There is something about me..

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MASSACRE NEWS

Posted by admin On Mai - 19 - 2011

Ab sofort sind bei Massacre Records folgende Songs live online gestellt: STONELAKE `Red Canyon`, LOVE.MIGHT.KILL ´Pretty Little Mess` und CONSFEARACY `Pain Infantry`. Hier geht es lang!

MARDUK “IRON DAWN”

Posted by admin On Mai - 17 - 2011

Marduk_2009_originalMARDUK – “Iron Dawn” EP Das schwedische Vorzeige-Abrißkommando MARDUK holt wieder die Panzer aus der Garage, zumindest für diese 3 Track EP, die zunächst auf dem Maryland Death Fest am 27.05. exklusiv verkauft wird und am 30.05. für alle erhältlich sein wird.

Die ersten beiden Tracks ´Warschau 2: Headhunter Halfmoon´ und ´Wacht am Rhein: Drumbeats of Death´ bieten herrliches Geknüppel ohne Punkt und Komma wie zu seligen „Panzerdivision Marduk“ Zeiten. Der letzte Song zeigt die Schweden dann von ihrer kranken, langsamen Seite, dort geht es atmosphärisch zäh und düster zu, passend zum Ende der vorangegangen Schlacht, und schließt die EP würdig ab.
Das Teil wird auch in gelbem Vinyl erscheinen und ist auf 500 Exemplare limitiert, Fans sollten also schnellstens zuschlagen!
4,5/6
Christian T.

PESTILENCE “DOCTRINE”

Posted by admin On Mai - 17 - 2011

pestilence_photo

Alter Schw… äh… Niederländer, geht es auf diesem Album ab! Die Labelpromotion hat mit dem Versprechen des womöglich härtesten Tonträgers der Bandgeschichte von PESTILENCE wahrlich nicht zu viel versprochen. Nach einem atmosphärischen, sakral angehauchten Intro machen die Mannen um Fronter Patrick Mameli keine Gefangenen.

Mit ‚Amgod’ geht das feierliche Gebretter los und wird knapp 40 Minuten bis zu den letzten Tönen des Rausschmeissers ‚Confusion’ keineswegs unterbrochen. Im Großen und Ganzen geht man dabei wesentlich songdienlicher als in den letzten Jahren vor, selbstredend ohne gänzlich auf technische Raffinessen zu verzichten. Letztere wissen insbesondere in Form des infernalischen Drummings in Kombination mit dem äußerst komplexen Bassspiel von Jeroen P. Thesseling zu begeistern. Darüber hinaus quält Herr Mameli ein weiteres Mal seine Stimmbänder, dass es eine wahre Freude ist. Anspieltipps sind das komplexere ‚Dissolve’ und das geradlinigere „Absolution’. Im Grunde fallen aber auch alle weiteren Tracks qualitativ nicht ab. Da ebenfalls in punkto Sound alles richtig gemacht wurde, kann man nicht anders als von einer extrem runden Sache zu sprechen.

Mir persönlich hat es zwar etwas besser gefallen als der Frickelanteil der Musik noch einige Level höher war, für Szene-Puristen dürfte es sich allerdings um ein absolutes Gourmethäppchen handeln. Ein tolles Album.

4,5/6

Thomas


DOKKEM OPEN AIR 2011

Posted by admin On Mai - 16 - 2011

DOKKEM OPEN AIR 2011 Am Samstag den 28. Mai 2011 findet an der niederländischen Küste ein ganz feines Schmankerl in Sachen Festivals statt. Auf zwei Bühnen in Leeuwarden geben sich die unten aufgelisteten 16 Bands die Ehre. Kurzentschlossene, die sich eine kleine Reise im Zeichen guten Metals vorstellen können, finden weitere Informationen auf www.dokkemopenair.eu. Auch die Karten können dort online für einen mit 38 € durchaus angenehm kalkulierten Preis erworben werden.

