter Vertrag nahm. Der einzige Nachteil ist, dass es Jake völlig egal zu sein scheint, wie gut seine Werke ankommen, und er sich von Erfolg nicht im Geringsten beeinflussen lässt. Das spricht einmal mehr auch für seine Persönlichkeit, jedoch zum Leidwesen aller Fans, die seit Jahren auf neues Material von Gallowbraid oder Caladan Brood warten. Im Moment scheint jedenfalls seine Heavy Metal Band Visigoth die unangefochtene Nr.1 zu sein, in die er am meisten Zeit investiert. Darüber hinaus ist er aber in anderen Bands aktiv und schreibt auch ab und zu neues Material für Soloprojekte. Eines davon ist Tower Wraith, ein traditionelles Black Metal Projekt im Stile der 90er. Das Debut ist bereits unter Dach und Fach, stilistisch natürlich wie geschaffen für Northern Silence, und erscheint voraussichtlich irgendwann in den nächsten 10 Jahren <img src='http://www.metal-impressions.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/erebos1349/">Erebos</a>, <a href="http://www.northern-silence.de/files/ruadh-sovereign.html">Ruadh</a>, <a href="https://haimad-northernsilence.bandcamp.com/album/the-return">Haimad</a>, die Liste der letzten Neuveröffentlichungen ist lang und ich entdecke immer noch Neues auf diesen Scheiben. Auch die Tatsache, dass es sich um limitierten Digipacks handelt lässt bei mit die unbezähmbare Sammelwut nicht stillstehen. Was läuft eigentlich besser, Bandcamp/digital oder physische Alben?</strong></p>
<p>Mein Fokus liegt weiterhin auf physischen Releases. Downloads sind Zusatz und einfach der gegenwärtigen Entwicklung geschuldet. Natürlich gehen die Verkaufszahlen von CDs immer mehr zurück, was neben dem extremen Überangebot vielleicht auch ein wenig durch den Vinylboom der letzten Jahre verursacht wurde, aber da werden einfach die Limitierungen entsprechend verringert, damit kein Überangebot entsteht. Als Sammler macht man beim Kauf der neueren Northern Silence Releases bestimmt nichts falsch, egal ob CDs oder Vinyl, und als Fan hoffentlich auch nicht.</p>
<p><strong><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2019/06/Caladan-Brood-vinyl.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-45300" title="Caladan Brood vinyl" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2019/06/Caladan-Brood-vinyl-300x213.jpg" alt="Caladan Brood vinyl" width="300" height="213" /></a>Ich habe generell das Gefühl, das Northern Silence sich noch in den 90ern befindet, wo man Alben unbekannter Bands noch nach Cover, wenigen Worten Promotext oder Bauchgefühl kauft, ohne großartig Reviews lesen zu müssen oder bei YouTube reinhört (was mir sehr gut gefällt). Ist es das, was du auch mit dem Vertrieb der Musik erreichen möchtest?</strong></p>
<p>Ich lege nicht viel Wert auf Reviews, weil sie immer nur die subjektive Meinung eines Einzelnen widerspiegeln. Das Caladan Brood Album z.B. landete seinerzeit auf dem drittletzten Platz im Soundcheck des Rock Hard. Wieso soll man da als Fan nicht lieber Youtube nutzen, um sich selbst ein Urteil zu bilden, anstatt Reviews von Leuten zu lesen, die vielleicht einen ganz anderen Geschmack haben? Das ist aber auch eine Frage der Persönlichkeit. Mich tangieren andere Meinungen kaum, wenn es um subjektive Dinge wie Musikgeschmack geht. Dennoch ist mir klar, dass der Mensch ein Herdentier ist, und viele Fans von der Meinung anderer beeinflusst werden. Von daher freue ich mich über positive Reviews von Northern Silence Releases, betreibe aber keine exzessive Promo in dieser Richtung. Von den etwa 300 Empfängern in der Promoliste verfassen am Ende vielleicht 10 ein Review. Ich frage bei den anderen 290 nicht nach, ob sie das nicht auch tun möchten. Wer nicht will, der hat schon.</p>
<p><strong>Wie läuft es eigentlich mit der Website? Du hattest einen Aufruf gestartet, dass die Website neu gestaltet werden sollte, nachdem eine ursprüngliche Zusammenarbeit nicht geklappt hat. Wie ist der aktuelle Stand und gibt es weitere Pläne für die Zukunft?</strong></p>
<p>Es ging dabei um den Online-Shop, der mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Die Anzahl an Bestellungen und der damit verbundene Arbeitsaufwand haben mittlerweile Dimensionen angenommen, wo ich als Einzelkämpfer jedes Mal in arge Bedrängnis komme, wenn einige hochkarätige Veröffentlichungen anstehen. 2019 herrschte von Januar bis Mai fast durchweg Ausnahmezustand, und das ist auf Dauer nicht gesund. Ein moderner Webstore wird mir durch Automatisierung sehr viel Arbeit abnehmen, und meinen Kunden ein angenehmeres Einkaufserlebnis bescheren. Der neue Shop ist inzwischen in Arbeit und wird voraussichtlich im August online gehen. Mehr Infos gibt’s zu gegebener Zeit auf Facebook und via Newsletter.</p>
<p><strong>Was denkst du eigentlich über die Entwicklung von KATATONIA? Ich gehe zumindest mal stark davon aus, dass du auch ein Fan bist; hörst du sie immer noch, obwohl sie den atmosphärischen Black Metal abgestreift haben und sich eher der progressiven Schiene verschrieben haben? (Meiner Meinung ist das „Dance of December Souls Album“ eines der genialsten Alben, das je auf die Menschheit losgelassen wurde. Falls du Bock auf ein <a href="http://www.metal-impressions.de/?p=42497">Katatonia Special</a> hast, gönn es dir hier.)</strong></p>
<p>Ich liebe die ersten drei Veröffentlichungen über Alles. Von „Brave Murder Day“ war ich seinerzeit so enttäuscht, dass ich die „Autumn Wilderness“ Tour, die Katatonia damals mit In The Woods spielten, boykottieren musste &#8211; eine Sache, die ich noch heute sehr bereue. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mit dem Album warm geworden bin. Inzwischen mag ich es ganz gern. Dennoch ist es für mich meilenweit von den vorherigen Meisterwerken entfernt. An die späteren Releases ab „Discouraged Ones“ bin ich erst nach der Jahrtausendwende herangekommen, und alles, was nach „Viva Emptiness“ erschien, gibt mir einfach gar nichts mehr. Zum Glück haben sie in den 90ern ihr Logo geändert.</p>
<p><strong><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2019/06/Dead-Limbs.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-45303" title="Dead Limbs" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2019/06/Dead-Limbs-300x300.jpg" alt="Dead Limbs" width="300" height="300" /></a>Früher kamen die Black Metal Bands überwiegend aus Norwegen, Skandinavien und aus Schweden. Mittlerweile gibt es viele geniale Bands aus Amerika. Wie siehst du diese Entwicklung?</strong></p>
<p>Natürlich gab es auch damals schon zahlreiche gute Black Metal Bands in anderen Ländern, aber Skandinavien war schon aufgrund der Masse an hochkarätigen Bands eine Macht. Viele andere Länder haben längst aufgeholt, nicht zuletzt durch die Möglichkeiten der modernen Aufnahmetechnik, wo Künstler praktisch alles selbst machen können, und der Verbreitung über das Internet. Es gibt mittlerweile fast überall gute und großartige Bands. Am meisten umgehauen hat mich seinerzeit „Spiritus/Sulphur“ von <a href="https://deadlimbs-northernsilence.bandcamp.com/">Dead Limbs</a>, drei 17-jährigen Teenagern aus Brasilien, die auf dem Album einen ultragenialen Black Metal zelebrieren, den ich eher aus Schweden oder Polen erwartet hätte. Ich habe gelernt, die Herkunft völlig außer Acht zu lassen, und einfach nur die Musik auf mich wirken zu lassen. Dennoch werden Norwegen und Schweden für mich immer die Wiege des Black Metals sein, den ich am meisten schätze. Nicht umsonst nehme ich gern Bands unter Vertrag, die den Geist der damaligen Zeit in sich tragen, seien es „alte Hasen“ wie Haimad, oder Newcomer wie Nornír oder Malist.</p>
<p><strong>Vielen Dank für deine Zeit und das Interview! Noch einige abschließende Worte an unsere Leser?</strong></p>
<p>Ich bedanke mich für die Möglichkeit, einen Einblick in das Schaffen von Northern Silence geben zu können, und dass ich den Lesern einige der Bands nahebringen durfte. Northern Silence wird bis auf weiteres als Soloprojekt im Untergrund tätig sein und hoffentlich ab und zu mit aus der Masse herausragenden Releases auf sich aufmerksam machen. Bei dieser Gelegenheit noch ein kleiner Tipp für die zweite Jahreshälfte – das Debutalbum von Arctos aus Kanada. Genialer, melodischer Black/Death Metal, der auch zu Schweden’s Glanzzeiten hätte entstanden sein können. Unbedingt anchecken! Infos und Hörproben gibts bald.</p>
<p>Wer auch nur ansatzweise etwas mit Black metal anfangen kann, sollte unbedingt einen Blick auf die Homepage von <a href="http://www.northern-silence.de/index2.htm">NORTHERN SILENCE </a>werfen. ACHTUNG: nach dem Betreten und den ersten Hörproben besteht (besonders für Sammler physischer Tonträger und Shirts) schnell Suchtgefahr! Wir haben euch gewarnt&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne: viel Spaß beim Stöbern und support Northern Silence!</p>
<p>Radu</p>
<p><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=45282">Northern Silence LABELPORTRAIT</a> is a post from: <a href="http://www.metal-impressions.de">Metal Impressions</a></p>
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		<title>REVIEW: ABSENT/MINDED</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2018 15:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samir</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Raum
ABSENT/MINDED begleiten mich bereits seit vielen Jahren und zählen zu den produktivsten und zielstrebigsten Bands Frankens. Seit ihrer Bandgründung 2009 wurde der eigene Stil konsequent weiterentwickelt und dabei auch niemals Halt vor Genregrenzen gemacht. Das jüngste Ergebnis dieser Evolution stellt nun „Raum“ dar, doch können die Bamberger an die Qualität der Vorgänger anknüpfen?

