Archive for the ‘Newcomer’ Category

PAY PANDORA – 4 junge Musiker des Nordens rocken nach oben

Posted by Stefanie On April - 27 - 2018

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Heute fasse ich einmal wieder die Rubrik „Newcomer“ an. Hier stieß ich unlängst auf die Band PAY PANDORA aus dem hohen Norden. Pay Pandora setzen sich zusammen aus Chiara (Vocals) Marek (Bass) Thies (Guitar) und Tommy (Drums). Die vier Heider haben mich gleich abgeholt und das in erster Linie beim damalig ersten Hören auf YouTube des Songs `Good in Bad´ durch die Stimme von Chiara. 22 Jahre ist sie jung und mit einer Hammer Stimme gesegnet. Bei meinen Recherchen stolperte ich dann natürlich auch über ihren damaligen Auftritt bei „The Voice of Germany“. Schon dort sahnte sie vier Buzzer ab und glänzte im Team von von Samu Haber (Singer of Sunrise Avenue). Somit war für mich als Nordmensch klar, diese norddeutsche Rockband einmal näher unter die Lupe nehmen zu müssen.

Alle vier Bandmitglieder bewegen sich im Alter zwischen 21 und 24 Jahren. Gegründet wurde PAY PANDORA im Juli 2014 und mit ihrer EP `Rise´ ging es dann 2016 richtig gut ab. Ich muss gestehen, selbst wenn wir uns natürlich hier auf der Plattform des Metals bewegen, sind natürlich meine Wenigkeit aber auch andere Kollegen des Metal Impressions immer wieder auch für guten Rock / Hardrock zu haben. Hier bei PAY PANDORA ist es für mich auch eine Herzensangelegenheit zu sehen, da sind junge Leute, die Bock auf richtig guten Rock haben. Und sie leben diese Leidenschaft, sowohl sichtbar als auch hörbar. Ein Sound den man schnell inne hat und mag. Bei mir war es zumindest so, einmal gehört und „BAMM“ für gut befunden. Wie schon oben erwähnt finde ich den Song ´Good and the Bad´ sehr stark. Prägend im Vordergrund eine wunderschöne rauchig-rockende Stimme gepaart mit absolut gutem Gitarrensound. `Let´s play´ finde ich ebenfalls klassisch rockend. Alle Songs dieser Band kommen locker und leicht daher und haben für mich ein bisschen was von „Teenage Rock“ inne, während der Song `Rise´ mal so richtig schön grooved. Alles in allem erinnert mich diese Band stark an Paramore. Vielleicht geht es Euch ja ebenfalls so beim Reinhören.

2016 erhielten sie den Publikumspreis des Local Hereos Bandcontest als „Beste Newcomerband Deutschlands“. Hier wurde Chiara ebenfalls als „Beste Sängerin“ gekürt. Ich persönlich werde mir in Kürze PAY PANDORA noch einmal live anschauen. Wer diese Band ebenfalls live erleben möchte, hat in diesem Jahr noch einige Events zur Auswahl. Hier eine Übersicht:

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Abschließend ein schönes und vor allem passendes Zitat der Band:

„Wir sind jung, verrückt, voller Energie und haben Bock die Bühnen dieser Welt zu rocken!“

Aus Sicht des Metal Impressions Magazines hat diese Band – gerade auch durch die Stimme von Chiara – Potential, um weiter oben mitspielen zu können. Wir drücken hierzu die Daumen und behalten PAY PANDORA im Fokus !

/Stefanie

Photo Credits by Dirk Jacobs

NOT FOR SAINTS aus Schwäbisch Gmünd

Posted by Paola On Februar - 13 - 2018

2015 wurde NOT FOR SAINTS von den beiden GrĂĽndungsmitgliedern, Michael Pfisterer und Achim Klaus, wieder ins Leben zurĂĽckgerufen.

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Die Band wurde bereits 1998 gegrĂĽndet. In den darauf folgenden 2 Jahren wurden zahlreiche regionale und ĂĽberregionale Konzerte gespielt – als Headliner sowie im Vorprogramm von namhaften Bands. DarĂĽber hinaus hat die Band 1999 eine 4 Song EP „war of souls“ veröffentlicht.