Es spielen:

HAMMERFALL
VADER
EVERGREY
KAMPFAR
VICIOUS RUMORS
VREID
ALESTORM
EVILE
PAGAN’S MIND
CHIRAW
CIRRA NIVA
THE LUCIFER PRINCIPLE
DGM
KRAKOW
BALDRS DRAUMAR
DIMAEON

SEVEN WITCHES REVIEW

Posted by admin On Mai - 12 - 2011

seven_witches

SEVEN WITCHES “Call Upon The Wicked” – Wohl dem der einen James Rivera am Mikro hat. Wenn dann noch gutes, powervolles Songwriting, ein kraftvoller und ansprechender Sound dazukommt, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Ein treffender Beweis dieser These findet sich im bärenstarken neuen Rundling von SEVEN WITCHES. Umso schöner ist diese Tatsache, da sie nicht unbedingt zu erwarten war.
Stolze vier Jahre haben die Amis um den Gitarristen Jack Frost gebraucht um neues Studiomaterial vorzulegen. Letztendlich muss man dies aber als positiven Umstand werten. Schwächelten die letzten beiden Longplayer doch spürbar in Sachen Sonwriting und Spritzigkeit, so kann das neue Material gerade in diesen Punkten wieder vollends überzeugen. Die längere Pause wurde anscheinend gut genutzt.

Schon die erste Hälfte von „Call Upon The Wicked“ macht Laune. Die Midtempohymne ‚Fields Of Fire’ und der düstere Groover ‚Lilith’ machen den Anfang. Es folgen der rockige, zum Mitgröhlen einladende Titeltrack, sowie ein obligatorischer aber gutklassiger Kniefall vor JUDAS PRIEST namens ‚Ragnarok’. Mit dem neunminütigen Longtrack ‚End Of Days’ schließt sich die eigentliche Sternstunde des Albums an. Balladesk beginnend, steigert sich der Song über einen mit fetten Midtempo-Grooves gespickten Part zu einem regelrechten Doomer, welcher durch weiblichen Gesang und Sprach-Samples immer wieder aufgelockert wird. Durch die reichlich vorhandene Abwechslung wird es absolut nicht langweilig. Einfach gut!

Danach geht es mit ‚Harlot Of Troy’ ein weiteres Mal stark in Richtung JUDAS PRIEST. Mit ‚Mind Games’ und ‚Eyes Of Fame’ zieht man sich mühelos noch jeweils einen weiteren starken schnelleren und einen weiteren gefälligen Midtempo – Track aus dem Ärmel. Abschließend folgt ein weiteres Highlight der Platte: SEVEN WITCHES geben der alten Schote ‚White Room’ der britischen Supergroup CREAM einen metallischen Anstrich. Dabei hätte ich niemals erwartet, dass dieses Experiment dermaßen gut funktionieren kann. Es ist beinahe so als hätte der Song schon seit jeher auf eine derartige Umsetzung gewartet. Ein Warnhinweis aufgrund akuter Suchtgefahr dürfte mehr als angebracht sein!

Die drei Bonustracks der limitierten Erstauflage, namentlich Liveversionen von ‚Metal Tyrant’, ‚Metal Asylum’ sowie des kompletten ‚Jacob’-Materials (inklusive ‚Victim Of Changes` – Part), verdienen im Gegensatz zum Studiomaterial keine besondere Erwähnung. Aufgrund des wenig druckvollen Sounds der Aufnahmen kommt kein nennenswerter Hörgenuss auf. Die regulären Songs hingegen erstrahlen in einem amtlichen kraftvollen Soundgewand, welches durch ARMORED SAINT-Basser Joey Vera veredelt wurde.

Die Qualitätskurve im Hause SEVEN WITCHES geht mit „Call Upon The Wicked“ wieder steil nach oben. Sollte man James Rivera dauerhaft in der Band halten können, mache ich mir persönlich keine großen Sorgen um die Zukunft der Band. Wer Freude an gut gemachtem, druckvollem Power Metal hat, der kann hier bedenkenlos zugreifen.