‚Deep Roots Aren´t [...]<p><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=42342">REVIEW: ABSENT/MINDED</a> is a post from: <a href="http://www.metal-impressions.de">Metal Impressions</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h1><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/11/ABSENT-MINDED-Raum.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-42344" title="ABSENT-MINDED-Raum" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/11/ABSENT-MINDED-Raum.jpg" alt="ABSENT-MINDED-Raum" width="250" height="250" /></a>Raum</h1>
<p style="text-align: justify;"><strong>ABSENT/MINDED</strong> begleiten mich bereits seit vielen Jahren und zählen zu den produktivsten und zielstrebigsten Bands Frankens. Seit ihrer Bandgründung 2009 wurde der eigene Stil konsequent weiterentwickelt und dabei auch niemals Halt vor Genregrenzen gemacht. Das jüngste Ergebnis dieser Evolution stellt nun <em>„Raum“</em> dar, doch können die Bamberger an die Qualität der Vorgänger anknüpfen?</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-42342"></span></p>
<p style="text-align: justify;">‚Deep Roots Aren´t Reached By The Frost‘ eröffnet das Werk zunächst gemächlich mit geflüstertem Gesang, bevor das erste Mal die Distortion Pedale durchgetreten werden und es eine fette Sludge-Doom Keule ins Gesicht gibt, die wiederum durch geschickte Wechsel im Tempo unterbrochen wird. Hierbei zeigt sich auch die größte Stärke des Albums. Immer wieder wechseln sich doomig-drückende Passagen mit atmosphärischen, ja sogar träumerischen, Abschnitten wie beispielsweise in der ersten Hälfte von ‚Fore Ever‘ ab, nur um dann unerwarteter Weise, jedoch nicht unpassend, von einem neuen musikalischen Gefühlsausbruch überrollt zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Vergleich zu den vorherigen Alben wird hierbei auch vermehrt auf Black Metal Einflüsse gesetzt, die sich perfekt in das Soundbild aus Doom, Sludge und Post Rock eingliedern und nochmals neue Facetten innerhalb der emotionalen Songstrukturen ermöglichen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch im Gesang wieder, der variabler und gewaltiger denn je aus den Boxen dröhnt. Sänger Stevie fesselt den Hörer und nimmt ihn auf eine unbequeme, aber faszinierende Reise mit, von der man auch nach mehrmaligem Hören nicht genug hat. Etwas schade ist die Tatsache, dass man die intelligenten Texte nicht in einem Booklet nachlesen kann. Jedoch sind sie zum größten Teil verständlich vorgetragen und so muss man eben einfach noch genauer hinhören.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf <strong>ABSENT/MINDED</strong> kann man sich einfach verlassen. <em>„Raum“</em> stellt für mich das bisherige Highlight der ohnehin schon hochwertigen Diskographie der Bamberger dar und bietet eine emotionale Reise, die den Hörer fasziniert und nicht wieder so schnell loslässt. Ohne Zweifel eines der Alben des Jahres!</p>
<p style="text-align: justify;">6/6 Punkten</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ie3QTqKsAMU" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/ie3QTqKsAMU"></embed></object></p>
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		<title>REVIEW: BEHEMOTH</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Oct 2018 14:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samir</dc:creator>
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I Loved You At Your Darkest
„The Satanist“ aus dem Jahre 2014 stellt für viele Metal-Fans eines der besten Alben der letzten Jahre dar. BEHEMOTH schafften es nach überstandener Krankheit von Frontmann Nergal ein durchgehend organisches und nahezu makelloses Werk abzuliefern, das im Anschluss ausgiebig live präsentiert wurde. Auch ansonsten lagen die Polen seitdem nicht [...]<p><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=41420">REVIEW: BEHEMOTH</a> is a post from: <a href="http://www.metal-impressions.de">Metal Impressions</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/10/behemoth.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-41422" title="behemoth" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/10/behemoth.jpg" alt="behemoth" width="225" height="225" /></a><em> </em></h2>
<h2><em>I Loved You At Your Darkest</em></h2>
<p style="text-align: justify;"><em>„The Satanist“ </em>aus dem Jahre 2014 stellt für viele Metal-Fans eines der besten Alben der letzten Jahre dar. <strong>BEHEMOTH </strong>schafften es nach überstandener Krankheit von Frontmann Nergal ein durchgehend organisches und nahezu makelloses Werk abzuliefern, das im Anschluss ausgiebig live präsentiert wurde. Auch ansonsten lagen die Polen seitdem nicht unbedingt auf der faulen Haut und besonders Nergal erfreute die Fans in Form von ME AND THAT MAN mit einem wunderbaren Ausflug in Neo-Folk-Gefilde. Trotz aller Aktivitäten lechzen die Fans jedoch schon seit einiger Zeit nach neuem Material des Trios und kriegen nun mit <em>„I Loved You At Your Darkest“</em> erneut einiges auf die Ohren. Doch gelingt hier erneut der große Wurf oder erwartet uns lediglich eine aufgewärmte Version des vorherigen Meisterwerks?</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-41420"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Bereits nach wenigen Augenblicken wird klar, dass sich zumindest thematisch nicht viel im Hause <strong>BEHEMOTH </strong>verändert hat und weiterhin munter das Christentum und organisierte Religion generell analysiert und kritisiert werden. Dies geschieht Mal kryptischer wie in ‚ Havohej Pantocrator‘ und ein anderes Mal, wie in ‚God=Dog‘, bewusst plumper. Dabei sind die Texte jedoch wie gewohnt durchgehend lesenswert, auch wenn man Nergals Ansichten nicht immer teilen kann und mag.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Vergleich zum Vorgänger fällt auf, dass das Tempo insgesamt wieder etwas angezogen wird, jedoch erneut viel Wert auf dramaturgische Songstrukturen gelegt wird. Dies zeigt sich beispielsweise in harmonischen Soli und einem Kinderchor in ‚Dog=God‘, oder auch durch einen clean gesungenen Chrous und akustischen Zwischenpart von ‚Ecclesia Diabolica Catholica`. Auch im weiteren Verlauf des Albums wird mit dem drückend treibendem ‚Bartzabel‘, dem Hochgeschwindigkeits-Geballer ‚Sabbath Mater‘ sowie dem erhabenen ‚We Are The Next 1000 Years‘ immer wieder vor Details strotzende Songs präsentiert, die für sich allein glänzen und dennoch ideal in das Gesamtkonzept des Albums passen. Möchte man unbedingt das Haar in der Suppe suchen, fällt lediglich ‚If Crucifixtion Was Not Enough‘ als etwas schwächerer Song auf, der etwas hinter der herausragenden Klasse aller weiteren Stücke zurückbleibt.</p>
<p style="text-align: justify;">In Sachen Gesamtpaket muss man sich bei <strong>BEHEMOTH </strong>ohnehin keine Gedanken machen und auch diesmal wird wieder das Optimum dargeboten. Der Sound ist so wie er sein sollte und auch die visuelle Gestaltung (sowohl das Artwork, als auch die zugehörigen Videos) lässt keine Wünsche offen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>BEHEMOTH </strong>versuchen sich <span style="text-align: justify;">mit </span><em>„I Loved You At Your Darkest“ </em>glücklicherweise nicht an einem zweiten <em>„The Satanist“</em>, sondern konzentrieren sich eher darauf dem Soundbild erneut weitere Facetten hinzuzufügen und dennoch die gewohnte Brachialität zu gewährleisten. Dies gelingt ihnen über weite Strecken auf bemerkenswerte Art und Weise und hinterlässt ein Album, das die Ausnahmestellung der Polen weiterhin festigen wird. Welches der Werke der umfangreichen Diskographie man letztendlich bevorzugt, ist am Ende des Tages reine Geschmackssache.</p>
<p style="text-align: justify;">5,5/6 Punkte</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Dhfy9TPga-c" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/Dhfy9TPga-c"></embed></object></p>
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		<title>REVIEW: VREID</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2018 14:05:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samir</dc:creator>
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Lifehunger
Durch stete Qualität haben es VREID in 14 Jahren Bandgeschichte nach und nach geschafft aus dem Schatten WINDIRs, einstige Kultband und vorherige Truppe von Bassist und Bandkopf Hváll, Drummer Steingrim und Sänger Sture, zu treten und sich als feste Größe der Schwarzmetallszene zu etablieren. „Lifehunger“ stellt hierbei das mittlerweile achte Album dar und führt den [...]<p><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=41413">REVIEW: VREID</a> is a post from: <a href="http://www.metal-impressions.de">Metal Impressions</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<h2><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/10/vreid.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-41415" title="vreid" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/10/vreid.jpg" alt="vreid" width="250" height="250" /></a></h2>
<h2>Lifehunger</h2>
<p style="text-align: justify;">Durch stete Qualität haben es <strong>VREID </strong>in 14 Jahren Bandgeschichte nach und nach geschafft aus dem Schatten WINDIRs, einstige Kultband und vorherige Truppe von Bassist und Bandkopf Hváll, Drummer Steingrim und Sänger Sture, zu treten und sich als feste Größe der Schwarzmetallszene zu etablieren. <em>„Lifehunger“</em> stellt hierbei das mittlerweile achte Album dar und führt den Weg der Norweger konsequent fort.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-41413"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Während die Band in den Anfangsjahren thematisch fast ausschließlich historische Gegebenheiten behandelte (man denkt nur an das großartige Konzeptalbum <em>„Milorg“ </em>aus dem Jahre 2009 über den norwegischen Widerstand im zweiten Weltkrieg), wurden mit den beiden vorherigen Werken <em>„Welcome Farewell“</em>(2013) und <em>„Sólerv“</em>(2015) zunehmend philosophische Themen eingeflochten. Dieser Weg wird auch auf <em>„Lifehunger“ </em>weiter beschritten und hierbei die Zusammenhänge zwischen Leben und Tod sowie die weiten Gebiete der Wiedergeburt und grenzenlosem Existenzialismus analysiert. Für ‚Sokrates Must Die‘ hält der antike Philosoph seinen Kopf hin und wird innerhalb eines durchaus lesenswerten Text näher betrachtet.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nicht nur inhaltlich, sondern auch musikalisch wissen <strong>VREID </strong>zu überzeugen. Dem eher eindimensionalen Black´N´Roll früherer Tage wurden kontinuierlich neue Facetten hinzugefügt, ohne hierbei die eigenen Wurzeln zu vergessen. So fährt ‚One Hundred Years‘ beispielsweise noch immer mit einer gehörigen Portion Groove auf, während ‚Black Rites In The Black Nights‘ eine bedrohliche Atmosphäre verbreitet. Gesanglich wird größtenteils schwarzmetallisches Gekeife eingesetzt, wobei immer wieder cleane Passagen für zusätzliche Abwechslung und Spannung innerhalb der Songs sorgen. Besondere Erwähnung sollte auch der Gastbeitrag von SÒLSTAFIR Sänger Aðalbjörn &#8216;Addi&#8217; Tryggvaso in ‚Hello Darkness‘ finden, der sich nahtlos in das Gesamtkonzept einfügt und dennoch vollkommen für sich brilliert.</p>
<p style="text-align: justify;">Produktionstechnisch gibt es ebenfalls nahezu nichts auszusetzen. Der Sound ist angenehm kühl gehalten und unterstützt die einzelnen Instrumente zielführend. Ebenso stimmig ist auch das Artwork gehalten und rundet das Gesamtwerk ab.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>„Lifehunger“ </em>stellt für mich das durchdachteste Werk der Norweger und gleichzeitig die beste Veröffentlichung seit <em>„Milorg“ </em>dar. <strong>VREID </strong>beschreiten neue Wege ohne ihre Wurzeln zu vergessen und beweisen eindrucksvoll ihre Klasse. Ohne Zweifel eines der besten Alben des bisherigen Jahres!</p>
<p style="text-align: justify;">5,5/6 Punkte</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vLkTa5bVrAM" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/vLkTa5bVrAM"></embed></object>
</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>REVIEW: PSOA 2018</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Aug 2018 10:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samir</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sommer, Sonne, Geknüppel. Endlich ist wieder August und das Lieblingsfestival von ca. 8000 Fans steht wieder an. Merchandise Stände, entspannte Leute und 3 Tage Extrem Metal garantieren einen ähnlichen Erholungsfaktor, wie ein All inclusive Urlaub am Strand. Auf geht´s zum Party San 2018, das von Geprügel, Sturm und Ehrfurcht geprägt war.

