Das STEEL MEETS STEEL FESTIVAL ging diesmal auf neues Terrain. Nach den vergangenen Veranstaltungen in Castrop-Rauxel fand das Festival erstmals in Waltrop statt. Das Gelände stellte der ROADBREAKER MC zur Verfügung und bot damit einen passenden Rahmen für die Veranstaltung. Mehrere hundert Fans waren dabei und erlebten einen abwechslungsreichen Festivaltag mit fünf Bands.

Den Auftakt machten DEMON DROWNER aus Marl. Frontfrau Vera zeigte sich äußerst agil auf der Bühne und hatte das Publikum schnell auf ihrer Seite. Die Band verbindet verschiedene Metal-Einflüsse mit melodischen Passagen und überzeugte dabei mit viel Spielfreude. Ein gelungener Auftakt für den Festivaltag.

Danach ging es mit FAIRYTALE aus Recklinghausen weiter. Die seit 2000 bestehende Band steht für klassischen Heavy Metal und zeigte in Waltrop einmal mehr ihre Spielfreude. Eingängige Melodien und treibende Gitarren bestimmten den Auftritt, bei dem auch das Publikum schnell mitging. FAIRYTALE sorgten damit für gute Stimmung und konnten voll überzeugen.

Mit AGAMENDON wurde es anschließend deutlich härter. Die Melodic-Death-Metal-Band wusste dabei voll und ganz zu überzeugen. Sänger Julian „Dugi“ Hollesch zeigte mit seinen Growls und Shouts eine überzeugende Bühnenpräsenz, während auch die übrigen Musiker mit viel Spielfreude zu überzeugen wussten. Das Publikum feierte die Band lautstark.

Danach folgte mit MERCURY TIDE ein weiterer Höhepunkt. Die Melodic-Metal-Band aus Essen wurde von Dirk Thurisch gegründet, der vor allem als Sänger von ANGEL DUST bekannt ist. In Waltrop zeigte die Band, dass sie längst mehr ist als nur ein Nebenprojekt. Melodische Passagen, eingängige Songs und die markante Stimme von Dirk Thurisch prägten den Auftritt und kamen beim Publikum bestens an.

Den Abschluss übernahmen KHEPRA aus Istanbul. Die türkische Band verbindet Death Metal mit symphonischen und orientalischen Einflüssen und brachte damit noch einmal eine besondere musikalische Note nach Waltrop. Sänger und Gitarrist Doğukan „Dou“ Kalender zeigte sich als präsenter Frontmann, während Gitarrist Kenan Turandar, Bassist Safa Adakul und Drummer Berkay Yldrim (Sessionmusiker, da der alte Drummer verhindert war) für ein tightes Fundament sorgten. Ein würdiger Abschluss des Festivaltages.


Neben der Musik gab es auch einen guten Zweck: Während des Festivals wurde für das Kinderhospiz Sonnenherz gesammelt. Dabei kamen über 1.000 Euro an Spenden zusammen. Eine tolle Aktion, die zeigt, dass bei aller Musik auch an andere gedacht wurde.

Der Wechsel von Castrop-Rauxel nach Waltrop ist damit gelungen. Das Gelände des ROADBREAKER MC erwies sich als gute neue Heimat für die Veranstaltung. Die neue Location gab dem Festival einen passenden Rahmen, ohne dass dabei die familiäre Atmosphäre verloren ging.

Wieder einmal ist es den Machern gelungen, ein entspanntes Festival auf die Beine zu stellen. Keine Hektik, sondern ein angenehmer Festivaltag mit viel Metal und einer lockeren Atmosphäre.

Der neue Standort in Waltrop hat sich damit bewährt – und darf gerne zur festen Adresse werden. Danke an die Macher für diesen gelungenen Festivaltag. Wir kommen gerne wieder!

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