Veröffentlichung: 03.06.2011

5/6

Thomas

SYSTEM OF A DOWN BOX

Posted by admin On Mai - 12 - 2011

system-of-a-down-collectors-boxDie Grammy-Preisträger SYSTEM OF A DOWN sind eine der innovativsten und einflussreichsten Rockbands der 2000er. Ihre Mischung aus Alternative, Metal und Progressive Rock schuf ein ganz neues Genre. 2006 gönnte sich die Band eine Pause und die einzelnen Mitglieder widmeten sich Sideprojects und ihren Privatleben. Passend zur Re-Union und dazugehörigen Liveauftritten 2011 gibt es jetzt alle 5 Studioalben (System Of A Down, Toxicity, Steal This Album, Mezmerize, Hypnotize) in einer hochwertigen Box.

Die Box wird im Handel ca. 25 € – 28 € kosten und ähnelt der Rage Against The Machine Box “The Collection” die vor ca. einem Jahr erschien.

AuĂźerdem sind sie live hier zu sehen:

04.06.2011 – Rock im Park
05.06.2011 – Rock am Ring
15.06.2011 – Berlin – Wuhlheide

THRESHOLD INTERVIEW

Posted by admin On Mai - 9 - 2011

THRESHOLD Interview

PLEASE SCROLL DOWN FOR ENGLISH VERSION OF THE TEXT. Im Rahmen der aktuellen THRESHOLD – Tour hatte ich das GlĂĽck, mich im Rock Temple, Kerkrade mit Richard West, dem Keyboarder der Band, unterhalten zu dĂĽrfen. Nach dem Auftritt konnte ich ihm die folgenden Fakten ĂĽber das neue Album entlocken.

Hi Richard, wie ist das Gefühl nach längerem Zeitraum der Bühnenabstinenz nun wieder ein paar Konzerte geben zu können. Wie kommt es, dass Ihr Euch für eine derart kleine Tour mit gerade mal drei Auftritten und zwei Festivals entschieden habt? Wollt Ihr noch mal ein kleines Lebenszeichen von Euch geben bevor das neue Album kommt?

R.: „Wir haben seit 2009 nicht mehr live gespielt und sind seit 2010 mit Studioarbeiten beschäftigt. So ist es natürlich schön mal wieder rauszukommen und einige Shows zu spielen. Wir haben das Livespielen sehr vermisst. Andererseits ist die Zeit für eine richtige Tour noch nicht gekommen. Das wollen wir erst mit dem neuen Album im Rücken machen. Es macht einfach Spaß, für ein paar Shows wieder mit den Jungs zusammenzukommen und zu spielen. Es kommt einem beinahe so vor als hätten wir gar nicht damit aufgehört. Manchmal kann es sich nach längerer Abwesenheit etwas seltsam anfühlen. Aber nein, es ist einfach fantastisch! Jeder in der Band möchte am liebsten mehr Shows spielen, aber das werden wir wohl erst mit dem neuen Album machen können.“

Was das neue Album anbelangt habt Ihr verlauten lassen, seit letztem November mit dem Schreiben von Material angefangen zu haben. Habt Ihr schon konkret mit den Aufnahmen im Studio angefangen oder seid Ihr noch eher in der Songwriting-Phase?

R.: „Da wir alle unsere eigenen Studios haben, kann man diese Prozesse nicht direkt voneinander trennen. Während wir also neue Songs schreiben wird schon einiges aufgenommen. Also Ja UND Nein…“

Aus dem Hintergrund vermeldet Karl Groom (Gitarrist der Band): „Richard, Du solltest etwas sinnvollere Antworten geben als „Ja und Nein“!“ (Beide lachen…)

Könnt Ihr denn schon etwas über das neue Material verraten? Wie weit seid Ihr mit dem Schreiben?

R.: „Das Material ist auf jeden Fall ein bischen progressiver als zuletzt. Ich denke „Dead Reckoning“ war etwas weniger progressiv als die Alben davor, dafür ein bischen härter. Keine Ahnung ob das an dem neuen Vertrag mit Nuclear Blast lag oder ob das die Art von Sound war, auf die wir damals einfach standen. Aber jetzt wo wir Damian zurück in der Band haben, spielen wir wieder viel mehr von den älteren Sachen. Also viele Songs von „Wounded Land“ und „Extinct Instinct“. Das hat uns scheinbar daran erinnert.