Der Startschuss fällt eher gemütlich, [...]<p><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=40763">REVIEW: PSOA 2018</a> is a post from: <a href="http://www.metal-impressions.de">Metal Impressions</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/ImpressionsPSOA2018_02.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40850" title="ImpressionsPSOA2018_02" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/ImpressionsPSOA2018_02-160x110.jpg" alt="ImpressionsPSOA2018_02" width="160" height="110" /></a>Sommer, Sonne, Geknüppel. Endlich ist wieder August und das Lieblingsfestival von ca. 8000 Fans steht wieder an. Merchandise Stände, entspannte Leute und 3 Tage Extrem Metal garantieren einen ähnlichen Erholungsfaktor, wie ein All inclusive Urlaub am Strand. Auf geht´s zum <strong>Party San 2018,</strong> das von Geprügel, Sturm und Ehrfurcht geprägt war.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-40763"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Startschuss fällt eher gemütlich, denn die Jungs von <strong><span style="color: #ffffff;">OUR SURVIVAL DEPENDS ON US</span></strong> lassen es mit der Mischung aus Doom, Sludge und Krautrock lässig angehen. Was zu Beginn als entspannte Methode zum Aufwärmen wirkt, zieht sich im Laufe des Gigs für meine Verhältnisse eher in die Länge und treibt mich in die Arme der Merchandise Händler. Die Audienz wächst mittlerweile vor der Bühne zu einer beachtlichen Menge an, wobei man merkt, dass sich viele Freunde und Bekannte vor der Bühne nach einem Jahr wiedertreffen. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf 3 Tage , die bevorstehen, wobei die Eröffnungstruppe eher spärlichen Applaus einheimst. Kann man machen, muss man nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammengewürfelt aus einer Truppe Death Fans möchte man meinen, dass es sich bei <strong><span style="color: #ffffff;">GRUESOME</span> </strong>um eine reine Coverband handelt. Statt die Meisterwerke zu kopieren, wandelt die Truppe auf dem musikalischen Pfad weiter,den Chuck Schuldner einst beschritten hat. Sie machen ihren Job gut, denn bereits nach wenigen Stücken liefert sich die Sommerhitze ein Wettrennen mit der Stimmung auf und vor der Bühne. Die Gitarrensolis verfehlen ihre Gänsehaut nicht und so tobt bereits schnell der Mob zu Granaten wie `Open The Door` und `Inhumane`, ehe man mit der Coverversion von `Pull The Plug` dicht macht. Spätestens jetzt ist auch der Letzte beim Party San 2018 angekommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Unanimated2018_111.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40852" title="Unanimated2018_11" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Unanimated2018_111-160x110.jpg" alt="Unanimated2018_11" width="160" height="110" /></a>Kein Backdrop, keine Ansage, keine großartige Bühnenshow. <strong><span style="color: #ffffff;">UNANIMATED</span> </strong>machen keinen großen Aufwand und lassen in erster Linie die Musik für sich sprechen. Als Zuschauer wird man emotional zurück in die 90er katapultiert, in der Bands wie Dissection und Dark Funeral ihre Blütezeit hatten. Ohne großes Geschnörkel rotzt man seinen Stiefel runter und torpediert mit Klassikern wie `Life Demise` oder `Die Alone` die schwarze Meute. Auch der erste Track der neuen EP wird bedacht, sowie der Titeltrack ihres Reunion Albums &#8221; In The Light Of Darkness&#8221;. Old school as fuck und geradewegs durch die Ziellinie spielt sich die Truppe in die Herzen der Black Jünger. Kult!</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Zeltbühne wälzt sich eine Doom Walze durch eine amtliche Anzahl von Zuhörern. Der Mix aus Sludge, Doom und Dreck scheint bei der Audienz offene Türen einzurennen und so wird das Zelt schnell auf Betriebstemperatur gebracht. Auf und vor der Bühne herrscht ausgelassene Stimmung und auch wenn die Songs alles andere als abwechslungsreich sind, genügt die brutale Walze, um in Feierstimmung zu kommen. Mal zähflüssig, mal eruptionsartig lassen <strong><span style="color: #ffffff;">GRIM VAN DOOM</span></strong> die Bude wackeln, bis das Zelt wurde für das diesjährige Party San erfolgreich eingeweiht ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/DeadCongregation2018_141.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40854" title="DeadCongregation2018_14" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/DeadCongregation2018_141-160x110.jpg" alt="DeadCongregation2018_14" width="160" height="110" /></a>Auf der Hauptbühne wird um halb sechs kontinuierlich und mit Anlauf in die Fresse getreten. Man kann zwar nicht von großartigem Charisma sprechen, aber die Brutalität von<span style="color: #ffffff;"> <strong>DEAD CONGREGATION</strong></span> bringt den Flugplatz in regelmäßigen Abständen zum Beben, was das Publikum frenetisch abfeiert. Der Platz ist gut gefüllt und die Stimmung scheint selbst den Temperaturen zu trotzen. Spätestens mit diesem Auftritt spürt man, dass man auf einem Festival des Extrem Metals angekommen ist. Leider scheint der Wettergott das nicht gut zu heißen und schickt einen Sandsturm über das Gelände, so dass das Festival noch vor Ende des Sets kurzzeitig unterbrochen werden muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier zeigt sich sowohl das organisatorische Geschickt, als auch der Zusammenhalt der Fans. Man hilft sich untereinander, passt gegenseitig auf und innerhalb einer Stunde ist der Spuk auch wieder vorbei. Esmiralda feuert zwei Mal ihre Treibladung in den Himmel und es geht weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ffffff;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/AnaalNathrakh2018_01.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40846" title="AnaalNathrakh2018_01" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/AnaalNathrakh2018_01-160x110.jpg" alt="AnaalNathrakh2018_01" width="160" height="110" /></a>ANAAL NATHRAKH</span></strong>, diesen Bandnamen werde ich mir nie merken können, den Auftritt der Truppe jedoch umso besser. Die Jungs haben mit technischen Problemen zu kämpfen; erst bricht das Intro mehrfach ab, dann verabschiedet sich gleich mehrfach das Mikro. Zum Glück nehmen es die Jungs mit Humor und holzen ohne Rücksicht auf Verluste ihr Set runter. Der auditiv eingesperrte Wahnsinn kommt gut an und die Bühnenshow des Sängers macht einem Barney von Napalm Death alle Ehre. Er bedankt sich, dass man sich nach dem Sandsturm extra nochmal vor die Bühne gekämpft hat, ist stolz auf das neue Backdrop (das er selbst zum ersten Mal sieht) und freut sich auf eine Knüppel- und Röchelorgie dass man ihn einfach gern haben muss. Zwischendurch streut er mal eben noch gänsehautartigen cleanen Gesang ein, so dass der Rest des Gigs nur noch Formsache ist. Sie kamen, zerstörten und lieferten sympathisch ab. Definitiv die Überraschung des Festivals!</p>
<p style="text-align: justify;">Zeitgleich räumen <strong><span style="color: #ffffff;">GUTRECTOMY</span></strong> im Party Zelt die Hütte ab. Grind ist angesagt und die erste Cicrle Pit (inklusive Wink Kommandern) lässt nicht lange auf sich warten. Musikalisch muss man nicht viel erläutern, aber stimmungstechnisch können die Jungs was.</p>
<p style="text-align: justify;">Es scheint, als wäre die Aggression bereits im Raum und wartete nur darauf, von dieser ägyptischen Truppe in Form von Musik entfesselt zu werden. Auch wenn der musikalische Kniefall vor der ägyptischen Mystik seit Nile nicht neu ist, zelebrieren <strong><span style="color: #ffffff;">CRESCENT </span></strong>gekonnt die Symbiose aus Todesblei und Black Metal und wissen das prall gefüllte Zelt wohl zu unterhalten. Besonders die tonnenschweren Zwischenparts heizen der feierwütigen Menge amtlich ein und hinterlassen nach dem Gig einige überraschte und zufriedene Gesichter.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Revenge2018_01.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40855" title="Revenge2018_01" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Revenge2018_01-160x110.jpg" alt="Revenge2018_01" width="160" height="110" /></a>Es wird langsam Abend und das bedeutet es ist Zeit für ordentliches Geballer von <strong><span style="color: #ffffff;">REVENGE</span></strong>. Das Trio mit dem unleserlichen Logo ist auf Platte sicherlich nicht jedermanns Sache und einige der Anwesenden nutzen die Zeit wohl auch eher als Aufwärmphase für die Headliner des Tages. Dennoch weiß der ordentliche Sound der Kanadier mit einer guten Portion Wucht zu überzeugen und bringt das ein oder andere Haupthaar zum Rotieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Emperor2018_06.