Unglücklicherweise stellte die Band im Jahr 2000 sämtliche musikalische Aktivitäten ein. Die Bandmitglieder gingen eigenen Projekten nach.
Im Laufe der folgenden Wochen wurde Max Byczek mit in die Band aufgenommen. Sein musikalischer Einfluss brachte die Band zu einer maßgeblichen Neuausrichtung in der Stilrichtung.
Nach langer und mühseliger Suche konnte die Band Steffen Eßwein als fähigen Schlagzeuger gewinnen. Sein kraftvoller Stil und die langjährige Erfahrung aus verschiedenen Bandprojekten fließen in die Dynamik der Band mit ein.
Anfang 2017 wurde auf Soundcloud die neue 3 Song EP „Unholy“ veröffentlich. Darauf startete die Band ihre Live Präsenz im Süddeutschen Raum.
Im Sommer 2017 veröffentlichte die Band auf Youtube einen neuen Song als Lyric Video „I, the creator“.
NOT FOR SAINTS orientiert sich an neuen und modernen Metal-Stilrichtungen.

Der Musikstil in den ersten zwei Jahren nach der GrĂĽndung war eher dem Hardrock und Heavy Metal zugeordnet. Heute orientiert sich die Band an neuen und modernen Metal-Stilrichtungen. Nu Metal, Metalcore und Post Grunge sind jetzt die Motivatoren.

EXTINCTION OF SILENCE aus Heidenheim

Posted by Paola On Februar - 13 - 2018

Treibende Riffs, Melodien, die sich im Kopf fest setzen, in Kombination mit Breakdowns, die euch eure Unterhosen in die Ritze drĂĽcken und in euch das BedĂĽrfnis wecken, sich bewegen zu mĂĽssen.
Die fünfköpfige Band EXTINCTION OF SILENCE aus Heidenheim vereinen in ihrem Sound zwei Gegensätze.
Metalcore und Hardcore.
An sich zwei völlig unterschiedliche Welten, zusammen jedoch unglaublich vielseitig und abwechslungsreich. Im Spätsommer 2015 gegründet, machen die Jungs die Szene unsicher und waren unter anderem Vorband für:
WALKING DEAD ON BROADWAY, SCIENCE OF SLEEP, THE PROPHECY 23, NECROTTED und SHARK TANKextico.

Die erste selbstproduzierte Single „The Mark you live in“ wurde November 017 auf YouTube und Facebook veröffentlicht. Das Debütalbum soll im Herbst/Winter 2018 produziert werden und im Frühjahr 2019 das Licht der Welt erblicken.

„Put your trust in our hands, we make you feel better… there is no one who can help you, cause your friends are braindead“

Nächste Shows:

03.03.2018:  Heavy Spring Break
24.03.2018:  Brutal Havoc

REVIEW:STAHL

Posted by Radu On Februar - 8 - 2018

STAHL – „Deathmaker“

Vielleicht sind einem noch die ersten Gehversuche von Six Feet Under im Gedächtnis geblieben. Da blubberte sich Chris Barnes durch grooviges und gleichzeitig brutales Songwriting, das trotzdem gleich beim ersten Hören irgendwie hängenblieb. Stellt man sich das mit etwas Thrash-Einflüssen und Vocals frisch aus dem Proberaum vor, hat man eine ungefähre Vorstellung davon, was einem bei STAHL erwartet.

Die Demo umfasst sportliche 4 Songs, bei dem `Deathmaker` noch eine Warm Up Nummer ist. Die Vocals könnten aggressiver sein, machen aber in den Songs eine gute Figur. Bei `Infected`dominiert hier klar der Groove Faktor und besonders die fetten, abgedämpften Riffs lassen unweigerlich die Rübe kreisen. Ein schöner Kniefall vor dem Death Metal Afang der 90er Jahre, bei dem es nur darum ging, brutale Riffs aus den Boxen zu drücken. `Rape Your Body ` prescht herrlich nach vorne und röchelt alles nieder, was sich ihm in den Weg stellt. Man hört der Nummer an, daß die Jungs richtig Spaß an ihrem Job haben, denn die Nummer ist definitiv sehr gutes Ohrenfutter für die Pit oder das Auto. `Counted Out `beschließt die Demo und beginnt schon fast Rock mäßig, ehe die verzerrten Gitarren und das Geröchel alles nieder matschen. Solide, aber irgendwie für mich die unspektakulärste Nummer.

Die Demo kann sich von der Qualität her sehr gut hören lassen; allerdings sind sowohl Bandname, als auch Cover und Schriftzug recht eintönig, so daß sich die Jungs aus dem Norden gegen einer aggressiven Übermacht von jungen Death Metal Bands behaupten müssen. Herzblut, Hunger und Können sind soweit vorhanden. Bleibt ab zu warten, wie es sich weiter entwickeln wird. Dennoch solltet ihr die Jungs dringend anchecken, denn das Potential lässt schlichtweg die Rübe kreisen.

Stahl