Dazu kommt noch dass mittlerweile jeder in der Band zum Songwriting beiträgt. Ich glaube das ist wirklich zum ersten Mal in der gesamten Bandgeschichte der Fall. Damian ist zurück und auch er hat wirklich gute progressive Musik geschrieben. Mit THRESHOLD ist es ein bischen lustig. Wir versuchen mit jedem Album wirklich etwas nach vorne zu bewegen aber am Ende klingt das Ergebnis dennoch irgendwie nach THRESHOLD. Also wird auch das neue Album sehr nach THRESHOLD klingen. Wir sind selbst sehr angetan von den neuen Sachen. Es gibt ein paar wirklich neue Ideen so dass das Album womöglich etwas moderner klingt. Leider ist noch kein Song soweit fertig dass man ihn bei der Show heute abend hätte präsentieren können. Aber wir sind schon jetzt ziemlich sicher, ein richtig gutes Album zu machen. Es könnte jedoch sein dass es ein wenig länger als sonst dauern wird es zu produzieren.“

Aber Ihr wollt sicherlich an dem Plan festhalten, es noch in 2011 zu veröffentlichen, oder? Könnt Ihr schon grob abschätzen ob es eher Sommer, Herbst oder Winter sein wird?

R.: „Nein, Sommer werden wir definitiv nicht schaffen. Es wird vermutlich eher gegen Ende des Jahres sein.“

Du sagtest bereits dass mittlerweile alle Bandmitglieder zum Songwriting beitragen. Bei den letzten Alben lag das Songwriting ja eher in Karls und Deinen Händen während in früheren Bandphasen wiederum mehrere kompositorisch aktiv waren. Kannst Du Dir das erklären?

R.: „Ja, stimmt. Früher hat das Schreiben der Songs immer zwischen Karl, Nick (Midson, damaliger Gitarrist) und mir stattgefunden. Bei den letzten beiden Alben hat sich das dann auf Karl und mich verlagert. Das kam aber einfach so, wir hatten das nicht geplant. Andere Leute haben immer etwas geschrieben. So stammt beispielsweise „What about me“ von „Subsurface“ aus der Hand von Johanne James (Drums). Unser damaliger Sänger Mac (Andrew McDermott) hatte versucht etwas für „Dead Reckoning“ zu schreiben. Es passte allerdings nicht so recht zum anderen Material also haben wir es letztlich nicht verwendet.

Ich finde es dieses Mal richtig klasse dass sich alle beteiligen. Pete (Morten, Gitarre) hat zwei Songs geschrieben die mir sehr gut gefallen. Damian schreibt Sachen. Meist handelt es sich dabei um Akkustik-Sachen. Er bringt also noch mal ganz neue Facetten in den THRESHOLD-Sound ein. Sogar Steve (Anderson, Bass) hat zum allerersten mal einige richtig gute Riffs geschrieben. Das kam sehr unerwartet Ich wusste gar nicht dass er sowas macht.“

Habt Ihr schon an irgendwelchen Texten gearbeitet? Bei den letzten beiden Alben gab es diese Art von textlichem Gesamtkonzept. Gibt es so etwas auch auf dem neuen Album bzw. habt Ihr schon konkrete Ideen dazu?

R.: “Bisher haben wir nur an der Musik gearbeitet. Die Ideen für die Texte kommen meist später. Bei den ersten THRESHOLD-Alben hatten wir das Glück das beinahe jeder Texte verfasst hat. Bei den letzten beiden Alben hat sich dies dann irgendwie auf meine Person verlagert. Wobei ich das sehr genossen habe, jeweils so etwas wie eine komplette Story zu verfassen.

Bezüglich der neuen Sachen habe ich allerdings noch keine Ahnung was kommen wird. Wir haben nun wieder drei Leute die Texte schreiben, also kann eigentlich alles passieren.“

Demnach ist es also eher unwahrscheinlich dass es so etwas wie ein textliches Gesamt-Thema geben wird?