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40856" title="Emperor2018_06" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Emperor2018_06-160x110.jpg" alt="Emperor2018_06" width="160" height="110" /></a>Wie soll man einen Auftritt beschreiben, auf den man seit 21 Jahren wartet? Ich habe <strong><span style="color: #ffffff;">EMPEROR </span></strong>vorher nie live gesehen und entsprechend groß war meine Aufregung, als die Nachricht durchs Netz schoss, dass sie auf dem Party San spielen. Auch wenn Ishan mit seinen Solowerken weiterhin präsent ist, ist ein Gig der alten Referenzalben (die mehr als 20 Jahre auf dem Buckel haben) eine Ansage. Bereits nach den ersten Klängen von `Alsvartr ` ist das Party San fest in den Klauen der Band gefangen und als `Ye Entrancemperium` auf der Bühne entfesselt wird, klappt mir (und auch einigen anderen Anwesenden) die Kinnlade runter. Voller Ehrfurcht staunt man über die Präzision, die Leidenschaft und die Selbstverständlichkeit, mit der man sich durch das Set trümmert. Der Sound ist glasklar und Ishans Stimme sogar noch charismatischer als auf den Alben was eigentlich gar nicht möglich ist. Keine Pit, keine Crowdsurfer, lediglich Gänsehaut, Ehrfurcht und EMPEROR Rufe dominieren diesen Gig. Sämtliche Gebete für die Setlist wurden an diesem Abend erhört, denn statt einer Best Of Setlist, pflügt man sich durch das komplette <em>&#8220;Anthems&#8230;&#8221;</em> Album durch, legt noch zwei Stücke nach, ehe man mit `Inno A Satana` endgültig den Sack dicht macht. „Legendär“ ist das Wort, das diesem Auftritt definitiv gerecht wird und selbst Tage nach diesem Auftritt komme ich nicht darüber hinweg, welchen emotionalen Krater dieser Auftritt in mir hinterlassen hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/MastersHammer2018_12.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40857" title="MastersHammer2018_12" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/MastersHammer2018_12-160x110.jpg" alt="MastersHammer2018_12" width="160" height="110" /></a>Durch den Sandstrum am Nachmittag und die damit verbundene einstündige Verspätung, kam es zu einem Wechsel der Slots vonEMPEROR und <strong><span style="color: #ffffff;">MASTER´S HAMMER</span></strong>, so dass die Tschechen nun den ersten Festivaltag beenden dürfen. Und das zelebrieren sie auch mit all ihrer Erfahrung und Bühnenpräsenz. Herrliche Melodien treffen auf eine souveräne Darbietung und begleiten die Fans sanft in die Nacht. Was für ein erster Festivaltag voller Highlights!</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2><span style="color: #ffffff;">Freitag</span></h2>
<p style="text-align: justify;">Das Schöne am Party San sind nicht nur die Bands und entspannte Leute, sondern die kleinen Traditionen. So bittet Esmiralda am Freitag püntklich zum Mittagsgrind.</p>
<p style="text-align: justify;">Theoretisch könnte man einen Ghettoblaster mit Krach auf die Bühne stellen; Hauptsache es ist laut und macht Bock. <strong><span style="color: #ffffff;">GUINEAPIG </span></strong>haben die dankbare Aufgabe, der feierwütigen Meute den Schlaf aus den Augen zu grinden, was dankbar angenommen wird. In der Circle Pit sind auch alle Kuriositäten weder an Bord; Super Mario, der wandelnde Kothaufen und dieses Jahr sogar ein ausrastender T Rex, der sich durch die Pit mosht. Es wird gewunken, Klobürsten geschwungen und die Konfettibomben durch die Gegend geschleudert, während es von der Bühne fette Riffs und derbes Geröchel hagelt. Vielleicht ist es einigen peinlich, aber die Stimmung ist jeden Freitag Mittag zum Grind-Noon ausgelassen und bei den kuriosen Kostümen kann man einfach nicht ernst bleiben. Wo sonst wenn nicht in unserer Szene kann man gleichzeitig auf brutale Weise Knüppeln und sich selbst verarschen? Nach einer halben Stunde ist der Spuk auch schon vorbei und lediglich abgerissene Blumenkohlteile, eine leere Viss Sprühflasche und eine zerstörte Sonnenbrille zeugen von dem Frühstücksgrind. Kult!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ffffff;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/TheCommittee2018_07.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40860" title="TheCommittee2018_07" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/TheCommittee2018_07-160x110.jpg" alt="TheCommittee2018_07" width="160" height="110" /></a>THE COMMITTEE</span></strong> bekommen wir lediglich aus der Ferne der Merchandise Stände mit. Zu verlockend sind die Angebote eines Händlers, als das man den Einkauf kurz unterbrechen könnte und eine halbe Stunde später hat man auch schon über die Hälfte seiner Geldvorräte in alte Schätzchen, seltenes Vinyl und coole Shirts investiert. Aus der Ferne klingen die Belgier durchaus interessant, denn die Mischung aus Melodie und Black Metal hat etwas. Ein Blick auf die Bühne zeigt vier vermummte Gestalten und ein Rednerpult, während die Songs runtergespielt werden. Die Musik ist besser als die (kaum vorhandene) Bühnenshow, aber es hilft zumindest vielen den Weg zum Platz vor der Bühne zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Benighted2018_14.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40861" title="Benighted2018_14" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Benighted2018_14-160x110.jpg" alt="Benighted2018_14" width="160" height="110" /></a>Frankreich ist bekanntlich für seine sensible Kunst, seinen Wein und auch für die eine oder andere Black Metal Kombo bekannt. Das auch die Grind Kapelle von BENIGHTED aus Frankreich stammt ist erstaunlich; was die Jungs aber auf der Bühne abliefern ist unfassbar. Bereits von der ersten Sekunde an spürt man den Wahnsinn, den die Truppe getankt hat. Es wird geballert, was die Boxen hergeben und die Breaks wechseln sich mit irrsinniger Raserei, kranken Obertönen und groovigen Nackenbrechern ab. Der Pit reagiert prompt und es dauert nicht mal einen halben Song, bis der Frühstücksgrind (dieses Mal ohne Kostüme) an doppelter Fahrt aufnimmt. Für seine Gestik zur Musik hat der Frontmann einen Oscar verdient, denn es grenzt an Gebärdensprache und Wahnsinn, inklusive Comedy Faktor. In Sachen Brutalität holzen die Jungs alles in Grund und Boden und die Chemie mit dem Publikum ist einfach herrlich. Es wird gequiekt und geröchelt, als gäbe es kein Morgen und noch während man sich über eine Ballerpassage freut, verstummt der Lärm und weicht einem &#8220;Thank You&#8221;, ehe es mit dem nächsten Arschtritt weitergeht. Zu so früher Stunde legen <span style="color: #c0c0c0;"><strong><span style="color: #ffffff;">BENIGHTED</span></strong> </span>die Messlatte für die anderen Bands sehr hoch und verabschieden sich nach 45 Minuten infernalischem Geballer von einem frenetisch abfeiernden Publikum.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ffffff;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Coffins2018_26.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40862" title="Coffins2018_26" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Coffins2018_26-160x110.jpg" alt="Coffins2018_26" width="160" height="110" /></a>COFFINS</span> </strong>ist mir bis dato völlig unbekannt, scheint aber eine weitere Anreise hinter sich zu haben. Ich würde auf Indonesien tippen, ist aber auch nicht weiter relevant. Die Jungs sehen aus, als wären sie aus dem Proberaum der 90er Jahren entsprungen und klingen auch so. sie haben sichtlich Spaß an ihrem Auftritt, aber irgendwie will der Funke nicht so ganz überspringen. Zähflüssige Passagen wechseln sich mit räudigem Gepolter ab, was an sich nicht schlecht ist, aber nach den Geballer von BENIGHTED bei mir keinerlei Wirkung zeigt.</p>
<p style="text-align: justify;">OK, <strong><span style="color: #ffffff;">RAM</span> </strong>ist eine Truppe, die Judas Priest huldigt. Hab ich mir aus der Ferne angehört und für nicht meins befunden. Der Platz vor der Bühne ist amtlich gefüllt, während Songs wie `Wings Of No Return` in die Menge gefeuert werden. Kann man machen, muss man nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Für das eher schlichtere Gemüt gibt es mit <strong><span style="color: #ffffff;">GOATH</span></strong> im Zelt räudiges Gepolter. Es wird kein großartiges Geschnörkel gefahren, sondern vertonter Hass direkt in die Menge geklatscht. Minimalismus ist Trumph, denn der rohe Sound und das karge Zusammenspiel mit dem Publikum zeigt seine Wirkung. Man konzentriert sich voll und ganz auf die Zerstörung, während das Zelt innerhalb weniger Songs prall gefüllt ist. Gerade der Kontrast zu RAM kommt sehr gut an, denn hier gibt´s noch auf die fresse nach der alten Schule.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/TheBlackDahliaMurder2018_05.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40863" title="TheBlackDahliaMurder2018_05" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/TheBlackDahliaMurder2018_05-160x110.jpg" alt="TheBlackDahliaMurder2018_05" width="160" height="110" /></a>Ich erinnere mich noch sehr gut an den ersten Auftritt der Jungs von <strong><span style="color: #ffffff;">THE BLACK DAHLIA MURDER</span></strong> in Deutschland. Sie warenmitten im Soundcheck und der Sänger (damals noch schmächtig mit einer fetteren Brille) fing an an dem Mikro zu basteln. Plötzlich nahm er das Mikro in die Hand, der Rest der Meute stürmte auf die Bühne und sie ließen die Hölle auf Erden los. Mittlerweile hat die Truppe einige Alben auf dem Kerbholz und gibt auf der Bühne noch immer fleißig Gas. Was auf anderen Festivals als obere Härte gilt, arbeitet sich hier eher im mittleren Bereich durch. Der Sänger gibt alles, animiert kontinuierlich und haut alles raus, was geht. Allerdings ist das Ergebnis zwar solide, aber auch nicht mehr. Hatte mir irgendwie mehr erhofft, aber für eine gute Stimmung genügt es.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ffffff;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/DesertedFear2018_111.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40878" title="DesertedFear2018_11" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/DesertedFear2018_111-160x110.jpg" alt="DesertedFear2018_11" width="160" height="110" /></a>DESERTED FEAR</span></strong> haben sich in den vergangenen Jahren einen unfassbaren Hype erspielt und daher verwundert auch der wirklich klasse Slot auf dem Party San nicht. Bereits zwei Jahre zuvor konnten sich die vier Jungs ja schon über eine ordentliche Meute vor der Bühne freuen und auch heute ist wieder einiges los. Die Stimmung ist wie immer super und die Chemie zwischen Band und Fans stimmt. Man holzt sich durchs Set, wundert sich über eine ungeplante Pyroshow und macht einfach ungezwungen weiter. Mal sehen wo dieser Hype noch hinführt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Exhorder2018_332.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40880" title="Exhorder2018_33" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Exhorder2018_332-160x110.jpg" alt="Exhorder2018_33" width="160" height="110" /></a>Thrash alter Schule steht auf dem Menü und die Bestellung wird abgeliefert. Mit einer gekonnten Mischung aus Gelassenheit und Aggression, poltert <strong><span style="color: #ffffff;">EXHORDER</span> </strong>sich durch seine Diskographie und lässt Fans mit einigen Moshriffs und gleichzeitig frischen Erinnerungen einen herrlichen Gig genießen. Von Alterserscheinungen keine Spur, denn statt Ermüdung wird hier mit Lässigkeit das Griffbrett bearbeitet, bis die Pit glüht. Es hat sich gelohnt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Unleashed2018_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40867" title="Unleashed2018_16" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Unleashed2018_16-160x110.jpg" alt="Unleashed2018_16" width="160" height="110" /></a>„Welcome Warriors“ schallt es aus den Boxen, ehe sich <strong><span style="color: #ffffff;">UNLEASHED</span> </strong>durch ihr Set holzen. Nachdem man mit `Black Horizon` den Platz bis zum Anschlag gefüllt hat, kramt man mal eben `The Dark One` aus der Mottenkiste raus, ehe man einen Schwenk zu `I Have Sworn Allegiance` hinlegt. Die Meute brüllt den Bandnamen im Chor, es gibt Singalongs mit Johnny zu `Death Metal Victory` und auch sonst gibt es wenig zu beanstanden. Gerade die Reaktionen der Fans nach `Into Glory Ride` stacheln die Spielfreude an und auch wenn zwischen den Songs mal Pause auf dem Kessel ist, spielen UNLEASHED ihren Sympathiebonus gekonnt aus. Ein neues Album wird ebenfalls angekündigt, allerdings gibt es keine Kostprobe, sondern doch lieber den alten Stoff aufs Getriebe. In Sachen Brutalität und Bühnenshow gab es an dem Tag zwar bessere Auftritte, allerdings kann niemand der Truppe ihren Kultstatus auch nur im Ansatz absprechen. So bleibt es ein solider Auftritt mit dem Versprechen, dass UNLEASHED wieder zurückkommen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/DyingFetus2018_12.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40868" title="DyingFetus2018_12" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/DyingFetus2018_12-160x110.jpg" alt="DyingFetus2018_12" width="160" height="110" /></a>Muss man zu <strong><span style="color: #ffffff;">DYING FETUS</span></strong> noch Worte verlieren? Drei Leute, Profis an ihren Instrumenten und leidenschaftliche Knüppelfetischisten. Songs wie `Wrong One To Fuck With` oder `Kill Your Mother, Rape Your Dog` sprechen ihre eigene Sprache und werden als Grindvariante von CANNIBAL CORPSE gut abgefeiert. Kein Wunder, denn DYING FETUS röcheln um ihr Leben, während es ein Wunder ist, dass das Schlagezeug während des Auftritts nicht mehrfach ausgetauscht werden muss. Doublbassfetischisten kommen hier ebenso auf ihre Kosten, wie groovende Todesriffs und es macht einfach Spaß den Jungs bei der Arbeit zuzuschauen. Natürlich kommen Crowdsurfer und die Moshpit ebenfalls nicht zu kurz und als nach `KYMRYD` mal eben der Discoklassiker `Celebration` als Outro eingestreut wird, weiss man, dass der Grind Tag sich dem Ende zuneigt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2><span style="color: #ffffff;">Samstag</span></h2>
<p style="text-align: justify;">Der letzte Festivaltag bricht an und startet gemächlich mit <strong><span style="color: #ffffff;">GORILLA MONSOON</span></strong> und ihren doomigen Klängen. Die Dresdner rocken sich gekonnt durch ihr Set und bieten der verkaterten Menge die Möglichkeit langsam ins Leben zurückzufinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Graveyard2018_06.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40869" title="Graveyard2018_06" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Graveyard2018_06-160x110.jpg" alt="Graveyard2018_06" width="160" height="110" /></a>Auf Platte sind die Spanier <strong><span style="color: #ffffff;">GRAVEYARD</span> </strong>nicht ganz mein Fall, doch was an dieser Stelle abgeliefert wird ist einfach nur eine Wand. Die Jungs von der iberischen Halbinsel holzen sich dermaßen durch ihr Set, dass anschließend so einige Kinnladen nach unten geklappt bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ffffff;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Wolfheart2018_06.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40870" title="Wolfheart2018_06" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Wolfheart2018_06-160x110.jpg" alt="Wolfheart2018_06" width="160" height="110" /></a>WOLFHEART</span> </strong>hatte ich bereits auf dem Ragnarök Festival gefeiert und auch heute wissen die Finnen zu überzeugen und kredenzen melodischen Death Metal mit einer guten Portion Epik. Besonders Frontmann Tuomas weiß wie man die Menge in den Bann zieht und geizt nicht mit seinem Charisma.</p>
<p style="text-align: justify;">Und weiter geht der Tag der melodischen Härte. <strong><span style="color: #ffffff;">HARAKIRI FOR THE SKY</span></strong> stellen für mich eine der Speerspitzen der Post Black Metal Bewegung dar und beweisen dies auch heute wieder eindrucksvoll. Träumerische Melodien treffen auf kalte Wut und hinterlassen glückliche und zufriedene Fans. Augen zu und einfach treiben lassen ist angesagt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/CarpathianForest2018_13.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40871" title="CarpathianForest2018_13" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/CarpathianForest2018_13-160x110.jpg" alt="CarpathianForest2018_13" width="160" height="110" /></a>Anschließend ist jedoch Schluss mit Melodie, <strong><span style="color: #ffffff;">CARPATHIAN FOREST</span> </strong>sind an der Reihe. Wo möchte man bei dieser Show nur anfangen? Nattefrost war, ist und bleibt einfach wahnsinnig und scheißt auf alles und jeden. Das wird sich wohl niemals ändern und ist vielleicht auch gut so. Musikalisch gibt es auch keine Überraschungen und es wird sich gewohnt räudig durch das Repertoir geholzt und mit &#8216;A Forest&#8217; von THE CURE und TURBONEGRO´s &#8216;All My Friends Are Dead&#8217; auch zwei Coverversionen eingestreut, bevor &#8216;He’s Turning Blue&#8217; das Set beendet und man sich wieder fragt: hat mir das jetzt gefallen oder nicht?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Tribulation2018_64.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40872" title="Tribulation2018_64" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Tribulation2018_64-160x110.jpg" alt="Tribulation2018_64" width="160" height="110" /></a>Diese Frage stelle ich mir auch schon seit Längerem bei <strong><span style="color: #ffffff;">TRIBULATION</span></strong>, jedoch natürlich mit einem komplett anderen Hintergrund. Dem inzwischen zum okkulten Rock gewandelten Stil wohnt definitiv eine beachtliche Ästhetik inne, jedoch fehlt mir ab und an etwas der Druck. Dennoch ist die Performance durchaus stimmig und lockt auch eine nicht zu verachtende Menge vor die Bühne. Hier werde ich mich wohl nochmal intensiver mit dem Material befassen müssen um mir eine fundierte Meinung bilden zu können.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Brujeria2018_08.