R.: „Das kann ich nicht genau sagen. Für „Clone“ haben damals Jon (Jeary, damaliger Bassist) und ich die Texte geschrieben. Und wir waren fast in allen Dingen unterschiedlicher Meinung. Aber trotzdem hatten wir am Ende ein Gesamtkonzept das funktionierte. Deswegen kann man das so noch nicht sagen. Ich denke Damian, Pete und ich werden uns zusammensetzen und sehen, was wir am Ende daraus machen.“

Okay, also nehme ich an, Ihr habt auch noch keinen Titel oder eine Art „Arbeitstitel“ für das Album?

R.: „Nein, haben wir noch nicht. Dafür ist es noch viel zu früh. Und ein Arbeitstitel ist doch eigentlich eine etwas dämliche Sache. Ich meine, es wird am Ende sowieso nicht der Titel sein also warum sollte man sich einen Arbeitstitel ausdenken?! So etwas brauchen wir nicht. Wir wissen auch noch gar nicht was das Thema sein wird. Typischerweise war das bei THRESHOLD immer ein wenig Religion, ein wenig Politik oder auch Philosophie… Aber ich hoffe wir finden wieder etwas Neues was wir ausdrücken wollen. Wir möchten nur ungern wieder die gleichen Themen wie vorher aufgreifen und dann nur irgendwie verändern. Es wäre schön wenn wir irgendetwas finden, das relevant für dieses Jahr ist. Allerdings ist das eine äußerst schwierige Aufgabe. Denn wenn man älter wird, sieht man die Dinge etwas entspannter. Man ist nicht mehr so wütend über einiges. Dadurch wird es auch schwieriger Dinge zu finden, die man wirklich sagen möchte.“

Nicht dass wir gar noch einen Lovesong von Euch zu hören bekommen?

R.:“ Nein, auf gar keinen Fall! Der Einzige in der Band der so etwas aufnehmen würde ist Damian. Und das würden wir sofort heimlich löschen!“ (lacht)

Wo Du gerade von Damian sprichst. Er ist ja mittlerweile wieder ein festes Bandmitglied bei THRESHOLD. Kannst Du etwas dazu sagen, wie es zu dieser Entscheidung kam? Und denkst Du dass das aktuelle Line Up stabil ist und langfristig zusammenbleiben wird?

R.: „Ich liebe diese Frage (seufzt lachend). Vielleicht kann Karl sie besser beantworten…“

Karl Groom: „Es ist eigentlich immer besser bei THRESHOLD nicht nach der Stabilität des Line Ups zu fragen. Denn es scheint jedes Mal wenn wir diese Frage beantworten so als ob danach wieder jemand die Band verlässt. Aber momentan haben wir einfach die glückliche Situation dass wir uns da nicht so viele Gedanken drüber machen müssen. Die derzeitige Atmosphäre innerhalb der Band ist großartig. Wir möchten jetzt unbedingt ein Album mit Damian als Sänger machen. Mittlerweile haben wir schließlich ganz andere Fähigkeiten bezüglich der Produktion. Das letzte Album mit Damian stammt ja noch aus 1996. Wir sind aber auch alle etwas ruhiger geworden und genießen die gemeinsame Arbeit. Was dann passiert wird man sehen.“

Ist das Arbeiten mit Damian in irgendeiner Art anders als beispielsweise die Arbeit mit Mac? Oder ist es mehr oder weniger gleich, da beide solch begnadete Sänger sind?

R.: „Wir kennen Damian jetzt seit über 20 Jahren. Er ist also wirklich wie ein guter alter Freund für uns. Und selbst als Mac in der Band war habe ich Damian für andere Projekte und Bands aufgenommen. Es ist wirklich wundervoll ihn wieder in der Band zu haben. Damian stand damals unter zu viel Druck. Er hatte kleine Kinder, was das Touren für ihn zu einer absoluten Belastung gemacht hat. Mittlerweile sind die Kinder älter und er hat diese Situation dementsprechend nicht mehr. Jetzt kann er das was er tut endlich richtig genießen. Seine stimmlichen Fähigkeiten wurden ja ohnehin niemals in Frage gestellt. Live wie auch auf Platte ist er so ein begnadeter Sänger.“

Habt Ihr schon Pläne für das Mastering der Platte gemacht? Wird es ein weiteres Mal Peter van’t Riet übernehmen? Ganz im Sinne des Gedankens „Never change a winning team“?