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40873" title="Brujeria2018_08" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Brujeria2018_08-160x110.jpg" alt="Brujeria2018_08" width="160" height="110" /></a>Zeit für ein bisschen mexikanische Gangster-Attitüde. <strong><span style="color: #ffffff;">BRUJERIA</span> </strong>entern wie immer vermummt die Bühne und legen sofort los. Bei exquisitem Sound wird sich durch die Diskographie gegröhlt und geholzt, wobei speziell der Bass einfach alles in Schutt und Asche legt. Die Mischung aus Grindcore und Death Metal macht einfach Laune und lockert zwischen aller Ernsthaftigkeit der meisten anderen Bands die Stimmung auf dem Festival erheblich auf. Natürlich darf auch ein Mittelfinger in Richtung des amerikanischen Präsidenten nicht fehlen, der wohlwollend von den Anwesenden erwidert wird.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="color: #ffffff;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Tankard2018_04.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40874" title="Tankard2018_04" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Tankard2018_04-160x110.jpg" alt="Tankard2018_04" width="160" height="110" /></a>TANKARD</span> </strong>sind einfach nicht mein Fall. Natürlich muss man den Frankfurtern für ihre lange Karriere Respekt zollen, aber musikalisch gibt mir der bierselige Thrash Metal wirklich nur sehr vereinzelt etwas. Live ist das Quintett natürlich nochmal eine etwas andere Hausnummer als auf Platte und speziell Sänger Gerre hat die Fans von der ersten bis zur letzten Minute im Griff, doch auch hier will bei mir der Funke nicht so wirklich überspringen. Aber man muss ja auch nicht alles mögen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Watain2018_07.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40875" title="Watain2018_07" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/Watain2018_07-160x110.jpg" alt="Watain2018_07" width="160" height="110" /></a>Da bleibe ich lieber bei flammenden Inferno in der Gestalt von <strong><span style="color: #ffffff;">WATAIN</span></strong>. Sänger Eric entfacht zu Beginn sprichwörtlich das Feuer und leutet mit ‚Stellavore‘ das Set der Schweden ein, das mit ‚Devil´s Blood‘, ‚Nuclear Alchemy‘ und ‚Malfeitor‘ alle wichtigen Stationen der beeindruckenden Karriere der Schwarzmetaller abdeckt. Dabei wirken speziell die neuen Songs von „Trident Wolf Eclipse“ wesentlich druckvoller und weniger räudig als auf Platte und reihen sich perfekt in die Setlist ein. Ein würdiger Headliner und ein idealer Abschluss für das Festival.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2>Fazit:</h2>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/ImpressionsPSOA2018_09.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-40876" title="ImpressionsPSOA2018_09" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/08/ImpressionsPSOA2018_09-160x110.jpg" alt="ImpressionsPSOA2018_09" width="160" height="110" /></a>Das Party San hat alles, was man sich von einem gemütlichen Festival wünschen kann: Familienatmosphäre (keine 10.000 Besucher), alte Kultbands und viel Knüppel- und Röchelfaktoren, sowie faire Preise, gutes Essen und eine top Organisation (der Sandsturm hatte keine Chance, das Festival kaputt zu machen; Orga und Zusammenhalt der Fans lief perfekt). Auch Göttergigs und Überraschungen, sowie nette Merchandise Händler und sympathische Security Leute waren wieder am Start. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, in dem unser Lieblingsfestival sein 25 jähriges feiert. Bis dahin heißt es noch warten und Vorfreude zelebrieren. Zum Schluss noch meine drei Lieblingsanekdoten vom Party San 2018:</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">„Hast du eigentlich EMPEROR schon mal vorher live gesehen?“ „Ja, aber noch nie so gut“ Kollege vom LEGACY Magazin, direkt nach dem Auftritt</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">„Muss das so, oder werden wir alle sterben? Ach scheiss drauf; wir spielen einfach weiter, die machen das schon.“</p>
<p style="text-align: justify;">DESERTED FEAR, als mitten im Songs überraschend die Pyro Show losfeuert</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">DYING FETUS spielen `Grotesque Impalement`. Im Fotograben konzentrieren sich alle Fotografen aufs Fotografieren&#8230;Eine Fotografin rastet im Graben aus, mosht sich die Seele aus dem Leib und macht nebenbei (wahrscheinlich sehr gute) Fotos von der Band. Leidenschaft ist, wenn man trotz großer Arbeitsmoral noch Spaß dabei hat. Sehr sympathisch!</p>
<p style="text-align: justify;">Radu und Samir</p>
<p style="text-align: justify;">Unser besonderer Dank geht an<a href="http://dajana-winkel.de"> <span style="color: #ffffff;">Dajana Winkel</span> </a>für die Bereitstellung der Fotos!</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=40763">REVIEW: PSOA 2018</a> is a post from: <a href="http://www.metal-impressions.de">Metal Impressions</a></p>
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		<title>INTERVIEW: ARKUUM</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 04:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Es hat sich einiges bei ARKUUM getan; aus einem Soloprojekt wurde eine feste Band und mit &#8220;Die Letzte Agonie&#8221; steht die zweite Langrille einer atmosphärischen Black Metal Band im Regal. Wir spachen mit David über die fünf Sterbephasen, die auf dem Album vertont wurden.

Hallo und erstmal herzlichen Glückwunsch zu „Die letzte Agonie“! Wie geht es [...]<p><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=40355">INTERVIEW: ARKUUM</a> is a post from: <a href="http://www.metal-impressions.de">Metal Impressions</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p><strong>Es hat sich einiges bei <a href="https://www.arkuum.de/#top">ARKUUM </a>getan; aus einem Soloprojekt wurde eine feste Band und mit &#8220;Die Letzte Agonie&#8221; steht die zweite Langrille einer atmosphärischen Black Metal Band im Regal. Wir spachen mit David über die fünf Sterbephasen, die auf dem Album vertont wurden.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/07/Arkuum-Tour.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-40356" title="Arkuum Tour" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/07/Arkuum-Tour-1024x520.jpg" alt="Arkuum Tour" width="614" height="312" /></a></p>
<p><strong>Hallo und erstmal herzlichen Glückwunsch zu „Die letzte Agonie“! Wie geht es euch jetzt, da die zweite Platte im Kasten ist? </strong></p>
<p>Danke! Ich kann die Songs leider schon bald selbst nicht mehr hören, aber da geht es wohl jedem Musiker nach so einem langen Schaffensprozess ähnlich. Trotzdem freuen wir uns natürlich, nach der langen Zeit das Endresultat in den Händen zu halten.</p>
<p><strong>Seit „Trostlos“ hat sich einiges bei euch getan; es ging vom Soloprojekt in eine richtige Band über. Wie kam es zu dieser Entscheidung und nach welchen Auswahlkriterien wurden die Bandmitglieder rekrutiert? </strong></p>
<p>Mit dem jetzigen Bassisten Max habe ich schon in meiner frühen Jugend zusammen Musik gemacht und Gitarrist Timo war eine Bekanntschaft aus meiner vorherigen Band, deshalb kenne ich Timo auch schon einige Jahre. Ehrlich gesagt kamen einige Zufälle aufeinander und die Bandmitglieder haben sich schon fast von selbst ergeben. Simon ist aus seiner alten Band ausgestiegen und hat dann nach einiger Zeit seinen alten Bandkollegen zu  Arkuum überführt.</p>
<p><strong>Bereits beim ersten Lesen der Songtitel sprang mich das Konzept der fünf Sterbephasen an. Gerade im Hinblick auf Black Metal und unser Leben ein sehr intensives Thema, das man nicht einfach nur nebenbei vertont. Bitte erzähl uns, warum dieses Thema es auf das Album geschafft hat.<br />
</strong><br />
Aus persönlichen Gründen beschäftige ich mich schon sehr lange mit dem Tod. Oftmals kommen mir die Gedanken beim Schlafengehen oder in Situationen, in denen ich mit mir alleine bin. Wie wird der Moment kurz vor dem Eintreten des Todes sein und wie fühle ich mich dabei? Nicht selten enden solche Gedanken in panische Zustände, in denen ich dann Ablenkung suche. Mir macht der Gedanke Angst, dass ich nach dem Leben für unendliche Zeit nicht mehr existieren werde, in welchem Verhältnis steht dazu ein kleines und kurzes Menschenleben?</p>
<p>Im Gegensatz zu früheren Zeiten, wird in unserer Gesellschaft mit dem Tod nicht offen umgegangen, er wird sogar vielmehr ignoriert. Mit wem soll man über seinen bevorstehenden Tod reden? Aus meiner Sicht gibt es da eine große Hemmschwelle, die viele nicht überschreiten können. Das macht die Angst vor dem Ungewissen nur noch viel größer.</p>
<p>Aus der Schulzeit war mir noch Elisabeth Kübler-Ross und einige ihrer Schriften aus dem Ethik Unterricht bekannt. Ich habe mir kurzerhand ihr Buch „Interviews mit Sterbenden“ gekauft, in der sie Interview mit Sterbenden veröffentlichte und daraus fünf Phasen ableitete, die jeder Sterbende mehr oder weniger durchleben muss. Jede Phase habe ich in einem Lied umgesetzt und versucht, die Stimmung und Thematik einzufangen.</p>