R.: „Ja, ganz genau. Peter hat immer fabelhafte Arbeit geleistet. Wir schätzen es sehr, dass er auf viele Details achtet. Da wir in ihm jemanden gefunden haben der unsere Vorstellungen so gut umsetzt, gibt es natürlich keine Veranlassung jemand anderen zu suchen.“

Gibt es bereits konkrete Vorstellungen wie Ihr das Album live promoten wollt? Wird es eine Headlinertour geben?

R.: „Für konkrete Aussagen ist es noch etwas früh aber wir werden definitiv eine Headlinertour durch Europa machen. Je nachdem wann das Album herauskommen wird vielleicht im November oder Februar/März nächsten Jahres. Dann kommen mit Sicherheit noch einige Sommerfestivals dazu. Wir wollen mit dem Album möglichst umfassend touren. Für „Dead Reckoning“ haben wir über 50 Shows gespielt, und zwar innerhalb eines Jahres! Wäre wirklich cool wenn wir das mit der neuen Platte auch machen könnten.

Um ehrlich zu sein war das einzige was uns abgehalten hat noch mehr Shows mit der letzten CD zu machen die Tatsache, dass diese mittlerweile 4 Jahre alt ist. Wir brauchen jetzt definitiv etwas Frisches.“

Gibt es noch irgendwas was Du die Fans  da draußen wissen lassen möchtest?

R.: “Kommt alle zur „Night Of The Prog“ auf der Loreley! (Am 08.07.2011.) Da wird es ein mordsmäßig gutes Line Up geben. Vielleicht das bisher Beste überhaupt.“

Richard, vielen Dank fĂĽr das Interview und noch viel SpaĂź fĂĽr die restlichen Shows der Tour!

R.: „Vielen Dank!“

Threshold Interview

After their great show at the Rock Temple, Kerkrade (NL), I had the pleasure of meeting THRESHOLD’s Richard West (Keyboards). During the nice talk we had he revealed some interesting facts about their upcoming record.

Hi Richard, how does it feel to be back on the road? Why are you doing such a small tour with only three shows and two festival gigs? Is it just to give a little sign of life to the outside world before you are going to release your new album?

R.: “Yes, I think so. We haven’t played since 2009 and since 2010 it was only studio-work. So it’s really nice to come out again and do some shows. After not playing for that long, I have to say we really missed it. And it wasn’t really the time to do a full tour because we wanted to wait for the new record. But to come back to play only three shows is real fun. Getting the boys back together on the stage is really fantastic. It feels almost as if we’d never stopped. From the first note: We’re back and this is a great feeling! Everyone in the band just wishes we could do more shows. But we need a new record for that and come back with some fresh music.”

Concerning the new material, I read that you started writing new stuff in November 2010. Have you actually entered the studio yet or are you still in a kind of “writing process”?

R.: “Since we all have our own studios the writing process basically happens in the studio. A lot of the stuff that gets done during the writing stays on the record. So… yes AND no…”

How far did you progress with writing up until now? Is there anything you can tell us about the new material at this moment?

R.: ”It’s a little more progressive. I think “Dead Reckoning” was a bit less progressive than our previous records. We were going a bit harder I guess. Whether that was inspired by the move to Nuclear Blast or if it is just the sound we were into at the time, I can’t say. But now with Damian back in the band we’re playing a lot more of the older stuff. A lot of songs from “Wounded Land” or “Extinct Instinct” and that just reminded us that Prog is cool. Everybody in the band is writing stuff now. You know, with THRESHOLD we’re trying to move the direction quite a lot with each record but in the end it always sounds very THRESHOLD. So I think the new one is going to sound very THRESHOLD, too. We are really excited with it because we have come up with some new ideas. It may be a bit more modern. Unfortunately there wasn’t anything finished and ready to present for the show tonight. It’s very much under production. It might take longer than normal to record because we want to make this a masterpiece.”

But I guess you are still aiming to release it in 2011. Or do you think you can’t keep that schedule? Is there any chance to predict if it is going to be summer, autumn or winter 2011?