<p><strong><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/07/ARKUUM-small.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-40352" title="ARKUUM small" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/07/ARKUUM-small.jpg" alt="ARKUUM small" width="120" height="120" /></a>Wenn man sich die Texte durchliest, fühlt man sich irgendwo zwischen  Romantik und Expressionismus gefangen, mit einer guten Portion morbider (und atmosphärischer) Eigeninterpretation. Wie würdest du jemandem den Stil deiner Texte erläutern? </strong></p>
<p>Ich würde mich selbst nicht als großen Lyriker bezeichnen. Ich schreibe meine Texte aus dem Bauch heraus, unabhängig von irgendwelchen Epochen oder Leitlinien. Allerdings mag ich Reimformen sehr gerne, ohne Reime geht bei mir nichts. Und Anapher.</p>
<p><strong>Wie sind die Texte entstanden? Sind sie aus dem Bauch heraus geboren, oder musst du in einer bestimmten Stimmung zum Schreiben sein? </strong></p>
<p>Verglichen mit meinem ersten Album „Trostlos“, was ja komplett eigenständische Texte hatte, habe ich das Grundkonzept von dem jetzigen Album aus dem Buch von Kübler-Ross entnommen, aber mit meinen eigenen Gedanken neu interpretiert. Es ist eigentlich nie so, dass ich mir fest vornehme, einen bestimmten Text zu schreiben. Das kommt mal häufiger oder mal weniger einfach spontan, wenn sich eine meiner künstlerischen Phasen aufbaut. Die haben oft auch keinen mir bewussten Ursprung. Ich denke da spielt das Unterbewusstsein auch eine große Rolle, wann und wie ich künstlerisch tätig bin.</p>
<p><strong>Bereits nach den ersten Minuten hatte ich das Gefühl, das sich im Bezug zum Songwriting bei ARKUUM einiges getan hat. Gerade im Hinblick auf die zähflüssigen Doom Passagen gibt es sehr viele davon. Auch werden einige Riffs in die Länge gezogen und einiges ist bereits vorhersehbar. Was hat sich im Vergleich zum Vorgänger in Sachen Songwriting verändert und wie seid ihr an die Songs ran gegangen? </strong></p>
<p>Im Songwriting Prozess hat sich nicht viel geändert. Ich schreibe immer noch alles selbst und die Band hat auch eigentlich keinen großen Einfluss darauf. Eine Ausnahme ist hierbei allerdings das Schlagzeug. Die Schlagzeugspuren schreibe ich meist sehr grob und die kleinen Feinheiten überlasse ich einem anständigen Schlagzeuger, der dann meine vorhandene Idee besser umsetzen kann.</p>
<p>Was die langen Doom Passagen angehen, aktuell stehe ich einfach auf den Musikstil, was sich natürlich auch im Songwriting widerspiegelt.</p>
<p><strong>Denny von „Zeugen der Leere“ hatte auf „Trostlos“ einen guten Job abgeliefert. Warum ist er dieses Mal nicht dabei? (René hat einen Top Job abgeliefert) </strong></p>
<p>Ich habe Denny sogar schon sehr frühzeitig gefragt, ob er als Sänger einsteigen möchte. Allerdings hatte er leider kein Interesse an einer Livebesetzung, zumal auch die Entfernung für kontinuierliche Proben ein Hindernis darstellte.</p>
<p><strong><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/07/Arkuum-Tour-II.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-40365" title="Arkuum Tour II" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/07/Arkuum-Tour-II-209x300.jpg" alt="Arkuum Tour II" width="209" height="300" /></a>Wenn ich die Songs analytisch betrachte (Riffs, Wiederholungen usw.) rauscht die Platte an einigen Stellen an mir vorbei. Die positive Überraschung von „Die letzte Agonie“ war für mich, als ich das Denken abgestellt und einfach das Gefühl auf mich wirken gelassen habe. Euer Album fordert Zeit ein (nicht zuletzt wegen der langen Songs), hat mich aber dann mit einer sehr intensiven Atmosphäre belohnt. Hattet ihr dieses Ziel beim Songwriting vor Augen oder ging es in erster Linie darum, das Innere nach außen zu kehren, ohne Rücksicht auf die Wirkung auf den Hörer?<br />
</strong><br />
Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass das neue Album an einigen „Trostlos“ Fans vorbeigehen wird. Musikalisch ist es doch etwas härter, roher und ambientlastiger, alles in allem also viel spezieller. Ich möchte mich aber auch ganz und gar nicht auf einen bestimmten Stil festlegen, nur weil die Nachfrage dahingehend größer oder kleiner ist. Ich mache einfach das, was mir gerade gefällt. Die nächste Scheibe wird bestimmt wieder ganz anders.</p>
<p>Du hast auf alle Fälle recht, dass das Album seine Zeit braucht, aber meiner Meinung nach, kann man sich erst so richtig in die Atmosphäre eintauchen, wenn die Songs nicht schon nach fünf oder sechs Minuten vorbei sind. „Einfach das Gefühl auf mich wirken lassen“ beschreibt das Konzept schon recht passend. Die Songs sind tatsächlich sehr von mir durchdacht und ich habe mir für jede Phase, mir passende Stilmittel überlegt. Ich möchte hier nicht alles benennen, das gehört schließlich auch zur Interpretation des Hörers, darüber könnte ich aber wohl auch einen eigenen Artikel verfassen. Aber einige Beispiele:</p>
<p>Zorn – Schnelles, hartes Intro mit langer und gleichbleibenden Riffs, um den Rausch des Zornes zu verdeutlichen. Die Ruhe vor dem Sturm im mittleren Songteil und das anschließend ausartende Ende.</p>
<p>Verzweiflung – Die zwei langsamen Doom Riffs, die den Abfall der Stimmung in die Depression verdeutlichen.</p>
<p>Akzeptanz – Das lange Outro, das sich nach jeder Wiederholung um fünf BPM (beats per minute) verlangsamt, was das Ende des Lebens und die Akzeptanz des Todes darstellen soll.</p>
<p>Also es gibt sehr viele Stilmittel zu entdecken.</p>
<p><strong>Zur Zeit lasse ich das Album immer noch einige Durchläufe auf mich wirken. Gerade das atmosphärische `Verleugnung` hat mich schnell in die ARKUUM Atmosphäre eingesogen. Mit `Akzeptanz` habt ihr einen intensiven Emotionstrip bei mir ausgelöst. Die versöhnliche Einstiegspassage, das letzte Aufbegehren und das langsame Sterben des Songs mit der Textpassage „Alle Türen sind verschlossen“ (beim Autofahren inklusive Sonnenuntergang zum ersten Mal gehört) bescheren mir eine konstante Gänsehaut, danke dafür! </strong></p>
<p>Sonnenuntergang, eine eintönige Autofahrt und mit sich alleine sein. Das sind gute Voraussetzungen, um das Album auf sich wirken zu lassen. Danke für das Lob und gern geschehen.</p>
<p><strong>Einige Worte zur Aufmachung des Albums; wie kam es zu der Idee des Covers und wie ist es entstanden? Das Booklet sieht ebenfalls schön atmosphärisch aus (außer das Foto mit dem Geist in der Kirche, der Rest ist um Längen atmosphärischer). </strong></p>
<p>Die Ideen zum Artwork habe ich größtenteils mit meiner Freundin zusammen ausgearbeitet. Dafür sind einige Stunden drauf gegangen, da ich nicht nur einfache und bedeutungslose Bilder machen wollte. Mein Anspruch war da auf jeden Fall um Längen höher, als für das Debut. Es sollte auch stets eine künstlerische Bedeutung haben und Spielraum für Interpretationen bieten. Auch hier gibt es auf jedem Bild viel zu deuten, wie auch schon im musikalischen Bereich. Das Gesamtkonzept basiert auf einer Protagonistin, welche die Phasen durchleben muss.</p>
<p>Das Cover beschreibt meiner Meinung nach mit seiner Wirkung das Album in seinen vollen Zügen. Eine unschuldige Person in Weiß verleugnet ihren Tod, was vor allem durch die verbundenen Augen und den zugehaltene Ohren bewusst gemacht wird. Innerlich hat ihr Verfall allerdings schon längst begonnen, Maden regen sich in ihren Händen und das blutige Geschmiere deutet auf das kommende Ende hin.</p>
<p><strong>Gibt es aktuell bereits weitere Pläne? Da ihr nun eine Band seid, bieten sich weitere Live Shows ja quasi an. Mit wem würdet ihr gerne mal zusammen auftreten? </strong></p>
<p>Ich arbeite aktuelle schon an einem neuen Konzept und an neuen Werken, aber während dem Debut Release war die Situation ähnlich und es hat trotzdem seine drei Jahre bis zur neuen Veröffentlichung gedauert. Live gibt es uns natürlich auch das ein oder andere Mal zu sehen, allerdings leider noch zu selten für meine Vorstellung.</p>
<p>Die Release Show am 04.08 in Crailsheim und das Spirit of Black &amp; Doom am 08.09 in Karlsruhe sind aber auf alle Fälle gute Anhaltspunkte für Fans des atmosphärischen Black Metals.</p>
<p><strong>Danke für „Die letzte Agonie“ und deine Zeit. Die abschließenden Worte an unsere Leser gebühren dir. </strong></p>
<p>Danke an alle Helfer, die das Album möglich gemacht haben. Es sind immer viele Freunde und Bekannte involviert, an die ich mich für alle möglichen Arbeiten wenden kann und natürlich ein großes Dankeschön an jeden Fan, der die Band und mich unterstützt. Und selbstverständlich an dich!</p>
<p>Radu</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/KcjkKY3z7vs" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>REVIEW: DIE LETZTE AGONIE</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jul 2018 04:38:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was macht ein Album zu etwas Besonderem? Man könnte sich über raffiniertes Songwriting freuen, über atemberaubende Spieltechniken oder auch an bombastischen Produktionen. ARKUUM backen hier kleinere Brötchen und setzen gleich auf zwei andere Herzstücke: Atmosphäre und Authentizität.