R.: “It’s going to be tight but I really hope we will manage a release in 2011. Although it definitely won’t be summer. I think it is going to be there at the end of the year.”

You already stated that there’s songwriting input of all band members now. As I remember, the first couple of THRESHOLD records already featured different writers while with the last two albums the work just ended up in Karl Groom’s and your hands. Did that happen naturally or were there any specific reasons for this?

R.: “For the very first THRESHOLD record it was Karl (Groom, Guitars), Jon (Jeary, former Bass player) and Nick (Midson, former Guitar player). Later it was different with every release. As for the last two albums I don’t know why it ended up being Karl and me. We just take the music that’s there and we make the album.

I’m really excited this time that Pete (Morten, second Guitar player) has written two songs. Damian has written some fantastic prog-stuff while normally he writes more acoustic songs. I think when he brings that into the THRESHOLD-sound and mixes everything up it is going to be a good record. Even Steve has written some material for the first time and he’s been writing some great riffs. Honestly unexpected because I didn’t know he was writing. But he came up with some really good stuff.”

So, do you already have some ideas about lyrical topics or did you concentrate on writing the music so far? Will there be some kind of coherent lyrical theme like there has been on the last two records?

R.: “It’s mostly music. The lyrics tend to come last concerning the completion of a song. When it comes to the last two records I have to say that I was really fortunate. On previous releases we’ve always had different lyricists. And then it is very hard to find a consistent theme because everyone walks up with different ideas. Then it just happened on the last two that I was the only one left writing lyrics. But that was a good thing I really enjoyed. So I could put a whole story together. As for the new one, I have no idea. We’re going to have three lyricists again and anything can happen.”

I guess it won’t be very probable that there’s going to be a coherent theme then.

R.: “I don’t know. I’m sure we can get together and make it consistent. It’s hard to know yet.”

So I think you don’t have a title for the record yet or maybe some sort of “working title”?

R.: “No, nothing. We don’t even know what the subject is yet. I don’t want to come up and just rewrite the old topics from before, I want to come up with something that is relevant for this year. So we’ll have to see. It’s a big ask. Because when you get a bit older you get more relaxed, get not so angry about things and it’s harder to find things you really want to say.”

Maybe we will get to hear a lovesong from THRESHOLD then?

R.: “No, no (laughs)! The only one who would ever do this is Damian. And we would delete it straight away.”

As we speak of Damian. He is a real member of the band again. Can you tell me something about how that decision came up and in how far you think the actual line-up will be stable and going to last?

R.: “I love that question (sighs). Maybe Karl can answer that one…”

Karl Groom: “It’s probably best never to mention the stability of a line up. Once we start thinking about that somebody might leave. But I think we have a happy situation between the band members at the moment. We enjoy going away together, we have a friendly atmosphere. We work really well together and we desperately want to make an album now with Damian on the vocals. We have the production skills to make a really great record now and we haven’t made an album with him since 1996. So hopefully it will all work out fine.”

Is working with Damian different to working with Mac? Or is it basically the same because both are such professional vocalists down to the bone?

R.: “We’ve met Damian in 1992. So it’s almost 20 years now and he’s really like a good old friend. So it’s lovely having Damian back. We’re very used to each other.”

K.: “Damian was under a lot of pressure those years ago because of things happening in his life. Of course he’s always had the voice. That was never in question. He’s so fantastic, even live. It’s the real voice of THRESHOLD to me anyway.”

Do you already have plans for the mastering of the record? Will it be Peter van’t Riet again because one should never change a winning team?

R.:”I think so, yes. He understands our sound. He really goes into a lot of details and we really appreciate that. It works really well with him so we won’t change it.”

Are there any specific plans concerning a tour for the forthcoming album?

R.:”I don’t know yet. Either November or maybe February/March, depends on when the record will be released. And then some festivals I hope. We want to support it very well. With “Dead Reckoning” we’ve done 50 shows. Hopefully we’ll do 50 for the next one, too.

I think the only thing that held us back from doing more shows with “Dead Reckoning” is just that the album is getting old now. With the new one I think we want to go on tour everywhere. It’s going to be fun.”