Satte drei Jahre mussten sich die Fans gedulden, um den Nachfolger von „Trostlos“ in den Player zu schieben. Ein [...]<p><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=40351">REVIEW: DIE LETZTE AGONIE</a> is a post from: <a href="http://www.metal-impressions.de">Metal Impressions</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/07/ARKUUM.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-40353" title="ARKUUM" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/07/ARKUUM-300x300.jpg" alt="ARKUUM" width="300" height="300" /></a>Was macht ein Album zu etwas Besonderem? Man könnte sich über raffiniertes Songwriting freuen, über atemberaubende Spieltechniken oder auch an bombastischen Produktionen. <a href="https://www.arkuum.de/">ARKUUM </a>backen hier kleinere Brötchen und setzen gleich auf zwei andere Herzstücke: Atmosphäre und Authentizität.</p>
<p>Satte drei Jahre mussten sich die Fans gedulden, um den Nachfolger von „Trostlos“ in den Player zu schieben. Ein erster Blick auf die Tracklist zeigt, dass man sich thematisch auf die fünf Sterbephasen eingespielt hat, was für eine atmosphärische Black Metal Band eigentlich eine Steilvorlage ist. Bereits die ersten Sekunden von `Verleugnung` entführt die Fans direkt nach hause, in das typische ARKUUM Wohnzimmer: cleane Gitarren, charismatische Riffs und eine dichte Atmosphäre. Dennoch fühlt es sich irgendwie auch etwas fremd an, was sich im Laufe der 10 minütigen Spielzeit auch bestätigen soll. Am Gesang gab es Veränderung und auch die Riffs sind extrem doomiger ausgefallen. Egal, mit `Zorn` bekommt man es zur Abwechslung schnell und hart im Intro, während sich die Riffs ebenfalls wiederholen. Betrachtet man es von der analytischen Songwriting Sicht, merkt man bereits jetzt, dass der Nachfolger von „Trostlos“ eine völlig andere Atmosphäre besitzt und dürfte den einen oder anderen Fan nachdenklich stimmen. Der Eindruck setzt sich mit `Verzweiflung` weiter fort, auf denen zwei Riffs zähflüssig zelebriert werden. Doom Fans werden aufhorchen, Black Metal Jünger könnten sich abwenden und Freunde atmosphärischer Musik bekommen hier sehr viel Diskussionsstoff.</p>
<p>Und genau hier liegt die eigentliche Bedeutung des Albums (tief) begraben: nachdem man sich einmal durch die Scheibe gearbeitet hat ist klar, dass man sich songtechnisch keinen technischen Höhenflug geleistet hat. Auch die Erwartungshaltung an die Fans wurde nicht erfüllt und man fragt sich, welche Daseinsberechtigung die Platte hat. Die Antwort ist so simpel wie effektiv: Kopf ausschalten und sich einfach fallen lassen, dann funktioniert die Platte nicht nur, sondern sie belohnt auch mit einer intensiven und schon fast intimen Atmosphäre. Besonders über Kopfhörer oder bei einer einsamen Autofahrt zündet spätestens `Akzeptanz` und beschert einen emotionalen Trip in die Abgründe menschlicher Ängste, der vom wärmenden Mantel des Unausweichlichen schon fast liebevoll erstickt wird. Wenn man einmal das Geheimnis der Platte ergründet hat und seine Zeit ganz der Musik widmet, spielt jeder Song seine Trümpfe aus und die (teils zähflüssige) Doom Atmosphäre unterstreicht das Nachdenkliche, dem wir uns selbst im Alltag nur teilweise widmen. Der Gedanke an den eigenen Tod übt eine erschreckende Wirkung auf uns aus und „Die Letzte Agonie“ ist ein hingebungsvoller Soundtrack, um sich dem Thema in einer persönlichen Stunde zu widmen. Für mich ist es genau das, was Black Metal ausmacht: Atmosphäre, keine Erwartungshaltung erfüllen und fernab jeglicher Konventionen sein Ding kompromisslos durch zu ziehen. Die Platte hatte viele Ecken und Kanten und belohnt nur diejenigen, die sich darauf einlassen. Wenn man sich darauf einlässt, bekommt man allerdings seine persönliche, auditive Nahtoderfahrung.</p>
<p>4 von 6 Punkten</p>
<p>Radu</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/KcjkKY3z7vs" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Weitere Details zur Platte lest ihr in unserem <a href="http://www.metal-impressions.de/?p=40355">INTERVIEW</a></p>
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		<title>REVIEW: NORTHERN CHAOS GODS</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2018 12:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Radu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die große Frage, ob IMMORTAL ohne Abbath funktionieren können, wird auf „Northern Chaos Gods“ mit einem klaren „Ja!“ beantwortet. Nach dem Abgang von Abbath haben sich Demonaz und Horgh intensiv zusammen gesetzt und nach acht Jahren Stille einen herrlichen Hassbrocken auf den Teller geknallt. Das Cover deutet an, was der Titeltrack als Opener abliefert; keine [...]<p><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=40145">REVIEW: NORTHERN CHAOS GODS</a> is a post from: <a href="http://www.metal-impressions.de">Metal Impressions</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/07/Immortal.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-40147" title="Immortal" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/07/Immortal-300x300.jpg" alt="Immortal" width="300" height="300" /></a>Die große Frage, ob <a href="https://www.immortalofficial.com/">IMMORTAL </a>ohne Abbath funktionieren können, wird auf „Northern Chaos Gods“ mit einem klaren „Ja!“ beantwortet. Nach dem Abgang von Abbath haben sich Demonaz und Horgh intensiv zusammen gesetzt und nach acht Jahren Stille einen herrlichen Hassbrocken auf den Teller geknallt. Das Cover deutet an, was der Titeltrack als Opener abliefert; keine selbstverliebte Band oder episches Fantasygeschrammel, sondern direkt und ohne Vorwarnung mit Volldampf in die Fresse! IMMORTAL spielen Black Metal, und zwar intensiver an den Anfangstagen orientiert, als jemals zuvor. Auch der zweite Track `Into Battle Ride´ unterstreicht die Marschrichtung und lässt schnell den Gedanken aufkommen, man hätte eine Weiterführung des „Battles In The North“ Albums auf dem Plattenteller. Das wäre allerdings zu stumpf und so öffnet `Gates To Blashyrk` mit lässigeren Riffs und einer cleanen Gitarrenpassage seine Pforten und erweist sich als epischer Erbe des anno 1995 veröffentlichten Kultsongs. Man wird einige Male auf dem Album überrascht, ohne dass auch nur eine Sekunde das Feeling abgeschwächt wird; `Grim And Dark` zeigt die Balance zwischen Blastbeats und griffigen Riffs, was seit jeher die Stärke dieser Band ist. `Called To Ice bedient die Fans epischerer Klänge und lässt klar erkennen, dass Demonaz ein großer Bathory Fan ist, ehe `Where Mountains Rise` dieses Gefühl nochmal untermauert. Mit `Blacker Of Worlds` gibt’s nochmal schön auf die Fresse, ehe `Mighty Ravendark` auf neun Minuten verteilt allen IMMORTAL Fans eine Gänsehaut inklusive Dauergrinsen aufs Gesicht zaubert.</p>
<p>Natürlich fehlt das Knurren von Abbath in den Songs, was allerdings bereits nach wenigen Textzeilen keine Rolle mehr spielt. Demonaz hat einen optimalen Job am Mikro abgeliefert, denn er versucht erst gar nicht wie Abbath zu klingen, sondern bedient den Hörer mit krächzendem und kreischendem Gesang, was den Stücken sehr gut zu Gesicht steht. Über das Schlagzeugspiel muss man sich bei Horgh sowieso keine Gedanken machen, schließlich kennt man ihn sowohl bei IMMORTAL, als auch bei Hypocrisy, was für top Qualität steht. Songtechnisch hat Demonaz ebenfalls seit den Anfangstagen das Ruder in der Hand und so wird man den (sehr hohen) Ansprüchen mehr als gerecht. Abgerundet wird das ganze von der wuchtigen Produktion, bei der Mastermind Peter Tägtgren die Regler in die Hand nahm und den Bass einspielte. Das minimalistische Cover zeigt ebenfalls klar, dass es sich bei „Northern Chaos Gods“ um ein neues Kapitel bei IMMORTAL handelt, das eindrucksvoll eingeläutet wird.</p>
<p>Fazit: IMMORTAL werden mühelos den hohen Ansprüchen gerecht und haben es obendrein geschafft, eine weitere Schippe draufzulegen. Aggression, epische Momente und intensivste Blashyrk Atmosphäre werden hier hemmungslos zelebriert und lassen Zweifler der Band schnell verstummen. Abbath ist zwar nicht mehr an Bord, aber IMMORTAL sind stärker denn je zurück. Fans werden die Scheibe lieben und sich in Zukunft eine Frage stellen: ist dies vielleicht sogar die beste Scheibe dieser Band?</p>
<p>Blashyrk mighty Ravendaaark!</p>
<p>5 von 6 Punkten</p>
<p>Radu</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/Fb-TA2SbcWo" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=40145">REVIEW: NORTHERN CHAOS GODS</a> is a post from: <a href="http://www.metal-impressions.de">Metal Impressions</a></p>
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		<title>VORBERICHT: PSOA 2018</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2018 12:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Samir</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Party San Open Air hat sich nicht nur bei Szenekennern bereits fest etabliert. Kaum ein Festival besticht durch so viel Beständigkeit und Atmosphäre wie dieses beschauliche Festival im Herzen Thüringens. Was ihr alles vom 9. bis 12. August in auf dem Flugplatz Obermehler in Schlotheim geboten bekommt, erfahrt ihr von uns.

Die Anreise erfolgt bei [...]<p><a href="http://www.metal-impressions.de/?p=39833">VORBERICHT: PSOA 2018</a> is a post from: <a href="http://www.metal-impressions.de">Metal Impressions</a></p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/05/party-san-18.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-39835" title="party san 18" src="http://www.metal-impressions.de/wp-content/uploads/2018/05/party-san-18.jpg" alt="party san 18" width="250" height="353" /></a>Das <strong>Party San Open Air</strong> hat sich nicht nur bei Szenekennern bereits fest etabliert. Kaum ein Festival besticht durch so viel Beständigkeit und Atmosphäre wie dieses beschauliche Festival im Herzen Thüringens. Was ihr alles vom 9. bis 12. August in auf dem Flugplatz Obermehler in Schlotheim geboten bekommt, erfahrt ihr von uns.</p>
<p><span id="more-39833"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Anreise erfolgt bei Liebhabern meistens schon am Mittwoch, in diesem Fall am 9.August. Obwohl die Bands erst am Folgetag beginnen werden, ist auch Mittwoch Abends schon immer die erste Party angesagt. Früh erscheinen lohnt sich also!</p>
<p style="text-align: justify;">Für euer leibliches Wohl ist natürlich auch gesorgt. Neben unzähligen Fressbuden, bei denen ihr leckeres warmes Essen zu fairen Preisen bekommt. Neben Bier und non-alcohol Getränken werdet ihr am eigens aufgestellten Cuba Libre stand mit kubanischer Freiheit versorgt. Ebenfalls schon Tradition ist der Brutz &amp; Brakel Stand, wo ihr von den Jungs und Mädels mit frischen leckeren Cocktails versorgt werdet.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch eine riesige Shoppingmeile, auf der ihr euch mit Platten, Shirts und Patches eindecken könnt, darf natürlich nicht fehlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie schon in den letzten Jahren kann sich auch das Billing im Jahre 2018 mehr als sehen lassen. Während Bands wie WATAIN, CARPATHIAN FOREST, HARAKIRI FOR THE SKY und VENOM mit schwarzmetallischem Sound auffahren, werden auch Death Metal Fans mit Krachern wie DYING FETUS, DESERTED FEAR, DEAD CONGREGATION und THE BLACK DAHLIA MURDER und Hörer thrashiger Klänge mit TANKARD und TOXIC HOLOCAUST voll auf ihre Kosten kommen. Wer es etwas gediegener haben möchte, kann sich zu ambient-doomigen Klängen von OUR SURVIVAL DEPENDS ON US auf den Rasen des Fluplatzes setzen und einfach genießen. Ein absolutes Highlight des Festivals stellt natürlich der Auftritt der Black Metal Titanen EMPEROR dar, die in Schlotheim ihre einzige Deutschlandshow 2018 spielen werden. Es ist also mal wieder für alle Geschmäcker der extremen Genres etwas dabei. Das vollständige Line-Up findet ihr <a href="https://www.party-san.de/bands-2018/">hier</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Tickets erhaltet ihr u.a. bei:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">cudgel Vertrieb</p>
<p style="text-align: justify;">Schwanseestraße 20</p>
<p style="text-align: justify;">99423 Weimar</p>
<p style="text-align: justify;">tel.: +49 (0) 3643 495 300</p>
<p style="text-align: justify;">fax: +49 (0) 3643 495 30 28</p>
<p style="text-align: justify;">shop@cudgel.de</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="www.cudgel.de">www.cudgel.de</a></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Wir sehen uns in Schlotheim!</p>
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