Is there anything you want to let your fans out there know?

R.” You should all come and see us at the “Night Of The Prog”-festival (July 8th 2011 at the Loreley, Germany). There’s going to be a very good line up.”

Richard, thank you very much for this interview! Have fun during the rest of the tour!

R.: “Thank you.”

Thomas Freyaldenhoven

VERLOSUNGEN MAI

Posted by admin On Mai - 1 - 2011

Die Promotionsfirma CMM stellt uns fĂĽr die Mai-Verlosungen folgendes zur VerfĂĽgung: 2 T-Shirts des SAOL-Festivals 2011 in den Größen M und XL. CD´s gibts von DRONE “Juggernaut”,  CHAINFIST  ”Black Out Sunday” und SLIK HELVETIKA “HAFNIUM”. Wenn ihr mitmachen wollt, schickt bitte eine kurze Email an: verlosungen@metal-impressions.de und teilt uns mit was ihr gewinnen möchtet und bitte mit Angabe der beiden T-Shirtgrössen M oder XL. Viel GlĂĽck!

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MOONSORROW “VARJOINA……

Posted by admin On Mai - 1 - 2011

MOONSORROW “Varjoina Kuljemme Kuolleiden Maassa” Die finnischen Pagan – Metaller MOONSORROW sind eine Band, die sich stetig mit ihren Outputs steigern, so wie auch mit ihrem neuen Silberling, auf dem wie immer, in ihrer finnischen Landessprache gesungen wird.

Das Album handelt textlich vom Ende der Menschheit, was zur ungefähren Ăśbersetzung des Titels “Wir sind die Schatten der toten Erde” passt. Ein kläglicher Rest Menschen zieht durch eine eisige Landschaft. Einer nach dem anderen stirbt, und zum Schluss bleibt nur noch einer ĂĽbrig, dessen verzweifeltes Schreien man gegen Ende hören kann, doch nur noch das Heulen des Windes bleibt zu guter letzt ĂĽbrig. Dieses wird durch die eineinhalb minĂĽtigen Soundsnippets zwischen den Songs atmosphärisch auf dem Album untermalt.

Die Songs, alle über zehn Minuten lang, bestehen aus hartmetallischen, mal folkloristischen Gitarrenwänden, die wie immer eine dichte Atmosphäre aufweisen, sehr komplex strukturiert und durch Keyboardteppiche untermalt sind. Villes krächzende Stimme fügt sich nahtlos in die Kompositionen ein, so dass aus jedem einzelnen Song ein kleines, eisiges Kunstwerk entstanden ist.

Den Anfang macht das sperrige `Tähdetön`, gefolgt vom Black Metal angehauchtem ´Muinasiet`. Höhepunkt fĂĽr mich ist das fĂĽnfzehnminĂĽtige `Huuto`, welches locker flockig folkloristisch beginnt, eine Melodie, die sich quasi in die Gehörgänge einbrennt, die sich komplett durch das gesamten Lied zieht. Mein zweiter “Anspieltipp” und Fave ist der letzte Song `Koulleiden Maa`.

Mit diesem neuen Output ist es MOONSORROW gelungen, ein großartiges Werk auf die Menschheit loszulassen. Es ist kalt, hart, episch, melodiös und einfach nur beeindruckend. Beim ersten Durchgang vielleicht etwas sperrig, aber nach zwei weiteren Durchgängen entfacht sich die gesamte Klangwelt von MOONSORROW dem geneigten Hörer. Während ich die Review schrieb, saß ich in der Sonne auf unserer Terrasse und bekam eine Gänsehaut nach der anderen und das soll schon was heißen. Man sieht, das Album wirkt auch im hellen Tageslicht!

Höchstnote!!! Für mich das beste MOONSSORROW Album!! Und bis jetzt eines der besten Veröffentlichungen 2011. Kniefall!

6/6

Uli

DREAM THEATER`S NEUER

Posted by admin On April - 30 - 2011

2011-04-29-dream-theater-mike-manginiUnd der neue Drummer bei DREAM THEATER ist: Mike Mangini (STEVE VAI, ANNIHILATOR, EXTREME, JAMES LABRIE)